CH660034A5 - Streckwerk fuer eine spinnereimaschine. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Streckwerk für eine Spinnereimaschine, mit mindestens zwei, mindestens eine Verzugszone bildenden Streckwalzenkombinationen und mit einer Messglied und Regler umfassenden Reguliervorrichtung, welche durch Einwirken auf eine Walzenkombination die Verzugshöhe in der durch diese Walzenkombination mit gebildeten Regulierverzugszone verändert.
Es ist bekannt, Streckwerke von Spinnereimaschinen mit Reguliervorrichtungen auszustatten, durch welche der Verzug in einer Verzugszone des Streckwerkes im Sinne einer Verminderung der durch einen Messfühler festgestellten Gewichtsschwankungen verändert wird. Solange die Durchlaufgeschwindigkeit der Streckwerke gering war, bereitete es keine Schwierigkeiten, auch kurzperiodische Massenschwankungen der verarbeiteten Faserbänder auszuregulieren.
Mit der im Laufe der Jahre gestiegenen Liefergeschwindigkeit wurde es infolge der mit Masseträgheit behafteten mechanischen Verzugsvorrichtungen immer schwieriger, auch kurzperiodische Schwankungen auszuregulieren. Daran kann auch der Einsatz elektronischer und damit trägheitsloser Messfühler und Steuervorrichtungen nichts ändern, da das letzte Glied der Steuer- und Regelkette stets mit Masse behaftete Bauteile, wie Motoren, Getriebe oder Streckwerkwalzen, sind.
Als Stand der Technik ist es bereits bekannt, in einem Streckwerk zwei Messorgane anzuordnen, und zwar ein Messorgan zum Erfassen langperiodischer Querschnittsschwankungen und ein Messorgan zum Erfassen kurzperiodischer Querschnittsschwankungen (DE-OS 29 12 576). Die Signale der beiden Messorgane werden überlagert und beeinflussen damit gemeinsam eine einzige Regelstrecke, damit ergibt sich zwangsläufig eine ungenügende Regulierwirkung.
Zum Stand der Technik zählt weiterhin, an einer Karde die Regulierung kurzperiodischer und langperiodischer Massenschwankungen an getrennten Regelstrecken vorzunehmen (DE-OS 19 21 248).
Weiterhin zählt zum Stand der Technik eine Zahnwalzenregulierung, welche zum Ausregulieren kurzperiodischer Massenschwankungen von Faserverbänden dient (US-PS 3 694 861).
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Reguliervorrichtung für Streckwerke von Spinnereimaschinen zu schaffen, mit welcher sowohl langperiodische Massenschwankungen zum Zwecke der Nummernhaltung des Produktes als auch kurzperiodische Massenschwankungen zur Verminderung der Ungleichmäs-sigkeit des Produktes ausreguliert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass dem Streckwerk eine weitere Reguliervorrichtung auf mindestens eine Walzenkombination und die andere Reguliervorrichtung auf mindestens eine andere Walzenkombination des Streckwerkes einwirkt. Die Kombination zweier Reguliervorrichtungen führt damit vorteühafterweise in einem Streckwerk zu einer optimalen Reguliermöglichkeit, wobei in weiterer Ausbildung der Erfindung die Möglichkeit besteht, beispielsweise eine preisgünstige Zahnwalzenregu-
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liervorrichtung einzusetzen. Die Streckwalzenkombinationen können aus Walzenpaaren, Walzentrios oder anderen Walzenkombinationen bestehen.
Weitere Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 bis Figur 8 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischer Seitenansicht.
Nach Figur 1 weist das Streckwerk für eine Spinnereimaschine ein Walzenpaar 1 und ein Walzenpaar 2 auf. Das Walzenpaar 1 ist über einen Motor 5 mit veränderlicher Drehzahl v mit einer Reguliervorrichtung 4 verbunden, welche ihrerseits mit einem Messfühler 3 in Verbindung steht. In gleicher Weise ist das nachgeordnete Walzenpaar 2 mit einem Motor 5' mit veränderlicher Drehzahl v gekoppelt, wobei dieser Motor über einen Messfühler 3' sowie eine Reguliervorrichtung 4' steuerbar ist. Durch diese Bauform beeinflusst die Reguliervorrichtung 4 das Walzenpaar 1 am Eingang einer Regulierverzugszone I und die andere Reguliervorrichtung 4' das Walzenpaar 2 am Ausgang derselben Regulierverzugszone I, welche damit die Regulierverzugszone II bildet.
Nach Figur 1 besteht auch die Möglichkeit, dass, wie in gestrichelter Pfeilform dargestellt, die Reguliervorrichtung 4' den Motor 5 und die Reguliervorrichtung 4 den Motor 5' steuern.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 sind drei Walzenpaare 1, 2' und 6 vorgesehen. Hierbei wird wiederum das Walzenpaar 1 über den Messfühler 3 und die Reguliervorrichtung 4 sowie den Motor 5 mit veränderlicher Drehzahl gesteuert. Das Walzenpaar 2' wird über einen Motor 7 mit konstanter Drehzahl c angetrieben. Das Walzenpaar 6 erhält seinen Antrieb durch einen Motor 5" mit veränderlicher Drehzahl v, wobei dieser Motor durch einen Messfühler 3' und eine Reguliervorrichtung 4" gesteuert wird. Damit ergibt sich zwischen den Walzenpaaren 1 und 2' ein Regulierverzug Ie mit veränderlicher Einzugsgeschwindigkeit, wohingegen sich zwischen den Walzenpaaren 2' und 6 ein Regulierverzug IIa mit veränderlicher Ausgangsgeschwindigkeit ergibt. Hierbei liegen die Regulierverzugszonen Ie und IIa in Faserlaufrichtung unmittelbar hintereinander.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 sind vier Walzenpaare 1,10,8 und 6 hintereinander in Faserlaufrichtung angeordnet. Das Walzenpaar 1 erhält wiederum seinen Antrieb von einem Motor 5 mit veränderlicher Drehzahl, gesteuert durch den Messfühler 3 und die Reguliervorrichtung 4. Das Walzenpaar 8 wird von einem Motor 7' mit konstanter Drehzahl c angetriebenen und steht über eine Antriebsverbindung 9 mit dem Walzenpaar 10 in Verbindung. Das letzte Walzenpaar 6 erhält seinen Antrieb von einem Motor 5" mit veränderlicher Drehzahl 4, wobei die Steuerung durch einen Messfühler 3' zwischen den Walzenpaaren 10 und 8 sowie durch die Reguliervorrichtung 4" erfolgt. Bei dieser Konstruktion ergibt sich eine Bauform, wobei zwischen den Regulierverzugszonen Ie (Regulierverzug mit veränderlicher Einzugsgeschwindigkeit) und dem Regulierverzug IIa (Regulierverzug mit veränderlicher Ausgangsgeschwindigkeit) eine Verzugszone mit gleichbleibendem Verzug zwischen den Walzenpaaren 10 und 8 vorliegt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 sind wiederum vier Walzenpaare 1', 1,2", 8' hintereinander angeordnet. Hierbei wird das Walzenpaar 1 über einen Motor 5 mit veränderlicher Drehzahl v angetrieben, gesteuert durch einen Messfühler 3 und eine Reguliervorrichtung 4. Diesem Walzenpaar ist ein Walzenpaar 1' vorgeordnet, welches über eine Antriebsverbindung 9' mit dem Motor 5 in Verbindung steht. Dem Walzenpaar 1 ist ein Walzenpaar 2" nachgeordnet, welches, gesteuert durch einen Messfühler 3' und eine Reguliervorrichtung 4"' über den Motor 7' mit veränderlicher Drehzahl v seinen Antrieb erhält. Dieses Walzenpaar ist über eine Antriebsverbindung 9" mit dem nachgeordneten Walzenpaar 8' verbunden. Durch diese Bauform stehen die Walzenpaare 1' und 8' in einem festen Drehzahlverhältnis zu den Walzenpaaren 1 und 2'.
Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Walzenpaare 1", 1 und 2'" hintereinander angeordnet. Hierbei wird das Walzenpaar 1" von einem Motor 11 mit konstanter Drehzahl c angetrieben. Das Walzenpaar 1 erhält seinen Antrieb über einen Motor 5 mit veränderlicher Drehzahl, wobei der Messfühler 3 über die Reguliervorrichtung 4 den Motor 5 steuert. Das dem Walzenpaar 1 nachgeordnete Walzenpaar 2"' erhält seinen Antrieb von einem Motor 7" mit veränderlicher Drehzahl v, wobei eine Wirkverbindung zu dem Messfühler 3' und der Reguliervorrichtung 4" besteht. Durch diese Konstruktion ergibt sich zwischen den Walzenpaaren 1" und 1 ein Regulierverzug Ia mit veränderlicher Ausgangsgeschwindigkeit und zwischen den Walzenpaaren 1 und 2"' ein Regulierverzug IIa, ebenfalls mit veränderlicher Ausgangsgeschwindigkeit.
Bei der Bauform nach Figur 6 sind wiederum drei Walzenpaare 1", 1 und 2"' hintereinandergeschaltet. Der Motor 11 mit konstanter Drehzahl c treibt das Walzenpaar 1" an. Der Antrieb des Walzenpaares 1 erfolgt über einen Motor 5 mit veränderlicher Drehzahl v, gesteuert durch einen Messfühler 3 sowie eine Reguliervorrichtung 4. Über eine Antriebsverbindung 9"' steht der Motor 5 mit einem mechanisch stufenlos verstellbaren Getriebe 12 in Verbindung, über welches das Walzenpaar 2"' angetrieben wird. Ein Messfühler 3' ist mit einer Reguliervorrichtung 4" verbunden, welcher ebenfalls auf das Getriebe 12 einwirkt.
Nach Figur 7 und 8 ist es auch möglich, dass eine der Reguliervorrichtungen als Zahnwalzenpaar 13 ausgebildet ist und am Eingang der einen Regulierverzugszone oder der ersten von mehreren Regulierverzugszonen angeordnet wird. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 7 ist das der Zahnwalzenregulierung 13 nachgeordnete Walzenpaar 1 über den Antrieb 9 wirkmässig mit der Zahnwalzenregulierung 13 verbunden; gleichzeitig steht dieses Walzenpaar 1 mit einem Antrieb 5 mit veränderlicher Drehzahl v in Verbindung, welcher von einer Reguliervorrichtung 4 über ein Messglied 3' geregelt wird.
Das dem Ausgangswalzenpaar 6 vorgeordnete Walzenpaar 8 ist antriebsmässig über eine Verbindung 9' mit dem Ausgangswalzenpaar 6 verbunden und erhält seinen Antrieb über einen Motor 5' mit konstanter Drehzahl c. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich zwischen der Zahnwalzenregulierung 13 und dem Walzenpaar 1 ein Regulierverzug Ie mit veränderlicher Einzugsgeschwindigkeit. Zwischen dem Walzenpaar 1 und dem nachfolgenden Walzenpaar 8 ergibt sich ein Vorverzug V in Form eines Regulierverzuges Ile mit veränderlicher Einzugsgeschwindigkeit. Zwischen dem Walzenpaar 8 und dem Ausgangswalzenpaar 6 ergibt sich der Hauptverzug H.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 8 wird das der Zahnwalzenregulierung 13 nachgeordnete Walzenpaar 1 von einem Antrieb 5' mit konstanter Drehzahl c angetrieben. Das Ausgangswalzenpaar 6 wird von einem Antrieb 5 mit veränderlicher Drehzahl angetrieben, wobei die Regulierung über den Messfühler 3' und die Reguliervorrichtung 4 erfolgt. Das Ausgangswalzenpaar 6 ist antriebsmässig mit dem vorgeordneten Walzenpaar 8 über die Antriebslinie 9' verbunden.
Durch diese Konstruktion ergibt sich zwischen dem Walzenpaar 1 und der Walzenpaar 8 ein Regulierverzug IIa mit veränderlicher Ausgangsgeschwindigkeit; weiterhin liegt ein Regulierverzug Ie mit veränderlicher Einzugsgeschwindigkeit
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zwischen der Zahnwalzenregulierung 13 und dem nachgeordneten Walzenpaar 1 vor.
Die Messfühler 3 können vor der Regelstrecke angeordnet sein, wobei sich eine Steuerung ergibt; sie können jedoch auch als Messfühler 3' hinter der Regelstrecke angeordnet sein, wobei eine Regelung vorliegt.
In nicht näher dargestellter Bauform ist es auch möglich, statt der Walzenpaare Walzenkombinationen vorzusehen, d.h. beispielsweise Walzentrios oder andere Walzenanordnungen.
In jedem Fall sind bei dem erfindungsgemässen Streckwert zwei Reguliervorrichtungen vorgesehen, wobei die eine Reguliervorrichtung auf mindestens eine Walzenkombination und die andere Reguliervorrichtung auf mindestens eine andere Walzenkombination des Streckwertes einwirkt.
Die in Figur 1 dargestellte Ausführungsform ist die einfachste Verwirklichung des allgemeinen Prinzips der Erfindung, und zwar insofern, als nur die beiden mindestens erforderlichen Walzenkombinationen 1 und 2 vorhanden sind, von denen jedoch jede durch eine unabhängige Reguliervorrichtung 4 bzw. 4' beeinflussbar ist. Die Regelstrecken der beiden Reguliervorrichtungen fallen hierbei zusammen.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, die beiden Regelstrek-ken nicht zusammenfallen zu lassen, um die in Amplitude und Frequenz unterschiedlichen Reguliervorgänge nicht gegenseitig störend zu beeinflussen. Diese Ausführungsformen sind in Figuren 2 und 3 dargestellt. In der einfachsten Ausführungsform dieser getrennten Regulierverzugszonen (Fig. 2) können die Regulierverzugszonen unmittelbar aufeinander folgen - dies erfordert nur ein weiteres, mit konstanter Drehzahl angetriebenes Walzenpaar 2'.
Häufig ist es jedoch vorteilhaft, den Regulierverzugszonen Verzugszonen mit gleichbleibendem, insbesondere geringem Verzug vor- oder nachzuordnen, in denen die Messfühler der Reguliervorrichtungen oder Verdichter angeordnet wer-5 den können, welche die in den Verzugszonen erfahrungsge-mäss in die Breite laufenden Faserbänder wieder zusammenfassen. Diese Bauform ist beispielsweise in Figur 3 dargestellt. Auch Zonen mit gleichbleibendem Vorverzug, Hauptverzug, oder sogenanntem Beruhigungsverzug, können auf io diese Weise vorteilhaft gebildet werden.
In manchen Fällen ist es vorteilhaft, wenn nicht in der vorgeordneten Regulierverzugszone der Einzug und in der nachgeordneten Regulierverzugszone der Ausgang, sondern in beiden Regulierverzugszonen entweder der Eingang oder 15 der Ausgang reguliert werden. Als Beispiel hierfür sind die Ausführungsformen in Figuren 5 und 6 angegeben. So sind beispielsweise die Einzugsgeschwindigkeiten stets geringer als die Ausgangsgeschwindigkeiten und erfordern demgemäss für eine Änderung der Geschwindigkeit in bestimmtem Ver-20 hältnis eine geringere absolute Änderung der Geschwindigkeit.
Wird gemäss den Ausführungsformen nach Figuren 7 und 8 eine der Reguliervorrichtung als Zahnwalzenpaar ausgebildet, so ergibt sich eine besonders einfache und billige Ver-25 wirklichung der Erfindung, da die durch das Zahnwalzenpaar gebildete Reguliervorrichtung 13 keinerlei Messglied, Regelvorrichtung, drehzahlveränderbaren Antrieb usw. erfordert.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Streckwerk für eine Spinnereimaschine, mit mindestens zwei, mindestens eine Verzugszone bildenden Streckwalzenkombinationen und mit einer Messglied und Regler umfassenden Reguliervorrichtung, die durch Einwirken auf eine Walzenkombination die Verzugshöhe in der durch diese Walzenkombination mit gebildeten Regulierverzugszone verändert, dadurch gekennzeichnet, dass dem Streckwerk eine weitere Reguliervorrichtung zugeordnet ist, wobei die eine Reguliervorrichtung auf mindestens eine Walzenkombination und die andere Reguliervorrichtung auf mindestens eine andere Walzenkombination des Streckwerkes einwirkt.
2. Streckwerk nach Anspruch 1, wobei die Walzenkombinationen als Walzenpaare ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Reguliervorrichtung das Walzenpaar (1) am Eingang einer Regulierverzugszone und die andere Reguliervorrichtung das Walzenpaar (2) am Ausgang derselben Regulierverzugszone beeinflussen (Fig. 1).
3. Streckwerk nach Anspruch 1, wobei die Walzenkombinationen als Walzenpaare ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Reguliervorrichtung (4) das Walzenpaar (1) am Eingang einer ersten Regulierverzugszone (Ie) und die andere Reguliervorrichtung (4") das Walzenpaar (6) am Ausgang einer anderen Regulierverzugszone (IIa) beeinflussen (Fig. 2,3).
4. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierverzugszonen (Ie, IIa) in Faserlaufrichtung unmittelbar aufeinanderfolgen (Fig. 2).
5. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Regulierverzugszonen (Ie, IIa) mindestens eine Verzugszone mit gleichbleibendem Verzug angeordnet ist (Fig. 3).
6. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Walzenkombinationen als Walzenpaare ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass dem Walzenpaar (1) am Eingang und/oder dem Walzenpaar (2") am Ausgang einer Regulierverzugszone mindestens ein weiteres Walzenpaar (1', 8') verordnet bzw. nachgeordnet ist, wobei diese vor- bzw. nachgeordneten Walzenpaare mit Drehzahlen angetrieben werden, welche zu den Drehzahlen der Walzenpaare (1,2"), denen sie jeweils vor- bzw. nachgeordnet sind, in einem festen Verhältnis stehen (Fig. 4).
7. Streckwerk nach Anspruch 1, wobei die Walzenkombinationen als Walzenpaare ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Reguliervorrichtung das Walzenpaar am Eingang einer Regulierverzugszone beeinflusst und die andere Reguliervorrichtung ein diesem Walzenpaar vorgeordnetes Walzenpaar überlagernd beeinflusst.
8. Streckwerk nach Anspruch 1, wobei die Walzenkombinationen als Walzenpaare ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Reguliervorrichtung (4) das Walzenpaar (1) aus Ausgang einer Regulierverzugszone (Ia) beeinflusst und die andere Reguliervorrichtung (4") ein diesem Walzenpaar (1) nachgeordnetes Walzenpaar (2"') überlagernd beeinflusst wird (Fig. 5,6).
9. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Masseschwankungen des durchlaufenden Faserbandes vermindernden Reguliervorrichtungen als Regelvorrichtung mit in Bandlaufrichtung betrachtet hinter der Regulierverzugszone (II, IIa, Ile) liegendem Messfühler (3') ausgebildet ist.
10. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Masseschwankungen des durchlaufenden Faserbandes vermindernden Reguliervorrichtungen als Steuervorrichtung mit in Bandlaufrichtung betrachtet vor der Regulierverzugszone (II, IIa, He) liegendem Messfühler (3) ausgebildet ist.
11. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliervorrichtungen auf die Walzenpaare durch Veränderung von deren Drehzahl einwirken.
12. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Reguliervorrichtungen als Zahnwalzenpaar (13) ausgebildet und am Eingang der einen Regulierverzugszone (Ie) oder der ersten von mehreren Regulierverzugszonen angeordnet ist.
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