CH659216A5 - Schreibspitze. - Google Patents

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CH659216A5
CH659216A5 CH2621/83A CH262183A CH659216A5 CH 659216 A5 CH659216 A5 CH 659216A5 CH 2621/83 A CH2621/83 A CH 2621/83A CH 262183 A CH262183 A CH 262183A CH 659216 A5 CH659216 A5 CH 659216A5
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CH2621/83A
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Giuseppe Gigli
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Standardgraph Zeichengeraete G
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
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    • B43K1/10Wire nibs
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
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    • C23C8/62Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using solids, e.g. powders, pastes only one element being applied
    • C23C8/68Boronising
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibspitze für Tuscheschreiber der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Das Schreibrohr derartiger Schreibspitzen sind an ihrer mit der Schreibfläche in Berührung kommenden Stirnringfläche einer hohen Reibungsbeanspruchung ausgesetzt, insbesondere wenn auf einer Kunststoffolie gezeichnet wird. Die stets vorhandenen Rauhigkeitserhebungen der Schreibflächen wirken als Schleifmittel und bewirken einen ungleichförmigen Verschleiss, was einen schädlichen Einfluss auf den Tuschefluss und ein gestörtes Schrift- oder Zeichnungsbild mit uneinheitlicher Linienbreite zur Folge hat.
Beim Schreiben oder Zeichnen steht auch das vordere Ende des vom Schreibrohr umschlossenen Reinigungsdrahtes mit seiner Stirnfläche mit der Schreibfläche in Reibungsberührung und ist damit ebenfalls einem Verschleiss ausgesetzt. Dadurch verkürzt sich die Länge des Reinigungsdrahtes im höheren Masse als die Länge des Schreibrohres, so dass die Gefahr besteht, dass der Reinigungsdraht nicht mehr weit genug durch das Schreibrohr vorgeschoben werden kann, um eine sichere Reinigung zu gewährleisten. Eine genaue Bemessung der Länge des Reinigungsdrahtes ist jedoch wichtig, weil ein zu weit vorstehender Draht sich abbiegt oder abbricht.
Aus diesem Grunde ist man bestrebt, die auf der Schreibunterlage ablaufenden Flächen von Schreibrohr und/oder Reinigungsdraht mechanisch möglichst widerstandsfähig auszubilden.
Es ist bekannt, Schreibrohre aus gesintertem Hartmetall in die Schreibspitze einzubauen. Diese weisen eine ausgezeichnete Abriebfestigkeit auf. Ihr Nachteil liegt in dem ausserordentlich hohen Preis, den ihre aufwendige Herstellung bedingt.
Aus Kostengründen werden daher zumeist Schreibrohre und Reinigungsdrähte aus Chromnickelstahl verwendet, die einer Oberflächenvergütung ausgesetzt werden, um eine Ver-schleissschicht zu bilden.
Aus dem DE-GM 7 115 555 ist es bekannt, diese ver-schleissfeste Oberflächenschicht durch ein Kathodenzerstäubungsverfahren herzustellen.
Es ist ferner durch die DE-PS 2 605 873 ein Verfahren zur Erhöhung der Abriebfestigkeit von Schreibrohren aus Edelstahl oder Nickelmetall-Legierungen bekannt, bei welchem gemäss dem CVD-Verfahren (Chemical Vapour Déposition) die Werkstücke in einer gasförmigen Kohlenstoffatmosphäre unter Anwendung von Hitze und Druck aufgekohlt und anschliessend in einer inerten Atmosphäre abgekühlt werden.
Diese Verfahren lassen sich zwar relativ preisgünstig durchführen, jedoch ist die erreichbare Abriebfestigkeit begrenzt und die Lebensdauer wesentlich geringer als bei den teuren aus Hartmetall bestehenden Schreibrohren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreibspitze mit Schreibrohr und Reinigungsdraht zu schaffen, die verschleissfeste Gleitoberflächen aufweist, deren mechanische Widerstandsfähigkeit derjenigen des aus Hartmetall bestehenden Schreibrohres gleich ist oder dieser nahekommt, wobei aber eine wesentlich billigere Herstellung möglich ist.
Gemäss der Erfindung wird die gestellte Aufgabe gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Schreibrohre und Reinigungsdrähte einer solchen Schreibspitze können aus einem relativ billigen Ausgangswerkstoff aus rostfreiem Stahl hergestellt und auf einfache und billige Weise vergütet werden, weil das Aufborieren mit einem borhaltigen Pulver oder Granulat oder einer Paste ohne Luftabschluss und ohne Schutzgas durchgeführt werden kann.
Auf diese Weise ausgebildete Schreibspitzen eignen sich auch hervorragend zur Verwendung in automatischen, computergesteuerten Zeichenmaschinen bzw. Beschriftungsgeräten und Versuche haben gezeigt, dass Schreibrohre gemäss der Erfindung über eine überraschend grosse Schreiblänge ein einwandfreies Schrift- oder Zeichenbild selbst bei Verwendung rauher Folien gewährleisten.
Weitere zweckmässige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Schreibspitze;
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Fig. 2 in grösserem Massstab einen Schnitt des Schreibrohres der Schreibspitze gemäss Fig. 1 in grösserem Massstab;
Fig. 3 eine Ansicht des Schreibrohres in Richtung des Pfeiles III gemäss Fig. 2 betrachtet;
Fig. 4 eine Teilansicht des in einem Fallgewicht verankerten Reinigungsdrahtes im gleichen Massstab wie Fig. 3.
Die Schreibspitze gemäss Fig. 1 weist ein in einen Kunststoffkörper 10 eingespritztes Schreibrohr 12 auf. In Fig. 1 und 2 ist links der Achse ein Schreibrohr dargestellt, das eine umlaufende Verankerungsnut 13 aufweist, während das Ausführungsbeispiel rechts der Achse ein glattes Schreibrohr zeigt. Die Schreibspitze weist einen im Inneren des Schreibrohres geführten Reinigungsdraht 14 auf, der in einem Fallgewicht 16 festgelegt ist,- welches in einer zylindrischen Ausnehmung 18 des Kunststoffkörpers 10 mit Spiel gleitet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die äussere zylindrische Umfangsfläche des Schreibrohres 12 und die untere auf der Schreibfläche ablaufende Stirnringfläche sowie die obere Ringfläche mit einer vergüteten Oberflächenschicht 20 versehen. Diese Oberflächenschicht setzt sich in die Innenbohrung 22 des Schreibrohres in sich nach innen veijüngenden
Oberflächenabschnitten 24 und 26 fort. Diese Übergangsabschnitte 24 und 26 sind durch das Härteverfahren bedingt, da die Oberflächenhärtung der aus Edelstahl bestehenden Schreibrohre, in einem eine Borverbindung aufweisenden Pulver, Granulat oder einer Paste erfolgt, welche nur bedingt in die Bohrung 22 eindringen können. An dieser Innenbohrung ist eine Härtung auch nicht erforderlich. Durch die Oberflächenschicht an der unteren Stirnringfläche wird eine hohe Abriebfestigkeit gegenüber einem Abschleifen durch die Schreibfläche gewährleistet. Die Oberflächenschicht auf der Aussenseite schützt das Schreibrohr gegen Abrieb beim Entlangfahren an Linealen oder anderen Führungsschienen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist auch der Reinigungsdraht 14 mit einer gehärteten Oberflächenschicht 28 versehen, die dem Draht die erstrebte Abriebfestigkeit verleiht. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Spitze des Reinigungsdrahtes 14 immer in dem vorbestimmten Mass über die vordere Stirnringfläche des Schreibrohres vorsteht.
Die Oberflächenschicht 20 bzw. 28 ist durch ein Borid-verfahren unter Anwendung hoher Temperaturen gehärtet, wobei in der Oberflächenschicht Boridverbindungen entstehen, die bei guter Oxydationsbeständigkeit eine ausgezeichnete Verschleissfestigkeit aufweisen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

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1. Schreibspitze für Tuscheschreiber mit einem Schreibrohr und einem im Inneren des Rohres geführten Reinigungsdraht, dessen Ende um einen vorbestimmten Betrag vorn aus dem Schreibrohr vorsteht wenn sein Fallgewicht auf der Anschlagringschulter der Schreibspitze aufsitzt, wobei wenigstens die auf der Beschriftungsfläche ablaufenden Stirnflächen von Schreibrohr und/oder Reinigungsdraht mit einer durch ein Härteverfahren mechanisch widerstandsfähig gemachten Oberflächenschicht versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht (20,28) eine Pul-ver-Gasphasen-Diffusions-Schichtist.
2. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht Verbindungen der Borgruppe (III. Gruppe im periodischen System der Elemente) enthält.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schreibspitze nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem Schreibrohr und Reinigungsdraht aus Chromnickelstahl, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht eine Bo-ridschicht ist.
4. Schreibspitze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht Metallboride, z.B. Chrom-, Eisen-, Nickel-Boride enthält.
5. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper des Reinigungsdrahtes aus Wolfram besteht.
6. Schreibspitze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht des Reinigungsdrahtes Wolf-ramborid enthält.
7. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Oberflächenschicht (20) im wesentlichen in gleicher Schichtdicke über die gesamte äussere Oberfläche des Schreibrohres erstreckt.
8. Schreibspitze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Oberflächenschicht (26) auf der inneren Oberfläche des Schreibrohres von den Enden nach innen in der Dicke vermindert.
9. Schreibspitze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtdicke der Oberflächenschicht 1 bis
10. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei kleinem Durchmesser des Reinigungsdrahtes die Oberflächenschicht (28) nur über den Spitzenteil des Reinigungsdrahtes (14) erstreckt.
10 (im, insbesondere 2 bis 5 (im beträgt.
11. Schreibspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibrohr (12) eine umlaufende Verankerungsnut (13) aufweist, mit der sie in den Kunststoffkörper (10) eingespritzt ist.
CH2621/83A 1982-05-13 1983-05-13 Schreibspitze. CH659216A5 (de)

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