CH660572A5 - Reifenkette. - Google Patents
Reifenkette. Download PDFInfo
- Publication number
- CH660572A5 CH660572A5 CH1334/83A CH133483A CH660572A5 CH 660572 A5 CH660572 A5 CH 660572A5 CH 1334/83 A CH1334/83 A CH 1334/83A CH 133483 A CH133483 A CH 133483A CH 660572 A5 CH660572 A5 CH 660572A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- section
- tire
- inner part
- deflection
- tire chain
- Prior art date
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 11
- 239000006223 plastic coating Substances 0.000 claims 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 9
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000005495 investment casting Methods 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
- B60C27/06—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
- Tires In General (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Reifenkette nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei dieser Reifenkette ist das Innenteil aufweitbar ausgebildet, damit die Reifenkette bei der Montage von der Aus-senseite über den Reifen gestülpt werden kann. Das Spannteil ist an einem Ende des Innenteiles befestigt und durch die am anderen Ende des Innenteiles vorgesehene Umlenkung gleitend geführt. Dadurch kann das Spannteil beim Aufweiten des Innenteiles in entsprechendem Masse durch die Umlenkung gleiten. Diese Reifenkette hat aber den grossen Nachteil, dass sie nicht bei stehendem Fahrzeug aufgezogen und fahrbereit montiert werden kann. Wenn die Reifenkette über den Reifen gestülpt worden ist, befindet sich das freie Ende des Spannteiles an der Aussenseite des Reifens vor dessen Aufstandsfläche. Es ist dadurch nicht möglich, das Innenteil durch Ziehen des Spannstranges zu schliessen. Dazu muss das Fahrzeug erst so weit gefahren werden, bis der im Laufteil befindliche Abschnitt des Spannteiles seitlich neben der Reifenaufstandsfläche liegt. Wenn das Fahrzeug im Schnee festsitzt und nicht mehr bewegt werden kann, lässt sich diese Reifenkette überhaupt nicht fahrbereit aufziehen. Aber auch wenn das Fahrzeug noch gefahren werden kann, lässt sich die Reifenkette nur schwierig montieren. Da die Reifenkette zunächst nur lose auf dem Reifen aufliegt, besteht beim anschliessenden Fahren mit dem Fahrzeug die Gefahr, dass sie vom Reifen abfallt. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Reifenkette unter Umständen sogar vom Reifen abgeschleudert wird, wobei der Radkasten oder die Bremsleitungen beschädigt werden können.
Da das Innenteil der Reifenkette nicht geöffnet werden kann, bleibt das Spannteil auf der Aussenseite des Reifens. Ausserdem lässt sich die Reifenkette dadurch, insbes. von weniger geübten Kraftfahrern, nur mit Mühe über den Reifen stülpen. Das Innenteil besteht aus einem federnden Montagebügel, der beim Überstülpen der Reifenkette gegen die Federkraft des Montagebügels auseinandergebogen werden muss. Hierbei muss der Montagebügel mit verdrehten Händen erfasst und über den Reifen gestülpt werden. Diese
2
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
660 572
Griffhaltung ist ungewohnt, zumal hierbei die Reifenkette noch gegen die Federkraft des Innenteiles nach aussen gebogen werden muss. Ausserdem liegt hierbei die Kette am Körper an, wodurch in der Regel die Kleidung verschmutzt wird. Da die Umlenkung für das Spannteil an einem Ende des Innenteiles vorgesehen ist, ist das Spannteil derart im Laufteil der Reifenkette vorgesehen, dass der im Laufteil liegende Abschnitt des Spannteiles ein Greifstück des Laufteiles bildet. Bei der bekannten Reifenkette wird das Spannteil durch eine Spannkette gebildet, die sehr feingliedrig ausgebildet ist, damit sie leicht durch die Umlenkung gezogen werden kann. Der im Laufteil befindliche Abschnitt des Spannteiles ist dadurch bereits nach kurzer Einsatzdauer der Reifenkette so weit abgenutzt, dass er seine Greiffunktion nicht mehr erfüllen kann. Unter Umständen reisst der Spannteilabschnitt im Laufteil, so dass die Reifenkette nicht mehr auf dem Reifen gehalten wird und vom Reifen herunterfällt. Schliesslich hat die Umlenkung des Spannteiles am einen Ende des Innenteiles den Nachteil, dass die benachbart zum Spannteilabschnitt liegenden Laufteilabschnitte einen sehr grossen Abstand voneinander haben, so dass das Laufteil in diesem Bereich eine sehr grosse Öffnungsweite hat. Die benachbart zum Spannteilabschnitt liegenden Laufteilabschnitte sind dadurch einem besonders starken Verschleiss ausgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Spannteil unter Berücksichtigung eines geringen Verschleisses derart in der Reifenkette anzuordnen, dass diese bei stehendem Fahrzeug fertig montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemässen Reifenkette kann das Innenteil geöffnet werden, so dass es bei der Montage hinter dem Reifen herumgeführt und an der Aussenseite des Reifens bzw. neben ihm geschlossen werden kann. Die Reifenkette lässt sich dann wieder so weit hinter den Reifen zurückschieben, bis der Verschluss hinter dem Reifen liegt. Gleichzeitig wird die Reifenkette von der Aussenseite über den Reifen gestülpt. Es muss nur noch das Spannteil an der Aussenseite des Reifens gezogen werden, wobei zwangsläufig das Innenteil zusammengezogen und gespannt wird. Da die Umlenkung für das Spannteil mit Abstand von den Innenteilenden liegt, wird das Spannteil im Bereich neben der Reifenauf-standsfläche vom Innenteil zum Aussenteil der Reifenkette geführt. Darum muss das Fahrzeug zur Montage der erfindungsgemässen Reifenkette nicht gefahren werden; sie kann bei stehendem Fahrzeug fahrbereit montiert werden. Das Spannteil kann, da die Umlenkung mit Abstand von den Innenteilenden liegt, im Bereich zwischen zwei Laufteilabschnitten über das Laufteil geführt werden. Dadurch bildet der im Laufteil liegende Spannteilabschnitt keinen Greifabschnitt des Laufteiles, so dass er nur einem sehr geringen Verschleiss ausgesetzt ist. Die Greifabschnitte des Laufteiles sind über den gesamten Umfang der Reifenkette gleichmäs-sig verteilt angeordnet, so dass auch im Bereich des innenseitigen Verschlusses die Öffnungsweite des Laufteiles im wesentlichen gleich ist wie in seinem übrigen Bereich. Dadurch sind die beiderseits des innenseitigen Verschlusses liegenden Laufteilabschnitte keinem erhöhten Verschleiss ausgesetzt, so dass das Laufteil gleichmässig abgenutzt wird.
Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht auf das Innenteil einer auf einen Reifen montierten erfindungsgemässen Reifenkette,
Fig. 2 eine Ansicht auf das Aussenteil der montierten Reifenkette gem. Fig. 1,
Fig. 3 in vergrösserter Darstellung ein Führungsteil der erfindungsgemässen Reifenkette gem. den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV — IV in Fig. 3, Fig. 5 in vergrösserter Darstellung ein Befestigungsteil für ein Spannteil der erfindungsgemässen Reifenkette gem. den Fig. 1 und 2,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI — VI in Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII in Fig. 5, Fig. 8 in vergrösserter Darstellung einen Einhängehaken für die erfindungsgemässe Reifenkette gem. den Fig. 1 und 2,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Einhängehaken gem. Fig. 8.
Fig. 10 in vergrösserter Darstellung eine Umlenkung für das Spannteil der erfindungsgemässen Reifenkette gem. den Fig. 1 und 2,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Umlenkung gem. Fig. 10, Fig. 12 einen Innenteilabschnitt einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Reifenkette,
Fig. 13 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XIII in Fig. 12,
Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie XIV — XIV in Fig. 12,
Fig. 15 einen Schnitt längs der Linie XV —XV in Fig. 12, Fig. 16 einen Schnitt längs der Linie XVI —XVI in Fig. 12,
Fig. 17 einen Schnitt längs der Linie XVII —XVII in Fig. 12,
Fig. 18 einen Innenteilabschnitt einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Reifenkette,
Fig. 19 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XIX—XIX in Fig. 18,
Fig. 20 einen Schnitt längs der Linie XX —XX in Fig. 19, Fig. 21 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XXI—XXI in Fig. 18,
Fig. 22 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XXII-XXII in Fig. 18,
Fig. 23 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XXIII-XXIII in Fig. 18,
Fig. 24 einen mit einem Einhängehaken versehenen Innenteilabschnitt der erfindungsgemässen Reifenkette,
Fig. 25 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XXV-XXV in Fig. 24,
Fig. 26 in vergrösserter Darstellung eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XXVI in Fig. 24,
Fig. 27 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XXVII-XXVII in Fig. 24,
Fig. 28 in vergrösserter Darstellung einen Schnitt längs der Linie XXVIII-XXVIII in Fig. 24,
Fig. 29 in vergrösserter Darstellung eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XXIX in Fig. 24,
Fig. 30 einen Schnitt längs der Linie XXX —XXX in Fig. 28,
Fig. 31 ein Innenteil einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Reifenkette.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Reifenkette hat ein Innenteil 1, das über ein Laufteil 2 mit einem Aussenteil 3 verbunden ist. Das Innenteil 1 hat einen ringförmigen Montagebügel 4, der an seinem einen Ende einen Einhängehaken 5 und an seinem anderen Ende ein Befestigungsteil 6 für ein Spannteil 7 aufweist. Auf dem Montagebügel 4 sitzen Anlenkglieder 8 für Laufteilabschnitte 9. Der Montagebügel 4 wird durch einen Federstab gebildet, auf dem die Anlenkglieder 8 sitzen und der im Bereich zwischen den Anlenkglie-dern mit Hülsenabschnitten 10 ummantelt ist, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen. Wie Fig. 1 zeigt, wird das Innenteil 1 bei montierter Reifenkette durch den Montagebügel 4 und einen Abschnitt des Spannteiles 7 gebildet, der den Montagebügel zu einem geschlossenen Ring ergänzt. Der Montagebügel erstreckt sich über einen Winkelbereich von
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
660 572
vorzugsweise mehr als 300°. Er ist federelastisch ausgebildet und kann zum Überstülpen über den Reifen aufgeweitet werden. Der Montagebügel kann auch wesentlich kürzer sein, sich beispielsweise nur über etwa 180° erstrecken. In diesem Fall kann der übrige Abschnitt des Innenteiles durch ein Kettenstück gebildet sein. Es ist aber auch möglich, anstelle des Montagebügels eine Kette, ein Seil oder dgl. zu verwenden. Der Montagebügel hat jedoch den Vorteil, dass er die Montage der Reifenkette sehr erleichtert.
Das Spannteil 7 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Spannkette gebildet, die mit ihrem Endglied am Befestigungsteil 6 befestigt ist, durch zwei auf dem Montagebügel 4 befestigte und mit Abstand voneinander liegende Führungsteile 11,12 geführt und an einer Umlenkung 13 zum Aussenteil 3 umgelenkt wird. Anstelle der Spannkette kann auch ein Spannteil oder dgl. verwendet werden.
Das Laufteil 2 besteht aus ineinandergreifenden, länglichen Kettengliedern. Das Laufteil kann aber auch aus anderen Kettengliedformen gebildet sein, beispielsweise aus ineinandergreifenden Steg- und Ringgliedern. Die Laufteilabschnitte 9 verlaufen von den Anlenkgliedern 8 aus schräg zur Reifenumfangsrichtung. Benachbarte Laufteilabschnitte 9 sind jeweils durch ein Spurstück 14 miteinander verbunden, das in Reifenumfangsrichtung verläuft. Die Anlenkglieder 8 sind jeweils paarweise vorgesehen, wobei die Anlenkglieder jedes Paares nur geringen Abstand voneinander haben. Anstelle der beschriebenen Ausbildung können auch senkrecht zur Reifenumfangsrichtung vom Innen- zum Aussenteil verlaufende Laufteilabschnitte vorgesehen sein, so dass die Reifenkette die Form einer Leiterkette hat. Zwei Laufteilabschnitte 9 können auch in einem einzigen Anlenkglied befestigt sein. Das Laufteil kann darüber hinaus jede geeignete Konfiguration haben.
Das Aussenteil 3 wird durch einen Kettenstrang 15 gebildet, der aus ineinandergreifenden, länglichen Kettengliedern besteht und an seinen Enden jeweils ein Ringglied 16,17 oder dgl. aufweist. Anstelle des Kettenstranges 15 kann auch ein Montagebügel, ein Seilstrang oder dgl. vorgesehen sein.
Die Anlenkglieder für die Laufteilabschnitte 9 werden im Aussenteil 3 durch Haken 18 oder Kettenglieder gebildet, die ebenfalls paarweise vorgesehen sind, wobei die Haken jedes Paares durch jeweils ein Kettenglied 19 voneinander getrennt sind. Zwischen den Haken 18 jedes Paares können auch mehrere Kettenglieder 19 vorgesehen sein. Jeweils zwei Laufteilabschnitte 9 können auch an einen einzigen Haken 18 angeschlossen werden. Die Laufteilabschnitte 9 verlaufen von den Haken aus schräg zur Reifenumfangsrichtung bis zu den Spurstücken 14.
Zur Umlenkung des Spannteiles 7 im Aussenteil 3 ist ein Umlenkteil 20, im Ausführungsbeispiel ein Ringglied 20, vorgesehen, durch das das Spannteil geführt ist. Das Ringglied 20 bildet ein Verbindungsglied, mit dem auch die beiden Haken 18 miteinander verbunden werden können, an die die Laufteilabschnitte 9 angeschlossen sind. Das Spannteil 7 wird infolge dieser Ausbildung im Bereich einer An-lenkstelle der Laufteilabschnitte zum Aussenteil 3 geführt, so dass der über die Lauffläche des Reifens führende Abschnitt 21 des Spannteiles 7 zwischen zwei Laufteilabschnitten 9 liegt. Damit das Spannteil 7 leicht durch die Führungsteile 11,12 und die Umlenkung 13 gleiten kann, wird sie aus kleinen Kettengliedern gebildet, die wesentlich kleiner sind als die Kettenglieder des Laufteiles 2. Dadurch wird der Spannteilabschnitt 21 in der Höhe von den Laufteilabschnitten 9 überragt, so dass der Fahrbahnkontakt des Spannteilabschnittes wesentlich geringer ist als für die benachbarten Laufteilabschnitte 9. Der Spannteilabschnitt ist dadurch nur einem geringen Verschleiss ausgesetzt und hat im wesentlichen keine Greiffunktion; sie wird vielmehr von den Laufteilabschnitten 9 erfüllt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Spannkette 7 nicht reisst und der Halt der Reifenkette auf dem Reifen jederzeit sichergestellt ist.
Auf dem Spannteil 7 ist ein Verbindungsglied 22 verschiebbar angeordnet, das vorteilhaft als Ringglied ausgebildet ist. Es kann aber auch eine Gleithülse oder ein anderes Verbindungsteil sein, mit dem das Spannteil 7 mit dem Haken 5 verbunden werden kann.
Zu Beginn des Aufziehens der Reifenkette auf den Reifen ist das Verbindungsglied 22 aus dem Haken 5 ausgehängt, so dass das Innenteil 1 vollständig geöffnet ist. Das Spannteil 7 wird dann aus der Umlenkung 13 und den Führungsteilen 11,12 so weit herausgezogen, dass der Abstand zwischen dem Verbindungsglied 22 und dem Befestigungsteil 6 ver-grössert wird. Die Reifenkette wird vor dem Reifen auf den Boden derart ausgelegt bzw. in der Hand gehalten, dass der Haken 5 und das Befestigungsteil 6 dem Reifen zugewandt sind. Das Spannteil 7 wird mit seiner gesamten Länge zum Innenteil gezogen. Es wird dann der Montagebügel 4 des Innenteiles 1 vorzugsweise mit dem Haken 5 so weit hinter dem Reifen herumgeführt, dass er auf der anderen Seite des Reifens wieder erscheint. Es ist aber auch möglich, den Montagebügel 4 mit dem Befestigungsteil 6 hinter dem Reifen so weit herumzuführen, bis es auf der anderen Seite im Bereich neben dem Reifen liegt. Hierbei wird auch die Spannkette 7 hinter dem Reifen herumgezogen. In beiden Fällen wird dann das Verbindungsglied 22, das lose auf der Spannkette 7 sitzt, in den Haken 5 eingehängt und dadurch das Innenteil 1 geschlossen. Anschliessend wird die Reifenkette wieder so weit zurückgeschoben, bis der Verschluss 22, 5 hinter dem Reifen liegt. Um diese Lage kenntlich zu machen, ist der dem Verschluss diametral gegenüberliegende Hülsenabschnitt 10' (Fig. 1) optisch markiert, beispielsweise in einem anderen Farbton als die anderen Hülsenabschnitte gehalten; er liegt genau vor dem Reifen, wenn der Verschluss 5,22 die richtige Lage hinter dem Reifen hat. Nach dem Zurückschieben der Reifenkette wird der teilweise vor dem Reifen liegende Montagebügel erfasst und federnd aufgebogen und hierbei gleichzeitig von aussen über den Reifen gestülpt. Beim Aufbiegen des Montagebügels wird die Spannkette 7 selbsttätig nachgezogen, da sie gleitend durch das Verbindungsglied 22 geführt ist. Dieses wird dadurch stets an die erforderliche Stelle der Spannstrangschlaufe geführt. Infolge der feingliedrigen Kettenglieder kann die Spannkette ohne Gefahr des Hängenbleibens durch das Verbindungsglied gezogen werden. Das Verbindungsglied 22 ist im Bereich zwischen dem Befestigungsteil 6 und dem Führungsteil 11 auf der Spannkette beweglich angeordnet, so dass das Verbindungsglied allenfalls bis zum Führungsteil 11 gleiten kann. Dadurch ist sichergestellt, dass sich das Verbindungsglied nach dem Herumführen des Montagebügels hinter dem Reifen stets in Griffnähe befindet und einfach in den Haken 5 eingehängt werden kann. Die Spannkette 7 gleitet auch mühelos durch die Führungsglieder 11,12, die Umlenkung 13 und das Ringglied 20 im Aussenteil 3, so dass sich die Reifenkette sehr leicht aufweiten und über den Reifen stülpen lässt.
Die Umlenkung 13 befindet sich mit Abstand vom Befestigungsteil 6 und vom Führungsteil 12 (Fig. 1), so dass die Spannkette 7 nicht im Bereich der Aufstandfläche 23 des Reifens über die Lauffläche zum Aussenteil 3 geführt wird. Dadurch kann die Reifenkette nach dem Überstülpen sofort, ohne dass das Fahrzeug bewegt werden muss, gespannt werden.
Nach dem Überstülpen der Reifenkette über den Reifen federt der Montagebügel 4 nach dem Loslassen in seine Ausgangslage zurück. Wenn nun die Spannkette 7 von der Aussenseite des Reifens aus angezogen wird, werden die Enden
4
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5, 6 des Montagebügels 4 in Richtung zueinander gezogen, da die Spannkette 7 vom Befestigungsteil 6 durch das in den Haken 5 eingehängte Verbindungsglied 22, die Führungsteile 11,12, die Umlenkung 13 und das Kettenglied 20 geführt ist. Anschliessend wird die Spannkette durch das Ringglied 17 gezogen und dort zum Ringglied 16 um etwa 180° umgelenkt. Anschliessend wird die Spannkette auch durch das Ringglied 16 gezogen und nochmals um 180° umgelenkt und dann in den Kettenstrang 15 des Aussenteiles 3 eingefädelt bzw. durchgeschlungen. Wenn das Innenteil 1 und das Aussenteil 3 ausreichend gespannt sind, wird ein am freien Ende_ der Spannkette 7 vorgesehener Haken 24 in eines der Kettenglieder des Kettenstranges 15 eingehängt.
Die Ringglieder 16,17 bilden Umlenkglieder für die Spannkette 7, so dass mit dem Anziehen der Spannkette nicht nur das Innenteil 1, sondern auch das Aussenteil 3 und somit das Laufteil 2 gespannt wird. Die Verwendung von Ringgliedern oder dgl. als Umlenkglieder hat den Vorteil, dass die Spannkette beim Anziehen nicht hängenbleiben kann, so dass die Reifenkette in einfacher Weise stark gespannt werden kann. Die feingliedrige Spannkette lässt sich mühelos durch die Ringglieder 16,17 ziehen, auch wenn sie unter starker Spannung steht. Sollte die Spannung noch nicht ausreichend sein, kann die Spannkette leicht nachgezogen werden. Mit dem Haken 24 lässt sich dann die Spannkette 7 sicher im Aussenteil 3 einhängen, so dass nicht die Gefahr besteht, dass der Haken während der Fahrt unbeabsichtigt ausgehängt wird.
Sämtliche Umlenkglieder für die Spannkette 7 befinden sich im Innen- und Aussenteil der Reifenkette, so dass sie mit dem Fahrbahnuntergrund nicht in Berührung kommen können, wie dies bei bekannten Reifenketten der Fall ist. Das Laufteil 2 ist dadurch frei von den Umlenkgliedern und besteht ausschliesslich aus den zum Greifen erforderlichen Kettengliedern, so dass das Laufteil optimal an den Verwendungszweck angepasst werden kann. Die Umlenkglieder 22, 13,20,16,17 sind nur einem geringen Verschleiss ausgesetzt und haben dadurch eine lange Lebensdauer.
Der Haken 24 ist vorteilhaft mit einem Vorspannelement 25 verbunden, das im Ausführungsbeispiel ein Gummiring ist, der im Haken 24 und in einem der Kettenglieder der Spannkette 7 befestigt ist. Das Vorspannelement 25 ist derart in der Spannkette 7 angeordnet, dass es so weit gedehnt werden kann, bis die von ihm umfassten Kettenglieder ihre gestreckte Lage einnehmen. Sollte die Spannung der Reifenkette während der Fahrt geringfügig nachlassen, kann die nachlassende Spannung über das Vorspannelement 25 ausgeglichen werden. Anstelle des Gummiringes können auch andere Vorspannelemente eingesetzt werden, mit denen eine selbsttätige Nachspannung der Reifenkette während des Einsatzes möglich ist.
Da das Verbindungsglied 22 gleitend auf der Spannkette 7 gelagert ist, lassen sich Reifentoleranzen sehr einfach überbrücken. Auch kann dadurch die Reifenkette in bestimmtem Umfange für unterschiedliche Reifengrössen verwendet werden. Je nach Reifentoleranz bzw. Reifengrösse ist der Abstand zwischen den Enden 5, 6 des Montagebügels 4 unterschiedlich gross. Der Spannteil 7 überbrückt diesen Abstand und schliesst das Innenteil 1 zum Ring.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Innenteil 1 lässt sich im Baukastenprinzip aus Einzelteilen zusammensetzen. Der Einhängehaken 5, das Befestigungsteil 6, die Führungsteile 11,12 und die Umlenkung 13 sind durch gesonderte Bauteile gebildet (Fig. 3 bis 11), die mit den Federdrahtabschnitten des Montagebügels 4 verbunden werden. Auch die Anlenkglieder 8 für die Laufteilabschnitte 9 werden auf den Federstab des Montagebügels aufgeschoben oder eingepresst. Zumindest im Bereich der Anlenkglieder 8 und der Führungs660 572
teile 11, 12 ist der Federstab mit einer Verdrehsicherung versehen, die ein Verdrehen der Anlenkglieder und der Führungsteile verhindert, so dass sich das Laufteil nicht gegenüber dem Innenteil verdrehen kann. Dadurch wird die Montage der Reifenkette sehr erleichtert. Die Verdrehsicherung kann durch eine entsprechende Querschnittsausbildung des Federstabes des Montagebügels 4 erreicht werden, der beispielsweise dreieckigen, viereckigen oder mehreckigen oder auch unrunden Querschnitt haben kann. Wenn der Federstab runden Querschnitt hat, könnte er im Bereich der Anlenkglieder 8 und der Führungsteile 11,12 verformt sein oder es könnten gesonderte Teile aufgeschoben werden, die eine Verdrehsicherung des angelenkten Laufteilabschnittes 9 sicherstellen.
Die beiden Führungsteile 11,12 sind gleich ausgebildet, so dass im folgenden nur das Führungsteil 11 beschrieben werden soll. Es hat über seine Höhe konstante Dicke und ist mit einem in Ansicht beispielsweise annähernd rechteckigen Befestigungsabschnitt 26 versehen, der mittig eine rechteckige Öffnung 27 hat, die an den Querschnitt des Federstabes angepasst ist. Die Unterseite 28 des Befestigungsabschnittes 26 ist konvex nach aussen gekrümmt und geht in die zueinander parallelen Seitenflächen 29, 30 des Befestigungsabschnittes über. Sie gehen bogenförmig gekrümmt in parallel zu ihnen liegende Seiten 31, 32 eines in Ansicht rechteckigen Führungsabschnittes 33 über. Er weist mittig eine etwa kreisförmige Durchziehöffnung 34 für die Spannkette 7 auf. Der Führungsabschnitt 33 ist breiter als der Befestigungsabschnitt 26. Der die Durchziehöffnung 34 begrenzende Rand 35 ist über den gesamten Umfang in bezug auf die Achse A der Durchziehöffnung 34 konkav gekrümmt und geht bogenförmig gekrümmt in die Stirnseiten 36, 37 des Führungsabschnittes 33 über. Dadurch ist sichergestellt, dass die Spannkette 7 nicht am Führungsabschnitt 33, insbes. am Übergang vom Rand 35 zu den Stirnseiten 36, 37, hängenbleiben kann.
Der die Öffnung 27 begrenzende Rand 38 ist am Übergang zu den Stirnseiten 36, 37 abgerundet (Fig. 4), so dass in diesem Bereich keine Kanten gebildet werden. Dadurch wird das Aufschieben des Führungsteiles auf den Federstab des Montagebügels erleichtert.
Wie Fig. 3 zeigt, ist das Führungsteil 11 symmetrisch zur Längsmittelebene B ausgebildet. Die Längsseiten der rechteckigen Öffnung 27 liegen parallel zu dieser Längsmittelebene, während ihre Schmalseiten parallel zur ebenen Oberseite 39 des Führungsabschnittes 33 liegen, die bogenförmig gekrümmt in die Seiten 31, 32 übergeht. Die Lage-Sicherung der Führungsteile 11,12 auf dem Federstab des Montagebügels wird durch die Hülsenabschnitte 10 sowie das Befestigungsteil 6 erreicht, das für das Führungsteil 11 einen noch näher zu beschreibenden Anschlag aufweist. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Führungsabschnitte 33 der Reifenachse zugewandt, so dass die Spannkette 7 auf der der Reifenachse zugewandten Seite des Montagebügels 4 längs eines Teilstückes des Montagebügels geführt wird. Der Durchmesser der Durchziehöffnung 34 ist grösser als die maximale Breite der Kettenglieder des Spannteiles 7, so dass die Kettenglieder nicht in den Durchziehöffnungen der Führungsteile 11,12 hängenbleiben können.
Das Befestigungsteil 6 (Fig. 5 bis 7) hat eine Öse 40 mit eine vorzugsweise kreisförmigen Befestigungsöffnung 41 für das Endglied der Spannkette 7. Die Öse 40 hat etwa rechtek-kigen Querschnitt (Fig. 7), und ihre Stirnseite 42 ist um die Achse 43 der Befestigungsöffnung 41 teilkreisförmig gekrümmt und geht stetig in zueinander parallele Aussenrän-der 44,45 der Öse über. Der Rand 46 der Befestigungsöffnung 41 ist in bezug auf die Achse 43 stark konkav gekrümmt (Fig. 6 und 7). Die Randausbildung ist vorzugswei-
5
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
660 572
se an die Form des in die Befestigungsöffnung einzuhängenden Kettengliedes angepasst, so dass es ganzflächig am Rand 46 anliegen kann.
Die Ose 40 schliesst an einen kreisförmigen Bund 47 an, dessen Durchmesser mindestens doppelt so gross wie die Breite der Öse ist (Fig. 7). Auf der anderen Seite ist an den Bund 47 ein längliches Halterungsteil 48 angeschlossen, dessen Querschnitt an den Querschnitt des Federstabes angepasst ist.
Entsprechend der Öffnung 27 der Führungsteile 11,12 hat das Halterungsteil 48 ebenfalls vorzugsweise rechteckigen Querschnitt. An den Längsseiten 49, 50 ist das Halterungsteil 48 mit Sicken 51, 52 versehen. Zur Verbindung des Befestigungsteiles 6 mit dem Federstab ist eine (nicht dargestellte) Steckhülse vorgesehen, die auf das Halterungsteil 48 und das zugehörige Federstabende aufgepresst wird. Die Sicken 51, 52 gewährleisten einen absolut sicheren Sitz der Steckhülse auf dem Halterungsteil 48. Die Länge der Steckhülse entspricht mindestens dem Abstand der Sicken 51, 52 vom freien Ende des Halterungsteiles 48.
Wie Fig. 1 zeigt, liegt am Bund 47 ein Anschlussglied 8 an, an dem seinerseits das Führungsteil 11 zur Anlage kommt. Die beiden Führungsteile 11,12 sind durch den Hülsenabschnitt 10 voneinander getrennt.
Der Einhängehaken 5 (Fig. 8 und 9) ist ebenfalls mit einem länglichen Halterungsteil 53 versehen, dessen Querschnitt dem Querschnitt des Federstabes angepasst ist. An seinen Längsseiten 54, 55 ist das Halterungsteil 53 ebenfalls mit Sicken 56, 57 versehen. Der Einhängehaken 5 wird mit dem zugehörigen Federstabende ebenfalls durch eine Steckhülse verbunden, die auf das Halter ungsteil und das Federstabende aufgepresst wird. Durch die Sicken 56, 57 sitzt die Steckhülse fest auf dem Halterungsteil 53. In der Einbaulage ist die Hakenöffnung 58 gegen die Reifenachse gerichtet und dient zur Aufnahme des Verbindungsgliedes 22. Der Befestigungshaken 5 hat über seine Länge im wesentlichen konstante Dicke (Fig. 9). Am Übergang vom Halterungsteil 53 zum Hakenkörper 59 ist ein Absatz 60 vorgesehen, der als Anschlag für das Anschlussglied 8 dient (Fig. 1).
Die Umlenkung 13 wird durch ein Steckbauteil gebildet (Fig. 10 und 11), das an seinen beiden Enden jeweils ein längliches Halterungsteil 61, 62 aufweist, dessen Querschnitt wiederum an den Querschnitt des Federstabes angepasst ist und das auf seinen Längsseiten Sicken (63, 64 bzw. 65, 66 aufweist. Auf die Halterungsteile 61, 62 und die zugehörigen Federstabenden werden ebenfalls (nicht dargestellte) Steckhülsen aufgepresst, die infolge der Sicken absolut sicher auf den Halterungsteilen sitzen. Sie schliessen an ein Umlenkstück 67 an, das in halber Länge (Fig. 10) verbreitert ist und in diesem Bereich eine kreisringförmige Durchziehöffnung 68 für die Spannkette 7 aufweist. Ihr Rand 69 ist in bezug auf ihre Achse 70 konkav gekrümmt und geht bogenförmig in Seitenflächen 71, 72 des Umlenkstückes 67 über. Da die Spannkette vom Umlenkstück 67 um annähernd 90° umgelenkt wird, ist durch diese Randausbildung sichergestellt, dass die Spannkette 7 ohne Hängenbleiben durch die Durchziehöffnung 68 gezogen werden kann. Wie Fig. 11 zeigt, ist das Umlenkteil 13 über seine Länge stetig gekrümmt, so dass es innerhalb des Montagebügels 4 eine etwa stetige Fortsetzung der anschliessenden Montagebügelabschnitte bildet.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Innenteil 1 lässt sich aus den beschriebenen Bauteilen sehr einfach zusammensetzen, so dass unterschiedliche Reifenkettengrössen in einfacher Weise hergestellt werden können.
Die Fig. 12 und 13 zeigen einen Innenteilabschnitt 73, bei dem das Befestigungsteil 6a, die Führungsteile 1 la, 12a und die Umlenkung 13a einstückig miteinander ausgebildet sind. Der Innenteilabschnitt 73 besteht vorzugsweise aus Feinguss. An einem Ende ist er mit der Öse 40a versehen, die die Befestigungsöffnung 41a für ein Endglied der Spannkette 7 aufweist. Der Rand 46a der Befestigungsöffnung ist in bezug auf ihre Achse konkav gekrümmt (Fig. 15). Die Stirnseite 42a der Öse 40a ist um die Achse der Befestigungsöffnung 41a teilkreisförmig gekrümmt (Fig. 12) und ausserdem quer zur Längsmittelebene des Innenteilabschnittes konvex gekrümmt (Fig. 15). Die Öse ist schmaler als das anschliessende Teil des Innenteilabschnittes 73 (Fig. 13 und 15), der über seine Länge im wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat. Wie Fig. 12 zeigt, ist der Innenteilabschnitt 73 über seine Länge teilkreisförmig gekrümmt, wobei seine Längsseiten 74,75 in zueinander parallelen Ebenen liegen und senkrecht zur Krümmungsachse des Innenteilabschnittes angeordnet sind.
Das Führungsteil IIa ragt mit seinem Führungsabschnitt 33a über den Grundkörper 76 des Innenteilabschnittes 73 in Richtung auf die Krümmungsachse. Der Führungsabschnitt 33a ist gleich ausgebildet wie der Führungsabschnitt 33 gem. den Fig. 3 und 4. Er weist die mittig liegende Durchziehöffnung 34a für die Spannkette 7 auf. Die Breite des Führungsabschnittes 33a ist grösser als die Querschnittsbreite des Grundkörpers 76 (Fig. 16), in dessen Längsseiten 74, 75 der Führungsabschnitt mit bogenförmig gekrümmten Seitenflächen 77,78 etwa in deren halber Höhe übergeht. Auch das Führungsteil 12a ist in gleicher Weise ausgebildet wie das Führungsteil 1 la.
Die der Öse 40a zugewandte Stirnseite 36a des Führungsteils IIa geht in eine im Querschnitt halbkreisförmige Vertiefung 79 in der die Führungsteile aufweisenden Unterseite 80 des Grundkörpers 76 über (Fig. 12). An diese Vertiefung schliesst jeweils eine rinnenförmige Vertiefung 81, 82 an, die in den beiden Längsseiten 74,75 des Grundkörpers 76 vorgesehen ist und sich über deren gesamte Höhe erstreckt. In die Vertiefungen 81,82 greifen die zueinander parallelen Schenkel der Anlenkglieder 8 ein, die durch längliche Kettenglieder gebildet sind. Dadurch sind die Anlenkglieder in einfacher Weise gegen Verschieben auf dem Innenteilabschnitt 73 gesichert.
An dem der Öse 40a gegenüberliegenden Ende ist der Innenteilabschnitt 73 mit einem länglichen Halterungsteil 48a versehen, dessen Querschnitt dem Querschnitt des Federstabes des Montagebügels angepasst ist. Das Halterungsteil 48a ist ebenfalls mit Sicken 51a, 52a versehen und wird über eine Steckhülse, die auf ihn aufgepresst wird, mit dem zugehörigen Federstabende verbunden. Infolge der Sicken 51a, 52a wird eine kraftschlüssige sichere Befestigung des Innenteilabschnittes gewährleistet.
Mit geringem Abstand vom Halterungsteil 48a ist der Grundkörper 76 mit einem verbreiterten Abschnitt 83 versehen, in dem die Durchziehöffnung 68a zur Umlenkung der Spannkette 7 vorgesehen ist. Die Durchziehöffnung ist gleich ausgebildet wie bei der Ausführungsform gem. den Fig. 10 und 11.
Etwa in halber Länge zwischen dem Führungsteil 12a und der Durchziehöffnung 68a ist in den Längsseiten 74, 75 des Grundkörpers 76 jeweils eine weitere, im Querschnitt etwa halbkreisförmige Vertiefung 84, 85 vorgesehen (Fig. 12 bis 14). Sie erstrecken sich über die gesamte Höhe der Längsseiten 74,75 und gehen an der Unterseite 80 über die im Querschnitt halbkreisförmige Vertiefung 86 ineinander über. Die Vertiefungen 84 bis 86 sind somit gleich ausgebildet wie die Vertiefungen 79, 81 und 82. Sie dienen ebenfalls zur Aufnahme und Lagesicherung eines als längliches Kettenglied ausgebildeten Anlenkgliedes 8 für die Laufteilabschnitte 9.
Der beschriebene Innenteilabschnitt 73 wird am freien Ende eines Federstabes eines Montagebügels des Innenteiles der Reifenkette befestigt. Der Federstab ist am anderen
6
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
660 572
Ende mit einem Haken versehen, in den das auf der Spannkette 7 lose gelagerte Verbindungsglied 22 eingehängt werden kann. Der Haken kann durch das entsprechend gebogene freie Ende des Federstabes gebildet sein. Er könnte aber auch entsprechend den Fig. 8 und 9 als gesonderter Bauteil ausgebildet sein, der über eine Steckhülse mit dem Federstabende verbunden wird.
Mit dem Innenteilabschnitt 73 wird der Zusammenbau des Innenteiles der Reifenkette erleichtert, da die Führungsteile, das Befestigungsteil und die Umlenkung insgesamt in einem einzigen Arbeitsschritt am Federstab befestigt werden können.
Die Fig. 18 bis 24 zeigen eine zweite Ausführungsform eines Innenteilabschnittes 73b für die Reifenkette. Er unterscheidet sich von der Auführungsform nach den Fig. 12 bis 17 lediglich dadurch, dass der metallische Innenteilabschnitt 73 mit einer Ummantelung 87 aus Kunststoff versehen ist. Der Innenteilabschnitt 73 ist derart ummantelt, dass seine Führungsteile IIa, 12a-und seine Öse 40a aus der Kunst-stoffummantelung 87 ragen. Der Grundkörper 76 ist vollständig in der Ummantelung 87 eingebettet (Fig. 18), die über die Unterseite 80 des Grundkörpers weniger als über dessen Oberseite 88 vorsteht. Die Unterseite 89 der Ummantelung 87 verläuft parallel zur Unterseite 80 des Grundkörpers 76 und ist lediglich an den Durchtrittsstellen der Führungsteile 1 la, 12a und der Umlenkung 13a unterbrochen. Die Oberseite 90 der Kunststoffummantelung 87 verläuft im wesentlichen parallel zur Oberseite 88 des Grundkörpers 76. Die Kunststoffummantelung ist an ihrem dem Führungsteil IIa gegenüberliegenden Bereich mit einem Vorsprung 91 versehen, der schmaler ist als das den Grundkörper 76 umgebende Teil der Ummantelung (Fig. 23). Im Vorsprung 91 ist eine in Längsrichtung des Innenteilabschnittes 73b verlaufende Öffnung 92 vorgesehen, in die ein Anlenkglied 8 oder ein Seitenhaken für einen der Laufteilabschnitte 9 eingehängt oder eingeschlagen werden kann. Der dem Führungsteil IIa zugewandte Rand 93 der Öffnung92 ist in bezug auf die Längsachse des Grundkörpers 76 konvex gekrümmt (Fig. 23) und geht bogenförmig in die zueinander parallelen Längsseiten 74b, 75b des Innenteilabschnittes 73b über. Der vom Führungsteil IIa abgewandte Rand 94 der Öffnung 92 ist in bezug auf die Achse 95 annähernd halbkreisförmig konkav gekrümmt (Fig. 23). Der Rand 94 geht in Seitenflächen 96,97 über, die vom Rand aus nach aussen konvergieren und bis zur Oberseite 98 des Vorsprunges 91 verlaufen. Die konvergierenden Seitenflächen 96,97 bilden den Boden von jeweils einer etwa in halber Länge des Vorsprunges 91 vorgesehenen seitlichen Vertiefung 99,100 (Fig. 18 und 23), die im Bereich der Öffnung 92 gleiche Breite wie diese hat und sich in Richtung auf die Oberseite 98 geringfügig verbreitert (Fig. 18). Die Vertiefungen 99,100 dienen als Verschiebesicherung für das in die Öffnung 92 eingehängte oder eingeschlagene Anlenkglied 8 oder Seitenhaken, das an den die Vertiefungen 99,100 begrenzenden Seitenrändern des Vorsprunges 91 zur Anlage kommt. Wie Fig. 23 zeigt, ist der Vorsprung 91 symmetrisch zur Längsmittelebene 101 des Innenteilabschnittes 73b ausgebildet. Auch das Führungsteil IIa liegt symmetrisch zu dieser Längsmittelebene.
Auf der von der Öse 40a abgewandten Seite des Führungsteils 12a sind zwei weitere, mit Abstand voneinander liegende Vorsprünge 102,103 vorgesehen; die gleich ausgebildet sind wie der Vorsprung 91. Sie weisen jeweils eine Öffnung 104,105 für einzuhängende Anlenkglieder auf.
Im Bereich zwischen den beiden Vorsprüngen 102,103 ist die Durchziehöffnung 68b vorgesehen, die bis zur Unter-und Oberseite 89,90 der Kunststoffummantelung 87 durchgeht und deren Rand, im Querschnitt gesehen, in bezug auf die Achse 70b konkav gekrümmt ist. Die Spannkette 7 wird, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, durch die Führungsteile 1 la, 12a geführt und dann annähernd um 90' umgelenkt und durch die Durchziehöffnung 68b gezogen.
Die Vertiefungen 81, 82, 84, 85 im Grundkörper 76 dienen zur Verankerung der Ummantelung 87, wie dies in Fig. 22 für die Vertiefungen 81, 82 dargestellt ist. Der Kunststoff dringt in die Vertiefungen ein, so dass sich die Ummantelung 87 nicht vom Innenteilabschnitt 73 abziehen lässt.
An dem dem Befestigungsteil 6a gegenüberliegenden Ende ist die Kunststoffummantelung 87 über den Innenteilabschnitt 73 hinaus zu einem Anschlussteil 106 verlängert (Fig. 18 bis 20). Es ist gabelförmig ausgebildet und hat zwei mit Abstand einander gegenüberliegende Schenkel 107, 108, deren voneinander angewandte Aussenseiten 109, 110 parallel zueinander liegen und deren Abstand voneinander grösser ist als die Dicke des Innenteilabschnittes 73b im Bereich ausserhalb des Anschlussteiles 106 (Fig. 19). Die Innenseiten 111, 112 der beiden Schenkel 107, 108 liegen ebenfalls parallel zueinander sowie parallel zu den Aussenseiten 109, 110 und gehen über eine rechtwinklig zu ihnen liegende Verbindungsfläche 113 ineinander über. Sie verläuft von der Oberseite 90 der Kunststoffummantelung 87 aus zunächst rechtwinklig zur Oberseite und geht dann in einen teilkreisförmig in Richtung auf das freie Ende des Innenteilabschnittes 73 gekrümmten Abschnitt über (Fig. 20). Dieser gekrümmte Flächenabschnitt bildet, im Längsschnitt gem. Fig. 20 gesehen, eine stetige Fortsetzung einer Unterseite 114 eines über die Unterseite 89 der Kunststoffummantelung ragenden Vorsprunges 115 über, der an jedem Schenkel 107,108 vorgesehen ist. In den beiden Schenkeln 107, 108 ist jeweils eine kreisförmige Öffnung 116, 117 für einen Gelenk bolzen vorgesehen, mit dem der Innenteilabschnitt 73b an Montagebügelabschnitte angelenkt werden kann, wie dies anhand der Fig. 31 noch näher erläutert werden wird. Die Unterseite 114 der Vorsprünge 115 ist umd die Achse 118 der Öffnungen 116, 117 gekrümmt und geht bogenförmig in die Unterseite 89 der Ummantelung 87 über. Auch der teilkreisförmig gekrümmte Abschnitt der Verbindungsfläche 113 verläuft auf einem Kreis um die Achse 118.
Die Stirnflächen 119,120 der beiden Schenkel 107, 108 sind teilkreisförmig gekrümmt (Fig. 20), so dass beim Verschwenken des Innenteilabschnittes 73b gegenüber dem angeschlossenen Montagebügelabschnitt ein Hängenbleiben mit Sicherheit ausgeschlossen ist.
Die Öffnungen 116, 117 gehen im Bereich der Aussenseiten 109,110 der Schenkel 107, 108 in Vertiefungen 121, 122 über, die grösseren Durchmesser als die Öffnungen haben. Der Kopf des Gelenkbolzens kann dadurch versenkt in den Schenkeln angeordnet werden, so dass keine überstehenden Teile im Bereich der Schenkel vorgesehen sind.
Der metallische Innenteilabschnitt 73 verleiht dem Innenteilabschnitt 73b eine sehr hohe Festigkeit, so dass er im Einsatz der Reifenkette nicht beschädigt oder gar zerstört werden kann.
Die Fig. 24 bis 30 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Innenteilabschnittes 73c, der an einem Ende mit einem Haken 5 versehen ist. Der Innenteilabschnitt 73c kann in Verbindung mit dem das Befestigungsteil 6a aufweisenden Innenteilabschnitt 73b verwendet werden. Bis auf die Führungsteile, die Umlenkung und das Befestigungsteil ist der Innenteilabschnitt 73c in seiner Umrissform gleich ausgebildet wie der Innenteilabschnitt 73b. Der Innenteilabschnitt 73c ist über seine gesamte Länge teilkreisförmig gekrümmt und an einem Ende mit dem Haken 5 und am anderen Ende mit dem Anschlussteil 106c versehen. Die Ausbildung des Hakens 5 ergibt sich aus den Fig. 8 und 9, während das An5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
660 572
schlussteil gleich ausgebildet ist wie das Anschlussteil 106 der zuvor beschriebenen Ausführungsform.
Der Innenteilabschnitt ist ensprechend der vorigen Ausführungsform mit drei Vorsprüngen 91c, 102c, 103c versehen, die gleich ausgebildet sind wie die entsprechenden Vorsprünge der Ausführungsform nach den Fig. 18 bis 23. Sie haben jeweils eine längliche Öffnung 92c, 104c, 105c, in die Anlenkglieder 8 oder Seitenhaken für die Laufteilabschnitte 9 eingehängt werden können. Die Öffnungen liegen in Vertiefungen in den Seitenflächen des Innenteilabschnittes, wie dies anhand der vorigen Ausführungsform beschrieben worden ist und wodurch die eingehängten Anlenkglieder gegen Verschieben längs des Innenteilabschnittes gesichert sind. Die diese Vertiefungen in Längsrichtung des Innenteilabschnittes begrenzenden Seitenwände bilden Anschläge, an denen die Anlenkglieder zur Anlage kommen und die auch die bei Belastung der Anlenkglieder auftretenden Kräfte aufnehmen können.
Der Haken 5 ist mit dem Halterungsteil 53 in die Ummantelung 87c eingebettet.
Wie die Fig. 24 und 26 zeigen, sind die Vorsprünge 91c, 102c, 103c in einem Stegteil 123 vorgesehen, der sich vom hakenseitigen Ende aus bis zum Vorsprung 115c des Innenteilabschnittes 73c erstreckt. Im Bereich des Überganges vom Vorsprung 91c zum übrigen Teil des Innenteilabschnittes ist der Steg 123 verbreitert (Fig. 26). In Draufsicht gem. Fig. 26 erstreckt sich die Verbreiterung 124 bis zu den Aussenseiten des Innenteilabschnittes 73c. Auf ihrer dem Anschlussteil 106c zugewandten Seite geht die Verbreiterung 124 über konvergierende Seitenflächen 125,126 in die Seitenflächen 127,128 des Steges 123 über. Die Stirnseite des Steges 123 bildet die Oberseite 90c des Innenteilabschnittes 73c. Die Unterseite 89c ist wesentlich breiter als die Oberseite (Fig. 27). Der Innenteilabschnitt 73c ist in diesem Bereich verbreitert ausgebildet und wenigstens doppelt so breit wie der Steg 123 (Fig. 26 und 27). In der Einbaulage ist der verbreiterte Abschnitt 129 der Reifenachse zugewandt. Er erstreckt sich über nahezu die gesamte Länge des Innenteilabschnittes 73c vom hakenseitigen Ende bis zum Vorsprung 115c. Der Innenteilabschnitt ist in bezug auf die Längsmittelebene 101c (Fig. 27) symmetrisch ausgebildet. Da der verbreiterte Abschnitt 129 über die beiden Seitenflächen 127, 128 des Steges 123 ragt, hat dieser in der Einbaulage des Innenteilabschnittes Abstand vom Reifen. Dadurch wird verhindert, dass die in die Öffnungen 92c, 104c, 105c eingehängten Anlenkglieder seitlich über den Innenteilabschnitt 73c ragen und zu einer Beschädigung des Reifens führen könnten.
Das Anschlussteil 106c hat entsprechend der zuvor beschriebenen Ausführungsform die beiden parallel zueinander liegenden Schenkel 107c, 108c (Fig. 28 bis 30), die gleich ausgebildet sind wie bei der vorigen Ausführungsform. Der Steg 123 verbreitert sich am Übergang zum Anschlussteil 106c, so dass die voneinander abgewandten Aussenseiten 109c, 110c der Schenkel 107c, 108c in einer Ebene mit den Seitenflächen 130, 131 des verbreiterten Abschnittes 129 liegen (Fig. 28 und 29).
Der Innenteilabschnitt 73c kann zusätzlich mit einer Verstärkungseinlage versehen sein, die beispielsweise aus wenigstens einem Drahtabschnitt oder dgl. gebildet sein kann. Dann weist der Innenteilabschnitt eine hohe Steifigkeit auf, so dass nicht die Gefahr besteht, dass er beim Einsatz beschädigt wird.
Bei den Auführungsformen gem. den Fig. 1 bis 17 weist der Montagebügel 4 einen Federdraht auf, der vorzugsweise rechteckigen Querschnitt hat. Dies hat den Vorteil, dass als Anlenkglieder keine Haken, sondern die auch für das Laufteil verwendeten länglichen Kettenglieder verwendet werden können, die direkt auf dem Federstab verdrehsicher befestigt werden. Die Verwendung eines im Querschnitt eckigen Federdrahtes hat gegenüber einem runden Drahtquerschnitt weiter den Vorteil, dass die Federkraft, die den Montagebügel 4 in die Ringform bringt, wesentlich grösser sein kann als bei einem entsprechenden kreisförmigen Querschnitt. Nach dem Aufbiegen des Montagebügels 4 und Überstülpen der Reifenkette über den Reifen federt dann das Innenteil 1 zuverlässig in seine ringförmige Ausgangslage zurück. Die Spannkette 7 ist in den beschriebenen Ausführungsformen mit einem Ende am Befestigungsteil 6, 6a befestigt.
Selbstverständlich kann die Spannkette auch mit Abstand von diesem Ende am Innenteil befestigt sein, ohne dass dadurch die vorteilhafte Montage der Reifenkette beeinträchtigt wird. Anstelle der beschriebenen Führungsteile 11, 12, IIa, 12a können auch anders gestaltete Führungen vorgesehen sein. Sie können, wie bei den Ausführungsformen nach den Fig. 12 bis 31, einstückig mit dem Innenteil ausgebildet sein, oder sie können gesonderte, nachträglich am Innenteil zu montierende Bauteile sein, wie dies anhand des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 11 beschrieben worden ist. Dadurch können auch bereits vorhandene Reifenketten nachträglich mit den Führungen ausgestattet werden. Die Führungsteile müssen aber so ausgebildet sein, dass die Spannkette leicht durch sie gleiten kann. Die Umlenkung 13 im Innenteil 1 kann ebenfalls als gesondertes Teil (Fig. 1 bis 11) oder einstückig mit dem Innenteil ausgebildet sein (Fig. 12 bis 31).
Fig. 31 zeigt einen Montagebügel 4d, der zusammenlegbar ausgebildet ist, so dass die Reifenkette sehr klein zusammengelegt, verpackt und aufbewahrt werden kann. Dieser Montagebügel weist die Innenteilabschnitte 73c und 73b auf. Ein solcher Montagebügel kann anstelle des Montagebügels gem. Fig. 1 vorgesehen sein. In die Anschlussteile 106c, 106 sind die freien Enden von Bügelabschnitten 132,133 eingesetzt und durch Gelenkbolzen 134,135, die durch die Öffnungen 116,117 in den Schenkeln 107c, 108c; 107,108 sowie durch eine entsprechende Öffnung im freien Ende der Bügelabschnitte gesteckt werden, gelenkig mit ihnen verbunden. Am anderen Ende sind die Bügelabschnitte 132,133 ebenfalls mit Anschlussteilen 136,137 versehen, die gleich ausgebildet sind wie die Anschlussteile 106c, 106 der beiden Innenteilabschnitte 73c, 73b. Die beiden Bügelabschnitte 132,133 sind durch einen weiteren Bügelabschnitt 138 miteinander verbunden, der über Gelenkbolzen 139,140 gelenkig mit ihnen verbunden ist. Der Montagebügel 4d besteht somit aus fünf Bügelabschnitten, die jeweils gelenkig miteinander verbunden sind. Dadurch kann der Montagebügel 4d sehr klein zusammengelegt werden, so dass die Reifenkette wenig Raum beansprucht. Die zwischen die Schenkel 107,108 der Anschlussteile 106 eingreifenden Enden der einzelnen Bügelabschnitte sind mit Stirnseiten versehen, deren Form der Ausbildung der Verbindungsfläche 113 angepasst ist. Dadurch liegen die Bügelabschnitte in der in Fig. 31 dargestellten Betriebslage mit ihren radial zur Durchtrittsöffnung für die Gelenkbolzen liegenden Abschnitten aneinander, so dass sie in dieser Lage anschlagbegrenzt sind. Die ineinandergreifenden Bügelabschnitte können darum nicht über die in Fig. 31 dargestellte Lage hinaus gegeneinander verschwenkt werden. In der Endlage können die ineinandergreifenden Bügelabschnitte noch durch eine Rastverbindung gesichert sein. Sie weist, wie dies in den Fig. 19 und 20 dargestellt ist, an den Innenseiten 111,112 der beiden Schenkel 107,108 des Anschlussteiles 106 jeweils eine kalottenförmige Erhöhung 141,142 auf, der im Ende des anzuschliessenden Bügelabschnittes entsprechende Rastvertiefungen zugeordnet sein können. Wenn die Anschlaglage der beiden Bügelabschnitte erreicht ist, federn die Schenkel 107,108 mit den Rasterhöhungen 141,142 in diese Vertiefungen ein, so dass eine zu8
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
9
660 572
sätzliche Sicherang der Bügelabschnitte in ihrer Endlage erreicht wird.
Die Bügelabschnitte 132,133,138 sind ähnlich ausgebildet wie die Innenteilabschnitte 73b, 73c und weisen ebenfalls Vorsprünge auf, in denen längliche Öffnungen zum Einhängen der Anlenkglieder 8 bzw. Seitenhaken für die Laufteilabschnitte 9 vorgesehen sind.
Der Montagebügel der Reifenkette kann auch aus weniger oder mehr Bügelabschnitten bestehen. Selbst wenn der Montagebügel nur aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten besteht, lässt sich die Reifenkette kleiner zusammenlegen. Der Montagebügel 4d kann selbstverständlich aus der dargestellten Ringlage elastisch aufgeweitet werden, so dass er sich leicht über den Reifen stülpen lässt.
In den dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen wird die Spannkette 7 am Verbindungsglied 22 um 180° umgelenkt und zu dem Bügelabschnitt zurückgeführt, an dem die Spannkette mit ihrem einen Ende befestigt ist. Selbstverständlich kann die Spankette nach Umlenkung am Verbindungsglied 22 nochmals um 180° umgelenkt und dann längs des anderen Bügelabschnittes zurückgeführt und zum Aussenteil der Reifenkette umgelenkt werden. Auch bei einer solchen Ausbildung kann die Reifenkette bei stehendem Fahrzeug vollständig montiert werden.
Bei der Reifenkette befinden sich im Laufteil 2 ausschliesslich dessen Kettenglieder, jedoch keine für die Umlenkung oder Führung der Spannkette vorgesehenen Teile,
wodurch eine sehr hohe Laufruhe erzielt wird. Es besteht dadurch auch nicht die Gefahr, dass solche Teile vom Reifen überrollt und dadurch beschädigt werden können. Auch wird dadurch sichergestellt, dass die Spannkette nicht in diesen Führungsteilen eingeklemmt wird. Die Führungs- und Umlenkteile für die Spannkette sind nur einem geringen Verschleiss ausgesetzt, da sie mit dem Fahrbahnuntergrund nicht in Berührung kommen. Die Spannkette 7 lässt sich mühelos durch die Führungsteile und Umlenkglieder ziehen, so dass die Reifenkette einfach gespannt werden kann. Nach dem Auslegen der Reifenkette auf dem Boden, oder nachdem sie in der Hand gehalten wird, braucht lediglich der Montagebügel 4 erfasst und aufgeweitet zu werden.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 11 sind der Haken 5 und das Befestigungsteil 6 so ausgebildet, dass die in diesem Bereich liegenden Anlenkglieder 8 bzw. Seitenhaken unmittelbar am Absatz 60 und am Bund 47 zur Anlage kommen können. Dadurch können die in diese Anlenkglieder eingehängten Laufteilabschnitte, die unmittelbar benachbart zum Verschluss 5,22 liegen, mit geringem Abstand voneinander angeordnet werden, so dass die Öffnungsweite des Laufteiles 2 in diesem Bereich annähernd gleich gross ist wie im übrigen Bereich des Laufteiles. Insbesondere kann die Öffnungsweite des Laufteiles dadurch im Bereich des Innenverschlusses 5, 22 verhältnismässig klein gehalten werden, so dass die benachbarten Laufteilabschnitte 9 nur einem geringen Verschleiss ausgesetzt sind.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
S
8 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Reifenkette, mit einem Innen- und einem Aussenteil, die durch ein Laufteil miteinander verbunden sind, wobei am Innenteil ein Ende eines Spannteiles befestigt ist, das einen Abschnitt des Innenteiles bildet und über eine am Innenteil vorgesehene Umlenkung über das Laufteil zum Aussenteil geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannteil (7) lösbar mit einem Ende (6) des Innenteiles (1) verbunden ist, und dass die Umlenkung (13) mit Abstand von den Innenteilenden (5, 6) vorgesehen ist.
2. Reifenkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannteil (7) längs des Innenteiles (1) zur Umlenkung (13) geführt ist.
3. Reifenkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Spannteil (7) ein Verbindungsteil (22), wie ein Ringglied, lose sitzt, für das ein Einhängeelement (5) am Innenteil (1) vorgesehen ist und an dem das Spannteil (7) um etwa 180° umgelenkt ist.
4. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (1) zur Führung des Spannteiles (7) wenigstens ein Führungsteil (11, 12) aufweist, das im Bereich zwischen dem benachbarten Innenteilende (6) und der Umlenkung (13) liegt, welche im Bereich zwischen zwei Anlenkstellen (8) von Laufteilabschnitten (9) am Innenteil (1) angeordnet ist.
5. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannteil (7) an der Umlenkung (13) etwa rechtwinklig umgelenkt ist, und dass der umgelenkte Spannteilabschnitt (21) im Laufteil (2) etwa senkrecht zur Kettenlängsrichtung verläuft.
6. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Aussenteil (3) wenigstens eine weitere Umlenkung (20) für das Spannteil (7) vorgesehen ist, die ein Ringglied (20) ist, an dem das Spannteil (7) um etwa 90° entlang des Aussenteiles (3) umgelenkt ist, und dass die weitere Umlenkung (20) zwischen zwei Anlenkgliedern (8) für Laufteilabschnitte (9) liegt.
7. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endglieder (16,17) des als offener Ring ausgebildeten Aussenteiles (3) Umlenkglieder, für das Spannteil (7) sind, das beim Durchziehen durch die Endglieder das Aussenteil (3) schliesst, dass die Innenteilenden (5,6) als Steckglieder ausgebildet sind, die mit einem Halterungsteil (48, 53) über eine Hülse am Innenteil (1) befestigt sind, von denen das eine Innenteilende (5) ein Haken ist und das andere Innenteilende (6) eine Befestigungsöse (40) für das eine Ende des Spannteiles (7) aufweist.
8. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsteile (48, 53), die mit ihren Querschnitt verändernden Abschnitten (63 bis 66, 51, 52), versehen sind, über die Hülsen mit dem Federdraht eines Montagebügels (4) des Innenteiles (1) verbindbar sind.
9. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkung (13) ein mit dem Federdraht zu verbindendes Steckteil ist, das ein mit einer Durchziehöffnung (68) für das Spannteil (7) versehenes Umlenkstück (67) aufweist, an dessen beiden Enden jeweils ein Halterungsteil (61, 62) für jeweils eine Hülse vorgesehen ist, mit der die Umlenkung (13) am Federdraht zu befestigen ist.
10. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile (11, 12) für das Spannteil (7) Steckteile sind, die auf den Federstab des Innenteiles (1) aufsteckbar sind.
11. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile (1 la, 12a) und die Umlenkung (13a) einstückig miteinander ausgebildet und Teil eines Innenteilabschnittes (73) sind, der einstückig mit der Befestigungsöse (40a) ausgebildet und an seinem der Befestigungsöse (40a) gegenüberliegenden Ende mit einem Halterungsteil (48a), das einstückig mit dem Innenteilabschnitt (73) ausgebildet ist, versehen ist, das über eine Steckhülse mit dem Innenteil (1) verbunden ist und zweckmässig mit seinen Querschnitt verändernden Abschnitten (51a, 52a), versehen ist.
12. Reifenkette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteilabschnitt (73) wenigstens teilweise mit einem Kunststoffüberzug (87) versehen ist, der Einhängeöffnungen (92,104,105) für Anlenkglieder (8,18), von Laufteilabschnitten (9) aufweist, dass im Bereich der Einhängeöffnungen (92,104, 105) Lagesicherungen für die Anlenkglieder (8,18) vorgesehen sind, die als an die Einhängeöffnungen (92,104,105) anschliessende Vertiefungen (99,100) in Seitenflächen des Innenteilabschnittes (73b) vorgesehen sind.
13. Reifenkette nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteilabschnitt (73c) im wesentlichen aus Kunststoff besteht und an seinem der Befestigungsöse (40a) bzw. dem Haken (5) gegenüberliegenden Ende (106,106c) gabelförmig ausgebildet ist, das zwei parallel zueinander liegende Schenkel (107,108; 107c, 108c) aufweist, die jeweils mit einer Aufnahmeöffnung (116,117) für Gelenkachsen (134,135) versehen sind, mit denen ein weiterer oder mehrere Innenteilabschnitte (132, 133) anlenkbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823209822 DE3209822A1 (de) | 1982-03-18 | 1982-03-18 | Reifenkette, insbesondere reifengleitschutzkette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH660572A5 true CH660572A5 (de) | 1987-05-15 |
Family
ID=6158564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1334/83A CH660572A5 (de) | 1982-03-18 | 1983-03-11 | Reifenkette. |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS58170605A (de) |
| AT (1) | AT387365B (de) |
| BR (1) | BR8301350A (de) |
| CH (1) | CH660572A5 (de) |
| DE (1) | DE3209822A1 (de) |
| IT (1) | IT1194164B (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2611273A1 (de) * | 1976-03-17 | 1977-09-29 | Sesamat Anstalt | Sicherung fuer schneeketten an fahrzeugreifen |
| DE2730572A1 (de) * | 1977-07-06 | 1979-01-25 | Erlau Ag Eisen Drahtwerk | Reifenkette |
| DE2748249A1 (de) * | 1977-10-27 | 1979-05-03 | Sesamat Anstalt | Vorrichtung zum spannen und sichern von schneeketten |
| DE2903813C2 (de) * | 1979-02-01 | 1981-03-26 | Hans 7000 Stuttgart Ittner | Schneekette für Fahrzeuge |
-
1982
- 1982-03-18 DE DE19823209822 patent/DE3209822A1/de not_active Withdrawn
-
1983
- 1983-03-11 CH CH1334/83A patent/CH660572A5/de not_active IP Right Cessation
- 1983-03-17 JP JP58043274A patent/JPS58170605A/ja active Pending
- 1983-03-17 IT IT20110/83A patent/IT1194164B/it active
- 1983-03-17 BR BR8301350A patent/BR8301350A/pt unknown
- 1983-03-17 AT AT0094783A patent/AT387365B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3209822A1 (de) | 1983-09-22 |
| BR8301350A (pt) | 1983-11-29 |
| IT1194164B (it) | 1988-09-14 |
| AT387365B (de) | 1989-01-10 |
| ATA94783A (de) | 1988-06-15 |
| IT8320110A0 (it) | 1983-03-17 |
| IT8320110A1 (it) | 1984-09-17 |
| JPS58170605A (ja) | 1983-10-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0071566B1 (de) | Verschluss für Reifenketten | |
| DE60023803T2 (de) | Schäkel (Gabelkopf) zum Anhaken auf einer Kette | |
| EP0151228B1 (de) | Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen | |
| DE3310917C2 (de) | ||
| DE2625651C2 (de) | Schneekette | |
| AT394978B (de) | Reifenkette | |
| EP0060804B1 (de) | Gleitschutzkette | |
| DE20006724U1 (de) | Schistockgriff mit Handschlaufe | |
| DE3234028C2 (de) | Reifen- und Gleitschutznetz für Fahrzeugreifen | |
| DE1605670B2 (de) | Verbindungsglied fuer fahrzeugreifenketten | |
| EP0366670B1 (de) | Lösbare gleitschutz-kette für ein fahrzeugrad | |
| EP0389831A2 (de) | Vorrichtung zum Binden langgestreckter Gegenstände | |
| DE2433345A1 (de) | Verkuerzungsklaue fuer gliederkettenstraenge | |
| DE2710057C2 (de) | ||
| CH621736A5 (en) | Anti-skid device for car tyres | |
| CH660572A5 (de) | Reifenkette. | |
| DE3149237C2 (de) | Gleitschutzkette für Fahrzeugräder | |
| DE2246841C2 (de) | Reifenkette, insbesondere Reifengleitschutzkette | |
| DE202004002161U1 (de) | Verkürzungsklaue | |
| DE3400780C2 (de) | ||
| CH647462A5 (en) | Fastener for the side chains of antiskid chains for tyres | |
| DE3014061C2 (de) | ||
| DE4124117C2 (de) | ||
| DE3136844C2 (de) | ||
| AT394338B (de) | Reifenkette |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |