CH662262A5 - Zangenartiges wundklammersetzinstrument zur verwendung mit einer separaten wundklammern tragenden kassette. - Google Patents

Zangenartiges wundklammersetzinstrument zur verwendung mit einer separaten wundklammern tragenden kassette. Download PDF

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CH662262A5
CH662262A5 CH1832/83A CH183283A CH662262A5 CH 662262 A5 CH662262 A5 CH 662262A5 CH 1832/83 A CH1832/83 A CH 1832/83A CH 183283 A CH183283 A CH 183283A CH 662262 A5 CH662262 A5 CH 662262A5
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CH
Switzerland
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handle part
clip
slot
cassette
wound
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Application number
CH1832/83A
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Robert G Rothfuss
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Senco Products
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein zangenartiges Wundklammersetzinstrument nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, und eine Wundklammern tragende Kassette nach dem Patentanspruch 7.
In den letzten Jahren setzten Chirurgen zunehmend mehr Wundklammern anstelle herkömmlicher Wundnähte ein, um Wunden oder Schnitte in der Haut oder dem Bindegewebe von Patienten zu verschliessen. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass der Einsatz von Klammern eine weit einfachere Massnahme darstellt. Wichtiger ist jedoch, dass der Einsatz von Wundklammern sehr viel schneller vonstatten geht. Dadurch kann die Zeit, die für ein Vernähen erforderlich ist, sowie die Narkosedauer für den Patienten entscheidend verkürzt werden.
Der Stand der Technik umfasst verschiedenartige Wund-klammersetzinstrumente. Die US-PSen 3 819 100 und 4 196 836 sind für solche Instrumente exemplarisch.
Derartige Wundklammersetzinstrumente besitzen eine Reihe ihnen gemeinsamer Nachteile. In erster Linie sind sie relativ kompliziert aufgebaut und besitzen eine Vielzahl sich bewegender Teile. Aufgrund ihrer Komplexität neigen derartige Instrumente zu einem Verklemmen, zur Ausbildung fehlerhaft gebogener Klammern sowie zu Störungen bei der Klammerzufuhr. Im allgemeinen sind sie am Klammeraustragende klobig-massiv ausgeführt und verdecken dadurch die Sicht des Chirurgen. Diese massive und schwere Ausführung kann zu einer erheblichen Ermüdung der Hand des Chirurgen führen, wenn viele Klammern zum Schliessen einer Wunde oder eines Schnittes benötigt werden.
Die US-Patentschrift 3 278 107 offenbart ein pinzettenähnliches Instrument zum Anlegen von Wundklammern sowie ein Instrument ähnlich einer Gefässklemme. Beide Instrumente sind mit Widerlagerabschnitten versehen; jedoch wird bei beiden Instrumenten die Wundklammer durch den Widerlagerabschnitt zusammengedrückt und nicht um ihn herumgeformt.
Auch wurden mehrere Wundklammersetzinstrumente, die Gefässklemmen ähnlich sind, zur Anwendung als Ligaturklemmen entwickelt. Beispiele für diese Instrumente finden sich in den US-Patentschriften 3 270 745, 3 326 216, 3 439 523,3 631 707 und 3 867 944. Solche Instrumente werden jedoch wie Zangen verwendet, um Gefasse mit Klemmen und dgl. abzuschliessen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in erster Linie in der Schaffung eines einfach aufgebauten und vergleichsweise wenig bewegende Teile aufweisenden funktionssicheren zangenartigen Wundklammersetzinstruments, das leicht und problemlos in der Handhabung ist und das sich kostengünstig herstellen lässt. Weiter bezieht sich die Aufgabe auf eine Wundklammern tragende Kassette für ein solches Wundklammersetzinstrument.
Die erfindungsgemässe Lösung ist im einzelnen in den Kennzeichen der Patentansprüche 1 und 7 definiert. Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den den Ansprüchen 1 und 7 jeweils zugeordneten abhängigen Ansprüchen.
Das Wundklammersetzinstrument nach der Erfindung besitzt einen sehr einfachen, lediglich aus sechs Teilen beste-heden Aufbau. Das Instrument ist robust, besitzt ein geringes Gewicht, ist wiederverwendbar, kann nach sämtlichen bekannten Verfahren sterilisiert werden und ist schliesslich praktisch wartungsfrei. Das Instrument erlaubt eine hervorragende Sicht auf die zu operierende Stelle, weil es am Klammeraustrittsbereich schlank ist und es gestattet, dass auch die gesamte Klammer sichtbar ist, was eine exakte Plazierung sehr leicht macht. Im Instrument können die Klammern nicht verklemmen oder fehlerhaft zusammengebogen werden. Das Instrument kann ferner in Sekundenschnelle vollständig zusammengesetzt und zerlegt werden, ohne dass dafür Werkzeuge erforderlich wären. Schliesslich ist das Instrument auch an verschiedene Klammergrössen anpassbar.
Die zusammen mit dem erfmdungsgemässen Wundklammersetzinstrument verwendbare, Wundklammern tragende Kassette zeichnet sich durch einen sehr einfachen Aufbau aus, und ist vorzugsweise aus einem einzigen Stück gegossen bzw. gepresst. Die Zahl der Klammern, die in dieser Kassette gehalten werden können, ist lediglich durch eine handhabungspraktische Länge der Kassette begrenzt. Ihr Aufbau ist so konzipiert, dass die Grösse der in ihr unterzubringenden Klammern und die Drahtdicke der Klammern keine einschränkenden Faktoren darstellen.
Die Kassette kann mit den darin enthaltenen Klammern nach jeder herkömmlichen Methode sterilisiert oder resterilisiert werden. Die Kassette eignet sich auch sehr gut für ein vorsterilisiertes Abpacken.
Die Kassette kann aus Kunststoffmaterial in unterschiedlichen Farben geformt bzw. gegossen werden; damit lässt sich eine rasche Identifizierung der in ihr jeweils enthaltenen Klammergrösse über die Farbgebung vornehmen. Die Kassette kann schliesslich noch mit einem andruckhaftendem Klebemittel an ihrer Unterseite versehen sein, so dass sie an jeder geeigneten Abstützung abnehmbar angebracht werden kann. Es ist somit nicht nötig, dass der Chirurg die Kassette während des Klammersetzens in der Hand halten muss. Alternativ könnte der Boden der Kassette auch so geformt sein, dass sie in eine geeignete beschwerte Auflage passt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Wundklammersetzinstruments nach den Merkmalen der Erfindung in seiner Ausgangsstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht zum Teil im Querschnitt des Instruments, wiederum in seiner Ausgangsstellung,
Fig. 3 eine Querschnittansicht eines ersten Griffteils des in Fig. 1 gezeigten Instruments,
Fig. 4 eine Querschnittansicht bei einer Schnittführung entlang der Linie 4—4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine Querschnittansicht bei einer Schnittführung entlang der Linie 5 — 5 in Fig. 3,
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Wundklammersetzin-strument-F ormgebers,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Formgebers nach Fig. 6, Fig. 8 eine Rückansicht des Formgebers nach Fig. 6,
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Fig. 9 eine Aufsicht auf einen zweiten Griffteil des Wundklammersetzinstruments,
Fig. 10 eine Aufsicht auf eine Schwenkzapfen- und Verschlussanordnung nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Schwenkzapfen- und Verschlussanordnung nach Fig. 10,
Fig. 12 eine Endansicht der Schwenkzapfen- und Verschlussanordnung, von rechts in Fig. 11 betrachtet,
Fig. 13 eine Ansicht des Wundklammersetzinstruments zum Teil im Querschnitt, die das Instrument in einer Klam-mergreif- und Feststellposition zeigt,
Fig. 14 eine Seitenansicht des Wundklammersetzinstruments zum Teil im Querschnitt, die das Instrument in seiner geschlossenen Stellung (bei zusammengebogener Klammer) zeigt,
Fig. 15 eine Aufsicht auf eine Wundklammer-Kassette für das Wundklammersetzinstrument nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 16 eine Längsschnittansicht bei einer Schnittführung entlang der Linie 16—16 in Fig. 15,
Fig. 17 eine Querschnittansicht bei einer Schnittführung entlang der Linie 17 —17 in Fig. 15,
Fig. 18 eine vergrösserte Ansicht zum Teil im Querschnitt, die einen Vorderteil des Wundklammersetzinstruments in einer zum Herausziehen einer Wundklammer aus der Kassette bereiten Stellung zeigt,
Fig. 19 eine Querschnittansicht der Kassette, die den Vorderteil des Wundklammersetzinstruments in der gleichen Stellung zeigt wie in Fig. 18,
Fig. 20 eine Teil-Querschnittansicht ähnlich der in Fig. 18 zur Verdeutlichung des Erfassens der Klammer mittels des Wundklammerinstruments zwischen einer Widerlagerfläche und dem Formgeber unmittelbar vor der Entnahme der Klammer aus der Kassette,
Fig. 21 eine Teil-Querschnittansicht ähnlich der in Fig. 19 zur Veranschaulichung der einzelnen Teile in der gleichen Relativstellung wie in Fig. 20,
Fig. 22 eine Teilansicht, zum Teil im Querschnitt, zur Verdeutlichung des Einsetzens und Zusammenbiegens einer Wundklammer in die Haut oder ein Bindegewebe eines Patienten,
Fig. 23 eine Teilansicht, zum Teil im Querschnitt, zur Verdeutlichung der Wundklammer nach dem Zusammenbiegen und Einsetzen in die Haut eines Patienten,
Fig. 24 eine Teil-Querschnittansicht zur Veranschaulichung einer Verriegelungslasche einer Feder, die an einem ersten Handgriff angebracht ist, in ihrer Ausgangsposition innerhalb eines H-förmigen Durchbruchs in einer an einem zweiten Griffteil angebrachten Feder,
Fig. 25 eine Teilansicht des in Fig. 24 gezeigten Aufbaus von rechts in dieser Figur gesehen,
Fig. 26 eine Teilunteransicht des Aufbaus gemäss Fig. 24,
Fig. 27 eine Teil-Querschnittansicht ähnlich der in Fig. 24, bei in ihrer Verriegelungsposition befindlicher Verriegelungslasche,
Fig. 28 und 29 die Verriegelungslasche ähnlich wie in den Fig. 25 bzw. 26 in ihrer Verriegelungsposition,
Fig. 30, 31 und 32 ähnliche Darstellungen wie in den Fig. 24,25 bzw. 26, wobei sich jedoch die Teile in ihren Relativstellungen zueinander befinden, unmittelbar bevor das Instrument seine vollständig geschlossene Stellung (in der die Klammer zusammengebogen ist), wie sie in Fig. 14 gezeigt ist, einnimmt und
Fig. 33, 34 und 35 entsprechende Darstellungen wie in den Fig. 24, 25 bzw. 26 zur Verdeutlichung der Relativstellungen der Teile, wenn sich das Instrument in seiner vollständig geschlossenen Stellung (bei zusammengebogener Klammer), wie in Fig. 14 gezeigt, befindet.
In den Fig. 1 und 2 ist das Wundklammersetzinstrument mit 1 bezeichnet. Das Wundklammersetzinstrument ist aus sechs Teilen aufgebaut: einem ersten oder oberen Griffteil 2, einem zweiten oder unteren Griffteil 3, einer Schwenkzapfen- und Verschlussanordnung 4, einem Formgeber 5, einer am oberen Griffteil 2 angebrachten oberen Feder 6 und einer am unteren Griffteil 3 angebrachten unteren Feder 7.
In den Fig. 3 und 4 ist der obere Griffteil 2 detaillierter gezeigt. Der obere Griffteil 2 besitzt einen Griffteilabschnitt 8, der für ein Erfassen mittels der Hand des Chirurgen gestaltet ist, ein Mittelstück 9 und einen länglichen nach unten weisenden Vorderteil 10. Durch das Mittelstück 9 erstreckt sich ein Schlitz 11, der dieses in zwei Teile oder Wandabschnitte 9a und 9b unterteilt, die in gegenseitigem Parallelabstand (vgl. Fig. 4) zueinander liegen. In jedem Wandabschnitt 9a und 9b ist ein Schlitz 12 bzw. 13 ausgebildet. Die Schlitze 12 und 13 erstrecken sich in der Hauptrichtung des Vorderteils 10, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. In den Wandabschnitten 9a und 9b ist ein Paar koaxialer Öffnungen ausgebildet, von denen eine bei 14 in Fig. 3 sichtbar ist. Diese Öffnungen dienen zur Aufnahme eines Schwenkzapfens, wie nachstehend beschrieben.
Der längliche Vorderteil 10 schafft eine ebene, nach vorne weisende Fläche 10a, welche koextensiv und in einer gemeinsamen Ebene mit den Vorderkanten 9c und 9d der Wandabschnitte 9a bzw. 9b verläuft. In der Nähe seines unteren Endes ist der Vorderteil 10 mit einem nach vorne abstehenden, in seinem Querschnitt T-förmigen Ansatz 15 versehen.
Der Vorderteil oder Nasenabschnitt 10 endet in einem nach vorne abstehenden Widerlager 16, das eine Widerlager-fläche 17 und einen nach unten weisenden Flansch oder Kiel 18 (vgl. Fig. 18 und 19) besitzt, dessen Zweck nachstehend erläutert wird.
Der Formgeber 5 des Wundklammersetzinstruments ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt. Er umfasst ein längliches Glied mit einer Vorderfläche 19 und einer geraden rückseitigen Fläche 20. In der Nähe seines oberen Endes ist der Formgeber mit einem schmalen rechtwinkligen Durchbruch oder Fenster 21 versehen, der bzw. das sich von der rückseitigen Fläche 20 zur Vorderfläche 19 erstreckt. Auch wird der Zweck dieses Fensters 21 nachstehend deutlich. In der Nähe des oberen Endes des Formgebers und kurz unterhalb des Fensters 21 steht ein Ansatz 22 T-förmigen Querschnitts von der rückseitigen Fläche 20 ab. Die Flansche des Ansatzes 22 sind entsprechend ausgebildet, so dass sie in den Schlitzen 12 und 13 des oberen Griffteils (vgl. Fig. 4) gleitfähig aufgenommen werden können. Vom untersten Ende des Formgebers erstreckt sich in Längsrichtung ein Schlitz 23 T-förmigen Querschnitts. Der Schlitz 23 ist entsprechend ausgebildet, um den Ansatz 15 auf dem Vorderteil 10 des oberen Griffteils 2 gleitfähig aufzunehmen. Der Eingriff des Form-geber-Ansatzes 22 in den Schlitzen 12 und 13 des oberen Griffteils 2 und der Eingriff des Ansatzes 15 des oberen Griffteils 2 in dem T-förmigen Schlitz 23 des Formgebers lagert den Formgeber bewegbar an der Vorderfläche 10a des oberen Griffteils 2, damit dieser zwischen einer Ausgangsoder zurückgezogenen Stellung und einer unteren Stellung (Biegestellung) vertikal verschiebbar auf dieser Vorderfläche in der nachstehend beschriebenen Weise geführt ist.
In den Fig. 2 und 9 ist der untere oder zweite Griffteil 3 detailliert sichtbar. Der untere Griffteil 3 umfasst einen Griffteilabschnitt 24, der entsprechend ausgestaltet ist, um von der Hand des Chirurgen umfasst werden zu können. An seinem vorderen Ende läuft der untere Griffteil 3 in einem schmalen Element 25 aus, dessen vorderster Abschnitt 26 im
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wesentlichen kreisförmig ist, wie in Fig. 2 sichtbar. An der Verbindungsstelle von schmalem Element 25 und Griffteilabschnitt 24 besitzt der untere Griffteil 3 ein Paar bogenförmige Schultern 27 und 28, die im wesentlichen mit der Bo-genform der Wände 9a und 9b im Bereich der in ihnen vorgesehenen Schwenkzapfen-Öffnungen (vgl. Fig. 3) übereinstimmen. Die Schultern 27 und 28 enden in einer querlaufenden Anschlagfläche 29. Die Anschlagfläche 29 arbeitet mit einer entsprechenden Anschlagfläche 30 am oberen Griffteil
2 (vgl. Fig. 2) zusammen, um die am weiteste Offenstellung des unteren Griffteils 3 (ebenfalls wie in Fig. 2 gezeigt) festzulegen. Der Elementabschnitt 25 des unteren Griffteils 3 ist von einer Queröffnung 31 durchsetzt, die zur Aufnahme eines Schwenkzapfens, wie nachstehend beschrieben, ausgebildet ist.
Fig. 2 zeigt den am Vorderteil 10 des oberen Griffteils 2 gelagerten Formgeber 5. Auch ist in dieser Figur der anmontierte untere Griffteil 3 sichtbar. Der untere Griffteil 3 ist schwenkbar mit dem oberen Griffteil 2 über einen Schwenkzapfen 32 verbunden, welcher sich durch die Öffnungen im oberen Griffteil 2 (von denen eine mit 14 in Fig. 3 gezeigt ist) und der Öffnung 31 im Elementabschnitt 25 des unteren Griffteils 3 hindurch erstreckt. Anhand von Fig. 2 ist sichtbar, dass der kreisförmige Abschnitt 26 des unteren Griffteils 3 vom Fenster 21 des Formgebers 5 genau passend aufgenommen ist. Daraus ergibt sich, dass dann, wenn der untere Griffteil 3 in Richtung auf den oberen Griffteil 2 verschoben wird, dessen kreisförmiger Abschnitt 26 bewirkt, dass der Formgeber 5 aus seiner Ausgangsstellung gemäss Fig. 2 zum Widerlager 16 hin nach unten verschoben wird. Wenn-der untere Griffteil 3 in seine in Fig. 2 gezeigte Ausgangsstellung zurückkehrt, schiebt der kreisförmige Abschnitt 26 den Formgeber 5 in seine zurückgezogene oder Ausgangsstellung, wie gezeigt, zurück.
Die Schwenkzapfen- und Verschlussanordnung 4 ist in den Fig. 10 bis 12 am deutlichsten sichtbar. Der Verschluss umfasst eine Federmetallspange 33. Diese Federmetallspange 33 weist einen ersten flachen, scheibenförmigen Abschnitt 34 mit einer diesen durchsetzenden zentralen Öffnung 35 auf. Der scheibenförmige Abschnitt 34 besitzt einen seitlich abstehenden Armabschnitt 36, der in einem querverlaufenden Hakenabschnitt 37 endet. Ein Ende des Schwenkzapfens 32 besitzt einen kleineren Durchmesser und ist entsprechend ausgebildet, um durch die Öffnung 35 im scheibenförmigen Abschnitt 34 der Spange 33 hindurchzupassen. Dieser sich durch die Öffnung 35 erstreckende Abschnitt ist zur dauerhaften Befestigung des Schwenkzapfens 32 an der Spange 33 angenietet, wie mit 38 bezeichnet.
Wie am deutlichsten aus Fig. 1 ersichtlich, kann der Schwenkzapfen 32, wenn der untere Griffteil 3 genau passend am oberen Griffteil 2 angesetzt und seine Öffnung 31 mit den Öffnungen im oberen Griffteil 2 fluchten (von denen eine bei 14 in Fig. 3 gezeigt ist), in die zueinander fluchtenden Öffnungen eingeführt werden, um den unteren Griffteil
3 mit dem oberen Griffteil 2 schwenkbar zu verbinden.
Wenn der Schwenkzapfen 32 vollständig eingeführt ist, kann die Verschlussspange 33 so weit gedreht werden, bis ihr Armabschnitt 36 sich entlang des oberen Griffteils 2 erstreckt und ihr Hakenabschnitt 37 am oberen Griffteil 2 einrastend angreift. Diese Anordnung der Teile legt den Schwenkzapfen 32 in seiner Lage lösbar fest.
Die schwenkbare Anordnung des unteren Griffteils 3 am oberen Griffteil 2 führt bei einem Verschwenken des unteren Griffteils 3 zum oberen Griffteil 2 hin und von diesem weg, wie vorstehend erläutert, zu einer Verschiebung des Formgebers 5 zwischen seiner zurückgezogenen Ausgangsstellung und seiner unteren Klammerbiegestellung. Es sind Blattfedern 6 und 7 vorgesehen, um den unteren Griffteil 3 in seine am weitesten geöffneten Stellung vorzubelasten, wobei diese Stellung festgelegt wird durch ein Anliegen der Anschlagfläche 29 des unteren Griffteils 3 gegen die Anschlagfläche 30 des oberen Griffteils 2 (vgl. Fig. 1 und 2), und wodurch der Formgeber 5 in Richtung seiner zurückgezogenen oder Ausgangsstellung vorbelastet wird. Die Blattfeder 6 ist an der Unterseite des oberen Griffteils 2 abnehmbar angebracht. Dazu ist der obere Griffteil 2 mit einem Nietzapfen 39 versehen, dessen Kopf von der Unterseite des oberen Griffteils 2 einen Abstand besitzt, der in etwa gleich ist der Dicke der Blattfeder 6 (vgl. Fig. 5). Die Blattfeder 6 ist mit einer länglichen, keilförmigen Öffnung (nicht gezeigt) versehen, von der ein Teil so bemessen ist, dass der Kopf des Stifts 39 hindurchgeführt werden kann und dessen zweiter Teil eine geringere Breite besitzt als die des Kopfes des Zapfens 39, so dass die Feder vom Zapfen 39 lösbar gehalten wird und somit abnehmbar an der Unterseite des oberen Griffteils 2 angebracht ist.
Die Blattfeder 7 ist entsprechend abnehmbar an der Oberseite des unteren Griffteils 3 mittels eines Nietzapfens 40 und einer in der Feder vorgesehenen Langlochöffnung (nicht gezeigt) angebracht. Die Blattfeder 6 ist an ihrem vordersten Ende mit einem Schlitz 41 (vgl. Fig. 2) versehen, während die Blattfeder 7 an ihrem vordersten Ende eine Zunge 42 trägt, die vom Schlitz 41 der Blattfeder 6 aufgenommen werden kann. Diese Anordnung wirkt als ein Gelenk und ermöglicht es den Blattfedern 6 und 7, den Griffteil 3 in seine am weitesten geöffnete Stellung vorzubelasten. Ausserdem ist die Blattfeder 7 mit einem nach unten abstehenden Ansatz 43 versehen, der in einer Federausrichtbohrung 44 in der unteren Fläche des Griffteils 3 aufgenommen wird. Diese Anordnung hält beide Blattfedern 7 und 6 exakt ausgerichtet und verhindert ein Drehen dieser Blattfedern um ihre entsprechenden Zapfen 39 und 40. Die hintersten Enden der Blattfedern 6 und 7 können mit einer Verriegelungsanordnung, deren Aufbau und Zweck weiter unten beschrieben wird, versehen sein.
Alle sechs Hauptteile des Instruments 1 können aus nichtrostendem Stahl oder einem anderen geeigneten Material gefertigt werden, das sich zum Einsatz unter chirurgischen Bedingungen eignet und welches durch irgendein gebräuchliches Verfahren wiederholt autoklaviert werden kann. Aus der obigen Beschreibung ist entnehmbar, dass das Instrument für eine gründliche Reinigung in Sekundenschnelle vollständig zusammengesetzt und zerlegt werden kann. Um das Instrument nach den Fig. 1 und 2 zu zerlegen, ist es lediglich notwendig, die abnehmbaren Blattfedern 6 und 7 zu entfernen. Der Hakenabschnitt 37 der Schwenk-zapfen- und Verschlussanordnung 4 wird vom oberen Griffteil 2 gelöst und im Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gezeigt, gedreht. Nun kann der Schwenkzapfen 32 aus den Griffteilen 2 und 3 entfernt werden, wodurch der untere Griffteil 3 vom oberen Griffteil 2 und vom Formgeber 5 abgenommen werden kann. Der Formgeber 5 kann wiederum vom Gehäuseabschnitt 9 und vom Vorderteil 10 des oberen Griffteils 2 entfernt werden, indem der Formgeber 5 lediglich in vertikaler Richtung nach oben (in der in Fig. 1 gezeigten Lage) verschoben wird, wodurch der T-förmige Ansatz 15 des Vorderteils 10 vom T-förmigen Schlitz 23 des Formgebers 5 freigegeben und gleichzeitig der T-förmige Ansatz 22 des Formgebers 5 aus den Schlitzen 12 und 13 in den Wandabschnitten 9a und 9b des oberen Griffteils 2 herausgenommen wird. Für ein Zusammensetzen werden diese Schritte lediglich umgekehrt.
In den Fig. 15, 16 und 17 ist die mit dem Instrument verwendbare Kassette in ihren Einzelheiten dargestellt. Die Kassette 45 besteht im wesentlichen aus einem rechteckigen, langgezogenen Glied mit Seiten 46 und 47, Enden 48 und 49,
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einer Oberseite 50 und einer Unterseite 51. Die Kassette 45 ist vorzugsweise ein integrales, einstückiges Element, das aus einem sich zum Einsatz unter chirurgischen Bedingungen eignenden Kunststoffmaterial, welches mittels mindestens einem bekannten Verfahren sterilisiert werden kann, gegossen. Die Kassette 45 ist mit mehreren identischen Querschlitzen 52 versehen. Die Schlitze 52 verlaufen von der Oberseite 50 der Kassette nach unten und sind in parallelen Abständen angeordnet. Einer der Schlitze 52 ist in Fig. 17 gezeigt. Es ist ersichtlich, dass der Schlitz 52 vertikalgerichtete Enden 52a und 52b und einen horizontalen Boden 52c besitzt.
Die Kassette 45 ist mit einer zentralen Längsnut 53 versehen, die sich über die Länge der Kassette erstreckt. In Fig. 17 ist am deutlichsten sichtbar, dass die Längsnut 53 einen T-förmigen Querschnitt aufweist. Infolgedessen besitzt die Nut 53 obere Seitenwände 53a und 53b, ein Paar horizontale Flächen 53c und 53d, ein Paar untere Seitenwände 53e und 53f und einen horizontalen Boden 53g. Die unteren Seitenwände 53e und 53f sind über abgeschrägte Flächen 53h bzw. 53i mit den horizontalen Flächen 53c und 53d verbunden.
Fig. 19 zeigt eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 17, wobei sich eine Klammer in einem Querschlitz 52 der Kassette 45 befindet. Die Klammer ist allgemein mit 54 bezeichnet. Sie besitzt einen Klammerrücken 55, der an seinen Enden in nach unten weisenden Schenkeln 56 und 57 ausläuft. Die Schenkel 56 und 57 können mit einer abgeschrägten Schnittfläche 58 bzw. 59 versehen sein, damit sie zugespitzt sind.
Aus Fig. 19 ist ersichtlich, dass der Schlitz 52 so tief ist, dass der Rücken 55 der Klammer 54 parallel zur Oberseite 50 der Kassette 45 sowie etwas unterhalb dieser Oberseite liegt, so dass die Klammer 54 in der Kassette vollständig enthalten ist. Die Klammer 54 wird im Querschlitz 52 der Kassette 45 aufgrund einer Reibschlussberührung zwischen den Klammerschenkeln 56 und 57 und den angrenzenden vertikalen Enden 52a und 52b des Schlitzes 52 gehalten.
Aus den Fig. 18 und 19 geht hervor, dass der untere Abschnitt des Instrument-Vorderteils 10 eine entsprechende Breite und Ausformung besitzt, so dass er innerhalb des oberen Bereichs der Kassettennut 53, der begrenzt ist durch die oberen Seitenwände 53a und 53b sowie die horizontalen Flächen 53c und 53d der Nut genau hineinpassend aufgenommen wird. Der Flansch oder Kiel 18 des Widerlagers 16 soll im unteren Bereich der Kassetten-Längsnut 53, der begrenzt ist durch die Seitenwände 53i und 53f sowie den horizontalen Boden 53g aufgenommen werden.
Wie am deutlichsten aus den Fig. 18 und 19 ersichtlich, ist das untere Ende des Klammer-Formgebers 5 (an seiner rückseitigen Fläche 20 und am bodenseitigen Ende des T-Schlitzes 23) mit einer Klammerformungsnut 60 versehen. Wie am deutlichsten aus Fig. 19 ersichtlich, besitzt diese Nut 60 eine obere Horizontalfläche 60a, parallel zur Widerlagerfläche 17 und ein Paar Vertikalflächen 60b und 60c, die einen gegenseitigen Abstand besitzen, der grösser ist als die Breite der Widerlagerfläche 17, so dass Abschnitte der Klammer 54 während des Klammerbiegens zwischen diesen Flächen aufgenommen werden können, wie im folgenden deutlich wird. Aus Fig. 19 ist entnehmbar, dass die am weitesten unten liegenden Enden der Vertikalflächen 60b und 60c bei 60d bzw. 60e nach unten und aussen verlaufend abgerundet sind.
Nach der Detailbeschreibung des Instruments 1 und der Kassette 45 wird nun die Funktionsweise erläutert. Die Kassette 45 gelangt zum Chirurgen in gefülltem und sterilisiertem Zustand. Wenn die Klammernaht gelegt werden soll, braucht der Chirurg lediglich das untere Ende des Instrument-Vorderteils 10 in ein Ende der Längsnut 53 der Kassette 45 einzuführen. Das untere Ende des Vorderteils 10 wird so positioniert, dass die Widerlagerfläche 17 des Widerlagers 16 unter den Rücken 55 der ersten Klammer 54 in der Kassette 45 gelangt. Aus den Fig. 15, 16 und 18 ist entnehmbar, dass die querlaufenden Klammer-Aufnahmeschlitze 52 einen derartigen Abstand voneinander haben dass dann, wenn sich das Widerlager 16 unter dem Rücken 55 einer Klammer 54 befindet, ein berührungsfreier Abstand von der nächstfolgenden Klammer in der Reihe verbleibt. Das Widerlager 16 wird unter den Klammerrücken 55 innerhalb der Kassetten-Längsnut 53 geschoben, bis der Rücken 55 an der vorderen Fläche 10a des Instrument-Vorderteils 10 anliegt. Da das untere Ende des Vorderteils 10 genau passend im oberen Abschnitt der Kassetten-Längsnut 53 aufgenommen wird, kann der Chirurg sicher sein, dass das Widerlager 16 und seine Widerlagerfläche 17 unter dem Klammerrücken 55 exakt zentriert sind.
Als nächstes drückt der Chirurg die Griffteile 2 und 3 des Instruments 1 zusammen, wodurch der Griffteil 3 in Richtung seiner Betätigungsstellung verschoben wird, und zwar um einen Betrag der ausreicht, dass das untere Ende des Klammer-Formgebers 5 den Rücken 55 einer Klammer 54 berührt und etwas verbiegt. Dies ist in>den Fig. 20 und 21 gezeigt. Aus Fig. 21 ist entnehmbar, dass die leichte Biegung, die dem Klammerrücken 55 verliehen wurde, dazu führt,
dass die Klammerschenkel 56 und 57 etwas nach innen verlagert werden, wodurch sie aus ihrer reibschlüssigen Abstüt-zung an den Enden 52a und 52b des Querschlitzes 52, in dem sich die Klammer 54 befindet, befreit werden. Fig. 21 zeigt das untere Ende des Vorderteils 10 des Wundklammerinstruments 1, wie es in Richtung eines Pfeils A aus der Kassette 45 herausgenommen wird. Dieser Zustand ist auch in Fig. 20 abgebildet. Wenn das Wundklammerinstrument 1 die Klammer 54, wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt, erfasst, nehmen die Wundklammer-Instrumentteile die in Fig. 13 abgebildeten Relativstellungen zueinander ein.
Bei zwischen dem Klammer-Formgeber 5 und der Widerlagerfläche 17 in der in Fig. 21 dargestellten Weise erfass-ten Klammer 54, kann der Chirurg das Wundklammersetzinstrument 1 benutzen, um die Klammer vollständig aus der Kassette 45 herauszunehmen und sie zur Wunde in der Haut oder dem Bindegewebe des Patienten heranzuführen. Das Wundklammersetzinstrument 1 wird dann über der Wunde zentriert, wobei der nach unten weisende Flansch oder Kiel 18 des Vorderteils 10 in die Wunde hineinragt. Dann kann der obere Griffteil 2 vollständig in seine endgültige Betätigungsposition verlagert werden. Dadurch wird der Klam-mer-Formgeber 5 nach unten in seine unterste oder Klam-mer-Formungsstellung bewegt.
Wie in Fig. 22 dargestellt, ist eine Wundklammer 54 in ihrem zusammengebogenen und eingesetzten Zustand abgebildet, und zwar an einem Punkt, an dem der Klammer-Formgeber 5 seine unterste oder Klammer-Formungsstel-lung eingenommen hat. In Fig. 22 ist die Haut eines Patienten mit 61 bezeichnet, die eine Wunde oder einen Schnitt 62 aufweist. Es ist wichtig, dass der nach unten weisende Flansch oder Kiel 18 des Vorderteils 10 in die Wunde oder den Schlitz 62 eingeführt ist, um ein Überlappen der Geweberänder während des Wundklammer-Setzvorgangs zu vermeiden. Der Klammer-Formgeber 5 befindet sich in seiner untersten Stellung mit dem Ergebnis, dass die Seiten 60b und 60c der Klammer-Formungsnut 60 die Abschnitte 63 bzw. 64 des Klammerrückens 55 nach unten um die Widerlager-fläche 17 herumgebogen haben. Infolgedessen wurden die Klammerschenkel 56 und 57 in die Haut des Patienten implantiert und haben eine im wesentlichen diametral gegenüberliegende Lage eingenommen. Wenn die Klammer vollständig zusammengebogen und implantiert ist, haben die
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Teile des Wundklammersetzinstruments 1 die in Fig. 14 gezeigten Relativstellungen eingenommen.
Wenn der untere Griffteil 3 in seine Ausgangslage (unter Einwirkung der zusammenarbeitenden Blattfedern 6 und 7) zurückkehrt gelassen wird, führt dies zu einer Rückverlage-rung des Klammer-Formgebers 5 in seine zurückgezogene oder Ausgangsstellung, in der er ausser Eingriff mit der Klammer 54 gelangt. Das Widerlager 16 und seine Widerlagerfläche 17 können dann unter der Klammer 54 herausgezogen werden und lassen die vollständig zusammengebogene und implantierte Klammer in dem in Fig. 23 gezeigten Zustand zurück.
Nun kann der Chirurg das untere Ende des Vorderteils 10 des Wundklammersetzinstruments 1 in die Längsnut 53 der Kassette 45 wieder einführen, um aus der Kassette 45 die nachfolgende Klammer 54 in der bereits beschriebenen Weise herauszunehmen. Die nächste Klammer 54 kann dann in der anhand der Fig. 22 und 23 erläuterten Weise zusammengebogen und implantiert werden. Dieses Vorgehen lässt sich wiederholen, bis die Wunde oder der Schnitt 62 vollständig vernäht ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass die Kassette 45 so gestaltet ist, dass der Chirurg stets auf einen Blick feststellen kann, wieviele Klammern in der Kassette übriggeblieben sind. Es ist offensichtlich, dass die Kassette entsprechend gestaltet werden kann, um eine beliebige Anzahl von Klammern aufzunehmen und lediglich durch eine handhabbare Länge der Kassette begrenzt ist. Durch einen geeignet bemessenen Querschnitt 52 lässt sich die Kassette so herstellen, dass sie jede mögliche Klammergrösse einer beliebigen Drahtstärke aufnehmen kann. Dazu kann die Kassette aus farbigem Kunststoffmaterial gegossen werden, und die Farbgebung könnte im Sinne eines Codes, z.B. auf einen Blick die Grösse der in der Kassette enthaltenen Klammern anzeigen oder die anfangliche Zahl der in der Kassette enthaltenen Klammern angeben.
Die Bodenfläche 51 der Kassette kann mit einer Klebschicht einer Andruck-Klebbeschichtung oder dgl. versehen sein. Solch eine Klebschicht ist mit 65 in den Fig. 16 bis 21 bezeichnet. Eine solche Klebschicht 65 ermöglicht es dem Chirurgen, die Kassette 45 vorübergehend auf seinem Handrücken, auf einem in der Nähe der zu nähenden Wunde liegenden Bereich des Patienten, auf einem Abschnitt des Operationstisches oder an irgendeiner anderen geeigneten Fläche anzubringen. Dadurch braucht der Chirurg die Kassette nicht während des Wundklammersetzens in seiner Hand zu halten. Alternativ könnte die Bodenfläche 51 der Kassette so ausgestaltet sein, dass sie in eine beschwerte Unterlage (nicht gezeigt) aus nichtrostendem Stahl oder einem anderen Material, das sich zum Einsatz unter chirurgischen Bedingungen eignet, hineinpasst.
Aus praktischen Gründen kann das Wundklammersetzinstrument 1 nach der Erfindung mit einer Verriegelungsanordnung versehen sein, um den Formgeber in seiner in den Fig. 13, 20 und 21 gezeigten Klammer-Greifposition automatisch zu verriegeln. Wenn somit der Chirurg einmal eine Klammer 54 erfasst und sie aus der Kasssette 45 herausgenommen hat, braucht er nicht den Druck auf den unteren Griffteil 3 beizubehalten, während das Gewebe für ein Klammersetzen vorbereitet wird. Ferner könnte mit einer solchen Verriegelungsanordnung ein Assistent eine Klammer auf die Widerlagerfläche 17 des Wundklammersetzinstruments 1 auflegen und das so «geladene» Wundklammersetzinstrument dem Chirurgen zum Zusammenbiegen und Implantieren der Klammer übergeben.
Hinsichtlich der Verriegelungsanordnung werden die Fig. 1,24,25 und 26 herangezogen. Wie in diesen Figuren sichtbar ist, können die hinteren Enden der Blattfedern 6
und 7 entsprechend ausgebildet werden, um die gewünschte Verriegelungsanordnung zu schaffen. Wie am deutlichsten in Fig. 1 sichtbar, besitzt die Blattfeder 6 einen ersten hinteren Abschnitt 6a, der vom Ende des oberen Griffteils 2 nach unten gekrümmt ist. Die Blattfeder 6 weist einen zweiten Abschnitt 6b auf, der bezüglich des Abschnitts 6a abgewinkelt ist und sich im wesentlichen geradlinig erstreckt.
An der Verbindungsstelle zwischen den Abschnitten 6a und 6b befindet sich ein Paar gegenüberliegender Aussparungen 66 und 67, die zur Folge haben, dass der zwischen den Aussparungen 66 und 67 liegende Bereich der Blattfeder 6 eine verringerte Breite besitzt. Die Aussparungen 66 und 67 werden nachstehend als Versetzungsnuten bezeichnet. Am freien Ende des Abschnitts 6b der Blattfeder 6 ist ein zweites Paar gegenüberliegender Aussparungen 68 und 69 vorgesehen (die nachstehend als Rückstellnuten bezeichnet werden), die dazu führen, dass der Endabschnitt der Blattfeder 6 in etwa dieselbe Breite besitzt wie der zwischen den Versetzungsnuten 66 und 67 liegende Bereich. Unmittelbar über den Rückstellnuten 68 und 69 ist im Blattfederabschnitt 6b eine Verriegelungslasche 70 ausgebildet, indem lediglich ein Teil des Abschnitts 6b herausgebogen ist. Dies ist beispielsweise in Fig. 24 deutlich sichtbar.
Die Blattfeder 7 besitzt einen im wesentlichen geraden Endabschnitt 7a, der über das Ende des unteren Griffteils 3 hinausragt. Der Blattfederabschnitt 7a besitzt einen H-förmigen Durchbruch 71, der sich querlaufend zum Abschnitt 7a erstreckt (Fig. 26). Der Schenkel des H-förmigen Durchbruchs, der dem Ende des unteren Griffteils 3 am nächsten liegt, ist mit 72 bezeichnet und wird nachstehend Formgebungsführung genannt. Diese Formgebungsführung 72 besitzt eine Länge, die etwas grösser ist als die maximale Breite des Abschnitts 6b der Blattfeder 6. Der vom Ende des unteren Griffteils 3 abgewandt liegende Schenkel des H-förmigen Durchbruchs 71 ist mit 73 bezeichnet und wird nachstehend Umgehungsführung genannt. Die Umgehungsführung 73 besitzt eine Länge, die der der Formgebungsführung 72 entspricht. Der zwischen der Formgebungsführung 72 und der Umgehungsführung 73 liegende Abschnitt des H-förmigen Durchbruchs 71 ist mit 74 bezeichnet und wird nachstehend Versetzungsschlitz genannt. Der Versetzungsschlitz 74 besitzt eine Breite, die etwas kleiner ist als die maximale Breite des Abschnitts 6b der Blattfeder 6, die jedoch grösser ist als die Breite der zwischen den Versetzungsnuten 66 und 67 und den Rückstellnuten 68 und 69 liegenden Abschnitte.
Die vorstehend beschriebenen hinteren Enden der Blattfedern 6 und 7 bilden das erfmdungsgemässe Verriegelungssystem. Seine Funktionsweise wird nun erläutert. Wenn sich das Wundklammersetzinstrument 1 in seiner Ausgangsstellung im nichtbetätigten Zustand befindet, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, erstreckt sich das schmale Ende des Abschnitts 6b der Blattfeder 6, das zwischen den Rückstellnuten 68 und 69 liegt, normalerweise in die Formgebungsführung 72 des Feder-Endabschnitts 7a. Die Blattfeder 6 und ihre Abschnitte 6a und 6b sind so geformt, dass das unterste Ende des Abschnitts 6b fortwährend in Richtung auf das Ende des unteren Griffteils 3 vorbelastet ist. Dies ist in den Fig. 24, 25 und 26 sichtbar.
Wenn das unterste Ende des Vorderteils 10 des Instruments 1 in die Kassette 45 eingeführt und die Widerlagerfläche 17 unter dem Rücken 55 einer Wundklammer 54 liegt (wie in den Fig. 18 und 19 gezeigt), und wenn ferner der Chirurg oder sein Assistent den unteren Griffteil 3 andrückt, um die Klammer 54 zwischen dem Formgeber 5 und der Widerlagerfläche 17 zu erfassen (wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt), bewirkt diese Bewegung des unteren Griffteils 3, dass die Verriegelungslasche 70 am Blattfederabschnitt 6b durch
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die Formgebungsführung 72 hindurchläuft, um an der Unterseite des Abschnitts 7a der Feder 7 einzugreifen. Dieser Eingriff der Verriegelungslasche 70 am Blattfederabschnitt 7a bewirkt, dass die Klammer in der in den Fig. 20 und 21 gezeigten Lage festgehalten wird und der Chirurg oder sein Assistent auf den unteren Griffteil 3 keinen Druck mehr aufbringen müssen. Die Relativstellungen der Teile sind in den Fig. 13,27,28 und 29 deutlich gezeigt.
Während des Zusammenbiegens und Einsetzens, indem der untere Griffteil 3 um seinen festliegenden Schwenkpunkt verdreht wird, ist die Lage der Blattfeder 6 und ihrer Abschnitte 6a und 6b derart, dass der Abschnitt 6b in Richtung der Umgehungsführung 73 vorbelastet wird, er wird jedoch in der Formgebungsbahn 72 gehalten, da er nicht durch den schmaleren Versetzungsschlitz 74 hindurchgelangen kann. Infolgedessen gleitet die Blattfeder 6 an der hinteren Kante der Formgebungsführung 72, wie in den Fig. 30, 31 und 32 gezeigt, entlang. Wenn hingegen die Wundklammer vollständig zusammengebogen und implantiert ist, erreicht der Abschnitt 7a der Blattfeder 7 schliesslich die Versetzungsnuten 66 und 67 im Abschnitt 6b der Blattfeder 6. Die Versetzungsnuten 66 und 67 erlauben, dass die Blattfeder 6 aus der Formgebungsführung 72 durch den Versetzungsschlitz 74 in die Umgehungsführung 73 hinein gelangt. Dies ist in den Fig. 14, 33, 34 und 35 gezeigt.
Nach dem Klammersetzen, wenn der Chirurg den unteren Griffteil 3 freigibt, gleitet der Blattfederabschnitt 7a am
Abschnitt 6b der Blattfeder 6 in der Umgehungsführung 73 nach unten. Die Blattfeder 6 und ihre Abschnitte 6a und 6b sind so gestaltet, dass dann, wenn die Umgehungsführung 73 am Abschnitt 6b nach unten gleitet, der Abschnitt 6b in s Richtung der Formgebungsführung 72 vorbelastet ist, jedoch innerhalb der Umgehungsführung 73 eingeschlossen bleibt, da er nicht durch den schmaleren Versetzungsschlitz 74 hindurchgelangen kann. Die Breite der Verriegelungslasche 70 ist jedoch so gewählt, dass sie durch den Verset-lo zungsschlitz 74 hindurchtreten kann. Sobald die Rückstellnuten 68 und 69 in die Umgebungsführung 73 eintreten, lassen diese die Blattfeder 6 aus der Umgehungsführung 73 durch den Versetzungsschlitz 74 hindurch zur Formgebungsführung 72 hindurchtreten. Somit nimmt der Abschnitt 6b 15 erneut seine Ausgangsposition ein, wie sie in den Fig. 1,24, 25 und 26 dargestellt ist und befindet sich in einer Stellung zur Wiederholung des Klammersetzvorgangs.
In der obigen Beschreibung und in den Ansprüchen wurden die Ausdrücke, z.B. «abwärtsweisend», «vertikal», 20 «oberer Griffteil», «unterer Griffteil», «Oberseite», «Unterseite» und dgl. verwendet, um das Instrument und seine Kassette im Sinne einer eindeutigen Zuordnung von Beschreibung und Zeichnungen darzustellen. Es ist selbstverständlich, dass das Instrument und seine Kassette im Einsatz je 25 nach dem speziellen, in einer gegebenen Zeitspanne auszuführenden Nahtsetzen, ausgerichtet werden kann.
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S
5 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Zangenartiges Wundklammersetzinstrument zur Verwendung mit einer separaten Wundklammern tragenden Kassette, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument (1) einen oberen sowie einen unteren Griffteil (2, 3) aufweist, dass der obere Griffteil an seinem nach vorne weisenden Ende ein Mittelstück (9) trägt, das in einem langgestreckten, nach unten weisenden Vorderteil (10) endet, dass dieser Vorderteil an seinem untersten Ende in ein nach vorne abstehendes Widerlager (16) ausläuft, das eine obere Fläche mit einer Widerlagerfläche (17) umfasst, dass der Vorderteil und das Mittelstück des oberen Griffteils (2) oberhalb der Widerlagerfläche (17) koplanare Vorderflächen (9c, 9d, 10a) besitzen, dass ein Klammer-Formgeber (5) an diesen Vorderflächen oberhalb der Widerlagerfläche (17) abnehmbar gleitfa-hig gelagert ist, dass der untere Griffteil (3) ein nach vorne weisendes Ende (25) besitzt und nahe diesem Ende mit dem Mittelstück (9) des oberen Griffteils (2) schwenkbar verbunden ist, dass das nach vorne weisende Ende (25) des unteren Griffteils (3) mit dem Formgeber (5) zusammenwirkend verbunden ist, um diesen Formgeber aus einer Ausgangs- bzw. zurückgezogenen Stellung, durch eine Klammer-Greifstellung hindurch, in eine Klammer-Formungsstellung, neben der Widerlagerfläche (17), zu verschieben, sobald der untere Griffteil (3) aus seiner Ausgangsstellung zum oberen Griffteil (2) hin verlagert wird, und um den Formgeber (5) aus seiner Klammer-Formungsstellung in seine Ausgangs- bzw, zurückgezogene Stellung zu verschieben, sobald der untere Griffteil (3) vom oberen Griffteil (2) in Richtung seiner Ausgangsstellung bewegt wird und dass Vorspannmittel (6, 7) vorgesehen sind, die den unteren Griffteil und den Formgeber in ihren Ausgangsstellungen vorbelasten.
  2. 2. Wundklammersetzinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Unterseite des Widerlagers (16) an dem unteren Ende des Vorderteils (10)
    nach unten abstehender Kiel (18) vorgesehen ist, welcher sich in der Mitte der Unterseite des Widerlagers (16) und des unteren Endes des Vorderteils (10) befindet und sich von der vorderen zur hinteren Seite dieses Vorderteils erstreckt.
  3. 3. Wundklammersetzinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (9) des oberen Griffteils (2) von einem Schlitz (11) durchsetzt ist, der sich durch das Mittelstück und dessen Vorderfläche (9c, 9d) erstreckt, dass der untere Griffteil (3) durch diesen Schlitz hindurchgeht und in ihm mittels eines Schwenkzapfens (32), der sich durch koaxiale Öffnungen (14, 31) im Mittelstück (9) des oberen Griffteils (2) sowie im unteren Griffteil (3) hindurch erstreckt, schwenkfahig angebracht ist, dass der Formgeber (5) in der Nähe seines oberen Endes von einem Schlitz (21) durchbrochen ist und dass das vordere Ende (26) des unteren Griffteils abgerundet ist und sich über die Vorderfläche (9c, 9d) des oberen Griffteil-Mittelstücks hinaus in den Schlitz (21) des Formgebers (5) hinein erstreckt.
  4. 4. Wundklammersetzinstrument nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannmittel zur Vorbelastung des unteren Griffteils (3) und des Formgebers (5) in ihre Ausgangsstellungen eine erste und eine zweite Blattfeder (6, 7) jeweils mit einem vorderen und einem hinteren Ende umfassen, dass die erste und zweite Blattfeder jeweils an den einander zugewandten Flächen des oberen bzw. unteren Griffteils (2, 3) abnehmbar angebracht ist, dass die vorderen Enden von erster und zweiter Blattfeder (6, 7) zerlegbar zusammengefügt sind, wodurch die erste und die zweite Blattfeder den Formgeber (5) und den unteren Griffteil (3) in ihre Ausgangsstellungen vorbelasten.
  5. 5. Wundklammersetzinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federspange (33) vorgesehen ist, um den Schwenkzapfen (32) entfernbar in seiner
    Lage festzuhalten, so dass der Schwenkzapfen entfernt und der untere Griffteil (3) vom oberen Griffteil (2) abgenommen werden kann, dass die Federspange (33) ein langgestrecktes Glied (36) besitzt, das entlang des oberen Griffteils (2) liegt und ein erstes und zweites Ende aufweist (34, 37), dass der Schwenkzapfen (32) am ersten Ende (34) der Federspange angebracht ist und dass das zweite Ende (37) zur Federspange quergerichtet, hakenförmig gebogen verläuft und am oberen Griffteil einrastend angreift.
  6. 6. Wundklammersetzinstrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Formgeber (5) und den unteren Griffteil (3) in der Klammer-Greifstellung festzulegen, dass diese Einrichtung einen am hinteren Ende (7a) der zweiten Blattfeder (7) ausgebildeten und sich quer zum hinteren Federende erstreckenden H-förmigen Durchbruch (71) umfasst, dass der dem hinteren Ende der zweiten Blattfeder nächstliegende Schenkel des H-förmigen Durchbruchs (71) eine Formgebungsführung (72) bildet, dass der andere Schenkel des H-förmigen Durchbrüchs eine Umgehungsführung (73) bildet, dass der Verbindungsabschnitt des H-förmigen Durchbruchs zwischen der Formungs- und der Umgehungsführung einen Versetzungsschlitz (74) umfasst, dass "die erste Blattfeder (6) einen hinteren Abschnitt (6a) besitzt, der nach unten zum hinteren Ende (7a) der zweiten Blattfeder (7) hin gerichtet ist, dass der hintere Abschnitt (6a) der ersten Blattfeder (6) etwas schmaler ist als die Umgehungs- und die Formgebungsführungen (73, 72) und breiter als der Versetzungsschlitz (74), dass das hintere Ende (6b) der ersten Blattfeder (6) einen Endabschnitt besitzt, der schmaler ist als der Versetzungsschlitz (74), eine integrale Verriegelungslasche (70) kurz oberhalb des Endabschnitts sowie ein Paar gegenüberliegender Versetzungsnuten (66, 67), die in einem Abstand oberhalb der Verriegelungstasche (70) liegen, um einen Versetzungsabschnitt auszubilden, der schmaler ist als der Versetzungsschlitz (74), dass die erste und zweite Blattfeder (6, 7) so angeordnet sind, dass dann, wenn sich der untere Griffteil (3) in seiner Ausgangsstellung befindet, der schmale Endabschnitt der ersten Feder (6) in die Formgebungsführung (72) der zweiten Feder (7) hineinragt.
  7. 7. Wundklammern tragende Kassette für ein Wundklammersetzinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassette (45) ein aus einem Stück bestehendes langgestrecktes Glied umfasst mit Seitenteilen (46,47),
    Ober- und Unterseiten (50, 51) sowie Stirnseiten (48,49),
    dass mehrere Schlitze (52) in der Oberseite (50) der Kassette (45) ausgebildet sind, die von der Oberseite vertikal nach unten verlaufen, dass sich diese Schlitze (52) quer zur Längsmittelachse der Kassette erstrecken und in parallelen Abständen zueinander liegen, um so über die Kassettenlänge eine Schlitzreihe auszubilden, dass jeder Schlitz (52) in vertikalen Stirnflächen (52a, 52b) endet und entsprechend bemessen ist, um eine Wundklammer (54) aufzunehmen, die einen Klammerrücken (55) umfasst, der in nach unten weisenden Schenkeln (56, 57) ausläuft, wobei die vertikalen Stirnflächen des Schlitzes (52) die nach unten weisenden Klammerschenkel reibschlüssig erfassen, um die betreffende Klammer (54) im Schlitz zu halten, dass die Kassette in ihrer Oberseite (50) eine Längsnut (53) aufweist, die sich über ihre volle Länge und durch ihre Stirnseiten (48,49) hindurch erstreckt, dass diese Nut jeden Querschlitz (52) durchkreuzt und entsprechend geformt ist, um den Vorderteil (10) des Wund-klammersetzinstruments (1) genau passend aufzunehmen, derart, dass dessen Widerlagerfläche (17) unterhalb und der Klammer-Formgeber (5) oberhalb einer am Ende liegenden Klammer in der Querschlitzreihe zu liegen kommen, wobei durch eine Teilverlagerung des Klammer-Formgebers (5) aus seiner Ausgansstellung in seine Klammer-Greifstellung die
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    Klammer von der Widerlagerfläche (17) und dem Formgeber erfasst und geringfügig gebogen wird, um aus dem Reibschlusseingriff zwischen Schlitz und Klammerschenkel (52a, b) freizukommen, damit die betreffende Klammer aus dem Kassettenschlitz (52) mittels des Wundklammersetzinstru-ments herausgezogen werden kann.
  8. 8. Kassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (53) einen T-förmigen Querschnitt besitzt.
  9. 9. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschlitze (52) voneinander einen solchen gegenseitigen Abstand besitzen, dass eine Klammer (54) aus jedem der Schlitze entfernt werden kann, ohne dass eine im nächstfolgenden Schlitz befindliche Klammer beeinträchtigt wird.
  10. 10. Kassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an deren Unterseite (51) eine andruckhaftende Klebstoffschicht (65) angebracht ist.
CH1832/83A 1982-04-05 1983-04-05 Zangenartiges wundklammersetzinstrument zur verwendung mit einer separaten wundklammern tragenden kassette. CH662262A5 (de)

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