CH659246A5 - Verfahren zur herstellung von basischen oximaethern. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von basischen oximaethern. Download PDF

Info

Publication number
CH659246A5
CH659246A5 CH481/84A CH48184A CH659246A5 CH 659246 A5 CH659246 A5 CH 659246A5 CH 481/84 A CH481/84 A CH 481/84A CH 48184 A CH48184 A CH 48184A CH 659246 A5 CH659246 A5 CH 659246A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
general formula
reaction
lower alkyl
oxime
phenyl
Prior art date
Application number
CH481/84A
Other languages
English (en)
Inventor
Zoltan Dr Budai
Tibor Dr Mezei
Aranka Dr-Konya Lay
Lujza Dr Petoecz
Katalin Dr Grasser
Enikoe Dr-Kiszelly Szirt
Original Assignee
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar filed Critical Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
Publication of CH659246A5 publication Critical patent/CH659246A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/08Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms
    • C07D295/084Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms with the ring nitrogen atoms and the oxygen or sulfur atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings
    • C07D295/088Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms with the ring nitrogen atoms and the oxygen or sulfur atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings to an acyclic saturated chain

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von basischen Oximäthern der allgemeinen Formel I, worin
R eine gegebenenfalls durch 1-3 Halogenatom(e) und/ oder niedere Alkoxygruppe(n) substituierte Phenylgruppe be-30 deutet;
R1 und R2 je für Wasserstoff stehen oder zusammen eine Valenzbindung bilden;
A niederes Alkylen darstellt;
R3 und R4 je für Wasserstoff oder niederes Alkyl stehen 35 oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen 5-8-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden, welcher ein weiteres Sauerstoff- oder Stickstoffatom enthalten und/oder durch niederes Alkyl, Phenyl oder Phenyl-niederes Alkyl substituiert sein kann; und 40 n für 3,4,5,6 oder 7 steht und Säureadditionssalzen davon durch Umsetzung eines Oxims der allgemeinen Formel II und einer Halogen Verbindung der allgemeinen Formel III, worin Hai für Halogen steht und R, R1, R2, R3, R4, A und n die obige Bedeutung ha-45 ben, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung des Oxims der allgemeinen Formel II mit der Halogenverbindung der allgemeinen Formel III oder einem Säureadditionssalz davon in der Mischung von Wasser und einem mit Wasser vermischbaren organischen Lösungsmittel, in Gegenwart ei-50 nes Alkalimetallhydroxyds und eines Phasentransferkatalysa-tors der allgemeinen Formel VI
25
55 /
R7-N\
R5 R6
(IV)
60 durchführt worin R5 und R6 je für niederes Alkyl stehen oder zusammen mit dem benachbarten Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen 5-8-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden, welcher gegebenenfalls ein weiteres Sauerstoff- oder Stickstoffatom enthalten und/oder durch niederes Alkyl, 65 Phenyl oder Phenyl-niederes-alkyl substituiert sein kann und R7 eine Gruppe der allgemeinen Formel (a)
Hal-A-
(a)
659 246
oder (b)
(0ii2)n
darstellt, in welchen Hai, A, n, R, R1 und R2 die obige Bedeutung haben und gegebenenfalls eine so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in an sich bekannter Weise in ein Säureadditionssalz überführt.
Es wurde gefunden, dass falls man die Umsetzung des Oxims der allgemeinen Formel II mit der Halogenverbindung der allgemeinen Formel III oder einem Säureadditionssalz davon in Gegenwart eines Alkalimetallhydroxyds in wässri-gem Medium durchführt, die gewünschte Verbindung der allgemeinen Formel I nur mit mässigen Ausbeuten erhalten wird. Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass falls man die Umsetzung des Oxims der allgemeinen Formel II mit dem Halogenalkylamin der allgemeinen Formel III oder einem Säureadditionssalz davon in einer Mischung vom Wasser und einem mit Wasser vermischbaren organischen Lösungsmittel, in Gegenwart eines Alkalimetallhydroxyds und eines Phasentransferkatalysators der allgemeinen Formel IV durchführt, die obigen Nachteile der bekannten Verfahren eliminiert und hochreine Verbindungen der allgemeinen Formel I mit ausgezeichneten Ausbeuten erhalten werden.
Der in der Beschreibung verwendete Ausdruck «niederes Alkoxy» betrifft geradkettige oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1-4 Kohlenstoffatomen (z.B. Methoxy, Äthoxy, n-Pro-poxy, Isopropoxy usw.). Der Ausdruck «Halogen» umfasst die Fluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome. Unter dem Ausdruck «niederes Alkylen» sind geradkettige oder verzweigte Alkylengruppen mit 2-4 Kohlenstoffatomen zu verstehen (z.B. Äthylen, Trimethylen oder 1-Methyläthylen usw.). Der Ausdruck «niederes Alkyl» bezieht sich auf geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit 1-4 Kohlenstoffatomen (z.B. Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl usw.).
Die Gruppen R3 und R4 können mit dem benachbarten Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen 5-8-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden, welcher gegebenenfalls ein weiteres Sauerstoff- oder Stickstoffatom enthalten und/oder durch niederes Alkyl, Phenyl oder Phenyl-niederes Alkyl substituiert sein kann. Vorteilhafte Vertreter dieser heterocyclischen Ringe sind z.B. die Morpholino-, Pyrrolidino-, Piperidino-, N-Methyl-piperazino-, N-Phenyl-piperazino-und N-Benzylpiperazino-Gruppen usw.
n steht vorteilhaft für 4 oder 5.
