CH659122A5 - Gas-regulating cock for gas devices - Google Patents

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CH659122A5
CH659122A5 CH55783A CH55783A CH659122A5 CH 659122 A5 CH659122 A5 CH 659122A5 CH 55783 A CH55783 A CH 55783A CH 55783 A CH55783 A CH 55783A CH 659122 A5 CH659122 A5 CH 659122A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
nozzle
gas
bore
tap
valve
Prior art date
Application number
CH55783A
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English (en)
Inventor
Heinz Aleweld
Original Assignee
Seppelfricke Geb Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/10Means for additional adjustment of the rate of flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Gasregulierhahn für Gasgeräte, insbesondere Gaskochgeräte, bestehend aus einem Hahngehäuse (1) mit einem Hahnkegel, in dessen Längsachse vor dem Gaseintrittsende des Hahnkegels ein thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet ist, mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Grossstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Hauptkanal (3) verbunden ist und eine die Grossstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung (9) besitzt, und mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Kleinstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Bypasskanal (4) verbunden ist und eine die Kleinstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung (11) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Grossstelldüse und die Kleinstelldüse von einem einzigen Düsenstock (5) gebildet sind, der mit dem Hahngehäuse (1) sowohl eine den Düsenstock umgebende Hauptkammer (8),

   welche den Hauptkanal (3) mit der Grossstelldüsenbohrung (9) des Düsenstocks verbindet, als auch eine den Düsenstock umgebende, an den Bypasskanal (64) angeschlossene Bypasskammer (10) bildet, dass der Düsenstock zwischen beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt und dass der Düsenstock eine von der Bypasskammer zur Hauptkammer führende, mit der   Kleinstelldüsenboh-      rung (11)    ausgebildete Verbindungsbohrung (13) besitzt.



   2. Gasregulierhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenstock (5) aus einem abdichtend in das Hahngehäuse (1) eingeschraubten Schraubenkörper (14) besteht, der mit einer Verlängerung (16) durch die Bypasskammer (10) hindurchragt, wobei die Verlängerung zwischen den beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt, und der an der Verlängerung axial verlaufend die mit der Bypasskammer kommunizierende Verbindungsbohrung   13)    aufweist, dass in die Verbindungsbohrung (13) der Schraubenkörperverlängerung (16) ein die Hauptkammer (8) durchsetzender auswechselbarer Einsatz   körper ( 15)    eingesetzt ist, der axial verlaufend die Grossstelldüsenbohrung (9) und eine diese mit der Hauptkammer (8) verbindende   Querbohrung ( 17)    besitzt,

   und dass der Einsatz   körper ( 15)    eine Axialbohrung (18) aufweist, die einerseits zur Verbindungsbohrung   13)    der Schraubenkörperverlängerung (16) offen ist und andererseits über die Kleinstelldüsen   bohrung (11)    mit der   Querbohrung ( 17)    verbunden ist.



   Die Erfindung betrifft einen Gasregulierhahn für Gasgeräte, insbesondere Gaskochgeräte, bestehend aus einem Hahngehäuse mit einem Hahnkegel, in dessen Längsachse vor dem Gaseintrittsende des Hahnkegels ein thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet ist, mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Grossstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Hauptkanal verbunden ist und eine die Grossstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung besitzt, und mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Kleinstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Bypasskanal verbunden ist und eine die Kleinstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung besitzt.



   Bei allen bekannten und gebräuchlichen Gasregulierungshähnen für Gasgeräte mit thermoelektrisch gesicherten Gasbrennern (Kochbrennern oder Backofenbrennern) ist in der
Längsachse des Hahnkegels ein dem axialen Gaseintritts ende des Hahnkegels vorgeschaltetes, thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet und sind die Düsen des Gasregulierungshahnes daher seitlich neben, d.h.



  in der Praxis über dem Hahnkegel, in der Regel achsparallel zum Hahnkegel, im Hahngehäuse angeordnet und durch Gaskanäle des Hahngehäuses mit den radialen Gasaustritts öffnungen des Hahnkegels verbunden. Um den Gasregulierhahn der Leistungsgrösse des Gasbrenners anpassen zu können und um den Gasbrenner wahlweise mit unterschiedlichen Gasarten (Stadtgas, Erdgas oder Flüssiggas) betreiben zu können, werden auswechselbar in das Hahngehäuse eingesetzte Düsen vorgesehen, die eine für die Brennergrösse und für die zur Anwendung gelangende Gasart ausgelegte, kalibrierte Düsenbohrung besitzen und mit ihrem Düsenkopf in eine an den Gasgehäusekanal angeschlossene, den Düsenkopf umgebende Gehäusekammer so hineinragen, dass das Gas die der Gehäuseaustrittsöffnung vorgeschaltete kalibrierte Düsenbohrung des Düsenkopfes durchströmen muss.



  Die für den Vollbrand des Gasbrenners erforderliche Grossstellgasmenge wird durch eine für die Brennergrösse und für die Gasart ausgelegte und kalibrierte Grossstelldüsenbohrung bestimmt und ist durch allmähliches Absperren des zu der Grossstelldüsenbohrung führenden Hauptkanals des Hahngehäuses mittels des drehbaren Hahnkegels reduzierbar. Für einen einwandfreien Kleinstbrand des Gasbrenners ist es erforderlich, eine ebenfalls für die Brennergrösse und für die Gasart ausgelegte und feststehende kalibrierte Kleinstelldüsenbohrung vorzusehen, die über einen Bypasskanal mit dem Hahnkegel in Verbindung steht und bei abgesperrtem Hauptkanal und nur noch geöffnetem Bypasskanal die von dieser Kleinstelldüsenbohrung bestimmte Kleinstellgasmenge aus dem Gasregulierhahn ausströmen lässt.

  Alle bekannten Gasregulierhähne dieser vorgenannten Bauart besitzen zwei gesonderte und separat in das Hahngehäuse eingesetzte Düsenkörper, von denen der eine als Grossstelldüse und der andere als Kleinstelldüse ausgebildet ist. Die Herstellung von zwei gesonderten Düsenkörpern mit Aussengewinde zum Einschrauben in das Hahngehäuse und mit Dichtungselementen zum Abdichten der Verschraubung und die Herstellung des Hahngeshäuses mit zwei Innengewindebohrungen für die beiden Düsenkörper ist aufwendig und teuer.



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Gasregulierhahn der eingangs genannten Art zu schaffen, der durch Vermeidung der bisher angewendeten beiden gesonderten Düsenkörper und der beiden separaten Gewindeaufnahmebohrungen im Hahngehäuse einfacher und billiger in der Herstellung ist und dennoch bezüglich Grossstellgasmenge und Kleinstellgasmenge auf unterschiedliche Brennergrössen und auf verschiedene Gasarten umgestellt werden kann.

  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Grossstelldüse und die Kleinstelldüse von einem einzigen Düsenstock gebildet sind, der mit dem Hahngehäuse sowohl eine den Düsenstock umgebende Hauptkammer, welche in bekannter Weise den Hauptkanal mit der Grossstelldüsenbohrung des Düsenstocks verbindet, als auch eine den Düsenstock umgebende, an den Bypasskanal angeschlossene Bypasskammer bildet, dass der Düsenstock zwischen beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt und dass der Düsenstock eine von der Bypasskammer zur Hauptkammer führende, mit einer Kleinstelldüsenbohrung ausgebildete Verbindungsbohrung besitzt. Dementsprechend braucht auch das Hahngehäuse zum Einsetzen einer Grossstelldüse und einer Kleinstelldüse nur mit einer einzigen Innengewinde-Aufnahmebohrung versehen zu werden. 

  Durch den Fortfall. der grundsätzlich bisher bei allen bekannten Gasregulierhähnen vorgesehenen zweiten Innengwinde-Aufnahmebohrung für die gesonderte Kleinstelldüse, die normalerweise seitlich neben dem Hahnküken zwischen diesem und der Innengewinde-Aufnahmebohrung für die Grossstelldüse angeordnet ist, kann der erfindungsgemässe Gasregulierhahn auch mit einer kleineren Bauhöhe zwischen dem Hahnkegel und der für den  



  einzigen Düsenstock benötigten Gehäuseaufnahmebohrung ausgebildet werden. Zum Auslegen des Gasregulierhahnes für eine bestimmte Brennergrösse oder für eine Gasart wird ein Düsenstock mit der entsprechenden Grossstelldüsenbohrung und Kleinstelldüsenbohrung in das Hahngehäuse eingeschraubt, und zum Umstellen auf eine andere Brennergrösse oder andere Gasart braucht nur dieser eine Düsenstock herausgeschraubt und gegen einen Düsenstock mit anderen Düsenbohrungen ausgetauscht zu werden.

  Dies ist für die Gasartumstellung zum Beispiel von Erdgas auf Flüssiggas oder umgekehrt billiger als die bisher gebräuchliche Massnahme, bei jedem Gasregulierhahn die Grossstelldüse als Doppelkopfdüse auszubilden, die von vornherein an beiden Düsenköpfen mit einer Grossstelldüsenbohrung für Erdgas beziehungsweise für Flüssiggas hergestellt ist und mit dem einen oder mit dem anderen Düsenkopf voran in das Hahngehäuse eingeschraubt wird, und die gesonderte Kleinstelldüse von vornherein an ihrem Düsenkopf ebenfalls mit zwei Kleinstelldüsenbohrungen für beide Gasarten herzustellen, von denen die nicht benötigte Kleinstelldüsenbohrung durch einen auf den Düsenkopf aufgesetzten O-Ring dicht verschlossen wird.



   Beim erfindungsgemässen Gasregulierhahn kann der Düsenstock einteilig aus einem Sockel mit Aussengewinde und Dichtungsring zum abdichtenden Einschrauben in das Hahngehäuse und einem die Grossstell- und die Kleinstelldüsenbohrung enthaltenden Düsenkopf bestehen, der durch beide in Längsrichtung des Düsenstocks hintereinander liegende Kammern hindurchragt und zwischen beiden Kammern einen den Düsenstock gegenüber dem Hahngehäuse abdichtenden weiteren Dichtring trägt, wobei die von der Bypasskammer zur Haupt kammer führende und als Kleinstelldüsenbohrung ausgebildete Verbindungsbohrung in einfacher Weise durch schräges, geradliniges Durchbohren des Düsenstocks hergestellt werden kann.

  In besonders vorteilhafter Weise kann der Düsenstock zweiteilig ausgebildet sein, und zwar aus einem abdichtend in das Hahngehäuse einschraubbaren Schraubenkörper, welcher mit einer Verlängerung durch die Bypasskammer hindurchragt und an dieser Verlängerung zwischen den beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt und axial verlaufend die mit der Bypasskammer kommunizierende Verbindungsbohrung aufweist, und aus einem die Hauptkammer durchsetzenden Einsatzkörper, welcher in die Verbindungsbohrung der Shraubenkörperverlängerung auswechselbar eingesetzt ist und eine die Hauptkammer mit der axialen Grossstelldüsenbohrung verbindende Querbohrung aufweist und zwischen seinem in den Schraubenkörper eingesetzten Ende und der Querbohrung eine mit einer Kleinstelldüsenbohrung ausgebildete Axialbohrung besitzt.

  Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass bei einer Umstellung des Gasregulierhahnes auf eine andere Brennergrösse oder auf eine andere Gasart der einmal vorhandene gleiche Schraubenkörper mitsamt den beiden am Einschraubgewinde und zwischen den beiden Kammern abdichtenden Dichtringen beibehalten und weiter verwendet wird und nur der Einsatzkörper gegen einen neuen Einsatzkörper mit anderen Düsenbohrungen ausgewechselt zu werden braucht.

  Ferner können die auswechselbaren Einsatzkörper in der gleichen einfachen Weise, wie sie zur Bildung der Grossstelldüsenbohrung von dem einen Ende her bis zu der Querbohrung axial durchbohrt werden, auch von dem mit Schraubenkörper verbindbaren anderen Ende her bis zur Querbohrung axial durchbohrt werden, um die als Kleinstelldüsenbohrung ausgebildete beziehungsweise kalibrierte Fortsetzung der Verbin   dungsbohrung in der Schraubenkörperverlängerung zu    schaffen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gasregulierhahnes im Längsschnitt dargestellt. Das Hahngehäuse 1 des Gasregulierhahnes enthält einen kegeligen Aufnahmeraum 2 für einen nicht näher dargestellten handverstellbaren   Hahn kegel.    in dessen Längsachse und vor dessen Gaseintrittsende ein nicht näher dargestelltes, bei Gasregulierhähnen für vollgesicherte Gasbrenner übliches, thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet ist.

  Der Hahnkegel hat zwei radiale Gasaustrittsöffnungen, die derart um einen Drehwinkel versetzt angeordnet sind, dass bei Grossstellung des Hahnkegels ein Hauptkanal 3 des Hahngehäuses geöffnet ist, beim Verdrehen des Hahnkegels in die Kleinstellung der Hauptkanal 3 allmählich geschlossen und mit einer Überschneidung ein Bypasskanal 4 des Hahngehäuses geöffnet wird und in der Kleinstellung des Hahnkegels nur noch der Bypasskanal 4 geöffnet ist. Wegen der axialen Anordnung von Hahnkegel und Sicherheitsabsperrventil sind die Grossstelldüse und die Kleinstelldüse des Gasregulierhahnes seitlich neben dem Hahnkegel im Hahngehäuse angeordnet.

  Grossstelldüse und Kleinstelldüse sind von einem einzigen Düsenstock 5 gebildet, der herausnehmbar beziehungsweise auswechselbar in eine Innengewindebohrung 6 des Hahngehäuses 1 eingeschraubt ist, wobei die Verschraubung durch einen auf dem Düsenstock 5 angeordneten Dichtring 7 abgedichtet ist. Der Düsenstock 5 bildet mit dem Hahngehäuse 1 eine Hauptkammer 8, die den Düsenstock umgibt und die am Düsenstock angeordnete Grossstelldüsenbohrung 9 mit dem Hauptkanal 3 verbindet, sowie eine Bypasskammer 10, die ebenfalls den Düsenstock umgibt und die am Düsenstock angeordnete Kleinstelldüsenbohrung 11 mit dem Bypasskanal 4 verbindet. Zwischen den beiden Kammern 8 und 10 ist auf dem Düsenstock 5 ein Dichtring 12 angeordnet, über den der Düsenstock abdichtend mit dem Hahngehäuse 1 zusammenwirkt, um die beiden Kammern 8 und 10 voneinander zu trennen.

  Der Düsenstock 5 besitzt eine Verbidungsbohrung 13, die von der Bypasskammer 10 zur Hauptkammer 8 führt und mit der Kleinstelldüsenbohrung 11 ausgebildet ist, so dass bei der Kleinstellung des Hahnkegels nur die von der Kleinstelldüsenbohrung 11 bestimmte Kleinstellgasmenge in die Hauptkammer 8 strömt und aus dem Gasregulierhahn durch die Grossstelldüsenbohrung 9 austritt, welche bei voll geöffnetem Hauptkanal 3 in der Grossstellung des Hahnkegels die austretende Grosstellgasmenge bestimmt.

  Der die Grossstelldüse und Kleinstelldüse vereinigende einzige Düsenstock 5 kann von seinem das Einschraubgewinde enthaltenden Ende bis zu seinem die Düsenbohrungen enthaltenden Düsenkopf einteilig ausgebildet sein, wobei man die von der Kammer 10 zur Kammer 8 führende Verbindungsbohrung 13 schräg durch den Düsenstock bohren kann und ein Ende dieser schrägen Verbindungsbohrung als Kleinstelldüsenbohrung kalibrieren kann. Damit bei einer Umstellung des Gasregulierhahnes respektive der beiden Düsenbohrungen auf eine andere Brennergrösse oder auf eine andere Gasart nicht der komplette Düsenstock ausgewechselt zu werden braucht, besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Düsenstock zweiteilig aus einem Schraubenkörper 14 und einem Einsatzkörper 15. 

  Der Schraubenkörper 14 enthält das Einschraubgewinde und die beiden Dichtringe 7 und 12 und wird für jede Hahnumstellung beibehalten beziehungsweise weiter verwendet. An einer Verlängerung 16, mit der der Schraubenkörper 14 durch die Bypasskammer 10 hindurchragt und zwischen beiden Kammern 8 und 10 abdichtend mit dem Hahngehäuse 1 zusammenwirkt, besitzt der Schraubenkörper 14 die axial angeordnete und mit der Bypasskammer 10 kommunizierende Verbindungsbohrung 13, die ein Gewinde enthält und in die der die Hauptkammer 8 durchsetzende Einsatzkörper 15 eingesetzt ist. 

  Dieser bei einer Hahnumstellung nur auszuwechselnde Einsatzkörper  
15 enthält die axial angeordnete Grossstelldüsenbohrung 9, welche durch eine Querbohrung 17 an die Hauptkammer 8 angeschlossen ist, und enthält ferner eine Axialbohrung 18, die einerseits zu der Verbindungsbohrung 13 der Schraubenkörperverlängerung 16 offen ist und andererseits in die Querbohrung 17 mündet. An dem in die Querbohrung 17 mündenden Ende ist die Axialbohrung 18 mit der gleichenfalls axial bohrbaren Kleinstelldüsenbohrung 11 ausgebildet. 

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Gasregulierhahn für Gasgeräte, insbesondere Gaskochgeräte, bestehend aus einem Hahngehäuse (1) mit einem Hahnkegel, in dessen Längsachse vor dem Gaseintrittsende des Hahnkegels ein thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet ist, mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Grossstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Hauptkanal (3) verbunden ist und eine die Grossstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung (9) besitzt, und mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Kleinstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Bypasskanal (4) verbunden ist und eine die Kleinstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung (11) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Grossstelldüse und die Kleinstelldüse von einem einzigen Düsenstock (5) gebildet sind, der mit dem Hahngehäuse (1) sowohl eine den Düsenstock umgebende Hauptkammer (8),
    welche den Hauptkanal (3) mit der Grossstelldüsenbohrung (9) des Düsenstocks verbindet, als auch eine den Düsenstock umgebende, an den Bypasskanal (64) angeschlossene Bypasskammer (10) bildet, dass der Düsenstock zwischen beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt und dass der Düsenstock eine von der Bypasskammer zur Hauptkammer führende, mit der Kleinstelldüsenboh- rung (11) ausgebildete Verbindungsbohrung (13) besitzt.
  2. 2. Gasregulierhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenstock (5) aus einem abdichtend in das Hahngehäuse (1) eingeschraubten Schraubenkörper (14) besteht, der mit einer Verlängerung (16) durch die Bypasskammer (10) hindurchragt, wobei die Verlängerung zwischen den beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt, und der an der Verlängerung axial verlaufend die mit der Bypasskammer kommunizierende Verbindungsbohrung 13) aufweist, dass in die Verbindungsbohrung (13) der Schraubenkörperverlängerung (16) ein die Hauptkammer (8) durchsetzender auswechselbarer Einsatz körper ( 15) eingesetzt ist, der axial verlaufend die Grossstelldüsenbohrung (9) und eine diese mit der Hauptkammer (8) verbindende Querbohrung ( 17) besitzt,
    und dass der Einsatz körper ( 15) eine Axialbohrung (18) aufweist, die einerseits zur Verbindungsbohrung 13) der Schraubenkörperverlängerung (16) offen ist und andererseits über die Kleinstelldüsen bohrung (11) mit der Querbohrung ( 17) verbunden ist.
    Die Erfindung betrifft einen Gasregulierhahn für Gasgeräte, insbesondere Gaskochgeräte, bestehend aus einem Hahngehäuse mit einem Hahnkegel, in dessen Längsachse vor dem Gaseintrittsende des Hahnkegels ein thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet ist, mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Grossstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Hauptkanal verbunden ist und eine die Grossstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung besitzt, und mit einer seitlich neben dem Hahnkegel angeordneten Kleinstelldüse, welche mit dem Hahnkegel durch einen Bypasskanal verbunden ist und eine die Kleinstellgasmenge bestimmende Düsenbohrung besitzt.
    Bei allen bekannten und gebräuchlichen Gasregulierungshähnen für Gasgeräte mit thermoelektrisch gesicherten Gasbrennern (Kochbrennern oder Backofenbrennern) ist in der Längsachse des Hahnkegels ein dem axialen Gaseintritts ende des Hahnkegels vorgeschaltetes, thermoelektrisch gesteuertes Sicherheitsabsperrventil angeordnet und sind die Düsen des Gasregulierungshahnes daher seitlich neben, d.h.
    in der Praxis über dem Hahnkegel, in der Regel achsparallel zum Hahnkegel, im Hahngehäuse angeordnet und durch Gaskanäle des Hahngehäuses mit den radialen Gasaustritts öffnungen des Hahnkegels verbunden. Um den Gasregulierhahn der Leistungsgrösse des Gasbrenners anpassen zu können und um den Gasbrenner wahlweise mit unterschiedlichen Gasarten (Stadtgas, Erdgas oder Flüssiggas) betreiben zu können, werden auswechselbar in das Hahngehäuse eingesetzte Düsen vorgesehen, die eine für die Brennergrösse und für die zur Anwendung gelangende Gasart ausgelegte, kalibrierte Düsenbohrung besitzen und mit ihrem Düsenkopf in eine an den Gasgehäusekanal angeschlossene, den Düsenkopf umgebende Gehäusekammer so hineinragen, dass das Gas die der Gehäuseaustrittsöffnung vorgeschaltete kalibrierte Düsenbohrung des Düsenkopfes durchströmen muss.
    Die für den Vollbrand des Gasbrenners erforderliche Grossstellgasmenge wird durch eine für die Brennergrösse und für die Gasart ausgelegte und kalibrierte Grossstelldüsenbohrung bestimmt und ist durch allmähliches Absperren des zu der Grossstelldüsenbohrung führenden Hauptkanals des Hahngehäuses mittels des drehbaren Hahnkegels reduzierbar. Für einen einwandfreien Kleinstbrand des Gasbrenners ist es erforderlich, eine ebenfalls für die Brennergrösse und für die Gasart ausgelegte und feststehende kalibrierte Kleinstelldüsenbohrung vorzusehen, die über einen Bypasskanal mit dem Hahnkegel in Verbindung steht und bei abgesperrtem Hauptkanal und nur noch geöffnetem Bypasskanal die von dieser Kleinstelldüsenbohrung bestimmte Kleinstellgasmenge aus dem Gasregulierhahn ausströmen lässt.
    Alle bekannten Gasregulierhähne dieser vorgenannten Bauart besitzen zwei gesonderte und separat in das Hahngehäuse eingesetzte Düsenkörper, von denen der eine als Grossstelldüse und der andere als Kleinstelldüse ausgebildet ist. Die Herstellung von zwei gesonderten Düsenkörpern mit Aussengewinde zum Einschrauben in das Hahngehäuse und mit Dichtungselementen zum Abdichten der Verschraubung und die Herstellung des Hahngeshäuses mit zwei Innengewindebohrungen für die beiden Düsenkörper ist aufwendig und teuer.
    Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Gasregulierhahn der eingangs genannten Art zu schaffen, der durch Vermeidung der bisher angewendeten beiden gesonderten Düsenkörper und der beiden separaten Gewindeaufnahmebohrungen im Hahngehäuse einfacher und billiger in der Herstellung ist und dennoch bezüglich Grossstellgasmenge und Kleinstellgasmenge auf unterschiedliche Brennergrössen und auf verschiedene Gasarten umgestellt werden kann.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Grossstelldüse und die Kleinstelldüse von einem einzigen Düsenstock gebildet sind, der mit dem Hahngehäuse sowohl eine den Düsenstock umgebende Hauptkammer, welche in bekannter Weise den Hauptkanal mit der Grossstelldüsenbohrung des Düsenstocks verbindet, als auch eine den Düsenstock umgebende, an den Bypasskanal angeschlossene Bypasskammer bildet, dass der Düsenstock zwischen beiden Kammern abdichtend mit dem Hahngehäuse zusammenwirkt und dass der Düsenstock eine von der Bypasskammer zur Hauptkammer führende, mit einer Kleinstelldüsenbohrung ausgebildete Verbindungsbohrung besitzt. Dementsprechend braucht auch das Hahngehäuse zum Einsetzen einer Grossstelldüse und einer Kleinstelldüse nur mit einer einzigen Innengewinde-Aufnahmebohrung versehen zu werden.
    Durch den Fortfall. der grundsätzlich bisher bei allen bekannten Gasregulierhähnen vorgesehenen zweiten Innengwinde-Aufnahmebohrung für die gesonderte Kleinstelldüse, die normalerweise seitlich neben dem Hahnküken zwischen diesem und der Innengewinde-Aufnahmebohrung für die Grossstelldüse angeordnet ist, kann der erfindungsgemässe Gasregulierhahn auch mit einer kleineren Bauhöhe zwischen dem Hahnkegel und der für den **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH55783A 1982-02-09 1983-02-01 Gas-regulating cock for gas devices CH659122A5 (en)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110145610A (zh) * 2019-05-05 2019-08-20 广东聚德阀门科技有限公司 一种不更换喷嘴的双燃料烤炉阀

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CN110145610A (zh) * 2019-05-05 2019-08-20 广东聚德阀门科技有限公司 一种不更换喷嘴的双燃料烤炉阀

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