CH664899A5 - Gleitvorrichtung fuer feuerloescher. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Gleitvorrichtung für Feuerlöscher, mit einem eine Gleitführung für einen den Feuerlöscher tragenden Schlitten aufweisenden Tragelement zum Befestigen an einer Fläche; wobei ein in die Bewegungsbahn des Schlittens ragender Anschlag zum Feststellen des Schlittens in einer vorgegebenen Stellung auf dem Tragelement vorgesehen ist.
Aus der US-PS 3,951.185 wurde es bei Prüfgeräten für Feuerlöscher bekannt, die Aufstandsfläche der Feuerlöscher in verschiedenen Höhenlagen an einem Gestell festzustellen und den Prüfkopf mittels einer Schraubspindel, die ebenfalls in dem Gestell gelagert ist, gegen den Kopf des zu prüfenden Feuerlöschers zu pressen.
Bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art wurde es aus der US-PS 1,848.727 bekannt, den Anschlag als die als Längsschlitz ausgebildete Gleitführung überbrückendes Metallband zu gestalten. Diese Brücke ist durch eine Lötverbindung gehalten und wird nach deren Abschmelzen gelöst, sodass der Schlitten die Gleitführung entlang nach unten mit dem am Schlitten befestigten Feuerlöscher gleiten kann, der am Ende seiner Bewegung auf einen Kegel trifft, der die Verschlussmembran des Feuerlöschers durchstösst, sodass das im Feuerlöscher befindliche Feuerlöschmittel automatisch austreten kann.
Diese Einrichtung ermöglicht nur, dass an einem bestimmten Ort das Feuerlöschmittel freigegeben wird, d.h., der Feuerlöscher kann nicht an einen anderen Ort gebracht werden.
Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber, eine Gleitvorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, den Feuerlöscher in üblicher Weise in den Bereich des Brandherdes zu bringen, dies jedoch auch durch Personen, die nicht in der Lage sind, den in einer bestimmten Höhe montierten Feuerlöscher zu erreichen und von der Halterung am Schlitten herunterzunehmen.
■ Dieses Problem wird bei einer Gleitvorrichtung für Feuerlöscher der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss der Anschlag von Hand aus, aus der Bahn des Schlittens bewegbar ist. Bevorzugt dadurch, dass der Anschlag auf einer Stange ausgebildet ist, die auf dem Tragelement um ihre Längsachse schwenkbar gelagert ist (jedoch unverschiebbar), wobei der Anschlag einen Winkel von bevorzugt 90° mit der Achse der Stange einschliesst.
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung einer Gleitvorrichtung ist es möglich, einen Feuerlöscher in üblicher Höhe zu befestigen und im Bedarfsfall in üblicher Weise abzunehmen und an den Brandherd zu bringen. Darüberhinaus sind jedoch auch Personen, die die Höhe, in der sich der Feuerlöscher befindet, nicht erreichen können, fähig, nach Verschwenken des Anschlages, wodurch sind der Schlitten mit dem Feuerlöscher seiner Bahn entlang bewegen kann, aus einer tieferen Lage zu entnehmen und mit dem Feuerlöscher den Brandherd aufzusuchen. Insbesondere gedacht ist hier an Behinderte, die sich im Rollstuhl fortbewegen.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Gleitvorrichtung kann die Achse der den Anschlag aufweisenden Stange parallel zur Gleitführung angeordnet sein. Solcherart kann die Stange auf besonders einfache Weise am Tragelement angeordnet werden. Eine konstruktive, einfache Ausgestaltung ist weiters dadurch erzielbar, dass der Anschlag von einer Abwinkelung der Stange gebildet ist.
Die Handhabung der Einrichtung wird vereinfacht, wenn in besonderer Ausgestaltung der Erfindung, die Stange mit einem, bevorzugt von einer Abwinkelung der Stange gebildeten, Betätigungsgriff zum Verschwenken ausgestattet ist.
Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemässen Gleitvorrichtung ist, dass das Tragelement von einer im wesentlichen C— Querschnitt aufweisenden Profilschiene gebildet ist und der Schlitten in den Innenraum der Profilschiene eingreifende Blöcke, die miteinander fest verbunden sind, aufweist.
Dadurch ist es möglich, gegebenenfalls handelsübliche Profilschienen für die Herstellung einer erfindungsgemässen Gleitvorrichtung einzusetzen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert, in der in schaubildlicher Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Gleitvorrichtung veranschaulicht ist.
In der Zeichnung ist mit 1 eine Gleitführung für einen nicht dargestellten Feuerlöscher bezeichnet. Der Feuerlöscher wird hiebei leicht lösbar, etwa mittels Klammern oder Gurten, auf einem Schlitten 2 montiert. Der Schlitten 2 ist in der Gleitführung verschiebbar. Die Gleitführung ist an, bzw. in einem Tragelement 3 ausgebildet, das an einer Fläche, z.B. einer Wand fixiert, z.B. angeschraubt, werden kann.
In die Bewegungsbahn des Schlittens 2 ragt ein Anschlag 4, mit dem der Schlitten gegen Heruntergleiten in der Führung 1 gehindert werden kann. Solcherart befindet sich der Schlitten in einer durch den Anschlag 4 vorgegebenen Stellung auf dem Tragelement 3. Der Anschlag 4 kann nun von Hand aus aus der Bahn des Schlittens bewegt werden. Sobald der Anschlag 4 bei der Bewegung die Bahn des Schlittens verlässt, bewegt sich der Schlitten in der Gleitführung 1 des Tragelementes 3 nach unten und mit dem Schlitten selbstverständlich auch der darauf montierte Feuerlöscher. Der Feuerlöscher kann dann in der Tiefstlage des Schlittens
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auch von Personen, die den Feuerlöscher in der Hochstellung nicht erreichen, vom Schlitten 2 abgenommen werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Anschlag 4 auf einer Stange 5 ausgebildet, die auf dem Tragelement 3 um ihre Achse schwenkbar, jedoch um eben diese Längsachse unverschiebbar ist. Der Anschlag 4 schliesst mit der Längsachse der Stange 5 einen Winkel von etwa 90; ein. Die Längsachse der Stange 5 ist parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens 2, die durch die Längserstreckung der Gleitführung 1 gegeben ist, angeordnet. Die Ausbildung des Anschlages 4 erfolgt durch Abwinkelung der Stange am freien Ende.
Die Stange 5 trägt einen Betätigungsgriff 6 zum Verschwenken der Stange. Das Tragelement 3 ist dabei so zu befestigen, dass der Betätigungsgriff 6 sich in einer Höhe befindet, die von jedem der den Feuerlöscher verwenden kann, erreicht werden kann. Der Betätigungsgriff 6 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel von einer Abwinkelung einer Stange 5 gebildet. Das Tragelement 3 wird von einer im wesentlichen C — Querschnitt aufweisenden Profilschiene gebildet. Der Schlitten 2 weist in den Innenraum der Profilschiene eingreifende Blöcke 7, 8 und 9 auf. Diese Blöcke sind miteinander fest verbunden, beispielsweise durch Klebung oder durch sie durchsetzende Stifte 10. Mit 11 ist in der Zeichnung eine Bohrung bezeichnet, durch die eine Schraube oder dgl. Befestigungselement für das Tragelement 3 hindurchgesteckt werden kann.
Am Schlitten 2 befinden sich ebenfalls Aufnahmen 12 für die Halteelemente des nicht dargestellten Feuerlöschers.
Der Anschlag 4 kann in nicht dargestellter Weise auch als Schubriegel ausgebildet sein, der mittels einer Betätigungsstange (die schwenkbar gelagert sein kann) aus seiner in die Bewegungsbahn des Schlittens ragenden Stellung herausbewegt werden kann.
Der Schlitten 2 kann zur Regulierung der Abwärtsbewegung mit einer Bremse versehen sein. Der Schlitten 2 kann an seinem oberen Ende mit einer Nase zum Einhängen des Feuerlöschers versehen sein.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Gleitvorrichtung für Feuerlöscher, mit einem eine Gleitführung für einen den Feuerlöscher tragenden Schlitten aufweisenden Tragelement zum Befestigen an einer Fläche, wobei ein in die Bewegungsbahn des Schlittens ragender Anschlag zum Feststellen des Schlittens in einer vorgegebenen Stellung auf dem Tragelement vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (4) von Hand aus aus der Bahn des Schlittens (2) bewegbar ist.
2. Gleitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Bahn des Schlittens (2) bewegbare Anschlag (4) auf einer Stange (5) ausgebildet ist, die auf dem Tragelement (3) um ihre Längsachse schwenkbar jedoch unverschiebbar gelagert ist.
3. Gleitvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Stange (5) ausgebildete Anschlag (4) mit der Achse der Stange (5) einen Winkel von 90° ein-schliesst.
4. Gleitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der den Anschlag (4) aufweisenden Stange (5) parallel zur Gleitführung (1) angeordnet ist.
5. Gleitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (4) von einer Abwinkelung der Stange (5) gebildet ist.
6. Gleitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (5) mit einem, bevorzugt von einer Abwinkelung der Stange (5) gebildeten Betätigungsgriff (6) zum Verschwenken ausgestattet ist.
7. Gleitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (3) von einer im wesentlichen C-Querschnitt aufweisenden Profilschiene gebildet ist und der Schütten (2) in den Innenraum der Profilschiene eingreifende Blöcke (7, 8, 9), die miteinander fest verbunden sind, aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT0368583A AT383277B (de) | 1983-10-17 | 1983-10-17 | Gleitvorrichtung fuer feuerloescher |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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Also Published As
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