CH665525A5 - Kreiselegge. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Kreiselegge gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei bekannten Bodenbearbeitungsmaschinen dieser Art ist eine Höhenverstellung der Nachlaufwalze und damit die Einstellung der Arbeitstiefe der Werkzeugkreisel vom Fahrersitz des Schleppers aus oft nur sehr schwer oder gar nicht möglich. Ist der Schlepper — wie heute oft üblich — mit einer Kabine versehen, so kann der Fahrer nur nach Verlassen der Kabine die Höheneinstellung der Nachlaufwalze vornehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bodenbearbeitungsmaschine der gattungsgemässen Art derart weiterzubilden, dass vom Fahrersitz eines Schleppers aus die Einstellung der Arbeitstiefe der Werkzeugkreisel möglich ist. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch diese Ausbildung ist — unter Verwendung der bekannten Verbindung zwischen dem Anbaubock und der Hebevorrichtung — eine Stellvorrichtung für die Nachlaufwalze geschaffen, die leicht, bequem und schnell von dem Fahrersitz eines Schleppers aus, insbesondere aus dem Innenraum einer Kabine heraus, betätigt werden kann.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Walze in bezug auf das Gestell der Kreiselegge derart angeordnet, dass bei einem Auftreten eines erhöhten Arbeitswiderstandes während des Betriebes in einer vorgegebenen Arbeitstiefe die Reaktionskraft derart auf die Walze umgelenkt wird, dass diese in Richtung auf den Boden verschwenkt und die Werkzeugkreisel um einen der Reaktionskraft entsprechenden Betrag aushebt, derart, dass die Werkzeugkreisel in Fahrtrichtung über den erhöhten Arbeitswiderstand hinweggehoben werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Bodenbearbeitungsmaschine,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht auf die Maschine in Richtung des Pfeiles III aus Fig. 1,
Fig, 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Maschine,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Maschine gemäss Fig. 4. Die dargestellte Bodenbearbeitungsmaschine ist eine Kreiselegge, die insbesondere zur Saatbettbereitung verwendet wird.
Die Kreiselegge besteht aus einem quer zur Fahrtrichtung A der Maschine angeordneten Kastenbalken 1, in dem die Wellen 3 von um aufwärts gerichtete, vorzugsweise vertikale Achsen rotierenden Werkzeugkreiseln 2 drehbar gelagert sind. Die Achsen haben voneinander vorzugsweise einen Abstand von etwa 25 cm. Auf der dem Boden zugewandten Seite ragen die Enden der Wellen 3 aus dem Kastenbalken 1 heraus und tragen drehfest je einen den Werkzeugkreisel 2 bildenden, horizontalen Werkzeugträger 4, in dessen Ende dem Boden zugewandte Zinken 5 als Bodenbearbeitungswerkzeuge befestigt sind. Jede Welle 3 einen Zinkenkreisels 2 trägt an ihrem anderen Ende je eines von mehreren Stirnzahnrädern 31, die im Inneren des Kastenbalkens 1 liegen und miteinander kämmen. Die Welle 3 eines etwa in der Mitte des Kastenbalkens 1 liegenden Zinkenkreisels 2 wird von einem auf dem Kastenbalken 1 befestigten Getriebe 32 ange2
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trieben, das über ein Wechselgetriebe 33, eine in Fahrrichtung A nach vorne ragenden Hilfswelle 34 und eine Gelenkwelle 35 mit der Zapfwelle eines Schleppers in Antriebsverbindung steht.
Die Stirnseiten des Kastenbalkens 1 sind durch etwa vertikale Seitenplatten 6 gebildet, die sich in der Fahrtrichtung A erstrecken und insbesondere über den oberen Rand des Kastenbalkens 1 überstehen. In dem auf die Fahrtrichtung A bezogen vorderen und oberen Abschnitt der Seitenplatten 6 ist je ein Zapfen 7 angeordnet, um den je ein sich parallel zu den Platten nach hinten erstreckender Tragarm 8 verschwenkbar ist. Die Tragarme 8 liegen auf den einander zugewandten Innenseiten der Seitenplatten 6. Zwischen den hinteren freien Enden der Tragarme 8 ist ein Querträger 9 befestigt. Ferner ist auf den voneinander abgewandten Aus-senseiten der hinteren Enden der Tragarme 8 je eine schräg nach hinten und zum Boden gerichtete Tragplatte 8A befestigt, die eine frei drehbare Nachlaufwalze 10, hier eine Pak-kerwalze, trägt. Die Tragarme 8, der Querträger 9 und die Tragplatte 8A bilden ein Traggestell für die Walze 10. Zwischen die einzelnen Zahnkränze der Packerwalze 10 greifen Abstreifer 11, die an einem Tragrahmen 12 befestigt sind.
In der Mitte des Querträgers 9 ist eine nach oben gerichtete Gabel befestigt, zwischen deren Schenkeln das eine Ende einer aufwärts gerichteten Stellstange 14 mittels eines Querbolzens 13 verschwenkbar festgelegt ist. Das andere Ende der Stellstange 14 ist an einem Ende eines Taumlers bzw. Lenkers 15 mittels eines Querbolzens 21 verschwenkbar angelenkt. Die Stellstange 14 ist aus zwei mit einer Gewindebuchse verbundenen Gewinde-Stangen gebildet. Der Lenker 15 und die Stellstange 14 bilden Teile einer Stellvorrichtung für die Walze 10. Der Lenker 15 ist Teil eines in Vorderansicht dreieckigen Dreipunkt-Anbaubocks 16 und liegt etwa in dessen Spitze, wo er den oberen Ankupplungspunkt für den Oberlenker 16B der Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers bildet. Im Bereich der unteren Enden weist der Anbaubock 16 Anschlussplatten 15A zur Befestigung der Unterlenker 16A der Hebevorrichtung auf. Der Anbaubock liegt etwa mittig auf der Oberseite des Kastenbalkens 1 fest.
Der Lenker 15 besteht aus zwei drehfest miteinander verbundenen Winkelhebeln, die deckungsgleich und mit einem axialen Abstand voneinander liegen und je einen nach hinten gerichteten Hebelarm 17 und einen aufwärts gerichteten Hebelarm 18 aufweisen. Der Lenker 15 ist in der Spitze bzw. auf der Oberseite des Anbaubocks mittels eines Querbolzens 19 in einer Gabel 20 verschwenkbar gelagert. Das freie Ende des Hebelarmes 17 ist mittels des Querbolzens 21 am oberen Ende der Stellstange 14 angelenkt. Der Hebelarm 18 weist drei Bohrungen 22 auf, die in Längsrichtung des Armes 18 hintereinander liegen, so dass mittels eines Anschlussbolzens 36 der Oberlenker 16B in unterschiedlichen Abständen zum Querbolzen 19, der die Verschwenkachse des Lenkers 15 bildet, verschwenkbar befestigt werden kann. Mittels der Gewindehülse ist die Länge der Stellstange 14 einstellbar.
Zwischen den beiden Teilen des Hebelarmes 17 ist ein Ende eines Segmentstückes 23 befestigt, das Teil eines Kreisbogens ist, dessen Mittelpunkt auf der durch den Querbolzen 19 gehenden Verschwenkachse liegt. Das Kreissegmentstück 23' erstreckt sich über einen Zentriwinkel von etwa 90° und verläuft — ausgehend von der Befestigungsstelle — in Richtung auf den Bolzen kreisförmig nach vorne auf den Schlepper zu. Auf seiner dem Boden zugewandten Oberseite weist das Kreissegment 23 eine Verzahnung auf, in die eine federbelastete Sperrklinke 24 eingreifen kann. Die Sperrklinke 24 ist in ihrer Längsrichtung bewegbar und wird in Zungen 25 geführt, die über eine auf der vom Schlepper abgewandten Rückseite des Anbaubocks 16 angeordnete Halteplatte 26A mit dem Anbaubock 16 verbunden sind. Die aus
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dem Kreissegmentstück 23 und der Sperrklinke 24 gebildete Verriegelungseinrichtung ist mittels eines Bowdenzuges 26 durch einen Bedienungshebel 27 betätigbar, der mit dem freien Ende des Bowdenzuges verbunden und auf einer Konsole 28 in Reichweite des Schlepperführers angeordnet ist. Die Konsole 28 mit dem Bedienungshebel 27 ist so beschaffen, dass sie leicht in der Kabine des Schleppers angeordnet werden kann. In einer ersten Stellung des Bedienungshebels greift die Sperrklinke in ihrer Verriegelungsstellung in die Verzahnung ein; in einer zweiten Stellung des Bedienungshebels 27 gibt die Sperrklinke 24 das Kreissegmentstück frei.
Auf einem Ende des den Lenker 15 verschwenkbar haltenden Querbolzens 19 ist ein Zeiger 29 drehfest festgelegt, dessen Spitze einen am Hebelarm 17 befestigten kreisbogenförmigen Skalenträger 30 überstreicht. Der freie Endabschnitt des Zeigers 29 ist vorzugsweise rechtwinklig derart aus der Zeigerebene abgebogen, dass der Schlepperfahrer von der Kabine aus die Stellung des Zeigers 29 über der Skala ablesen kann.
Im Betrieb ist die Maschine über den Dreipunkt-Anbaubock 16 und die am Querträger 9 der Nachlaufwalze 10 angreifende Stellvorrichtung mit der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers gekuppelt. Der den oberen Ankupplungspunkt des Anbaubocks 16 bildende Lenker 15 wird mittels des Anschlussbolzens 36, der in einer der Bohrungen 22 liegt, mit dem Oberlenker 16B der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers verbunden. In Fig. 1 liegt der Anschlussbolzen 36 in der mittleren Bohrung 22. Der Oberlenker 16B ist vorzugsweise mittels eines Stellzylinders 38 längenverstellbar, der von der Hydraulik des Schleppers oder einer anderen aus der Schlepperkabine 37 betätigbaren Stellvorrichtung betätigbar ist. Die Zinkenkreisel 2 werden über die Gelenkwelle 35 und die Getriebe 32 und 33 in Richtung der in Fig. 2 angegebenen Pfeile gegenläufig angetrieben. Die Kreiselegge wird dabei in Richtung des Pfeiles A fortbewegt, wobei die Zinken 5 benachbarter Zinkenkreisel 2 zur Saatbettbereitung den Boden lückenlos mit aneinander angrenzenden oder einander überlappenden Arbeitsbahnen bearbeiten. Über die vom Oberlenker 16B, dem Lenker 15 und der Stellstange 14 gebildete Stellvorrichtung wird von der Schlepperkabine 37 aus die Nachlaufwalze 10 in ihrer Höhe zur Kreiselegge eingestellt, wodurch die Arbeitstiefe der Zinkenkreisel 2 bestimmt ist. Die eingestellte Arbeitstiefe kann mit Hilfe des Zeigers 29 und der auf dem Skalenträger 30 angeordneten Skala aus der Schlepperkabine heraus abgelesen werden. Ist die gewünschte Höhenlage der Nachlaufwalze 10 (Packerwalze) eingestellt, so wird sie mittels der aus dem Kreissegment 23 und der Sperrklinke 24 gebildeten Verriegelungsvorrichtung festgestellt, was vom Schlepper aus durch Betätigung des Bedienungshebels 27 erfolgt.
Es kann vorteilhaft sein, nach Einstellung der gewünschten Arbeitstiefe die Walze 10 in ihrer Höhenlage nicht festzustellen. Die Walze wird dann — in Abhängigkeit von dem auf die Zinken 2 wirkenden Arbeits- Widerstand — in bezug auf das Gestell der Kreiselegge um ihre eingestellte Höhenlage verschwenken. In dieser nicht verriegelten Stellung steht die Sperrklinke 24 ausser Eingriff mit dem Segmentstück 23. Die verschwenkbaren Tragarme 8 mit ihren die Walze 10 tragenden Tragplatten 8A sind über die Stellstange 14 und den Lenker 15 unmittelbar mit dem Oberlenker 16B verbunden, der auf eine bestimmte Länge eingestellt ist. Unter üblichen Bodenverhältnissen wird die Walze ihre eingestellte Höhenlage beibehalten, so dass die Arbeitstiefe der Kreiselegge etwa konstant bleibt. Greifen die Zinken 5 der Zinkenkreisel 2 aber in härtere Bodenschichten, z.B. in nassen Untergrund unterhalb der Kulturschicht, ein, wodurch der Arbeitswiderstand zunimmt, so erfahrt das Gestell der Kreiselegge eine aufwärts gerichtete Reaktionskraft. Diese bewirkt,
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da der Oberlenker 16B seine eingestellte Länge beibehält, über den Lenker 15 und die Stellstange 14 eine gegen den Boden gerichtete Kraft auf die Walze 10, wodurch die Kreiselegge um einen entsprechenden Betrag ausgehoben wird, so dass sich die Arbeitstiefe der Zinkenkreisel 2 verringert und der nasse Untergrund nicht weiter bearbeitet wird. Treffen die Zinken 5 eines oder mehrerer Zinkenkreisel 2 auf im Boden liegende harte Gegenstände wie z. B. Steine, so wird auf die gleiche Weise die Reaktionskraft ein Ausheben der Kreiselegge bewirken, so dass die Zinken 5 in Fahrtrichtung A über die harten Gegenstände hinweggehoben werden.
Beim Auftreffen der Zinkenkreisel 2 auf einen erhöhten Bodenwiderstand ist der Bewegungsablauf etwa wie folgt: Die in Fahrtrichtung A bewegte Kreiselegge versucht um den Anschlussbolzen 16C, mit dem die Unterlenker 16A an den Anschlussplatten 15A des Anbaubocks 16 angelenkt sind, nach oben zu verschwenken. Dabei wird der Anbaubock 16 in Richtung auf den Schlepper geneigt, wobei der Querbolzen 19 des Lenkers 15 mitgenommen wird. Da jedoch der am Hebelarm 18 verschwenkbar befestigte Oberlenker 16B seine einmal eingestellte Länge im Betrieb beibehält, bewirkt die Verlagerung des Querbolzens 19 eine Ver-schwenkung des Lenkers 15 um den Anschlussbolzen 36 des Oberlenkers 16B, wodurch der im Hebelarm 17 gelagerte Querbolzen 21 zum Boden hin verlagert wird. Die mit dem Querbolzen 21 verschwenkbar verbundene Stellstange 14 erfahrt so eine zum Boden gerichtete Kraft, die über den Querbolzen 13 auf den Querträger 9 und somit auf die Nachlaufwalze 10 wirkt, welche um die Zapfen in Richtung auf den Boden verschwenkt und die Kreiselegge um einen der Reaktionskraft entsprechenden Betrag aushebt.
In Transportstellung der Bodenbearbeitungsmaschine ist die aus dem Kreissegmentstück 23 und der Sperrklinke 24 gebildete VerriegelungsVorrichtung vorzugsweise ausser Eingriff gestellt, um z.B. bei einer schweren Packerwalze 10 eine zu grosse und unregelmässige Belastung der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers zu vermeiden, wie sie insbesondere bei einer Fahrt über unebenes Gelände auftreten kann. Die aus dem Oberlenker 16B, dem Lenker 15 und der Stellstange 14 gebildete Stellvorrichtung wirkt dann in der beschriebenen Weise als Stossdämpfer.
Durch Anlenkung des Oberlenkers 16B in einer anderen Bohrung 22 des Hebelarmes 18 kann der wirksame Abschnitt des Hebelarmes 18 verlängert oder verkürzt werden, was sich entsprechend den Hebelgesetzen auf die Höhenver-stellbarkeit der Walze 10 auswirkt. Die Veränderung des wirksamen Hebelarmabschnitts wirkt sich bei verriegelter oder nicht verriegelter Verstell Vorrichtung gleichermassen aus. wobei das durch die Reaktionskraft hervorgerufene Ausheben der Kreiselegge bei nicht verriegelter Versteilvorrichtung entsprechend dem wirksamen Hebelarm 18 grösser oder kleiner ausfällt. Ferner sind durch die unterschiedlichen Anlenkungspunkte des Oberlenkers 16B unterschiedliche Dämpfungsgrade beim Transport erzielbar.
Anstelle des über dem Skalenträger 30 angeordneten Zeigers 29 können auch in der Schlepperkabine z. B. elektronisch gesteuerte Anzeigen vorgesehen werden.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Kreiselegge mit Nachlaufwalze entspricht im Grundaufbau der vorhergehend beschriebenen Bodenbearbeitungsmaschine. Gleiche Teile sind daher mit gleichen Bezugsziffern versehen.
Die Stirnseiten des Kastenbalkens 1 sind durch in Fahrtrichtung A der Maschine liegende, vertikale Seitenplatten 39 gebildet, deren Höhe zum Schlepper hin zunimmt und die über die dem Schlepper zugewandte Vorderseite des Kastenbalkens 1 in Fahrtrichtung A vorkragen. In dem dem Schlepper zugewandten vorderen Abschnitt der Seitenplatten 39 ist im oberen Bereich je ein Zapfen 39A vorgesehen,
um den je ein sich parallel zu den Platten 39 nach hinten erstreckender Tragarm 40 verschwenkbar ist. Die Tragarme 40 liegen neben den einander zugewandten Innenflächen der Seitenplatten. Die hinteren freien Enden der Tragarme 40 sind durch einen Querträger 9 miteinander verbunden. An den hinteren Enden der Tragarme 40 ist ferner je eine schräg nach unten zum Boden und nach hinten gerichtete Tragplatte 8A befestigt, zwischen denen frei drehbar eine Nachlaufwalze 41 angeordnet ist. Die Tragarme 40, der Querträger 9 und die Tragplatten 8A bilden ein Traggestell für die Walze 10. In der gezeigten Ausführungsform ist die Walze 41 als Schrägstabwalze ausgebildet, die aus zur Drehachse etwa senkrechten Stützscheiben mit an deren Umfang angeordneten, in Längsrichtung der Walze verlaufenden Längsstäben besteht.
In gleichen Abständen von der Mitte der Kreiselegge sind am Querträger 9 zwei nach vorne zum Schlepper gerichtete Tragarme 42 befestigt, die um auf der Vorderseite und im unteren Bereich des Anbaubocks 16 angeordnete, quer zur Fahrtrichtung A der Maschine liegende Zapfen 43 schwenkbar sind, die mit den Zapfen 39A der Tragarme 40 fluchten. Die Tragarme 42 ragen in Richtung auf den Schlepper über die Anlenkstelle der Zapfen 43 hinaus und sind in Richtung auf den Boden nach unten abgebogen. Die abgewinkelten freien Enden der Tragarme 42 bilden die unteren Anschlusspunkte für die Unterlenker 16A der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers. Mittels der Anschlussbolzen 16C werden die Tragarme 42 verschwenkbar mit den Unterlenkern 16A verbunden. Auf diese Weise bilden die abgewinkelten Tragarme 42 einen dem Lenker 15 entsprechenden Lenker. An der oberen Spitze des Anbaubocks 16 sind zwei sich in Fahrtrichtung A erstreckende, aufwärts gerichtete Stützplatten 44 befestigt, zwischen denen in dem dem Schlepper benachbarten Abschnitt der Oberlenker 16B verschwenkbar befestigt ist.
Einer der den Lenker bildenden Tragarme 42 trägt im Bereich des Zapfens 43 eine nach oben gerichtete Segmentplatte 45, die die Form eines Kreisausschnitts mit auf der Verschwenkachse des Zapfens 43 liegendem Mittelpunkt hat. Die vom Boden abgewandte Oberseite der Segmentplatte 45 weist eine Verzahnung auf, in die die Sperr klinke 46 einer Verriegelungsvorrichtung eingreifen kann. Die Sperrklinke 46 ist radial zur Segmentplatte 45 in Zungen längsverschiebbar geführt, die mittels einer Halteplatte 47 auf einer Seite des Anbaubocks 16 befestigt sind. Die Verriegelungsvorrichtung ist wiederum über einen Bowdenzug 26 von der Schlepperkabine aus betätigbar.
Die Höhenlage der Nachlaufwalze wird in bezug auf den Kastenbalken 1 der Kreiselegge — bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung — mittels der Unterlenker 16Aund des Oberlenkers 16B der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers eingestellt, wodurch die Arbeitstiefe der Zinkenkreisel 2 bestimmt wird. Soll die Arbeitstiefe der Zinkenkreisel 2 vergrössert werden, wird die Walze 41 in bezug auf den Kastenbalken nach oben bewegt. Hierzu werden — von der Schlepperkabine aus — die Unterlenker 16A nach unten bewegt und gleichzeitig die Länge des Oberlenkers 16B mittels des Stellzylinders 38 verkürzt. Soll die Arbeitstiefe hingegen verringert werden, so werden die Lenker 16A und 16B in Gegenrichtung betätigt. Auch in dieser Ausführungsform kann — nachdem die gewünschte Höhenlage der Walze 41 von der Schlepperkabine aus eingestellt ist — mittels des Bowdenzuges 26 die Sperrklinke 46 in Eingriff mit der Verzahnung der Segmentplatte 45 gebracht werden, um die Walze 41 in der eingestellten Höhenlage mit dem Kastenbalken 1 der Kreiselegge starr zu verbinden.
Es kann ebenfalls bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 vorteilhaft sein, die Sperrklinke 46 nicht in der
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Verzahnung der Segmentplatte 45 zu verrasten, so dass die Walze 41 in bezug zum Kastenbalken 1 im wesentlichen verschwenkbar bleibt. In dieser Stellung der Verriegelungsvorrichtung wird die Walze 41 — bei normalen Bodenverhältnissen — ihre eingestellte Höhenlage im wesentlichen beibehalten, so dass die Arbeitstiefe der Zinkenkreisel 2 etwa konstant bleibt. Tritt an den Zinken 5 ein erhöhter Arbeitswiderstand auf, so werden die Unterlenker 16A über die um die Zapfen 43 verschwenkbaren Tragarme 42 versuchen, die Walze 41 in Richtung auf den Boden zu verschwenken, wodurch die Arbeitstiefe verringert wird und die Zinken über den erhöhten Arbeitswiderstand in Fahrtrichtung A hinweggehoben werden.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen, liegt die durch die Zapfen 43 gebildete Verschwenkachse der Tragarme 42 am Anbaubock 16 höher als die durch die Anschlussbolzen 16C gebildete Verschwenkachse der Tragarme 42 an den Unterlenkern 16A. Bei Auftreten eines grösseren Arbeitswiderstandes wird die Reaktionskraft versuchen, die Kreiselegge etwa um den Anlenkpunkt des Oberlenkers 16B nach hinten zu bewegen. Die dadurch etwa entgegen der Fahrtrichtung verursachte Verlagerung der Zapfen 43 bewirkt eine Drehbewegung der Tragarme 42 um die Anschlussbolzen 16C in Richtung auf den Boden, wodurch die Nachlaufwalze die Kreiselegge um einen der auftretenden Reaktionskraft entsprechenden Betrag aushebt, so dass die Zinkenkreisel 2 über den Widerstand hinweggleiten können. Danach kehrt die Walze 41 in die voreingestellte Höhenlage zurück.
Die Segmentplatte 45 hat vorzugsweise eine von der Schlepperkabine aus ablesbare Skala mit einem entsprechend ausgebildeten Zeiger (nicht dargestellt), der z.B. an der Halteplatte 47 befestigt ist. Auf diese Weise kann der Schlepperführer von der Kabine aus ablesen, welche Arbeitstiefe die Zinkenkreisel haben. Diese Anzeigen können vorteilhafterweise auch unmittelbar in der Schlepperkabine angeordnet werden.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Kreiselegge mit in einer Reihe nebeneinander angeordneten zwangsläufig angetriebenen Werkzeugkreiseln (2) deren aufwärts gerichtete Wellen (3) in einem Gestell abgestützt sind und Anschlüsse zum Anbau an die Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers aufweist und das Gestell gegen den Boden von einer an einem Traggestell gelagerten Nachlaufwalze (10) abgestützt ist, die in bezug auf das Gestell mittels einer Stellvorrichtung (14,15) höhenverstellbar ist, welche mit einem gestellseitigen Anbaubock (16) gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung (14, 15) mit den Anbaubock (16) über mindestens einen Hebel (15; 42) verbunden ist, der mittels eines an ihm angelenkten Lenkers (16B; 16A) der Schlepperhebevorrichtung schwenkbar ist.
2. Kreiselegge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung (14,15) einen Hebel (15) aufweist, der den oberen Ankupplungspunkt des Dreipunkt-Anbaubocks (16) bildet und der einerseits mit dem Traggestell (8, 8A, 9) der Walze (10) und anderseits mit dem Oberlenker (16B) der Hebevorrichtung des Schleppers verbunden ist.
3. Kreiselegge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (15) durch eine Stellstange (14) mit dem Traggestell (8, 8A) der Walze (10) verbunden ist und die Länge der Stellstange (14) einstellbar ist.
4. Kreiselegge nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (15) einen aufwärts gerichteten Hebelarm (18) aufweist, der in seine Längsrichtung hintereinander liegende Ankupplungspunkte für den Oberlenker (16B) aufweist.
5. Kreiselegge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ankupplungspunkt des Dreipunkt-Anbaubocks (16) von einem der Stellvorrichtung zugehörigen Hebel (42) gebildet ist, der einerseits mit dem Unterlenker (16A) der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers gekuppelt ist und anderseits einen Teil des Traggestells (8A, 9,40,42) der Walze (41) bildet.
6. Kreiselegge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (42) um eine Achse verschwenkbar ist, die im Betrieb höher als die durch die Ankupplungspunkt des Unterlenkers (16A) gebildete Schwenkachse liegt (Fig. 4).
7. Kreiselegge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Höhenlage der Walze (10,41) in bezug auf den Gestell (1) angebende Anzeigevorrichtung (29, 30) vorgesehen ist.
8. Kreiselegge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung aus einem Skalenträger (30) überstreichenden Zeiger (29) besteht, dessen Zeigerstellung über der Skala von der Schlepperkabine aus ablesbar ist und der Zeiger (29) mit dem Hebel (15,42) verbunden ist.
9. Kreiselegge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine VerriegelungsVorrichtung (23, 24; 45,46) vorgesehen ist, mittels der die Walze (10,41) in bezug zum Gestell (1) in unterschiedlichen Höhenlagen festlegbar ist, welche Verriegelungsvorrichtung aus einem mit dem Traggestell der Walze (10,41) verbundenen Segment (23; 45) und einer gestellfesten Sperrklinke (24; 46) gebildet ist, wobei das Segment (23; 45) eine mit der Sperrklinke (24; 46) zusammenwirkende Verzahnung aufweist.
10. Kreiselegge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (24; 46) an einem Dreipunkt-Anbaubock (16) angeordnet ist, der auf der dem Schlepper zugewandten Vorderseite der Maschine liegt und die Sperrklinke (24; 46) über einen Bowdenzug (26) von der Schlepperkabine (37) aus betätigbar ist wobei der Bowdenzug (26) an dem von der Sperrklinke (24, 46) abgewandten Ende mit einem Bedienungshebel (27) verbunden ist, der in leicht befestigbaren Konsolen (28) gelagert ist.
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