CH661371A5 - Method for the varying evaluation of pulse sequences and device for carrying out the method in rail vehicles - Google Patents

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CH661371A5
CH661371A5 CH4432/83A CH443283A CH661371A5 CH 661371 A5 CH661371 A5 CH 661371A5 CH 4432/83 A CH4432/83 A CH 4432/83A CH 443283 A CH443283 A CH 443283A CH 661371 A5 CH661371 A5 CH 661371A5
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CH4432/83A
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Walter Dipl-Phys Jaeger
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Jaeger Walter
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/16—Continuous control along the route
    • B61L3/22—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
    • B61L3/24—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation employing different frequencies or coded pulse groups, e.g. in combination with track circuits
    • B61L3/243—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation employing different frequencies or coded pulse groups, e.g. in combination with track circuits using alternating current

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur unterschiedlichen Auswertung ein und derselben über einen Schienenabschnitt auf ein auf diesem sich befindenden Schienenfahrzeug übertragenen Impuls folge mit vorgegebener Impulsfrequenz (V =   1/T)    und mit innerhalb vorgegebener zeitlicher Grenzen   (T1,    T2) liegender Impulsbreite (Ti), dadurch gekennzeichnet, dass man einen ersten Dekoder (D1) verwendet, der alle Impulse (Ji) deren Impulsbreite (Ti) innerhalb der vorgegebenen Grenzen   (T1,    T2) liegen, gleichwertig auswertet und dass man zudem einen zweiten Dekoder (D2) verwendet, der Impulse (Ji) deren Impulsbreite (Ti) innerhalb der vorgegebenen Grenzen   (T1,    T2) liegen, sich aber durch verschiedene Impulsbreiten (Ti) unterscheiden,

   unterschiedlich auswertet (Sl/1,   S1/2,      S1/3;    S2/1, S2/2; S3/1, S3/2, S3/3), wenn die Impulse ausser der Impulsbreite (Ti) eine zusätzliche Information (A, B) mit übertragen, sie aber bei Fehlen dieser zusätzlichen Information alle gleichwertig   (J1,    J2, J3) auswertet.



   2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Impulssignale (Ji) durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle erzeugte Impulssignale (Fig. 2a) verwendet.



   3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulssignalfolge verwendet, in welcher alternierend zeitlich verschieden lange (Ti + /A) Impulse (Ji) verwendet werden.



   4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulsfolge verwendet, in welcher mindestens einzelne Impulse Ji mindestens eine derart schmale Einsattelung (B) aufweisen, dass sie durch den ersten Dekoder (D1) nicht ausgewertet wird, wohl aber durch den zweiten (D2).



   5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Erzeugung der Impulsfolgen einen Coder aufweist, welcher Impulse   (Jl/l,    J1/2, J1/3; J2/1, J2/2; J3/1, J3/2, J3/3) mit innerhalb der vorgegebenen zeitlichen Grenzen   (T1,    T2) liegender unterscheidbarer Impulsbreite (Ti) erzeugt, die ausser der Impulsbreite (Ti) eine zusätzliche Information (A, B) mitübertragen.



   6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Impulse (Ji) durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle mittels elektronischer Mittel erzeugt, wobei die Wechselstromquelle beim Spannungsnulldurchgang eingeschaltet und beim Stromnulldurchgang ausgeschaltet wird.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur unterschiedlichen Auswertung ein und derselben, über einen Schienenabschnitt auf ein auf diesem sich befindenden Schienenfahrzeug übertragenen Impulsfolge mit vorgegebener Impulsfrequenz und innerhalb vorgegebener Grenzen liegender Impulsbreite, sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Es ist bei Eisenbahnen bekannt, Information von einer Bodenstelle auf ein auf einem Schienenabschnitt sich befindenden Fahrzeug zu übertragen, indem man aus Wechselstromimpulsen bestehende Impulsfolgen verschiedener Impulsfrequenzen induktiv überträgt. Die Frequenz des Wechselstromes sowie die Impulsfrequenz werden dabei als Auswahlkriterium benutzt.



  Die Einführung von Schnellbahnen die teilweise den gleichen Oberbau benützen wie gewöhnliche Eisenbahnen, stellt neue Probleme. Die   grösseren    Bremswege verlangen zusätzliche Informationen. Bisherige Eisenbahnstrecken sollen jedoch mit ihren bisherigen, ungeänderten Signalen durch die neuen Schnellbahnlokomotiven und die neuen Schnellbahnstrecken sollen durch die bisherigen ungeänderten Lokomotiven befahren werden können. Ein doppeltes Signalsystem hätte jedoch den Nachteil, einen grossen Aufwand zu verursachen und zu verhängnisvollen Verwechslungen Anlass zu geben.



   Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, das mit möglichst geringem Aufwand die Übertragung erweiterter Signalinformationen ermöglicht und eine Auswertung je nach Bedarf zulässt.



   Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass man einen ersten Dekoder verwendet, der alle Impulse deren Impulsbreite innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegen, gleichwertig auswertet und dass man zudem einen zweiten Dekoder verwendet, der Impulse deren Impulsbreite innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegen, sich aber durch verschiedene Impulsbreiten unterscheiden, unterschiedlich auswertet, wenn die Impulse ausser der Impulsbreite eine zusätzliche Information mit übertragen, sie aber bei Fehlen dieser zusätzlichen Information alle gleichwertig auswertet.



   Um bei Eisenbahnen die bisherigen   Streckenblockeinnch-    tungen weiterhin verwenden zu können, ist es zweckmässig, wenn man als Impulssignale durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle erzeugte Impulssignale verwendet.



   Damit sich Störungen, beispielsweise durch andere sich regelmässig wiederholende Impulssignale, nicht negativ auswirken, ist es zweckmässig, wenn man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulsfolge verwendet, in welcher alternierend zeitlich verschieden lange Impulse verwendet werden.



   Ferner ist es vorteilhaft, wenn man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulsfolge verwendet, in welcher mindestens einzelne Impulse mindestens eine derart schmale Einsattelung aufweisen, dass sie durch den ersten Dekoder nicht ausgewertet wird, wohl aber durch den zweiten.



   Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zur Erzeugung der Impulsfolgen einen Coder aufweist, welcher innerhalb durch das bisherige System vorgegebener zeitlicher Grenzen liegende Impulse mit unterscheidbarer Impulsbreite erzeugt, die ausser der Impulsbreite eine zusätzliche Information mitübertragen.



   Dabei ist es zweckmässig, wenn sie Impulse durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle mittels elektronischer Mittel erzeugt, wobei die Wechselstromquelle beim Spannungsnulldurchgang eingeschaltet und beim Stromnulldurchgang ausgeschaltet wird.



   Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch die Funktionsweise einer beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens,
Fig. 2 zeitliche Impulsverläufe verschiedener Ausführungsformen.



   In Fig. 1 ist ein üblicher erster Impulscoder Cl sowie ein zweiter Impuscoder C2, die je einen Streckenblock eines bisherigen und eines neuen Eisenbahnnetzes versorgen, und auf dem bisherigen 3 und auf dem neuen 4 Streckenblock je ein üblicher auf der Lokomotive angeordneter Dekoder   D1    sowie ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitender z.B. auf einer neuen Hochgeschwindigkeitslokomotive angeordneter Decoder D2 dargestellt.

 

   Der Impulscoder Cl wandelt zum Beispiel das Signal S3 in eine Impulsfolge J3 um, und der Impulscoder C2 wandelt zum Beispiel das Signal S3/2 in eine Impulsfolge J3/2 um.



   Der Decoder D1 wandelt sowohl die Impulsfolge J3 wie auch die Impulsfolge J3/3 in ein Signal S3' um.



   Der Decoder D2 wandelt dagegen wohl die Impulsfolge J3 in das Signal S3' um; er wandelt aber die Impulsfolge J3/2 in das Signal S3/2' zurück.



   Die Umwandlung der Signale bzw. Impulsfolgen wird nachstehend anhand der Fig. 2 näher erläutert.



   Die Impuls folgen werden aus Wechselstrom mit dem Spannungsverlauf Fig. 2a erzeugt, indem dieser impulsweise zur  



  Wirkung gebracht wird. Das zeitliche Verhältnis des Stromimpulses zur Strompause kann dabei bei bisherigen Anlagen variieren.



   Der Stromimpuls kann daher irgend eine zeitliche Länge die zwischen   T1    und T2 liegt, aufweisen (siehe Fig. 2b).



   Verwendet man lange Impulszeiten Ti oder schaltet man den die Impulsfolgen erzeugenden Wechselstrom Fig. la im Spannungsnulldurchgang ein und im Stromnulldurchgang aus, so wird es auch in bestehenden alten Anlagen möglich, im Zeitabschnitt   T1    bis T2 mehrere sich voneinander in ihrer zeitlichen Impulslänge Ti sicher unterscheidende Impulslängen wie aus den Fig. 2c bis 2g ersichtlich, unterzubringen.



   Der Decoder   D1    arbeitet derart, dass jeder Impuls der zeitlichen Impulsbreite zwischen   T1    und T2 zum Beispiel in ein Signal S3' umgewandelt wird. Eine Lokomotive, die mit einem derartigen, bisher üblichen Dekoder   D1    ausgestattet ist, gibt daher immer ein Signal S3' wieder, wenn irgend eines der Eingangssignale S 3/1, S 3/2 oder S 3/3 vorliegt.



   Auch der Decoder D2 arbeitet, wenn keine zusätzlichen Impulsfolge-Merkmale vorliegen, derart, dass sowohl eine Impulsfolge wie unter Fig. 2b, als auch unter Fig. 2c bis Fig. 2h dargestellt, als ein Signal S 3/1' wiedergegeben wird.



   Die Impulsfolgen f und g enthalten aber zudem ein Merkmal, das sie von der Impulsfolge Fig. 2b unterscheidet, auch wenn die zeitliche Länge TJ3 des Impulses in Fig. 2b mit derjenigen der Impulse Fig. 2f oder g übereinstimmen sollte.



   In Fig. 2f besteht der Unterschied darin, dass die zeitliche Impulslänge in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten   ATl,    AT2,   AT3    . . . ATn alternierend um + /-TA unterschiedlich ist.

 

   In Fig. 2g unterscheidet sich die Impulsfolge von einer zeitlich gleichlangen Impulsfolge wie in Fig. 2b dargestellt, dadurch, dass sie eine Einsattelung TB enthält.



   Der Decoder D2 arbeitet derart, dass er die oben genannten Unterschiede   +    hA resp. TB feststellt und arbeitet im weiteren zeitlich derart genau, dass er die zeitlich verschiedenen Längen der Impulsfolgen die alle zwischen   T1    und T2 liegen, unterscheiden kann. Er kann damit nicht nur das Signal S3' sondern bei Vorliegen der obengenannten Unterschiede also zum Beispiel beim Befahren von neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken 4 oder auch von alten Strecken 3, die mit dem neuen Coder ausgerüstet wurden, auch die Signale S 3/1', S 3/2' sowie S 3/3' getrennt erzeugen. 

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur unterschiedlichen Auswertung ein und derselben über einen Schienenabschnitt auf ein auf diesem sich befindenden Schienenfahrzeug übertragenen Impuls folge mit vorgegebener Impulsfrequenz (V = 1/T) und mit innerhalb vorgegebener zeitlicher Grenzen (T1, T2) liegender Impulsbreite (Ti), dadurch gekennzeichnet, dass man einen ersten Dekoder (D1) verwendet, der alle Impulse (Ji) deren Impulsbreite (Ti) innerhalb der vorgegebenen Grenzen (T1, T2) liegen, gleichwertig auswertet und dass man zudem einen zweiten Dekoder (D2) verwendet, der Impulse (Ji) deren Impulsbreite (Ti) innerhalb der vorgegebenen Grenzen (T1, T2) liegen, sich aber durch verschiedene Impulsbreiten (Ti) unterscheiden,
    unterschiedlich auswertet (Sl/1, S1/2, S1/3; S2/1, S2/2; S3/1, S3/2, S3/3), wenn die Impulse ausser der Impulsbreite (Ti) eine zusätzliche Information (A, B) mit übertragen, sie aber bei Fehlen dieser zusätzlichen Information alle gleichwertig (J1, J2, J3) auswertet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Impulssignale (Ji) durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle erzeugte Impulssignale (Fig. 2a) verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulssignalfolge verwendet, in welcher alternierend zeitlich verschieden lange (Ti + /A) Impulse (Ji) verwendet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulsfolge verwendet, in welcher mindestens einzelne Impulse Ji mindestens eine derart schmale Einsattelung (B) aufweisen, dass sie durch den ersten Dekoder (D1) nicht ausgewertet wird, wohl aber durch den zweiten (D2).
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Erzeugung der Impulsfolgen einen Coder aufweist, welcher Impulse (Jl/l, J1/2, J1/3; J2/1, J2/2; J3/1, J3/2, J3/3) mit innerhalb der vorgegebenen zeitlichen Grenzen (T1, T2) liegender unterscheidbarer Impulsbreite (Ti) erzeugt, die ausser der Impulsbreite (Ti) eine zusätzliche Information (A, B) mitübertragen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Impulse (Ji) durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle mittels elektronischer Mittel erzeugt, wobei die Wechselstromquelle beim Spannungsnulldurchgang eingeschaltet und beim Stromnulldurchgang ausgeschaltet wird.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur unterschiedlichen Auswertung ein und derselben, über einen Schienenabschnitt auf ein auf diesem sich befindenden Schienenfahrzeug übertragenen Impulsfolge mit vorgegebener Impulsfrequenz und innerhalb vorgegebener Grenzen liegender Impulsbreite, sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
    Es ist bei Eisenbahnen bekannt, Information von einer Bodenstelle auf ein auf einem Schienenabschnitt sich befindenden Fahrzeug zu übertragen, indem man aus Wechselstromimpulsen bestehende Impulsfolgen verschiedener Impulsfrequenzen induktiv überträgt. Die Frequenz des Wechselstromes sowie die Impulsfrequenz werden dabei als Auswahlkriterium benutzt.
    Die Einführung von Schnellbahnen die teilweise den gleichen Oberbau benützen wie gewöhnliche Eisenbahnen, stellt neue Probleme. Die grösseren Bremswege verlangen zusätzliche Informationen. Bisherige Eisenbahnstrecken sollen jedoch mit ihren bisherigen, ungeänderten Signalen durch die neuen Schnellbahnlokomotiven und die neuen Schnellbahnstrecken sollen durch die bisherigen ungeänderten Lokomotiven befahren werden können. Ein doppeltes Signalsystem hätte jedoch den Nachteil, einen grossen Aufwand zu verursachen und zu verhängnisvollen Verwechslungen Anlass zu geben.
    Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, das mit möglichst geringem Aufwand die Übertragung erweiterter Signalinformationen ermöglicht und eine Auswertung je nach Bedarf zulässt.
    Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass man einen ersten Dekoder verwendet, der alle Impulse deren Impulsbreite innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegen, gleichwertig auswertet und dass man zudem einen zweiten Dekoder verwendet, der Impulse deren Impulsbreite innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegen, sich aber durch verschiedene Impulsbreiten unterscheiden, unterschiedlich auswertet, wenn die Impulse ausser der Impulsbreite eine zusätzliche Information mit übertragen, sie aber bei Fehlen dieser zusätzlichen Information alle gleichwertig auswertet.
    Um bei Eisenbahnen die bisherigen Streckenblockeinnch- tungen weiterhin verwenden zu können, ist es zweckmässig, wenn man als Impulssignale durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle erzeugte Impulssignale verwendet.
    Damit sich Störungen, beispielsweise durch andere sich regelmässig wiederholende Impulssignale, nicht negativ auswirken, ist es zweckmässig, wenn man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulsfolge verwendet, in welcher alternierend zeitlich verschieden lange Impulse verwendet werden.
    Ferner ist es vorteilhaft, wenn man zur Erzeugung einer zusätzlichen Information eine Impulsfolge verwendet, in welcher mindestens einzelne Impulse mindestens eine derart schmale Einsattelung aufweisen, dass sie durch den ersten Dekoder nicht ausgewertet wird, wohl aber durch den zweiten.
    Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zur Erzeugung der Impulsfolgen einen Coder aufweist, welcher innerhalb durch das bisherige System vorgegebener zeitlicher Grenzen liegende Impulse mit unterscheidbarer Impulsbreite erzeugt, die ausser der Impulsbreite eine zusätzliche Information mitübertragen.
    Dabei ist es zweckmässig, wenn sie Impulse durch An- und Abschalten einer Wechselstromquelle mittels elektronischer Mittel erzeugt, wobei die Wechselstromquelle beim Spannungsnulldurchgang eingeschaltet und beim Stromnulldurchgang ausgeschaltet wird.
    Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigt Fig. 1 schematisch die Funktionsweise einer beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens, Fig. 2 zeitliche Impulsverläufe verschiedener Ausführungsformen.
    In Fig. 1 ist ein üblicher erster Impulscoder Cl sowie ein zweiter Impuscoder C2, die je einen Streckenblock eines bisherigen und eines neuen Eisenbahnnetzes versorgen, und auf dem bisherigen 3 und auf dem neuen 4 Streckenblock je ein üblicher auf der Lokomotive angeordneter Dekoder D1 sowie ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitender z.B. auf einer neuen Hochgeschwindigkeitslokomotive angeordneter Decoder D2 dargestellt.
    Der Impulscoder Cl wandelt zum Beispiel das Signal S3 in eine Impulsfolge J3 um, und der Impulscoder C2 wandelt zum Beispiel das Signal S3/2 in eine Impulsfolge J3/2 um.
    Der Decoder D1 wandelt sowohl die Impulsfolge J3 wie auch die Impulsfolge J3/3 in ein Signal S3' um.
    Der Decoder D2 wandelt dagegen wohl die Impulsfolge J3 in das Signal S3' um; er wandelt aber die Impulsfolge J3/2 in das Signal S3/2' zurück.
    Die Umwandlung der Signale bzw. Impulsfolgen wird nachstehend anhand der Fig. 2 näher erläutert.
    Die Impuls folgen werden aus Wechselstrom mit dem Spannungsverlauf Fig. 2a erzeugt, indem dieser impulsweise zur **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH4432/83A 1983-08-15 1983-08-15 Method for the varying evaluation of pulse sequences and device for carrying out the method in rail vehicles CH661371A5 (en)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0750402A3 (de) * 1995-06-23 2001-07-18 ABB Research Ltd. Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung und zum Ausfiltern eines eine sinusförmige Störung enthaltenden Signals

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EP0750402A3 (de) * 1995-06-23 2001-07-18 ABB Research Ltd. Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung und zum Ausfiltern eines eine sinusförmige Störung enthaltenden Signals

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