Die Säureadditionssalze der Verbindungen der allgemeinen Formel I können mit pharmazeutisch geeigneten anorganischen oder organischen Säuren gebildete Salze sein (z.B. Hydrochloride, Hydrobromide, Sulfate, Maleate, Fumarate, Acetate, Laktate usw.).
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können als mit Wasser vermischbare organische Lösungsmittel mit Wasser vermischbare Alkohole, Äther, Ketone, Acetonitril, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Pyridin, Hexamethylphos-phorsäuretriamid oder Sulfolan verwendet werden. Zu diesem Zweck hat sich das Dimethylsulfoxyd, Acetonitril, Tetra-hydrofuran und Dimethylformamid als besonders vorteilhaft erwiesen.
Als Alkalimetallhydroxyd kann Lithiumhydroxid, Natriumhydroxyd oder Kaliumhydroxyd, vorzugsweise Natriumhydroxyd oder Kaliumhydroxyd oder ein Gemisch der obigen beiden Verbindungen eingesetzt werden.
10
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird die Verbindung der allgemeinen Formel III in Form eines Säureadditionssalzes, insbesondere in Form eines mit einer anorganischen Säure gebildeten Additionssalzes, zweckmässig als das Hydrochlorid eingesetzt. Die Umsetzung kann bei einer Temperatur von 40-60 °C, insbesondere bei 50-60 °C durchgeführt werden.
Unter solchen Reaktionsbedingungen läuft die Reaktion innerhalb einer sehr kurzen Zeit - im allgemeinen binnen 0,5-3 Stunden, insbesondere 1-2 Stunden-ab.
Als Phasentransferkatalysator der allgemeinen Formel IV kann ein Ausgangsstoff der allgemeinen Formel III [R7 steht für eine Gruppe der allgemeinen Formel (a)] oder ein Endprodukt der allgemeinen Formel I [R7 steht für eine Gruppe der allgemeinen Formel (b)] dienen.
Das Reaktionsgemisch kann nach an sich bekannten Verfahren aufgearbeitet werden. Man kann so verfahren, dass man das Endprodukt mit einem, mit Wasser nicht vermischbaren und mit Alkali nicht reagierenden organischen Lösungsmittel (z.B. aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol oder Xylol) extrahiert, das Extrakt neutral wäscht und einengt.
Die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I kann in an sich bekannter Weise durch Umsetzung mit der entspre-25 chenden Säure in einem inerten Medium in ein Säureadditionssalz überführt werden.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird das 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]-1 -[(E)-(3'-diisopropylamino-propoxyimi-30 no)]-cyclohexan durch Umsetzung von 2-[(E)-(p-Chlor-phe-nylmethylen)]-cyclohexan- l-on-(E)-oximund 1-Diisopropyl-amino-3-chlor-propan-hydrochlorid hergestellt. Diese Umsetzung kann vorteilhaft in einer Mischung von Wasser und Dimethylsulfoxyd, in Gegenwart von Natriumhydroxyd und 35 Kaliumhydroxyd durchgeführt werden.
Die Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens können wie folgt zusammengefasst werden: das Verfahren kann auch im Betrieb in grossen Masstäben günstig und wirtschaftlich verwirklicht werden (kurze Reaktionsdauer; verhältnismässig 40 niedrige Temperatur; einfache Isolierung; keine Reinigung durch Hochvakuumdestillation mit komplizierten und speziellen Einrichtungen ist erforderlich; Wegfall der explosionsgefährlichen und umweltfeindlichen Reaktionen; Anwendung eines ungefährlichen wässrigen Mediums anstatt des 45 feuer- und explosionsgefährlichen organischen Mediums) Zurückdrängung der Nebenreaktionen; sehr reines Endprodukt; ausgezeichnete Ausbeuten.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemässen Verfahrens sind den nachstehenden Beispielen zu entnehmen, ohne den 50 Schutzumfang auf diese Beispiele einzuschränken.
Beispiel 1
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)- (4'-phenyl-piperazinyl-propoxyimino)]-cyclohexans
In einen mit einem Rührer versehenen Kolben werden 55 50 ml Wasser, 40 g Natriumhydroxyd und 10 g Kaliumhydroxyd eingewogen. Nach vollständigem Auflösen wird eine Lösung von 20,1 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethylen-cyclohe-xan-l-on-(E)-oxim in 30 ml Dimethylsulfoxyd und danach in mehreren Portionen werden 32,73 g (0,105 Mol) N-Phenyl-N'-60 (3-chlor-propyl)-piperazin-dihydrochlorid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 1-2 Stunden lang bei 50-55 °C gehalten. Das Reaktionsgemisch wird einige Stunden lang bei Raumtemperatur einer Nachreaktion unterworfen, in 50 g eiskaltes Wasser gegossen und mit Benzol extrahiert. Die ben-65 zolischen Extrakte werden neutral gewaschen und eingedampft. Es werden 33,09 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 82%. Das Hydrochlorid schmilzt bei 189,5-193,5 "C.
Analyse: auf die Formel C-i6H34C1N30 (440,04)
gerechnet: C 70,97% H 7,79% Cl 8,06% N9,55% gefunden: C 70,97% H 7,98% Cl 7,94% N9,46%.
Beispiel 2
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)-(4'- methyl-piperazinyl-propoxyimino)]-cycloheptans
In einen mit einem Rührer versehenen Kolben werden 30 ml Wasser, 20 g Natriumhydroxyd und 10 g Kaliumhydroxyd eingewogen. Nach vollständigem Auflösen wird eine Lösung von 21,5 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethylen-cyclohep-tan-l-on-(E)-oxim in 20 ml Dimethylsulfoxyd zugefügt. Das Gemisch wird eine halbe Stunde lang bei 60 °C stehengelassen, 18,55 g(0,105Mol)N-Methyl-N'-(3-chlorpropyl)-pipera-zin werden zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 2 Stunden lang bei 60 °C gerührt, bei Raumtemperatur in ein Gemisch von 150 g eiskaltem Wasser und 100 ml Benzol gegossen, die benzolische Lösung wird abgetrennt, mit Wasser neutral gewaschen und unter vermindertem Druck eingeengt. Es werden 33,38 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 90,3%. Das 2-(E)-Butendioat (1/2) schmilzt bei 204-208 °C.
Analyse: auf die Formel C31H43N3O9 (601,71)
gerechnet: C 61,88% H 6,98% N7,20%
gefunden: C 62,03% H 7,20% N7,12%.
UV.: Àmax = 272 nm (s = 1370)
Beispiel 3
Herstellung des 2-[(E)-(m-Chlor-phenylmethylen)]-l-[(E)-(4'-benzyl-piperazinyl-propoxyimino)]-cycloheptans
In einen mit einem Rührer versehenen Kolben werden 50 ml Wasser und 50 g Kaliumhydroxyd eingewogen. Nach vollständigem Auflösen wird eine Lösung von 24,97 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(m-Chlor-phenylmethylen)]-cycloheptan-l-on-(E)-oxim in 25 ml Acetonitril zugegeben. Nach einstündigem Stehenlassen bei 60 °C werden 35,72 g (0,11 Mol) N-Benzyl-N'-(3'-chlorpropyl)-piperazin-dihydrochlorid in kleinen Portionen zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird das Reaktionsgemisch bei 60 °C 2 Stunden lang einer Nachreaktion unterworfen, auf 100 g Eis gegossen und mit Dichlormethan extrahiert. Das Extrakt wird eingedampft. Es werden 36 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 79,8%. Das 2-(E)-Butendioat (1/2) schmilzt bei 196-199 °C.
Analyse: auf die Formel C35H42CIN3O9 (684,20)
gerechnet: C 61,44% H 6,18% Cl 5,18% N6,14% gefunden: C61,58% H6,34% Cl5,21% N6,24%. UV.: Xmax = 274 nm (s = 13700)
Beispiel 4
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)- 4'-benzyl-piperazinyl-äthoxyimino)]-cycloheptans
In einen mit einem Rührer versehenen Kolben werden 50 ml Wasser und 50 g Natriumhydroxyd eingewogen. Nach vollständigem Auflösen wird eine Lösung von 21,53 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethylen-cycloheptan- l-on-(E)-oxim in 25 ml Tetrahydrofuran und danach 34,19 g (0,11 Mol) N-Benzyl-N'-(2-chloräthyl)-piperazin-dihydrochlorid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 2 Stunden lang bei 50 °C gerührt, auf 200 g zerbrochenes Eis gegossen und nacheinander mit 100 ml und zweimal mit je 50 ml Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzollösungen werden eingedampft. Es werden 40,4 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 97%. Das Dihydrochlorid schmilzt bei 206-208 °C.
Analyse: auf die Formel C27H36C1N30 (489,62)
gerechnet: C 66,23% H 7,43% cl 14,56% N8,58% gefunden: C 65,95% H 7,49% Cl 14,27% N 8,42%. UV.: A,max = 262 nm(e = 17012)
5 659 246
Beispiel 5
Herstellung des 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]- 1-[(E)-(4'-methylpiperazinyl-propoxyimino)] -cyclohexans
In einen mit einem Rührer versehenen Kolben werden 50 ml Wasser, 40 g Kaliumhydroxyd und 10 g Natriumhy-5 droxyd eingewogen. Nach vollständigem Auflösen werden 23,57 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]- cyclohexan- l-on-(E)-oxim in 20 ml Dimethylformamid und danach 18,55 g (0,105 Mol)N-Methyl-N'-(3-chlorpropyl)- piperazin zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird bei 70 °C 2 Stunden 10 lang nachreagiert, auf 150 g zerbrochenes Eis gegossen und mit Chloroform extrahiert. Das Extrakt wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Es werden 36,5 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 92,7%. Das 2-(E)-Butendioat (1/2) schmilzt bei 15196-199 °C.
Analyse: auf die Formel C29H30ClN3O9 (608,1 )
gerechnet: C 57,28% H 6,29% Cl 5,83% N6,91% gefunden: C 57,35% H 6,21% Cl 5,97% N6,81% 2oUV.:Xmax = 278 nm(e= 16507)
Beispiel 6
Herstellung des 2-[(E)-(o-Chlor-phenylmethylen)]-l- [(E)-(4'-benzyl-piperazinyl)-propoxyimino)]- cyclohexans 25 Man verfährt wie im Beispiel 4, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 23,57 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(o-Chlor-phenylmethylen)]-cyclohexan-l-on-(E)- oxim und 35,72 g (0,1 Mol) N-Benzyl-N'-(3-chlorpropyl)- piperazin-di-hydrochlorid verwendet. Es werden 39,02 g der im Titel ge-30 nannten Verbindung erhalten, Ausbeute 86,3%. Das 2-(E)-Butendioat (1/2) schmilzt bei 196-201 °C.
Analyse: auf die Formel C35H42CIN3O4 (684,2)
gerechnet: C 61,44% H 6,15% Cl 5,19% N6,14% gefunden: C 61,37% H 6,35% Cl 5,3 % N5,97%. 35 UV.: lmax = 269 nm (e = 11573)
Beispiel 7
Herstellung des 2-[(E)-(2',4'-Dichlorphenylmethylen)]-40 l-[(E)-(4'-benzyl-piperazinyl-propoxyimino)]- cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff27,02 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(2',4'-Dichlor-phenylmethylen)]- cyclohexan-l-on-(E)- oxim und 35,72 g (0,11 Mol) N-Benzyl-N'- (3-chlorpropyl)- piperazin-45 dihydrochlorid verwendet. Es werden 39,56 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 81,3%. Das 2-(E)-Butendioat(l/2) schmilzt bei 198,5—201,5 C.
Analyse: auf die Formel C35H41CI2N3O9 (718,65) gerechnet: C58,5% H 5,75% Cl 9,86% N5,84% 50gefunden: C58,7% H 5,75% Cl9,72% N5,83%. UV.: Xraax = 273 nm (e = 15409)
55 Beispiel 8
Herstellung des 2-[(E)-(m-Chlor-phenylmethylen)]-l-[(E)-(4'-benzyl-piperazinyl-äthoxyimino)]- cyclohexans
Man verfahrt wie im Beispiel 3, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 23,57 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(m-60 Chlor-phenylmethylen)]- cyclohexan-1-on- (E)-oxim und 34,2 g (0,11 Mol) N-Benzyl-N'-(2-chloräthyl)- piperazin-di-hydrochlorid verwendet. Es werden 40,62 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 92,7%. Das 2-(E)-Butendioat (1/2) schmilzt bei 196,5-199,5 °C.
65 Analyse: auf die Formel C34H40CIN3O4 (670,18) gerechnet: C 60,94% H 6,02% Cl 5,3% N6,27% gefunden: C60,l% H 6,01% Cl 5,37% N6,12%. UV.: = 274 nm (s = 15246)
659 246
Beispiel 9
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]- l-[(E)-(2'-dime-thylamino-2'-methyl-äthoxyimino)]-cycloheptans
Man verfahrt wie im Beispiel 2, mit dem Unterschied,
dass man als Ausgangsstoff 21,53 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenyl-methylen-cycloheptan-l-on- (E)-oximund 16,6 g (0,105 Mol) 2-Dimethylamino-2-methyl- 1-chlor-äthan verwendet. Es werden 28,46 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 94,7%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 120-123 °C.
Analyse: auf die Formel C23H32N2O5 (416,51)
gerechnet: C 66,32% H 7,75% N6,73%
gefunden: C 66,48% H 7,95% N6,70%
UV.: XmaK = 262 nm(s = 17595)
Beispiel 10
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]- l-[(E)-(2'-dime-thylamino-2'-methyl-äthoxyimino)]-cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 2, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 20,13 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len- cyclohexan-l-on-(E)-oxim und 16,6 g (0,105 Mol) 2-Di-methylamino-2-methyl-l- chlor-äthan verwendet. Es werden 26,9 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 93,9%. Das 2-(E)-Butendioat schmilzt bei 113-117 °C.
Analyse: auf die Formel C22H30N2O5 (402,48)
gerechnet: C 65,64% H 7,51% N6,96%
gefunden: C 65,98% H 7,60% N7,00% UV.: = 273 nm(s = 13475).
Beispiel 11
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen)]- l-[(E)-(2'-diiso-propyl-amino-äthoxyimino])-cyclooktans
Man verfährt wie im Beispiel 4, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff22,93 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclooktan-l-on-(E)-oxim und 22,02 g (0,11 Mol) 1-Di-isopropylamino-2-chlor-äthan verwendet. Es werden 31,62 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute 88,7%. Das Hydrochlorid schmilzt bei 158-161 °C.
Analyse: auf die Formel C23H37CIN2O (393,0)
gerechnet: C 70,29% H 9,47% Cl 9,02% N7,13% gefunden: C 70,44% H 9,5 % Cl 8,98% N7,23%. UV.: Âmax = 276 nm (e = 14170)
Beispiel 12
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]- l-[(E)-(3'-dime-thylamino-propoxyimino)]-cyclooktans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff22,93 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclooktan-l-on-(E)-oximund 17,39 g (0,1 Mol) 1-Di-methylamino-3-chlorpopan-hydrochlorid verwendet. Es werden 27,35 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 91%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 136-138,5 °C.
Analyse: auf die Formel C23H32N205 (416,52)
gerechnet: C 66,32% H 7,75% N6,73%
gefunden: C 66,74% H 7,96% N6,61%.
UV.: A,max = 276 nm (s = 14395)
Beispiel 13
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]- l-[(E)-(2'-dime-thylamino-äthoxyimino)]-cycloheptans
Man verfährt wie im Beispiel 3, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 21,53 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len- cycloheptan-l-on-(E)-oxim und 18,07 g (0,105 Mol) l-Dimethylamino-2-chlor-äthan- hydrochlorid verwendet. Es werden 28,99 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 92,2%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 86-88 °C.
10
15
Analyse: auf die Formel Ci4H34N205 (430,53)
gerechnet: C 66,95% H 7,96% H 6,51%
gefunden: C 67,12% H 8,06% N6,46%.
UV.: Xmax = 264 nm (s = 16395)
5 Beispiel 14
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]- l-[(E)-(2'-di-isopropylamino-äthoxyimino)]-cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 20,13 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len- cyclohexan-l-on-(E)-oxim und 22,02 g (0,11 Mol) 1-Di-isopropylamino-2-chlor-äthan- hydrochlorid verwendet. Es werden 30,99 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 94,3 %. Das 2-(E)-Butendioat (1) schmilzt bei 103-105 °C.
Analyse: auf die Formel C25H36N205 (444,58)
gerechnet: C 67,54% H 8,16% N6,30%
gefunden: C 67,54% H 8,34% N6,34%.
UV.: Àmax 275 nm (s = 17304).
20
Beispiel 15
Herstellung des 2-Benzyl-l-[(E)-(2'-dimethylamino-äth-oxyimino)]-cycloheptans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 21,63 g (0,1 Mol) 2-Benzyl-cyclohep-25 tan-l-on-(E)-oxim und 16,84 g (0,11 Mol) 2-Dimethylamino-1-chlor-äthan-hydrochlorid verwendet. Es werden 26,17 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 90,7%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 121-124 °C.
Analyse: auf die Formel C22H32N2O5 (404,51) 30 gerechnet: C 65,32% H 7,97% N6,93%
gefunden: C 65,77% H 8,04% N7,ll%.
Beispiel 16
Herstellung des 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]- 1-[(E)-35 (2'-dimethylamino-äthoxyimino)]-cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 2, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 23,57 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(p-Chlor-phe-nylmethylen)]-cyclohexan-l-on-(E)-oximund 12,24 g (0,105 Mol) l-Dimethylamino-2-chlor-äthan verwendet. Es werden 40 28,97 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 94,4%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 168,5-170,5 °C.
Analyse: auf die Formel C21H27CIN2O5 (422,92)
gerechnet: C 59,64% H 6,44% Cl 8,38% N6,62% 45 gefunden: C 59,97% H 6,74% Cl 8,28% N6,46%. UV.: Àmax = 275 nm (e = 19292)
Beispiel 17
Herstellung des 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]-l- [(E)-50 (3'-diisopropyl-amino-propoxyimino)]-cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff23,57 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(p-Chlor-phe-nyl-methylen)]-cyclohexan-l-on-[E)-oxim und 23,55 g (0,11 Mol) l-Diisopropylamino-3-chlor-propan-hydrochlorid ver-55 wendet. Es werden 35,63 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 94,5%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 87-89,5 °C.
Analyse: auf die Formel C26H37CIN2O5 (493,06)
gefunden: C 63,34% H 7,56% Cl 7,19% N5,68% e» gefunden: C 63,30% H 7,54% Cl7,13% N5,60%. UV.: Xmax = 280 nm (e = 17456,15)
Beispiel 18
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)-(3'-di-65 isopropylamino-propoxyimino)]-cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 20,13 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclohexan-l-on-(E)-oxim und 23,55 g (0,11 Mol) 1-Di-
isopropylamino-3-chlor-propan-hydrochlorid verwendet. Es werden 31,99 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 93,4%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 128,5-131,5 C.
Analyse: auf die Formel C26H38N205 (458,61)
gerechnet: C 68,09% H 8,35% N6,10%
gefunden: C 68,28% H 8,35% N6,28%.
UV.: ^.max = 275 nm (s = )
Beispiel 19
Herstellung des 2-[(Z)-Phenylmethylen]-l-[(E)-(2'-diiso-propylamino-äthoxyimino)]-cycloheptans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 21,53 g (0,1 Mol) 2-(Z)-Phenylmethy-len-cycloheptan-l-on-(E)-oxim und 22,02 g (0,11 Mol) 1-Di-methylamino-2-chlor-äthan-hydrochlorid verwendet. Es werden 32,58 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 95,1%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 117-120 °C.
Analyse: auf die Formel C26H38N205 (458,6)
gerechnet: C 68,09% H 8,35% N6,ll%
gefunden: C 68,33% H 8,46% N6,13%.
UV.: Àmax = 258 nm (e = 11182)
Beispiel 20
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]- 1-[(E)- (2'-diäthyl-amino-äthoxyimino)]-cyclopentans
Man verfährt wie im Beispiel 2, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 18,7 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclopentan-l-on- (E)-oximund 14,9 g (0,1 Mol) 1-Di-äthylamino-2-chlor-äthan verwendet. Es werden 29,48 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute 82,5%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 123-124 °C.
Analyse: auf die Formel C22H30N2O5 (402,50)
gerechnet: C 65,65% H 7,51% N6,96%
gefunden: C 65,50% H 7,42% N6,95%.
UV.: Àmax = 304 nm (s = 25800)
Beispiel 21
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)-(2'-diäthyl-amino-äthoxyimino)]- cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 20,13 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclohexan-l-on-(E)-oximund 18,93 g (0,11 Mol) 1-Di-äthylamino-2-chlor-äthan-hydrochlorid verwendet. Es werden 32,28 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute 11,5%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 111-112 °C.
659 246
Analyse: auf die Formel C^H^NiOs (416,53)
gerechnet: C 66,33% H 7,74% " N6,72%
gefunden: C 65,92% H 7,60% N6,70%.
UV.:Àmax = 275 nm (e = 15300)
Beispiel 22
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)- (2'-dime-thylamino-äthoxyimino)]-cyclopentans
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 18,7 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclopentan- l-(E)-oximund 16,07 g (0,105 Mol) 1-Di-methylamino-2-chlor-äthan-hydrochlorid verwendet. Es werden 26,96 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 77,0%. Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 126-128 °C.
Analyse: auf die Formel C20H26N-,O5 (374,44)
gerechnet: C 64,18% H 7,00% " N 7,47%
gefunden: C 64,00% H 6,87% N 7,44%
UV.: A,max = 303 nm (e = 23587)
Beispiel 23
Herstellung des 2-[(E)-Phenylmethylen]-l-[(E)- 2'-dime-thylamino-äthoxyimino)]-cyclohexans
Man verfährt wie im Beispiel 2, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 20,13 g (0,1 Mol) 2-(E)-Phenylmethy-len-cyclohexan-l-on-(E)-oximund 11,8 g (0,11 Mol) 1-Di-methylamino-2-chlor-äthan verwendet. Es werden 30,02 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 77,3%. Das 2-(E)-Butendioat (1/) schmilzt bei 141-143 °C.
Analyse: auf die Formel C21H28N205 (388,47)
gerechnet: C 64,92% H 7,27% N7,21%
gefunden: C 64,71% H 7,11% N7,21%
UV.: ^max = 275 nm (s = 15927)
Beispiel 24
Herstellung des 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]-l- [(E)-(3'-dimethylamino-propoxyimino)]-cycloheptans
Man verfahrt wie im Beispiel 2, mit dem Unterschied, dass man als Ausgangsstoff 24,93 g (0,1 Mol) 2-[(E)-(p-Chlor-phe-nylmethylen)]-cycloheptan-l-on-(E)-oximund 13,3 g (0,11 Mol) l-Dimethylamino-3-chlorpropan verwendet. Es werden 33,15 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 73,5% Das 2-(E)-Butendioat (1/1) schmilzt bei 160-161 °C.
Analyse: auf die Formel C23H31N205 (450,97)
gerechnet: C 61,22% H 6,94% N6,22%
gefunden: C 61,12% H 6,73% N6,29%
UV.: A.max = 268 nm(e = 19759)
7
5
10
15
20
25
30
35
40
45
c

Claims (3)

  1. 659 246
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Herstellung von basischen Oximäthern ^ „
    der allgemeinen Formell ■ (CH2)n c — N — o — A —
    /ß3
    (C 3 = N 0 — A — N
    (I)'
    (b)
    darstellt, in welchen Hai, A, n, R, R1 und R2 die obige Bedeu-tung haben und gegebenenfalls eine so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in ein Säureadditionssalz überführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, wonn dass man als mit Wasser vermischbares organisches Lösungs-
    R eine gegebenenfalls durch 1-3 Halogenatom(e) und/ mittel einen mit Wasser vermischbaren Alkohol, Äther, Ke-oder niedere Alkoxygruppe(n) substituierte Phenylgruppe be- u t0n, Acetonitril, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd, Py-deutet; ridin, Hexamethylphosphorsäuretriamid oder Sulfolan ver-
    R1 und R2 je für Wasserstoff stehen oder zusammen eine wendet.
    Valenzbindung bilden; 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    A niederes Alkylen darstellt; dass man als mit Wasser vermischbares organisches Lösungs-
    R3 und R4 je für Wasserstoff oder niederes Alkyl stehen 2Q mittel Dimethylsulfoxyd, Acetonitril, Tetrahydrofuran oder oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie ge- Dimethylformamid verwendet. 1
    bunden sind, einen 5-8-gliedrigen heterocyclischen Ring bil- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch ge-
    den, welcher ein weiteres Sauerstoff- oder Stickstoffatom ent- kennzeichnet, dass man als Alkalihydroxyd Natriumhydro-halten und/oder durch niederes Alkyl, Phenyl oder Phenyl- Xyd, Kaliumhydroxyd oder ein Gemisch derselben verniederes Alkyl substituiert sein kann; und 25 wendet.
    n für 3,4,5,6 oder 7 steht und Säureadditionssalzen da- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch ge-
    von durch Umsetzung eines Oxims der allgemeinen Formel II kennzeichnet, dass man die Halogenverbindung der allgemeinen Formel III in Form eines mit einer anorganischen Säure gebildeten Salzes, insbesondere als Hydrochlorid einsetzt. (C 3 = n— OH 30 6. Verfahren nach einem der Ansprüche \-A, dadurch ge-
    kennzeichnet, dass man die Umsetzung bei 40-80 °C, vor-^ zugsweise bei 50-60 °C durchführt.
  3. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung 0,5-3 Stunden, vor-35 teilhaft 1-2 Stunden lang durchführt.
    und einer Halogenverbindung der allgemeinen Formel III g_ Verfahren nach einem der Ansprüche 1—7 zur Herstel lung des 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]-l-[(E)-(3'-diiso-/ R3 /ttt\ propylamino- propoxyimino)]-cyclohexans, dadurch gekenn-
    Hal-A-N^ '' zeichnet, dass man 2-[(E)-(p-Chlor-phenylmethylen)]-cyclo-
    R4 40 hexan-l-on-(E)-oxim mit l-Diisopropylamino-3-chlor-pro-
    pan-hydrochlorid umsetzt.
    worin Hai für Halogen steht und R, R , R , R , R , A und n 9 Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    die obige Bedeutung haben, dadurch gekennzeichnet, dass dass man die Umsetzung in einem Gemisch von Wasser und man die Umsetzung des Oxims der allgemeinen Formel II mit Dimethylsulfoxyd, in Gegenwart von Natriumhydroxyd und der Halogenverbindung der allgemeinen Formel III oder ei- 45 Kaliumhydroxyd durchführt.
    nem Säureadditionssalz davon in der Mischung von Wasser und einem mit Wasser vermischbaren organischen Lösungs mittel, in Gegenwart eines Alkalimetallhydroxydes und eines Die Erfmd betrifft ein neues und verbessertes Verfah-Phasentransferkatalysators der allgemeinen Formel IV ren ZUf Herstellung von basischen Oximäthern.
    _ 5 50 Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstel-
    7 xr/ lung von basischen Oximäthern der allgemeinen Formell
    K -W\
    *
    durchführt worin R5 und R6je für niederes Alkyl stehen oder (-CH ) c=N 0 A N
    zusammen mit dem benachbarten Stickstoffatom, an welches 55 v 2 "
    sie gebunden sind, einer " jliedrigen heterocyclischen Ring bilden, welcher ein weitues Sauerstoff- oder Stickstoffatom
    R
    (I)
    enthalten und/oder gegebenenfalls durch niederes Alkyl,
    Phenyl, oder Phenyl-niederes-alkyl substituiert sein kann und R7 eine Gruppe der allgemeinen Formel (a) so worin
    Hal-A- (a) R eine gegebenenfalls durch 1-3 Halogenatom(e) und/
    oder niedere Alkoxygruppe(n) substituierte Phenylgruppe be-oder(b) deutet;
    R1 und R2 je für Wasserstoff stehen oder zusammen eine Valenzbindung bilden;
    A niederes Alkylen darstellt;
    R3 und R4 je für Wasserstoff oder niederes Alkyl stehen oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen 5-8-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden, welcher ein weiteres Sauerstoff- oder Stickstoffatom enthalten und/oder durch niederes Alkyl, Phenyl- oder Phenyl-niederes Alkyl substituiert sein kann; und n für 3,4,5,6 oder 7 steht.
    Es ist bekannt, dass die Verbindungen der allgemeinen Formel I antidepressante, antiparkinson und lokalanästheti-sche Wirkungen ausüben (ungarische Patentschrift Nr. 169 298). Nach dieser Patentschrift können die Verbindungen der allgemeinen Formel I u.a. durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formeln II und III
    (CH„)
    C = N
    OH
    (II)
    Hal-A-N
    R3 R4
    (III)
    worin Hai für Halogen steht und R, R1, R2, R3, R4, A, und n die obige Bedeutung haben, in einem inerten Lösungsmittel, in Gegenwart eines basischen Kondensationsmittels hergestellt werden. In den Beispielen der Patentschrift werden als inerte Lösungsmittel ausschliesslich organische Lösungsmittel (Toluol, Äthanol, Benzol oder Xylol) und als basische Kondensationsmittel Natriumhydrid, Natriumamid oder metallisches Natrium verwendet. Es wird weiterhin in der Beschreibung ohne experimentelle Unterstützung erwähnt, dass als basisches Kondensationsmittel auch Alkalimetallhydro-xide eingesetzt werden können; in diesem Falle spielt Wasser die Rolle des Lösungsmittels.
    Das in der zitierten Patentschrift offenbarte Verfahren ist - insbesondere bei Durchführung im Betrieb in grossen Massstäben - mit den folgenden Nachteilen verbunden:
    - die Halogenalkylamine der allgemeinen Formel III können nur in Form der Base eingesetzt werden; die freien Basen der allgemeinen Formel III sind zu einer Dimerisation oder Polymerisation geneigte instabile Substanzen;
    - bei der Umsetzung ist der Exploitationsgrad der Einrichtungen ungünstig;
    - die Reaktionsdauer ist lang (12-16 Stunden);
    - die als Reaktionsmedium verwendeten organischen Lösungsmittel sind feuer- und explosionsgefahrlich;
    - die Reaktionstemperatur ist verhältnismässig hoch (130 °C);
    - das Endprodukt wird nach komplizierten Methoden isoliert (Zersetzung des Natriumhydrids oder Natriumamids, saure oder alkalische Extraktionen oder Umschlagen usw.);
    - die Reinigung wird durch Hochvakuumdestillation unter Anwendung von komplizierten und speziellen Einrichtungen durchgeführt;
    - das in der Reaktion entwickelte Wasserstoffgas ist explosionsgefährlich und das gebildete Ammoniak ist umweltfeindlich;
    - in manchen Fällen tritt eine Isomerisieruüg auf.
    Der letztere Nachteil kann auch dadurch nachgewiesen werden, dass bei der Herstellung des 2-[(E)-(p-Chlor-phenyl-methylen)]- l-[(E)-(3'-diisopropylamin- propoxyimino)]-cy-
    3 659 246
    clohexans nach der ungarischen Patentschrift Nr. 169 298 neben der gewünschten Verbindung eine Substanz unbekannter Struktur in einer erheblichen Menge gebildet wird. Die physi-kochemikalischen Parameter dieser Nebenproduktes sind von den entsprechenden Werten der Zielverbindung wesentlich 5 verschieden. Eine Analyse des UV-Spektrums zeigt, dass der ^-max Wert der Zielverbindung 280 nm (e = 17456,15) ist, wogegen dieser Wert der unbekannten Substanz A.max: 243 nm (e= 1245) beträgt.
    10
    Dieser grosse Unterschied bestätigt die Tatsache, dass während der Umsetzung eine unerwünschte Nebenreaktion (Isomerisierung) stattfand.
    Die ungarische Patentschrift Nr. 169 298 betrifft ein Ver-15 fahren zur Herstellung von pharmazeutisch wirksamen neuen Verbindungen. Das Ziel dieser Erfindung war die Herstellung der neuen Verbindungen in einer zur Durchführung der chemischen Identifizierung und pharmakologischen Testversuche ausreichenden Menge. Dagegen ist das Ziel der vorliegen-20 den Erfindung die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung dieser bekannten Verbindungen, welches auch im Betrieb in grossen Massstaben wirtschaftlich durchführbar ist und den Forderungen des Umweltschutzes, der Energieeinsparung und der Wirtschaftlichkeit Genüge leistet.
CH481/84A 1983-02-08 1984-02-02 Verfahren zur herstellung von basischen oximaethern. CH659246A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU83416A HU189227B (en) 1983-02-08 1983-02-08 Process for preparing basic oxime-ethers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH659246A5 true CH659246A5 (de) 1987-01-15

Family

ID=10949520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH481/84A CH659246A5 (de) 1983-02-08 1984-02-02 Verfahren zur herstellung von basischen oximaethern.

Country Status (11)

Country Link
JP (1) JPS59176246A (de)
AT (1) AT387016B (de)
BE (1) BE898836A (de)
CH (1) CH659246A5 (de)
DE (1) DE3404478A1 (de)
ES (1) ES8506606A1 (de)
FR (1) FR2540494B1 (de)
GB (1) GB2135995B (de)
HU (1) HU189227B (de)
IT (1) IT1196017B (de)
SU (1) SU1304747A3 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
HU202195B (en) * 1987-12-31 1991-02-28 Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Process for producing new substituted styrene derivatives and medical compositions comprising such compounds
HU212415B (en) * 1989-08-25 1996-06-28 Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Process for producing new cyclic oxym derivatives and pharmaceutical compositions containing them as active components
US5234934A (en) * 1989-08-25 1993-08-10 Egis Gyogyszergyar Aminopropanol derivatives, process for their preparation and pharmaceutical compositions comprising the same

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT339276B (de) * 1976-01-27 1977-10-10 Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Verfahren zur herstellung von basischen cycloalkanonoximathern und deren saureadditionssalzen
US4083978A (en) * 1976-01-27 1978-04-11 Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Oxime ethers
SU633472A3 (ru) * 1976-02-13 1978-11-15 Эдьт Дьедьсерведьесети Дьяр, (Инопредприятие) Способ получени оксимэфиров, их солей или их четвертичных аммониевых солей
HU180739B (en) * 1979-07-03 1983-04-29 Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Process for producing basic oxime-ethers
DE2927117A1 (de) * 1979-07-05 1981-01-08 Basf Ag Verfahren zur herstellung von o-substituierten ketoximen

Also Published As

Publication number Publication date
JPS59176246A (ja) 1984-10-05
GB2135995B (en) 1986-07-16
GB2135995A (en) 1984-09-12
SU1304747A3 (ru) 1987-04-15
GB8403235D0 (en) 1984-03-14
ES529567A0 (es) 1985-08-01
FR2540494B1 (fr) 1987-07-17
DE3404478A1 (de) 1984-08-30
AT387016B (de) 1988-11-25
FR2540494A1 (fr) 1984-08-10
IT8419470A0 (it) 1984-02-07
IT1196017B (it) 1988-11-10
ATA38884A (de) 1988-04-15
BE898836A (fr) 1984-08-03
HU189227B (en) 1986-06-30
ES8506606A1 (es) 1985-08-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1620704A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Indolizinverbindungen
AT200578B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Aminoalkylderivaten von Azepinen
CH659246A5 (de) Verfahren zur herstellung von basischen oximaethern.
CH624673A5 (de)
CH659063A5 (de) Verfahren zur herstellung von basischen oximaethern.
DE2602846C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-(2-Thienyl)äthylaminen
EP0302227B1 (de) 5-Halogen-6-amino-nikotin-säurehalogenide, ihre Herstellung und ihre Verwendung
DE2330124A1 (de) Anilidderivate, ihre salze, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
CH635834A5 (de) Dibenzo(d,g)(1,3,6)dioxazocin-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und die diese verbindungen enthaltenden arzneimittelpraeparate.
EP0299277A2 (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten Pyridylalkylketonen
EP1791814B1 (de) Ortho-substituierte pentafluorsulfanyl-benzole, verfahren zu ihrer herstellung sowie ihre verwendung als synthese-zwischenstufen
DE3405332A1 (de) Neue allylamine, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE2029185A1 (en) 2-azaquinolizidine derivs and salts neurotropic and anti - -histamine agents synthesis
AT205038B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, in 10-Stellung substituierter 11-Oxo-dibenzo-[b, f]-thia-[1]-aza-[4]-cycloheptadien-[2,6]-Verbindungen
AT233016B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten
DE2026661A1 (de) Tropan 3 öl Derivate und Verfahren zu deren Herstellung
AT347423B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 7- aminobenzocycloheptenen und von deren salzen
AT222130B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen
CH615418A5 (en) Process for the preparation of 5-fluoro-2-methyl-1-(p-methylsulphinylbenzylidene)indene-3-acetic acid
AT235836B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basisch substituierten Polymethylentetrahydrochinolinen
AT264526B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Tetrahydroisochinolinderivaten sowie von Säureadditionssalzen davon
DE4420922A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Benzothiophenderivaten
AT360019B (de) Verfahren zur herstellung von neuen piperidin- derivaten und deren salzen
AT254189B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 3-(3-Hydroxyphenyl)-1-phenacylpiperidinen
AT222122B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenthiazinderivaten

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased