CH657405A5 - Montage-unterdecke. - Google Patents
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Description
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Montage-Unterdecke mit an einer Rohdecke parallel zueinander befestigten Trägerprofilschienen und an diesen angeordneten Deckenplatten zu schaffen, die universell und auch dort einsetzbar ist, wo Klemmprofilschienen als Träger und Funktionsvorrichtun-gen nicht einsetzbar sind, die eine einfache Montage gestattet, die billig in der Herstellung ist, eine absolut sichere Befestigung der Deckenplatten gewährleistet und bei der die Deckenplatten auf einfache Weise ausschwenkbar und wahlweise aus den Trägerprofilschienen aushängbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Trägerprofilschienen starr und mit einem durch die Abmessungen der Deckenplatten bestimmten Abstand zueinander befestigt sind, dass die Deckenplatten an der einen Seite zwei auskragende Vorrichtungen nach Art von Scharnierteilen aufweisen, dergestalt, dass eine auf den Trägerprofilschienen entlang5
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gleitende Drehbewegung beim Ausschwenken der Deckenplatten möglich ist und dass an der anderen Seite der Deckenplatten mindestens ein Verschlusselement angeordnet ist.
Die erfindungsgemässe Lösung gestattet einen universellen Einsatz der Unterdecke, insbesondere zur Verkleidung von an den Rohdecken befestigten Installationen, insbesondere auch einen Einsatz dort, wo Klemmprofilschienen als Träger- und Funktionsvorrichtungen nicht verwendbar sind. Neben einer einfachen Montage zeichnet sich die erfindungsgemässe Montage-Unterdecke durch ihre billige Herstellung und durch eine absolut sichere Befestigung der Deckenplatten aus. Je nach Art und Umfang der an den zwischen der Rohdecke und der Unterdecke angebrachten Installationen erforderlichen Arbeiten können die Deckenplatten für einfache und örtlich beschränkte Eingriffe in einfacher Weise ausgeschwenkt oder bei umfangreichen Arbeiten mehrere Deckenplatten aus den Trägerprofilschienen ausgehängt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerprofilschienen mit einem solchen Querschnittsprofil ausgestattet und in einem solchen Abstand an der Rohdecke befestigt sind, dass die Deckenplatten durch Anheben und diagonales Verschieben der auskragenden Vorrichtungen bzw. der Deckenplatten aushängbar sind. Diese weiterführende Lösung gewährleistet, dass die Deckenplatten im ausgeschwenkten Zustand nicht durch unbe-absichtiges Berühren aus der Unterdecke herausfallen können sondern nur durch zwei bestimmte Bewegungen, nämlich durch Anheben und diagonales Verschieben ausgehängt werden können.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, dass die auskragenden Vorrichtungen aus einem Winkelelement mit einem an der Deckenplatte befestigten Befestigungsteil, einem rechtwinklig daran anschliessenden Verbindungsteil und einem rechtwinklig zum Verbindungsteil, in der gleichen Ebene wie das Befestigungsteil und auf der Seite des Befestigungsteiles befindlichen Halteteil besteht, das in die Trägerprofilschiene eingreift, wobei beim Auswechseln der Deckenplatte das Verbindungsteil auf der Trägerprofilschiene entlanggleitet.
Die auskragenden Vorrichtungen können nach Anspruch 4 einstückig aus flachem Metall oder Kunststoff hergestellt sein, sie können auch nach Anspruch 5 in Abhängigkeit von den verwendeten Trägerprofilschienen am Seitenrand der Deckenplatte oder nach innen versetzt befestigt sein. Die Trägerprofilschie-nen können nach Anspruch 6 einen U-förmigen, C-förmigen oder hutförmigen Querschnitt aufweisen.
Weiter kann das Verschlusselement nach Anspruch 7 aus an den den auskragenden Vorrichtungen gegenüberliegenden Ecken der Deckenplatte angebrachten Bügel- oder Magnetverschlüssen bestehen. Auch kann das Verschlusselement gemäss Anspruch 8 einem mittig auf der den auskragenden Vorrichtungen gegenüberliegenden Seite der Deckenplatte angebrachten Bügel- oder Magnetverschlüssen bestehen.
Nach Anspruch 9 können die Trägerprofilschienen einen hutförmigen Querschnitt aufweisen und in einem solchen Abstand zueinander an der tragenden Rohdecke befestigt sein,
dass die U-förmigen Ausbuchtungen der hutförmigen Trägerprofilschiene mit geringem Spiel an die dazwischen eingefügte Deckenplatte stossen. Zudem können die an den Deckenplatten angebrachten auskragenden Vorrichtungen aus winkelförmigen Scharnierteilen bestehen, die seitlich nach innen versetzt auf den Deckenplatten befestigt sind. Schliesslich kann nach Anspruch 10 das Befestigungsteil der auskragenden Vorrichtungen vom Rand der Deckenplatte abgebogen sein.
Die Zwischenräume zwischen den an der Rohdecke befestigten Trägerprofilschienen können mit quadratischén oder rechteckigen Deckplatten aufgefüllt sein. Diese Deckenplatten lassen sich nach Art eines Fensters leicht öffnen und schliessen und können bei Bedarf ausgehängt werden.
Die ausgeschwenkte Deckenplatte ist durch das in Anspruch 3 erwähnte Halteteil sicher befestigt, so dass ein unbeabsichtigtes Berühren oder Gegenstossen gegen die ausgeschwenkte Deckenplatte kein Herabfallen der Platte und damit keine Gefährdung von Personen erfolgt. Die Deckenplatte kann im Gegenteil ohne die Gefahr des Herunterfallens entlang der Trägerprofilschienen verschoben werden, so dass die Zugänglichkeit zu den zwischen der Unterdecke und der Rohdecke angebrachten Installationen erleichtert wird.
Das Entfernen der Deckenplatte aus dem Unterdeckensystem ist zur Vermeidung von unbeabsichtigtem Herausfallen der Deckenplatte an zwei bestimmte Handlungen gebunden: zum einen muss die Deckenplatte im herausgeschwenkten Zustand leicht angehoben und zum anderen diagonal gegenüber den längsverlaufenden Trägerprofilschienen verdreht werden. Erst dann kann die Deckenplatte leicht nach unten herausgezogen werden.
Die Querschnittsform der Trägerprofilschienen kann beliebige Gestalt annehmen. Es können alle bekannten und handelsüblichen Trägerprofilschienen verwendet werden, wie beispielsweise U-förmige, C-förmige oder hutförmige Profilschienen. Die letztgenannte Profilschienenform erweist sich im Zusammenhang mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung als besonders vorteilhaft, da sie für das beim Herausheben der ausgeschwenkten Deckenplatte erforderliche Anheben der Deckenplatte verhindert, dass die Deckenplatte in den zwischen der Unterdecke und der Rohdecke gebildeten Hohlraum ausweichen kann. Dadurch wird verhindert, dass beim Aushängen der Deckenplatte Installationseinrichtungen beschädigt werden.
Die an den Deckenplatten gegenüber den auskragenden Vorrichtungen angebrachten Verschlusselemente können frei dem zugedachten Verwendungszweck gewählt werden. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, dass ein über ein an der Unterseite der Deckenplatte verdeckt angebrachtes Schraubelement betätigbarer Bügelverschluss, dessen Verschlusshebel auf die Trägerprofilschienen aufliegt vorgesehen ist. Ein derartiger Bügelverschluss kann wahlweise an den beiden Ecken der Deckenplatte oder mittig auf der den auskragenden Vorrichtungen gegenüberliegenden Seite der Deckenplatte angeordnet werden. Wegen der besonderen, konstruktionsbedingten Sicherheit der eingehängten Deckenplatte können aber auch andere Verschlusselemente verwendet werden, die bei anderen Unterdeckensystemen wegen der Gefahr des Herunterfallens eines Deckenelementes keine oder nur durch besondere Massnahmen ermöglichte Verwendung finden dürfen. So können z.B. einfache Magnetverschlüsse, Klemmverschlüsse oder dergleichen verwendet werden. Eine sich möglicherweise an diesen Verschlüssen lösende Deckenplatte würde allenfalls ein Herausschwenken der Deckenplatte, jedoch kein Herabfallen und damit keine Gefährdung von Personen oder Gegenständen verursachen.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles soll der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Deckenplatte mit auskragenden Vorrichtungen und C-förmigen Trägerprofilschienen,
. Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Deckenplatte mit auskragenden Vorrichtungen,
Fig. 3 eine erfindungsgemässe Deckenplatte mit nach innen versetzten auskragenden Vorrichtungen und zugeordneten hutförmigen Trägerprofilschienen,
Fig. 4 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Deckenplatte gemäss Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt durch mehrere in Trägerprofilschie5
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nen aufgehängten Deckenplatten, die eine Montage-Unterdecke gemäss der Erfindung bilden,
Fig. 6 und 7 im Zusammenhang mit Fig. 5 die Darstellung eines Ausschwenkvorganges der erfindungsgemässen Montage-Unterdecke,
Fig. 8 ein um 90° gegenüber der Darstellung gemäss Fig. 5 dargestellter Querschnitt durch die erfindungsgemässe Mon-tage-Unterdecke,
Fig. 9 und 10 das Ausschwenken einer Deckenplatte in der Vorderansicht gemäss der Darstellung der Fig. 8.
An der in Fig. 1 dargestellten Deckenplatte 1 sind an zwei Ecken auskragende Vorrichtungen 2a und 2b befestigt sowie an zwei gegenüberliegenden Ecken Verschlusselemente 3a und 3b. Die auskragenden Vorrichtungen 2a und 2b mit der Funktion von Scharniergelenken bestehen aus Winkelelementen mit einem an der Deckenplatte 1 befestigten Befestigungsteil 211 und einem in die Trägerprofilschienen 4a und 4b eingreifenden Halteteil 213. Als Verbindung zwischen Halteteil 213 und Befestigungsteil 211 ist ein Verbindungsteil 212 vorgesehen, wobei das Verbindungsteil wahlweise rechteckigen, runden oder halbrunden Querschnitt aufweisen kann. Die nach Art von Scharniergelenken gebildeten auskragenden Vorrichtungen 2a und 2b können einstückig oder zusammengesetzt aus Metall, vorzugsweise Stahlblech, oder Aluminium oder Kunststoff hergestellt werden. Die an der Rohdecke mit geeigneten Befestigungselementen befestigten Trägerprofilschienen 4a und 4b sind in einem Abstand voneinander an der Rohdecke befestigt, der durch die Breite der Deckenplatte 1 im Zusammenwirken mit den auskragenden Vorrichtungen 2a und 2b bestimmt ist. Das Querschnittsprofil der Trägerprofilschienen 4a und 4b ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 C-förmig gestaltet, so dass die Halteteile 213 der auskragenden Vorrichtungen 2a und 2b in die durch die Profilform gegebene Ausbuchtung eingreifen.
Die auskragenden Vorrichtungen 2a und 2b gegenüberliegend angeordneten Verschlusselemente 3a und 3b sind nicht näher dargestellt, da ihre Ausgestaltung beliebige Form, z.B. als Magnetverschlüsse, Bügelverschlüsse der dergleichen, annehmen kann.
Der in Fig. 2 dargestellte Querschnitt durch eine Deckenplatte 1 gemäss Fig. 1 zeigt die Deckenplatte 1 mit auf der einen Längsseite befestigter auskragender Vorrichtung 2, die abgewinkelt von der Deckenplatte 1 angeordnet ist sowie auf der gegenüberliegenden Längsseite der Deckenplatte 1 befestigtem Verschlusselement 3. Die in diesem Ausführungsbeispiel gewählte auskragende Vorrichtung 2 weist gemäss der Darstellung in Fig. 2 ein rundes Verbindungsteil 212 auf, das — wie später ausgeführt wird — ein Ausschwenken und Verschieben der Deckenplatte auf den Trägerprofilschienen erleichtert.
In den Fig. 3 und 4 ist analog zu der Darstellung gemäss den Fig. 1 und 2 eine Draufsicht sowie ein Querschnitt durch eine Montage-Unterdecke dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch ein hutförmiger Querschnitt für die Trägerprofilschienen 5a und 5b gewählt worden. Die auskragenden Vorrichtungen 2a und 2b, die in ihrer Form den Vorrichtungen gemäss Fig. 1 entsprechen, sind jedoch mit Rücksicht auf die nach aussen abgewinkelten Schenkel der hutförmigen Trägerprofilschienen 5a und 5b nicht am Rande der Deckenplatte 1 befestigt sondern entsprechend der Abwinklung der Schenkel der Trägerprofilschienen 5a und 5b nach innen versetzt. Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind beliebig wählbare Verschlusselemente 3a und 3b bzw. 3 an der anderen Seite der Deckenplatte 1 vorgesehen.
In den Fig. 5-10 ist zum besseren Verständnis der erfindungsgemässen Lösung in zwei Querschnittsansichten ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Montage-Unterdecke sowie der Ausschwenkvorgang einer Deckenplatte im halb-ausgeschwenkten bzw. vollständig ausgeschwenkten Zustand dargestellt.
Der in Fig. 5 dargestellte Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Montage-Unterdecke zeigt vier hintereinanderlie-gende Deckenplatten 11, 12, 13, 14, die mittels auskragender Vorrichtungen 21, 22, 23 in Trägerprofilschienen 4, 5 eingehängt und mit nicht näher dargestellter Verschlusselemente befestigt sind. Der Ausschwenkvorgang einer der Deckenplatten 12 ist in Fig. 6 in halb-ausgeschwenktem Zustand dargestellt, wobei die Deckenplatte 12 gegenüber den waagerechten Trägerprofilschienen 4, 5 einen Winkel bildet. Wie aus dieser Darstellung zu entnehmen ist, hat sich der Drehpunkt der auskragenden Vorrichtung 22 gegenüber dem eingehängten Zustand bereits in Richtung der entstehenden Öffnung bewegt, was durch den Abstand des Drehpunktes von der gestrichelten Linie, die den Drehpunkt im eingehängten Zustand bezeichnet, dargestellt ist. Beim Ausschwenkvorgang verschiebt sich das Drehgelenk, so dass die Stirnkante der ausschwenkenden Deckenplatte 12 einen zum Ausschwenkvorgang erforderlichen freien Raum gegenüber der Rückwand der vor ihr liegenden Deckenplatte 13 erhält.
In Fig. 7 ist die vollständig ausgeschwenkte, nur noch an der auskragenden Vorrichtung 22 in den Trägerprofilschiene 4, 5 hängende Deckenplatte 12 dargestellt, so dass der Winkel zwischen den waagerechten Trägerprofilschienen 4, 5 und der Deckenplatte 12 90° beträgt. Der Abstand a des Drehpunktes bzw. des Verbindungsteiles der auskragenden Vorrichtung 22 kennzeichnet die Bewegung des Drehgelenkes gegenüber dem eingehängten Zustand. Die Deckenplatte 12 gibt nunmehr eine im wesentlichen ihren Abmessungen entsprechende Fläche zum Eingreifen in den Hohlraum zwischen Unterdecke und Rohdecke frei. Wie aus dieser Darstellung leicht zu ersehen ist,
kann die Deckenplatte 12 nunmehr auch nach Belieben frei auf den Trägerprofilschienen 4, 5 bewegt werden.
Der in den Fig. 8-10 dargestellte Querschnitt durch einen Unterdecken-Abschnitt zeigt vier Deckenplatten 11-14, die zwischen hutförmigen Trägerprofilschienen 51-53 angeordnet sind. Die in Fig. 8 dargestellte geschlossene Unterdecke zeigt die bündig anliegenden Deckenplatten 11-14, die mittels der auskragenden Vorrichtungen 21b-24a des Trägerprofilschienensystem eingehängt sind.
Analog zu der Darstellung gemäss Fig. 6 ist in Fig. 9 eine halbausgeschwenkte Deckenplatte 12 dargestellt, deren auskragenden Vorrichtungen 22a und 22b mittels der entsprechenden Halteteile in die hutförmigen Trägerprofilschienen 51 und 52 eingreifen.
In der Darstellung gemäss Fig. 10 ist die eine Deckenplatte 12 vollständig ausgeschwenkt und liegt mittels ihrer nach innenversetzten auskragenden Vorrichtungen 22a und 22b in den hutförmigen Trägerprofilschienen 51 und 52 fest. Die Deckenplatte 12 kann zwar beliebig in der Längsrichtung zwischen den Trägerprofilschienen 51 und 52, d.h. in Richtung senkrecht zur Zeichenebene verschoben werden, das abgewinkelte Halteteil der auskragenden Vorrichtungen in den nach aussenstehenden Schenkeln der auskragenden Vorrichtungen verhindert jedoch ein unerwünschtes Abrutschen der auskragenden Vorrichtungen 22a und 22b von den Trägerprofilschienen 51 und 52.
Wie aus der Darstellung gemäss Fig. 10 besonders deutlich zu ersehen ist, kann die Deckenplatte 12 nur dadurch vollständig aus der Unterdecken-Konstruktion ausgehängt werden,
wenn die Deckenplatte 12 angehoben wird, so dass die Halteteile der auskragenden Vorrichtungen 22a und 22b aus den Einbuchtungen der Trägerprofilschienen 51 und 52 entfernt werden, und die Deckenplatte 12 anschliessend gedreht wird, so dass die auskragenden Vorrichtungen 22a und 22b ausser Eingriff mit den Trägerprofilschienen 51 und 52 kommen. Diese Querschnittsdarstellung zeigt auch besonders deutlich, dass bei
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einem hutförmigen Querschnitt der Trägerprofilschienen 51 und 52 ein unbeabsichtigtes Hineinstossen der Deckenplatte 12 in den zwischen der Rohdecke und der Unterdecke gebildeten Hohlraum durch die aussenstehenden Schenkel der hutförmigen Trägerprofilschienen 51 und 52 nicht möglich ist.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt die besonders einfache und praktisch zu handhabende Konstruktion der erfindungsgemässen Montage-Unterdecke, die sich unbeschadet ihrer Einfachheit gleichwohl als besonders sicher vor unbeabsich-5 tigtem Herauslösen von Deckenplatten erweist.
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3 Blätter Zeichnungen
Claims (10)
1. Montage-Unterdecke mit an einer Rohdecke parallel zueinander befestigten Trägerprofilschienen und an diesen angeordneten Deckenplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerprofilschienen (4, 5) starr und mit einem durch die Abmessungen der Deckenplatten (1) bestimmten Abstand zueinander befestigt sind, dass die Deckenplatten (1) an der einen Seite zwei auskragende Vorrichtungen (2) nach Art von Scharnierteilen aufweisen, dergestalt, dass eine auf den Trägerprofilschienen (4, 5) entlanggleitende Drehbewegung beim Ausschwenken der Deckenplatten (1) möglich ist und dass an der anderen Seite der Deckenplatten (1) mindestens ein Verschlusselement (3) angeordnet ist.
2. Montage-Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerprofilschienen (4, 5) mit einem Querschnittsprofil ausgestattet und in einem solchen Abstand voneinander an der Rohdecke befestigt sind, dass die Deckenplatten durch Anheben und diagonales Verschieben der auskragenden Vorrichtungen (2) bzw. der Deckenplatten (1) aushängbar sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Montage-Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auskragenden Vorrichtungen (2) aus einem Winkelelement mit einem an der Deckenplatte (1) befestigten Befestigungsteil (211), einem rechtwinklig daran anschliessenden Verbindungsteil (212) und einem rechtwinklig zum Verbindungsteil (212), in der gleichen Ebene wie das Befestigungsteil (211) und auf der Seite des Befestigungsteiles (211) befindlichen Halteteil (213) besteht, das in die Trägerprofilschienen (4, 5) eingreift, wobei beim Ausschwenken der Deckenplatte (1) das Verbindungsteil (212) auf der Trägerprofilschiene (4, 5) entlanggleitet.
4. Montage-Unterdecke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auskragenden Vorrichtungen (2) einstückig aus flachem Metall oder Kunststoff hergestellt sind.
5. Montage-Unterdecke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von den verwendeten Trägerprofilschienen (4, 5) die auskragenden Vorrichtungen (2) am Seitenrand der Deckenplatte (1) oder nach innen versetzt befestigt sind (Fig. 1, 3).
6. Montage-Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerprofilschienen (4, 5) einen U-förmigen, C-förmigen oder hutförmigen Querschnitt aufweisen.
7. Montage-Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (3) aus an den den auskragenden Vorrichtungen (2) gegenüberliegenden Ecken der Deckenplatte (1) angebrachten Bügel- oder Magnetverschlüssen besteht.
8. Montage-Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (3) aus einem mittig auf der den auskragenden Vorrichtungen (2) gegenüberliegenden Seite der Deckenplatte (1) angebrachten Bügel- oder Magnet Verschlüssen besteht.
9. Montage-Unterdecke nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerprofilschienen (5) einen hutförmigen Querschnitt aufweisen und in einem solchen Abstand zueinander an der tragenden Rohdecke befestigt sind, dass die U-för-migen Ausbuchtungen der hutförmigen Trägerprofilschiene (5) mit geringem Spiel an die dazwischen-eingefügte Deckenplatte (1) stossen und dass die an den Deckenplatten (1) angebrachten auskragenden Vorrichtungen (2) aus winkelförmigen Scharnierteilen bestehen, die seitlich nach innen versetzt auf den Deckenplatten (1) befestigt sind.
10. Montage-Unterdecke nach den Ansprüchen 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (211) der auskragenden Vorrichtungen (2) vom Rand der Deckenplatte (1) abgebogen ist.
Moderne Baumethoden unter Verwendung von Fertigbauteilen, und Stahl, Glas, Beton oder dergleichen als Bauwerkstoffe und Bauteile haben sich für den Innenausbau als besonders problematisch erwiesen, da die an der Rohdecke verlegten, erforderlichen Versorgungsleitungen einen im allgemeinen unschönen Anblick ergeben. Die an den Rohdecken angebrachten elektrischen Installationen, Wasserrohre und dergleichen wurden daher mit abgehängten Montagedecken als Sichtverkleidungen abgedeckt. Die abgehängten Montagedecken selbst wurden an geeigneten an der Rohdecke befestigten Profilschienen angebracht, wobei die feste Installation der Montagedecken den Zugang zu den nunmehr zwischen der Unterdecke und der Rohdecke befindlichen Installationen erheblich behinderte, so dass für evtl. erforderliche Reparaturen ganze Unterdeckenteile demontiert werden mussten, was teilweise nur unter Zerstörung der Deckenelemente (Gipskartonplatten oder dergleichen) möglich war, sich aber zumindest als äusserst zeitraubend und umständlich gestaltete.
Aus der DE-PS 1 962 581 ist eine Unterdecke mit parallel zueinander aufgehängten Klemmschienen und an diesen gehaltenen, hochgebogene Seitenwände aufweisenden Deckenkassetten bekannt, bei der an jeder Klemmschiene zwei Klemmschenkel angeordnet sind, zwischen denen die aneinanderliegenden Seitenwände von benachbarten Deckenkassetten eingeklemmt sind. An den eingeklemmten Seitenwänden sind jeweils zum Innern der Deckenkassette hin gerichtete, im Querschnitt kreisförmige Vertiefungen vorgesehen, die auf durchgehenden, deckenparallelen Auflageschultern aufliegen, die durch entsprechende Verformung der Klemmschenkel gebildet sind. Zusätzlich an den eingeklemmten Seitenwänden vorgesehene, über den Kassettenrand vorstehende Latten und an den Latten deckenparallel an den Auflageschultern vorgesehene verschiebbare Mittel wirken zur Bildung eines Drehpunktes zum Herabschwenken der Deckenkassette in Höhe der Auflageschultern mit den Klemmschenkeln zusammen und gestatten so das Ausschwenken der Deckenkassette aus der Unterdecke, damit einen freien Zugang zu den zwischen der Rohdecke und der Unterdecke befindlichen Installationseinrichtungen.
Gegenüber den festinstallierten Unterdecken besteht der Vorteil dieses bekannten Unterdecken-Systems darin, dass die einzelnen Deckenkassetten, die als ganzes die Montagedecke eines Raumes ergeben, so in einer Unterkonstruktion aus Klemmprofilschienen eingesetzt sind, dass sie sich leicht wie einzelne Fensterflügel öffnen und schliessen lassen. Die geöffneten Deckenkassetten verbleiben in hängendem Zustand solange in der Klemmprofilschiene hängen, bis die nötigen Arbeiten im Deckenhohlraum beendet sind und die Decke wieder geschlossen werden kann. Nachteilig ist bei diesem bekannten Unterdecken-System, dass es dort, wo aus bauseitigen Gründen die Verwendung von Klemmprofilschienen als Träger und Funktionsvorrichtung für eine Montagedecke ausgeschlossen ist,
nicht verwendbar ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |