CH660213A5 - Durchbiegungssteuerbare walze. - Google Patents

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CH660213A5
CH660213A5 CH3426/82A CH342682A CH660213A5 CH 660213 A5 CH660213 A5 CH 660213A5 CH 3426/82 A CH3426/82 A CH 3426/82A CH 342682 A CH342682 A CH 342682A CH 660213 A5 CH660213 A5 CH 660213A5
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CH
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roller
seals
crosshead
chambers
pressure
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CH3426/82A
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Inventor
Eduard Kuesters
Valentin Appenzeller
Original Assignee
Eduard Kuesters
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/022Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
    • F16C13/024Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine durchbiegungssteuerbare Walze der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zugrundeliegenden Art.
Eine derartige Walze ist aus der DE-OS 1452 009 bekannt. In dem feststehenden Querhaupt sind auf der Seite des Walzspalts Nuten angebracht, in denen expandierbare, also vermutlich als aufblasbare Schläuche ausgebildete Dichtungen angeordnet sein sollen.
Eine derartige Dichtungsausbildung lässt jedoch nur geringe Verlagerungen des Innenumfangs der Hohlwalze gegenüber dem Querhaupt zu. In der Praxis ist sie ungeeignet. Bei Walzen der hier in Rede stehenden Bauart kommen nämlich im Betrieb Durchbiegungen des Querhaupts innerhalb der Hohlwalze vor, die von ausblasbaren Dichtungsschläuchen nicht mehr bewältigt werden können. Dies gilt besonders deshalb, weil die Dichtungen hier, die ja die Unterteilung in die einzelnen Kammern bilden sollen, gerade im Bereich der grössten radialen Verlagerungen zwischen Querhaupt und Innenumfang der Hohlwalze, nämlich auf der Arbeitsseite und in der Mitte der Walze, sich befinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine durchbiegungssteuerbare Walze der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art mit geringem baulichen und räumlichen Aufwand besser an Durchbiegungen des Querhaupts anpassbar auszuführen.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Ringstege können sich in den zugehörigen Nuten um eine angemessene grosse Strecke verlagern und vermögen durch ihre Steifigkeit den Druck in den Kammern auch zu halten, wenn sie relativ weit aus den Nuten vorstehen. Gleichzeitig wird eine sehr schmale Ausbildung der am Innenumfang der Hohlwalze anliegenden Dichtungen erreicht und Druckausübungsfläche eingespart.
Nicht ganz leicht zu lösen ist die Aufgabe, die Abdichtung an der Stelle des Zusammentreffens der Querdichtungen und der Längsdichtungen aufrechtzuerhalten, wenn die Enden der die Querdichtungen bildenden Ringstege, die ja unter dem Druck in dem Hohlraum immer am Innenumfang der Hohlwalze anliegen und somit der Hohlwalze in der Wirkebene bei einer Verlagerung der Hohlwalze gegenüber dem Querhaupt etwa bei einer Durchbiegung desselben folgen, sich dabei von der am Querhaupt fest angeordneten Längsdichtung entfernen bzw. sich dieser nähern.
Eine in Betracht kommende besonders vorteilhafte Weiterbildung der Lösung dieses speziellen Teils der Aufgabe ist in Anspruch 2 wiedergegeben.
Sie ermöglicht es, die Enden der Ringstege an den Längsdichtungen im wesentlichen unverlagert zu lassen und die notwendige Verlagerung des in der Nähe der Wirkebene gelegenen mittleren Teils der Ringstege, der den grössten Weg zurücklegen muss, um der Hohlwalze bei Durchbiegungen des Querhaupts von 20 mm und mehr zu folgen, an den Teilungsflächen stattfinden zu lassen.
Anspruch 3 gibt eine einfache Möglichkeit an, einen Anpressdruck für die Querdichtungen bereitzustellen, der automatisch stets in dem richtigen Verhältnis zu dem Druck in der betreffenden Kammer steht.
Für die Längsdichtungen an sogenannten schwimmenden Walzen sind die Verbindung der Hohlräume hinter den Längsdichtungen mit dem Druckmedium in der Längskammer der schwimmenden Walze und das Verhältnis der Wirkflächen an der Dichtung für sich genommen aus der DE-AS 18 414 bekannt.
Anspruch 4 betrifft eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung, die eng damit im Zusammenhang steht, dass die Querdichtungen benachbarten Kammern gemeinsam sind. Es muss nämlich dann sichergestellt sein, dass der Beaufschlagungsdruck für die Querdichtungen stehts von dem höheren der Drücke in den benachbarten Kammern abgeleitet ist, da
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sonst der Fall eintreten kann, dass der Druck in dem Hohlraum zu gering ist, um die Querdichtung in Anlage an der Hohlwalze zu halten. Das Druckmedium aus der Kammer mit dem höheren Druck würde bei einem Abheben der Querdichtungen in die benachbarte Kammer mit dem niedrigeren Druck abblasen. Durch die in Anspruch 4 gekennzeichnete Massnahme wird jedoch vom Druck in der Kammer mit dem höheren Druck das dieser zugewandte Rückschlagventil geöffnet und das andere Rückschlagventil geschlossen gehalten. Der Zwischenraum zwischen den Rückschlagventilen ist über die Verbindungsleitung mit dem Hohlraum unter der Querdichtung verbunden. Dadurch gelangt der zwischen den Rückschlagventilen vorhandene höhere Druck automatisch stets auch in den Hohlraum und beaufschlagt die Querdichtung.
Die wendeiförmige Anordnung der Querdichtungennach Anspruch 5 beugt einer unzuträglichen lokalen Aufheizung der Hohlwalze durch die Reibung der Querdichtungen vor. Die Reibungswärme wird durch die Wendelanordnung auf einen längeren Bereich der Hohlwalze verteilt.
Die Kühlung der die Querdichtungen beaufschlagenden Druckflüssigkeit nach Anspruch 6 ist eine andere Möglichkeit, die an den Dichtungen auftretende Reibungswärme unschädlich zu machen.
Bei durchbiegungssteuerbaren Walzen mit einzelnen hydraulischen Druckstempeln ist es aus der DE-OS 2 902 956 für sich genommen bekannt, in den Zuleitungen zu den einzelnen Druckstempeln Kühlvorrichtungen und Drucksteuervorrichtungen anzubringen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer erfindungsgemässen Walze, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 ;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entsprechend der unteren Hälfte der Fig. 2 in vergrössertem Massstab;
Fig. 4 zeigt einen Teilquerschnitt des Dichtungsbereichs ;
Fig. 5 und 6 zeigen Teillängsschnitte des Querhaupts und der Hohl walze im Bereich ein-r Querdichtung mit verschiedenen Ausführungsformen der Druckzufuhr.
Fig. 7 und 8 zeigen Ansichten entsprechend Fig. 1 und 2 einer abgewandelten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Walze;
Fig. 9 zeigt eine schematische Ansicht einer mit Heizvorrichtungen versehenen Walze.
Die in Fig. 1 als Ganzes mit 10 bezeichnete Walze umfasst ein stillstehendes Querhaupt 1, auf welchem eine Hohlwalze 2 über Lager 3 an den beiden Enden der Hohlwalze 2 drehbar gelagert ist. Die Enden 1 ' des Querhaupts 1 stehen aus der Hohlwalze 2 vor und sind beispielsweise in einem Walzenständer gelagert. Der Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 belässt auf der ganzen Länge ringsum Abstand von dem Querhaupt 1, so dass sich das Querhaupt 1 innerhalb der Hohlwalze 2 durchbiegen kann, ohne mit dem Innenumfang 4 in Berührung zu kommen.
Die Wirkebene der Walze 10 verläuft gemäss Fig. 2 vertikal, und es ist die Wirkseite die gemäss Fig. 2 untere Seite der Walze 10, so dass also eine Gegenwalze 5 von unten an der Walze 10 anliegt, wie in Fig. 2 angedeutet.
Der Zwischenraum zwischen dem Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 und dem Aussenumfang des Querhaupts 1 ist auf der Wirkseite durch einander etwa in halber Höhe des Querhauptes 1 gegenüberliegende Längsdichtungen 6, an den Enden innenseitig der Lager 3 angebrachte Endquerdichtungen 7 und dazwischen in Abständen vorgesehene Querdichtungen 8 in einzelne Kammern 9 unterteilt. Die Dichtungen 6,7, 8 sind am Querhaupt 1 angebracht, und es gleitet der Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 im Betrieb der Walze 10 an ihnen entlang. Die Kammern 9 erstrecken sich über den unteren Umfang des Querhauptes 1 auf der Wirkseite der Walze 10 und sind in Umfangsrichtung durch die Längsdichtungen 6 und in Längsrichtung durch die Dichtungen 7 bzw. 8 abgedichtet. Zu jeder so gebildeten Kammer 9 führt eine separate Zuleitung 11 für ein fluides Druckmedium, als welches in dem Ausführungsbeispiel eine hydraulische Druckflüssigkeit, die gleichzeitig an den Dichtungen schmiert, gewählt ist. Auf diese Weise kann in den verschiedenen Kammern 9 längs der Walze jeweils ein anderer Druck aufrechterhalten werden. Dieser Druck ergibt die für die Bildung des Liniendrucks erforderlichen Kräfte gegen den Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 auf der Wirkseite. Die Kräfte werden auf das Querhaupt 1 übertragen, welches sich unter dieser Belastung gemäss Fig. 1 nach oben durchbiegt. Die Biegelinie der Hohlwalze 2 ist unabhängig von der Durchbiegung des Querhauptes 1 einstellbar.
In dem Ausführungsbeispiel sind fünf Kammern 9 angedeutet. Die Zahl der Kammern ist jedoch beliebig. Auch stellen die Lager 3 an den Enden der Hohlwalze 2 lediglich ein Ausführungsbeispiel dar. Auch eine Walze ohne solche Lager, bei der sich also die Hohlwalze 2 insgesamt gegenüber dem Querhaupt 1 auf ihrer ganzen Länge in der Wirkebene verlagern kann, kommt in Betracht.
Die Dichtungen 6, 7, 8 behalten ihre Dichtfunktion bei Verlagerungen des Innenumfangs 4 der Hohlwalze 2 gegenüber dem Querhaupt 1 bei. Sie sind zwar am Querhaupt 1 festgelegt, können sich aber gegenüber diesem in einem gewissen Umfang radial bewegen, ohne die Anlage am Innenumfang 4 der Hohlwalze zu verlieren. Diese Verlagerungen kommen vor, wenn sich das Querhaupt 1 durchbiegt oder bei nicht vorhandenen Lagern insgesamt gegenüber dem Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 in der Wirkebene verschiebt.
Im Querhaupt 1 sind an den Stellen der Querdichtungen 8 Umfangsnuten 12 von rechteckigem Querschnitt eingestochen, wie am besten aus den Fig. 5 und 6 zu ersehen ist. Die Querdichtungen 8 besitzen rechteckigen Querschnitt und sind hochkant zu einem etwa halbkreisförmigen Ringsteg 20 gebogen, der in der Umfangsnut 12 radial beweglich ist und im Grund der Umfangsnut 12 einen Hohlraum 13 belässt, der über eine Verbindungsleitung 15 mit Druckflüssigkeit füllbar ist. Die Wirkfläche dieser Druckflüssigkeit in dem Hohlraum 13, die durch ihre Breite 16 angedeutet ist, ist grösser als die Auflagefläche der Querdichtung 8 am Innenumfang 4, die wiederum durch ihre Breite 17 angedeutet ist (Fig. 5). Die Auflagefläche wird durch einen Einsatz 18 aus gleitgünstigem Material gebildet, der in eine Umfangsnut der Querdichtung 8 eingesetzt ist. Damit der Ringsteg 20 nicht mit zu enger Passung in die Umfangsnut 12 eingefügt sein muss, kann sich die Einfügung einer Dichtung 19 auf der Seite des Hohlraums 13 empfehlen (Fig. 5).
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist der die Querdichtung 8 bildende, etwa halbkreisförmige Ringsteg 20 an seinen den Längsdichtungen 6 benachbarten Enden gegen diese durch Dichtungen 21 abgedichtet. Die Verlagerungen, die der der Wirkebene benachbarte Teil der Hohlwalze 2 gegenüber dem Querhaupt 1 auszuführen hat, können jedoch recht erheblich sein und in der Grössenordnung von 10 bis 20 mm und mehr liegen. Solche Verlagerungen würde die Dichtung 21 unter Beibehaltung ihrer Dichtfunktion nicht bewältigen können. Aus diesem Grunde ist der Ringsteg 20 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise längs Teilungsflächen 22, welche parallel zur Wirkebene 23 und weit aussen, d.h. in der Nähe der Längsdichtungen 6 gelegen sind, in zwei den Längsdich-
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tungen 6 benachbarte Teile 20' und einen mittleren Teil 20" geteilt. Der Teil 20" verlagert sich längs der Teilungsebene gegenüber den Teilen 20' parallel zur Wirkebene 23. Die Teile 20' bleiben dabei in Anlage an der Dichtung 21. Die Dichtung bleibt aufrechterhalten, weil die Teile 20', 20" an der Teilungsfläche 22 aneinander in Anlage bleiben, auch wenn es zu "kleineren gegenseitigen Verlagerungen kommen mag und die einander zugewandten Endflächen in der Teilungsfläche 22 nicht immer parallel bleiben mögen. Auch wenn dadurch die Dichtung nicht hermetisch sein sollte, ist die Funktion der Querdichtungen 8 gewährleistet. Auf eine hermetische Abdichtung kommt es nämlich bei den Umrandungen der Kammern 9 nicht an. Massgebend ist lediglich, dass sich ein dynamisches Gleichgewicht einstellt, bei welchem die gewünschten Druckunterschiede aufrechterhalten werden können, ohne übermässige Mengen an Druckflüssigkeit aufwenden zu müssen. Die erforderlichen Drücke sind ohnehin nicht sehr hoch und liegen meist in der Grös-senordnung von einigen wenigen Bar.
In Fig. 4 ist eine praktische Ausführungsform mehr im einzelnen dargestellt. Die Dichtung 6 umfasst einen am Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 anliegenden etwa L-förmigen Teil in Gestalt einer Bronzeleiste, die mit der Aussenseite des einen Schenkels 23 in einer in den Umfang des Querhauptes 1 eingestochenen Nut 24 und mit der Aussenseite des anderen Schenkels 25 am Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 anliegt. Gehalten wird der Teil 23,25 durch einen in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise radial in das Querhaupt 1 eingesetzten Längssteg 26, der den Schenkel 25 unterfasst. Der Anlagedruck des Schenkels 25 wird jedoch vorwiegend durch in den Raum zwischen dem Querhaupt 1 und der diesem zugewandten Seite des Schenkels 23 gelangende Druckflüssigkeit gebildet.
Die Dichtung 21 liegt gegen die Unterseite des Längssteges 26 an. Um die Anlage der Teile 20', 20" beim Druckaufbau zu sichern, können Druckfedern 27 vorgesehen sein, die gegen die Rückseite der Teile 20', 20" wirken und in radialen Bohrungen des Querhauptes 1 im Bereich der Umfangsnut 12 vorgesehen sind.
Gemäss Fig. 5 ist die Querdichtung 8 durch einen Kanal überbrückt, der in die benachbarten Kammern führende Radialbohrungen 31,32 sowie eine diese verbindende Längsbohrung 33 umfasst. In der Längsbohrung 33 sind zwei als Kugelventile ausgebildete Rückschlagventile 34,35 mit Abstand voneinander vorgesehen, von denen das der radialen Bohrung 31 zugewandte Rückschlagventil 34 gegen die Bohrung 31 schliesst, das der radialenBohrung 32 zugewandte Rückschlagventil 35 gegen die radiale Bohrung 32. Der Zwischenraum 36 zwischen den Rückschlagventilen 34, 35 ist über die Verbindungsleitung 15 mit dem Hohlraum 13 verbunden. Wenn der Druck in der linken Kammer 9 höher ist als der in der rechten Kammer 9, wird das Rückschlagventil 34 geöffent, das Rückschlagventil 35 geschlossen. Der Druck gelangt in den Zwischenraum 36 und über die Verbindungsleitung 15 in den Hohlraum 13. Wenn der Druck in der rechten Kammer 9 höher ist, wird das Rückschlagventil 35 geöffnet, das Rückschlagventil 34 geschlossen und gelangt wiederum der höhere Druck über den Zwischenraum 36 und die Verbindungsleitung 15 in den Hohlraum 13. Die Querdichtung 8 wird also stets durch den höheren Druck gegen den Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 angepresst.
Die Längsbohrung 33 ist als Stufenbohrung ausgebildet, wobei die Stufe als Sitz für das Rückschlagventil 34 dient. Der Sitz für das Rückschlagventil 35 ist durch eine in Längsbohrungen 33 eingeschobene Hülse 37 gebildet.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform wiedergegeben, die die Längsbohrung 33, die wegen der Länge des Querhauptes 1 fertigungsmässige Schwierigkeiten bereitet, vermeidet. Die entsprechenden Bohrungen sind mit einem Strich versehenen Bezugszeichen wiedergegeben. In die linke Kammer 9 führt eine Schrägbohrung 31', die Verbindungsleitung 15' ist durch eine weitere Schrägbohrung gebildet, während die die Rückschlagventile 34,35 enthaltende Bohrung 33' hier radial verläuft und die beiden Schrägbohrungen 31 ', 15' in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise verbindet. Die den Sitz für das Rückschlagventil 35 bildende Hülse 37' wird durch eine übergreifende Kopfschraube 38, die radial in das Querhaupt 1 eingesetzt ist, in der Bohrung 33' festgehalten. Die Verbindungsleitung 15' führt wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 in den Zwischenraum 36 zwischen den Rückschlagventilen 34 und 35. Der Hohlraum 13 unter der Querdichtung 8 wird von der Schrägbohrung 15' angeschnitten, die nach aussen hin durch einen Stopfen 39 verschlossen ist. Die Querdichtung 8 ist zwischen der Mündung der Schrägbohrung 31 ' und der Radialbohrung 32' gelegen.
In den Fig. 7 und 8 ist eine durchbiegungssteuerbare Walze 10' dargestellt, bei der zusätzlich zu den auf der Seite des Walzspalts gelegenen Kammern 9 auf der dem Walzspalt abgewandten Seite Kammern 9' gebildet sind. Soweit die Teile in den Fig. 7 und 8 mit den der vorangehenden Figuren übereinstimmen, sind gleiche Bezugszahlen verwendet.
Die Endquerdichtung 7' geht bei der Walze 10' über den ganzen Umfang des Querhauptes 1, und es sind auch oberhalb der Längsdichtungen 6 Querdichtungen 8' vorhanden, die den Zwischenraum zwischen der Hohlwalze 2 und dem Querhaupt in die Kammern 9' unterteilen und im übrigen den Querdichtunen 8 entsprechen. Die Querdichtungen 8' sind in Fig. 7 an der gleichen Stelle gelegen wie die Querdichtungen 8, doch ist dies nicht zwingend. Die Längsdichtung 6 ist gegenüber der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 modifiziert, damit sie gegen die Druckflüssigkeit sowohl in den unteren Kammern 9 als auch in den oberen Kammern 9' abdichten kann.
Die Kammern 9' weisen wiederum jeweils eigene separate Zuleitungen 11' auf, durch die Druckflüssigkeit mit unterschiedlichem Druck in die einzelnen Kammern 9' geleitet werden kann. Durch geeignete Wahl der Druckverteilung in den verschiedenen Kammern kann die Liniendruckverteilung im Walzspalt noch weitergehend beeinflusst werden als in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2. Die stärkste Wirkung einer auf der dem Walzspalt abgewandten Seite gelegenen Kammer 9' ergibt sich natürlich, wenn diese mit vollem Druck gefahren und die auf der Seite des Walzspalts gegenüberliegende Kammer 9 gleichzeitig druckentlastet ist, während die anderen Kammern 9 auf der Seite des Walzspalts belastet sind.
In Fig. 9 ist ein Teil der Walze 10 nach Fig. 1 wiedergegeben und eine Einrichtung zur Einstellung unterschiedlicher Temperaturen in den verschiedenen Kammern 9 angedeutet. Es versteht sich, dass eine solche Einrichtung auch bei der Ausführungsform nach der Fig. 7 und 8 Anwendung finden kann.
Die Druckflüssigkeit wird gemäss Fig. 9 aus einem Vor-ratsbehälter 40 entnommen und von einer Pumpe 41 auf ein bestimmtes Druckniveau gebracht. Die den Druck führende Leitung 42 verzweigt sich in fünf parallele Leitungen 43, in denen jeweils hintereinander ein Ventil 44 und eine Heizvorrichtung 45 angeordnet sind und die in die in der Walze angebrachten fünf Zuleitungen 11 zu den einzelnen Kammern 9 münden.
Jedes Ventil 44 ist mit einer Steuervorrichtung 46 verbunden, mittels deren in der Leitung 43 hinter dem Ventil 44 der in der zugeordneten Kammer 9 gewünschte individuelle Druck einstellbar ist. Die diesen Druck aufweisende Druckflüssigkeit durchströmt die Heizvorrichtung 45 und erhält darin die gewünschte individuelle Temperatur. Dadurch dass
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stets unter den Dichtungen 6,7,8 ein gewisser Teil der Druckflüssigkeit abströmt, ergibt sich in den Kammern 9 ein gewisser Durchsatz an Druckflüssigkeit, der auch einen Wärmetransport auf diesem Wege ermöglicht.
Wenn zum Beispiel in der in Fig. 9 zweiten Kammer 9 von links eine höhere Temperatur als in der ersten Kammer 9 von links eingestellt wird, so wird sich dort der Durchmesser der Hohlwalze 2 etwas vergrössern, was sich natürlich auch in dem Walzspalt bemerkbar macht und die Liniendruckverteilung beeinflusst.
Statt die Heizvorrichtung 45 ausserhalb der Walze 10 vorzusehen, ist es auch möglich, in den einzelnen Kammern selbst Heizvorrichtungen in Gestalt von flachen, sich der Oberfläche des Querhauptes 1 anpassenden Widerstands-Heizelementen 47 vorzusehen, von denen eines in Fig. 9 gestrichelt angedeutet ist. Die elektrischen Zuleitungen sind mit 48 bezeichnet. Weil hier ein direkter Wärmeübergang an die in der Kammer befindliche Flüssigkeit möglich ist, ist auf diesem Wege eine stärkere Aufheizung erzielbar.
Die einzelnen Kammern 9, 9' können auch mit separaten Rücklaufleitungen versehen sein, von denen eine in der in Fig. 9 linken Kammer 9 strichpunktiert angedeutet und mit 49 bezeichnet ist. Damit in der Kammer ein Druck aufgebaut werden kann, ist in der Rücklaufleitung 49 eine einstellbare Drosselvorrichtung 50 angeordnet. Die Rücklaufleitung 49 gestattet die gleichzeitige Einstellung eines bestimmten Drucks in einer Kammer 9 und einer Durchflussmenge, was besonders dann von Bedeutung ist, wenn die Hohlwalze 2 im Bereich der betreffenden Kammer 9 mittels aufgeheizter Druckflüssigkeit beheizt werden soll. Die durch die Kammer 9 durchgesetzte Flüssigkeitsmenge und damit die transportierte Wärmemenge können auf diese Weise gesteuert werden. Statt die Druckflüssigkeit zu beheizen, kann sie auch gekühlt werden.
In der in Fig. 9 rechten Kammer 9 ist die rechte Querdichtung 8" nicht in eine senkrecht zur Achse des Querhaupts 1 gelegenen Ebene angeordnet, sondern verläuft leicht spiralig, was durch entsprechendes Einstechen der Nut 12 erreicht wird. Durch die spiralige Anordnung der Querdichtung 8" liegt diese nicht nur in einem der Breite der Querdichtung entsprechenden Bereich am Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 an, wie es bei der Querdichtung 8 in Fig. 9 der Fall ist. Die unvermeidliche Reibungswärme fällt bei der Querdichtung 8" auf einem längeren Abschnitt der Hohlwalze 2 an. Dies kann in bestimmten Fällen, in denen es auf eine besondere Gleichmässigkeit der Druckausübung ankommt, von Bedeu-5 tung sein. Die Steigung der Spirale, in der die Querdichtung 8" verläuft, braucht nur relativ gering zu sein und darf natürlich die Länge einer Kammer 9 nicht übersteigen, weil durch die spiralige Ausbildung der Kammerbegrenzung auch die Druckverteilung beeinflusst wird und gewährleistet bleiben muss, dass noch eine Druckausübung im einzelnen längs der Hohlwalze 3 aufeinanderfolgenden Zonen möglich ist.
Eine andere Möglichkeit, die an den Querdichtungen 8, 8', 8" auftretende Reibungswärme unschädlich zu machen, ist in Fig. 3 gestrichelt angedeutet. Anstatt den Hohlraum 13 über die Verbindungsleitung 15 mit dem höheren, der in den benachbarten Kammern 9 herrschenden Drücke zu versehen, können in jeden Hohlraum 13 zwei Durchlässe 51 münden, die möglichst weit voneinander entfernt angeordnet werden, und mit einer Zuleitung 52 bzw. einer Ableitung 53 in Verbindung stehen. In dem nicht dargestellten, die Zuleitung 52 enthaltenden Leitungssystem sind eine Kühlvorrichtung für die Druckflüssigkeit und eine Drucksteuervorrichtung angeordnet. Es wird also über die Zuleitung 52 gekühlte Druckflüssigkeit in den Hohlraum 13 eingeleitet, durchströmt den Hohlraum 13 und tritt an der Ableitung 53 wieder aus diesem aus. Da die Querdichtung 8 aus einem Bronzematerial besteht, welches Wärme gut leitet, wird die an der Anlagefläche der Querdichtung 8 am Innenumfang der Hohlwalze 2 entstehende Reibungswärme durch die den Hohlraum 13 durchströmende Druckflüssigkeit abgeführt. Die Drucksteuerung umfasst eine Drosselung in der Ableitung 53, die zum Aufbau eines ausreichenden Gegendrucks erforderlich ist. Die Temperatur- und Druckeinstellung erfolgt in diesem Fall unabhängig von der Temperatur* und Druckeinstellung in den benachbarten Kammern. Die Überströmanordnung nach den Fig. 5 und 6 entfällt also in diesem Fall. Der Druck in dem Hohlraum 13 kann in der Praxis bei allen Querdichtungen 8, 8', 8" jeweils gleich hoch gewählt werden, und zwar so hoch, dass er für jeden der in irgendeiner der Kammern 9, 9' herrschenden Drücke ausreicht.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

660213 PATENTANSPRÜCHE
1. Durchbiegungssteuerbare Walze mit einer den arbeitenden Walzenumfang bildenden umlaufenden Hohlwalze und einem diese der Länge nach durchgreifenden, rundum Abstand vom Innenumfang der Hohlwalze belassenden feststehenden Querhaupt und mit zwischen dem Querhaupt und dem Innenumfang der Hohlwalze an dem Querhaupt angebrachten Dichtungen, welche zu beiden Seiten der Wirkebene der Walze angeordnete Längsdichtungen sowie mittels eines über einen veränderbaren Hohlraum zuführbaren fluiden Druckmittels gegen den Innenumfang der Hohlwalze andrückbare in Abständen voneinander längs der Walze angeordnete Querdichtungen, von welchen eine jeweils am einen Ende der Walze als Endquerdichtung ausgebildet ist, umfassen und zur Bildung von geschlossenen Kammern zusammenwirken, wobei je zwei aufeinanderfolgende Kammern eine Querdichtung gemeinsam haben und wobei die Dichtungen im Bereich der Wirkebene der Walze mehrere längs der Hohlwalze angeordnete, mit einem fluiden Druckmittel füllbare Kammern begrenzen, in denen der Druck jeweils separat steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Querdichtungen (8,8', 8") als in Ringnuten (12) des Querhaupts (1) verschiebbar angeordnete, einen etwa rechteckigen Querschnitt aufweisende, hochkant gebogene Ringstege (20) ausgebildet sind, dass der Hohlraum (13) jeweils zwischen dem Grund einer Ringnut (12) und dem zugeordneten Ringsteg (20) gebildet ist und dass der jeweilige Ringsteg (20) an seinen beiden Enden auch bei einer Verschiebung in seiner Ringnut (12) in zur Wirkebene (23) der Walze (10) paralleler Richtung seine Dichtwirkung an den fest angeordneten Längsdichtungen (16) beibehält.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringstege (20) zu beiden Seiten der Wirkebene (23) entlang zu dieser paralleler und Abstand zu dieser einhaltender Teilungsflächen (22) geteilt und die benachbarten Teile (20', 20") in den Teilungsflächen (22) in dichtender Anlage aneinander verschiebbar sind.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das fluide Druckmedium in den Hohlräumen (13) mit dem fluiden Druckmedium in einer der Kammern (9,9') in Verbindung steht und die Anlageflächen (17) der Querdichtungen (8,8', 8") kleiner als die Wirkflächen (16) des Druckmediums sind.
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei in Längsrichtung benachbarte Kammern (9,9') durch einen Kanal mit zwei jeweils zur benachbarten Kammer (9, 9') hin sperrenden Rückschlagventilen (34,35) verbunden sind und eine Verbindungsleitung (15,15') zu dem die den beiden Kammern (9,9') gemeinsame Querdichtung (8,8', 8") beaufschlagenden Hohlraum (13) zwischen den beiden Rückschlagventilen (34,35) in den Kanal mündet.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querdichtungen (8") wendeiförmig um das Querhaupt (1) verlaufen.
6. Walze nach einem der Ansprüche 1,2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (13) über ein Paar von Durchlässen (51) mit einer Zuleitung (52) bzw. einer Ableitung (53) im Querhaupt (1) in Verbindung steht und in dem die Zuleitung (52) umfassenden Leitungssystem eine Kühlvorrichtung und eine Drucksteuervorrichtung angeordnet sind.
CH3426/82A 1981-07-21 1982-06-03 Durchbiegungssteuerbare walze. CH660213A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE3128722A DE3128722C2 (de) 1981-07-21 1981-07-21 Durchbiegungssteuerbare Walze

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CH3426/82A CH660213A5 (de) 1981-07-21 1982-06-03 Durchbiegungssteuerbare walze.

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DE (1) DE3128722C2 (de)
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