CH657784A5 - Zusatzvorrichtung an einem ski mit abfahrtsbindung. - Google Patents

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CH657784A5
CH657784A5 CH1415/83A CH141583A CH657784A5 CH 657784 A5 CH657784 A5 CH 657784A5 CH 1415/83 A CH1415/83 A CH 1415/83A CH 141583 A CH141583 A CH 141583A CH 657784 A5 CH657784 A5 CH 657784A5
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ski
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CH1415/83A
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Heinrich Stamm
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Heinrich Stamm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/0807Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings for both towing and downhill skiing

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zusatzvorrichtung an einem Ski mit Abfahrtsbindung.
Das Tourenfahren abseits präparierter Pisten ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Es wurden bisher verschiedene Skibindungen entwickelt, welche sowohl für die Abfahrt, als auch für den Aufstieg geeignet sind. Bei bekannten Skibindungen dieser Art ist die Anordnung so getroffen, dass der Skischuh auf einer schwenkbaren Sohlenplatte mittels einer Absatzhalterung, welche zugleich als Sicherheitselement in Abfahrtsstellung dient, fixiert ist. Die Schwenkachse der Sohlenplatte liegt dabei etwa im Bereich der Schuhspitze. Für die Abfahrtsstellung wird die Sohlen-halterung am hinteren Ende mit einer Verriegelung am Ski fixiert.
Diese Anordnung ist für das Aufsteigen und/oder Gehen nachteilig, da sie einen physiologisch richtigen Bewegungsablauf nicht erlaubt und somit zu frühzeitigen Ermüdungserscheinungen führt. Beim Gehen besteht der physiologisch richtige Bewegungsablauf in einem Abrollen des Fussballens, was bei dieser bekannten Anordnung deshalb nicht möglich ist, da einerseits die Sohlenplatte um eine im Bereich der Schuhspitze gelegene Achse verschwenkbar ist und zudem die Schuhsohle nicht verformbar ist, da der Schuh mit der gesamten Sohlenlänge mit der Sohlenplatte steif verbunden ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass zur Erreichung einer einfachen Umstellbarkeit von Abfahrts- auf Tourenstellung und umgekehrt, Kompromisse konstruktiver Art eingegangen werden müssen, welche den erhöhten Sicherheitsanforderungen, die an eine derartige Bindung gestellt werden, bis zu einem gewissen Grade zuwiderlaufen. Der Tourenfahrer, der abseits eines gut funktionierenden Pannen* und Rettungsdienstes oft auf sich selbst gestellt ist, ist aber auf eine optimale Sicherheit des verwendeten Materials angewiesen.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Zusatzvorrichtung an einem Ski mit Abfahrtsbindung zu schaffen, welche ein physiologisch richtiges Aufsteigen und/oder Gehen erlaubt ohne die maximale Sicherheit der Abfahrtsbindung zu beeinträchtigen.
Aus dem Vorhergesagten wird klar, dass diese beiden Forderungen nicht mit einer einzigen Bindung und dem gleichen Schuh für Aufstieg und Abfahrt realisiert werden kann. Als Abfahrtsbindung und Abfahrtsschuh werden daher bekannte Skibindungsteile und Abfahrtsskischuhe, welche die an sie gestellten Anforderungen erfüllen, verwendet. Da die für die Abfahrt verwendeten Skischuhe bei gleicher Schuh-grösse um einige Zentimeter länger sind als die erfindungsge-mäss zur Anwendung gelangenden Touren- oder Langlaufschuhe, ist, ohne dass an den für die Abfahrt bestimmten Bindungsteilen eine Veränderung vorgenommen werden muss, zwischen Vorderbackenorgan und Fersenhalter genügend freier Raum vorhanden, um die erfindungsgemässe Zusatzvorrichtung anzubringen, die zur Aufnahme des obge-nannten Schuhes geeignet ist, der ein physiologisch richtiges Abrollen des Fusses erlaubt.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben:
Figur 1 zeigt in Seitenansicht einen Teil des Skis mit einer Abfahrtsbindung und dazwischen die erfindungsgemässe Zusatzvorrichtung mit einem Tourenschuh.
Figur 2 ist eine Aufsicht der Zusatzvorrichtung nach Figur 1 unter Weglassung des Tourenschuhs.
Figur 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie I—I der Figur
2.
An der Skioberseite ist eine Grundplatte 6 beispielsweise mit Schrauben 8 befestigt und bildet mit dem Ski eine Einheit. Die Grundplatte 6 weist seitlich zwei parallel zu den Skikanten verlaufende Führungsschienen 17 auf. Auf der Grundplatte 6, zwischen den Führungsschienen 17, ist eine Gleitplatte 7 befestigt (beispielsweise mit den Schrauben 8 und/oder angeklebt). Die Gleitplatte 7 bildet eine Sohlenauflage für Abfahrtsskischuhe in der Abfahrtsstellung und erfüllt die Anforderungen gemäss DIN-Vorschriften 7880.
In Figur 2 ist ein Zehenbindungsteil 11, welcher zwei seitliche Führungsschienen oder Führungslaschen 12 aufweist, auf die Grundplatte 6 aufgeschoben dargestellt. Zur Arretierung des Zehenbindungsteiles 11 in Skilängsrichtung greift ein Verriegelungselement 10, das hier in Form eines Hakens ausgeführt ist, in eine Ausnehmung 9 an einer Führungsschiene 17 der Grundplatte 6 ein. Der Verriegelungshaken 10 wird mittels einer Feder 16 in dieser Lage gehalten. Der Touren* beziehungsweise Langlaufschuh 4 (Figur 1) wird mit einem Klemmbügel 13 auf den Zehenbindungsteil 11 festgeklemmt, wobei drei Festhaltezapfen 15, wie von den Langlaufbindungen her bekannt, in die Schuhsohlenunterseite eindringen. Der Klemmbügel 13 ist derart ausgebildet, dass er in Richtung der Schuhferse des gehaltenen Schuhs zeigt und an einer gebogenen Lasche 14 des Verriegelungshakens 10 eingehängt wird. Sobald der Tourenschuh 4 mittels des Klemmbügels 13 im Zehenbindungsteil 11 festgespannt wird, ist auch der Verriegelungshaken 10 gesperrt und verunmög-licht ein Herausrutschen des Zehenbindungsteils 11 aus der Grundplatte 6.
In Figur 1 ist auch ein Skistopper 5 eingezeichnet, welcher beispielsweise unter der Ferse angebracht werden kann. In Tourenstellung ist der Skistopper 5 in gespannter Lage zu fixieren.
In der dargestellten Ausführung ist die Länge A des Tourenschuhs, wie dies üblicherweise zutrifft, kürzer als der Abstand B zwischen den beiden Abfahrtsbindungsteilen 2 und
3, welche den Abfahrtsschuh aufnehmen. Es ist aber denkbar, dass für das Tourenfahren spezielle Schuhe entwickelt werden, wo diese Voraussetzung (B = grösser als A) nicht mehr gegeben ist. In diesem Falle kann ein Abfahrtsbin-
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dungsteil 2 oder 3 auch auf einem verschiebbaren Schlitten angeordnet sein, um zwischen den Bindungsteilen genügend Platz für einen freien Bewegungsablauf zu schaffen.
Die Verwendung der erfindungsgemässen Zusatzvorrichtung ist äusserst einfach. Vor Beginn der Laufpartie, beziehungsweise vor dem Aufstieg, zieht der Benützer seine Langlauf- oder Tourenschuhe an und schiebt auf die Grundplatte 6, die ständig auf dem Ski montiert ist, den Zehenbindungsteil 11 bis der Verriegelungshaken 10 in der Aussparung 9 einrastet. Die weitere Benützung ist von Langlaufbindungen bestens bekannt.
Ist die Laufpartie beendet, löst er den Klemmbügel 13 und zieht den Zehenbindungsteil 11 unter gleichzeitigem Druck auf den Verriegelungshaken 10 von der Grundplatte 6 ab.
Nun muss er lediglich noch seine, im Rucksack mitgeführten Abfahrtsskischuhe anziehen und die Langlaufschuhe mit dem Zehenbindungsteil 11 im Rucksack verstauen. Für die Abfahrt steht ihm nun seine bekannte Abfahrtsbindung mit maximaler Sicherheit zur Verfügung.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

657 784 PATENTANSPRÜCHE
1. Zusatzvorrichtung an einem Ski mit Abfahrtsbindung, bestehend aus einem Vorderbackenorgan (2) und einem Fersenhalter (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine, zwischen dem Vorderbackenorgan (2) und dem Fersenhalter (3) im Vorderbackenorgan-nahen Bereich, am Ski fest montierte Grundplatte (6) und ein darauf aufsetzbares Zehenbindungsteil (11) umfasst.
2. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (6) seitliche Führungsschienen (17) aufweist, die im montierten Zustand von Führungslaschen (12) des Zehenbindungsteils (11) umschlossen werden.
3. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte (6) eine Gleitplatte (7) angeordnet ist.
4. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zehenbindungsteil (11) über ein lösbares Verriegelungselement (10) formschlüssig (9) in seiner Gebrauchslage gehalten ist.
5. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (10) ein am Zehenbindungsteil (11) schwenkbar angeordneter Haken ist, der in einer Ausnehmung (9) der Grundplatte (6) eingreift.
6. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (10) eine Lasche (14) aufweist, unter welchem ein Klemmbügel (13) des Zehenbindungsteiles (11) eingehängt werden kann.
CH1415/83A 1983-03-15 1983-03-15 Zusatzvorrichtung an einem ski mit abfahrtsbindung. CH657784A5 (de)

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AT0069084A AT379517B (de) 1983-03-15 1984-02-29 Zusatzvorrichtung an einem ski mit abfahrtsbindung
IT47827/84A IT1185782B (it) 1983-03-15 1984-03-09 Dispositivo supplimentare da applicare ad uno sci provvisto di un aggancio per discesa
DE19843408894 DE3408894A1 (de) 1983-03-15 1984-03-10 Zusatzvorrichtung an einem ski mit abfahrtsbindung

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IT1185782B (it) 1987-11-18
AT379517B (de) 1986-01-27
IT8447827A0 (it) 1984-03-09
DE3408894A1 (de) 1984-09-20

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