CH658430A5 - Schienentriebfahrzeug. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schienentriebfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Fahrzeuge sind nach der 50 bisher bekannten Bauweise so aufgebaut, dass auf den mit einem Deckblech versehenen Fahrzeugrahmen (vgl. DE-PS1455141) die einzelnen Aggregate aufgesetzt sind, wozu dann deren Verkleidung und das oder die Führerhäuser hinzutreten (vgl. DE-OS 2 603 326, US-PSen 2 638 056 und 3 021797). Das Deckblech ist 55 dabei am Fahrzeugrahmen angeschweisst und bildet eine versteifende Platte, die bei Pufferstössen unter Übertragung über lange Schweissnähte die Kräfte aufnimmt. Die Schweissnähte sind demgemäss anrissempfindlich. Das Aufmontieren der einzelnen Aggregate auf das Deckblech ist zeitaufwendig und nicht repara-60 turfreundlich, insbesondere wenn einzelne Aggregate ausgetauscht werden sollen. Verschiedene Grössen solcher Triebfahrzeuge erfordern komplette Konstruktionsarbeiten.
Gemäss der Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden und ein Schienentriebfahrzeug geschaffen werden, das 65 durch Wegfall von Teilen einfacher im Aufbau und bei der Reparatur und dabei wesentlich billiger herstellbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Massnahmen nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1. Diese ermöglichen eine wähl-
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weise Verwendung und eine wahlweise Anordnung einzelner hinsichtlich der Baulänge, Aufteilung und Zugänglichkeit sehr
Einheiten, die auf dem offenen Fahrzeugrahmen befestigt wer- zweckmässige Anordnung an, die auch für den Triebfahrzeugbau den, wobei das Fehlen des Rahmendeckblechs, das den die im allgemeinen Bedeutung hat. Dasselbe trifft auf Anspruch 10
Einheiten verbindenden Leitungen im Wege stehen würde, die hinsichtlich der Dieselmotoreinheit zu. Wenn die Verbindungen
Freizügigkeit in der Anordnung der einzelnen Einheiten ermög- 5 zwischen dem Dieselmotor und dem an dem Dach befestigten licht. Mögliche Anordnungen bei Führerhäusern sind ein Mittel- Teilen gelöst sind, können das Dach und die daran befestigten oder Endführerhaus oder zwei Endführerhäuser, und zwar Teile einfach nach oben abgehoben werden; der Dieselmotor ist schmal oder breit. Neben dem Mittelführerhaus können bei auch von oben frei zugänglich. Das zeitsparende senkrechte dieselelektrischen Triebfahrzeugen einerseits die Dieselmotor- Abheben des Daches oder auch der gesamten Einheit wird durch und Generatoreinheit und andererseits die Einheit für die Kühl- 10 die Massnahme nach Anspruch 11 ermöglicht.
einrichtung und daran anschliessend die Einheit für die Steueran- Ansprüche 13 und 14 lassen weitere Massnahmen für eine läge sein. Bei zwei Endführerhäusern können sich die genannten Konstruktionsvereinfachung erkennen. Ein weiterer Vorteil
Einheiten in dieser Reihenfolge zwischen den Endführerhäusern besteht darin, dass dabei die Möglichkeit besteht, einen grossen befinden. Dabei kann es sich um Starrahmen- oder Drehgestell- Tankinhalt und einen Tank mit mehreren aussen liegenden
Lokomotiven handeln. is Füllstutzen vorzusehen. Ferner wird dadurch ohne besondere
Der nach oben offene Fahrzeugrahmen bildet eine Art Leiter Massnahmen das Führerhaus höher gelegt, so dass sich die und hat den Vorteil, elastisch zu sein, wobei bis an die Grenze des Sichtverhältnisse für den Fahrer verbessern. Es ist dabei auch elastischen Bereichs gegangen werden kann und anrissempfindli- nicht mehr notwendig, die Aufbauten an der Oberseite oder an che Schweissnähte entfallen. Er ermöglicht eine wesentliche den Seiten abzuschrägen, um gute Sichtverhältnisse zu schaffen
Montageerleichterung. 20 (vgl. Anspruch 15).
Die abhängigen Ansprüche dienen dazu, weitere Vorteile im Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
Zusammenhang mit der offenen Rahmenbauweise und damit der beispielhaft erläutert. Dabei zeigt:
Anordnung von Einheiten zu erreichen. Die Massnahme nach Fig. 1 eine Gesamtansicht eines Schienentriebfahrzeugs in
Anspruch 2 ergibt nicht nur ein gutes Aussehen des Fahrzeugs, einer die einzelnen Einheiten auf Abstand zeigenden Art (explo-
sondern erleichtert auch die Anbringung der Einheiten am 25 dierte Darstellung);
Fahrzeugrahmen ohne weitere Elemente. Anspruch 3 ermöglicht Fig. 2 die Kühlvorrichtung im Querschnitt;
eine wesentliche Fertigungsverbilligung des Fahrzeugrahmens, Fig. 3 die Befestigung der Einheiten am Fahrzeugrahmen im insbesondere dann, wenn dieser aus Brammenteilen zusammen- Schnitt, und gesetzt ist, die durch Brennschneiden aus einer breiten Bramme Fig. 4 einen Querschnitt durch den Kühlluftkanal,
entstanden sind. Jegliche Nacharbeit der Brammenteile kann 30 Fig. 1 zeigt ein Schienentriebfahrzeug in Form einer diesel-
nun entfallen. Anspruch 4 zeigt eine nicht aufwendige Befesti- elektrischen Lokomotive mit einem Fahrzeugrahmen 1, an dem gung der Einheiten am Fahrzeugrahmen auf. Zweckmässiger- drei Radsätze 2,3,4 mit Elektrofahrmotoren 5,6,7 federnd weise stossen die jeweils beiden benachbarten Bodenplatten aufgehängt sind, mit mehreren auf dem Fahrzeugrahmen befe-
nicht unmittelbar aneinander, sondern haben ein Spiel unterein- stigten Einheiten 9 bis 12 und einem als Einheit 8 ausgebildeten ander (etwa 10 mm), was eine billigere Fertigung ermöglicht 35 Führerhaus, wobei 9 die einen Dieselmotor und einen Generator
(mögliche Massabweichungen, grössere Fertigungstoleranzen). aufnehmende Einheit, 10 die Kühlvorrichtung aufnehmende Auch hinsichtlich der Schwingungsübertragung von einer Einheit Einheit, 11 die die Steueranlage aufnehmende Einheit und die zur anderen ist die Massnahme zweckmässig. Die Montage wird Einheit 12 den Kraftstofftank darstellt. Die Einheiten 8 bis 12
ebenfalls dadurch erleichtert. sind allseits geschlossen, haben unten Bodenplatten 13 bis 17,
Nach Anspruch 5 wird unterhalb der Bodenplatten ein Frei- 40 oben Dächer 18 bis 21 (die Kraftstofftankeinheit 12 hat lediglich räum geschaffen, der das Einbringen von Bauelementen, insbe- ein oberes Blech) und seitlich Türen 22 bis 25 (mit Ausnahme der sondere Leitungen, und die Zugänglichkeit erleichert. Dies führt Kraftstofftankeinheit 12, die zwei aussen liegende Füllstutzen 26
dann zu einer Einsparung von Verbindungsteilen. Anspruch 12 aufweist).
hilft ebenfalls in dieser Weise zu einer Herabsetzung des Kon- Der Fahrzeugrahmen 1 weist zwischen zwei starken Frontble-
struktionsaufwandes. 43 chen 27,28 zwei Längsträger 29,30 und vier Querträger auf, von
Insbesondere ist es dadurch möglich, einen gemeinsamen denen lediglich die Querträger 31 und 32 sichtbar sind. Die Kühlluftkanal vorzusehen (Anspruch 6), der im Fahrzeugrah- Querträger 31,32, ebenfalls die nicht sichtbaren, liegen hinsicht-men selbst befestigt ist. Dieser einheitliche Kühlluftkanal ver- lieh der Oberseiten tiefer als die Längsträger 29,30. Damit wird sorgt nicht nur die elektrischen Fahrmotoren, sondern auch die erreicht, dass im Fahrzeugrahmen 1 ein Kühlluftkanal 33 (der in Antriebssteueranlage (ggf. mit Leistungselektronik bei der 50 seinem mittleren Bereich strichpunktiert gezeichnet ist) unterUmwandlung von Zweiphasen-Wechselstrom in Drehstrom) mit bringbar ist. Am rechten Ende des Kühlluftkanals 33 wird die Kühlluft. Nach Anspruch 7 übernimmt der Kühlluftkanal weitere Luft von der Einheit 10 eingeblasen und gelangt über Öffnungen Aufgaben und ermöglicht eine weitere Vereinheitlichung des und Faltenbälge 34, 35, 36 zu den Fahrmotoren 5, 6, 7. Aufbaus. Am linken Ende des Kühlluftkanals 33 wird die Kühlluft in
Dadurch, dass der Kühlluftkanal bei der Versorgung der 55 die Steueranlageneinheit 11 eingeblasen. Sie tritt durch eine
Fahrmotoren mit Kühlluft sich im wesentlichen über die Länge Öffnung 37 in der Bodenplatte 16 ein.
des Fahrzeugrahmens erstreckt, ist auch Freizügigkeit zur Unter- In Fig. 1 ist das Dach 19 der Führerhauseinheit 9 so gezeich-bringung des Kühlluftaggregats gegeben. Anspruch 8 gibt diesbe- net, als ob es abgehoben wäre. Es ist erkennbar, dass einige züglich eine besonders günstige Massnahme an. Dadurch wird Aggregate am Dach 19 befestigt sind, nämlich eine Abgasleitung nicht nur eine weitere Einheit geschaffen, deren Montage und 60 38, Frischluftleitungen 39 und ein Luftfilter 40, ggf. auch der
Zugänglichkeit besonders leicht sind, sondern auch eine Einspa- Abgasdämpfer und der Abgasschacht. Der Dieselmotor wäre,
rung an Leitungen dadurch erreicht, dass - da sowohl die wenn er eingebaut wäre, gut von oben zugänglich. Beim Anhe-
Motorkühleinrichtung als auch das Kühlluftaggregat Lüfter ben der Einheiten 9 und 11 nach oben (mittels eines Krans) benötigen, die üblicherweise hydrostatisch angetrieben werden - stände das vorstehende, zum Sonnenschutz dienende Dach 18
die Zuleitungen vom Ölmotor für beide hydrostatischen 65 des Führerhauses 8 im Wege. Dieses ist an den überstehenden
Antriebe gemeinsam sind und im übrigen kurz, wenn der Ölmo- Bereichen mittels Scharnieren 41 abklappbar ausgebildet.
tor in diese Einheit oder in die benachbarte Einheit gelegt wird. Die Einheit 10 (Kühlvorrichtung), bei der in Fig. 1 ein
Anspruch 9 gibt für die Kühlanlageneinheit eine insbesondere Luftaustritt 42 eines Motorkühlers 43 (Fig. 2) und ein Lufteintritt
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50 für dem Kühlluftkanal 33 zuzuleitende Luft sichtbar ist, ist in Fig. 2 schematisch im Schnitt dargestellt. Durch eine etwa diagonal verlaufende Trennwand 44 wird der Motorkühler 43 von dem Kühlluftaggregat 48 getrennt und eine zweckmässige Raumaufteilung erreicht. Die Kühlluft für den Motorkühler 43 wird über einen Wärmeaustauscher 45 von dem Lüfteraggregat 46 über einen Luftschacht 47 durch den Luftaustritt 42 nach oben geleitet. Die Luft für den Kühlluftkanal 33 wird von dem Lufteintritt 50 und über Schallschutzelemente 51 und von einem Lüfteraggregat 49 weiter über einen Luftschacht 52 in den Kühlluftkanal 33 geleitet.
Vorteilhaft ist nicht nur, dass die Raumaufteilungin Diagonalform die Unterbringung beider Lüfteraggregate 46 und 49 und der zugehörigen B auteile und ferner eines Kompressors 53 für die Druckluftversorgung des Fahrzeugs in der Einheit 10 ermöglicht, sondern auch, dass die hydrostatisch betreibbaren Lüfteraggregate 46 und 49 von dem in der Nähe, z. B. am rechten Ende der Einheit 9 (s. Fig. 1), aufgestellten Ölmotor mit nur kurzen Leitungen versorgt werden.
Zweckmässigim Hinblick auf eine gute Zugänglichkeit ist ferner, dass der Teil der Einheit 10, der die Schallschutzelemente
51 beherbergt, nach oben aufklappbar ist, und zwar mittels eines Griffes 54, wobei dieser Teil um ein Scharnier 55 schwenkbar und in der oberen Lage mittels eines nicht dargestellten Riegels feststellbar ist.
Die Bodenplatte 15 der Einheit 10 sitzt-wie auch die Bodenplatten 14,16,17 der Einheiten 9,11,12-auf den Längsträgern 29 und 30 über eine Lage aus Gummi 62 auf, so dass kleine Unebenheiten an der Oberseite der Längsträger ohne Belang sind. Die Oberseiten der Querträger (sichtbar ist der in Fig. 1 rechts liegende, nicht bezeichnete Querträger-die mittleren Querträger sind mit 31,32 bezeichnet) liegen tiefer als die Oberseiten der Längsträger 29,30 und bilden somit Raum für den Kühlluftkanal 33 und andere, z. B. die in Fig. 4 gezeigten Bauteile. Ferner ist das Frontblech 28 sichtbar.
Die Befestigung der Bodenplatten 14 bis 17 (Fig. 1) auf den Längsträgern 29 und 30 im Bereich zweier benachbarter Bodenplatten zeigt Fig. 3 am Beispiel der Befestigung der Bodenplatten 16 und 17 am Längsträger 29 unter Zwischenschaltung der Lage 5 aus Gummi 62.
Die nicht aneinanderstossenden, vielmehr einen Spalt 68 bildenden Bodenplatten haben Ausnehmungen 63 entsprechend einem auf dem Längsträger 29 unmittelbar angeschweissten und zwei Gewindebohrungen 64 aufweisendem Grundblech 65. Ein Jochblech 66 liegt gleichzeitig auf beiden Bodenplatten 16 und 17 auf und presst diese mittels Schrauben 67 an die Lage aus Gummi 62 an.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Kühlluftkanal 33, der 1S aus einem abgewinkelten Blech 56 und einem ebenen Grundblech 57 zusammengesetzt ist. Unterhalb an diesem und quer dazu befestigt sind Winkeleisen 58. Sie ragen beidseitig über den Kühlluftkanal 33 hinaus und tragen Halterungen 59 und 60.
Diese sind mit Bohrungen 61 zur Aufnahme von Versorgungslei-20 tungenod. dgl. versehen. So werden an der Halterung 59 Starkstromleitungen für die Fahrmotoren und an der Halterung 60 Druckluftleitungen und elektrische Steuerleitungen befestigt. Die Starkstrom- und die Steuerleitungen sind durch den Kühlluftkanal 33 deutlich voneinander getrennt, und zwar nicht nur 25 im Hinblick auf die unterschiedlichen Stromspannungen, sondern auch im Hinblick auf die evtl. Beeinflussung der Steuerströme durch den Starkstrom (z.B. Drehstrom) in Form von Streufeldern.
Die in den Patentansprüchen zum Ausdruck gebrachten 30 Massnahmen stellen im Hinblick auf die auf dem Gebiet des Triebfahrzeugbaus bisher verwirklichten Konstruktionen einen wesentlichen Fortschritt in Richtung auf eine Vereinfachung und damit Verbilligung der Fertigungskosten und auf eine Einsparung an Material und damit an Energie dar.
M
2 Blatt Zeichnungen
Claims (18)
- 658 430PATENTANSPRÜCHE1. Dieselelektrisch oder dieselhydraulisch angetriebenes Schienentriebfahrzeug mit einem Fahrzeugrahmen, einem oder mehreren Antriebsmotoren, einem Generator bzw. einem hydraulischen Getriebe, einer Kühlvorrichtung für den bzw. die Antriebsmotore und mit einer Antriebssteueranlage, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Kühlvorrichtung, die Antriebssteueranlage und der Generator bzw. das hydraulische Getriebe in als einzelne Einheiten (9 bis 11) in Form von seitlich zugänglichen und mit einheitlichen Anschlussmassen zwischen den Einheiten versehenen Behältern untergebracht sind, dass diese Einheiten je eine Bodenplatte (13 bis 16) aufweisen und auf den Fahrzeugrahmen aufsetzbar und an ihm befestigbar ausgebildet sind, wobei diese als nach oben im wesentlichen offene Rahmenkonstruktion mit Längs- und Querträgern (29 bis 32) ausgeführt ist. - .
- 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ferner der oberhalb des Fahrzeugrahmens (1) angeordnete Antriebsmotor in einem Behälter untergebracht ist.
- 3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am - an beiden Enden Frontbleche aufweisenden -Fahrzeugrahmen (1) befestigten Bodenplatten (14 bis 17) eine einheitliche Breite aufweisen.
- 4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einheitliche Breite der Breite der Fahrzeugrahmen-Frontbleche (27, 28) entspricht.^
- 5. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der im wesentlichen unbearbeiteten Oberseite der Längsträger (29,30) und den Bodenplatten (14 bis 17) der Einheiten (9 bis 12) eine vorzugsweise an den Längsträgern befestigte oder auch aufgelegte Lage (62) aus elastomerem Material vorgesehen ist.
- 6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatten (14 bis 17) der Einheiten (9 bis 12) am Grenzbereich zweier benachbarter Bodenplatten (15/14bzw. 14/ 17 bzw. 17/16) mittels durch Schrauben (67) anziehbarer Jochbleche (66) an die Lage (62) aus elastomerem Material angepresst sind.
- 7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden benachbarten Bodenplatten ein Spalt (68) vorgesehen ist.
- 8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (31,32) mit ihrer Oberseite tiefer als die Oberseite der Längsträger (29,30) liegen, und zwar in dem Masse, als in Längsrichtung verlaufende Steuer- und Versorgungsleitungen bzw. -kanäle (33) vorgesehen sind.
- 9. Fahrzeug nach Anspruch 8, das einen Dieselmotor, einen mit diesem gekuppelten Generator und ein Kühlluftaggregat für die an den Treibachsen liegenden Fahrmotore und für die Antriebssteueranlage aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer, in Längsrichtung des Fahrzeugrahmens (1) verlaufender Kühlluftkanal (33) im Fahrzeugrahmen zwischen der Oberseite der Längsträger (29,30) und der Oberseite der Querträger (31,32) angeordnet ist, wobei der Kühlluftkanal, mittels Abzweigungen nach unten über Faltenbälge (34 bis 36) mit den Fahrmotoren (5,6,7) und mittels Abzweigungen nach oben mit dem Kühlluftaggregat (48) und der Antriebssteueranlage durch Aufsetzen der diesbezüglichen Einheit (10,11) auf den Fahrzeugrahmen verbindbar ist (Fig. 1 und 2).
- 10. Fahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlluftkanal (33) alsTrennvorrichtungfürdie Starkstromleitungen einerseits und für die Steuer- und Luftleitungen andererseits dient und dass die Starkstrom-, Steuer- und Druckluftleitungen an der jeweiligen Seite des Kühlluftkanals befestigt sind (Fig. 4).
- 11. Fahrzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung den Motorkühler (43) für denDieselmotor und das Kühlluftaggregat (48) umfasst und eine gesonderte Einheit (10) bildet.
- 12. Schienentriebfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit einem Dieselmotor mit Motorkühler und mit einem5 Kühlluftaggregat, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorkühler (43) und das Kühlluftaggregat (48) unmittelbar benachbart, vorzugsweise in einer Fahrzeugquerebene, angeordnet sind, ggf. als Einheit (10) ausgebildet sind, dass Lufteintrittsöffnungen (50) für den Motorkühler (43) und das Kühlluftaggregat (48) an10 einander gegenüberliegenden Seiten vorgesehen sind und dass eine etwa diagonal verlaufende Trennwand (44) zwischen dem Kühlluftaggregat und dem Motorkühler vorhanden ist.
- 13. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit einem Dieselmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die den Dieselmotor15 aufnehmende Einheit (9) ein nach oben abnehmbares Oberteil aufweist, an dem die Abgas- (38) und die Frischluftleitungen (39) mitsamt dem Luftfilter (40), dem Abgasschalldämpfer und dem Abgasschacht befestigt sind.
- 14. Fahrzeug nach Anspruch 13, bei dem unmittelbar neben20 der den Dieselmotor aufnehmenden Einheit ein als Einheit ausgebildetes Führerhaus angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die über die den Dieselmotor aufnehmende Einheit (9) herausragenden Dachteile der Führerhauseinheit (8) nach oben oder unten abklappbar ausgebildet sind.
- 15. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitungen von einer Einheit zu einer anderen Einheit nach unten durch die jeweilige Bodenplatte hindurchgeführt und an die im Höhenbereich zwischen der Oberseite der Längs- und Querträger des Fahrzeugrah-30 mens verlaufenden Leitungen lösbar angeschlossen sind.
- 16. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 und 8 bis 15, mit einem Dieselmotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftstofftank als weitere Einheit (12) unter dem ggf. als Führerhauseinheit (8) ausgebildeten Führerhaus untergebracht ist und dass35 die Bodenplatte (17) des Kraftstofftanks die Breite der übrigen auf dem Fahrzeugrahmen (1) befestigten Bodenplatten (14 bis 16) hat.
- 17. Fahrzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Führerhaus (8) auf dem Kraftstofftank (12) befestigt ist40 und die in der Fahrzeuglängsebene liegenden Seitenwände des Kraftstofftanks die Fahrzeugseitenwände bilden.
- 18. Fahrzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Einheiten (8 bis 13), mit Ausnahme der Führerhauseinheit, eine kubische Formgebung haben.4525
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| DE102022106074A1 (de) | 2022-03-16 | 2023-09-21 | Windhoff Bahn- Und Anlagentechnik Gmbh | Baukastensystem zur Herstellung einer Gleisbaumaschine |
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| PL | Patent ceased |