CH661400A5 - Apparat zum aufheizen von speisewaermeplatten. - Google Patents

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CH661400A5
CH661400A5 CH3834/83A CH383483A CH661400A5 CH 661400 A5 CH661400 A5 CH 661400A5 CH 3834/83 A CH3834/83 A CH 3834/83A CH 383483 A CH383483 A CH 383483A CH 661400 A5 CH661400 A5 CH 661400A5
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Aufheizen von wärmespeichernden Speisewärmeplatten, mit einem Gehäuse, in welches mehrere Speisewärmeplatten durch Schlitze in einer Gehäusewand hindurch einschiebbar sind und in welchem eine elektrische Heizeinrichtung angeordnet ist.
Apparate dieser Art sind seit längerer Zeit bekannt, etwa aus der CH-A-323 543. In den bekannten Apparaten ist die elektrische Heizeinrichtung zum Aufheizen des ganzen Gehäuseinnenraumes auf eine Endtemperatur angeordnet. Die in das Gehäuse eingeschobenen Speisewärmeplatten werden gemeinsam aufgeheizt und nach Bedarf jeweils einzeln entnommen und wieder eingeschoben.
Wenn nur wenige aufgeheizte Wärmeplatten tatsächlich benötigt werden, dann brauchen die bekannten Apparate zu diesem Zweck relativ viel Energie, weil stets das ganze Gehäuse und alle in dieses eingeschobenen Wärmeplatten, auch die nicht benötigten, aufgeheizt werden müssen.
Dieser Nachteil ist bei einem Apparat zum Aufheizen von Speisewärmeplatten anderer Art vermieden, bei dem in jede Speisewärmeplatte ein eigenes elektrisches Heizelement eingebaut ist und ein Gehäuse, in welches mehrere solcher Speisewärmeplatten einschiebbar sind, keine Heizeinrichtung, sondern lediglich elektrische Kontakte für den Anschluss der Speisewärmeplatten enthält (FR-A-2 286 630). Speisewärmeplatten, die elektrische Einrichtungen enthalten und an denen Anschlusskontakte für diese Einrichtungen vorhanden sind, sind jedoch s zumindest für die gewerbliche Verwendung, z.B. in Restaurantbetrieben, nicht geeignet, weil sie nicht in einfacher Weise ordnungsgemäss gereinigt werden können. Bei der Reinigung muss auf die elektrischen Einrichtungen und Anschlusskontakte Rücksicht genommen werden. Bei unvorsichtigemReinigen oder io Waschen besteht immer die Gefahr einer Beschädigung der elektrischen Einrichtungen und/oder Anschlusskontakte, wobei sich Kurzschlüsse oder lebensgefährliche Erdschlüsse ergeben können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, bei einem 15 Apparat der eingangs angegebenen Art, bei dem die elektrische Heizeinrichtung im Gehäuse angeordnet ist und die Speisewärmeplatten keine elektrischen Teile enthalten, den Nachteil des hohen Energieverbrauchs zu vermeiden bzw. Energieeinsparungen zu ermöglichen und trotzdem ein rasches individuelles auto-20 matisches Aufheizen jeweils benötigter Speisewärmeplatten bis auf eine vorbestimmte Endtemperatur zu gewährleisten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Heizeinrichtung aus Heizelementen besteht, die einzeln jeweils einer der Speisewärmeplatten im Gehäuse zugeordnet 25 sind, um die Speisewärmeplatte aufzuheizen, dass für das Ein-und Ausschalten jedes Heizelementes jeweils ein Schalter angeordnet ist, der durch die zugeordnete Speisewärmeplatte im eingeschobenen Zustand betätigbar ist, und dass jedes Heizelement auch durch je einen im Gehäuse angeordneten Thermostatschal-30 ter ausschaltbar ist, der von einem Temperaturfühler gesteuert ist, welcher zum Feststellen der Temperatur der jeweils zugeordneten Speisewärmeplatte angeordnet ist.
Im erfindungsgemässen Apparat ist es nicht nötig, das ganze Gehäuse mit allen Speisewärmeplatten aufzuheizen, wenn nur 35 einige wenige Speisewärmeplatten benötigt werden. Statt dessen kann man in einem gegebenen Zeitpunkt oder auch in beliebig vetschiedenen Zeitpunkten jeweils soviele Platten ganz in das Gehäuse hineinschieben, wie gerade benötigt werden. Durch jede eingeschobene Platte wird automatisch das zugeordnete 40 Heizelement eigeschaltet und bleibt so lange eingeschaltet, bis die Platte eine gewünschte vorbestimmte Endtemperatur erreicht hat. Der jeder Platte zugeordnete Temperaturfühler überwacht dabei die Temperatur der Platte selbst; das betreffende Heizelement und die Umgebung der Platte können während des 45 Aufheizen der Platte eine höhere Temperatur als die gewünschte Endtemperatur der Platte haben, so dass ein sehr rasches Aufheizen jeder einzelnen Platte gewährleistet ist. In gleicher Weise wie eben beschrieben können auch Speisewärmeplatten, die gebraucht worden sind und sich dabei abgekühlt haben, so in beliebigen Zeitpunkten einzeln sehr rasch wieder auf die gewünschte Endtemperatur aufgeheizt werden.
Ein Apparat zum Heizen von Gegenständen, in welchem jedem Gegenstand je ein eigenes Heizelement zugeordnet ist, das je mit einem vom Gegenstand im in den Apparat eingeschobe-55 nen Zustand betitigten Endlagenschalter eingeschaltet wird, ist an sich aus der FR-A-2 357 221 bekannt. Die zu heizenden Gegenstände sind hier eine Art Schachteln zur Aufnahme von Behältern, welche autzuwärmende Speisen enthalten. Die Stromzufuhr zu allen Heizelementen (über die betreffenden Endlagen-60 Schalter) wird vor der Verwendung der Speisen gemeinsam eingeschaltet und von einem Zeitgeber nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne wieder abgeschaltet oder reduziert. In einem solchen Apparat ist es nicht möglich, Gegenstände zu verschiedenen Zeitpunkten individuell und rasch automatisch je-65 weils bis auf eine vorhestimmte Endtemperatur aufzuheizen.
Anderseits sind auch thermostatisch gesteuerte Wärmeschränke oder dgl. bekannt, in denen Gegenstände auf eine vorbestimmte Endtemperatur aufgeheizt werden können, in denen
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aber wiederum — mit dem eingangs beschriebenen Nachteil — mit einer einzigen Heizeinrichtung der ganze Gehäuseinnenraum aufgeheizt wird. Ähnlich beschreibt die DE-B-1 130 565 einen Apparat zum Aufheizen von zwei Speisewärmeplatten mit einem gemeinsamen Heizkörper. Der Heizkörper wird von einem Thermostatschalter ausgeschaltet, wenn die Temperatur im Gehäuseinnenraum beim Heizkörper einen vorbestimmten Endwert erreicht hat. In solchen Einrichtungen nähert sich die Temperatur der aufzuheizenden Gegenstände asymptotisch der im Gehäuse aufrechterhaltenen Endtemperatur, ein rasches und individuelles Aufheizen der Gegenstände auf die Endtemperatur, wie im Apparat der vorliegenden Erfindung, ist nicht möglich.
Im erfindungsgemässen Apparat ist für jede Speisewärmeplatte je ein eigener Thermostatschalter vorgesehen. Die Thermostatschalter sind zwar ebenfalls getrennt von den Speisewärmeplatten im Gehäuse angeordnet, sie werden jedoch von den Temperaturen der Platten gesteuert, die von Temperaturfühlern festgestellt werden.
Ein von einem Temperaturfühler gesteuerter Thermostatschalter ist zwar ebenfalls an sich bekannt, vgl. US-A-2 834 868. Hier wird der Temperaturfühler aber lediglich verwendet, weil der Thermostatschalter vom Heizelement getrennt ist; der Temperaturfühler stellt auch hier die Temperatur des Heizelementes bzw. des Pfannenbodens fest, in den das Heizelement eingelassen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Apparates zum Aufheizen von Speisewärmeplatten,
Fig. 2 schematisch einen Vertikalschnitt durch einen Teil des Apparates,
Fig. 3 schematisch einen Horizontalschnitt und
Fig. 4 ein elektrisches Schaltschema für eines der Heizelemente in dem Apparat.
Der dargestellte Apparat besitzt ein Gehäuse 1 mit einer Vorderwand 2, in der mehrere parallele horizontale Schlitze,3 vorgesehen sind, durch welche hindurch wärmespeichernde Speisewärmeplatten 4 in das Gehäuse geschoben werden können. Jede Speisewärmeplatte 4 ist über Tragstäbe 5 an einem Bügel 6 befestigt, dessen Enden Handgriffe und zugleich Füsse zum Aufstellen der Platte 4 bilden. In dem Gehäuse 1 sind für jede Platte 4 bzw. hinter jedem Schlitz 3 Führungsschienen 7 angeordnet, welche die Tragstäbe 5 aufnehmen.
Ferner ist im Gehäuse 1 unter jeder Speisewärmeplatte 4 bzw. zwischen den dieser zugeordneten Führungsschienen 7 je ein elektrisches Heizelement 8 angeordnet. Unter jedem Heizelement 8 befindet sich eine Wärmeabschirmung in Form eines Strahlungsblechs 9.
Jede Speisewärmeplatte 4 berührt mit der Stirnseite in eingeschobenem Zustand je einen zugeordneten horizontalen Wärmeübertragungsstift 10, der in wärmebeständigen Führungen 11, 12 verdrehungssicher axial verschiebbar gelagert ist und von einer Feder 13 gegen die Stirnseite der Platte 4gedrückt wird.
Auf dem von der Platte 4 abgekehrten Ende dieses Stiftes 10 ist metallisch gut wärmeleitend ein Thermostatschalter 14 befestigt. Der Thermostatschalter 14 besitzt zwei Anschlussklemmen 15, welche zwei auf einer Isolierplatte 16 befestigte Kon-5 taktlamellen 17 berühren.
Die elektrische Schaltung der beschriebenen Elemente, die jeweils jeder der Platten 4 zugeordnet sind, ist in Fig. 4 dargestellt. Der Stromkreis zum Heizelement 8 verläuft von einem (allen Heizelementen gemeinsamen) Hauptschalter 18 über eine io erste der Kontaktlamellen 17, den Thermostatschalter 14 und die zweite der Kontaktlamellen 17. Zum Heizelement 8 ist für jede Wärmespeicherplatte 4 eine Signallampe 19 parallelgeschaltet. Eine weitere Signallampe 20 liegt zwischen einer An-schlussklernme des Heizelementes 8 und der einen Anschluss-15 klemme ljdes Thermostatschalters 14.
Die Wirkungsweise ist für jede Speisewärmeplatten 4 die folgende/
Wenn die Platte 4 ganz in das Gehäuse 1 hineingeschoben ist, hälf der Stift 10 den Thermostatschalter 14 mit seinen An-20 schlus/klemmen 15 in Anlage an den Kontaktlamellen 17. Der Stromkreis über die Kontaktlamellen 17 und den Thermostatschalter 14 zum Heizelement 8 ist geschlossen. Die Platte 4 wird von? Heizelement 8 aufgeheizt, bis sie eine vorbestimmte End-ternperatur erreicht. Diese Endtemperatur der Platte 4 wird 25 über den Wärmeleitstift 10 zum Thermostatschalter 14 übertragen, welcher öffnet und das Heizelement 8 ausschaltet.
Während des Aufheizens, d.h. solange das Heizelement 8 eingeschaltet ist, leuchtet die Signallampe 19. Sie erlischt, wenn der Thermostatschalter 14 ausschaltet.
io Bei ausgeschaltetem Thermostatschalter 14, und solange die Anschlussklemmen 15 durch eine eingeschobene Platte 4 an den Kontaktlamellen 17 anliegen, leuchtet die Signallampe 20. Diese signalisiert die Bereitschaft der aufgeheizten eingeschobenen Platte 4.
35 Wenn die Platte 4 herausgezogen wird, wird der Wärmeübertragungsstift 10 durch die Feder 13 zurückgeschoben, so dass sich die Anschlussklemmen 15 des Thermostatschalters 14 von den Kontaktlamellen 17 trennen. Der Stromkreis zum Heizelement 8 sowie zu den Signallampen 19 und 20 wird damit un-40 terbrochen.
In dem beschriebenen Apparat ist es auf einfache Weise möglich, nur diejenigen Speisewärmeplatten 4 aufzuheizen, welche für den Gebrauch gewünscht werden: Die nicht zu beheizenden Platten 4, die sich auch im Gehäuse 1 befinden, werden 45 einfach um etwa 1 cm zurückgezogen; dadurch werden die Anschlussklemmen 15 der betreffenden Thermostatschalter 14 von den Kontaktlamellen 17 getrennt, die den nicht zu beheizenden Platten 4 zugeordneten Heizelemente 8 bleiben ausgeschaltet.
Es ist vorteilhaft, für die Platten 4 in der ganz eingeschobe-50 nen Stellung eine Rastvorrichtung vorzusehen. Eine solche kann beispielsweise die Form von eingepressten Nocken 21 (Fig. 2) in den Führungsschienen 7 haben, welche Nocken bei ganz eingeschobener Platte 4 in entsprechende Ausnehmungen in den Platten-Tragstäben 5 eingreifen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Apparat zum Aufheizen von wärmespeichernden Speisewärmeplatten (4), mit einem Gehäuse (1), in welches mehrere Speisewärmeplatten (4) durch Schlitze (3) in einer Gehäusewand (2) hindurch einschiebbar sind und in welchem eine elektrische Heizeinrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung aus Heizelementen (8) besteht, die je einzeln jeweils einer der Speisewärmeplatten (4) im Gehäuse (1) zugeordnet sind, um diese Speisewärmeplatten aufzuheizen, dass für das Ein- und Ausschalten jedes Heizelementes (8) jeweils ein Schalter (15, 17) angeordnet ist, der durch die zugeordnete Speisewärmeplatte (4) im eingeschobenen Zustand betätigbar ist, und dass jedes Heizelement (8) auch durch je einen im Gehäuse (1) angeordneten Thermostatschalter (14) ausschaltbar ist, der von einem Temperaturfühler (10) gesteuert ist, welcher zum Feststellen der Temperatur der jeweils zugeordneten Speisewärmeplatte (4) angeordnet ist.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler (10) jeweils ein durch die zugeordnete Speisewärmeplatte (4) im eingeschobenen Zustand bewegbarer Wärmeübertragungskörper ist, an welchem der Thermos;at-schalter (14) befestigt ist, und dass Anschlussklemmen (Ii) des Thermostatschalters (14) zusammen mit feststehenden Kontakten (17) jeweils den erstgenannten Schalter (15, 17) bilden.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Apparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Heizelement (8) je eine Signallampe (19) zugeordnet ist, die bei eingeschaltetem Heizelement (8) aufleuchtet.
4. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Heizelement (8) je eine Signallampe (20) zugeordnet ist, die bei eingeschaltetem erstem Schalter (15, 17) und gleichzeitig ausgeschaltetem Thermostatschalter (14) aufleuchtet.
5. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (1) für jede Speisewärmeplatte (4) je eine Rastvorrichtung (21) zum Verrasten der Speisewärmeplatte (4) in der ganz eingeschobenen Stellung angeordnet ist.
6. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Heizelement (8) im Gehäuse (1) unter der jeweils zugeordneten Speisewärmeplatte (4) angeordnet ist und unter dem Heizelement (8) jeweils eine Wärmestrahlenabschirmung (9) angeordnet ist.
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