CH659263A5 - Schaftmaschine. - Google Patents

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CH659263A5
CH659263A5 CH3983/82A CH398382A CH659263A5 CH 659263 A5 CH659263 A5 CH 659263A5 CH 3983/82 A CH3983/82 A CH 3983/82A CH 398382 A CH398382 A CH 398382A CH 659263 A5 CH659263 A5 CH 659263A5
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CH
Switzerland
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levers
hooks
heald frame
lever
dobby
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Application number
CH3983/82A
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English (en)
Inventor
Kaichiro Yoshida
Yutaka Ueda
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C15/00Pattern cards or chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaftmaschine und insbesondere auf eine Vorrichtung zur Steuerung eines Rück-haltehakens.
Üblicherweise wird eine Schaftkarte oder Schaftwarze verwendet, um die Stellung eines Rückhaltehakens zu steuern, damit festgelegt werden kann, wann ein verlagerbarer, mittels einer Stange verschwenkbarer Haken an einer Doppelhub-Schaftmaschine mit symmetrischem Hebel ein- oder ausgeklinkt ist. Im einzelnen wird eine Karte oder eine Warze zur Steuerung eines Rückhaltehakens einer Schaftmaschine, auf einer Webstruktur basierend, vorbereitet, und die Karte oder Warze wird an der Schaftmaschine angebracht, um die Steuerung des Rückhaltehakens zu bewirken.
In den US-Patenten 3 285 291,3 884 273 und 4 182 380 ist offenbart, dass eine selektive Verlagerung von Haken oder Hebeln mittels Elektromagneten bewerkstelligt werden kann. In diesen bekannten Patenten werden jedoch Schaftkarten oder Musterwarzen verwendet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaftmaschine zu schaffen, bei der ein Rückhaltehaken durch elektrische Signale gesteuert wird, ohne Einsatz von Karten oder Warzen der genannten Art.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe erfolgt mittels einer Schaftmaschine, die durch den Patentanspruch 1 gekennzeichnet ist. Damit kann auf eine mechanische Webstruktur-Instruktionsmechanik, wie sie in herkömmlichen Schaftmaschinen in Form von Schaftkarten oder Musterwarzen vorgesehen ist, verzichtet werden. Ebenso ist die bei üblichen Schaftmaschinen notwendige sehr lange Schaftkarte, wenn die sich wiederholende Schussfadenzahl in Längsrichtung eines Gewebes gross ist, nicht mehr erforderlich. Bei der Erfindung wird weder eine solche Schaftkarte noch eine Kartenführung benötigt.
Ausserdem, wenn Speicherelemente (ROM) mit eingespeicherten Webdaten vorbereitet und ein geeignetes Speicherelement ausgewählt und verwendet wird, lässt sich eine gewünschte Schaftmaschinenstruktur ohne weiteres erhalten. Darüber hinaus kann eine Modifikation eingeführt werden, nach welcher eine genormte Textur bzw. Muster im voraus gespeichert sind, und die gewünschten Webdaten sind umgehend, entsprechend den Instruktionen der Speicheradressen, ohne Austausch der Speicherelemente auslesbar.
Ferner können Arbeitsgänge, wie das Auffinden von Knoten und Nivellier- bzw. Ausgleichsvorgänge sehr einfach und zuverlässig durchgeführt werden, und es sind zur Ausführung dieser Arbeitsgänge keinerlei mechanische Teile nötig. Dementsprechend kann die Vorrichtung kompakt ausgebildet, und der Wirkungsgrad kann erhöht werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des wesentlichen Teils des Aufbaus einer Ausführungsform der Erfindung, welche bei einer Doppelhub-Schaftmaschine mit symmetrischem Hebel angewendet wird,
Fig. 2 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung des Aufbaus der einen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 3 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung des Aufbaus einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung und
Fig. 4 eine schematische Ansicht zur Darstellung einer noch weiter abgewandelten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung.
In Fig. 1 ist schematisch der Aufbau einer Doppelhub-Schaftmaschine mit symmetrischem Hebel gezeigt. An Stellen 3a und 3b sind auf Hebeln la und lb Rückhaltehaken 2a und 2b angelenkt, die durch eine nachstehend beschriebene Steuervorrichtung verschwenkt werden. Die Rückhaltehaken 2a und 2b werden über Federn 4a und 4b zu den Hebeln la und lb hin vorbelastet. Der Mittelabschnitt eines symmetrischen Hebels 7 ist an der Position 8 am äusseren Ende eines auf einer feststehenden Welle 5 abgestützten Hebels 6 angelenkt, und an beiden Enden des symmetrischen Hebels 7 sind Haken 9a und 9b zum Angreifen an den Rückhaltehaken und zum Lösen von diesen Haken schwenkbar vorgesehen. Durch
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ein Eingreifen der Haken 9a und 9b an den Rückhaltehaken 2a bzw. 2b, aufgrund einer mit einem Webstuhl zusammenwirkenden Hin- und Herbewegung durch Stangen IIa und 1 lb in Richtung der Pfeile 10a und 10b, wird der Hebel 6 um einen bestimmten Winkel im Uhrzeigersinn verdreht, wobei der Schaft 5 als Zentrum dient. Dabei wird ein Hebearm 12 nach rechts gezogen und ein an den Hebearm 12 angeschlossenes Drahtseil 13 wird angezogen, wodurch ein (nicht gezeigter) Webschaft, der an das äussere Ende des Drahtsteils angeschlossen ist, gehoben oder gesenkt wird, um die Fachbildung der Kettfäden zu bewirken.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Steuervorrichtung zur Steuerung der Rückhaltehaken 2a und 2b in die betriebsbereite und die nicht-betriebsbereite Position.
Ein Steuernocken 14, der synchron mit der Drehung einer Kurbelwelle einer Schaftmaschine (nicht dargestellt) umläuft, ist auf einer die Verbindungslinie zwischen den Zentren der Anlenkwellen 3a und 3b für die Rückhaltehaken 2a und 2b halbierenden Linie, welche senkrecht auf der Verbindungslinie steht, drehbar angeordnet. Eine geradzahlige Anordnung von Nockenhöckern 15 und Nockentälern 16 (in der Zeichnung: acht Höcker und acht Täler) ist auf der Steuerbahn des Steuernockens 14 ausgebildet, und Nockenrollen 18a und 18b, die an paarweisen Sperrhebeln 17a und 17b vorgesehen sind, werden an die Steuerbahn über eine Feder 19 angedrückt, so dass mit dem Drehén des Nockens 14 die Sperrhebel 17a und 17b stets um Zapfen 20a und 20b herum, welche die Zentren darstellen, oszillierend bewegt werden. Die Nokkenrollen 18a und 18b sind auf den Sperrhebeln 17a und 17b angeordnet, so dass die Vertikalstellungen der Nockenrollen 18a und 18b bezüglich des Nockens 14 um 180° voneinander abweichen. Ein Paar mit Haken 21a und 21b versehene Fanghebel 22a und 22b sind an den Stellen 23a und 23b in der Nähe der äusseren Enden der Sperrhebel 17a und 17b angelenkt und diese Fanghebel 22a und 22b werden durch eine Feder 24 in Positionen gedrängt, in denen sie ausser Eingriff mit den äusseren Enden der Sperrhebel 17a und 17b stehen, und die einen Enden 26a und 26b der Hebel 22a und 22b werden gegen einen Anschlag 25 angedrückt, wodurch die Hebel 22a und 22b in Nicht-Eingriffspositionen verriegelt sind. An den Seitenabschnitten der Fanghebel 22a und 22b sind kleine Solenoide 27a und 27b oder Luftzylinder so angeordnet, dass die äusseren Enden von Solenoidstangen 32a und 32b an den Fanghebeln 22a und 22b anstossen. Sobald die Solenoide betätigt werden, werden die Fanghebel 22a und 22b, um die Wellen 23a und 23b als Zentren, geringfügig verlagert und gelangen in Eingriff mit den äusseren Enden der Sperrhebel 17a und 17b.
Ein Paar Schubhebel 28a und 28b, auf denen die Sperrhebel 17a und 17b an den Stellen 20a und 20b angelenkt sind, sind auf einer feststehenden Welle 29 verdrehbar und durch eine Feder 30 so miteinander verbunden, dass der Hebel 28a in Gegenuhrzeigerrichtung und der Hebel 28b im Uhrzeigersinn vorbelastet werden. Dadurch wird bewirkt, dass auf den Schubhebeln 28a und 28b ausgebildete Nockenrollen 31a und 31b an Teilen der Rückhaltehaken 2a und 2b anliegen können.
Wenn z.B. das Solenoid 27 betätigt wird, um die Solenoid-stange 32b vorzutreiben, wird der Fanghebel 22b aus der (beim Fanghebel 22a) durch die strichpunktierten Linien gekennzeichneten Lage in die durch die voll ausgezogene Linie angezeigte Position verlagert, und das ständig oszillierte äussere Ende der Sperrhebels 17b (vergleiche die strichpunktierte Darstellung anhand des Sperrhebels 17a) wird am Hakenabschnitt 21b eingeklinkt, wodurch das äussere Ende des Sperrhebels 17b zurückgehalten wird. Wenn in diesem Zustand die Nockenwelle 18b durch Drehen des Nockens 14 angehoben wird, wird der Schwenkzapfen 20b, der als
Schwingungszentrum diente, im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wobei das äussere Ende des Sperrhebels 17b als Zentrum dient, und der den Schwenkzapfen 20b tragende Schubhebel 28b wird aus der Stellung 28bl, die durch die strichpunktierte Linie angezeigt ist, in die in voll ausgezogenen Strichen gezeichnete Lage verdreht, wobei die Welle 29 das Drehzentrum darstellt. Das andere Ende des Schubhebels 28b wird verlagert, um den Rückhaltehaken 2b im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, und um diesen Rückhaltehaken 2b in die Eingriffstellung mit dem Haken 9b zu bringen, wodurch der Haken 9b auf dem symmetrischen Hebel zurückgehalten oder das Zurückhalten des Hakens 9b beibehalten wird.
Wenn das andere Solenoid 27a in derselben Weise wie vorstehend beschrieben betätigt wird, wird der Haken auf dem symmetrischen Hebel zurückgehalten, oder sein Zurückhalten wird aufrechterhalten, und der Webschaft wird durch den in Fig. 1 gezeigten Hebearm 12 je nach der gewünschten Webstruktur aufgehoben.
Die Ein-/Aus-Steuerung der Solenoide 27a und 27b wird durch einen elektrischen Steuerkreis 33 bewerkstelligt. Genauer gesagt werden am Webstruktur-Einleseabschnitt Daten einer gewünschten Webstruktur 34 aufgenommen und in ein Speicherelement, einen Speicher ROM 1, über ein Bedienungs-Tastenfeld 35, eingespeichert, und das Eingangssignal wird an der Stelle 37 von einem kleinen Plotter 36 überprüft. Falls kein Fehler vorliegt, werden die im Speicher ROM 1 enthaltenen Daten aus dem Einleseabschnitt herausgenommen und einem Schaftmaschinen-Steuerschaltkreis zugeführt. In dem elektronischen Steuerkreis werden ein Steuerprogramm, das in einen Speicher ROM 2 eingespeichert ist, und das im Speicher ROM 1 enthaltene Webstruktursignal von einer Zentralprozessoreinheit CPU verarbeitet, und über einen Umschalterkreis SW wird eine Ein- Aus-Steuerung der Solenoide 27a und 27b an den vorbestimmten Positionen durchgeführt.
Im Normalfall wird eine gewünschte Webstruktur entsprechend der im Speicher ROM 1 enthaltenen Daten ausgebildet. Falls der Webstuhl aufgrund eines gerissenen Kettfadens angehalten und der Webstuhl zurückgedreht wird, um wieder ein Fach mit gerissener Kette herzustellen, werden die Daten des vorangehenden einen Fachs oder zweier Fächer gemeinsam mit der Rückdrehung des Webstuhls oder gemäss anderer Instruktionen eingelesen, und die Fanghebel 22a und 22b werden entsprechend der eingelesenen Daten betätigt, wodurch der gewünschte Fachbildungszustand erhalten wird.
Um den sogenannten Ausgleich- oder Nivellierbetrieb durchzuführen, wobei die Webschäfte angehoben oder abgesenkt sind und sich in der unteren oder oberen Position zum Austausch oder Knoten der Kettfäden befinden, wird ein unabhängig vom Webstruktur-Speicher ROM 1 angeordneter Speicher oder ein Schaltkreis zur Betätigung oder Stromlos-Schaltung aller Solenoide eingesetzt.
Ferner kann eine Modifikation eingeführt werden, bei der eine Leinwandstruktur unabhängig von der gewünschten Struktur oder Textur eingespeichert sein kann ; dabei wird der Fanghebel betätigt, um ein Fach entsprechend der Leinwand-Struktur-Daten zu bilden. Bei dieser Modifikation können, wenn der Webstuhl in der Nähe des Kreuzungspunkts angehalten wird, die Augenhöhen aller Webschäfte im wesentlichen auf gleichem Niveau angeordnet w erden. Das heisst. dass die Funktion des sogenannten Tuftingapparats angewandt werden kann.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, in der die Rückhaltehaken 2a und 2b direkt durch Stangen 39a und 39b von Solenoiden 38a und 38b oder Luftzylindern gesteuert werden. Bei dieser Ausführungsform ist der Rückhaltehaken so ausgebildet, dass er in der Rückhalteposition, durch das Solenoid gehalten, stehenbleibt, und wenn der Rückhalteha-
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ken mit dem Hakenabschnitt des bewegbaren Hakens in Eingriff gelangen soll, wird eine in umgekehrter Richtung einwirkende Kraft auf das Solenoid oder den Luftzylinder aufgebracht, um den Rückhaltehaken aufgrund des Berührungsdrucks des bewegbaren Hakens zu verlagern. Entsprechend wird ein Solenoid oder ein Luftdruckzylinder verwendet, das bzw. der in der Lage ist, die genannte Kraft zu überwinden. Der Aufbau eines solchen Solenoids oder Luftzylinders ist sehr einfach und das Auftreten einer Fehlsteuerung oder einer anderen Schwierigkeit lässt sich wirksam vermeiden. Ein elektronischer Steuerkreis mit demselben Aufbau, wie in Fig. 2 gezeigt, kann als elektronischer Steuerkreis 33 verwendet werden.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform, welche bei einer Hattersley-Schaftmaschine verwendet wird, bei der die (nicht dargestellten) Webschäfte über ein Drahtseil 42, bei Drehung eines Hebelarms 40 um eine feststehende Welle 41 vertikal bewegt werden. Das obere Ende eines Hebels 44, der um eine feststehende Welle 43 als Schwenkzentrum schwingen kann, ist mit dem Hebearm 40 über eine Stange 45 verbunden und ein Zwischenabschnitt des Hebels 44 ist an dem Zwischenabschnitt 47 eines Verbindungshebels 46 angelenkt.
An beiden Enden des Verbindungshebels 46 sind Hakenarme 48a und 48b angelenkt, und an den äusseren Enden der Hakenarme 48a und 48b sind Haken 49a und 49b angebracht. Anschläge 50a und 50b für die Hakenarme 48a und 48b sind 5 an der Seite des Maschinenbetts befestigt. Ein Paar hin- und hergehender Klingen 51a und 51b, die auf einer bestimmten Höhe wechselweise hin- und hergehende Bewegungen ausführen, werden in Eingriff mit den Haken 49a und 49b und ausser Eingriff mit diesen Haken gebracht, und ihre hin- und io hergehenden Bewegungen erfolgen relativ zur Drehung des Webstuhls.
Die Steuerung der Vertikalstellung der Hakenarme 48a und 48b erfolgt durch in vertikaler Richtung angeordnete Solenoide 52a und 52b oder Luftzylinder. Genauer gesagt ste-i5 hen die oberen Enden von Solenoidstangen 53a und 53b, die durch An- und Abschalten der Solenoide 52a und 52b angehoben oder abgesenkt werden, in Berührung mit den unteren Flächen der Hakenarme 48a und 48b, und die Ein-/Aus-Steuerung der Solenoide 52a und 52b wird durch einen Steu-20 erkreis 33 bewirkt, der, je nach der gewünschten Webstruktur, dem in Fig. 2 gezeigten elektronischen Steuerkreis 33 entspricht.
2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

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1. Schaftmaschine, gekennzeichnet durch Solenoide (27a, b) zur Steuerung in eine Betriebs- und Nichtbetriebslage von Rückhaltehaken (2a, b), welche zur Betätigung eines antriebsverbundenen Webschafts in Haken (9a, b) eines Webschaft-Antriebhebels (7) eingeklinkt bzw. ausgeklinkt werden, wobei die Solenoide an eine elektronische Steuervorrichtung mit einem Schaltkreis angeschlossen sind, Welcher basierend auf einem Webstrukturdaten speichernden Speicherelement arbeitet.
2. Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebsmechanik für den Webschaft vorgesehen ist, umfassend Hebel (la, b), die von der elektronischen Steuervorrichtung verschwenkt werden, die auf den Hebeln (la, b) angelenkten Rückhaltehaken (2a, b), welche durch Federn (4a, b) zu den Hebeln hin vorbelastet sind, den Webschaft-Antriebhebel (7), der mittig am äusseren Ende eines auf einer feststehenden Welle (5) gelagerten zweiten Hebels (6) angelenkt ist, wobei an den beiden Enden des Webschaft-Antriebhebels (7) die Haken (9a, b) vorgesehen sind, die in die Rückhaltehaken ein- und ausklinkbar sind, einen am zweiten Hebel (6) angelenkten Hebearm (12) und ein Drahtsteil (13), das den Hebearm mit dem Webschaft verbindet, wobei die Webschaft-Antriebhebel ferner durch hin-und hergehende mit einem Webstuhl zusammenwirkende Stangen (1 la, b) verdreht wird, wobei der zweite Hebel gedreht wird, um das Drahtseil so zu bewegen, dass der mit dem äusseren Ende des Drahtseils verbundene Webschaft angehoben oder abgesenkt wird.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schaftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Rückhaltehaken (2a, b) in die Betriebs- und Nichtbetriebslage einen Steuernocken (14) umfasst, der synchron mit der Drehung einer Kurbelwelle der Schaftmaschine umläuft und mit einer geradzahligen Anzahl von Höckern (15) und Vertiefungen (16) auf einer Steuerbahn versehen ist, umfassend ferner ein Paar Nockenrollen (18a, b), ein Paar Sperrhebel (17a, b) welche die Nockenrollen tragen, die gegen die Nockenfläche über eine Feder (19) angedrückt sind, ein Paar mit Haken (21a, b) versehene Fanghebel (22a, b), die in der Nähe der äusseren Enden der Sperrhebel schwenkbar angeordnet und mittels einer Feder (24) in die ausgeklinkte Position bezüglich der äusseren Enden der Sperrhebel vorbelastet sind, dass weiter die Solenoide (27a, b), so angeordnet sind, dass die äusseren Enden von Solenoidstangen (32a, b) gegen die Fanghebel anliegen, um diese mit den äusseren Enden der Sperrhebel in Eingriff zu bringen, dass ein paar Schubhebel (28a, b), an deren einen Enden die Sperrhebel angelenkt sind, um eine feststehende Welle (29) drehbar sind und an deren anderen Enden Nockenrollen (31a, b) ausgebildet sind, die gegen einen Teil der Rückhaltehaken anstossend vorbelastet werden, wobei bei Verschwenken der einen Enden die Rückhaltehaken durch die anderen Enden in die Einklinkstellung mit den Haken des Webschaft-Antriebhebels gedreht werden.
4. Schaftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltehaken (2a, b) direkt durch Solenoidstangen (39a, b) gesteuert werden.
CH3983/82A 1981-06-30 1982-06-29 Schaftmaschine. CH659263A5 (de)

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JP56102664A JPS584842A (ja) 1981-06-30 1981-06-30 ドビ−機

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CH3983/82A CH659263A5 (de) 1981-06-30 1982-06-29 Schaftmaschine.

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JP (1) JPS584842A (de)
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