CH660503A5 - Schussanschlagmechanismus an einer webmaschine. - Google Patents

Schussanschlagmechanismus an einer webmaschine. Download PDF

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CH660503A5
CH660503A5 CH445/83A CH44583A CH660503A5 CH 660503 A5 CH660503 A5 CH 660503A5 CH 445/83 A CH445/83 A CH 445/83A CH 44583 A CH44583 A CH 44583A CH 660503 A5 CH660503 A5 CH 660503A5
Authority
CH
Switzerland
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comb
carrier
active element
mechanism according
force
Prior art date
Application number
CH445/83A
Other languages
English (en)
Inventor
Miloslav Cech
Adolf Slezak
Vladimir Vasicek
Original Assignee
V U Koncernova Ucelova Org Zvs
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schussanschlagmechanismus an einer Webmaschine mit einem zwangsläufig ausschwenkbar auf der Maschine angeordneten aktiven Element, auf welchem der Kamm für den Schussanschlag an das Vorderende des Gewebes in der Anschlagstellung des aktiven Elements angeordnet ist.
Bei der Gewebeherstellung auf der Webmaschine wird der Schussfaden in einer der bekannten Weise, z.B. mittels eines Luftstromes, in das durch obere sowie untere Kettfäden gebildete Webfach eingetragen. Der eingetragene Schussfaden wird dann mittels des Kammes an das Vorderende des Gewebes bei gleichzeitigem Wechsel der oberen und unteren Kettfäden angeschlagen. Nach Beendigung des Anschlages kehrt der auf einem aktiven Element, üblicherweise einem Ladenarm, welcher auf der Maschine zwangsläufig verschwenkbar gelagert ist, angebrachte Kamm in die Eintragungsstellung zurück. Der Schussfaden kehrt dann unter dem Einfluss des
Vorgewebes, der Kettfäden als auch ungenügendem Einwebens teilweise auch zurück. Erst beim weiteren Anschlag des darauffolgenden eingetragenen Schussfadens wird der früher eingetragene Schussfaden in die gewünschte Stellung verschoben. Da dieser bereits eingewebt ist, kommt es zu einer grossen Aufwicklung der Kettfäden infolge der beträchtlichen Anschlagskraft des Kammes. Die Kraft erhöht sich mit der Zunahme der Kett- und der Schussdichte. Die Grösse der Anschlagkraft ist jedoch sowohl durch die Dimension des Kammes, als auch durch das Material der Webkette und des Webschusses beschränkt, so dass die Schussdichte keinesfalls unbeschränkt vergrössert werden kann. Die grosse Anschlagskraft beansprucht auch die anderen Bestandteile der Webmaschine beträchtlich und ruft Schwingungen hervor, welche deren Lebensdauer sowie Geräusch negativ beeinflussen. Die Schwingungen werden auch in die Maschinenbasis übertragen und wirken auch ungünstig auf den Fussboden der Betriebshalle ein. Auch der ansteigende Lärm gestattet oft nicht die Betriebsgeschwindigkeit der Webmaschine zu erhöhen.
Es sind verschiedene konstruktive Lösungen von Anschlagsmechanismen, wie z.B. Mechanismen mit mehrfachem Anschlag, bekannt, wo der Kamm anstatt eines einzigen Anschlages mehrere Anschläge ausführt. Dadurch soll die Grösse der Anschlagkraft herabgesetzt und eine grössere Schussverwebbarkeit erzielt werden. Jedoch bereits bei zweifachem Anschlag und gegenwärtig schon normaler Umdrehungszahl der Maschine von 400 U/Min. muss der Kamm mit einer beträchtlichen Frequenz schwingen, was bei den schwingenden Massen, d.h. dem Kamm, dem Kammhalter und der diese Schwingungen erzeugenden Vorrichtung eine noch grössere Beanspruchung als bei den bisherigen Lösungen hervorruft. Mit steigender Frequenz steigt auch der von der Maschine erzeugte Lärm.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Schussanschlagmechanismus, welcher die vorangehend angeführten Nachteile und Unzulänglichkeiten der bisher bekannten Lösungen nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einem Schussanschlagmechanismus der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Kamm in einem Träger gelagert ist, welcher auf dem aktiven Element begrenzt verschwenkbar gelagert ist, mit einer mit der Achse des anzuschlagenden Schussfadens parallelen Schwenkachse, und unter Einwirkung eines Kraftelements steht, welches zwischen dem aktiven Element und dem Träger des Kammes angeordnet ist, wodurch die Einwirkungszeit des Kammes auf den Schussfaden in der Anschlagstellung des aktiven Elements verlängert wird.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Figur 1 schematisch einen Schnitt durch eine Webmaschine mit einem Schussanschlagmechanismus gemäss der vorliegenden Erfindung;
Figur 2 im Schnitt eine erste beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Schussanschlagmechanismus;
Figur 3 im Schnitt eine zweite beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Schussanschlagmechanismus;
Figur 4 im Schnitt eine dritte beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Schussanschlagmechanismus;
Figur 5 im Schnitt eine vierte beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Schussanschlagmechanismus;
Figur 6 eine Stirnansicht des in Figur 5 dargestellten Schussanschlagmechanismus.
Eine beispielsmässige Ausführung einer Webmaschine
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mit einem Schussanschlagmechanismus gemäss der vorliegenden Erfindung ist in Figur 1 dargestellt. Der Rahmen 1 der Maschine mit seinen zwei nicht näher dargestellten Gestell-wänden trägt alle Funktionsbewegungsmechanismen sowie den Mechanismus der Maschine. Im hinteren Teil der Maschine ist drehbar der Kettbaum 2 gelagert, von welchem die Kettfäden 3 über den Streichbaum 4 und die Kreuzstäbe 5 zu den Litzen 6 geführt werden. Die Litzen 6 verteilen abwechselnd die Kettfäden in das Ober- und Untertrum 7, 8 und bilden im Weberhythmus das Webfach 9. Mittels eines näher nicht dargestellten Mechanismus wird der eingetragene Schussfaden in das sich bildende Gewebe 10 im Bindepunkt 11 durch den Kamm 12 angeschlagen. Das hier entstehende Gewebe 10 wird weiter über einen Breithalter 13 auf den Brustbaum 13, und von dort über den mit Druckrollen 16, 17 versehenen Abzugsbaum 15 auf den Warenbaum 18 geführt. Der Kamm 12 ist im Träger 19 gelagert, welcher auf dem aktiven Element 20 begrenzt verschwenkbar mit einer der Achse des anzuschlagenden Schussfadens parallelen Schwenkachse gelagert ist und unter der Einwirkung des Kraftelementes 21 steht. Dieses Kraftelement 21 ist im wesentlichen zwischen dem aktiven Element 20 und dem Träger 19 des Kammes 12 angeordnet. Das aktive Element 20 ist auf der ausschwenkbaren Welle 22 gelagert und z.B. mittels eines bekannten Gelenksmechanismus 23 mit dem Antrieb 24 der Maschine verbunden. Mittels dieses Mechanismus 23 wird das aktive Element 20 zwangsläufig zusammen mit dem Blatt 12 in die Anschlagstellung verschwenkt, wenn der eingetragene, näher nicht dargestellte Schussfaden mittels des Kammes 12 in das sich bildende Gewebe 10 im Bindepunkt 11 angeschlagen wird (siehe Fig. 1).
In der beispielsweisen Ausführung gemäss Figur 2 ist das aktive Element fest auf der verschwenkbaren Welle 22 gelagert und mit einer Aussparung 25 für das Bett 27 des Trägers 19 des Kammes 12 versehen. Dabei ist der Träger 19 des Kammes 12 mit einem zylindrischen Gelenk 26 und einem Arm 28 versehen. Mit dem zylindrischen Gelenk ist er im Lager 29 des Bettes 27 gelagert, und zwischen dem Arm 28 und dem Bett 27 ist ein Kraftelement 21 angebracht. Gemäss Figur 2 sind das z.B. Druckfedern.
In der beispielsweisen Ausführung gemäss Figur 3 kann es auch z.B. ein elastisches Druckrohr 30 sein, welches an eine nicht näher dargestellte Druckmediumquelle angeschlossen ist. Durch Steuerung des Druckes im Rohr 30 ist es mit Vorteil möglich, einen optimalen Verlauf der Anschlagskraft des Kammes 12 zu erreichen.
5 In der beispielsweisen Ausführung gemäss Figur 4 ist der Träger 19 des Kammes 12 auf dem aktiv en Element 20 ausschwenkbar in der Aussparung 31. und zwar auf einem Zapfen 33 gelagert. Zwischen einer Wand 32 der Aussparung 31 und dem Träger 19 ist wiederum ein Kraftelement 21. z.B. io eine Druckfeder angeordnet. Die zweite Wand 34 der Aussparung 31 bildet die Begrenzung der verschwenkbaren Lagerung des Trägers 19 auf dem aktiven Element 20.
In einer weiteren beispielsweisen Ausführung gemäss Figur 5 und 6 ist der Träger 19 des Kammes 12 ausschwenk-15 bar direkt auf der ausschwenkbaren Weile 22 des aktiven Elementes 20 gelagert.
Das aktive Element 20 ist fest mit der ausschwenkbaren Welle 22 verbunden und mit zwei Armen 35 und 36 versehen, zwischen welchen ausschwenkbar der Träger 19 gelagert ist. 20 Dabei ist zwischen einem Arm 35 und dem Träger 19 das Kraftelement 21 gelagert, wobei der zweite Arm 36 die Begrenzung der ausschwenkbaren Lagerung des Trägers 19 des Kammes 12 auf dem aktiven Element 20 bildet.
Der Mechanismus gemäss der beschriebenen beispiels-25 weisen Ausführungen arbeitet derart, dass nach Eintragen des Schussfadens in das Webfach 9 mit der Verdrehung der ausschwenkbaren Welle 22 auch das aktive Element 20 verdreht wird, welches den Kamm 12 in Richtung zum Bindepunkt 11 mitnimmt, zusammen mit dem eingetragenen Schussfaden. 30 Beim Anschlagen des Schussfadens an das Gewebe 10 wird der Kamm 12 abgestellt, da sich jedoch das aktive Element 20 ausschwenkt, beginnt der Träger 19 gegen das Kraftelement 21 einzuwirken, so dass allmählich die Anschlagkraft bis zum Maximum erhöht wird. Nach Beendigung des Anschlages des 35 Schussfadens beginnt sich das aktive Element 20 zurück zu verschwenken und die Anschlagkraft des Kammes 12 auf den Schussfaden allmählich wieder zu verringern. Zugleich wird jedoch der Schussfaden durch die Kettfäden 3 durchflochten, so dass wenn der Kamm 12 aufhört, auf den Schussfaden ein-40 zuwirken, dieser bereits mittels der Kettfäden fixiert ist und aus dem Bindepunkt 11 nicht mehr befreit werden kann.
G
3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

660 503
1. Schussanschlagmechanismus an einer Webmaschine, mit einem zwangsläufig ausschwenkbar auf der Maschine angeordneten aktiven Element, auf welchem der Kamm für den Schussanschlag an das Vorderende des Gewebes in der Anschlagstellung des aktiven Elements angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (12) in einem Träger (19) gelagert ist, welcher auf dem aktiven Element (20) begrenzt verschwenkbar gelagert ist, mit einer mit der Achse des anzuschlagenden Schussfadens parallelen Schwenkachse, und unter Einwirkung eines Kraftelements (21) steht, welches zwischen dem aktiven Element (20) und dem Träger (19) des Kammes (12) angeordnet ist, wodurch die Einwirkungszeit des Kammes auf den Schussfaden in der Anschlagstellung des aktiven Elements (20) verlängert wird.
2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (19) des Kammes (12) mit einem Gelenk (26) versehen ist, mittels welchem er ausschwenkbar in einem Lager (29) eines Bettes (27) auf dem aktiven Element (20) gelagert ist, sowie mit einem Arm (28) versehen ist, zwischen welchem und dem Bett (27) das Kraftelement (21) angeordnet ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Mechanismus nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (19) des Kammes (12) ausschwenkbar in einer Aussparung (31) des aktiven Elements (20) auf einem dort angeordneten Zapfen (33) gelagert ist, wobei das Kraftelement (21) zwischen dem Träger (19) und einer Wand (32) der Aussparung (31) angeordnet ist, wobei die andere Wand (34) eine Begrenzung der verschwenkbaren Lagerung des Trägers (19) des Kammes (12) auf dem aktiven Element (20) bildet.
4. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (19) des Kammes (12) ausschwenkbar auf einer verschwenkbaren Welle (22) des aktiven Elements (20) gelagert ist, wobei das aktive Element (20) mit zwei Armen (35,36) versehen ist, zwischen welchen der Träger (19) gelagert ist, wobei zwischen einem Arm (35) und dem Träger (19) das Kraftelement (21) gelagert ist und der zweite Arm (36) die Begrenzung der ausschwenkbaren Lagerung des Trägers (19) des Kammes (12) auf dem aktiven Element (20) bildet.
5. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftelement (21) als Druckfeder ausgebildet ist.
6. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftelement (21) als Druckrohr (30) ausgebildet ist, welches an eine Druckmediumquelle angeschlossen ist.
CH445/83A 1982-03-29 1983-01-27 Schussanschlagmechanismus an einer webmaschine. CH660503A5 (de)

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CS822152A CS229310B1 (en) 1982-03-29 1982-03-29 Device for weft beat-up on weaving machines

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CH445/83A CH660503A5 (de) 1982-03-29 1983-01-27 Schussanschlagmechanismus an einer webmaschine.

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CS229310B1 (en) 1984-06-18
US4494578A (en) 1985-01-22
IT8347796A0 (it) 1983-02-25
IT8347796A1 (it) 1984-08-25
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