DD203341A1 - Huelsengreifeinrichtung mit selbsttaetigem toleranzausgleich - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Huelsengreifeinrichtung mit selbsttaegigem Toleranzausgleich als Bestandteil einer Automatisierungseinrichtung einer Vorspinnmaschine. Mit dieser Huelsengreifeinrichtung koennen grosze und schwere Spulen mit toleranzbehafteten Huelsen sicher geklemmt werden. Fuer mehrere Klemmstellen kann ein gemeinsamer Antrieb verwendet werden. Die Loesung besteht in einer fuer jede Spinnstelle vorhandenen Greiferzange, mit welcher bewickelte oder unbewickelte Huelsen geklemmt werden. Die Greiferzange wird durch einen Verschlusz betaetigt, welcher durch ein Kniehebelgetriebe mit einer elastischen Koppel und einem gemeinsamen Antriebsschieber angetrieben wird. Diese Huelsengreifeinrichtung kann zum Spulenwechsel an Vorspinnmaschinen eingesetzt werden.
Description
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Titel der Erfindung:
Hülsengreifeinrichtung mit selbsttätigem Toleranzausgleich
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Hülsengreifeinrichtung mit selbsttätigem Toleranzausgleich, als Bestandteil einer Automatisierungseinrichtung einer Vorspinnmaschine· In automatischen Spulemnechseleinrichtungen müssen alle im Umlauf befindlichen Hülsen für die Wechseleinrichtung gleichermaßen geeignet sein. Da die Hülsen relativ grobe Fertigungstoleranzen haben, müssen sich die Greifer in bestimmten Grenzen an,die im Durchmesser schwankenden Hülsen anpassen.
Wenn eine Klemmeinrichtung mehrere Hülsen gleichzeitig hält, wirken auf die Hülsen keine gleichen Klemmkräfte, •wenn die Arbeitsstellen starr mit dem Antrieb verbunden sind» Das Getriebe, welches den Antrieb mit einer Arbeitsstelle verbindet, muß ein elastisches Glied enthalten«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bei einer bekannten technischen Lösung (DS-OS 210534-4-) ή erden die Toleranzen der Hülsen ausgeglichen, indem die Greiferelemente ela-stisch ausgekleidet sind oder jede Arbeitsstelle einzeln betätigt wird. Auch ist die Kombination dieser Lösungen möglich©
-UPR1982*Ü(H)237
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Weiterhin kann der Greifer selbst aus elastischem Material bestehen (DE 1956035).
Der Nachteil dieser Lösungen ist, daß entweder mehrere Greifereiemente pro Arbeitsstelle benötigt werden oder daß ,nur kleine» leichte Spulen gehalten werden könnerio Bei großen und schweren Spulen wirkt sieb, der Stabilitätsverlust nachteilig aus·
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, eine Greifeinrichtung zu schaffen mit welcher große und schwere Spulen mit toleranzbehafteten Hülsen durch einen Greifer sicher geklemmt werden können und daß für mehrere Klemmstellen ein gemeinsamer Antrieb verwendet werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hülsengreif einrichtung zu schaffen, bei welcher keine elastisch ausgekleideten Greiferelemente vorhanden sind, die Greiferelemente selbst nicht aus elastischem Material bestehen und kein Einzelantrieb der Greiferelemente notwendig ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst3 daß mit einer Greiferzange bewickelte und unbewiekelte Hülsen geklemmt werden und die Greiferzange durch einen Verschluß betätigt wird, welcher durch ein Viergelenkgetriebe mit einer elastischen Koppel und einem gemeinsamen Antriebsschieber angetrieben wird· Der Verschluß ist dabei als Schubgelenk ausgeführt· Die elastische Koppel enthält eine vorgespannte Druckfeder zur Erzielung der elastischen Eigen schaft. Dadurch kann auf elastische oder elastisch ausgekleidete Greiferelemente und den Einzelantrieb der Greifer verzichtet werden« und es ist gewährleistet, daß die Zangenbewegung der einzelnen Arbeitsstellen in den Grenzen
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des Federweges unabhängig voneinander sind. Die Greiferzangen sind auf einer gemeinsamen Bank ortsfest angeordnet, ihr Drehpunkt ist justierbar und eine Feder öffnet die Greiferzange, wenn keine Kraft am Verschluß angreift. Die an der Hülse angreifende Klemmfläche der Greiferzange ist starr und in axialer und radialer Richtung in Segmente geteilt. Das Viergelenkgetriebe ist vorzugsweise als Kniehebelgetriebe ausgebildet.
Ausführungsbeispiel:
Sin Ausführungsbeispiel wird anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert.
Es zeigen:
Figur 1: Das Getriebeschema des Greifermechanismus für 8 Greiferzangen.
Figur 2: Eine Greiferzange mit geklemmter Hülse. Figur 3ί Ein Konstruktionsbeispiel für eine elastische Koppel.
Entsprechend dem Getriebeschema nach Figur 1 ist für jede Arbeitsstelle ein Viergelenkgetriebe mit einem gemeinsamen Antriebsschieber 2 vorhanden. Jeder Greiferzange 5 ist ein» Verschluß 4 zugeordnet, der als Schubgelenk ausgeführt ist« Der Antriebsschieber 2 und der Verschluß 4.sind durch eine elastische Koppel 3 verbunden· Der Mittelpunkt der Greiferzange 5 wird auf den Mittelpunkt des Hülsenantriebes eingestellt. Die Klemmflächen der Greiferzange 5 sind starr und in axialer und radialer Richtung in Segmente geteilt α Eine Feder 7 hält die Greiferzange 5 offen, wenn .am Verschluß 4 keine Kraft angreift. Die elastische Koppel 3 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß in der Koppelhülse 10 ein Stößel
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mit Bund 13 verschiebbar und eine Druckfeder 9 angeordnet ist, wobei der Weg des Stößels 11 durch einen Anschlag 12 in der Koppelhülse 10 und einen Sicherungsring 8 begrenzt wird· Der Antriebsschieber 2 wird vorzugsweise durch einen Getriebemotor angetrieben·
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Nach Beendigung des Beviicklungsvorganges der Hülsen 6 werden die Greiferzangen 5 durch die Verschlüsse 4-» weiche durch die Kniehebelgetriebe mit einer elastischen Koppel 3 angetrieben werden, geschlossen» und die Hülsen 6 an ihrem unteren Ende geklemmt. Die bewickelten und geklemmten Hülsen 6 werden nun mit der Bank 1 von dem Hülsenantrieb getrennt und mit einer hier nicht näher beschriebenen Vorrichtung gegen unbewickelte Hülsen 5 ausgetauscht. Anschließend werden die unbewickelten Hülsen 6 wieder auf dem Spulenantrieb aufgesetzt und die Greiferzangen 5 durch öffnen der Verschlüsse 4 gelöst« Während des Hülsenaustausches werden die Greiferzangen 5 ebenfalls gelöst*
Claims (6)
- Erfindungsanspruch:1· Hülsengreifeinrichtung mit selbsttätigem Toleranzausgleich mit einem für jede Spinnstelle vorhandenen ringförmigen Spannelement als Greifersange ausgebildet, gekennzeichnet dadurch, daß mit dieser Greiferzange (5) bewickelte oder unbewiekelte Hülsen (6) geklemmt werden und die Greif erzanece (5) durch einen Verschluß (4) betätigt wird, welcher durch ein Viergelenkgetriebe mit einer elastischen Koppel (3) und einem gemeinsamen Antriebsschieber (2) für mindestens zwei Arbeitsstellen angetrieben wird«.
- 2. Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß der Verschluß (4) als Schubgelenk ausgeführt ist.
- 3. Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die elastische Koppel (3) eine vorgespannte Druckfeder (9) enthält*'
- 4. Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die Greiferzangen (5) auf einer gemeinsamen Bank (1) ortsfest angeordnet sind.β Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1 -und 4 gekennzeichnet dadurch, daß der Drehpunkt (14) der Greiferzange (5) justierbar ist.
- 6. Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1,4 und 5 gekennzeichnet dadurch, daß eine Feder (7) die Greiferzange (5) öffnet, wenn keine Kraft am Verschluß (4) angreifte2386437· Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1, 4, 5 und 6 gekennzeichnet dadurch, daß die an der Hülse (6) angreifende Klemmflache der Greiferzange (5) starr und in axialer und radialer Richtung in Segmente geteilt ist»
- 8. Hülsengreifeinrichtung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß das Viergelenkgetriebe als Kniehebelgetriebe ausgebildet ist·Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (4)
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