CH660613A5 - Fassadenverkleidungsplatte. - Google Patents

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CH660613A5
CH660613A5 CH272283A CH272283A CH660613A5 CH 660613 A5 CH660613 A5 CH 660613A5 CH 272283 A CH272283 A CH 272283A CH 272283 A CH272283 A CH 272283A CH 660613 A5 CH660613 A5 CH 660613A5
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CH
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insertion groove
extension
cross
facade cladding
cladding panel
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CH272283A
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Josef Salhofer
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Josef Salhofer
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/18Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of organic plastics with or without reinforcements or filling materials or with an outer layer of organic plastics with or without reinforcements or filling materials; plastic tiles

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fassadenverkleidungsplatte mit einer sich längserstreckenden, zum Plattenrand offenen Einstecknut an zumindest einer Seite, wenigstens einem der Einstecknut benachbarten Befestigungsvorsprung, und mit einem auf der der Einstecknut gegenüberliegenden Plattenseite vorgesehenen, in die Einstecknut einer benachbarten Platte zu passen bestimmten Einsteckfortsatz, wobei die Einstecknut eine Querschnittsverengung oder der Einsteckfortsatz eine Querschnittsverdickung aufweist.
Es sind bereits verschiedene Fassadenverkleidungsplatten vorgeschlagen worden, vgl. z.B. die US-PS 3 217 453, aber auch die CH-PSen 353 159 und 436 665 sowie die AT-PSen 309 751 und 313 536, wobei diese Platten in der Regel nur an einer Längsseite an ihrem Untergrund, etwa einem Lattenrost über einer Isolierungsschicht, befestigt werden und dabei insbesondere ineinandergreifen. Beispielsweise weist die Fassadenverkleidungsplatte gemäss der US-PS 3 217 453 am oberen Längsrand eine sich zum Nutboden hin linear verengende Einstecknut auf, in die ein unterer, entsprechend abgeschrägter Einsteckfortsatz einer benachbarten Platte bis zum Anschlag am Nutboden eingesteckt wird. Dabei ist keine Möglichkeit für Dehnungen der Platten infolge von Temperaturerhöhungen gegeben, und bei einer Kontraktion der bekannten Platten, bei niedrigeren Temperaturen, bewegt sich der Einsteckfortsatz der jeweils oberen Platte in der Einstecknut der unteren Platte nach oben, wodurch zufolge der Abschrägungen ein lockerer Sitz des unteren Randes der oberen Platte bewirkt wird, so dass zumindest eine unangenehme Geräuschentwicklung (Klappern bei Wind) die Folge sein kann. Bei Temperaturdehnungen wären andererseits Verwerfungen und unter Umständen sogar ein Bruch der bekannten Platten zu erwarten. Um Dimensionsänderungen der Platten zufolge von Temperaturschwankungen zu ermöglichen, wurden in den vorstehend genannten CH-PSen und AT-PSen bereits Ausbildungen vorgeschlagen, bei denen die Platten mit hakenartigen Profilen an den Längsrändern oder aber mit flachen Federn in einem Kastenprofil mit Schlitzführung gegenseitig verschiebbar ineinandergreifen. Bei den bekannten Fassadenverkleidungsplatten ist dabei jedoch, soweit eine gegenseitige Verschiebbarkeit im Überlappungsbereich der Platten zur Ermöglichung der Dimensionsänderungen vorgesehen ist, die Montage schwierig, da jede neue Platte nur so weit in die vorhergehend montierte Platte eingeschoben bzw. mit dieser verhakt werden darf, dass sowohl eine Dehnung bei Temperaturerhöhung als auch eine Kontraktion bei Absinken der Temperatur möglich ist. Dadurch wird die Verlegung ausserordentlich erschwert, und in der Praxis kommt es daher immer wieder dazu, dass sich die montierten Fassadenverkleidungsplatten zufolge Wärmedehnungen oder Kontraktionen bei Absinken der Temperatur werfen und sogar lösen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fassadenverkleidungsplatte der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die bei möglichst einfacher Ausbildung im verlegten Zustand Dimensionsänderungen, also Dehnungen und Kontraktionen bei Temperaturänderungen, ermöglicht und dabei doch eine unkomplizierte Montage erlaubt.
Diese Aufgabe wird bei einer Fassadenverkleidungsplatte der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Querschnittsverengung der Einstecknut bzw. die Querschnittsverdickung des Einsteckfortsatzes in Form einer Stufe ausgebildet ist, und dass der Abstand der Stufe in der Einstecknut vom Rand der Einstecknut an der Vorderseite der Platte kleiner ist als die Höhe des Einsteckfortsatzes bzw. dass der Abstand der Stufe des Einsteckfortsatzes von dessen Rand kleiner ist als die Tiefe der Einstecknut.
Bei einer derartigen Ausbildung bildet die die Querschnittsverengung der Einstecknut oder aber die die Querschnittsverdickung des Einsteckfortsatzes bildende Stufe bei der Montage einen Anschlag, so dass die Verlegung der Fassadenverkleidungsplatten zufolge dieser Montagehilfe wesentlich erleichtert wird. Andererseits ist sowohl eine Dehnung als auch eine Kontraktion bei Temperaturschwankungen möglich, wobei im Fall einer Wärmedehnung der beispielsweise leistenförmige Einsteckfortsatz unter Überwindung des Widerstandes, der durch die Stufe gegeben ist, die die Querschnittsverengung bzw. Querschnittsverdickung bildet, weiter in die Einstecknut hineinwandert. Dabei wird z.B. der Einsteckfortsatz etwas ausgelenkt, damit er sich tiefer in die Einstecknut hineinbewegen kann. Die Fassadenverkleidungsplatte kann dabei einfach ausgebildet sein, wobei insbesondere keine aufwendigen Hakenausbildungen erforderlich sind, wie sie bei den Platten gemäss den einleitend genannten AT-PSen 313 536 und 309 551 vorgesehen sind.
Die so zur Bildung einer Montagehilfe bei Vorliegen eines Dehnungssystems vorgesehene Stufe wird zweckmässigerweise an der bei der Montage oberen Längsseite sowie eventuell auch an einer Breitseite der länglichen Fassadenverkleidungsplatte vorgesehen. Es ist dabei v.a. herstellungstechnisch von besonderem Vorteil, wenn sich die die Querschnittsverengung bildende Stufe kontinuierlich längs der vorderen Wand der Einstecknut erstreckt. In entsprechender
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Weise ist es vorteilhaft, wenn sich die die Querschnittsverdik-kung bildende Stufe kontinuierlich längs der Vorderseite des leistenförmigen Einsteckfortsatzes erstreckt. Unter «Vorderseite» bzw. «vorderer Wand» ist dabei jene Seite bzw. Wand zu verstehen, die im montierten Zustand der Platte weiter aussen, d.h. weiter vom Untergrund entfernt ist.
Um die Einwärtsbewegung des Einsteckfortsatzes in die Nut hinein bei Wärmedehnungen zu erleichtern, ist es weiters vorteilhaft, wenn die Stufe abgerundet oder abgeschrägt ist.
Andererseits ist es vielfach, etwa zur leichteren Überwindung des Widerstandes bei Dehnungen, auch von Vorteil, wenn die die Querschnittsverengung bzw. -Verdickung bildende Stufe in Form von in Abständen voneinander vorgesehenen, insbesondere noppenförmigen Vorsprüngen an der vorderen Wand der Einstecknut bzw. an der Vorderseite des Einsteckfortsatzes gebildet ist.
Die Erfindung wird nun nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert. Im einzelnen zeigen in der Zeichnung:
die Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Fassadenverkleidungsplatte;
Fig. 2 einen horizontalen Querschnitt durch diese Platte gemäss der Linie II-II in Fig. 1 ;
Fig. 3 einen vertikalen Querschnitt durch die Platte gemäss der Linie III-III in Fig. 1 ;
Fig. 4 einen vertikalen Querschnitt durch zwei ineinander gesteckte Platten im Überlappungsbereich, mit einer gegenüber Fig. 3 modifizierten Ausführungsform der Querschnittsverengung der Einstecknut der unteren Platte;
Fig. 5 einen Querschnitt durch die in Fig. 4 untere Fassadenverkleidungsplatte, gemäss der Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 eine Querschnittsdarstellung von zwei ineinandergreifenden Platten ähnlich Fig. 4; und
Fig. 7 eine in Zusammenhang mit der vorliegenden Fassadenverkleidungsplatte verwendbare Kantenabdeckung.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Fassadenverkleidungsplatte 1 veranschaulicht, die an der Vorderseite durch Unterteilungsnuten 2 optisch unterteilt ist, so dass ein schindelartiges Aussehen - im vorliegenden Fall entsprechend drei aneinandergereihten Schindeln 3,4 und 5 - erhalten wird. Selbstverständlich wäre auch eine andere Unterteilung, etwa entsprechend fünf Schindeln möglich, ebenso wie die Vorderseite der Platte 1 einfach glatt gestaltet werden kann. Im Gegensatz zu vielen bekannten Fassadenverkleidungsplatten, die durch Strangpressen hergestellt werden, so dass eine derartige Unterteilung mit Hilfe von Nuten 2 nicht möglich ist, kann die Unterteilung bei der vorliegenden Fassadenverkleidungsplatte 1 deshalb problemlos vorgesehen werden, da diese Platte zufolge der weiter unten noch näher erläuterten Ausbildung an den Rändern, nämlich mit Einstecknuten und Einsteckfortsätzen, nicht durch Strangpressen, sondern einstük-kig im Spritzguss hergestellt wird.
Die dargestellte Fassadenverkleidungsplatte 1 weist an ihrem unteren Rand einen bei der Montage die jeweils darunter montierte Platte überlappenden vorderen Abdeckfortsatz 6 auf, der im vorliegenden Fall nach unten verlängert und dabei, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, unterteilt ist, um so das schindelartige Aussehen zusätzlich hervorzuheben. Die einzelnen Abschnitte oder Teile des Abdeckfortsatzes 6 können dabei an den Seiten z.B. abgerundet oder, wie dargestellt, trapezförmig ausgebildet sein.
Wie weiters aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist hinter dem vorderen Abdeckfortsatz ein Einsteckfortsatz 7 vorgesehen, der kürzer als der Abdeckfortsatz 6 ist und von diesem durch eine Nut 8 getrennt ist.
Am oberen Längsrand der Platte 1 ist eine Einstecknut 9 vorgesehen, in die die jeweils darüber zu montierende Platte mit dem Einsteckfortsatz 7 eingesteckt wird. Dabei erfolgt die
Montage derart, dass die Platte mit dem Einsteckfortsatz 7 nur so weit in die Einstecknut 9 der darunter befindlichen, bereits am Untergrund befestigten Platte 1 eingesteckt wird, dass der Einsteckfortsatz 7 an einer eine Querschnittsverengung 10 der Einstecknut 9 bildenden Stufe, die als «Anschlag» fungiert, zur Anlage kommt. Bis zu dieser Stufe kann die Platte mit dem Einsteckfortsatz 7 ohne merklichen Widerstand in die Einstecknut 9 eingeschoben werden. Die Querschnittsverengung 10 hingegen bewirkt einen merkbaren Widerstand gegen ein weiteres Einschieben, wodurch eine Montagehilfe erzielt wird. Nichtsdestoweniger sind die Abmessungen der Einstecknut im verengten unteren Teil selbstverständlich derart, dass sich der Einsteckfortsatz 7, insbesondere unter einer Ausbiegung nach hinten, weiter in die Einstecknut 9 hineinbewegen kann, nämlich dann, wenn sich die Platte zufolge einer Temperaturerhöhung ausdehnt. Um diese weitere Einwärtsbewegung zu ermöglichen, ist der Abstand der die Querschnittsverengung 10 bildenden Stufe vom oberen Rand der Einstecknut 9 an der Vorderseite der Platte 1 kleiner als die Höhe des Einsteckfortsatzes 7. also als der Abstand des unteren Randes des Einsteckfortsatzes 7 vom Boden der Nut 8. Die Nuten 7 und 8 können beispielsweise gleich tief sein.
Die hintere Wand der Einstecknut 9 kann stellenweise oder durchgehend nach oben verlängert sein, um so Befestigungsvorsprünge 11 zu erhalten. Im vorliegenden Beispiel sind drei derartige Befestigungsvorsprünge 11 - zwei am äusseren Rand der Platte und einer in der Mitte - vorgesehen, selbstverständlich könnte jedoch anstatt dessen auch z.B. ein durchgehender, sich längs des oberen Randes der Platte 1 erstreckender leistenförmiger Befestigungsvorsprung vorgesehen sein. In den Befestigungsvorsprüngen 11 sind Schlitzöffnungen 12 vorgesehen, durch die die Befestigung der Platte 1 am Untergrund, z.B. an einem Lattenrost, üblicherweise mit Hilfe von Nägeln, bewerkstelligt werden kann.
Ein ähnliches Stecksystem mit Einsteckfortsatz 7 und Einstecknut 9, wie an den Längsseiten der Platte, kann auch an deren Breitseiten vorgesehen werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jedoch gemäss Fig. 2 eine einfache Nut-Feder-Verbindung der horizontal aneinandergereihten Platten gezeigt, bei der ebenfalls Dehnungen und Kontraktionen bei Temperaturschwankungen möglich sind. Als - optische -Montagehilfe dienen dabei in vorteilhafter Weise die an der Plattenvorderseite vorgesehenen Unterteilungsnuten 2, die ein optisches Mass für die Bemessung der Dehnungen 13 an der Vorderseite der aneinandergereihten Platten ergeben. Im einzelnen ist an der gemäss Fig. 1 und 2 rechten Breitseite eine Einsteckleiste 14 an der Platte vorgesehen, die in eine seitliche Nut 15 auf der linken Breitseite einer benachbarten Platte einsteckbar ist. Die Leiste 14 wird dabei so weit in die Nut 15 eingesteckt, dass an der Vorderseite eine Breite der Dehnungsfuge 13 entsprechend der Breite der Unterteilungsnut 2 verbleibt.
Die dargestellte Fassadenverkleidungsplatte 1 ist an der Rückseite im Bereich der Schindeln aus Materialeinsparungsgründen vertieft, wobei vertikale Stege 16, Randverdickungen 17 sowie horizontale Stege 18 verbleiben. Die vertikalen Stege 16 befinden sich dabei an der Stelle der Unterteilungsnuten 2.
In Fig. 4 ist in im Vergleich zu Fig. 3 grösserem Massstab ausschnittsweise die Steckverbindung von zwei übereinander angeordneten und ineinandergesteckten Platten veranschaulicht. Dabei ist mit gestrichelten Linien auch gezeigt, wie sich der Einsteckfortsatz 7 im Fall einer Wärmedehnung unter Auslenkung nach hinten, an der die Querschnittsverengung 10 bildenden Stufe vorbei, weiter in die Einstecknut 9 hineinbewegen kann. Während sich gemäss Fig. 3 die die Querschnittsverengung 10 bildende Stufe kontinuierlich an der Innenseite der vorderen Wand der Einstecknut 9 erstreckt.
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sind gemäss Fig. 4 und 5 als Stufe bzw. Querschnittsverengung 10 noppenförmig ausgebildete, abgerundete Vorsprünge 19 in Richtung der Längsseite der Platte in Abständen voneinander vorgesehen. Diese Vorsprünge 19 bilden zusammen die Stufe in der Einstecknut 9. Wie weiters ersichtlich, kann die die Querschnittsverengung 10 gemäss Fig. 3 bildende Stufe abgeschrägt oder abgerundet sein, ebenso wie die Vorsprünge 19 gemäss Fig. 4 und 5 an ihrer Oberseite abgerundet oder abgeschrägt sein können. Es sei noch erwähnt, dass in Fig. 5 ein Querschnitt nur durch den oberen Randbereich der unteren Platte 1 gemäss Fig. 4, mit der Einstecknut 9, veranschaulicht ist, und aus Gründen einer übersichtlicheren Darstellung die obere Platte gemäss Fig. 4 weggelassen wurde.
Die in Fig. 6 veranschaulichte Steckverbindung mit Deh-nungs- und Kontraktionsmöglichkeit unterscheidet sich dadurch von jener gemäss Fig. 3 oder Fig. 4, dass anstatt einer Querschnittsverengung der Einstecknut 9 am Einsteckfortsatz 7 eine Querschnittsverdickung 20 vorgesehen ist. Die Querschnittsverdickung 20 ist, wie dargestellt, wiederum, ähnlich wie die Querschnittsverengung 10 gemäss Fig. 3, in Form einer Stufe, insbesondere einer durchgehenden, sich längserstreckenden Stufe an der Vorderseite des Einsteckfortsatzes 7, ausgebildet. Selbstverständlich wäre es auch möglich, zur Bildung der Stufe in Analogie zu Fig. 4 und 5 an der Innenseite des Einsteckfortsatzes 7 in Abständen voneinander vorgesehene Vorsprünge auszubilden. Der Mechanismus bei der Montage mit dem Erreichen eines Widerstandspunktes beim Einstecken der oberen Platte in die untere, bereits befestigte Platte ist beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 analog zu jenem gemäss den Platten gemäss den Fig. 1 bis 3 bzw.
gemäss Fig. 4 und 5, wie unmittelbar zu ersehen ist.
In Fig. 7 ist schliesslich der Vollständigkeit halber schematisch in einer Draufsicht bzw. in einem horizontalen Schnitt eine Kantenabdeckung für die beschriebenen Fassadenverkleidungsplatten 1 gezeigt, die aus zwei stranggepress-ten Kunststoff-Winkelprofilleisten 21, 22 besteht. Diese zweigeteilte Kantenabdeckung kann vorteilhafterweise anstelle der bisher bekannten bzw. üblichen einteiligen Abdeckprofile verwendet werden, wobei nicht nur eine einfachere Herstellung und Montage möglich ist - bei der Montage wird zunächst die untere Winkelprofilleiste 21 an der jeweiligen zu verkleidenden Fassadenecke, beispielsweise durch Annageln, montiert, und nach Montage der Fassadenverkleidungsplatten 1 wird schliesslich die äussere Winkelprofilleiste 22 einfach aufgesteckt -, sondern es wird insbesondere auch eine einfache Möglichkeit zur Anpassung der Kantenabdeckung an verschieden dicke Fassadenverkleidungsplatten 1 dadurch ermöglicht, dass die äussere Winkelprofilleiste 22 unterschiedlich weit auf die untere Winkelprofilleiste 21 aufgeschoben werden kann.
Im einzelnen steht dazu von der unteren Winkelprofilleiste 21 in der Ebene der Winkelhalbierenden nach aussen ein
Steg 23 ab, der beidseits gezahnt, gerillt oder dgl. ist. Auf diesen Steg 23 wird die äussere Winkelprofilleiste 22 mit zwei nach innen abstehenden, in Abstand voneinander vorgesehenen Stegen 24,25 aufgeschoben, welche unter etwa 45° vom jeweiligen Schenkel der Winkelprofilleiste 22 abstehen und an der Innenseite ebenfalls gezahnt, gerillt oder dgl. sind. Diese Stege 24,25 können dabei auch zueinander konvergierend angeordnet werden, so dass ein sich zur inneren Winkelprofilleiste 21 hin verengender Schlitz zwischen ihnen erhalten wird.
Wenn die Erfindung vorstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen erläutert wurde, so sind selbstverständlich weitere Abwandlungen und Modifikationen möglich, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird. So ist es beispielsweise möglich, die Fassadenverkleidungsplatte durchgehend vollwandig auszubilden. Weiters kann im Prinzip die Einstecknut zusammen mit dem Befestigungsvorsprung 11 bzw. den Befestigungsvorsprüngen 11 anstatt am oberen Längsrand der Platte auch an deren unterem Längsrand vorgesehen werden. In diesem Fall bildet beispielsweise eine Verlängerung der vorderen Wand der Einstecknut den zur Überlappung der benachbarten Platte dienenden Abdeckfortsatz, und der Befestigungsvorsprung kann dann nicht einfach durch eine Verlängerung der hinteren Wand der Einstecknut gebildet sein, vielmehr muss dann ein eigener, sich nach hinten erstreckender und nach unten abgewinkelter Fortsatz hiefür vorgesehen werden. Andererseits wäre es aber auch möglich, im Fall des Vorsehens der Einstecknut an der unteren Längsseite der Platte 1 die hintere Wand der Einstecknut zum Befestigungsvorsprung zu verlängern und an der Vorderseite der Platte einen sich nach vorne erstreckenden und nach unten abgewinkelten eigenen Abdeckfortsatz anzuformen.
In allen Fällen ist es zufolge der Herstellung der beschriebenen Fassadenverkleidungsplatte als einstückiger Spritzgussteil möglich, die Vorderseite der Platte rauh und putzartig zu gestalten.
Die beschriebene Fassadenverkleidungsplatte wird beispielsweise aus einem schlagfesten, schwer entflammbaren Kunststoffmaterial, wie Hart-PVC, ABS und dgl., hergestellt.
Die Unterteilungsnuten 2 können selbstverständlich auch weggelassen werden, und die Fassadenverkleidungsplatte kann mit einer durchgehenden, ebenen, glatten oder putzartig rauhen Vorderseite ausgebildet werden. Weiters ist es auch möglich, einen durchgehenden, nach unten weniger weit abstehenden Abdeckfortsatz 6 vorzusehen, wie biespielsweise in Fig. 3 und 6 bei 6' mit gestrichelten Linien veranschaulicht ist. Der untere Rand des Abdeckfortsatzes würde daher insbesondere entsprechend einer Linie in Fig. 1 verlaufen, die die unteren Enden der dort eingezeichneten Unterteilungsnuten 2 und der seitlichen Einsteckleiste 14 verbindet.
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Claims (7)

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1. Fassadenverkleidungsplatte mit einer sich längserstrek-kenden, zum Plattenrand offenen Einstecknut an zumindest einer Seite, wenigstens einem der Einstecknut benachbarten Befestigungsvorsprung, und mit einem auf der der Einstecknut gegenüberliegenden Plattenseite vorgesehenen, in die Einstecknut einer benachbarten Platte zu passen bestimmten Einsteckfortsatz, wobei die Einstecknut eine Querschnittsverengung oder der Einsteckfortsatz eine Querschnittsverdik-kung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer-schnittsverengung (10) der Einstecknut (9) bzw. die Querschnittsverdickung (20) des Einsteckfortsatzes (7) in Form einer Stufe ausgebildet ist, und dass der Abstand der Stufe in der Einstecknut (9) vom Rand der Einstecknut (9) an der Vorderseite der Platte (1) kleiner ist als die Höhe des Einsteckfortsatzes (7) bzw. dass der Abstand der Stufe des Einsteckfortsatzes (7) von dessen Rand kleiner ist als die Tiefe der Einstecknut (9).
2. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die die Querschnittsverengung (10) bildende Stufe kontinuierlich längs der vorderen Wand der Einstecknut (9) erstreckt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die die Querschnittsverdickung (20) bildende Stufe kontinuierlich längs der Vorderseite des lei-stenförmigen Einsteckfortsatzes (7) erstreckt.
4. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe abgerundet oder abgeschrägt ist.
5. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Querschnittsverengung (10) bzw. -Verdickung (20) bildende Stufe in Form von in Abständen voneinander vorgesehenen Vorsprüngen (19) an der vorderen Wand der Einstecknut (9) bzw. an der Vorderseite des Einsteckfortsatzes (7) gebildet ist.
6. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (19) noppenförmig ausgebildet sind.
7. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunststoff besteht.
CH272283A 1982-06-07 1983-05-18 Fassadenverkleidungsplatte. CH660613A5 (de)

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