CH659237A5 - Vorrichtung zum verbinden eines ersten fadens mit einem zweiten faden durch spleissen mit druckgas. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbe- besitzt Fahrrollen, mit deren Hilfe die Vorrichtung 11 auf einem griff des Anspruchs 1. Tragrohr längs einer Textilmaschine, zum Beispiel einer Spulma-
Beim Spleissen von Kurzstapelgarn mit Druckgas wurde 35 schine, verfahrbar ist.
festgestellt, dass zur Herstellung einer festen, endenfreien Ver- . wird vorausgesetzt, dass die Vorrichtung 11 gerade an bindung eine bestimmte Fadendrehung, ein gewisser Drall, in die einer Spulstelle tätig ist. An der Spulstelle gelangt der zweite
Spleissstelle gegeben werden muss. Faden 13 von einer Ablaufspule 14 zur Vorrichtung 11. Der erste
Mit den herkömmlichen Druckluft-Spleissvorrichtungen ist Faden 12 gelangt von einer Auflaufspule 15 ebenfalls zur Voreine gute Spieissverbindung bei Kurzstapelgarn nicht ohne weite- 40 richtung 11.
res herzustellen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Vorrichtung 11 besitzt zwei am Maschinengestell 16 Abhilfe zu schaffen und ohne grossen zusätzlichen Aufwand die befestigte Platinen 17,18. An einem Ausleger 19 des Maschinen-Herstellung guter, fester und gefällig aussehender Spleissverbin- gestells 16 ist eine Spieisskammer 20 befestigt. Die Spleisskam-dungen auch bei Kurzstapelgarn, insbesondere auch bei dünnen mer ^at e'ne Längsnut 21, die durch einen Deckel 22 verFäden, zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfin- 45 schlössen werden kann. Bei geöffnetem Deckel können die dung dadurch gelöst, dass die Fadenklemme des ersten Fadens Fäden in die Längsnut der Spieisskammer eingelegt werden. Ein eine Öffnungsvorrichtung besitzt, die einen zeitlichen Vorrang Druckgaskanal 23 mündet exzentrisch in den durch die Längsnut vor einer zweiten Öffnungsvorrichtung für die Fadenklemme des und den Deckel 22 gebildeten Innenraum der Spieisskammer zweiten Fadens aufweist, und dass der Druckgaskanal oder die ^0. Der Druckgaskanal 23 hat mit einem im Ausleger 19 befindli-Druckgaskanäle zwecks Wirbelbildung exzentrisch in den Innen- 50 cben Druckgaskanal 24 Verbindung, der sich in einer Rohrlei-raum der Spieisskammer einmünden. tunS 25 fortsetzt, die zu einer nicht dargestellten Druckgasdosier-
Beim Spleissen werden üblicherweise Fäden gleicher Dre- Vorrichtung führt.
hung, also entweder Fäden mit Z-Drehung oder Fäden mit S- Fadenaufnehmer 26 ist mit Mitteln zum Aufsuchen und Drehung, miteinander verbunden. Der Druckgaswirbel führt Festhalten des Fadenendes des ersten Fadens 12 auf der Auflaufwährend des Spieissens nun dazu, dass in dem Gebiet zwischen 55 sPule 15 versehen. Diese Mittel bestehen aus einem hier nur Spleisskanmier und Fadenklemme die Drehung des einenFadens angedeuteten innen hohlen Arm, der über ein Drehgelenk an geringer, die des anderen Fadens dagegen stärker wird. Dabei e'ne nicht näher dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist verwirbeln die Fasern miteinander und die Spleissstelle entsteht. sowie aus einer Saugschlitzdüse 28. Fig. 1 zeigt den Fadenaufneh-Wenn nun die Einwirkung des Druckgases auf die Spleissstelle mer ^ aufgenommenem Faden 12.
aufhört, sei es, dass die Druckgaszufuhr abgeschaltet wird, sei es, 60 Ein schwenkbarer Greifer 29 ist mit Mitteln zum Aufstechen dass eine gegebenenfalls vorhandene Abdeckung der Spleiss- und Festhalten des Fadenendes des Unterfadens 13 versehen.
kammer entfernt wird, dann wandert bei noch geschlossenen Diese Mittel bestehen aus einem in einem Drehgelenk drehba-
Fadenklemmen die Drehung aus dem stärker gedrehten Faden- ren, gekrümmten Rohr 30 mit einer Saugdüse 31, die durch einen stück zurück in die Spleissstelle und darüber hinaus in das nicht dargestellten Klemmdeckel durch Federkraft verschlossen schwächer gedrehte Fadenstück. Dieses Herüberwandern der 65 werden kann. Der Greifer 29 ist mit aufgenommenem Faden 13
Fadendrehung ist indessen ungleichmässig und auch nicht ausrei- gezeichnet. Zum Aufnehmen des Fadenendes des Unterfadens chend. Das Fadenstück, dessen Drehung sich vermindert hatte, 13 schwenkt das Rohr 30 nach unten, nimmt den Unterfaden 13
erhält nicht so viel Fadendrehung zurück wie es vorher verloren in der Nähe der Ablaufspule 14 auf, saugt ihn durch die Saugdüse
31 an, schwenkt zurück in die in Fig. 1 dargestellte Stellung und hält das Fadenende fest.
Die Zeichnungen lassen auch zwei steuerbare Fadenklemmen 32,33 erkennen. Die Fadenklemme 32 für den ersten Faden 12 ist oberhalb der Spieisskammer 20 und auch oberhalb der Platine 17, die Fadenklemme 33 für den zweiten Faden 13 unterhalb der Spieisskammer 20 und oberhalb der Platine 18 angeordnet. Jede der beiden Fadenklemmen ist zweiteilig aufgebaut. Die Fadenklemme 32 besitzt ein feststehendes Klemmstück 36 und eine steuerbare Klemme 38, die auf einer Hohlwelle 54 befestigt ist und einen Hebel 41 besitzt, der mittels einer Stange 42 durch einen Elektromagnetantrieb 80, der als Öffnungs- und Schliess-vorrichtung dient, steuerbar ist. Die Fadenklemme 33 für den zweiten Faden 13 besitzt ein feststehendes Klemmstück 37 und eine steuerbare Klemme 38, die mit einer Hohlwelle 54' verbunden ist und einen Hebel 81 besitzt, der mittels einer Stange 82 mit einem Elektromagnetantrieb 83 verbunden ist, der als Öffnungsund Schliessvorrichtung dient. Die Hohlwellen 54 und 54' sind in den Platinen 17,18 gelagert. Das Klemmstück 36 ist mit der Platine 17 und das Klemmstück 37 mit der Platine 18 verbunden.
Die Zeichnungen zeigen ausserdem einen schwenkbaren, zweiarmigen Fadenzubringer 43, bestehend aus einem Bolzen 46 mit daran befestigten Zubringerelementen 44,45. Der Bolzen 46 ist in den Platinen 17 und 18 drehbar gelagert. Zum Schwenken des Fadenzubringers 43 ist eine Stange 47 beweglich mit einem am Zubringerelement 44 befestigten Hebel 48 verbunden.
Der Fadenzubringer 43 kann von der in Fig. 1 dargestellten Fadenaufnahmestellung in eine hier nicht dargestellte Fadenabgabestellung geschwenkt werden.
Oberhalb der Spieisskammer 20 ist eine pneumatische Vorrichtung 49 zur Aufnahme des gekürzten Fadenendes des Fadens 13 und unterhalb der Spieisskammer 20 eine pneumatische Vorrichtung 51 zur Aufnahme des gekürzten Fadenendes des Fadens 12 angeordnet. Jede der beiden pneumatischen Vorrichtungen besitzt eine mit einer siebartig durchlöcherten Oberfläche versehene Ansaugdüse. Die siebartig durchlöcherte Oberfläche ist durch ein siebartiges Gitter aus Metall gebildet. Sobald die Fadenenden durch die pneumatischen Vorrichtungen angesaugt werden, bleiben sie auf der siebartig durchlöcherten Oberfläche der Ansaugdüse haften, ohne in die Ansaugdüse einzudringen.
Oberhalb des oberen Zubringerelementes 44 ist eine steuerbare Trennvorrichtung 35 für den Faden 13 und unterhalb des unteren Zubringerelementes 45 eine steuerbare Trennvorrichtung 34 für den Faden 12 angeordnet. Jede Trennvorrichtung besteht aus zwei scherenartig zusammenwirkenden Messern. Ein Messer ist jeweils feststehend, das andere Messer ist mit einer Welle 40 verbunden, die in der Hohlwelle 54 drehbar gelagert ist. Das Messer 55 der Trennvorrichtung 35 ist zum Beispiel an der Platine 17 befestigt, während das Messer 56 der gleichen Trennvorrichtung schwenkbar gelagert ist. Das Messer 57 der Trennvorrichtung 34 ist mit der Platine 18 verbunden, während das Messer 58 der gleichen Trennvorrichtung schwenkbar gelagert ist. Ein mit dem Messer 56 verbundener Hebel 66 ist gelenkig mit einer Stange 67 verbunden. Die Stange 67 ist durch eine nicht dargestellte Kurvenscheibe bewegbar.
Eine in den Platinen 17,18 gelagerte Welle 59 trägt einen gegabelten Schwenkarm 60, an dem der Deckel 22 der Spieisskammer 20 befestigt ist. Der Schwenkarm 60 hat am hinteren Ende einen Hebel 61, der gelenkig mit einer Stange 62 verbunden ist.
Die Zeichnungen lassen erkennen, dass einige Teile der Vorrichtung 11 besondere Fadenleitkonturen haben. Das ist zum Beispiel beim Fadenaufnehmer 26 und bei den Platinen 17 und 18 der Fall, damit die Fäden so in die Spieisskammer eingelegt werden können, wie es Fig. 1 zeigt.
Die pneumatische Vorrichtung 49 hat eine Saugleitung 63 und die pneumatische Vorrichtung 51 eine Saugleitung 64. Beide Saugleitungen münden in eine Sammelleitung 65. Die Sammel659 237
leitung 65 führt zu einem nicht dargestellten Saugiuftdosierele-ment.
Der Elektromagnetantrieb 80 ist durch eine Leitung 84 und der Elektromagnetantrieb 83 durch eine Leitung 85 mit einer Schaltvorrichtung 86 verbunden, die zwei Wahlschalter 87 und 88 aufweist. Beim Betätigen des Wahlschalters 87 erhält die Öffnungsvorrichtung 80, beim Betätigen des Wahlschalters 88 die Öffnungsvorrichtung 83 einen zeitlichen Vorrang der jeweils anderen Öffnungs vorrich tung.
Anhand der Zeichnungen soll nun das Funktionieren der erfindungsgemässen Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden:
Zunächst sei angenommen, dass an der in Betracht gezogenen Spulstelle der umzuspulende Faden gerissen ist. Dabei ist ein von oben kommender Faden 12 und ein von unten kommender Faden 13 entstanden. Der Faden 12 wurde von der Auflaufspule 15 aufgenommen, der Faden 13 ist in der Nähe der Ablaufspule 14 festgehalten worden. Der Wahlschalter 87 ist betätigt worden.
Der Fadenbruch ist in bekannter Weise durch nicht dargestellte Mittel festgestellt und der fahrbaren Vorrichtung 11 mitgeteilt worden. Die Vorrichtung 11 ist vor die Spulstelle gefahren. Der Fadenzubringer 43 steht in der in Fig. 1 dargestellten Fadenaufnahmestellung. Die eingezeichneten Fäden sollen zunächst als nicht vorhanden betrachtet werden. Nun wird die Vorrichtung 11 auf folgende Weise tätig:
Inder Vorrichtung 11 befindet sich ein nicht näher dargestelltes , mit Kurvenscheiben versehenes Steuergetriebe, das auf ein automatisch durch die Spulstelle veranlasstes Signal hin anläuft und den Fadenaufnehmer 26 so verschwenkt, dass sich die Saugschlitzdüse 28 dicht vor der Oberfläche der Auflaufspule 15 befindet. Durch den an der Saugschlitzdüse 15 wirkenden Unterdruck wird bei langsam drehender beziehungsweise auslaufender Auflaufspule 15 das Fadenende des Fadens 12 aufgesucht, angesaugt und festgehalten. Gleichzeitig dreht das Steuergetriebe auch das gekrümmte Rohr 30 des Greifers 29, bis der an der Saugdüse 31 wirksame Unterdruck das Fadenende des zweiten Fadens 13 ansaugt und festhält.
Nach einer fest eingestellten, kurzen Einwirkzeit dreht das Steuergetriebe den Fadenaufnehmer 26 und den Greifer 29 in die in Fig. 1 dargestellten Fadenabgabestellungen.
Die Fadenleitkonturen der Platinen 17 und 18 sorgen dafür, dass der Faden 12, von der Auflaufspule 15 kommend, zwischen Klemmstück 36 und Klemme 38 der Fadenklemme 32 und in die Längsnut 21 der Spieisskammer 20 eingelegt wird. Der Faden 13 wird, von der Ablaufspule 14 her kommend, über die Rückseite des Fadenaufnehmers 26 geführt, zwischen Klemmstück 37 und Klemme 38 der Fadenklemme 33 geleitet und ebenfalls in die Längsnut 21 der Spieisskammer 20 eingelegt.
Nun setzt das hier nicht zeichnerisch dargestellte Steuergetriebe zwei ebenfalls nicht dargestellte Kurvenscheiben in Bewegung, die dafür sorgen, dass aus den in Fig. 1 dargestellten Stellungen heraus die Stange 47 und die Stange 62 in Richtung des Pfeils 68 gezogen wird. Während der Bewegung der Stange 47 schwenken die beiden Zubringerelemente 44,45 des Fadenzubringers 43 und der Schwenkarm 60 des Deckels 22 nach links. Die beiden Trennvorrichtungen 34 und 35 sind noch geöffnet. Kurz vor dem Erreichen der Endstellung, die für den Fadenzubringer 43 bezüglich der Fadenabgabe an die Spieisskammer gleichbedeutend mit der Fadenabgabestellung ist, legt sich bereits der Deckel 22 gegen die Ränder der Längsnut 21 der Spieisskammer 20. Dann bringt der Elektromagnetantrieb 80 die Fadenklemme 32 in die Schliessstellung, worauf der Elektromagnetantrieb 83 auch die Fadenklemme 33 schliesst. Durch Bewegen der Stange 67 in Richtung des Pfeils 69 werden nun mittels des Steuergetriebes die Trennvorrichtungen 34 und 35 betätigt. Eine nicht dargestellte elektrische Schaltvorrichtung schaltet die Blasluft ein. Während der Blaszeit von angenommen 2 Sekunden werden die beiden durch das Kürzen der Fäden neu entstandenen
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Fadenenden durch die pneumatischen Vorrichtungen 49 und 51 angesaugt und festgehalten. DadieFäden eine Z-Drehung aufweisen, wird bei der vorliegenden Spleisskammerkonstruk-tion ein solcher Luftwirbel erzeugt, dass in dem zwischen der Spieisskammer und der Fadenklemme 32 gelegenen Fadenstück die Fadendrehung aufgelöst, in dem zwischen der Spieisskammer und der Fadenklemme 33 gelegenen Fadenstück dagegen verstärkt wird.
Der Fadenzubringer 43 wird nach dem Spleissen ohne Verzögerung wieder in seine Grundstellung gebracht, der Deckel 22 und die Trennvorrichtungen 34,35 werden geöffnet, indem die Kurvenscheiben dafür sorgen, dass die Stangen 47 und 62 gegen die Richtung des Pfeils 68 und die Stange 67 gegen die Richtung des Pfeils 69 zurückbewegt werden. Dann wird zuerst der Elektromagnetantrieb beziehungsweise die Öffnungsvorrichtung 80 tätig, wodurch sich die Fadenklemme 32 öffnet, wie es Fig. 2 zeigt. Jetzt gelangt wieder Fadendrehung in die Spleissstelle 88 und in das über der Spleissstelle liegende Fadenstück. Dann erst wird auch die Öffnungsvorrichtng 83 tätig und auch die Fadenklemme 33 öffnet sich. Der Zeitpunkt des Spieissens kann wahlweise vor oder hinter den Zeitpunkt des Abtrennens der Fadenenden gelegt werden.
Der am Ende der erwähnten Arbeitsgänge durch Spleissen mittels Druckluft verbundene Faden liegt schliesslich in der geöffneten Spieisskammer 20. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das nicht dargestellte Saugluftdosierventil geöffnet.
Wenn nun anschliessend die Spulstelle wieder in Betrieb geht, schnellt der Faden infolge der wiedereinsetzenden Wickelspannung aus der Vorrichtung 11 heraus. Die Tätigkeit der Vorrichtung 11 ist nun beendet, sie kann an einen anderen Einsatzort weiterfahren. Der Faden befindet sich wieder ausserhalb des Fahrbereiches der Vorrichtung 11.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Im Rahmen des Patentanspruchs sind auch andere Ausführungsformen möglich.
Als von unten kommender Faden wird in diesem Zusammenhang allgemein ein Faden bezeichnet, der von einer Fadenlieferstelle, zum Beispiel einer Ablaufspule, oder aus einem Fadenerzeuger kommt. Der andere Faden ist der zu einer Fadenaufnahmestelle, zum Beispiel einer Auflaufspule oder einen Wickelbaum, führende Faden. Dabei kann die Fadenlaufrichtung von 5 unten nach oben führen, wie es beim Ausführungsbeispiel der Fall ist. Der Fadenlauf kann aber auch entgegengesetzt gerichtet sein oder überhaupt einen beliebigen, zum Beispiel horizontalen Verlauf im Raum haben.
Obwohl das Ausführungsbeispiel sich auf eine wanderfähige 10 Vorrichtung zum Verbinden der Fäden bezieht, kann eine erfin-dungsgemässe Vorrichtung selbstverständlich auch an jeder einzelnen Arbeitsstelle angeordnet sein. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist zum Beispiel ausser bei Spulmaschinen auch bei Spinnmaschinen, Gattern, Tuftingmaschinen und dergleichen 15 verwendbar.
Die Spieisskammer während des Spleissvorgangs durch einen Deckel zu verschliessen, hat sich als vorteilhaft erwiesen, aber unbedingt erforderlich ist das Verschliessen der Spieisskammer nicht. Durch besondere Ausbildung des Einlegeschlitzes und 20 durch besondere Luftführung gelingt das Spleissen auch dann, wenn die Spieisskammer an der Einlegeseite offen bleibt. Die besseren Ergebnisse bringt die Erfindung allerdings bei geschlossener Spieisskammer.
Die Anordnung der Platinen, Fadenklemmen und Trennvorrichtungen kann auch abweichend von den Ausführungsbeispielen gewählt werden. So kann es bei bestimmten Fäden besser sein, die Trennvorrichtungen möglichst in der Nähe der pneumatischen Vorrichtungen anzuordnen. Daneben oder dahinter, also umgekehrt wie bei den Ausführungsbeispielen, könnten dann die 30 Fadenklemmen angeordnet sein. Zugleich könnte auch die obere Platine hinter die obere Fadenklemme, also nach oben versetzt werden.
Sollen in der in den Zeichnungen dargestellten Spleissvorrich-tung Fäden mit einer S-Drehung gespleisst werden, ist es ledig-35 lieh erforderlich, zuvor statt des Wahlschalters 87 den Wahlschalter 88 zu betätigen. Den zeitlichen Vorrang erhält dadurch die Fadenklemme 33, die den Faden 13 hält, der nun als erster Faden bezeichnet werden muss.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- 659 237 2PATENTANSPRÜCHE hatte. Es wurde festgestellt, dass nach dem Spleissen mangels1. Vorrichtung zum Verbinden eines ersten Fadens mit einem ausreichender Fadendrehung eine Schwachstelle im Faden oder zweiten Faden durch Spleissen mit Druckgas, enthaltend Spleiss- in der Spleissstelle zurückbleibt. Erst ein Merkmal der Erfin-kammer mit Längsnut zum Einlegen und Verbinden der Fäden, dung, dass nämlich die Fadenklemme des ersten Fadens beim einen oder mehrere in den Innenraum der Spieisskammer ein- 5 Öffnen einen zeitlichen Vorrang vor der Fadenklemme des mündende Druckgaskanäle, einen von einer Fadenaufnahme- zweiten Fadens erhält, schafft hier Abhilfe.Stellung in eine Fadenabgabestellung bewegbaren Fadenzubrin- Vorzugsweise wird nach dem Spleissen zuerst die Fadenger zum Einlegen der Fäden in die Längsnut der Spieisskammer klemme des schwächer gedrehten Fadenstückes geöffnet. Dabei und mit folgenden steuerbaren Teilen: wandert sowohl von ausserhalb der Fadenklemme als auch von a) Fadentrennvorrichtung zum Abtrennen der Fadenenden, 10 dem stärker gedrehten Fadenstück her Fadendrehung in die b) einer steuerbaren und einstellbaren Druckgasdosiervor- Spleissstelle und in das schwächer gedrehte Fadenstück hinein, richtung, Dann erst wird die andere Fadenklemme geöffnet und der Faden c) einer oberhalb der Spieisskammer angeordneten Vorrich- ganz freigegeben. Wenn er jetzt wieder Fadenspannung erhält, tung zur Aufnahme des Fadenendes des zweiten Fadens, jS( er infolge der verstärkten Drehung gegen Auseinanderziehen d) einer unterhalb der Spieisskammer angeordneten Vorrich- 15 uncj Fadenbruch geschützt. Werden die Fadenklemmen dagegen tung zur Aufnahme des Fadenendes des ersten Fadens, gleichzeitig geöffnet, ist die Wirkung nicht so gut.e) einer steuerbaren Fadenklemme für den ersten Faden,f) einer steuerbaren Fadenklemme für den zweiten Faden, Versuche haben ergeben, dass es hier in erster Linie auf das dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenklemme (32) des gestaffelte Offnen der Fadenklemmen ankommt, im Gegensatz ersten Fadens (12) eine Öffnungsvorrichtung (80) besitzt, die 20 z^m gleichzeitigen Öffnen der Fadenklemmen, das gegenüber einen zeitlichen Vorrang vor einer zweiten Öffnungsvorrichtung einem gestaffelten Öffnen, ganz gleich in welcher Reihenfolge,(83) für die Fadenklemme (33) des zweiten Fadens (13) aufweist, immer nachteilig ist.und dass der oder die Druckgaskanäle (23) zwecks Wirbelbildung Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig.exzentrisch in den Innenraum der Spieisskammer (20) ein- ^ und Fig. 2 näher erläutert und beschrieben.münden 25 Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung bei
- 2. Vorrichtungnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, geöffneterSpleisskammervordemSpleissen.Fig.2zeigtdie dass die Längsnut in der Spieisskammer abdeckbar ist. gleiche Ansicht nach dem Spleissen bei noch geschlossener
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, zweiter Fadenklemme.dass die Spieisskammer einen abnehmbaren Deckel aufweist. Fig. 1 und 2 zeigen eine insgesamt mit 11 bezeichnete30 Vorrichtung zum Verbinden eines ersten Fadens 12 mit einem zweiten Faden 13. DieVorrichtungllhateinMaschinengestell16 mit einem nicht dargestellten Fahrgestell. Das Fahrgestell
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |