CH684876A5 - Wagen zum Transportieren von Speisen. - Google Patents
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Description
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CH 684 876 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Wagen zum Transportieren von Speisen gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Wagen werden beispielsweise in Spitälern und Altersheimen eingesetzt, um die Speisen, die in der zentralen Küche zubereitet und als Einzelportionen auf Tellern oder Platten angerichtet werden, auf die einzelnen Stationen zu transportieren. Da der Transport der Speisen von der Küche bis zu den Stationen einige Zeit in Anspruch nimmt, und oftmals auf der Station bis zum Verteilen der Speisen an die einzelnen Patienten nochmals eine Verzögerung eintreten kann, kühlen die warmen Speisen ab.
Um ein Abkühlen zu vermeiden bzw. diese Speisen vor der Auslieferung an die Patienten wieder zu erwärmen, sind diese Wagen mit einer Heizeinrichtung ausgerüstet. Bei bekannten Wagen ist diese Heizeinrichtung als Heissluftheizung, bestehend aus einer Heizspirale und einem Ventilator, ausgeführt. Mit einer derartigen Heissluftheizung kann ein Innenraum des Wagens aufgeheizt und warmgehalten werden.
Da ein einzelnes Menü sich normalerweise nicht nur aus warmen Speisen zusammensetzt, sondern auch noch kalte Speisen wie Salat und Dessert beinhaltet, ist es erforderlich, diesen Wagen zum Transportieren von Speisen mit zwei voneinander getrennten Räumen auszustatten. Einer dieser Räume dient zur Aufnahme von warmen Speisen und ist beheizbar, während der andere Raum zur Aufnahme der kalten Speisen dient. Der beheizte Raum muss gegenüber dessen Umgebungsbereichen isoliert sein, um einerseits den Wärmeverlust gering zu halten, und um andererseits zu vermeiden, dass die Aussenhülle des beheizten Raumes derart erhitzt wird, dass deren Berührung durch eine Bedienungsperson zu Verbrennungen führen kann.
Bei diesen Wagen müssen also die warm zu servierenden Speisen und die kalt zu servierenden Speisen in der Küche in zwei auf dem Wagen vorgesehene, unterschiedliche Aufnahmeräume eingebracht werden. Dies bedeutet, dass die Menüs erst auf den Stationen, unmittelbar vor der Auslieferung des Essens an die Patienten, vom Pflegepersonal vollständig zusammengestellt werden müssen.
Zum Erwärmen und Warmhalten der warmen Speisen ist es zudem erforderlich, den gesamten Aufnahmeraum für diese Speisen zu heizen. Normalerweise wird dieser Aufnahmeraum des Wagens vorgeheizt, bevor die Speisen in der Küche in diesem Raum plaziert werden. Dies bedeutet einen hohen Energieverbrauch. Der mit Speisen gefüllte Wagen wird dann auf die entsprechende Station geschoben, wo die Warmluftheizung normalerweise an das 380 Volt-Netz angeschlossen wird, um die Speisen warmzuhalten bzw. aufzuwärmen. Da der gesamte Aufnahmeraum beheizt wird, ist auch in der Warmhaltephase der Energieverbrauch gross.
Es sind auch Wagen bekannt, die lediglich über einen Aufnahmeraum verfügen, der in der obenbeschriebenen Art beheizbar und gegen aussen isoliert ist. Für den Transport der kalten Speisen ist ein zusätzlicher Wagen erforderlich. Auf den Stationen müssen die Menüs für die Patienten durch das Pflegepersonal aus diesen beiden Wagen zusammengestellt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Wagen zu schaffen, in welchen fertig zusammengestellte Menüs, bestehend aus kalten und warmen Speisen, auf Tabletts angeordnet vom Wagen aufgenommen werden können, der lediglich einen einzigen Aufnahmeraum aufweist, und in welchem die Energie zur Warmhaltung bzw. Erwärmung der warmen Speisen derart gezielt zugeführt wird, dass ausschliesslich die warmen Speisen erwärmt bzw. warmgehalten werden, wodurch der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden kann.
Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die Kennzeichnung des Anspruches 1.
Mit dieser erfindungsgemässen Einrichtung können in der Küche den Patientenwünschen entsprechende, fertig zusammengestellte, auf Tabletts angeordnete Menüs in den kalten Wagen eingebracht werden. Die warmen Speisen werden auf Tellern angerichtet, die mit einer leitenden Schicht versehen sind. Die kalten Speisen werden in normalen Tellern bzw. Gefässen angerichtet. Die mit Be-schichtungen versehenen, warme Speisen enthaltende Teller werden auf dem Tablett so angeordnet, dass diese bei in den Wagen eingeschobenen Tabletts auf die Induktionsspulen zu liegen kommen. Diese Teller werden mit Clochen abgedeckt.
Der Wagen kann danach auf die entsprechende Station gebracht werden, wo er an das Stromnetz angeschlossen wird. Durch die von den Induktionsspulen erzeugten Wechselfelder wird die darüber sich befindende, leitende Schicht des Tellers erwärmt. Die sich darauf befindenden warmen Speisen werden dadurch warmgehalten bzw. aufgewärmt. Die auf dem Tablett angeordneten kalten Speisen, wie Salat und Dessert, bleiben kalt. Das Pflegepersonal kann nun die Tabletts mit den fertig zusammengestellten Menüs an die Patienten verteilen. Ein Zusammenstellen der Menüs auf den Stationen entfällt, was eine Vereinfachung und eine Zeiteinsparung mit sich bringt. Durch diese erfin-dungsgemässe Anordnung ist gewährleistet, dass der Patient sein warmes Essen kriegt.
Da die Energie zur Erwärmung bzw. zum Warmhalten des Essens sehr gezielt zugeführt wird, nämlich direkt unter die die warmen Speisen enthaltenden Teller, und weil der Innenraum des Wagens nicht aufgeheizt wird, wird der Energieverbrauch gegenüber Heissluftheizungen wesentlich reduziert.
Dadurch, dass der die Tabletts aufnehmende Innenraum des Wagens nicht aufgeheizt werden muss, ist es nicht erforderlich, die diesen Raum umgebenden Wände zu isolieren, was den Aufbau des Wagens vereinfacht.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass in einer tablarförmigen Auflage, die etwa halb so gross ist wie das Tablett, auf dem das gesamte Menü angeordnet ist, zwei Induktionsspulen nebeneinander untergebracht sind. Dadurch kann beispielsweise über der einen Spule die Suppe und über der anderen Spule der warme Hauptgang des Menüs plaziert werden.
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Die tabiarförmigen Auflagen setzen sich in bevorzugter Weise aus zwei Platten zusammen, bestehend aus einem nichtleitenden, wärmebeständigen Material, wobei eine Platte mit einer Vertiefung zur Aufnahme der Induktionsspule versehen ist, welche durch die andere Platte, die eine der Vertiefung der einen Platte entsprechende Erhöhung aufweist, zugedeckt wird. Zur Verbesserung des Wirkungsgrades der induktiven Erwärmung des mit einer leitenden Schicht versehenen Tellers kommt hierbei die Induktionsspule möglichst nahe an die Oberfläche der tabiarförmigen Auflage zu liegen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Stromzuführung an die Induktionsspulen getaktet ist. Dies bedeutet, dass abwechselnd über einen einstellbaren Zeitraum die Stromzufuhr eingeschaltet ist, wonach eine in der Zeitdauer einstellbare Pause auftritt. Dadurch wird vermieden, dass die zu erwärmenden bzw. warmzuhaltenden Speisen nicht übermässig erwärmt werden oder sogar anbrennen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Wagens für die Aufnahme von zwei nebeneinanderliegenden Tablettstapeln,
Fig. 2 eine Ansicht von oben des Wagens gemäss Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Hinteransicht des Wagens gemäss Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 4a eine Schnittdarstellung einer getrennten tabiarförmigen Auflage entlang Linie B-B nach Fig. 4b,
Fig. 4b eine Draufsicht auf die tablarförmige Auflage ohne Abdeckung,
Fig. 5 ein Schaltschema der Stromführung des Wagens gemäss Fig. 1, und
Fig. 6 eine Schnittdarstellung durch ein Tablett mit aufgesetztem Teller.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Wagens 1 zum Transportieren von Speisen auf die Türseite. Auf einem fahrbaren Grundgestell 2, welches mit Rollen 3 versehen ist, von welchen ein Paar als Lenkrollen ausgeführt ist, ist ein kastenförmiger Aufbau 4 angeordnet. Das Grundgestell 2 ist mit einem umlaufenden Profil 5 ausgerüstet, das als Stoss-fänger gegen Anstossen dient. Die längsseitige Wand 6 ist mit zwei Türen 7 versehen, von welchen eine zur Freigabe der Ansicht in den Innenraum des kastenförmigen Aufbaus 4 in Fig. 1 nicht gezeichnet ist. Jede Tür 7 dient zum Verschliessen der einen Hälfte des kastenförmigen Aufbaus 4, welcher zur Aufnahme von je zwei nebeneinanderliegenden Tablettstapeln, von welchen jeder zehn Tabletts umfasst, ausgerüstet ist. Die Türen 7 sind gegen die jeweilige Aussenseite hin aufschwenkbar, wobei die Schwenklagerung derart angeordnet ist, dass die jeweilige Türe 7 zwischen die seitliche Aussenwand 8 und die äussere
Seitenführung 9 für die eingeschobenen Tabletts vollständig versenkbar ist.
Im mittleren Bereich des kastenförmigen Aufbaus 4 ist je eine innere Seitenführung 10 für die Tabletts angebracht, die jeweils mit der äusseren Seitenführung 9 paarweise zusammenwirken. Zwischen der äusseren Seitenführung 9 und der inneren Seitenführung 10 sind übereinander angeordnete, voneinander beabstandete tablarförmige Auflagen 11 befestigt. Diese tabiarförmigen Auflagen 11 sind von der Türseite her gesehen im hinteren Bereich des kastenförmigen Aufbaus 4 angeordnet, und ragen bis in die Hälfte des innenraumes des kastenförmigen Aufbaus 4 hinein (siehe Fig. 2).
Zwischen die äussere Seitenführung 9 und die innere Seitenführung 10 sind die Tabletts einschiebbar. Diese kommen mit ihrer hinteren Seite auf die tabiarförmigen Auflagen 11 zu liegen, während die vordere Seite auf an den Seitenführungen 9 und 10 angebrachten Nocken 44 abgestützt wird.
In den tabiarförmigen Auflagen 11 sind die Induktionsspulen untergebracht, wie weiter unten noch beschrieben wird.
Auf der oberseitigen Abdeckung 12 des kastenförmigen Aufbaus 4 ist das an das Stromnetz an-schliessbare Speisungsgerät 13 angeordnet.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Wagen 1, wobei auf der linken Seite die oberseitige Abdek-kung 12 und das darauf angebrachte Speisungsgerät 13 gezeigt sind, während rechtsseitig die oberseitige Abdeckung 12 zur Freigabe der Ansicht in den Innenraum weggelassen wurde. Der kastenförmige Aufbau 4 ist aus abgewinkelten Blechstücken gefertigt, die an den jeweiligen Ecken winkelprofil-mässige Formen aufweisen, was dem kastenförmigen Aufbau 4 die erforderliche Stabilität gibt. Die seitlichen Aussenwände 8 weisen dadurch eine Einbuchtung 14 auf, in welchen je ein Schiebegriff 15 für die Bedienungsperson angebracht ist. Die äussere und innere Seitenführung 9, 10 (nach Fig. 1) setzt sich aus einem vorderen Profil 16 bzw. 18 und einem hinteren Profil 17 bzw. 19 zusammen, welche senkrecht zwischen Boden und oberseitiger Abdeckung 12 des kastenförmigen Aufbaus 4 befestigt sind und die zur Führung und Aufnahme der Tabletts dienen. Zwischen den hinteren Profilen 17 und 19 sind die tabiarförmigen Auflagen 11 befestigt. In jede dieser tabiarförmigen Auflagen 11 sind je zwei Induktionsspulen 20, 21 eingebracht, deren Anordnung auf den tabiarförmigen Auflagen 11 gestrichelt dargestellt ist.
Die längsseitige hintere Wand 22 weist durch die formmässige Ausgestaltung der Ecken eine Einbuchtung 23 auf. In dieser Einbuchtung 23 sind elektrische Leitungspaare 24, 25 senkrecht angeordnet, an welche die Induktionsspulen 20 bzw. 21 angeschlossen sind. Diese elektrischen Leitungspaare 24 und 25 sind ihrerseits mit dem Speisungsgerät 13 verbunden. Die Einbuchtung 23 und damit die elektrischen Leitungspaare 24 und 25 sind durch eine wandförmige Platte 26 abgedeckt.
Die linke Seite des Wagens 1, der gemäss Fig. 2 durch die oberseitige Abdeckung 12 abgedeckt ist, ist identisch ausgerüstet, wie die oben beschriebene rechte Seite des Wagens 1.
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Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Hinterseite des Wagens 1, wobei linksseitig die wandförmige Platte 26 dargestellt ist, während diese rechtsseitig weggelassen ist. Hierbei sind insbesondere die elektrischen Leitungspaare 24 und 25 sichtbar, die senkrecht an der hinteren Wand 22 angebracht sind, und mit welchen gemäss Fig. 2 je die davorliegenden Induktionsspulen 20 bzw. 21 der tabiarförmigen Auflagen 11 verbunden sind. Hierbei ist ersichtlich, dass jeweils für übereinander angeordnete Induktionsspulen 20 bzw. 21 je ein elektrisches Leitungspaar 24 bzw. 25 vorgesehen ist. Dabei sind die jeweils übereinander angeordneten Induktionsspulen 20 und die jeweils übereinander angeordneten Induktionsspulen 21 je parallel geschaltet.
In Fig. 4a und 4b ist die Anordnung einer Induktionsspule 20 bzw. 21 in der tabiarförmigen Auflage 11 dargestellt. Die tablarförmige Auflage 11 setzt sich aus einer oberen Platte 27 und einer unteren Platte 28 zusammen. Diese Platten 27 und 28 bestehen aus einem nichtleitenden, wärmebeständigen Material. In die untere Platte 28 ist eine kreisringförmige Vertiefung 29 eingearbeitet. In diese kreisringförmige Vertiefung 29 kann eine Induktionsspule 20 bzw. 21 eingelegt werden, die aus einem spiralförmig gewickelten Kupferdraht besteht. Dieser Kupferdraht weist eine Dicke von 0,8 mm auf und ist mit einem Isolationslack beschichtet. Der Anfang und das Ende dieses die Induktionsspule 20 bzw. 21 bildenden Kupferdrahtes werden durch eine Nut 30, die in die untere Platte 28 eingearbeitet ist, aus der tabiarförmigen Auflage 11 weggeführt, und im montierten Zustand mit einem der elektrischen Leitungspaare 24 bzw. 25 verbunden.
Die obere Platte 27 ist mit einer Erhöhung 31 versehen, die der kreisringförmigen Vertiefung 29 der unteren Platte 28 entspricht. Die obere Platte 27 und die untere Platte 28 werden zusammengeführt und verleimt, wodurch die Induktionsspule 20 bzw. 21 in der tabiarförmigen Auflage 11 gehalten ist.
In Fig. 5 ist das Schaltschema für die Stromführung des Wagens 1 dargestellt. Das Speisungsgerät 13 ist mit einem Netzanschluss 32 versehen, der an das 220 Volt-Netz anschliessbar ist. Über einen Schalter 33 ist das Speisungsgerät 13 ein- und ausschaltbar. Eine Betriebslampe 34 zeigt an, ob der Schalter 33 ein- oder ausgeschaltet ist. Die Stromzuführung erfolgt über je einer Tür 7 zugeordnete Türsicherheitsschalter 35 und 36, wobei bei geöffneten Türen die Schalter 35 und 36, wie in Fig. 5 dargestellt, geschaltet sind, wodurch durch den Aiarmgeber 37 ein akustisches Signal abgegeben wird. Wenn beide Türen geschlossen sind, die Schalter 35 und 36 in Fig. 5 die obere Schaltstellung einnehmen, wird das Relais 38 erregt, wodurch die Anschlüsse 39 und 40 kurzgeschlossen werden. Im Speisungsgerät 13 sind zwei Bauteile 41 angeordnet, von welchen in Fig. 5 nur einer dargestellt ist. Dieser Bauteil 41 umfasst in bekannter Weise einen Spannungs- und einen Frequenzumrichter sowie einen einstellbaren Taktgeber. Spannungs- und Frequenzumrichter stehen in bekannter Weise nur unter Strom, wenn Anschluss 39 und 40 kurzgeschlossen sind. Im Spannungsumrichter wird die Spannung des Eingangsstromes auf 1250 Volt erhöht, während der Frequenzumrichter die Frequenz des Eingangsstromes auf 40 kHz erhöht. Der so umgerichtete Strom gelangt an die Ausgänge 42 und 43 des Speisungsgerätes, an welche je das elektrische Leitungspaar 24 bzw. 25 für einen Tablettstapel im Wagen 1 angeschlossen ist.
Wie in Fig. 6 dargestellt ist, weisen die Tabletts 45 drei vorstehende Nocken 46 auf, die so angeordnet sind, dass ein Teller 47 zwischen diese Nokken 46 einsetzbar ist, so dass ein Positionieren des Tellers 47 auf dem Tablett 45 möglich wird und dadurch der Teller 47 insbesondere beim Einschieben in den Wagen 1 nicht verschoben wird. Durch diese Anordnung wird der Teller 47, der mit einer leitenden Schicht versehen ist und zur Aufnahme der warmen Speisen dient, immer optimal über der Induktionsspule 20 oder 21 in der richtigen Lage gehalten.
Versuche haben gezeigt, dass mit der umgerichteten Spannung und der Frequenz der geforderte Effekt zum Aufwärmen bzw. Warmhalten der im Wagen 1 eingebrachten Speisen durch die Induktionsspulen 20 und 21 optimal gewährleistet ist. Für die Erwärmung bzw. Warmhaltung der Speisen ist dadurch pro Tablettstapel, bestehend aus 10 Tabletts, lediglich eine Leistung von 450 W erforderlich. Über den einstellbaren Taktgeber, der im Bauteil 41 untergebracht ist, wird die Stromzuführung an die Induktionsspulen 20 und 21 während einer einstellbaren Zeitspanne von 30 Sek. durch jeweils eine einstellbar Pause von 10 Sek. periodisch unterbrochen. Dadurch werden die zu erwärmenden bzw. warmzuhaltenden Speisen nicht zu stark erwärmt, wodurch ein Anbrennen vermieden wird.
Versuche und Untersuchungen haben gezeigt, dass das geringfügige Abkühlen der Speisen um einige Grad während des Transportes der Speisen von der zentralen Küche auf die Stationen und das nachfolgende Aufwärmen dieser Speisen keinen Einfluss auf den bakteriologischen Zustand dieser Speisen hat. Dies bedeutet, dass sowohl die warmen und kalten Speisen in bakteriologisch einwandfreiem Zustand an die Patienten abgegeben werden können.
Claims (6)
1. Wagen zum Transportieren von Speisen, bestehend aus einem mit Rollen versehenen, fahrbaren Grundgestell, auf welchem ein kastenförmiger Aufbau angeordnet ist, der allseitig mit Wänden abgeschlossen ist, wobei eine Seite Türen aufweist, und der innenseitig derart mit Mitteln ausgerüstet ist, dass Tabletts, auf welchen die in Geschirr enthaltenen Speisen angeordnet sind, eines über dem anderen einschiebbar ist, und das zum Aufwärmen und Warmhalten der Speisen mit einer Heizeinrichtung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes eingeschobene Tablett mindestens mit einem Teilbereich, auf welchem ein mit einer leitenden Schicht versehener Teller zur Aufnahme der warmen Speisen aufgesetzt ist, auf eine tablarförmige Auflage (11 ) zu liegen kommt, welche fest innerhalb des kastenförmigen Aufbaus (4) angebracht ist,
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dass jede tablarförmige Auflage (11) mit mindestens einer Induktionsspule (20, 21) versehen ist, auf die von einem auf dem Wagen (1) angeordneten Speisungsgerät (13), das an das Stromnetz an-schliessbar ist, Strom zuführbar ist, und dass der andere Teilbereich des eingeschobenen Tabletts auf im kastenförmigen Aufbau (4) beidseits des Tabletts angebrachte Nocken (44) zu liegen kommt.
2. Wagen zum Transportieren von Speisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder tabiarförmigen Auflage (11) zwei nebeneinander angeordnete Induktionsspulen (20, 21) untergebracht sind, und dass die tabiarförmigen Auflagen (11) derart im kastenförmigen Aufbau (4) angeordnet sind, dass die der Türe (7) abgewandte Hälfte des eingeschobenen Tabletts auf die tablarförmige Auflage (11) zu liegen kommt.
3. Wagen zum Transportieren von Speisen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die tabiarförmigen Auflagen (11 ) aus zwei Platten (27, 28) bestehen, die aus einem nichtleitenden, wärmebeständigen Material bestehen, deren untere Platte (28) zur Aufnahme jeder der im wesentlichen spiralförmigen Induktionsspule
(20) bzw. (21) mit einer im wesentlichen kreisringförmigen Vertiefung (29) und mit einer Nut (30) für die Zuleitungen der Induktionsspule (20) bzw. (21) ausgerüstet ist, deren obere Platte (27) eine der im wesentlichen kreisringförmigen Vertiefungen (29) der ersten Platte entsprechende Erhöhungen (31) aufweist, wodurch beim Zusammenfügen der beiden Platten (27, 28) die Induktionsspule (20) bzw.
(21) in den Zwischenräumen gehalten ist.
4. Wagen zum Transportieren von Speisen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Speisungsgerät (13) mindestens ein Spannungs- und Frequenzumrichter angeordnet ist, mit welchem der den Induktionsspulen (20, 21) zugeführte Strom auf eine Spannung in der Grös-senordnung von 1250 Volt und eine Frequenz in der Grössenordnung von 40 kHz umrichtbar ist.
5. Wagen zum Transportieren von Speisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionsspulen (20) bzw. (21) der tabiarförmigen Auflagen (11) parallel geschaltet und mit dem Speisungsgerät (13) verbunden sind, und dass im Speisungsgerät (13) ein einstellbarer Taktgeber angeordnet ist, der periodisch die Stromzuführung an die Induktionsspulen (20, 21) während einer einstellbaren Zeitspanne unterbricht und wieder zuschaltet.
6. Wagen zum Transportieren von Speisen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in den kastenförmigen Aufbau (4) einzuschiebenden Tabletts (45) mit Nocken (46) versehen sind, mittels welchen Teller (47), auf denen zu erwärmende und warmzuhaltende Speisen angeordnet und die mit einer leitenden Schicht versehen sind, auf dem Tablett positionierbar sind und bei in den Wagen (1) eingeschobenem Tablett über die Induktionsspulen (20) bzw. (21) zu liegen kommen.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |