CH657289A5 - Anordnung zum klassieren von stabartigen elementen, insbesondere parkettstaeben. - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRÜCHE gegenüber der Antriebsachse (27) nach oben divergierendes
1. Anordnung zum Klassieren von stabartigen Elementen, Loch (30) aufweist, das über eine untere Luftzuleitung (31 ) insbesondere Parkettstäben, mit einer Vorschubbahn zum Be- beaufschlagbar ist und den unteren Luftauslass (7) bildet, wegen der Elemente quer zu deren Längsrichtung, und mit 10. Anordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zumindest einem sich quer zur Vorschubbahn erstreckenden 5 mehrere Paare von einander zugeordneten Löchern (28,30) nach unten gerichteten Auslassdurchtritt und mit Stellglie- der oberen und unteren Drehschieberscheibe (25 bzw. 26), dem zum wahlweisen Aussondern einzelner Elemente gemäss welche in gleichmässigen Winkelabständen über die Umvorgegebener Spezifikationen, dadurch gekennzeichnet, dass fangsbereiche beider Drehschieberscheiben verteilt sind, ein dem Auslassdurchtritt (5) zugeordnetes Stellglied als 11. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-Pneumatikstellglied mit zwei Luftauslässen (7,8) ausgebildet io net, dass das Pneumatikstellglied zwei mit Spiel koaxial sowie ist, von denen ein unterer Luftauslass (7) von unten her mit ei- vertikal ineinander gelagerte hohlzylindrische Drehschieber ner Vertikalkomponente und ein oberer Luftauslass (8) von (40,41) umfasst, von denen der äussere (40), welcher ortsfest oben her im wesentlichen vertikal gegen den Auslassdurch- angeordnet ist, an beiden Stirnseiten, der innere (41), welcher tritt (5) ausgerichtet sind, und dass die beiden Luftauslässe (7, drehbar gelagert ist, hingegen nur an einer Stirnseite abge-
8) lediglich wechselseitig auf Öffnung einzustellen sind. is schlössen sind, dass das Innenvolumen des inneren Dreh-
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, schiebers, welcher an seiner offenen Stirnseite durch den stirn-dass der Auslassdurchtritt (5) in Vorschubrichtung schräg seitigen Abschluss des äusseren Drehschiebers mit Axialspiel nach unten verläuft. begrenzt ist, über eine Luftzuleitung (43) beaufschlagbar ist,
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Drehschieber in einem axialen Abstand zu-dass in einer durch die Mittelparallele der Vorschubbahn (1) 20 mindest zwei radiale Öffnungen (44,45) enthält, die winklig verlaufende Vertikalebene eine endlose Nockenkette (4) gela- zueinander versetzt sind, und dass der äussere Drehschieber gert ist und an beiden seitlichen Enden des Auslassdurchtrit- im Bereich der radialen Öffnungen (44,45) des inneren Dreh-tes (5) bzw. beidseitig der Nockenkette (4) je ein Pneumatik- schiebers eine obere radiale sowie in vertikaler Ausrichtung Stellglied mit je einem Paar von Luftauslässen (7,8) angeord- hierzu eine untere radial/axiale Öffnung (46 bzw. 47) umfasst, net ist. 2s von denen die untere Öffnung (47) nach oben von der Dreh-
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, schieberachse weg divergiert und den unteren Luftauslass (7) dass die Nockenkette (4) kontinuierlich angetrieben ist. bildet, während die obere Öffnung (46) über eine Luftleitung
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, (48) mit dem oberen Luftauslass (8) verbunden ist.
dass oberhalb der Vorschubbahn ( 1 ) eine Führungsbahn (6) 12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-
vorgesehen ist. 30 net, dass das Pneumatikstellglied zwei mit Spiel koaxial sowie
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, vertikal ineinander gelagerte hohlzylindrische Drehschieber dass das Pneumatikstellglied einen vollzylindrischen Dreh- (40,41) umfasst, von denen der äussere (40), welcher ortsfest Schieber (10) mit einem ortsfesten radialen Lufteinlass ( 11 ) in angeordnet ist, an beiden Stirnseiten, der innere (41), welcher einer axialen Ausnehmung umfasst, von welcher ein radialer drehbar gelagert ist, hingegen nur an einer Stirnseite abge-Kanal (12) zum Drehschieberumfang sowie von dort über die 35 schlössen sind, dass das Innen volumen des inneren Dreh-Mündung einer ortsfesten Leitung ( 13) zu dem oberen Luft- schiebers, welcher an seiner offenen Stirnseite durch den stirn-auslass (8) und ferner ein hierzu in der Drehschieberachse seitigen Abschluss des äusseren Drehschiebers mit Axialspiel winklig versetzter Kanal (14), der gleichzeitig den unteren begrenzt ist, über eine Luftzuleitung (43) beaufschlagbar ist, Luftauslass (7) bildet, radial/axial zum Aussenbereich der ei- dass der innere Drehschieber in einem axialen Abstand zu-nen Drehschieberstirnfläche (15) verlaufen. 40 mindest zwei radiale Öffnungen (44,45) enthält, die sich in
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, vertikaler Ausrichtung befinden, und dass der äussere Dreh-dass der Lufteinlass ( 11 ) am Ende einer ortsfesten Luftzufüh- Schieber im Bereich der radialen Öffnungen (44,45) des inne-rung (16) vorgesehen ist, deren Endabschnitt in die axiale ren Drehschiebers eine obere radiale sowie eine winklig hierzu Ausnehmung des Drehschiebers (10) verläuft. versetzte untere radial/axiale Öffnung (46 bzw. 47) umfasst,
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 und 7, ge- « von denen die untere Öffnung (47) nach oben von der Drehkennzeichnet durch mehrere Paare von einander zugeordne- schieberachse weg divergiert und den unteren Luftauslass (7) ten radialen und radial/axialen Kanälen (12 bzw. 14), welche bildet, während die obere Öffnung (46) über eine Luftleitung in gleichmässigen Winkelabständen über den Drehschieber- (48) mit dem oberen Luftauslass (8) verbunden ist.
umfang verteilt sind (Figur 6). 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 und 12, ge-
9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, so kennzeichnet durch mehrere Paare von einander zugeordne-dass das Pneumatikstellglied zwei parallele kreisscheibenför- ten oberen und unteren Öffnungen (44,45 bzw. 46,47) an mige Drehschieber (25,26) mit horizontaler Scheibenebene dem inneren Drehschieber (41), welche in gleichmässigen umfasst, die durch eine vertikale Antriebsachse (27) verbun- Winkelabständen über den Umfang verteilt sind.
den sind und von denen dieobere Drehschieberscheibe (25) 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, da-
oberhalb und die untere Drehschieberscheibe (26) unterhalb 55 durch gekennzeichnet, dass der innere Drehschieber (41 ) über der Vorschubbahn ( 1 ) der stabartigen Elemente (2) verlaufen, eine den einen stirnseitigen Abschluss des äusseren Drehschie-
dass die obere Drehschieberscheibe mit einem äusseren Um- bers durchsetzende Welle (42) angetrieben ist.
fangsbereich eine zugeordnete Bewegungsbahn der seitlichen 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 8,10,13, da-
Endabschnitte der stabartigen Elemente an dem Auslass- durch gekennzeichnet, dass das Pneumatikstellglied durch ei-
durchtritt (5) überlappt und in diesem äusseren Umfangsbe- 60 nen in einer Drehrichtung schaltbaren Schrittmotor angetrie-
reich ein Loch (28) aufweist, das über eine obere Luftzulei- ben ist.
tung (29) beaufschlagbar ist und den oberen Luftauslass (8)
bildet, und dass die untere Drehschieberscheibe einen gegen-
über der oberen Drehschieberscheibe geringeren Durchmesser aufweist und im äusseren Umfangsbereich, welcher eine zuge- 65 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Klassieren ordnete Bewegungsbahn der seitlichen Endabschnitte der von stabartigen Elementen, insbesondere Parkettstäben, nach stabartigen Elemente nicht überlappt, ein gegenüber dem dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Loch (28) der oberen Drehschieberscheibe winklig versetztes, Eine dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 entspre-
chende Vorrichtung ist aus der DE-AS 1 623 144 bekanntgeworden und umfasst einen mit Mitnehmern versehenen Sortierförderer, der das Schnittholz quer zu deren Längsrichtung über eine Vorschubbahn befördert. Darüber hinaus sind mehrere parallele sich quer über die Vorschubbahn erstreckende Klappen zum Ausfällen des Schnittholzes nach unten vorgesehen. Die Klappen haben dabei die Aufgabe, das Schnittholz hochkant in darunterliegende schmale Kanäle umzulenken und werden hierzu entsprechend den Anforderungen nach oben bzw. unten verschwenkt, also geöffnet und geschlossen.
Derartige mechanische Schalteinrichtungen in Form von Klappen weisen aber den wesentlichen Nachteil auf, dass zum einen die Geschwindigkeit zum Sortieren bzw. zum Klassieren von stabartigen Elementen zu niedrig ist. Darüber hinaus entspricht auch die Standzeit bei derartigen Geräten nicht den gewünschten hohen Anforderungen.
Ein Verahren und eine Vorrichtung zum Sortieren von Stapeln von Furnierblättern ist beispielsweise auch aus der DE-OS 1 431 035 bekanntgeworden. Diese Sortier- und Stapelvorrichtung umfasst eine langgestreckte Tragkonstruktion mit mehreren in Abständen von einander angeordneten, vertikalen und horizontalen Trägern, die mehrere Aufnahmebehälter begrenzen, denen je eine Erkennungseinrichtung zugeordnet ist, die mit einer Sortierstation fluchtet. Darüber hinaus ist eine Vakuumfördereinrichtung zum Transport eines Furnierblattes von der Sortierstation zu einem der Behälter vorgesehen. Die Abwerfeinrichtung zum Aussortieren der Furnierblätter nach unten umfasst zwei im Abstand voneinander angeordnete Wellen und zwei mit je einer der Wellen über ein Gestänge verbundene, langgestreckte Leisten, die bei Betätigung eines Druckmittelmotors in vertikaler Richtung bewegt werden und dabei das Furnierblatt abwerfen.
Diese bekannte Vorrichtung ist aber äusserst aufwendig mit einer Vielzahl mechanischer Schaltelemente aufgebaut. Vor allem aber auch die Abwurfeinrichtung erfolgt mechanisch, wodurch ebenfalls wieder die Sortiergeschwindigkeit begrenzt ist und die Standzeit der gesamten Anlage nicht die wünschbaren Werte erreicht.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Klassieren von stabartigen Elementen, insbesondere Parkettstäben zu schaffen, mittels derer ein Aussondern der zu klassierenden Elemente mit erhöhter Geschwindigkeit möglich und damit eine Steigerung der Vorschubgeschwindigkeit insgesamt erzielbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss entsprechend den im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung im Sinne der Aufgabenstellung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Durch die Anordnung des quer gerichteten unteren Auslassdurchtrittes für die stabartigen Elemente in Verbindung mit dem unteren Luftauslass des Pneumatikstellgliedes wird erreicht, dass die Vorschubbahn bereits dann wieder freigegeben ist, wenn das stabartige Element eine Entfernung durchlaufen hat, die im wesentlichen seiner Dicke bzw. Materialstärke entspricht, nicht aber seiner Länge, wie dies gemäss dem Stand der Technik der Fall ist. Wenn also von gleichen Bewegungsgeschwindigkeiten der von der Vorschubbahn auszusondernden stabartigen Elemente ausgegangen wird, ist beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung die Vorschubbahn in einem verkürzten Zeitraum freigegeben, welcher einem Bruchteil des zum seitlichen Herausstossen der Parkettstäbe erforderlichen Zeitraumes entspricht, und zwar angenähert dem Verhältnis von Materialstärke zu Länge des stabartigen Elements. Infolgedessen lässt sich mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung die Vorschubgeschwindigkeit der stabartigen Elemente um ein Vielfaches steigern. Es versteht sich, dass die erfindungsgemässe Anordnung mit mehreren
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Auslassdurchtritten versehen werden kann, je nach der gewählten Anzahl von Handelsklassen, nach denen die stabartigen Elemente klassiert werden sollen.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 2 lässt 5 sich ein besonders günstiges und störungsfreies Aussondern der zu klassierenden stabartigen Elemente erreichen, wobei insbesondere die Gefahr einer Blockierung des Auslassdurchtrittes, beispielsweise infolge von Materialtoleranzen, weitgehend vermieden wird.
io Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 3 wird erreicht, dass die stabartigen Elemente beim Aussondern in ziemlich genau horizontaler Ausrichtung nach unten fallen und in einer weitgehend geordneten Ausrichtung liegen bleiben, so dass ein nachfolgender Verpackungsvorgang wesent-15 lieh vereinfacht wird.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 4 werden die Standzeit der Anordnung gesteigert und der notwendige Energieaufwand zum Betrieb vermindert, da das ständige Beschleunigen und Abbremsen verhältnismässig schwe-20 rer Massen vermieden wird.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 5 wird ein Verkanten der stabartigen Elemente beim Vorschub sicher vermieden, und es wird insbesondere auch noch erreicht, dass ein Element, wenn es sich unmittelbar über dem 25 Auslassdurchtritt befindet und von dem unteren Luftausstoss bzw. unteren Luftauslässen beaufschlagt wird, nicht nach oben weggeschleudert werden kann.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 6 wird ein speziell für die erfindungsgemässe Anordnung ausge-30 legtes Stellglied geschaffen, welches ohne besonderen konstruktiven Aufwand ein einwandfreies Herabfallen von auszusondernden stabartigen Elementen aus dem Auslassdurchtritt ermöglicht.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 7 er-35 gibt sich ein einfacher und raumsparender Aufbau bei geringen Leckverlusten.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 8 werden sehr kurze Schaltzeiten des Pneumatikstellgliedes erreicht, und es wird auch der Bauaufwand insofern reduziert, 4<> als der Antrieb des Pneumatikstellgliedes durch einen in einer Drehrichtung zu schaltenden handelsüblichen Schrittmotor erfolgen kann.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 9 wird ebenfalls ein speziell für die erfindungsgemässe Anord-45 nung ausgelegtes Stellglied analog demjenigen nach dem Patentanspruch 6 geschaffen.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 10 werden bei einem Pneumatikstellglied nach dem Patentanspruch 9 analoge Vorteile wie bei der Weiterbildung nach 50 dem Patentanspruch 8 erreicht.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 11 wird ebenfalls ein speziell für die erfindungsgemässe Anordnung ausgelegtes Stellglied analog denjenigen nach den Patentansprüchen 6 und 9 geschaffen, wobei durch die Weiter-55 bildung nach den Patentansprüchen 12 und 13 analoge Vorteile wie gemäss den Patentansprüchen 8 und 10 zu erzielen sind.
Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 14 lässt sich bei einem Pneumatikstellglied nach einem der Pa-60 tentansprüche 11-13 ein besonders raumsparender Aufbau mit geringen trägen Massen bzw. Trägheitsmomenten erzielen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
65 Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Anordnung in bruchstückweiser Darstellung sowie in einem vertikalen Mittelebenenschnitt parallel zur Vorschubrichtung,
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Fig. 2 die Anordnung von Fig. 1 in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III von Fig. 2, Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel eines in Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 1-3 anzuwendenden Pneumatikstellgliedes in Seitenansicht bzw. einer axialschnittartig aufgebrochenen Darstellung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V von Fig. 4; Fig. 6 eine Weiterbildung des Pneumatikstellgliedes von Fig. 4 und 5 in einer demgegenüber verkleinerten schematischen Darstellung,
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines in Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 1-3 anzuwendenden Pneumatikstellgliedes in Seitenansicht sowie teilweise aufgebrochener Darstellung,
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines in Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 1-3 anzuwendenden Pneumatikstellgliedes im vertikalen Axialschnitt.
Die in Fig. 1-3 dargestellte Anordnung umfasst eine untere Vorschubbahn 1 für zu klassierende Parkettstäbe 2, welche mittels einer mit Nocken 3 versehenen, kontinuierlich in Richtung eines Pfeiles Pf 1 angetriebenen Nockenkette 4 vorgeschoben werden. Die Vorschubbahn 1 hat eine gegenüber der Länge der Parkettstäbe 2 wesentlich geringere Breite und kann, wie sich dies am besten aus Fig. 2 ergibt, in der Mitte geschlitzt sein, um für Wartungsarbeiten einen besseren Zugang zu erhalten. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Wesentlich ist indessen, dass die Vorschubbahn 1 zumindest einen quer verlaufenden, schräg nach unten gerichteten unteren Auslassdurchtritt 5 für auszusondernde Parkettstäbe 2 aufweist. Die in Richtung des Pfeiles Pf 1 hintere Kante des Auslassdurchtrittes 5 ist zweckmässig abgerundet, um ein Verkanten von Parkettstäben 2 zu vermeiden. Obgleich in der Zeichnung lediglich ein einziger Auslassdurchtritt 5 dargestellt ist, versteht es sich, dass in der Regel mehrere Auslassdurchtritte 5 hintereinander angeordnet sind, und zwar abhängig von der Anzahl geforderter Handelsklassen, nach denen die Parkettstäbe 2 klassiert werden sollen.
Oberhalb der Vorschubbahn 1 ist eine in Vorschubrichtung (Pfeil Pfl) geschlitzte Führungsbahn 6 vorgesehen, in welche die Nockenkette 4 verläuft und deren lichter Abstand von der Vorschubbahn 1 nur wenig grösser als die Materialstärke der Parkettstäbe 2 ist. Auf diese Weise wird einem Verkanten der Parkettstäbe 2 beim Vorschub entgegengewirkt, und es wird darüber hinaus erreicht, dass ein gerade über dem Auslassdurchtritt 5 befindlicher Parkettstab 2 bei Beaufschlagung mit Druckluft nicht nach oben geschleudert werden kann.
An beiden seitlichen Enden des Auslassdurchtrittes 5 bzw. beidseitig der Nockenkette ist je ein (nachfolgend noch in Einzelheiten näher zu erläuterndes) Pneumatikstellglied mit je einem Paar von Luftauslässen 7, 8 angeordnet. Wie sich am besten aus Fig. 3 ergibt, ist hierbei jeweils der untere Luftauslass 7 ausserhalb der Fallbewegungsbahn (in Fig. 3 durch eine gestrichelte Linie LI angedeutet) angeordnet und schräg nach oben ausgerichtet, so dass bei Beaufschlagung des unteren Luftauslasses 7 die Luft auf die untere Fläche eines Parkettstabes 2 auftrifft, wenn sich dieser gerade über dem Auslassdurchtritt 5 befindet. Auf diese Weise wird bei Beaufschlagung der unteren Luftauslässe 7 ein Herunterfallen eines Parkettstabes 2 aus dem Auslassdurchtritt 5 verhindert, wenn gleichzeitig der obere Luftauslass 8 nicht mit Luft beaufschlagt ist. Werden hingegen die oberen Luftauslässe 8 beaufschlagt und tritt darüber hinaus aus den unteren Luftauslässen 7 keine Luft aus, so wird ein Parkettstab 2, wenn er sich gerade über dem Auslassdurchtritt 5 befindet, mit verhältnismässig hoher Beschleunigung gemäss einem Pfeil Pf2 nach unten ausgestossen. Wesentlich für die Funktionsweise der Anordnung ist es, dass die beiden unteren Luftauslässe 7 einerseits und die beiden oberen Luftauslässe 8 andererseits jeweils lediglich wechselseitig auf Öffnung einzustellen sind.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Pneumatikstellglied umfasst einen vollzylindrischen Drehschieber 10 mit einem ra-5 dialen ortsfesten schlitzartigen Lufteinlass 11, von welchem ein radialer Kanal 12 zum Drehschieberumfang sowie von dort über die Mündung einer ortsfesten Leitung 13 zu dem oberen Luftauslass 8 und ferner ein hierzu in der Drehschieberachse winklig versetzter Kanal 14, der gleichzeitig den un-loteren Luftauslass 7 bildet, radial/axial zum Aussenbereich einer Drehschieberstirnfläche 15 verlaufen.
Der radiale Lufteinlass 11 ist am abgeschlossenen Ende einer Luftzuführung 16 vorgesehen, welche an ihrem abgebogenem Endabschnitt ohne eine besondere Dichtung in einer 15 axialen Sackbohrung des Drehschiebers 10 verläuft. Der Drehschieber 10 ist über eine Welle 17 angetrieben und kann, wie sich dies am besten in Verbindung mit Fig. 5 ergibt, in einem Winkelbereich p gemäss einem Doppelpfeil Pf2 ausgelenkt werden, so dass sich entweder der Kanal 14 bzw. untere 20 Luftauslass 7 oder der Kanal 12 in Ausrichtung mit dem Lufteinlass 11 am Ende der Luftzuführung 16 befinden.
Bei dem weitergebildeten Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind gleiche Bauelemente mit gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 4 und 5 versehen. Es sind mehrere Paare von einander zu-25 geordneten radialen und radial/axialen Kanälen 12 bzw. 14 vorgesehen, wobei von den letztgenannten Kanälen lediglich die unteren Luftauslässe 7 sichtbar sind. Die Kanäle 12 und 14 sind in gleichmässigen Winkelabständen über den Drehschieberumfang verteilt, im vorliegenden Fall in Winkelab-30 ständen von 90c, was dem Winkel p von Fig. 5 entspricht. Bei einem derartigen Pneumatikstellglied ist es nicht erforderlich, den Drehschieber 10 bei jedem Umschaltvorgang hin- bzw. zurückzubewegen, wie dies den Doppelpfeilen Pf2 von Fig. 4 und 5 entspricht, sondern es kann vielmehr in einer einzigen 35 Drehrichtung in Schritten entsprechend dem Winkel p, vorliegend 90°, weitergeschaltet werden, wie dies dem Pfeil Pf3 in Fig. 6 entspricht. Durch eine genügend hohe Anzahl von Kanälen 12 und 14 lassen sich sehr kleine Werte für den Winkel p und damit sehr hohe Schaltgeschwindigkeiten erreichen. In 40 Fig. 6 sind lediglich der besseren Übersicht halber vier Paare von Kanälen 12,14 bzw. unteren Luftauslässen 7 veranschaulicht.
Das in Fig. 7 dargestellte Pneumatikstellglied umfasst zwei parallele kreisscheibenförmige Drehschieber 25,26, die 45 durch eine vertikale Antriebsachse 27 verbunden sind und von denen die obere Drehschieberscheibe 25 oberhalb und die untere Drehschieberscheibe 26 unterhalb der Förderebene der Parkettstäbe 2 verlaufen. Die obere Drehschieberscheibe 25 überlappt mit einem äusseren Umfangsbereich eine zugeord-50 nete Bewegungsbahn der seitlichen Endabschnitte der Parkettstäbe 2 an dem Auslassdurchtritt 5 und weist in diesem äusseren Umfangsbereich ein Loch 28 auf, das über eine obere ortsfeste Luftzuleitung 29 zu beaufschlagen ist, wobei das Loch 28 den oberen Luftauslass 8 bildet. Die untere 55 Drehschieberscheibe 26 weist einen gegenüber der oberen Drehschieberscheibe 25 geringeren Durchmesser auf und ist im äusseren Umfangsbereich, welcher eine zugeordnete Bewegungsbahn der seitlichen Endabschnitte der Parkettstäbe 2 nicht überlappt, mit einem gegenüber dem Loch 28 der obeso ren Drehschieberscheibe 25 winklig versetzten, gegenüber der Antriebsachse 27 nach oben divergierenden Loch 30 versehen. Das Loch 30 ist über eine untere Luftzuleitung 31 zu beaufschlagen und bildet den untern Luftauslass 7.
Zur wechselweisen Beaufschlagung des unteren Luftaus-65 lasses 7 und oberen Luftauslasses 8 ist die Antriebsachse 27 in einem der Winkelversetzung p (vgl. analog Fig. 5) der Luftauslässe 7,8 entsprechenden Winkelbereich gemäss einem Doppelpfeil Pf2 in der einen oder anderen Richtung auszulen-
ken. Jedoch kann das Pneumatikstellglied von Fig. 7 auch analog Fig. 6 derart weitergebildet werden, dass mehrere Paare von einander zugeordneten Löchern 28,30, der oberen und unteren Drehschieberscheibe 25 bzw. 26 in gleichmässigen Winkelabständen, beispielsweise 90° wie in Fig. 6, über die Umfangsbereiche beider Drehschieberscheiben 25,26 verteilt sind. In diesem Falle ist wiederum ein Antrieb der Antriebsachse 27 durch einen in einer Drehrichtung zu schaltenden Schrittmotor möglich.
