CH660585A5 - Gruppensteuerung fuer aufzuege mit doppelkabinen. - Google Patents

Gruppensteuerung fuer aufzuege mit doppelkabinen. Download PDF

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CH660585A5 CH4410/83A CH441083A CH660585A5 CH 660585 A5 CH660585 A5 CH 660585A5 CH 4410/83 A CH4410/83 A CH 4410/83A CH 441083 A CH441083 A CH 441083A CH 660585 A5 CH660585 A5 CH 660585A5
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Description

Die Erfindung betrifft eine Gruppensteuerung für Aufzüge mit Doppelkabinen, gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Aufzüge können bei jeder Fahrt doppelt soviel so Fahrgäste befördern wie Aufzüge mit Einzelkabinen. Da weniger gehalten werden muss, kann die gleiche Anzahl Stockwerkrufe in kürzerer Zeit bedient werden, so dass die Förderleistung beträchtlich gesteigert werden kann.
Mit der Schweizerischen Patentschrift Nr. 529 054 ist eine 65 Steuerung für eine Aufzugsgruppe mit Doppelkabinen bekannt geworden, bei der die Doppelkabinen derartig ausgebildet sind, dass zwei benachbarte Stockwerke gleichzeitig bedient werden können. Hierbei soll das Füllen eines Gebäudes in möglichst
kurzer Zeit bei annähernd gleichmässiger Belegung der Doppelkabinen dadurch erreicht werden, dass im Erdgeschoss die Fahrgäste zu geradzahligen Obergeschossen in die obere Kabine, zu den ungeradzahligen in die untere Kabine einsteigen, wobei jeweils die Kabinenrufgeber für die nicht der Kabine zugeordneten Geschosse gesperrt sind. Sobald die Kabine auf einen Stockwerkruf anhalten muss, wird die Sperrung aufgehoben, so dass der Zusteiger zu beliebigen Stockwerken fahren kann. Die Steuerung der Aufzugsgruppe arbeitet nach dem System der Unterteilung des Fahrweges in Zonen, wobei Kabinen und Zonen einander zugeordnet sind und die Kabinen gemäss der Lage der Zonen über den ganzen Fahrweg verteilt sind. Bei derartigen Steuerungen ist die Zuteilung der Stockwerkrufe zu den Kabinen lediglich von der Lage und Richtung der Rufe abhängig, wohingegen andere Faktoren, wie beispielsweise die Kabinenlast, bei der Zuteilungsprozedur praktisch nicht berücksichtigt werden. Eine gleichmässige Verteilung der Fahrgäste auf die einzelnen Kabinen der Doppelkabinen ist daher bei Normalbetrieb der Aufzugsanlage nicht möglich, so dass in bezug auf kurze durchschnittliche Wartezeiten der Fahrgäste und Steigerung der Förderleistung keine optimalen Ergebnisse erzielbar sind.
Bei einer aus der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 032 213 bekannten Gruppensteuerung für Aufzüge mit Einzel-kabinen können die Zuordnungen der Kabinen zu den Stockwerkrufen zeitlich optimiert werden. Hierbei wird mittels einer Recheneinrichtung in Form eines Mikroprozessors während eines Abtastzyklus eines ersten Abtasters bei jedem Stockwerk, ob ein Stockwerkruf vorhanden ist oder nicht, aus der Distanz zwischen dem Stockwerk und der von einem Selektor angezeigten Kabinenposition, den innerhalb dieser Distanz zu erwartenden Zwischenhalten und der momentanen Kabinenlast eine den Zeitverlusten von wartenden Fahrgästen und den Zeitverlusten der Fahrgäste in der Kabine proportionale Summe errechne^. Dabei wird die im Berechnungszeitpunkt vorhandene Kabinenlast derart korrigiert, dass die voraussichtlichen, aus den Zu- und Aussteigerzahlen der Vergangenheit abgeleiteten Zu- und Aussteiger bei den zukünftigen Zwischenhalten berücksichtigt werden. Diese, auch Bedienungskosten genannte, Verlustzeitsumme wird in einem Kostenspeicher gespeichert. Während eines Kostenvergleichszyklus mittels eines zweiten Abtasters werden die Bedienungskosten aller Aufzüge über die Vergleichseinrichtung miteinander verglichen, wobei jeweils in einem Zuteilungsspeicher des Aufzuges mit den geringsten Bedienungskosten eine Zuteilungsanweisung speicherbar ist, die dasjenige Stockwerk bezeichnet, dem die betreffende Kabine zeitlich optimal zugeordnet ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, durch Verbesserung der vorstehend beschriebenen Gruppensteuerung eine Gruppensteuerung für Aufzüge mit Doppelkabinen zu schaffen, mittels welcher die Doppelkabinen den Stockwerkrufen derart zuteilbar sind, dass minimale durchschnittliche Wartezeiten der Fahrgäste erzielt werden und die Förderleistung gesteigert wird. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, die Bedienungskosten für jede der beiden Kabinen einer Doppelkabine zu errechnen und mittels einer Vergleichsschaltung miteinander zu vergleichen, wobei die geringeren Bedienungskosten im Kostenspeicher des betreffenden Aufzuges gespeichert werden, und wobei bei Vorliegen von Zuteilungsanweisungen für gleichgerichtete Stockwerkrufe zweier benachbarter Stockwerke und/oder Koinzidenzen von Kabinenrufen und Abtasterstellungen die zu speichernden Bedienungskosten reduziert werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere darin, dass das Anhalten an benachbarten Stockwerken mit gleichgerichteten Stockwerkrufen und/oder an Stockwerken mit Kabinen- oder Stockwerkrufen gefördert wird, wodurch weniger Halte entstehen, die Wartezeiten verringert werden und die
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Förderleistung erhöht wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass jeweils die Kabine mit den kleineren Bedienungskosten einen einzelnen zugeteilten Stockwerkruf bedient. Auf diese Weise werden die Doppelkabinen gleichmässiger gefüllt und die Förderleistung zusätzlich gesteigert.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Gruppensteuerung für einen Aufzug einer aus drei Aufzügen bestehenden Aufzugsgruppe;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Vergleichsschaltung eines Aufzuges der Gruppensteuerung gemäss Fig. 1, und
Fig. 3 ein Diagramm des zeitlichen Ablaufes der Steuerung.
In der in Fig. 1 ist mit 1 ein Aufzugsschacht eines Aufzuges a einer aus beispielsweise drei Aufzügen a, b und c bestehenden Aufzugsgruppe bezeichnet. Eine Fördermaschine 2 treibt über ein Förderseil 3 eine im Aufzugsschacht 1 geführte, aus zwei in einem gemeinsamen Fahrkorbrahmen angeordnete Kabinen 5,6 gebildete Doppelkabine 4 an, wobei gemäss der als Beispiel gewählten Aufzugsanlage sechzehn Stockwerke El bis E16 bedient werden. Der Abstand der beiden Kabinen 5,6 voneinander ist so gewählt, dass er mit dem Abstand zweier benachbarter Stockwerke übereinstimmt. Die Fördermaschine 2 wird von einer aus der Europäischen Patentanmeldung Nr 0 026 406 bekannten Antriebssteuerung gesteuert, wobei die Sollwerterzeugung, die Regelfunktionen und die Stoppeinleitung mittels eines Mikrocomputersystems 7 realisiert werden, und wobei mit 8 die Mess- und Stellglieder der Antriebssteuerung symbolisiert sind, die über ein erstes Interface IF1 mit dem Mikrocomputersystem 7 in Verbindung stehen. Jede Kabine 5,6 der Doppelkabine 4 weist eine Lastmesseinrichtung 9, eine den jeweiligen Betriebszustand Z der Kabine signalisierende Einrichtung 10 und Kabinenrufgeber 11 auf. Die Einrichtungen 9,10 sind über das erste Interface IF1 mit dem Mikrocomputersystem 7 verbunden. Die Kabinenrufgeber 11 und auf den Stockwerken vorgesehene Stockwerkrufgeber 12 sind beispielsweise über eine mit der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 062141 bekannt gewordene Eingabeeinrichtung 13 und ein zweites Interface IF2 am Mikrocomputersystem 7 angeschlossen.
Das Mikrocomputersystem 7 besteht aus einem Stockwerkrufspeicher RAMI, zwei den einzelnen Kabinen 5,6 der Doppelkabine 4 zugeordneten Kabinenrufspeichern RAM2, RAM3, einem die momentane Last PM jeder einzelnen Kabine 5,6 speichernden Lastspeicher RAM4, zwei den Betriebszustand Z der Kabinen 5,6 speichernden Speichern RAM5, R AM6, zwei Kostenanteilspeichern RAM7, RAM8, einem Kostenspeicher RAM9, einem Zuteilungsspeicher RAM10, einem jeweils ein Kennzeichen der Kabine 5,6 mit den kleineren Bedienungskosten K speichernden Kennzeichenspeicher RAM11, einem Programmspeicher EPROM und einem Mikroprozessor CPU, der über einen Bus B mit den Speichern RAMI bis RAMI 1, EPROM verbunden ist. Mit Rl und R2 sind ein erster und ein zweiter Abtaster einer Abtasteinrichtung bezeichnet, wobei die Abtaster RI, R2 Register sind, mittels welcher den Stockwerk-nummern und der Laufrichtung entsprechende Adressen gebildet werden. Die Kostenanteilspeicher RAM7, RAM8 weisen je Abtasterstellung zwei Speicherplätze v, h auf, die den beiden Kabinen 5,6 der Doppelkabine 4 zugeordnet sind. Mit R3 ist ein Selektor in Form eines weiteren Registers bezeichnet, welcher bei fahrender Kabine die Adresse desjenigen Stockwerkes anzeigt, auf dem die Kabine noch anhalten könnte. Wie aus vorstehend genannter Antriebssteuerung bekannt, sind den . Selektoradressen Zielwege zugeordnet, die mit einem in einem Sollwertgeber erzeugten Zielweg verglichen werden. Bei Gleichheit der Wege und Vorliegen eines Haltebefehls wird die Verzögerungsphase eingeleitet. Ist kein Haltebefehl vorhanden, so wird der Selektor R3 auf das nächste Stockwerk geschaltet.
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Eine mit den Kostenanteilspeichern RAM7, RAM8, dem Kostenspeicher RAM9 und dem Kennzeichenspeicher RAM11 verknüpfte Vergleichsschaltung VS weist gemäss Fig. 2 zwei Addierer ADI, AD2 und einen Komparator KO auf. Die für nachstehend näher beschriebene Operationen benötigte Vergleichsschaltung VS wird vom Mikroprozessor CPU gebildet.
Die Mikrocomputersysteme 7 der einzelnen Aufzüge a, b, c sind über eine aus der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 050 304 bekannte Vergleichseinrichtung 14 und ein drittes Interface IF3 sowie über ein aus der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 050 305 bekanntes Partyline-Übertragungssystem 15 und ein viertes Interface IF4 miteinander verbunden und bilden in dieser Weise die erfindungsgemässe Gruppensteuerung.
Anhand der Fig. 3 wird im folgenden der zeitliche Ablauf und die Funktion der vorstehend beschriebenen Gruppensteuerung erläutert:
Bei Auftreten eines einen bestimmten Aufzug a, b, c der Gruppe betreffenden Ereignisses, wie beispielsweise Eingabe eines Kabinenrufes, Zuteilung eines Stockwerkrufes oder Änderung der Selektorstellung, beginnt der dem betreffenden Aufzug zugeordnete erste Abtaster Rl mit einem Umlauf, im folgenden Kostenberechnungszyklus KBZ genannt, ausgehend von der Selektorstellung in Fahrtrichtung der Kabine, wobei das Ergebnis bei Aufzug a eingetreten sein möge (Zeitpunkt I). Bei jeder Abtasterstellung wird nun vom Mikroprozessor CPU des Mikrocomputersystems 7 für jede einzelne Kabine 5,6 der Doppelkabine 4 gemäss den Formeln der Patentansprüche 2 und 3 eine den Zeitverlusten von wartenden Fahrgästen proportionale Summe, auch Bedienungskosten K genannt, errechnet, wobei die Faktoren kx und k2 wie bei einer mit der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 032 213 bekannt gewordenen, nach dem gleichen Prinzip arbeitenden Gruppensteuerung für Aufzüge mit Einzelkabinen ermittelt werden. Beim Berechnungsvorgang werden die inneren und äusseren Bedienungskosten Klv, KAv, KIh, KAh getrennt ermittelt und in den Speicherplätzen v, h der Kostenanteilspeicher RAM7, RAM8 gespeichert. Die danach für jede einzelne Kabine 5,6 der Doppelkabine 4 mittels der Addierer ADI, AD2 der Vergleichsschaltung VS gebildeten gesamten Bedienungskosten Kv, Kh werden miteinander verglichen und im Kennzeichenspeicher RAM11 ein Kennzeichen der Kabine 5 oder 6 mit den kleineren Bedienungskosten eingeschrieben, wobei beispielsweise die in Fahrtrichtung hintere Kabine 5 oder 6 die kleineren Bedienungskosten aufweisen möge und die hintere Kabine jeweils durch eine logische «1» gekennzeichnet ist (Fig. 1, 2). Bei Vorhandensein des Kennzeichens «1» werden somit die Bedienungskosten Kh der hinteren Kabine im Kostenspeicher RAM9 gespeichert. Hierauf wird durch Bildung einer neuen
Adresse der Abtaster Rl auf das nächste Stockwerk geschaltet und der Berechnungsvorgang wiederholt.
Nach Beendigung des Kostenberechnungszyklus KBZ (Zeitpunkt II) beginnen die zweiten Abtaster R2 bei allen Aufzügen a, 5 b, c gleichzeitig einen Umlauf, im folgenden Kostenvergleichszyklus KVZ genannt, ausgehend vom ersten Stockwerk (Zeitpunkt III). Der Start der Kostenvergleichszyklen KVZ erfolgt beispielsweise fünf-bis zehnmal pro Sekunde. Bei jeder Abtasterstellung werden die in den Kostenspeichern RAM9 der Aufzüge io a, b, c enthaltenen Bedienungskosten Kv oder Kh der Vergleichseinrichtung 14 zugeleitet und miteinander verglichen, wobei jeweils im Zuteilungsspeicher RAM10 des Aufzuges a, b, cmit den geringsten Bedienungskosten K eine Zuteilungsanweisung in Form einer logischen «1» speicherbar ist, die dasjenige Stock-15 werk bezeichnet, dem der betreffende Aufzug a, b, c zeitlich optimal zugeordnet ist. Beispielsweise möge aufgrund des Vergleiches in der Abtasterstellung 9 eine Neuzuteilung durch Löschung einer Zuteilungsanweisung bei Aufzug b und Einschreibung einer solchen bei Aufzug a erfolgen (Fig. 1). Da 20 gemäss Beispiel für Stockwerk E9 ein Stockwerkruf gespeichert ist und der Selektor R3 auf dieses Stockwerk zeigt (Fig. 1), könnte beim Aufzug a die Verzögerungsphase eingeleitet werden, wenn die anfänglich erwähnten Kriterien gegeben sind. Hierbei wird bei Vorhandensein des Kennzeichens «1» im Kenn-25 Zeichenspeicher RAM11 der der nächstfolgenden Selektorstellung entsprechende Zielweg vorgegeben, so dass die Doppelkabine 4 beispielsgemäss mit der weniger beladenen, hinteren Kabine 5 oder 6 auf dem Stockwerk E9 halten würde. Durch die Neuzuteilung bei Abtasterstellung 9 wird bei den Aufzügen a und 30 b je ein neuer Kostenberechnungszyklus KBZ gestartet und der Kostenvergleichszyklus KVZ unterbrochen, da der erstere Priorität hat. Während der Kostenberechnungszyklus KBZ von Aufzug b unterbrechungslos abläuft, möge derjenige des Aufzuges a zwischen den Zeitpunkten IV und V wegen eines Antriebs-35 regelungsvorganges aussetzen. Anschliessend wird der Kostenvergleich bei Abtasterstellung 10 fortgesetzt, um bei Abtasterstellung 9 (abwärts) durch Eintreten eines Ereignisses bei Aufzug c, beispielsweise Änderung der Selektorstellung, wieder unterbrochen zu werden (Zeitpunkt VI). Nach Beendigung des 40 dadurch ausgelösten Kostenberechnungszyklus KBZ bei Aufzug c (Zeitpunkt VII) erfolgt Fortsetzung des Kostenvergleichszyklus KVZ und dessen Beendigung bei Abtasterstellung 2 (abwärts). Zwischen den Zeitpunkten VIII und IX läuft ein weiterer, beispielsweise durch einen Kabinenruf ausgelöster 45 Kostenberechnungszyklus KBZ für Aufzug a ab, worauf zum Zeitpunkt X der nächste Kostenvergleichszyklus KVZ gestartet wird.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. 660 585
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Gruppensteuerung für Aufzüge mit Doppelkabinen, welche Aufzüge zwei in einem gemeinsamen Fahrkorbrahmen angeordnete Kabinen (5,6) aufweisen, mitKabinenrufspeichern (RAM2, RAM3) und den Kabinen (5,6) zugeordneten Lastmesseinrichtungen (9), mit Stockwerkrufspeichem (RAMI), mit jedem Aufzug der Gruppe zugeordneten, jeweils das Stockwerk eines möglichen Anhaltens anzeigende Selektoren (R3) sowie mit einer für jedes Stockwerk mindestens eine Stellung aufweisenden Abtasteinrichtung (RI, R2), wobei eine Steuerungseinrichtung vorgesehen ist, die je Aufzug eine Recheneinrichtung (CPU) aufweist, welche bei jeder Stellung eines ersten Abtasters (Rl) der Abtasteinrichtung (RI, R2) den Wartezeiten von Fahrgästen entsprechende Bedienungskosten (K) ermittelt, und wobei zwei je einen Bedienungskostenanteil (Kb KA) speichernde Kostenanteilspeicher (RAM7, RAM8), ein die Bedienungskosten (K) speichernder Kostenspeicher (RAM9), eine die Kabine mit den kleinsten Bedienungskosten (K) bei jeder Stellung eines zweiten Abtasters (R2) der Abtasteinrichtung (Rl, R2) ermittelnde Vergleichseinrichtung (14) und ein Zuteilungsspeicher (RAM10) vorgesehen sind, wobei in den Zuteilungsspeicher (RAM10) der die geringsten Bedienungskosten (K) aufweisenden Kabine (4) eine Zuteilungsanweisung für einen vorhandenen oder zukünftigen Stockwerkruf einschreibbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    - dass die Kostenteilspeicher (RAM7, RAM8) je Abtasterstellung zwei Speicherplätze (v, h) aufweisen, in welchen für jede einzelne Kabine (5,6) der Doppelkabine (4) errechnete Bedienungskostenanteile (KIv, KIh, KAv, Kai,) gespeichert sind,
    -dass eine Vergleichsschaltung (VS) vorgesehen ist, die mit den Kostenanteilspeichern (RAM7, RAM8) und dem Kostenspeicher (RAM9) verknüpft ist und welche die Bedienungskosten (Kv, Kh) der beiden Kabinen (5,6) der Doppelkabine (4) miteinander vergleicht, wobei die geringeren Bedienungskosten (Kv, Kh) im Kostenspeicher (RAM9) speicherbar sind,
    - dass ein Kennzeichenspeicher (RAM11) vorgesehen ist, der mit der Vergleichsschaltung (VS) und dem Selektor (R3) in Verbindung steht und in welchem ein Kennzeichen der Kabine (5,6) mit den kleineren Bedienungskosten (Kv, Kh) gespeichert ist, und
    - dass der in dem einen Kostenanteilspeicher (RAM7) zu speichernde erste Bedienungskostenanteil (Klv, K]h) bei Vorliegen von Zuteilungsanweisungen für gleichgerichtete Stockwerkrufezweier benachbarter Stockwerke und/oder Koinzidenzen von Kabinenrufen und Abtasterstellungen des ersten Abtasters (Rl) reduzierbar ist.
  2. 2. Gruppensteuerung für Aufzüge nach Patentanspruch 1, wobei die Ermittlung der Bedienungskosten nach der Beziehung
    K = tv(PM+k1-RE-k2-Rc)+k1[m-tm+tv(R+Z)]
    erfolgt, worin tv die Verzögerungszeit bei einem Zwischenhalt,
    PM die momentane Kabinenlast im Zeitpunkt der Berechnung,
    RE die Anzahl zugeteilter Stockwerkrufe zwischen Selektor-und Abtasterstellung,
    Rc die Anzahl Kabinenrufe zwischen Selektor- und Abtasterstellung,
    k] eine in Abhängigkeit von den Verkehrsverhältnissen ermittelte voraussichtliche Anzahl zusteigende Personen pro Stockwerkruf,
    k2 eine in Abhängigkeit von den Verkehrsverhältnissen ermittelte voraussichtliche Anzahl aussteigende Personen pro Kabinenruf,
    m die Anzahl Stockwerkdistanzen zwischen Selektor- und Abtasterstellung,
    tm die mittlere Fahrzeit pro Stockwerkdistanz,
    R die Anzahl der zu erwartenden Halte zwischen Selektor-und Abtasterstellung,
    Z einen vom Betriebszustand der Kabine abhängigen Zuschlag,
    5 tv(PM+k1-RF-k2-Rc) den Wartezeiten von in der Kabine voraussichtlich befindlichen Fahrgästen entsprechende innere Bedienungskosten Kt, die während eines Haltes auf einem von der Abtasterstellung bezeichneten Stockwerk entstehen würden, und io ki[m-tm+tv(R+Z)] den Wartezeiten von in einem von der Abtasterstellung bezeichneten Stockwerk voraussichtlich befindlichen Fahrgästen entsprechende äussere Bedienungskosten KA bedeuten,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlung der Bedie-15 nungskosten Kv, Kh jeder einzelnen Kabine (5,6) der Doppelkabine (4) bei jeder Abtasterstellung nach den Beziehungen
    Kv=Sv'KIV_|_g.^ 20 K|,—Sh'Kih+KAll erfolgt, worin
    Klv, KAv die inneren bzw. äusseren Bedienungskosten der in Fahrtrichtung vorderen Kabine und 25 Kih, Kai, die inneren bzw. äusseren Bedienungskosten der in Fahrtrichtung hinteren Kabine sowie
    Sv, Sh einen Statusfaktor bedeuten, wobei Sv, Sh = 0 ist, wenn Koinzidenz eines Kabinenrufes und der Abtasterstellung vorliegt,
    30 Sv, Sh = 1 ist, wenn Zuteilungsanweisungen für gleichgerichtete Rufe zweier benachbarter Stockwerke vorliegen,
    Sv, Sh = 2 ist, wenn weder Koinzidenz noch Zuteilungsanweisungen für gleichgerichtete Rufe zweier benachbarter Stockwerke vorliegen.
    35 3. Gruppensteuerung für Aufzüge nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zähler (CPU) vorgesehen ist, der zugeteilte, gleichgerichtete Rufe zweier benachbarter Stockwerke paarweise zählt, und dass die Anzahl der zu erwartenden Halte R zwischen Selektor- und Abtasterstellung nach der Bezie-40 hung
    R = RE+RC-Rec-REE
    errechnet wird, wobei 45 Re die Anzahl zugeteilter Stockwerke zwischen Selektor- und Abtasterstellung,
    Rc die Anzahl Kabinenrufe zwischen Selektor- und Abtasterstellung,
    Rec die Anzahl Koinzidenzen von Kabinenrufen und zugeteil-50 ten Stockwerkrufen zwischen Selektor- und Abtasterstellung und Ree die Anzahl Paare zugeteilter, gleichgerichteter Rufe zweier benachbarter Stockwerke zwischen Selektor- und Abtasterstellung bedeuten.
    55
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