CH658079A5 - Huelsengreifeinrichtung mit selbsttaetigem toleranzausgleich an einer vorspinnmaschine. - Google Patents

Huelsengreifeinrichtung mit selbsttaetigem toleranzausgleich an einer vorspinnmaschine. Download PDF

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CH658079A5
CH658079A5 CH166183A CH166183A CH658079A5 CH 658079 A5 CH658079 A5 CH 658079A5 CH 166183 A CH166183 A CH 166183A CH 166183 A CH166183 A CH 166183A CH 658079 A5 CH658079 A5 CH 658079A5
Authority
CH
Switzerland
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gripper
sleeve
sleeves
tongs
gripping device
Prior art date
Application number
CH166183A
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English (en)
Inventor
Peter Conrad
Original Assignee
Textima Veb K
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Publication date
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/001—Bobbin-taking arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

658 079

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE
1. Hülsengreifeinrichtung mit selbsttätigem Toleranzausgleich an einer Vorspinnmaschine mit einem für jede Spinnstelle vorhandenen ringförmigen Spannelement, das als Greiferzange ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit dieser Greiferzange (5) bewickelte oder unbewickelte Hülsen (6) geklemmt werden und die Greiferzange (5) durch einen Verschluss (4) betätigbar ist, welcher durch Viergelenkgetriebe mit einer elastischen Koppel (3) und einem gemeinsamen Antriebsschieber (2) für mindestens zwei Arbeitsstellen angetrieben ist.
2. Hülsengreifeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (4) als Schubgelenk ausgeführt ist.
3. Hülsengreifeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Koppel (3) eine vorgespannte Druckfeder (9) enthält.
4. Hülsengreifeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferzangen (5) auf einer gemeinsamen Bank (1) ortsfest angeordnet sind.
5. Hülsengreifeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt (14) der Greiferzange (5) justierbar ist.
6. Hülsengreifeinrichtung nach den Ansprüchen 1,4 und 5, gekennzeichnet durch eine Feder (7), welche die Greiferzange (5) öffnet, wenn keine Kraft am Verschluss (4) angreift.
7. Hülsengreifeinrichtung nach den Ansprüchen 1,4,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Hülse (6) anzugreifen bestimmte Klemmfläche der Greiferzange (5) starr und in axialer und radialer Richtung in Segmente geteilt ist.
8. Hülsengreifeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Viergelenkgetriebe als Kniehebelgetriebe ausgebildet ist.
Die Erfindung betrifft eine Hülsengreifeinrichtung mit selbsttätigem Toleranzausgleich als Bestandteil einer Automatisierungseinrichtung einer Vorspinnmaschine mit einem für jede Spinnstelle vorhandenen ringförmigen Spannelement, das als Greiferzange ausgebildet ist.
In automatischen Spulenwechseleinrichtungen müssen alle im Umlauf befindlichen Hülsen für die Wechseleinrichtung gleichermassen geeignet sein. Da die Hülsen relativ grobe Fertigungstoleranzen haben, müssen sich die Greifer in bestimmten Grenzen an die im Durchmesser schwankenden Hülsen anpassen.
Wenn eine Klemmeinrichtung mehrere Hülsen gleichzeitig hält, wirken auf die Hülsen keine gleichen Klemmkräfte, wenn die Arbeitsstellen starr mit dem Antrieb verbunden sind. Das Getriebe, welches den Antrieb mit einer Arbeitsstelle verbindet, muss ein elastisches Glied enthalten.
Bei einer bekannten Hülsengreifeinrichtung (DE-OS 2105344) werden die Toleranzen der Hülsen ausgeglichen, indem die Greiferelemente elastisch ausgekleidet sind oder jede Arbeitsstelle einzeln betätigt wird. Auch ist die Kombination dieser Lösungen möglich.
Weiterhin kann der Greifer selbst aus elastischem Material bestehen (DE-PS 1956035).
Der Nachteil dieser Lösungen ist, dass entweder mehrere Greiferelemente pro Arbeitsstelle benötigt werden oder dass nur kleine, leichte Spulen gehalten werden können. Bei grossen und schweren Spulen wirkt sich der Stabilitätsverlust nachteilig aus.
Ziel der Erfindung ist es, eine Greifereinrichtung zu schaffen, mit welcher grosse und schwere Spulen mit abweichend grossen Hülsen durch einen Greifer sicher geklemmt werden können, und dass für mehrere Klemmstellen ein gemeinsamer Antrieb verwendet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hülsen-5 greifeinrichtung zu schaffen, bei welcher keine elastisch ausgekleideten Greiferelemente vorhanden sind, die Greiferelemente selbst nicht aus elastischem Material bestehen und kein Einzelantrieb der Greiferelemente notwendig ist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, io dass mit einer Greiferzange bewickelte und unbewickelte Hülsen geklemmt werden und die Greiferzange durch einen Verschluss betätigbar ist, welcher durch ein Viergelenkgetriebe mit einer elastischen Koppel und einem gemeinsamen Antriebsschieber für mindestens zwei Arbeitsstellen angetrie-15 ben ist. Der Verschluss kann als Schubgelenk ausgeführt sein. Die elastische Koppel enthält zweckmässig eine vorgespannte Druckfeder zur Erzielung der erforderlichen Anpassbarkeit. Dadurch kann auf elastische und elastisch ausgekleidete Greiferelemente und den Einzelantrieb der Greifer verzichtet 2o werden, und es ist gewährleistet, dass die Zangenbewegung der einzelnen Arbeitsstellen in den Grenzen des Federweges unabhängig voneinander sind. Die Greiferzangen werden vorteilhaft auf einer gemeinsamen Bank ortsfest angeordnet, wobei ihr Drehpunkt justierbar ist und eine Feder die Grei-25 ferzange öffnet, wenn keine Kraft am Verschluss angreift. Zweckmässig ist die an der Hülse angreifende Klemmfläche der Greiferzange starr und in axialer und radialer Richtung in Segmente geteilt. Das Viergelenkgetriebe ist vorzugsweise als Kniehebelgetriebe ausgebildet.
3o Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert. Es zeigen:
Figur 1 das Getriebeschema des Greifermechanismus für 8 Greiferzangen,
35 Figur 2 eine Greiferzange mit geklemmter Hülse, und
Figur 3 ein Konstruktionsbeispiel für eine elastische Koppel.
Entsprechend dem Getriebeschema nach Figur 1 ist für jede Arbeitsstelle ein Viergelenkgetriebe mit einem gemeinsa-40 men Antriebsschieber 2 vorhanden. Jeder Greiferzange 5 ist ein Verschluss 4 zugeordnet, der als Schubgelenk ausgeführt ist. Der Antriebsschieber 2 und der Verschluss 4 sind durch eine elastische Koppel 3 verbunden. Der Mittelpunkt der Greiferzange 5 wird auf den Mittelpunkt des Hülsenantriebes 45 eingestellt. Die Klemmflächen der Greiferzange 5 sind starr und in axialer und radialer Richtung in Segmente geteilt. Eine Feder 7 (Fig. 2) hält die Greiferzange 5 offen, wenn am Verschluss 4 keine Kraft angreift. Die elastische Koppel 3 ist gemäss Figur 3 vorzugsweise so ausgebildet, dass in einer 50 Koppelhülse 10 ein Stössel 11 mit Bund 13 verschiebbar und eine Druckfeder 9 angeordnet ist, wobei der Weg des Stössels 11 durch einen Anschlag 12 in der Koppelhülse 10 und einen Sicherungsring 8 begrenzt wird. Der Antriebsschieber 2 Fig. 1) wird vorzugsweise durch einen (nicht gezeigten) 55 Getriebemotor angetrieben.
Die beschriebene Hülsengreifeinrichtung arbeitet wie folgt:
Nach Beendigung des Bewicklungsvorganges der Hülsen 6 werden die Greiferzangen 5 durch die Verschlüsse 4, welche durch die Viergelenkgetriebe (Kniehebelgetriebe) mit einer so elastischen Koppel 3 angetrieben werden, geschlossen, und die Hülsen 6 an ihrem unteren Ende geklemmt. Die geklemmten, bewickelten Hülsen 6 werden nun mit der gemeinsamen Bank 1 vom Hülsenantrieb getrennt und mit einer hier nicht näher beschriebenen Vorrichtung gegen unbewickelte Hülsen 65 6 ausgetauscht. Anschliessend werden unbewickelte Hülsen 6 auf den Spulenantrieb aufgesetzt und die Greiferzangen 6 durch Öffnen des Verschlusses 4 gelöst. Während des Hülsenaustausches werden die Greiferzangen 5 ebenfalls gelöst.
G
1 Blatt Zeichnungen
CH166183A 1982-04-01 1983-03-25 Huelsengreifeinrichtung mit selbsttaetigem toleranzausgleich an einer vorspinnmaschine. CH658079A5 (de)

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CH658079A5 true CH658079A5 (de) 1986-10-15

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ID=5537633

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FR2524501A1 (fr) 1983-10-07
DE3303975A1 (de) 1983-10-20
DD203341A1 (de) 1983-10-19
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DE3303975C2 (de) 1985-04-11

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