CH665130A5 - Fersenhalter. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fersenhalter mit einem an einem Lagerbock um eine Querachse verschwenkbaren Sohlenhalter, der unter dem Einfluss einer Öffnungsfeder steht und der durch eine am Sohlenhalter schwenkbar gelagerte Rastschwinge in der Fahrtstellung gehalten ist, welche Rastschwinge an der einen Seite einen Rastvorsprung aufweist, der in der Fahrtstellung einen am Lagerbock angeordneten Steuerkurventeil untergreift, und an der anderen Seite mit einem weiteren Vorsprung und einem Sperrteil versehen ist, und mit einem am Lagerbock auf einer Querachse gelagerten, eine Auslösefeder aufnehmenden Federgehäuse, in dem ein Rastglied verschiebbar geführt ist, dessen der Auslösefeder abgewendete Seite in der Fahrtstellung des Fersenhalters in den Zwischenraum zwischen dem Sperrteil und dem Vorsprung der Rastschwinge eingreift, wobei zum willkürlichen Offnen des Fersenhalters am Sohlenhalter ein Auslösehebel gelagert ist, der über einen Bolzen mit dem unter dem Einfluss einer Aufstellfeder stehenden Federgehäuse gekoppelt ist.
Ein bekannter Fersenhalter dieser Art (s. AT-PS 369 282) besass einen in der Rastschwinge schwenkbar gelagerten Sperrteil, dessen Schwenkachse bei der einen Ausführung im Abstand von der Achse der Rastschwinge angeordnet war und der — um ein leichtes Einsteigen des Skischuhs zu ermöglichen — durch den Auslösehebel aus der Lage, in der er das Rastglied gegen Hochschwenken verriegelte, verschwenkt werden konnte. Dieser Aufbau war zufolge der Anordnung des Sperrteiles an einer gesonderten, in der Rastschwinge gelagerten Achse etwas kompliziert und daher auch kostenaufwendig in der Herstellung. Bei einer anderen Ausführung war die Achse der Rastschwinge gleichzeitig auch die Achse des Sperrteiles, der hier mit dem Auslösehebel einstückig ausgebildet war. Diese Ausführung war zwar einfacher in ihrem Aufbau, hatte jedoch — wie übrigens auch die vorangehende Variante — den Nachteil, dass ein übliches willkürliches Öffnen des Fersenhalters nicht möglich war, da jeder Öffnungsvorgang das vorausgehende Wegschwenken des Sperrteiles voraussetzte. Diese Massnahme bedingt aber ein Umgewöhnen des Skiläufers an die neue Art der Betätigung. U.U. kann auch ein ungewolltes Auslösen des Fersenhalters erfolgen, wenn von der Auslösefeder eine auf den Sperrteil wirkende Komponente diesen gegen die Kraft der schwachen Feder zurückdrückt, wodurch die Rastschwinge freigegeben wird.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die angeführten Nachteile der bekannten Ausführungen zu beseitigen und einen Fersenhalter der eingangs umrissenen Art zu schaffen, der sich wahlweise mit Hilfe eines üblichen Auslösehebels gegen die Kraft der Auslösefeder oder aber mittels eines anderen Betätigungsbauteiles mit verringertem Kraftaufwand öffnen lässt.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss vor allem dadurch erreicht, dass das Sperrteil aus zwei Elementen besteht, von denen das eine Element zur Verriegelung des Rastgliedes und das andere, von Hand bewegbare und auf der Achse der Rastschwinge gelagerte Element der Freigabe des ersten Elementes dient. Durch die Aufteilung der Funktion des bekannten Sperrteiles auf zwei Elemente, wird eine klare Trennung der Funktionen der beiden Elemente herbeigeführt, durch welche Trennung die Arbeitsweise des Fersenhalters erheblich erleichtert wird. Ausserdem kann jedes Element mit grosser Genauigkeit auf diejenige Beanspruchung dimensioniert werden, die an ihm tatsächlich auftritt. Die Materialausnutzung wird daher verbessert.
Für die praktische Durchführung des Erfindungsgedankens bieten sich verschiedene konstruktive Lösungen an. So ist bei einigen Ausführungen das erste Element als dreiarmi-
ger Hebel bzw. als Winkelhebel ausgebildet, der auf der Schwenkachse für die Rastschwinge gelagert ist und der unter dem Einfluss einer ihn in die Sperrlage zu drücken suchenden Feder steht. Auf diese Weise wird einerseits eine zuverlässige Verriegelung des Rastgliedes in der Fahrtstellung des Fersenhalters und anderseits ein leichtes Öffnen desselben besonders günstig sichergestellt.
Eine dieser Ausführungen zeichnet sich dadurch aus,
dass das erste Element in der Rastschwinge auf einer Querachse gelagert ist, welche sich im Abstand von der Achse der Rastschwinge befindet. Dabei ist es von Vorteil, wenn der von der Schwenkachse in Richtung zum Rastglied liegende Bereich des ersten Elementes prismatisch ausgebildet ist, wobei in der Fahrtstellung des Fersenhalters die eine Prismenfläche am Rastglied anliegt, wogegen eine andere Prismenfläche zur Anlage desjenigen Armes des Winkelhebels bestimmt ist, der nicht für den Angriff der Hand vorgesehen ist, und eine dritte Prismenfläche auf einer Anschlag-flache der Rastschwinge aufliegt.
Andere Ausführungsformen sind dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element als Schieber ausgebildet ist, der in einer Führung an der Rastschwinge in Richtung von deren Längsachse verschiebbar ist. Dabei ist bei einer dieser Ausführungsformen die dem einen Arm des Winkelhebels zugeordnete ebene Stirnfläche des Schiebers gegenüber der Längsachse der Rastschwinge geneigt, und die andere Stirnfläche des Schiebers weist in der Fahrtstellung des Fersenhalters vom Ende der Führung an der Rastschwinge einen vorgegebenen Abstand auf. Weiters hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das dem Schieber benachbarte Ende des zugeordneten Armes des Winkelhebels durch eine ebene Stirnfläche abgeschlossen ist, die in der Fahrtstellung des Fersenhalters parallel zur Stirnfläche des Schiebers verläuft und an dieser anliegt.
Es ist allerdings nicht unbedingt erforderlich, dass der dem Schieber zugewendete Arm des Hebels eine ebene Stirnfläche aufweist. Vielmehr ist auch eine Ausführung möglich, bei der das dem Schieber zugewendete Ende des zugeordneten Armes des Hebels durch eine gewölbte Fläche abgeschlossen ist. Bei dieser Ausführung kann der Schieber in der Fahrtstellung des Fersenhalters am Ende der Führung in der Rastschwinge aufliegen, so dass bei der Einleitung des Auslösevorganges ein Verschieben des Schiebers von der Achse weg nicht mehr erforderlich ist.
Bei dieser Ausführung ist weiters vorgesehen, dass an den dritten Arm des Hebels eine mit einem Langloch ausgestattete Gelenklasche angelenkt ist, wobei das Langloch von einem in die Rastschwinge eingeschraubten Bolzen durchsetzt ist. Durch diese Massnahme wird einerseits der Schwenkwinkel des Hebels gegenüber der Rastschwinge auf das notwendige Ausmass beschränkt und anderseits im Anschluss an die Schwenkbewegung des Hebels eine Verdrehung der Schwinge und damit ein Entfernen derselben vom Steuerkurventeil auch dann eingeleitet, wenn der Rastvorsprung der Rastschwinge infolge Vereisung am Steuerkurventeil haften sollte.
Eine andere erfindungsgemässe Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass beide Elemente auf der Achse der Rastschwinge schwenkbar gelagert sind, nämlich das erste Element mittels Bohrungen in Lageraugen und das zweite Element, das in Vorderansicht etwa U-förmig ausgebildet ist, mittels Langlöchern, welche in den beiden Schenkeln ausgespart sind. Diese Merkmale ermöglichen einerseits eine zuverlässige Sicherung des der Verriegelung des Rastgliedes dienenden Elementes in der Fahrtstellung und anderseits - im Falle einer willkürlichen Auslösung des Fersenhalters — eine formschlüssige Rückführung des genannten Elementes in die inaktive Lage.
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An sich wäre es denkbar, beide Elemente mit Reibungsflächen zu versehen, welche ein selbsttätiges Verschieben des von Hand beweglichen Elementes aus der einen Endlage in die andere Endlage unterbinden. Eine derartige Lösung wäre jedoch störanfällig. Aus diesem Grunde sieht die Erfindung weiters vor, dass sowohl die Rastschwinge als auch das zweite Element mit je einem Ansatz ausgestattet ist, welche Ansätze zumindest je einen Zapfen tragen, welch' letztere zur Abstützung (je) einer Druckfeder dienen, die das zweite Element nach oben zu drücken trachtet bzw. trachten. Die obere Endlage wird daher durch Druckfedern herbeigeführt, die nach Loslassen des zweiten Elementes durch die Hand dafür sorgen, dass dieses Element sowie auch das mit ihm gekoppelte andere Element in die Ausgangslage zurückkehren.
Bei der zuletzt behandelten Ausführung ist es von Vorteil. wenn erfindungsgemäss die Achse der bzw. jeder Druckfeder im Abstand von der Achse der Rastschwinge, diese Achse kreuzend, angeordnet ist, wobei das Element beim Niederdrücken durch den Skiläufer dem Wegschwenken der Rastschwinge und somit dem willkürlichen Aussteigen dient. Auf diese Weise wird einerseits auf das zweite Element ständig ein Drehmoment ausgeübt, das bestrebt ist, die freien Enden der Schenkel gegen die Rastschwinge zu drücken, und andererseits für das willkürliche Aussteigen eine einfache Massnahme getroffen. Der erste Vorteil kommt insbesondere dann zum tragen, wenn gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal an der Innenseite der beiden Schenkel Nokken angeordnet sind, welche unter dem Einfluss der Druck-feder(n) in der Fahrtstellung des Fersenhalters an Anschlagflächen der Rastschwinge abgestützt sind und zur Abstützung des ersten Elementes dienen, während einer willkürlichen Auslösung hingegen an Führungsflächen der Rastschwinge geführt sind. Es genügt demnach für die Führung eines jeden Nockens eine einzige Fläche.
Ferner sieht die Erfindung vor, dass etwa im mittleren Bereich der beiden Schenkel diese nach innen weisende, das erste Element übergreifende Vorsprünge, z.B. in Form von umgebogenen Lappen, tragen. Dadurch wird eine formschlüssige Mitnahme des ersten Elementes aus der verriegelten Stellung sichergestellt.
Das erste Element könnte die Form einer Platte aufweisen. Es hat sich aber als besonders zweckmässig erwiesen, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das erste Element etwa in Form eines rechteckigen Rahmens ausgebildet ist. dessen längere vertikal verlaufende Seiten nach oben hin verlängert und zu den Lageraugen ausgebildet sind, welche von der Achse der Rastschwinge durchsetzt werden. Dadurch wird einerseits ein hinreichend stabiler Aufbau des ersten Elementes geschaffen und anderseits eine seitliche Führung dieses Elementes an der Rastschwinge ermöglicht.
Bei einer letzten Ausführungsform der Erfindung ist das erste Element auf der Achse der Rastschwinge gelagert und das zweite Element als Schieber ausgebildet, der zwischen dem freien Ende des ersten Elementes und einer Anschlagfläche der Rastschwinge geführt ist. Dabei ist es von Vorteil, wenn das untere Ende des Schiebers verdickt ausgebildet ist, wobei die Differenz zwischen der Breite der Verdickung und der Breite des Schiebers — in Richtung der Achse der Rastschwinge gesehen — jenem Abstand entspricht, um den das erste Element in der Fahrtstellung des Fersenhalters über die dem Rastglied zugewendete Seite der Rastschwinge vorragt. Durch diese Konstruktion wird ein einfacher und in der Herstellung besonders kostengünstiger Aufbau des Fersenhalters sichergestellt. Schliesslich sieht die Erfindung vor, dass der Schieber in einer Nut der Rastschwinge geführt und an seinem aus der Nut nach oben herausragenden Ende, das zum Angriff der Hand des Skiläufers dient, abgekröpft ist.
Dieses abgekröpfte Ende des Schiebers ermöglicht einerseits ein leichteres Erfassen durch die Hand des Skifahrers und begrenzt anderseits den Verschiebeweg des Schiebers in einer Richtung.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen druckschriftilch nicht vorveröffentlichten, in der Fahrtstellung befindlichen Fersenhalter und Fig. la ein analoger Schnitt durch einen Fersenhalter einer älteren Bauart, welche Schnitte den grundsätzlichen Aufbau der beiden Fersenhalter veranschaulichen, die mit einer erfindungsgemässen Rastschwinge ausgestattet werden können. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Rastschwinge in Seitenansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer Rastschwinge, Fig. 4 eine dritte Ausführungsform einer Rastschwinge nach der Erfindung, und die Fig. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Rastschwinge in Vorderansicht und im Schnitt nach der Linie VI — VI in Fig. 5. Schliesslich ist in Fig. 7 ein letztes Ausführungsbeispiel im Schnitt wiedergegeben.
In Fig. 1 ist der Fersenhalter in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Auf der Oberseite eines Skis 2 ist mittels nur angedeuteter Schrauben eine Führungsschiene 3 befestigt, auf welche eine Grundplatte 4 des Fersenhalters 1 in Skilängsrichtung verschiebbar geführt und entsprechend der Grösse des verwendeten Skischuhs über Schubfedern an der Führungsschiene 3 abgestützt ist. Auf der Grundplatte 4 ist ein gehäuseartiger Lagerbock 5 befestigt, der in seinem oberen Bereich eine quer verlaufende Schwenkachse 7 trägt, auf der ein Sohlenhalter 6 schwenkbar gelagert ist. Im oberen Bereich des Sohlenhalters 6 ist eine Achse 8 angeordnet, auf der eine Rastschwinge 9 schwenkbar gelagert ist. Diese erstreckt sich im wesentlichen nach unten und weist an ihrem unteren Ende einen Rastvorsprung 9a auf, welcher in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 einen Steuerkurventeil 10 untergreift, der an der Vorderwand des Lagerbockes 5 befestigt ist.
Auf der dem Skiende zugewandten Seite des Lagerbockes 5 ist eine weitere, in Skiquerrichtung verlaufende Achse 11 angeordnet, auf der ein Federgehäuse 12 od.dgl. gelagert ist, das in Draufsicht etwa U-förmig ausgebildet ist und unter dem Einfluss einer Aufstellfeder 12c steht. In den beiden Seitenwangen des Federgehäuses 12 sind Längsführungen 12a für einen Steg 13 ausgespart, der sich in Skiquerrichtung erstreckt. An seiner Rückseite trägt der Steg 13 einen Federteller 14, an welchem das eine Ende einer Auslösefeder 15 abgestützt ist. Das andere Ende der Auslösefeder 15 liegt an einem Federwiderlager 16 an, das mittels einer im Federgehäuse 12 drehbar gelagerten Schraube 17 in Richtung der Achse der Auslösefeder 15 verstellt werden kann. Durch die Auslösefeder 15 wird in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 der Steg 13 in eine Rastpfanne 9b gedrückt, die sich an der dem Rastvorsprung 9a gegenüberliegenden Seite der Rastschwinge 9 befindet.
Auf der Achse 8 ist ausser der Rastschwinge 9 auch ein Auslösehebel 18 schwenkbar gelagert, welcher den Sohlenhalter 6 seitlich übergreift. Ein am Auslösehebel 18 parallel zur Achse 8 befestigter Bolzen 19 durchsetzt kreisbogenförmige Langlöcher 6b, die in den Seitenwänden des Sohlenhalters 6 ausgespart sind, sowie etwa bogenförmige Kulissenführungen 12b in den Seitenwangen des Federgehäuses 12.
Der mit der Rastschwinge 9 zusammenwirkende Steuerkurventeil 10 besitzt von der Skioberseite aus betrachtet, vorerst eine Steuerfläche 10a, welche den vom Rastvorsprung 9a der Rastschwinge 9 in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 untergriffenen Bereich des Steuerkurventeiles 10 darstellt.
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Die Steuerfläche 10a des Steuerkurventeiles 10 bestimmt den sogenannten elastischen Bereich des Fersenhalters 1 und geht über eine den Auslösepunkt bestimmende Abwinkelung in einen von der Skioberseite weg nach oben weisenden Abschnitt 20b über, der an seinem oberen Endbereich einen in Richtung zum Sohlenhalter 6 geneigten Rastbereich 10c aufweist.
Der Sohlenhalter 6 steht unter der Wirkung einer ihn in der Öffnungsrichtung beaufschlagenden Schenkelfeder 20, die einerseits am Lagerbock 5 und anderseits am Sohlenhalter 6 abgestützt ist. Der Lagerbock 5 besitzt eine Abkröp-fung 22, welche einen Anschlag für die Hochschwenkbewegung des Sohlenhalters 6 bildet, indem ein am Sohlenhalter 6 befestigter Ansatz 6c mit der Abkröpfung 22 in Berührung kommt.
Auf der am Lagerbock 5 angeordneten Schwenkachse 7 ist zusätzlich eine Schenkelfeder 21 gelagert, deren eines Ende am Bolzen 19 und deren anderes Ende von unten her an der oberen Abdeckung des Sohlenhalters 6 abgestützt ist. Die Kraft dieser Schenkelfeder 21 ist wesentlich geringer als die der Schenkelfeder 20.
Über den hinteren Endbereich des Federgehäuses 12 ist eine vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Abdeckung 23 aufgeschoben. Diese ist mit dem Federgehäuse 12 beispielsweise durch Nieten fest verbunden. Die Abdeckung 23 kann sohin gemeinsam mit dem Federgehäuse 12 verschwenkt werden. Die Abdeckung 23 weist ein an sich bekanntes, mit einer Skala versehenes Fenster auf, welches zur Anzeige der eingestellten Federvorspannung dient.
Wird bei diesem Fersenhalter 1 eine unwillkürliche Auslösung eingeleitet, so wird der Sohlenhalter 6 um eine Schwenkachse 7 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Während dieser Schwenkbewegung gleitet die Rastschwinge 9 entlang der Steuerfläche 10a des lagerbockfesten Steuerkurventeiles 10 und drückt den Steg 13 gegen die Kraft der Auslösefeder 15 in den Längsführungen 12a des Federgehäuses 12 zurück. Dabei wird auch das Federgehäuse 12, das über die Rastschwinge 9 mit dem Sohlenhalter 6 gekoppelt ist, um seine Achse 11 verschwenkt. Sobald der Rastvorsprung 9a der Rastschwinge 9 den Auslösepunkt des Steuerkurventeiles 10 überschritten hat, wird der Sohlenhalter 6, unterstützt von der Öffnungsfeder 20, in seine Offenstellung verschwenkt, in der der Rastvorsprung 9a der Rastschwinge 9 an dem Rastbereich 10c des Steuerkurventeiles 10 anliegt. Dabei kann sich die Auslösefeder 15 soweit entspannen, dass der Steg 13 an den der Rastschwinge 9 zugewandten Endbereichen der Längsführungen 12a des Federgehäuses 9 anschlägt. Der Fersenhalter 1 befindet sich nun in der Einsteiglage. Durch Einsetzen des Skischuhs und durch Niederdrücken desselben kann die in Fig. 1 dargestellte Fahrtstellung wieder erreicht werden.
Soll nun der Fersenhalter willkürlich geöffnet werden, so wird der Auslösehebel 18 von Hand in Richtung des Pfeiles Fi verschwenkt. Da der Auslösehebel 18 über den Bolzen 19 mit dem Federgehäuse 12 gekoppelt ist, wird durch die Ver-schwenkung des Auslösehebels auch das Federgehäuse im Uhrzeigersinn verschwenkt, u.zw. um die Achse 11. Dadurch kann der Steg 13 die Rastpfanne 9b verlassen. Nach dem Loslassen des Auslösehebels 18 wird der Steg 13 unter der Wirkung der Auslösefeder 15 in den Längsführungen 12a des Federgehäuses 12 bis an die Enden dieser Längsführungen gedrückt. Dies wird durch die Ausnehmung 9c in der Rastschwinge 9 ermöglicht. Die Rastschwinge 9 kann sich nun so weit vom Steuerkurventeil 10 entfernen, dass bei der anschliessenden Aufwärtsbewegung des Sohlenhalters 6 unter der Wirkung der Öffnungsfeder 20 der Rastvorsprung 9a am Steuerkurventeil 10 vorbei nach oben gelangen kann. Gleichzeitig kommt der Steg 13 unter dem Einfluss der
Schenkelfeder 21 in der Rastpfanne 9b der Rastschwinge 9 zu liegen. Die Einsteiglage des Fersenhalters 1 ist damit erreicht.
Bei dem Fersenhalter 1 nach der in Fig. 1 dargestellten, druckschriftlich nicht vorveröffentlichten Bauart ist die Rastpfanne 9b an ihrer Oberseite durch einen Wulst begrenzt. Aus diesem Grunde muss bei einer willkürlichen Auslösung des Fersenhalters 1 der Steg 13 um die Höhe des Wulstes gegen die Kraft der Auslösefeder 15 zurückgedrückt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. la unterscheidet sich von jenem nach Fig. 1 dadurch, dass der Lagerbock 5' um eine in der Grundplatte 4' verankerte Hochachse 4'c verschwenkbar ist. Weiters ist die Grundplatte 4' mittels dargestellter Schraubenfedern 4'a gegenüber einem verrastbaren Anschlag 4'b an der Führungsschiene 3' abgestützt. Der Fersenhalter 1 wird nach einem seitlichen Ausschwenken mittels einer Rückstellfeder 5'a in die Mittelstellung gebracht.
An ihrem dem Skischuh benachbarten Ende trägt die Grundplatte 4' ein Rastglied 24, welches mit einer an sich bekannten eine Sperrzone aufweisenden Steuerkurve versehen ist, auf der eine am Sohlenhalter 6 gelagerte Rolle 25 aufliegt. Gegen ein rein seitliches Auslösen ist der Fersenhalter 1 durch die Sperrzone der Steuerkurve gesperrt. Für einen rein seitlichen Auslösevorgang ist daher der nicht dargestellte Yorderbacken verantwortlich. Bei Auftreten von zusammengesetzten, sogenannten Diagonalkräften, kommt, nach Überwinden der Sperrzone, die Steuerkurve zur Geltung, die ein seitliches Verschwenken des hochgeschwenkten Sohlenhalters bewirkt.
Im folgenden werden verschiedene erflndungsgemässe -Lösungen beschrieben, welche ein Lösen des Fersenhalters mit einem erheblich reduzierten Kraftaufwand ermöglichen.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist in einer Ausnehmung 9'b im unteren Bereich der Rastschwinge 9' ein Element 30 auf einer Achse 31 schwenkbar gelagert, dessen von der Schwenkachse 31 entferntes Ende prismatisch ausgebildet ist. Auf der Schwenkachse 8 der Rastschwinge 9' ist ausserdem ein Winkelhebel 32 gelagert, der gegen die Kraft einer Feder 33, z.B. einer Zugfeder, von Hand verschwenkbar ist. In der Fahrtstellung ruht das Element 30 mit seiner den Teil des Prismenmantels bildenden Unterseite 30a auf einer Anschlagfläche 9'a der Rastschwinge 9' auf. Eine andere, an die Unterseite 30a anschliessende Prismenfläche 30b liegt am Steg 13 an und hindert diesen an einer Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn. Der nicht zum Angriff der Hand des Skiläufers bestimmte Arm 32a des Winkelhebels 32 ragt nach unten, wobei die Stirnseite des Armes an einer weiteren Prismenfläche 30c des Elementes 30 anhegt. Dadurch wird ein Verschwenken des Elementes 30 entgegen dem Uhrzeigersinn unterbunden.
Soll nun der Fersenhalter 1 willkürlich gelöst werden, so wird der Winkelhebel 32 gegen die Kraft der Feder 33 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch wird aber das Element 30 freigegeben, das sich nun mit der Fläche 30a von der Anschlagfläche 9'a der Rastschwinge abhebt und über den Steg 13 unter dem Einfluss der Aufstellfeder für das Federgehäuse 12 nach oben verschwenkt wird. Dabei liegt die Prismenfläche 30b in einer Tangentialebene an einen ideellen Kreiszylinder mit der Achse 11. Auf diese Weise wird bei einer willkürlichen Auslösung die Schwenkbewegung des Steges 13 nicht behindert. Der Fersenhalter 1 gelangt daher in die Einsteiglage. Wird danach der Sohlenhalter 6 beim neuerlichen Einsteigen vom Skischuh niedergedrückt, so wird die in Fig. 2 dargestellte Fahrtstellung wieder hergestellt.
Auch die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform einer Rastschwinge 9" besitzt einen Winkelhebel 32', der unter dem Einfluss einer Feder 33' steht, welche jedoch im Gegen5
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satz zur Feder 33 in Fig. 2 als Schenkelfeder ausgebildet ist. Die Rastschwinge 9" trägt eine in Längsrichtung der Rastschwinge verlaufende Führung 9"a, in welcher ein Schieber 40 geführt ist. Dieser Schieber 40 trägt eine Nase 41, welche in der Fahrtstellung des Fersenhalters zur Anlage an dem Steg 13 bestimmt ist. Dabei weist das untere Ende des Schiebers 40 vom Ende der Führung 9"a einen Abstand a auf. Die obere Endfläche des Schiebers 40 schliesst mit der Längsachse des Schiebers einen spitzen Winkel von z.B. 70° ein. Der untere Arm 32'a des Winkelhebels 32' liegt in der Fahrtstellung des Fersenhalters mit einer entsprechend geneigten Fläche an der oberen Endfläche des Schiebers 40 an.
Soll nun der Fersenhalter willkürlich gelöst werden, so wird der Winkelhebel 32' entgegen der Kraft der Feder 33' im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei gleitet die schräge Endfläche des Armes 32'a des Winkelhebels 32' entlang der schrägen oberen Endfläche des Schiebers 40, der infolgedessen nach unten gedrückt wird, was durch den zuvor beschriebenen Abstand a ermöglicht wird. Gleichzeitig wird der Steg 13 gegen die Kraft der Auslösefeder 15 etwas zurückgedrückt. Sobald der untere Arm des Winkelhebels 32' die obere Endfläche des Schiebers 40 verlassen hat, kann sich dieser unter dem Einfluss der Aufstellfeder 12a für das Federgehäuse 12 (s. Fig. 1) solange nach oben bewegen, bis der Steg an der Nase 41 des Schiebers 40 vorbeischwenken kann. Die Einsteiglage wird dadurch erreicht.
Im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist gemäss Fig. 4 anstelle eines Winkelhebels ein dreiarmiger Hebel 32" vorgesehen. Auch er ist auf der Schwenkachse 8 der Rastschwinge 9'" gelagert und steht unter dem Einfluss einer Feder 32"a, die ihn im Uhrzeigersinn zu verschwenken sucht. In einer Führung 9"'a der Rastschwinge 9'" ist ein Schieber 40' geführt, dessen Nase 41' den Steg 13 in der Fahrtstellung des Fersenhalters hindert, nach oben zu schwenken. Der Schieber 40' wiederum wird in der Fahrtstellung durch den Arm 32"a des Hebels 32" an einem Verschieben nach oben gehindert. Der zweite Arm 32"b dient dem Angriff der Kraft P, die hier auch von der Spitze eines Skistockes ausgeübt werden kann. Am dritten Arm 32"c des Hebels 32" ist eine Gelenklasche 45 angelenkt, in der ein Langloch 46 ausgespart ist. Dieses wird von einem Bolzen 47 durchsetzt, der in die Rastschwinge 9'" eingeschraubt ist. Dabei ist die Länge des Langloches 46 so bemessen, dass der Hebel 32" um einen Winkel verschwenkt werden kann, der eine für eine Freigabe des Steges 13 ausreichende Verschiebung des Schiebers 40' sicherstellt.
Soll nun der Fersenhalter 1 willkürlich gelöst werden, so wird der dreiarmige Hebel 32" entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, indem auf den Arm 32"b des Hebels eine Druckkraft ausgeübt wird. Dadurch wird die Gelenklasche 45 gegen die Kraft der nicht dargestellten Feder angehoben, bis der Bolzen 47 der Rastschwinge 9'", der zuerst die obere Begrenzung des Langloches 46 berührt hatte, an der unteren Begrenzung des Langloches zur Anlage kommt. In dieser Lage des Hebels 32" kann nun der Schieber 40' vom Steg 13 soweit angehoben werden, dass er einer weiteren Verschwen-kung des Steges nicht mehr hinderlich ist. Auf diese Weise wird die Offenstellung des Fersenhalters 1 erreicht.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist die Rastschwinge, die auf der Schwenkachse 8 gelagert ist, mit 9IV bezeichnet. Auf der Schwenkachse 8 sind weiters ein erstes Element 50 mittels Bohrungen 50b in Lageraugen 50a und ein U-förmig ausgebildetes zweites Element 60 mittels Langlöchern 61, die in den beiden Schenkeln 60a ausgespart sind, schwenkbar gelagert. Das erste Element 50 hat die Form eines rechteckigen Rahmens, dessen längere Seiten nach oben verlängert sind und die Lageraugen 50a bilden. Der Rahmen des Elementes 50 ist an Seitenflächen der Rastschwinge 9IV geführt. Die untere Schmalseite des Rahmens des Elementes 50 bildet einen Vorsprung 50c, der in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 den Steg 13 gegen Hochschwenken sichert. Beim Zurückschwenken des Vorsprunges 50c tritt dieser in eine Quernut 9Iva der Rastschwinge 91V ein.
Die Rastschwinge 9IV besitzt im Abstand von ihrer Schwenkachse 8 einen mit zumindest einem Zapfen 9ivbl versehenen Ansatz 9rvb, der zur Abstützung mindestens einer, vorzugsweise von zwei Druckfedern 62 dient, deren andere Enden an einem ebenfalls mit zumindest einem Zapfen 63a versehenen Ansatz 63 des Querteiles 60d des zweiten Elementes 60 anliegen. Die beiden Schenkel 60a sind an den Seitenflächen des ersten Elementes 50 geführt und besitzen nach innen umgebogene Lappen 60b, mit denen die längeren Seiten des rechteckigen Rahmens des Elementes 50 übergriffen werden. Weiters tragen die beiden Schenkel 60a an ihren freien Enden nach innen gerichtete Nocken 60c, welche in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 an Anschlagflächen 9Ivc der Rastschwinge 9IV abgestützt sind, beim Niederdrük-ken des zweiten Elementes 60 jedoch von den Anschlagflächen 9Ivc abgleiten und — da auf das Element 60 von den Druckfedern 62 ein Drehmoment ausgeübt wird, — längs Führungsflächen 9Ivd, die sich an die Anschlagflächen 9ivc anschliessen, geführt sind.
In der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 nehmen alle Teile die in Fig. 6 dargestellte Lage ein. Soll nun der Fersenhalter 1 willkürlich gelöst werden, so wird vom Skiläufer auf den Querteil des Elementes 60 ein Druck ausgeübt, durch den das Element nach unten geschoben wird, bis die Schwenkachse 8 an den Enden der beiden Langlöcher 61 anschlägt. Infolge dieser Bewegung gleiten die beiden Nocken 60c des Elementes 60 von den Anschlagflächen 9Ivc an der Rastschwinge 91V ab und werden an den Führungsflächen 9Ivd der Rastschwinge geführt. Das Element 60 führt unter dem Druck von oben also nicht nur eine Verschiebung gegen die Skioberseite hin, sondern gleichzeitig eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 8 u.zw. in Fig. 6 im Uhrzeigersinn aus. Durch die Bewegung des Elementes 60 wird aber das erste Element 50, das in der Fahrtstellung über die Nokken 60c des zweiten Elementes 60 gegenüber der Rastschwinge 9IV abgestützt war, freigegeben, so dass es sich aus derjenigen Lage, in der es den Steg 13 an einem Hochschwenken hindert, in eine Lage bewegen kann, in der der Steg nicht mehr behindert wird. Diese Lage wird durch Formschluss dadurch herbeigeführt, dass die beiden Lappen 60b, welche das Element 50 übergreifen, dieses in Richtung zum Skischuh zurückschwenken. Der Vorsprung 50c tritt dabei in die Nut 9Iva der Rastschwinge 9IV ein und gibt den Steg 13 frei, der nunmehr ungehindert nach oben schwenken kann.
Eine gegenüber der zuletzt behandelten Ausführungsform etwas vereinfachte Variante ist in Fig. 7 dargestellt. Bei dieser Variante sind auf der Achse 8 eine Rastschwinge 9V und ein erstes Element 70 schwenkbar gelagert. Die Rastschwinge 9V besitzt seitliche Ansätze 9va, desgleichen weist das Element 70 seitliche Ansätze 71 auf. Zwischen beiden Ansätzen sind die Schenkel 72a eines in Vorderansicht U-förmigen zweiten Elementes 72 geführt. Die Enden der Schenkel 72a sind um den Betrag b verdickt.
In der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 befinden sich diese Verdickungen zwischen den Ansätzen 9va und 71. Da das erste Element 70 unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Schenkelfeder steht, wird das zweite Element 72 durch die Reibung zwischen dem Element 72 und den vier Ansätzen 9va und 71 in der Fahrtstellung des Fersenhalters festgehalten. Soll jedoch eine willkürliche Auslösung des Fersenhalters 1 eingeleitet werden, so wird das zweite Element 72 vom Skiläufer gegen die Skioberseite hin verscho-
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ben, wobei die Verdickungen der beiden Schenkel 72 sich unterhalb der seitlichen Ansätze 71 des Elementes 70 befinden. Das Element 70 kann sich daher in Fig. 7 soweit im Uhrzeigersinn verschwenken, bis der Steg 13 freigegeben ist und sich in die geöffnete Stellung verschwenken kann, in der der Skischuh den Fersenhalter 1 verlassen kann. Bei einem Wiedereinstieg des Skischuhs muss allerdings das Element 72 von Hand hochgezogen werden.
Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs an die im vorstehenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden. Vielmehr sind verschiedene Abänderungen derselben möglich, ohne den Rah665 130
men der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise wäre es denkbar, bei der Ausführungsform, bei der die beiden Elemente rahmen- bzw. gabelförmig ausgebildet sind und die Rastschwinge umfassen, die Rastschwinge rahmen- oder gabelförmig auszubilden und die beiden Elemente im Inneren der Rastschwinge anzuordnen. Beim Fersenhalter nach Fig. la kann weiters an einer gesonderten Achse 26 ein Zusatzhebel 27 gelagert sein, der auf den Betätigungsarm des Winkelhebels, des dreiarmigen Hebels, oder, wie dargestellt, des zweiten Elementes 60 der Rastschwinge 9IV wirkt. Die weitere Ausgestaltung und Wirkungsweise der Rastschwinge 9IV entspricht sinngemäss dem bereits Beschriebenen.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (18)
- 665 1302PATENTANSPRÜCHE1. Fersenhalter mit einem an einem Lagerbock um eine Querachse verschwenkbaren Sohlenhalter, der unter dem Einfluss einer Öffnungsfeder steht und der durch eine am Sohlenhalter schwenkbar gelagerte Rastschwinge in der Fahrtstellung gehalten ist, welche Rastschwinge an der einen Seite einen Rastvorsprung aufweist, der in der Fahrtstellung einen am Lagerbock angeordneten Steuerkurventeil untergreift, und an der anderen Seite mit einem weiteren Vorsprung und einem Sperrteil versehen ist, und mit einem am Lagerbock auf einer Querachse gelagerten, eine Auslösefeder aufnehmenden Federgehäuse, in dem ein Rastglied verschiebbar geführt ist, dessen der Auslösefeder abgewendete Seite in der Fahrtstellung des Fersenhalters in den Zwischenraum zwischen dem Sperrteil und dem Vorsprung der Rastschwinge eingreift, wobei zum willkürlichen Öffnen des Fersenhalters am Sohlenhalter ein Auslösehebel gelagert ist, der über einen Bolzen mit dem unter dem Einfluss einer Aufstellfeder stehenden Federgehäuse gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrteil aus zwei Elementen (30, 32; 32', 40; 32", 40'; 50, 60; 70,72) besteht, von denen das eine Element (30,40,40', 50, 70) zur Verriegelung des Rastgliedes (13) und das andere, von Hand bewegbare und auf der Achse (8) der Rastschwinge (9'—9V) gelagerte Element (32, 32', 32", 60, 72) der Freigabe des ersten Elementes dient.
- 2. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element als dreiarmiger Hebel (32") bzw. als Winkelhebel (32') ausgebildet ist, der auf der Schwenkachse (8) für die Rastschwinge (9', 9") gelagert ist und der unter dem Einfluss einer ihn in die Sperrlage zu drücken suchenden Feder (33') steht (Fig. 2—4).
- 3. Fersenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (30) in der Rastschwinge (9') auf einer Querachse (31) gelagert ist, welche sich im Abstand von der Achse (8) der Rastschwinge befindet (Fig. 2).
- 4. Fersenhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Schwenkachse (34) in Richtung zum Rastglied liegenden Bereich des ersten Elementes (30) prismatisch ausgebildet ist, wobei in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1) die eine Prismenfläche (30b) am Rastglied (13) anliegt, wogegen eine andere Prismenfläche (30c) zur Anlage desjenigen Armes des Winkelhebels (32) bestimmt ist, der nicht für den Angriff der Hand vorgesehen ist, und eine dritte Prismenfläche (30a) auf einer Anschlagfläche (9'a) der Rastschwinge (9') aufliegt.
- 5. Fersenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element als Schieber (40,40') ausgebildet ist, der in einer Führung (9"a, 9"'a) an der Rastschwinge (9", 9"') in Richtung von deren Längsachse verschiebbar ist (Fig. 3 und 4).
- 6. Fersenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem einen Arm des Winkelhebels (32') zugeordnete ebene Stirnfläche des Schiebers (40) gegenüber der Längsachse der Rastschwinge (9") geneigt ist, und dass die andere Stirnfläche des Schiebers (40) in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1) vom Ende der Führung (9"a) an der Rastschwinge (9") einen vorgegebenen Abstand (a) aufweist (Fig. 3).
- 7. Fersenhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Schieber (40) benachbarte Ende des zugeordneten Armes des Winkelhebels (32') durch eine ebene Stirnfläche abgeschlossen ist, die in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1) parallel zur Stirnfläche des Schiebers (40) verläuft und an dieser anliegt (Fig. 3).
- 8. Fersenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Schieber (40') zugewendete Ende des zugeordneten Armes des Hebels (32") durch eine gewölbte Fläche abgeschlossen ist (Fig. 4).
- 9. Fersenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den dritten Arm (32"c) des Hebels (32") eine mit einem Langloch (46) ausgestattete Gelenklasche (45) angelenkt ist, wobei das Langloch (46) von einem in die Rastschwinge (9'") eingeschraubten Bolzen (47) durchsetzt ist.
- 10. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Elemente (50, 60) auf der Achse (8) der Rastschwinge (91V) schwenkbar gelagert sind, nämlich das erste Element (50) mittels Bohrungen (50b) in Lageraugen (50a) und das zweite Element (60), das in Vorderansicht etwa U-förmig ausgebildet ist, mittels Langlöchern (61), welche in den beiden Schenkeln (60a) ausgespart sind (Fig. 5 und 6).
- 11. Fersenhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Rastschwinge (9IV) als auch das zweite Element (60) mit je einem Ansatz (9ivb bzw. 63) ausgestattet ist, welche Ansätze zumindest je einen Zapfen (9Ivbl, 63a) tragen, welch' letztere zur Abstützung (je) einer Druckfeder (62) dienen, die das zweite Element (60) nach oben zu drücken trachtet bzw. trachten.
- 12. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der bzw. jeder Druckfeder (62) im Abstand von der Achse (8) der Rastschwinge (9IV), diese Achse kreuzend, angeordnet ist, wobei das Element (60) beim Niederdrücken durch den Skiläufer dem Wegschwenken der Rastschwinge (9IV) und somit dem willkürlichen Aussteigen dient.
- 13. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 10—12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der beiden Schenkel (60a) Nocken (60c) angeordnet sind, welche unter dem Einfluss der Druckfeder(n) (62) in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1) an Anschlagflächen (9Ivc) der Rastschwinge (9IV) abgestützt sind und zur Abstützung des ersten Elementes (50) dienen, während einer willkürlichen Auslösung hingegen an Führungsflächen (9,vd) der Rastschwinge (9IV) geführt sind.
- 14. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 10—13, dadurch gekennzeichnet, dass etwa im mittleren Bereich der beiden Schenkel (60a) diese nach innen weisende, das erste Element (50) übergreifende Vorsprünge, z.B. in Form von umgebogenen Lappen (60b), tragen.
- 15. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 10—14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (50) etwa in Form eines rechteckigen Rahmens ausgebildet ist, dessen längere vertikal verlaufende Seiten nach oben hin verlängert und zu den Lageraugen (50a) ausgebildet sind, welche von der Achse (8) der Rastschwinge (9IV) durchsetzt werden.
- 16. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (70) auf der Achse (8) der Rastschwinge (9V) gelagert ist und das zweite Element (72) als Schieber ausgebildet ist, der zwischen dem freien Ende des ersten Elementes und einer Anschlagfläche (9va) der Rastschwinge geführt ist (Fig. 7).
- 17. Fersenhalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Schiebers (72) verdickt ausgebildet ist, wobei die Differenz (b) zwischen der Breite der Verdickung und der Breite des Schiebers — in Richtung der Achse (8) der Rastschwinge (9V) gesehen — jenem Abstand entspricht, um den das erste Element (70) in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1) über die dem Rastglied (13) zugewendete Seite der Rastschwinge (9V) vorragt.
- 18. Fersenhalter nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (72) in einer Nut der Rastschwinge (9V) geführt und an seinem aus der Nut nach oben herausragenden Ende, das zum Angriff der Hand des Skiläufers dient, abgekröpft ist.51015202530354045505560653665 130
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