Bei dem in Fig. 8 veranschaulichten Pneumatikstellglied sind zwei mit geringem Spiel koaxial sowie vertikal ineinander gelagerte, hohlzylindrische Drehschieber 40,41 vorgesehen, von denen der äussere Drehschieber 40, welcher ortsfest angebracht ist, an beiden Stirnseiten, der innere Drehschieber 41, welcher drehbar gelagert ist, hingegen nur an seiner unteren Stirnseite abgeschlossen ist. Der innere Drehschieber 41 ist durch eine Antriebsachse 42 anzutreiben, welche durch den unteren stirnseitigen Abschluss des äusseren Drehschiebers 40 verläuft. Das Innenvolumen des inneren Drehschiebers 41, welcher an seiner offenen Stirnseite durch den oberen stirnseitigen Abschluss des äusseren Drehschiebers 40 mit geringem Axialspiel begrenzt ist, kann über eine Luftzuleitung 43 beaufschlagt werden.
Der innere Drehschieber 41 enthält in einem axialen Abstand zumindest zwei radiale Öffnungen 44,45, die winklig zueinander versetzt sind (beispielsweise entsprechend dem Winkel p von Fig. 5). Der äussere Drehschieber weist im Bewegungsbereich der radialen Öffnungen 44,45 des inneren Drehschiebers 41 eine obere radiale Öffnung 46 sowie in vertikaler Ausrichtung hierzu eine untere radial/axiale Öffnung 47 auf, wobei die untere Öffnung 47 nach oben von der Drehschieberachse weg divergiert und den unteren Luftauslass 7
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bildet. Die obere Öffnung 46 ist über eine Luftleitung 48 mit dem oberen Luftauslass 8 verbunden. Ein wechselweises Beaufschlagen und Absperren der Luftauslässe 7 und 8 erfolgt analog wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungs-s beispielen gemäss den Fig. 4-7 durch einen Antrieb der Antriebsachse 42 gemäss einem Doppelpfeil Pf2.
Jedoch kann das Pneumatikstellglied von Fig. 8 analog Fig. 6 auch so weitergebildet werden, dass der innere Drehschieber 41 mehrere Paare von einander zugeordneten oberen io und unteren Öffnungen 44,45 enthält. In Fig. 8 sind zwei Paare von Öffnungen 44,45 dargestellt, die im Abstand von 180° zueinander versetzt sind. Es versteht sich, dass die Winkelunterteilung wesentlich feiner vorgenommen werden kann, dass also eine Vielzahl von Paaren von Öffnungen 44,45 über 15 den Umfang des Drehschiebers 41 verteilt vorgesehen sein können. In diesem Fall kann die Antriebsachse 42 durch einen in einer Drehrichtung zu schaltenden Schrittmotor angetrieben werden.
Es versteht sich, dass unter Zugrundelegung des Ausfüh-2orungsbeispiels der Anordnung nach Fig. 1-3 jedem Auslassdurchtritt 5 der Vorschubbahn 1 je zwei Pneumatikstellglieder nach Fig. 4 und 5 bzw. Fig. 6 bzw. Fig. 7 bzw. Fig. 8 zugeordnet sein müssen. Die Pneumatikstellglieder können wahlweise durch eine Bedienungsperson von Hand geschaltet wer-25 den, was indessen die maximal erzielbare Vorschubgeschwindigkeit und damit den Ausstoss begrenzt. Vorzugsweise erfolgt daher eine Betätigung der Pneumatikstellglieder durch elektronische Überwachungselemente, welche bereits Gegenstand eines nicht zum Stande der Technik gehörenden Vor-3o schlages sind und eine genaue Abtastung der Oberflächen der Parkettstäbe 2 nach den gewünschten Handelsklassen ermöglichen.
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3 Blatt Zeichnungen
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Family Cites Families (2)
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-
1981
- 1981-05-09 DE DE19813118440 patent/DE3118440C2/de not_active Expired
-
1982
- 1982-05-04 CH CH273182A patent/CH657289A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3118440A1 (de) | 1982-11-25 |
| DE3118440C2 (de) | 1983-12-01 |
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Legal Events
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