CH663112A5 - Hilfskontaktanordnung zum ankoppeln an einem elektromagnetischen schaltgeraet. - Google Patents
Hilfskontaktanordnung zum ankoppeln an einem elektromagnetischen schaltgeraet. Download PDFInfo
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Description
663 112
2
Claims (2)
1. Hilfskontaktanordnung zum Ankoppeln an einem elek-tromagnestischen Schaltgerät mit einem, mehrere voneinander' elektrisch isolierte feste Kontaktstücke sowie einen mehrere Kontaktbrücken tragenden Kontaktbrückenträger umschliessenden aus Kunststoff bestehenden Gehäuse, gekennzeichnet durch ein zweiteiliges Gehäuse dessen Oberteil (1) zur Aufnahme der mit Anschlussschrauben (2) ausgerüsteten festen Kontaktstücke (5) seitlich offene Nischen (6) und zur Führung des Kontaktbrückenträgers (9) einen nach unten offenen Kanal (13) aufweist und dessen Unterteil (8) nach oben offen, wannenförmig ausgebildet ist, wobei die Seitenwände der Wanne die Nischen (6) und die Kontaktstellen (7) der festen Kontaktstücke (5) verdecken und mit nach oben in den Bereich der Anschlussschrauben (2) ragenden schmalen einen Berührungsschutz bewirkenden Fortsätzen (14) versehen sind und wobei der Wannenboden den Kontaktbrückenträger (9) von unten führt, mit Befestigungselementen (19) und mit mindestens einem Durchlass (18) für ein Kupplungsstück (17) des Kontaktbrückenträgers (9) versehen ist.
2. Hilfskontaktanordnung nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (1) zu seiner Befestigung am Unterteil (8) mehrere federnde Rastnasen (15) aufweist, die in Ausnehmungen (16) des Unterteils (8) eingreifen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hilskontaktanord-nung zum Ankoppeln an einem elektromagnetischen Schaltgrät mit einem, mehrere voneinander elektrisch isolierte feste Kontaktstücke sowie einen mehrere Kontaktbrücken tragenden Kontaktbrückenträger umschliessenden aus Kunststoff bestehenden Gehäuse.
Aus der CH-PS 422 947 ist eine Hilfskontaktanordnung der eingangs erwähnten Art bekannt. Die festen Kontaktstücke sind dabei paarweise durch im Gehäuse schwenkbar gelagerte, einzeln mit Kontaktdruckfedern ausgerüstete Kontaktbrücken verbindbar. Bei Verwendung mehrerer Kontaktbrücken ist diese Anordnung wirtschaftlich nachteilig, weil zu viele Einzelteile erforderlich sind.
Aus der DE-OS 3 146 780 ist eine Mehrfachkontaktanordnung für ein elektromagnetisches Schaltgrät mit einem im Mittelteil abgekröpfte Kontaktbrücken in einem einseitig offenen Fenster federbelastet haltenden, verschiebbar geführten Kontaktbrückenträger bekannt. Die Kontaktbrückenenden und die Festkontaktteile sind von gehäusefesten Schaltkammerwänden umgeben. Der Kontaktbrückenträger ist an einer Bodenplatte angeformt, die den Raum des Elektromagneten vom Kontaktraum des Schaltgerätes trennt. Die an den festen Kontaktstücken angebrachten Anschlussschrauben des Schaltgerätes sind hier nicht berührungssicher ausgeführt. Diese Mehrfachkontaktanordnung ist als Oberteil eines elektromagnetischen Schaltgerätes ausgebildet, dient als Hauptkontaktanordnung und kann nicht ohne weiteres als Hilfskontaktanordnung verwendet werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und wirtschaftlich vorteilhafte Hilfskontaktanordnung mit mehreren Kontaktbrücken für ein elektromagnetisches Schaltgerät anzugeben, deren Anschlussschrauben berührungssicher geschützt sind.
Die gestellte Aufgabe ist durch ein zweiteiliges Gehäuse gelöst, dessen Oberteil zur Aufnahme der mit Anschlussschrauben ausgerüsteten festen Kontaktstücke seitlich offene Nischen und zur Führung des Kontaktbrückenträgers einen nach unten offenen Kanal aufweist und dessen Unterteil nach oben offen, wannenförmig ausgebildet ist, wobei die Seitenwände der Wanne die Nischen und die Kontaktstellen der festen Kontaktstücke verdecken und mit nach oben in den Bereich der Anschlussschrauben ragenden schmalen einen Berührungsschutz bewirkenden Fortsätzen versehen sind und wobei der Wannenboden den Kontaktbrückenträger von unten führt, mit Befestigungselementen und mit mindestens einem Durchlass für ein Kupplungsstück des Kontaktbrückenträgers versehen ist.
Der Oberteil kann zu seiner Befestigung am Unterteil mehrere federnde Rastnasen aufweisen, die in Ausnehmungen des Unterteils eingreifen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Hilfskontaktanordnung in der Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 3-4 in der Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt über den Kontaktbrückenträger, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 21-22 in Fig. 1, Fig. 5 eine Seitenansicht und
Fig. 6 eine Ansicht von unten auf den Unterteil des Gehäuses.
In Fig. 1 ist eine Hilfskontaktanordnung in der Draufsicht dargestellt. Durch Durchbrüche im Oberteil 1 des aus Kunststoff bestehenden Gehäuses der Hilfskontaktanordnung sind die Anschlussschrauben 2 der festen Kontaktstücke 5 zugänglich. Die Fig. 2 stellt die rechte Hälfte der in Fig. 1 gezeigten Hilfskontaktanordnung im Schnitt nach der Linie 3-4 dar. Die L-förmigen festen Kontaktstücke 5 sind mit ihren längeren Balken in seitlich offene, im Oberteil 1 des Gehäuses ausgesparte Nischen 6 hineingedrückt. Der Oberteil des L-förmigen festen Kontaktstückes 5, mit dem kürzeren Balken, nimmt die Anschlussschrauben 2 auf. Im unteren Bereich des festen Kontaktstückes 5 befindet sich die Kontaktstelle 7 am festen Kontaktstück 5. Der Unterteil 8 des Gehäuses ist wannenförmig ausgebildet und schliesst die Hilfskontaktanordnung nach unten ab.
In Fig. 3 ist ein Längschnitt über den Kontaktbrückenträger 9 dargestellt. Der Kontaktbrückenträger 9 trägt mehrere Kontaktbrücken 10, die durch die Kontaktdruckfeder 11 beaufschlagt sind. Der Kontaktbrückenträger 9 ist im Oberteil 1 des Gehäuses geführt. Die Seitenwände des Unterteils 8 des Gehäuses verdecken nicht nur die in Fig. 2 sichtbaren Nischen 6 mit den eingesetzten festen Kontaktstücken 5, sondern auch die Kontaktstellen 7 der festen Kontaktstücke 5 und schliessen den Kontaktraum 12 nach aussen ab.
In Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 21-22 aus der Fig. dargestellt. In dieser Fig. 4 ist der im Oberteil 1 des Gehäuses ausgebildete, nach unten offene Kanal 13 gut sichtbar. In diesem Kanal 13 ist der Kontaktbrückenträger 9 oben und seitlich geführt. Von unten ist der Kontaktbrückenträger 9 durch den Boden des Unterteils 8 des Gehäuses geführt. Die Seitenwände des Unterteils 8 sind mit nach oben in den Bereich der Anschlussschrauben 2 ragenden schmalen Fortsätzen 14 versehen. Diese Fortsätze 14 sind in Fig. 5 besonders gut erkennbar und bewirken einen Berührungsschutz. Dank diesem Berührungsschutz kann die Fingerspitze zumindest erwachsener Menschen von aussen nicht mehr mit der unter Spannung stehenden Anschlussschraube 2 in Berührung gebracht werden.
Am Oberteil 1 sind federnde Rastnasen 15 angeformt, die in Ausnehmungen 16 im Unterteil 8 eingreifen. So ist eine einfache Montage des Gehäuses gewährleistet.
Am Boden des Unterteils des Gehäuses ist für das Kupplungsstück 17 des Kontaktbrückenträges ein Durchlass 18 vorgesehen (Fig. 6). Der Kontaktbrückenträger 9 kann über dieses Kupplungsstück 17 mit den beweglichen Teilen eines elektromagnetischen Schaltgerätes in Wirkverbindung gebracht werden. Die am Boden des Unterteils 8 angeformten Klauen 19 dienen zur Befestigung der Hilfskontaktanordnung an einem elektromagnetischen Schaltgerät. Die Klauen 19 greifen dabei unter Form-schluss unter entsprechend ausgebildete Gegenstücke am Schaltgerät. Diese Verbindung kann durch die Rastfeder 20 in Verbindung mit einer Rastnase am Schaltgerät gesichert werden.
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2 Blätter Zeichnungen
Priority Applications (5)
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| CH6339/83A CH663112A5 (de) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | Hilfskontaktanordnung zum ankoppeln an einem elektromagnetischen schaltgeraet. |
| DE19843423519 DE3423519A1 (de) | 1983-11-28 | 1984-06-26 | Hilfskontaktanordnung zum ankoppeln an einem elektromagnetischen schaltgeraet |
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| CH6339/83A CH663112A5 (de) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | Hilfskontaktanordnung zum ankoppeln an einem elektromagnetischen schaltgeraet. |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH6339/83A CH663112A5 (de) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | Hilfskontaktanordnung zum ankoppeln an einem elektromagnetischen schaltgeraet. |
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