CH659833A5 - Vorrichtung zum spinnzwirnen. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spinnzwir- fang des Kopfes verteilte Auflageflächen und der Befesti-nen mit einer Einrichtung zum Hemmen oder Unterbinden 60 gungsschaft quadratischen Querschnitt mit winkelgerechter der Fortpflanzung von Drehung in den verbleibenden Faden Zuordnung zu den Auflageflächen auf.
nach Reissen des anderen Fadens in Form einer vom verblei- Da sich die Breiten der Auflageflächen in der Regel nur benden Faden von einer an einem ortsfesten Kopf angeord- sehr wenig unterscheiden und daher die jeweilige Stellung neten Auflagefläche abkippbaren Klappe. Diese Klappe liegt des Schaftes nicht ohne weiteres erkennbar ist, schlägt die auf der Auflagefläche in einer oberen stabilen Lage auf und 65 Erfindung vor, am Kopf eine Markierung anzubringen, an schwenkt beim Abkippen nach unten in eine untere stabile der die Stellung des Kopfes ohne weiteres sichtbar ist. Die Lage. In dieser wird der verbleibende Faden durch die Füh- Markierung kann optische Zeichen aufweisen, bspw. ein rungsstifte der Klappe S-förmig umgelenkt und durch den Dreieck, dessen Spitze zur schmalen und dessen Basis zur
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breiten Auflagefläche zeigt. Eine andere, vorteilhafte Markierung besteht aus einem aussermittig angebrachten Punkt, dessen Stellung oben, links, unten oder rechts die Stellung des Kopfes deutlich macht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, den Kopf mittels einer leicht lösbaren Halterung zu befestigen, insbesondere einer Halterung, die kein Lösen besonderer Befestigungsmittel erfordert, um das Ändern der Stellung des Kopfes zu erleichtern und zu beschleunigen.
Als leicht lösbare Halterung schlägt die Erfindung eine kraftschlüssige Halterung, insbesondere in Form einer Schlitzung des Befestigungsschaftes vor. Das Lösen dieser Halterung erfordert kein Werkzeug, sondern nur Kraftaufwand, der durch konstruktive Auslegung der Halterung ohne weiteres so gewählt werden kann, dass die erforderliche Kraft einerseits beim Stellungswechsel des Kopfes leicht aufgebracht werden kann, andererseits aber gross genug ist, um ein unbeabsichtigtes Lösen des Kopfes insbesondere unter Wirkung der Maschinenvibration zu verhindern.
In manchen Fällen ist eine formschlüssige Halterung vorteilhaft, insbesondere in Form einer eine Ausnehmung hintergreifende Nase. Diese Befestigung hat den Vorteil, dass sich der Kopf unter keinen Umständen selbst aus seiner Halterung lösen kann. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, in
Fig. 1 eine erste Ausführungsform in Arbeitsstellung in Ansicht;
Fig. 2 die Ausführungsform der Fig. 1 in Abkippstellung;
Fig. 3 die Ausführungsform der Fig. 1 in einer anderen Abkippstellung;
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Gegenstand der Fig.
1;
Fig. 5 eine Variante der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 im ausschnittsweisen Querschnitt;
Fig. 6 eine zweite Ausführungsform in Ansicht;
Fig. 7 eine dritte Ausführungsform in Ansicht;
Fig. 8 eine weitere Einzelheit in ausschnittweisem Querschnitt;
Fig. 9 eine weitere Einzelheit in Querschnittdarstellung.
Die Erfindung wird im folgenden an einer Arbeitsstelle einer Spinnzwirnmaschine beschrieben; es versteht sich, dass sie an allen Arbeitsstellen einer Spinnmaschine in gleicher Weise vorhanden ist. In einer ortsfesten Tragstange 1 ist ein Tragstück 2 befestigt, in dem ein einen Kopf 3 und einen Schaft 4 aufweisender Bolzen 5 einsteckbar ist. Der Schaft 4 des Bolzens 5 weist einen zylindrischen Abschnitt 6 und einen unrunden Abschnitt 7 auf, mit dem er in das Tragstück 2 eingesteckt ist. Auf dem zylindrischen Abschnitt 6 ist eine Klappe 8 schwenkbar gelagert, die zwei Stifte 9 und 10 aufweist, zwischen denen der aus den beiden von oben vom Streckwerk zulaufenden Einzelfäden 11 und 12 gebildete, nach unten zur Spindel gezogene Spinnzwirn 13 hindurchläuft. Der Massenschwerpunkt 8' der Klappe 8 liegt über ihrer Schwenkachse auf dem zylindrischen Abschnitt 6 des Bolzens 5; sie wird dadurch in ihrer in Fig. 1 gezeigten Arbeitsstellung, die einer oberen stabilen Stellung entspricht, gehalten, dass sie mit einem Absatz 14 auf einer dem Kopf 3 angeformten Auflagefläche 15 aufliegt.
Beim Reissen beispielsweise des Fadens 11 zieht der verbleibende Faden 12 die Klappe 8 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, in der der Massenschwerpunkt 8' über die seitliche Kante der Auflagefläche 15 hinwegwandert und die Klappe aus einem Winkel von etwa 16 zum Abkippen in die nicht dargestellte untere stabile Lage kippt. In dieser Stellung, in der die Klappe 8 nach unten hängt, lenken die Stifte 9 und 10 den Faden 12 S-förmig um, der dadurch gebildete grosse Umschlingungswinkel behindert die Fortpflanzung der von der Spindel erteilten Drehung in den Faden so sehr, dass der Faden zwischen den Stiften und dem Streckwerk ebenfalls reisst.
Wenn der Bolzen 5 aus dem Tragstück 2 entnommen und um 180° verdreht wieder eingesteckt wird, liegt die Klappe 8 gemäss Fig. 3 auf der schmäleren Auflagefläche 16 des Kopfes 3 auf. Hierbei erreicht die Klappe 8 schon bei einem Winkel von etwa 12 : den Kippunkt, aus dem sie in die untere stabile Lage kippt. Die Stabilität der oberen stabilen Lage ist also durch die schmälere Auflagefläche vermindert.
Gemäss Fig. 5 kann der Schaft 4', auf dem der Kopf 3 befestigt ist, auch am Tragstück 2 angeformt und der Kopf 3 auf diesen Schaft 4' aufsteckbar sein.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Kopf 3' drei Auflageflächen 17, 18, 19 unterschiedlicher Breite und der Schaft demgemäss dreieckigen Querschnitt 20 aufweist; Fig. 7 eine Ausführungsform mit vier Auflageflächen 21, 22, 23, 24 unterschiedlicher Breite am Kopf 3". Der nicht dargestellte Querschnitt des Schaftes ist in diesem Falle quadratisch.
Das Befestigen des Kopfes 3 kann kraftschlüssig erfolgen, in dem der Schaft 4 bzw. 4', mittels dem der Kopf 3 gehaltert ist, einen etwas grösseren Aussendurchmesser aufweist als die lichte Weite der Bohrung, die ihm zugeordnet ist und - wie in Fig. 8 dargestellt - über einen Teil seiner Länge durch einen oder mehrere Schlitze 25 in federnde Zungen 26 und 27 gespalten ist, die kraftschlüssig an der Innenseite der Bohrung anliegen. In einer formschlüssigen Ausführung der Halterung kann gemäss Fig. 8 eine der Zungen eine Nase 28 aufweisen, die hinter eine Schulter 29 der den Schaft 4 aufnehmenden Bohrung greift. Zum Entnehmen des Bolzens 5 wird die Nase 28 mittels eines durch eine seitliche Bohrung 30 im Tragstück 2 eingesteckten Stiftes 31 ausser Eingriff mit der Schulter 29 gedrückt.
Um das winkelstellungsgerechte Befestigen des Kopfes, d.h. ein Befestigen in einer Winkelstellung, in der eine Arbeitsfläche in waagrechter Stellung steht, zu gewährleisten, kann gemäss Fig. 9 an einer Berührungsfläche zwischen Schaft 4 und Tragstück 2 oder zwischen Kopf 3 und Schaft 4' eine Sicherungseinrichtung vorgesehen sein, die Ausnehmungen 32 in der der Anzahl und der Winkelstellung der Auflageflächen entsprechenden Anordnung am einen Teil und einen in diese Ausnehmungen eingreifenden Vorsprung 33 am jeweils anderen Teil aufweist. Auf diese Weise können die beiden Teile nur in den - in der Darstellung beispielsweise vier - Stellungen miteinander verbunden werden, in denen der Vorsprung 33 in eine der Ausnehmungen 32 eingreift.
Zum leichten Erkennen der Stellung des Kopfes 3 kann dieser an seiner Stirnseite Markierungen in Form eines Dreiecks 34 oder eines aussermittig angeordneten Punktes 35 aufweisen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- 659 833 2PATENTANSPRÜCHE grossen Umschlingungswinkel des Fadens um die Führungs-1. Vorrichtung zum Spinnzwirnen zweier Fäden mit einer stifte die Fortpflanzung von Drehung in den Bereich des Fa-Einrichtung zum Hemmen oder Unterbinden der Fortpflan- dens über den Führungsstiften verhindert oder soweit behin-zung von Drehung in den verbleibenden Faden nach Reissen dert, dass auch dieser Faden abreisst. Dadurch wird verhin-des anderen Fadens in Form einer durch den verbleibenden 5 dert, dass fälschlicherweise einfaches Garn gesponnen wird. Faden von einer an einem Kopf angeordneten Auflagefläche Es hat sich gezeigt, dass die Stabilität der oberen stabilen abkippbaren Klappe, dadurch gekennzeichnet, dass der Lage der Klappe veränderbar sein sollte. So soll sie beim Kopf (3, 3', 3") im Zusammenwirken mit einem Schaft (4,4') Spinnzwirnen feinerer Fäden bisweilen verringert werden, lösbar und in verschiedenen Stellungen befestigbar ist und damit die in diesen Fällen in aller Regel geringeren Zugkräf-mindestens zwei Auflageflächen (15, 16; 17, 18,19; 21, 22, 10te im verbleibenden Faden die Klappe aus ihrer stabilen La-23, 24) unterschiedlicher Breite aufweist, und dass der Schaft ge abkippen lassen können. In anderen Fällen soll die Stabi-Schlüsselflächen aufweist, die nach Lösen des Kopfes ein lität der ersten stabilen Lage beim Spinnzwirnen feinerer Fä-Wiederbefestigen nur in Stellungen zulassen, in denen eine den aber auch grösser sein, um ein Abkippen der Klappe aus der Auflageflächen sich in der Arbeitsstellung für das Lagern der stabilen Lage in Folge stark schwankender Zugspannung der Klappe (8) befindet. i5 in den beiden feineren Fäden und der dadurch verursachten
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- starken seitlichen Fadenverlagerung zu verhindern. Die Sta-net, dass der Schaft (4) an den Kopf (3,3', 3") angeformt und bilität der Klappe in ihrer oberen stabilen Lage wird wesent-in eine Ausnehmung eines ortsfesten Tragstückes (2) ein- lieh durch die Breite der Auflagefläche in Kipprichtung der steckbar ist (Fig. 1-4 und 6-8). Klappe bestimmt und kann durch Verändern der Breite die-
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 2o ser Auflagefläche verändert werden. Die Breite der Auflagenet, dass der Schaft (4') an ein ortsfestes Tragstück (2) ange- fläche wiederum kann dadurch verändert werden, dass der formt und in eine Ausnehmung des Kopfes (3, 3', 3") ein- Kopf, an dem diese Auflagefläche angeordnet ist, gegen ei-steckbar ist (Fig. 5). nen anderen Kopf mit anderer Breite der Auflagefläche aus-
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- getauscht wird. Dies bedingt jedoch Vorratshaltung verschienet, dass der Kopf (3) zwei einander gegenüberliegende Auf- 25 dener Köpfe mit verschiedenen Breiten der Auflagefläche lageflächen (15,16) unterschiedlicher Breite aufweist und und zeit- und arbeitsaufwendiges Austauschen der Köpfe, mittels eines Schaftes (4) befestigt ist, der einen längsrechtek- Der Erfindung war die Aufgabe gestellt, ein Verändern kigen Querschnitt aufweist (Fig. 1-4). der Breite der Auflagefläche bei der eingangs genannten Vor-
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- richtung zu vereinfachen und zu erleichtern. Sie löst diese net, dass der Kopf (3') drei um je 120° gegeneinander versetz- 30 Aufgabe durch die in Anspruch 1 angegebene Massnahme, te Auflageflächen (17,18, 19) unterschiedlicher Breite auf- Sie bietet den Vorteil, dass der Kopf nunmehr nur aus seiweist und mittels eines Schaftes befestigbar ist, der einen nem Sitz gelöst, gedreht und wieder befestigt werden muss gleichseitig dreieckigen Querschnitt aufweist (Fig. 6). und dass der Kopf zwangsweise nur in Stellungen befestigt
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- werden kann, in denen eine der Auflageflächen sich in der net, dass der Kopf (3") vier um je 90° gegeneinander versetzte 35 richtigen Arbeitsstellung befindet. Dabei kann der Schaft Auflageflächen (21, 22, 23, 24) unterschiedlicher Breite auf- mit dem Kopf verbunden und in eine entsprechende Ausneh-weist und mittels eines Schaftes befestigt ist, der einen qua- mung eines ortsfesten Trägers einsetzbar sein; der Schaft dratischen Querschnitt aufweist (Fig. 7). kann jedoch auch dem ortsfesten Träger angeformt und der
- 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü- Kopf mit einer entsprechenden Ausnehmung auf diesen che, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (3) eine Markie- 40 Schaft aufsteckbar sein.rang (34, 35) aufweist, an der seine Stellung leicht erkennbar In einer ersten, einfachen Ausführungsform weist der ist. Kopf zwei einander gegenüberliegende Auflageflächen unter-
- 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü- schiedlicher Breite auf und ist mittels eines Schaftes befestig-che, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (3) mittels einer bar, der längsrechteckigen Querschnitt aufweist. Diese Querleicht lösbaren kraftschlüssigen Halterung in der Arbeitsstel- 45 schnittsform des Schaftes erlaubt ein Befestigen des Kopfes lung arretierbar befestigt ist. nur in zwei Stellungen, wobei die Winkelstellung des unrun-
- 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü- den Schaftquerschnittes und der ihm entsprechenden Aus-che, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (3) mittels einer nehmung im ortsfesten Träger bzw. im Kopf und die Win-leicht lösbaren formschlüssigen Halterung in der Arbeitsstel- kelstellung der Auflageflächen in Bezug auf die Längsachse lung arretierbar befestigt ist. 50 des Schaftes einander so zugeordnet sind, dass in den beiden
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich- möglichen Stellungen des Kopfes die Auflageflächen in Ar-net, dass die formschlüssige Halterung als eine eine Schulter beitsstellung stehen.(29) hintergreifende Nase (28) ausgebildet ist, die mittels ei- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist nes Druckelementes (31) aus dem formschlüssigen Eingriff der Kopf drei Auflageflächen auf, die symmetrisch um den lösbar ist (Fig. 8). ss Umfang des Kopfes verteilt sind und der Schaft weist gleichzeitig dreieckigen Querschnitt mit entsprechender Winkel- Stellung zu den Auflageflächen auf. In einer weiteren Ausführungsform weist der Kopf vier gleichmässig um den Um-
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