CH660119A5 - Zahnaerztliche handstueckeinrichtung. - Google Patents

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CH660119A5
CH660119A5 CH2156/83A CH215683A CH660119A5 CH 660119 A5 CH660119 A5 CH 660119A5 CH 2156/83 A CH2156/83 A CH 2156/83A CH 215683 A CH215683 A CH 215683A CH 660119 A5 CH660119 A5 CH 660119A5
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CH
Switzerland
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dental handpiece
supply
guide pin
coupling piece
drive
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Application number
CH2156/83A
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Gerd Loehn
Original Assignee
Kaltenbach & Voigt
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    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
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Description

Die Erfindung betrifft eine zahnärztliche Handstückeinrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Zahnärztliche Handstückeinrichtungen mit diesem Aufbau sind in vielfältigen Bauformen bekannt. Insbesondere unterscheidet man luftgetriebene Handstückeinrichtungen (vergleiche US-S 3 439 422 und US-PS 3 349 490) und elektrisch betriebene Handstückeinrichtungen (vergleiche DE-AS 1 234 922). Übereinstimmend ist bei diesen Ausführungsformen in einer im wesentlichen einheitlichen Griffhülse eine Antriebseinrichtung, einerseits ein Lamellen-Luftmotor und andererseits ein Elektromotor, integriert angeordnet, wobei die Motorwelle zur mechanischen Mitnahme eines Bohrwerkzeugs mittels einer Welle in der Griffhülse dient. Ein über einen Versorgungsteil zugeführtes Kühlmedium wird über eine aussenliegende Leitung an der Griffhülse vorbei zum Arbeitsbereich des Werkzeuges geführt.
Nachteilig bei diesen Handstückeinrichtungen ist, dass die Anordnung der einzelnen Bauelemente stets nur für eine einzige Bauform zutrifft, d. h. bezogen auf Leistung, Drehzahl, Drehmoment sowie auf gerades oder abgewickeltes Handstück. Weiter sind die Kühlmittelleitungen störend nach aussen verlegt, was die Handhabung der bekannten Handstückeinrichtungen erheblich erschwert. Dabei kann auch die aussenliegende Kühlmittelleitung beschädigt werden, wodurch die erforderliche Kühlung unterbrochen werden kann, was für den Patienten gefahrlich sein kann. Schliesslich ist es unter Umständen zweckmässig, andere Versorgungsleitungen vorzusehen, beispielsweise für Messeinrichtungen, für Beleuchtungszwecke usw., die ebenfalls wie die Kühlmedium-Versorgungsleitungen aussenliegend angeordnet werden müssten. Dadurch wird die Handhabung weiter erschwert. Schliesslich sind die bekannten Handstückeinrichtungen sehr lang aufgebaut und damit unhandlich, wobei entsprechende Kippmomente beim Arbeiten in der Hand eines Zahnarztes auftreten.
Abgesehen davon, dass die bekannten zahnärztlichen Handstückeinrichtungen jeweils nur für einen einzigen Versorgungsteil und nur für eine einzige Bearbeitungsart ausgebildet sind, ist deren Handhabung nachteilig erschwert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine zahnärztliche Handstückeinrichtung der bekannten Art so auszubilden, dass deren Handhabung bei einfachem Aufbau erleichtert ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Es wurde zwar schon erkannt, dass eine freie Drehbarkeit der Griffhülse gegenüber dem Versorgungsschlauch bei luftbetriebenen Handstückeinrichtungen zweckmässig ist. Es wurde daher ein in die Griffhülse einsetzbares Anschlussstück angegeben (DE-GM 7 729 110), das radial gerichtete Austrittsöffnungen aufweist und an das stirnseitig der Versorgungsschlauch, insbesondere mittels einer Schnellkupplung ankoppelbar ist. Das eingangs erwähnte Problem tritt jedoch bei dieser bekannten Handstückeinrichtung nicht auf, da der Antriebsteil direkt auf das Werkzeug einwirkt, also am werkzeugseitigen Ende der Griffhülse vorgesehen ist. Kühlmittelleitungen, die vorgesehen sein können, müssen daher nicht an dem Antriebsteil vorbeigeführt werden und können daher ohne weiteres innerhalb der Griffhülse angeordnet werden, da ausreichend Platz zur Verfügung steht. Wird jedoch der Antriebsteil mit Abstand vom Werkzeug angeordnet, wie das aus Handhabungsgründen erwünscht ist, tritt das eingangs erwähnte Problem auf, zu dessen Überwindung gemäss dem Stand der Technik Versorgungsmediumleitungen wie Kühlmediumleitungen ausserhalb der Griffhülse vorbeizuführen sind.
Die Erfindung wird durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche weitergebildet. Insbesondere ist ein schneller Wechsel von Bauteilen während des Arbeitens und auch eine optimale Zusammenstellung möglich. Dabei ist nicht nur
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eine vereinfachte Zuführung von Kühlmedium und anderen strömenden Versorgungsmedien möglich, sondern auch die Anordnung von Signalleitungen, wie elektrischen Leitungen, Lichtleitern, Messleitungen und dergleichen. Vorteile bezüglich des kompakten Aufbaus und eines schnellen Zusammenbaus sind erreichbar, wenn die Griffhülse quer teilbar ist und/oder wenn die Bauteile in der Griffhülse weitgehend austauschbar ausgebildet sind.
Dies kann insbesondere für den Antriebsteil und den Teil von Vorteil sein, der in der Griffhülse für die Verbindung mit dem Versorgungsschlauch vorgesehen ist. Zusätzlich kann bei quergeteilter Griffhülse weiter ein austauschbares Getriebeteil für Gleich-, für Über- bzw. für Untersetzung vorgesehen sein.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass bei einer elektromotorbetriebenen Handstückeinrichtung bereits vorgeschlagen wurde, in Anschluss an den den Antriebsmotor aufweisenden Antriebsteil einen Griffhülsenteil vorzusehen, in den axial eine Baueinheit aus Getriebe und Mitnehmer austauschbar einsetzbar ist, wobei an diesem Griffhülsenteil nach Wahl eine abgewinkelte oder eine gerade Kopfhülse ankoppelbar ist (DE-AS 2 810 044). Bei dieser bekannten Handstückeinrichtung sind jedoch keine Kühlmittelleitungen oder andere Versorgungsmediumleitungen vorgesehen, weshalb auch hier Anregungen zur Überwindung des eingangs genannten Problems nicht gegeben werden können.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Insbesondere wird die Erfindung im einzelnen anhand einer luftbetriebenen Handstückeinrichtung mit abgewinkelter Kopfhülse erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch den grundsätzlichen Aufbau der erfin-dungsgemäss ausgebildeten zahnärztlichen Handstückeinrichtung,
Fig. 2 schematisch den Aufbau einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 Einzelheiten dieser Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 den Schnitt IV—IV in Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt V—V in Fig. 3,
Fig. 6 im Schnitt ähnlich Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 den Schnitt VII—VII in Fig. 6,
Fig. 8 den Schnitt VIII—VIII in Fig. 6.
Anhand Figur 1 wird zunächst ein Baukastensystem für eine erfindungsgemäss ausgebildete zahnärztliche Handstückeinrichtung näher erläutert. Fig. 1 zeigt verschiedene grundsätzliche Bauelemente einer solchen zahnärztlichen Handstückeinrichtung, und zwar wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit quergeteilter Griffhülse, nämlich werkzeugseitigen Griffhülsenteilen und antriebssei-tigen Griffhülsenteilen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt zunächst drei verschiedene werkzeugseitige Kopfhülsen 1,2 und 3, weiter dann drei verschiedene Getriebeteile 4, 5, 6, eine antriebsseitige Griffhülse 7a, zwei verschiedene Antriebsteile 11, nämlich ein Luftmotorcartridge 8 und ein Elektromotorcartridge 9, ein Kupplungsstück 10a, das in dem Griffhülsenteil 7a eingesetzt ist, und einen Versorgungsteil 13 a.
Die einzelnen Bauteile sind in den durch Strichlinien wiedergegeben Weisen austauschbar miteinander koppelbar, wodurch zahnärztliche Handstücke mit unterschiedlicher Über- oder Untersetzung und unterschiedlichem werkzeug-seitigem Behandlungsteil, ggf. auch unterschiedlicher Versorgung erreichbar sind.
Wie schematisch dargestellt, ist die werkzeugseitige Kopfhülse 1 ein Winkelstück, das nahe dem kupplungsseiti-
gen Ende zumindest eine Rutschkupplung gegebenenfalls ein weiteres Getriebe eingebaut enthält. Winkelstücke dieser Art sind an sich bekannt und handelsüblich.
Die werkzeugseitige Kopfhülse 2 weist wie dargestellt eine ungeteilte, durchgehende Antriebswelle auf.
Die beiden werkzeugseitigen Kopfhülsen 1 und 2 wirken auf austauschbare Werkzeuge, nämlich Bohrwerkzeuge 15 ein.
Die werkzeugseitige Kopfhülse 3 ist als eine sog. gerade Kopfhülse ausgebildet und dient z. B. zum Antreiben eines koaxialen Werkzeuges, beispielsweise einer Feile 16, die eine hin und her gehende Bewegung längs der Achse und ggf. zusätzlich eine Wiegebewegung um die Achse durchführen soll. Zu diesem Zweck enthält die werkzeugseitige Kopfhülse 3 eine Bewegungsumsetzeinrichtung, die nicht im einzelnen dargestellt ist. Derartige Kopfhülsen sind an sich üblich und bekannt, weshalb deren nähere Erläuterung ebenfalls entbehrlich erscheint.
Es ist weiter zu erwähnen, dass es noch eine Reihe weiterer werkzeugseitiger Kopfhülsen gibt, mit denen andere Werkzeuge zu jeweils spezifischen Bewegungen antreibbar sind, wobei sie als abgewinkelte Kopfhülsen und als gerade Kopfhülsen vorgesehen sein können.
An dem dem Werkzeug 15,16 abgewandten Ende weisen die werkzeugseitigen Kopfhülsen 1,2, 3 in übereinstimmender Weise einerseits ein Kupplungselement 17 zur Verbin-dung mit einem damit eindeutig zusammenwirkenden Kupplungselement 18 an der Antriebs-Griffhülse 7a (bzw. 7, 7b) sowie andererseits einen Eingriffsteil 19, wie eine Stirnverzahnung an einem Trieb wellenteil zum Eingriff mit einem entsprechend ausgebildeten Eingriffsteil 20 an der Abtriebswelle eines Getriebeteils 4, 5,6 auf.
Jeder der Getriebeteile 4, 5,6 weist im wesentlichen ein Gehäuse 21, das für alle Getriebeteile 4, 5, 6 im wesentlichen gleich ausgebildet ist, den abtriebsseitigen Eingriffsteil 20 sowie einen antriebsseitigen Eingriffsteil 22 auf. Der abtriebs-seitige Eingriffsteil 20 und der antriebsseitige Eingriffsteil 22 sind ebenfalls für alle Getriebeteile 4, 5, 6 im wesentlichen gleich ausgebildet, die verschiedenen Getriebeteile 4, 5,6 unterscheiden sich durch ihren Innenaufbau, nämlich durch das Verhältnis zwischen antriebsseitiger und abtriebsseitiger Drehzahl. Die dargestellten Getriebeteile 4 bis 6 zeigen die grundsätzlichen Typen nämlich einerseits einen übersetzenden Getriebeteil 4, andererseits einen gleichsetzenden Getriebeteil 5 und schliesslich einen untersetzenden Getriebeteil 6.
Darüber hinaus sind weitere Getriebeteile möglich, die im äusseren Aufbau den Getriebeteilen 4 bis 6 gleich sind, also Gehäuse 21, abtriebsseitigen Eingriffsteil 20 und antriebsseitigen Eingriffsteil 22 aufweisen, die jedoch andere Übersetzungsverhältnisse zwischen Antriebsseite und Abtriebsseite besitzen. Schliesslich können in den Getriebeteilen auch Rutschkupplungen und andere Kupplungselemente zum Verhindern von Stössen oder dergleichen vorgesehen sein, wie das an sich bekannt ist.
Die in Fig. 1 dargestellte antriebsseitige Griffhülse 7a, kurz Antriebsgriffhülse 7a, zeichnet sich dadurch aus, dass einerseits jeder Getriebeteil 4, 5, 6 drehsicher von der Seite einsetzbar ist, mit der die Antriebs-Griffhülse 7a über sein Kupplungselement 18 mit der werkzeugseitigen Kopfhülse 1, 2, 3 über dessen Kupplungselement 17 verbindbar ist. Dabei ist jeder Getriebeteil 4, 5, 6 so in die Antriebs-Griffhülse 7a einsetzbar, dass bei mit der Antriebs-Griffhülse 7a gekoppelten werkzeugseitigen Kopfhülse 1,2 oder 3 der antriebsseitige Eingriffsteil 19 in Eingriff mit dem abtriebsseitigen Eingriffsteil 20 jedes Getriebeteils 4, 5 bzw. 6 ist. Der antriebsseitige Eingriffsteil 22 jedes Getriebeteils 4, 5, 6 wird in der Antriebs-Griffhülse 7a von einer weiter unten erläuterten Antriebseinrichtung in Bewegung gesetzt, d. h. gedreht.
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Bei zahnärztlichen Werkzeugen wird grundsätzlich ein Antrieb über ein Fluid, nämlich insbesondere Luft, und ein Antrieb mittels elektrischem Strom unterschieden. Bei der Erfindung sind beide grundsätzlichen Antriebsmöglichkeiten anwendbar. Zu diesem Zweck sind mindestens zwei Motor-cartridges od. dgl. als Antriebsteile 11 vorgesehen, deren eines ein Fluidmotor, insbesondere ein Luftmotor 8 ist und deren anderes ein Elektromotor 9 ist. Wie dargestellt, weisen beide Motore 8,9, ggf. auch jede andere als Antriebsteil 11 geeignete Einheit, ein im wesentlichen identisches Gehäuse 23 und einen abtriebsseitigen Eingriffsteil 24 auf. Das ab-triebsseitige Eingriffsteil 24 jedes Antriebsteils 11 ist so ausgebildet, dass es in Dreheingriff mit dem antriebsseitigen Eingriffsteil 22 jedes Getriebeteils 4, 5, 6 kommen kann. Das heisst, der Luftmotor 8 und der Elektromotor 9 arbeiten jeweils auf eine Ausgangswelle, deren nach ausserhalb des Antriebsteils 11 ragenden Enden im wesentlichen zur Bildung des Eingriffsteils 24 ausgebildet sind. Die Antriebs-Griffhül-se 7a ist weiter so ausgebildet, dass jeder Antriebsteil 11 vom anderen Ende her einführbar ist, derart, dass es im eingeführten Zustand über den abtriebsseitigen Eingriffsteil 24 mit dem antriebsseitigen Eingriffsteil 22 der Getriebeteile 4, 5, 6 (bei deren in die Antriebs-Griffhülse 7a eingesetztem Zustand) in Dreheingriff kommen kann.
Auf diese Weise wird erreicht, dass unabhängig von dem zur Verfügung stehenden Versorgungssystem ein Antrieb des Werkzeuges 15 bzw. 16 in der erwünschten Weise und der erwünschten Drehzahl oder Geschwindigkeit möglich ist. Dabei kann es ausreichen, wenn eine einzige Antriebs-Griffhül-se 7a zur Verfügung steht, unabhängig davon, ob die Versorgung eine Fluidversorgung oder eine Stromversorgung ist.
Wie das weiter unten noch erläutert werden wird, kann die zahnärztliche Handstückeinrichtung auch so ausgebildet sein, dass der Antriebsteil 11 über seinen abtriebsseitigen Eingriffsteil 24 direkt auf den antriebsseitigen Eingriffsteil 19 der werkzeugseitigen Kopfhülse 1,2, 3 einwirkt, dass also kein Getriebeteil vorgesehen ist.
Falls wahlweise beide Möglichkeiten vorgesehen sein sollen, also Antriebs-Griffhülsen 7 und 7a vorliegen, sind zweckmässigerweise abtriebsseitiger Eingriffsteil 24 des Antriebsteils 11 und abtriebsseitiger Eingriffsteil 20 jedes Getriebeteils 4, 5,6 identisch ausgebildet und sind damit komplementär zu jedem antriebsseitigen Eingriffsteil 19 jeder werkzeugseitigen Kopfhülse 1,2, 3, und jeder antriebsseitige Eingriffsteil 22 jedes Getriebeteils 4, 5,6 ist ebenfalls gleich ausgebildet.
Um nun die von der jeweiligen Versorgung zur Verfügung gestellte Energie zu dem jeweils passenden Antriebsteil 11 (einerseits Luftmotor 8, andererseits Elektromotor 9) führen zu können, ist zweckmässigerweise ein Kupplungseingriff zwischen der Antriebs-Griffhülse 7 bzw. 7a und einem Versorgungsteil (13 oder 13a) erreicht, und zwar derart, dass Versorgungsteil 13,13a und Griffhülse 7, 7a gegeneinander frei drehbar sind.
Zu diesem Zweck weist eines der beiden Teile ein Kupplungsstück und der andere der beiden Teile einen dazu komplementären Führungszapfen auf, die beide im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet sind. Dies wird anhand einer Ausführungsform erläutert, bei der vom Versorgungsteil 13,13a der Führungszapfen 27,27a vorspringt und bei der ein komplementäres Kupplungsstück 10 bzw. 10a im versor-gungsteilseitigen Ende der Antriebs-Griffhülse 7 bzw. 7a eingebaut ist. Es ist jedoch zu erwähnen, dass selbstverständlich der Führungszapfen auch an der Griffhülse und das Kupplungsstück in dem Versorgungsteil vorgesehen sein können.
Das heisst, der Versorgungsteil 13,13a ist nach dem Prinzip eines Steckerteils ausgebildet, während die Griffhülse 7, 7a nach dem Prinzip eines Buchsenteils ausgebildet ist.
Der Versorgungsteil 13, 13a weist im wesentlichen einen Schlauch 25 auf, der alle notwendigen (und üblichen) Versorgungsleitungen wie für Druckluft, Kühlflüssigkeit, Strom usw. enthält. Am zur Antriebs-Griffhülse 7, 7a weisenden Ende des Schlauches 25 weist der Versorgungsteil 13, 13a einen nicht im einzelnen dargestellten Abschlussteil 26 auf, der aussen als Griffteil ausgebildet ist, mit dessen Hilfe der Versorgungsteil 13, 13a an der Griffhülse 7, 7a angekoppelt werden kann. An das stirnseitige Ende des Schlauches 25 bzw. des Abschlussteiles 26 schliesst sich ein zapfenartiger Vorsprung, kurz Führungszapfen 27 bzw. 27a an. Wie das noch im einzelnen erläutert werden wird, weist der Führungszapfen 27, 27a durch Dichtungen voneinander getrennte in axialer Richtung nebeneinanderliegende Fluidauslässe als Anschlussstellen auf. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform weist der Führungszapfen 27a weiter noch elektrische ringförmige Kontakte (Schleifringe) 28 bzw. 29 auf, derart, dass eine Versorgung sowohl mit Fluid als auch mit elektrischem Strom möglich ist, so dass, wie das in Fig. 1 schematisch angedeutet ist, mittels dieses Versorgungsteils 13a sowohl ein Luftmotor 8 als auch ein Elektromotor 9 antreibbar ist.
Die Antriebs-Griffhülse 7a enthält in ihrem Inneren ein Kupplungsstück 10a, das zur kuppelnden Aufnahme des Führungszapfens 27a des Versorgungsteils 13a ausgebildet ist, derart, dass der Führungszapfen 27a und die Antriebs-Griffhülse 7a gegeneinander beliebig verdrehbar sind, wobei in jeder beliebigen Drehstellung das Fluid bzw. der elektrische Strom abnehmbar und dem entsprechenden Antriebsteil 11 bzw. als Kühlmedium zum Werkzeug-Arbeitsbereich zuführbar sind. Dies erfolgt in einer weiter unten erläuterten Weise. Für die Versorgung des Elektromotors 9 wird der elektrische Strom über die elektrischen ringförmigen Kontakte 28,29 mittels anderer Schleifkörper wie Schleifringen 30 und 31 in dem Kupplungsstück 10 abgenommen. Eines der beiden Kontaktelemente kann dabei unter federnder Vorspannung liegen.
Der Führungszapfen 27, 27a ist zur Einrastung in das Kupplungsstück 10, 10a ausgebildet, derart, dass in eingerastetem Zustand eine feste, jedoch durch Zug lösbare Verbindung zwischen dem Versorgungsteil 13, 13a und der Griffhülse 7, 7a erreicht ist.
Wesentlich für das Kupplungsstück ist, dass es einerseits zur Versorgung der verschiedenen Antriebsteile 11 ausgebildet ist, während es andererseits zur kuppelbaren Verbindung mit einem Versorgungsteil ausgebildet ist. Durch geeignete Wahl des Kupplungsstückes sind beliebige Arten von Versorgungsteilen zum Antrieb der Werkzeuge 15, 16 unter Verwendung jeweils eines bestimmten Antriebsteils 11 verwendbar.
Die Erfindung wird im folgenden anhand luftgetriebener zahnärztlicher Handstücke, d. h. anhand Handstücken näher erläutert, die einen Luftmotor 8 als Antriebsteil 11 enthalten. Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Versorgungsteil 13 über den Führungszapfen 27 und das Kupplungsstück 10 direkt auf den Luftmotor 8 in der Griffhülse 7 einwirkt. Fig. 3 zeigt Einzelheiten des Kupplungsstücks 10 und zusammen mit Fig. 4 Einzelheiten des Luftmotors 8. Der Versorgungsteil 13 unterscheidet sich von dem Versorgungsteil 13a gemäss Fig. 1 dadurch, dass keine elektrischen Kontakte 28, 29 vorgesehen sind, wobei in dem zugeordneten komplementären Kupplungsstück 10 entsprechend ebenfalls keine elektrischen Kontakte 30, 31 vorgesehen sind. Den Ausführungsbeispielen gemäss den Figuren 2 und 3 ist gemeinsam, dass der Luftmotor 8 über sein abtriebsseitiges Eingriffsteil 20a direkt auf ein werkzeugseitiges Eingriffsteil 19 einer werkzeugseitigen Kopfhülse einwirkt, und zwar einerseits auf die Kopfhülse 2 (Fig. 2) und andererseits auf die
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werkzeugseitige Griffhülse 1 (Fig 3). Bei dem Luftmotor 8 handelt es sich, wie das anhand Fig. 3 und Fig. 4 erkennbar ist, um einen Lamellenmotor, dessen Arbeitsprinzip an sich bekannt ist. Bei der Erfindung werden nicht nur die den jeweiligen Antriebsteil 11 antreibende Energie (Luft für den Luftmotor 8 bzw. Strom für den Elektromotor 9) über den jeweiligen Versorgungsteil 13 bzw. 13a zugeführt, sondern auch weitere Medien wie Kühlflüssigkeit und Signale wie elektrische oder Lichtsignale aber auch Beleuchtungsenergie über den jeweiligen Versorgungsteil 13,13a zugeführt und zum Werkzeug-Arbeitsbereich geführt. Es sei erwähnt, dass der jeweilige Antriebsteil (Luftmotor 8 und Elektromotor 9) ausserdem so ausgebildet sein kann (nicht dargestellt), dass eine Kühlung des Antriebsteils 11 mittels zugeführter Kühlflüssigkeit möglich ist, wie das an sich bekannt ist (vgl. DE-PS 1 234922).
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform für die Luftzufuhr und die Luftabfuhr sowie die Kühlflüssigkeitszufuhr und Kühlluftzufuhr gemäss der Erfindung. Der Versorgungsteil 13 weist einen Führungszapfen 27 auf, der die Austrittsöffnungen für die verschiedenen Medien aufweist. Dabei ist dann das Kupplungszwischenstück 10 in entsprechender Weise ausgebildet. Einzelheiten des Kupplungsstückes 10 ergeben sich auch aus Fig. 3. Am Vorderende weist der Führungszapfen 27a einen Abschnitt 45 kleineren Durchmessers auf, der eine radiale Öffnung 46 für die Luftzufuhr enthält. Beiderseits dieser Öffnung 46 sind axial beabstandet am Abschnitt 45 Ringdichtungen 47 oder O-Ringe gehaltert, beispielsweise in (nicht dargestellte) Nuten eingelegt. In komplementärer Weise weist das buchsenartig ausgebildete Kupplungsstück 10 an seinem dem Luftmotor 8 zugewandten vorderen Ende einen Abschnitt 48 mit einer Innenbohrung 49 kleineren Durchmessers auf. Etwa mittig ist eine Ringnut 50 in der Innenbohrung 49 vorgesehen. Die Ringnut 50 weist eine Verbindung 51 zum entsprechenden noch zu erläuternden Anschluss zum Luftmotor 8 auf.
Bei in das Kupplungsstück 10 eingesetztem Zustand des Versorgungsteils 13 (vgl. auch Fig. 6) fluchtet die Öffnung 46 mit der Ringnut 50 und dichten die Ringdichtungen 47 durch Anlage an die Innenwand der Bohrung 49 beiderseits der Ringnut 50 den Raum der Ringnut 50 nach aussen ab. Die Versorgungsluft kann dann über die Verbindung 51 zum Luftmotor 8 zu dessen Antrieb zugeführt werden.
Ein mittlerer Abschnitt 52 des Führungszapfens 27 weist stirnseitig, d. h. auf der dem vorderen Abschnitt 45 zugewandten Ringfläche 53_ eine nicht dargestellte Öffnung zur Luftabfuhr auf. Diese Öffnung zur Luftabfuhr kann auch an dem sich daran anschliessenden Zylinderabschnitt vorgesehen sein. Daran anschliessend sind an dem mittleren Abschnitt 52 drei Ringdichtungen 54 oder O-Ringe gehaltert, die Bereiche des Abschnittes 52 voneinander trennen, in den Öffnungen für die Kühlflüssigkeit und die Kühlung vorgesehen sind, nämlich einerseits die Öffnung 43 in einer Ringnut 44 und andererseits die Öffnung 55.
In komplementärer Weise weist auch das Kupplungszwischenstück 10 einen mittleren Abschnitt 56 auf, der an seinem dem vorderen Abschnitt 48 zugewandten Ende eine radiale Erweiterung 57 aufweist und der in seinem Verlauf zwei Ringnuten 58 und 59 aufweist. Der Durchmesser der Erweiterung 57 und der Ringnut 58 und 59 ist grösser als der Innendurchmesser der den mittleren Abschnitt 56 zugeordneten Innenbohrung 60. Bei in das Kupplungsstück 10 eingesetztem Zustand des Führungszapfens 27 des Versorgungsteils 13 erreichen die Ringdichtungen 54 durch Anlage an die Bohrung 60 jeweils beiderseits der Ringnuten 58 und 59 eine dichte Abtrennung der Erweiterung 57 von den Ringnuten
58 und 59 sowie eine dichte Abtrennung der beiden Ringnuten 58 und 59 voneinander.
Die Erweiterung 57 ist über eine im wesentlichen axiale Verbindung 61 mit einer entsprechenden noch zu erläuternden Ausführleitung des Luftmotors 8 verbunden. In ähnlicher Weise sind die Ringnuten 58 und 59 über Verbindungen 62 bzw. 63 mit Leitungsanschlüssen verbunden, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel zu einem einzigen Lei-tungsanschluss 64 vereinigt sind. Der Übergang zwischen den Verbindungen 62 und 63 und dem zugeordneten Lei-tungsanschluss 64 erfolgt in dichter Weise mit Hilfe von Dichtungen 65, insbesondere Ringdichtungen wie O-Ringen. An den Leitungsanschluss 64 schliessen sich Rohrleitungen 66 bzw. 67 an, die mit einer der Verbindungen nämlich 62 und 63 jeweils verbunden sind und die eine Verbindung und somit eine Zufuhr der Kühlluft bzw. der Kühlflüssigkeit zum Werkzeug-Arbeitsbereich ermöglichen, wie das noch erläutert wird.
In Anschluss an den mittleren Abschnitt 52 weist der Führungszapfen 27 noch einen hinteren Abschnitt 68 grösseren Durchmessers auf, der eine Ringnut 69 aufweist. Dazu komplementär weist das Kupplungsstück 10 einen hinteren Abschnitt für die Einrasteinrichtung 35 auf mit über den Umfang verteilten Einrastgliedern nämlich Rastkugeln 71, die zum Eingriff in die Rast-Ringnut 69 des Führungszapfens 27 ausgebildet sind. Im in das Kupplungsstück 10 eingesetzten Zustand wird der Versorgungsteil 13 durch Einrasten der Rastkugeln 21 in die Rast-Ringnut 69 unter Gegendruck durch eine ringförmige Feder 70, die die Rastkugel 71 aussen umgibt, die in Öffnungen 87 in dem dem Abschnitt 78 komplementären Abschnitt des Kupplungsstücks 10 eingelegt sind und über einen Abschnitt nach innen aus diesem herausragen. Dadurch wird der Führungszapfen 27 in dem Kupplungsstück 10 gehaltert. Es ist in jeder beliebigen Darstellung des Versorgungsteils 13 eine Versorgung der übrigen Teile mit Versorgungsluft, Kühlflüssigkeit, Kühlluft sowie eine Entsorgung möglich (vgl. auch Fig. 6). Dabei kann der Führungszapfen 27 durch axialen Zug in einfacher Weise von dem Kupplungsstück 10 gelöst werden, dadurch, dass die Rastkugeln 71 gegen die Kraft der Feder 70 radial nach aussen gedrängt werden und die Rast-Ringnut 69 im Führungszapfen 27 verlassen.
In an sich bekannter Weise ist der Luftmotor 8 als Lamellenmotor ausgebildet. Er weist (vgl. insbesondere die Fig. 3,4 und 7) eine mittige Welle 72 auf, die in einer gegenüber der Mitte versetzten kreisrunden Kammer 73 drehbar ist. Die Welle 72 weist radiale Schlitze 74 auf, in denen Lamellen 75 durch Wirkung der Kraft einer Feder 76 radial nach aussen zur Anlage an die Innenwand der Kammer 73 gedrückt werden. Etwas versetzt gegenüber dem Punkt, an dem die Welle 72 die grösste Annäherung an die Innenwand der Kammer 73 besitzt, wird Luft zugeführt, die auf die Lamellen 75 einwirkt und diese zusammen mit der Welle 72 dreht, wobei die zugeführte Luft dort die Innenkammer 73 verlässt, wo der grösste Abstand zwischen Welle 72 und Innenwand der Innenkammer 73 vorliegt. Je nach dem, auf welcher Seite von dem Punkt engster Annäherung die Luft zugeführt wird, erfolgt eine Rechts- oder Linksdrehung der Welle 72. In an sich bekannter Weise ist der Luftmotor 8 so ausgebildet, dass der Innenkammer 73 die Luft sowohl rechts als auch links von dem Punkt engster Annäherung zuführbar ist, wobei die Zufuhr wahlweise entweder rechts oder links erfolgt. Zu diesem Zweck weist der Luftmotor 8 eine erste Zufuhröffnung 77 und eine zweite Zufuhröffnung 78 auf, wobei die Öffnung 77 bei der Darstellung gemäss Fig. 5 für eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn und die Öffnung 78 für eine Drehung im Uhrzeigersinn vorgesehen sind. Je nach Winkelstellung des Kupplungsstücks 10 gegenüber
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dem Luftmotor 8 wird entweder die Öffnung 77 oder die Öffnung 78 über die Verbindung 51 in dem Kupplungsstück 10 und einer mit dieser jeweils fluchtenden Verbindung 79 bzw. 80 zusammenwirken (vgl. auch Fig. 8), deren eine mit der ersten Öffnung 77 und deren andere mit der anderen Öffnung 78 in Verbindung steht. Die Innenkammer 73 steht an ihrem den grössten Abstand aufweisenden Ende über eine Verbindung 81 mit der Verbindung 61 in dem Kupplungsstück 10 unabhängig von der jeweiligen Winkelstellung in Verbindung, derart, dass eine Abfuhr der Luft aus der Innenkammer 73 stets gewährleistet ist. Es ist jedoch festzuhalten, dass die Erfindung auch auf solche Luftmotore anwendbar ist, die nicht in beide Drehrichtungen betreibbar ist, wobei dann lediglich eine der Verbindungen 79 oder 80 vorgesehen sein muss.
Weiter weist der Luftmotor 8 (ebenso wie ein entsprechender Elektromotor 9) einen als Längsnut 82 ausgebildeten Durchtritt für die Kühlmedien-Rohrleitungen 76 und 67 auf. Da die Versorgung mit den Kühlmedien unabhängig von der Winkelstellung des Kupplungsstücks 10 und damit der Drehrichtung des Motors sein soll, sind ggf. die Rohrleitungen 66 und 67 zwischen dem Leitungsanschluss 64 am Kupplungsstück 10 und ihrer Fortsetzung in Richtung auf den werkzeugseitigen Arbeitsbereich derart ausgebildet, dass die Medienversorgung unabhängig von der Winkelstellung des Kupplungsstücks 10 sicher gewährleistet ist.
Weiter ist eine sichere Verbindung der Kühlmedien-Rohrleitungen 66,67 über das stirnseitige Ende der Antriebs-Griffhülse 7 hinaus zur werkzeugseitigen Kopfhülse 1 bzw. 2 bzw. 3 sicherzustellen, damit die Kühlmedien sicher aus Ausströmöffnungen wie der Ausströmöffnung 94 (Fig. 2) zum Werkzeug-Arbeitsbereich austreten können. Dies wird dadurch erreicht, dass die Versorgungsleitungen für die Kühlmedien als Rohrleitungen ausgebildet sind, die in der werkzeugseitigen Kopfhülse 1 bzw. 2 bzw. 3 festgelegt sind, d. h. aus diesem in Richtung auf die Antriebs-Griffhül-se 7 herausragen. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht sein, dass in der werkzeugseitigen Kopfhülse (vgl. Fig. 3)
eine mit dem Austrittsende 94 in Verbindung stehende Hülse 109 vorgesehen ist, in der das werkzeugseitige Ende 110 der Rohrleitung 66 einsteckbar ist, wobei eine ähnliche Anordnung für die Rohrleitung 67 vorgesehen ist, die im wesentlichen dazu parallel verläuft. Es ist weiter zu erwähnen, dass die Welle 72 des Luftmotors 8 (ähnlich wie eine entsprechende Welle des Elektromotors 9) in an sich bekannter Weise in dem Gehäuse 23 gelagert und axial über Federringe 90 abgestützt ist, um auf diese Weise Toleranzen in den axialen Abmessungen besser aufnehmen zu können.
Wie Fig. 6 erkennen lässt, kann der Eingriffsteil 24 des Luftmotors 8 aus einem den Wellenstumpf diametral durchsetzenden Mitnehmerstift bestehen, der in einen diametralen Schlitz eines Wellenansatzes des entsprechenden Eingriffsteils eines Getriebeteils 5 eingreift. Dagegen ist der Eingriffsteil 20 (Fig. 6) am Getriebeteil 5 bzw. der Eingriffsteil 20a (Fig. 3) am Luftmotor 8, als Stirnzahnrad ausgebildet, und ermöglicht dadurch den Eingriff in einen in entsprechender Weise ausgebildetes Eingriffsteil 19 einer werkzeugseitigen Kopfhülse 1,2 oder 3, wobei ein Antriebseingriff für sowohl abgewinkelte als auch gerade werkzeugseitige Kopfhülsen erreichbar ist. Fig. 3 zeigt eine im übrigen an sich übliche Kupplungs- und Getriebeeinheit, die nicht näher erläutert wird, und auf die der Eingriffsteil 19 einwirkt.
Wie erwähnt ist eine Verbindung eines Versorgungsteils mit elektrischen Leitern beispielsweise über Schleifringe 28, 29 bzw. Schleifkörper 30,31 in im Prinzip gleicher Weise möglich (vgl. Fig. 1).
Weiter ist es in gleicher Weise wie für die Kühlmedien-Rohrleitungen 66,67 möglich, Signalleitungen vorzusehen,
um beispielsweise elektrische oder optische Signale zum Arbeitsbereich zu übermitteln bzw. von diesem zum Versorgungsteil zu übermitteln.
In den Figuren 6 bis 8 ist eine besondere Ausführungsform dargestellt, bei der Lichtsignale von dem Versorgungsteil zum Arbeitsbereich führbar sind.
Der Versorgungsteil des Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 6 entspricht in allen wesentlichen Einzelheiten dem gemäss Fig. 2 und damit dem, der auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 verwendbar ist. Er ist daher in ein Kupplungsstück 10 einsetzbar, wie das bereits erläutert worden ist.
Der Versorgungsteil gemäss Fig. 6 unterscheidet sich von dem bisher erläuterten jedoch dadurch, dass am stirnseitigen Ende 101 des Abschnitts 45 des Führungszapfens 27b eine lichtabgebende Einrichtung vorgesehen ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese durch eine Lampe 95 gebildet. Es kann sich auch um eine lichtemittierende Diode (LED) oder dergleichen handeln. Gegebenenfalls kann auch die Stirnfläche eines Lichtleiters diese lichtabgebende Einrichtung bilden. Da andererseits die jeweils verwendeten Antriebsteile 11 (Luftmotor 8 bzw. Elektromotor 9) einen erheblichen und im wesentlichen mittigen Bereich einnehmen, müssen die Lichtsignale an diesen vorbeigeführt werden, ähnlich wie die Kühlmedien-Rohrleitungen 66, 67. Das heisst, wie in Fig. 7 dargestellt, dass in der Längsnut 82a nicht nur die Rohrleitungen 66 und 67 vorgesehen sind, sondern auch entsprechende lichtübertragende Leiter, nämlich Lichtleiter 96 und 97. In ähnlicher Weise wie bei den Kühlmedien erfolgt eine Zufuhr der Lichtsignale von den Lichtleitern 96, 97 zu entsprechenden Lichtleitern in dem werkzeugseitigen Griffhülsen teil 1, 2 bzw. 3 über eine Anordnung wie sie für die Rohrleitungen anhand Fig. 3 erläutert worden ist.
Wesentlich ist weiter, dass eine Übertragung der Lichtsignale von der etwa axial vorgesehenen Lampe 95 als Lichtquelle zu den Lichtleitern 96 und 97 erfolgt, die in der Längsnut 82a am äusseren Rand des Griffhülsenteils 7 vorgesehen sind.
Dies kann zwar in im Prinzip ähnlicher Weise erfolgen, wie das für die Fluidleitungen bzw. für die Schleifringverbindungen für elektrische Kontakte erläutert worden ist. Zweckmässig ist jedoch das dargestellte Ausführungsbeispiel. Bei diesem ist zusätzlich ein Zwischenteil 98 zwischen dem verwendeten Antriebsteil 11 und dem verwendeten Kupplungszwischenstück 10 in die Antriebs-Griffhülse 7 eingesetzt. Mittig weist der Zwischenteil 98 einen der Lampe 95 bei eingesetztem Zustand des Führungszapfens 27b in das Kupplungsstück 10 unmittelbar, auch mit geringem Abstand, in einer Stirnwand 100 angeordneten gegenüberliegenden Lichtleiter 102 auf, der sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel in zwei Strängen bzw. Bündel 103 und 104 aufteilt (vgl. Fig. 8), die nach aussen in die Lichtleiter 96 bzw. 97 in der Längsnut 82a des Luftmotors 8 übergehen, beispielsweise über entsprechende (nicht dargestellte) Kupplungsstücke. Selbstverständlich sind in entsprechender Weise Übergänge auch bezüglich anderer Signalleitungen möglich.
Weiter ist wesentlich bei dem Zwischenteil 98, dass entsprechende Verbindungen 105 zwischen den Verbindungen 61 und 81 und 106 bzw. 107 zwischen der Verbindung 51 und den Öffnungen 77 bzw. 78 vorgesehen sind. Weiter ist selbstverständlich auch eine Längsnut 108 vorgesehen, die die gleiche Aufgabe wie die Längsnut 82a im Luftmotor 8 besitzt, d. h. zur Aufnahme der Kühlmedien-Rohrleitungen 66, 67 und/oder weiterer Signalleitungen dient.
Es zeigt sich daher, dass die Antriebs-Griffhülse 7c dieses Ausführungsbeispiels andere Abmessungen in axialer Richtung besitzen muss, als die Griffhülse 7a oder 7 der bisher er5
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läuterten Ausführungsbeispiele, um den Zwischenteil 98 zusätzlich aufnehmen zu können.
Vorteilhaft besteht daher die Antriebs-Griffhülse aus zwei über ein Gewinde 88 miteinander verbindbare Hülsen 12 bzw. 12a und 14.
Vorteilhaft ist dabei die werkzeugseitige Hülse 12 bzw. 12a der Griffhülse zur Aufnahme der jeweiligen Antriebsteile 11, ggf. des Zwischenteils 98 und ggf. des jeweiligen Getriebeteils 4—6 ausgebildet, während die hintere, versorgungs-teilseitige Hülse 14 der Griffhülse zur Aufnahme des jeweils entsprechenden Kupplungsstücks 10, zweckmässig einschliesslich der Einrasteinrichtung 35 ausgebildet ist.
Zu diesem Zweck weist einerseits das Kupplungsstück 10 im Bereich der Einrasteinrichtung 35 einen Bundring 85 mit einem Aussendurchmesser auf, der dem Innendurchmesser der Hülse 14 entspricht und weist andererseits die Hülse 14 endseitig, d. h. versorgungsteilseitig ebenfalls einen Bundring 86 auf, gegen den das Kupplungsstück 10 zur Anlage kommt, im dargestellten Ausführungsbeispiel über die Ein-rasteinrichtung 35.
Wie erwähnt ist eine fluiddichte Verbindung zwischen dem Kupplungsstück 10 einerseits und den Versorgungsrohrleitungen 66,67 andererseits vorgesehen, wie sich das insbesondere aus der Schnittansicht gemäss Fig. 5 ergibt. Die Versorgungsrohrleitungen 66, 67 sind in den Leitungs-anschluss 64 eingebettet, beispielsweise eingelötet oder in anderer Weise eingegossen, und stehen, wie das für die Rohrleitung 68 dargestellt ist, mit der der Achse der Anordnung zugewandten Seite des Leitungsanschlusses 64 über eine Öffnung 92 in Verbindung. Die Längsnut 83 des Kupplungsstücks 10 ist im Bereich des Leitungsanschlusses 64 an dessen äusseren Verlauf angepasst und weist eine den Öffnungen 92 gegenüberliegende Vertiefung 111 auf, in die die jeweilige Ringdichtung 84 eingelegt ist. Die der Innenwand der Teilhülse 14 zugewandte Seite des Leitungsanschlusses 64 ist abgerundet an deren Verlauf angepasst. Am versorgungsteil-
seitigen Ende ist zweckmässigerweise eine Anlage an den Bundring 85 des Kupplungsstückes 10 erreicht.
Auf diese Weise ist eine sichere fluiddichte Verbindung zwischen den etwa radialen Durchtritten 62 bzw. 63 und der zugehörigen Rohrleitung 68 bzw. 67 über den Leitungsan-schluss 64 sichergestellt.
Weiter ist zwischen der Längsnut 83 und der den Ringkanal bildenden Erweiterung 57 im Kupplungsstück 10 eine Verbindung 91 vorgesehen, durch die Leckluft aus dem Luftmotor 8 wieder rückgeführt werden kann.
Weiter ist zu bemerken, dass der Antriebsteil selbstverständlich auch mehrteilig ausgebildet sein kann. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Luftmotor 8 aus mehreren über die Welle 72 und über Lager miteinander verbundenen Teilen, jedoch kann beispielsweise der Ringteil 89 getrennt ausgebildet sein, muss dann selbstverständlich aber ebenfalls eine der Längsnut 82 entsprechende Längsnut 112 aufweisen. Weiter kann dieser Ringteil 89 Führungselemente mit Vorsprüngen aufweisen, die in entsprechende komplementäre Führungselemente wie Vertiefungen der werkzeugseitigen Kopfhülse, hier der werkzeugseitigen Kopfhülse 1 an deren Eingriffselement 17 eingreifen (nicht im einzelnen dargestellt).
Schliesslich ist noch zu erwähnen, dass die einzelnen Teile vorzugsweise mit von aussen erkennbaren Markierungen versehen sind, aufgrund deren der Bediener Rückschlüsse auf die jeweilige Verwendbarkeit bzw. Handhabung ziehen kann.
Es zeigt sich daher, dass die erfindungsgemäss ausgebildete zahnärztliche Handstückeinrichtung erhebliche Vorteile in der Praxis besitzt. Sie besitzt kompakten kleinen Aufbau ohne aussenliegende Versorgungsleitungen für Kühlmedien oder dergleichen, wodurch aufgrund einfacherer Grifftechnik eine leichtere Handhabung erreicht ist. Weiter ist freie Drehbarkeit zwischen Versorgungsteil und Griffhülse sichergestellt, wobei der Kupplungsvorgang sehr schnell durchgeführt werden kann.
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Claims (26)

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1, dadurch gekennzeichnet, dass entweder der Versorgungsteil (13) oder die Griffhülse (1,2, 3,7) einen in den jeweils anderen Teil endseitig einsteckbaren axialen im wesentlichen kreiszylindrischen Führungszapfen (27) aufweist, in den sich die Versorgungsleitungen erstrecken, die jeweils mit axial voneinander distanzierten Umfangsbereichen des Führungszapfens (27) verbunden sind, und der jeweils andere Teil ein zum Führungszapfen (27) komplementäres buchsenförmiges Kupplungsstück (10) mit den Anschlussstellen der Versorgungsleitungen am Führungszapfen (27) zugeordneten axial voneinander distanzierten Umfangsbereichen, die mit den Versorgungsleitungen im Kupplungsstück (10) verbunden sind, aufweist, deren eine Anschlussstelle die Austrittsstelle und deren andere Anschlussstelle die Eintrittsstelle bildet, dass die Austrittsstellen und/oder die Eintrittsstellen kreisringförmig ausgebildet sind, dass zwischen den einzelnen Aus- und Eintrittsstellen axiale Trennbereiche zwischen den jeweiligen Versorgungsleitungen vorgesehen ist, und dass Führungszapfen (27) und Kupplungsstück (10) im ineinander gesteckten Zustand fest aber lösbar miteinander verbunden sind.
1. Zahnärztliche Handstückeinrichtung, bestehend aus einer Griffhülse (7,7a, 7b) und einem an ihrem einen Ende fest aber lösbar ankuppelbaren Versorgungsteil (13), der zur Zufuhr von Druckluft oder elektrischer Energie zu einem im Innern der Griffhülse (7, 7a, 7b) angeordneten Antrieb eines im Kopf einer mit der Griff hülse (7, 7a, 7b) verbundenen abgewinkelten oder geraden Kopfhülse (1,2, 3) angebrachten Werkzeugs (15,16) dient, und ferner auch für die Speisung von zum Werkzeug-Arbeitsbereich führenden Versorgungsleitungen (66,67) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen (66,67) im Innern der Griffhülse (7,7a, 7b) angeordnet sind, und dass der Versorgungsteil (3) gegenüber der Griffhülse (7, 7a, 7b) frei drehbar ist.
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2, dadurch gekennzeichnet, dass bei strömenden Medien die gegenseitige Trennung über Ringdichtungen (47, 54) erfolgt, die in Nuten von entweder dem Führungszapfen (27) oder dem Kupplungsstück beidseits der Aus- bzw. Eintrittsstellen (46, 55) eingesetzt sind und im ineinander gesteckten Zustand von Führungszapfen (27) und Kupplungsstück (10) gegen den jeweils anderen Teil zur Anlage kommen.
2. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
3. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
4. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Versorgungsmedien elektrischer Strom ist und die gegenseitige Abtrennung durch Isolierstücke beidseits der Aus- bzw. Eintrittsstelle von Kupplungsstück (10) und Führungszapfen (27) erstellt ist.
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5. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei strömenden Medien mindestens eine der komplementären Verbindungsstellen durch einen Ringkanal (44, 50, 57, 58, 59) gebidet ist und die Versorgungsleitungen (43, 51, 61, 62, 63) für strömende Medien an der Anschlussstelle jeweils etwa radial münden.
6. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektrischen Versorgungsleitungen mindestens eine der komplementären Anschlussstellen durch einen Schleifring (30, 31) gebildet ist, auf dem mindestens ein mit der anderen Anschlussstelle vorzugsweise federnd nachgiebig verbundener Schleifkörper (29, 30) zur Anlage kommt, die jeweils mit den zugeordneteri Versorgungsleitungen verbunden sind.
7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsstück (10) oder der Führungszapfen (27) eine Rast-Ringnute (69) aufweist und der jeweils andere Teil mindestens eine in einer Ausnehmung (87) gelagerte Rastkugel (71) aufweist, die unter Wirkung einer Feder (70) mit einem Abschnitt ihrer Oberfläche über die Oberfläche des bezüglichen Teils hinausragend in die Rast-Ringnute (69) des komplementären Teils eingreift und gegen die Wirkung der Feder (70) aus der Rast-Ringnute (69) herausbewegbar ist.
7. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplungsstück (10) und Führungszapfen (27) über eine bestimmte Einraststellung begrenzende Eingriffsglieder (69 bis 71) miteinander lösbar verbindbar sind.
8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast-Ringnute (69) am dem Kupplungsstück (10) abgewandten Ende des Führungszapfens (27) und die mindestens eine Rastkugel (71) am dem Führungszapfen (27) zugewandten Ende des Kupplungsstücks (10) angebracht sind.
8. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
9. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
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10. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszapfen (27) mehrere Abschnitte (45, 52, 68) unterschiedlichen Durchmessers aufweist, die zum freien Ende des Führungszapfens (27) hin stufenweise abnehmen.
11. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszapfen (27) am der Griffhülse (1,2, 3,7) zugewandten Ende des Versorgungsteils (13) angeformt ist und das Kupplungsstück (10) am dem Versorgungsteil (13) zugewandten Ende der Griffhülse (1,2, 3, 7) in dieser ausgebildet ist.
12. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsstück (10) in die Griffhülse (1,2, 3,7) eingesetzt ist.
13. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil (11) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und sich unmittelbar anschliessend an das Kupplungsstück (10) bzw. den Führungszapfen des Versorgungsteils (13) derart an dieses/diesen anliegend erstreckt, dass die darin enthaltenen Versorgungsleitungen (51, 61) mit entsprechenden Versorgungsleitungen (80, 81) im Antriebsteil (11) fluchten.
14. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen (66,67) für zum Werkzeug-Arbeitsbereich zu leitende Versorgungsmedien den Antriebsteil (11) vollständig und radial aussen durchsetzen und bis zum Werk-zeug-Arbeitsbereich reichen.
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15. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil (11) als Bauteil in die Griffhülse (1,2,3,7) eingesetzt ist.
16. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, gekennzeichnet durch Führungsmittel zum Ausrichten von Antriebsteil (11) und/oder Kupplungsstück (10) bzw. Führungszapfen des Versorgungsteils in der Griffhülse (1,2,3, 7) damit alle entsprechenden Versorgungsleitungen zwangsweise miteinander fluchten.
17, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als eine rohrförmige Versorgungsleitung (66, 67) in einer Längsnut (82, 83) eingelegt sind und über ein gemeinsames Leitungsanschlussstück (64) mit den entsprechenden Anschlussstellen so in Verbindung bringbar sind, dass die einzelnen Medienströme voneinander getrennt sind.
17. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel durch mindestens eine rohrförmige Versorgungsleitung (66, 67) für mindestens eines der zum Werkzeug-Arbeitsbereich zu leitenden Versorgungsmedien gebildet sind, die nahe dem Arbeitsbereich an der Griffhülse (1,2, 3,7) befestigt ist und in eine fluchtende axial gerichtete Längsnut (82, 83) am Aussenumfang von Antriebsteil (11) und/oder vom Kupplungsstück 10) bzw. vom Führungszapfen eingelegt ist und die eine etwa radial zur entsprechenden Anschlussstelle gerichtete, mit der Anschlussstelle in Verbindung bringbare Öffnung (92) aufweist.
18, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem strömenden Medium zur Abtrennung jeweils eine Ringdichtung (65) zwischen Leitungsanschlussstück (64) und den in die Längsnut (63) mündenden Anschlussstellen (62,63) eingesetzt ist.
18. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
19. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
20. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Versorgungsmedium Licht ist und die entsprechenden Versorgungsleitungen Lichtleiter (102) sind, dass die Lichtleiter (102) einerseits mittig und koaxial in der stirnseitigen Endfläche (101) des Führungszapfens (27) und andererseits mittig und koaxial in der der stirnseitigen Endfläche (101) des Führungszapfens (27) gegenüberliegenden Endfläche (100) des Kupplungsstückes (10) münden.
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21. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (102) in der Griffhülse (1,2, 3,7) ebenfalls in einer Längsnut (108) verlegt ist.
22. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Lichtleitfasern des Lichtleiters (102) in der Griffhülse (1,2, 3, 7) in mehrere Teilbündel (96,97,103,104) aufgeteilt sind.
23, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffhülse (7) weiter einen Getriebeteil (4, 5, 6) in Wirkverbindung mit dem Antriebsteil (11) und zur Wirkverbindung mit den mechani- ■ sehen Antriebsgliedern aufweist.
23. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffhülse (1,2, 3, 7) quergeteilt ausgebildet ist in eine werkzeug-seitige Kopfhülse (1,2,3) mit zumindest einem Teil der mechanischen Antriebsglieder und in eine antriebsseitige Griffhülse (7) mit der Antriebseinrichtung (11) und dem Kupplungsstück (10) bzw. dem zum Versorgungsteil (13) gehörenden Führungszapfen, wobei die Kopfhülse (1,2, 3) und die Griffhülse komplementäre Eingriffsteile (19,20) zur Wirkverbindung der mechanischen Antriebsglieder mit der Antriebseinrichtung (11) und komplementäre Kupplungselemente (17,18) zur festen aber lösbaren Verbindung der Kopfhülse (1,2, 3) und der Griffhülse (7) aufweisen.
24, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebeteil (4, 5,6) als Einheit ausgebildet und in die antriebsseitige Griffhülse (7a) eingesetzt ist und gegebenenfalls Führungsmittel aufweist.
24. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach Anspruch
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26. Zahnärztliche Handstückeinrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die antriebsseitige Griffhülse (7) durch zwei miteinander fest aber lösbar verbindbare Hülsen (12,14) gebildet ist, wobei die werkzeugsei tige Hülse (12) zur austauschbaren Aufnahme des Antriebsteils (11), gegebenenfalls des Getriebeteils (4, 5, 6), und die versorgungsteilseitige Hülse (14) zur austauschbaren Aufnahme des Kupplungsstücks (10) ausgebildet sind, so dass bei miteinander verbundenen Hülsen (12,14) die Versorgungsleitungen (51,61, 80, 81),der Antriebsteil (11) und das Kupplungsstück (10) fluchtend mediumdicht aneinander angereiht sind.
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