CH666246A5 - Transporteinrichtung zwischen einer spinn- und einer spulmaschine fuer bobinen oder spulenhuelsen. - Google Patents
Transporteinrichtung zwischen einer spinn- und einer spulmaschine fuer bobinen oder spulenhuelsen. Download PDFInfo
- Publication number
- CH666246A5 CH666246A5 CH4182/84A CH418284A CH666246A5 CH 666246 A5 CH666246 A5 CH 666246A5 CH 4182/84 A CH4182/84 A CH 4182/84A CH 418284 A CH418284 A CH 418284A CH 666246 A5 CH666246 A5 CH 666246A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- bobbin
- carrier
- feed station
- empty
- spinning
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H67/00—Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
- B65H67/06—Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
- B65H67/069—Removing or fixing bobbins or cores from or on the vertical peg of trays, pallets or the pegs of a belt
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
BESCHREIBUNG Das Transportieren von auf einem Feinspinnrahmen fertiggestellten Spinnbobinen an eine Spulmaschine, auf der ein Rückspulvorgang stattfindet, sollte im Einklang stehen mit der Arbeitskapazität der betreffenden Spulmaschine, weil es sonst bei einer überhöhten Zuführrate zu einem Überschuss-zustand in einem Bereich der Spulmaschine kommt oder bei einer zu geringen Zuführrate zwangsläufig einige Spuleinheiten leerlaufen müssten.
2
Allgemein werden auf einer Spulmaschine diverse Garne mit unterschiedlichen Garnstärken gespult, für die auch entsprechend unterschiedliche Spulzeiten benötigt werden. Daher ist es bei jedem Wechsel der rückzuspulenden Garnarten 5 notwendig, auch die Anzahl der in einer Zeiteinheit zuzuführenden Spinnbobinen zu verändern. Ähnlich muss in Abhängigkeit von den jeweils verarbeiteten Garnarten und in Übereinstimmung mit jeder Änderung der Arbeitskapazität der Spulmaschine auch ein Kontrollzyklus einer Aufsichtsper-10 son, welche auf der Suche nach mit frischen Spinnbobinen aufzufüllenden leeren Magazinplätzen in verschiedenen Spuleinheiten um die Maschine herumgeht, verändert werden. Falls ein an den Spuleinheiten entlang bewegbarer Transportwagen zum automatischen Zuführen von Spinnbo-15 binen an die Spulenmagazine vorhanden ist, dann besteht das zusätzliche Problem, auch noch die Bewegungsgeschwindigkeit des Transportwagens an die Arbeitskapazität der Spulmaschine anpassen zu müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Schaf-20 fung einer neuen Transporteinrichtung eine bessere und wirtschaftliche Versorgung einer Spulmaschine mit Bobinen bei jeder gegebenen Maschinenkapazität zu gewährleisten.
Die erfindungsgemässe Lösung der gestellten Aufgabe ist kurz gefasst im Patentanspruch 1 angegeben. 25 Der Grundgedanke der Erfindung geht dahin, als Transportmittel für jeweils eine Bobine oder Spule ausgebildete Träger auf einem zwischen der Spulmaschine und einer Bobinenzuführstation verlaufenden Träger-Transportweg in einen Umlauf zu bringen und in der Bobinenzuführstation 30 mittels einer geeigneten Einrichtung jeweils bei Ankunft eines freien Trägers in Verbindung mit einem Steuersignal die automatische Zuführung einer Bobine auf den bereitstehenden Träger durchzuführen.
Die erfindungsgemässe Transporteinrichtung ist so in der 35 Lage, den Bedarf an Bobinen bei der zu versorgenden Maschine trotz Veränderung der Produktionskapazität stets reibungslos zu decken.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten werden nachstehend unter Bezug auf eine Zeichnung in beispielswei-40 ser Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfin-dungsgemässen Transporteinrichtung in einer schematischen Frontansicht und einer entsprechenden Draufsicht, Fig. 3 eine Perspektivdarstellung einer zum Beispiel in 45 der Anordnung von Fig. 1 und 2 enthaltenen Spuleinheit, Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Trägertransportweg bei einer Spulmaschine,
Fig. 5 ein in Perspektivansicht dargestelltes Beispiel einer Zuführstation mit Aufsetzeinrichtung für Spinnbobinen, und 50 Fig. 6 eine schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung.
In der Darstellung von Fig. 1 ist eine durch Kombinieren eines Feinspinnrahmens 1 mit einer Spulmaschine W gebildete Feinspinnspulmaschine enthalten. Auf dem Feinspinn-55 rahmen 1 hergestelltes Spinngarn wird auf Spulen zu Spinnbobinen 3 gewickelt, und die fertigen Spinnbobinen werden nacheinander auf aufeinanderfolgende Zapfen eines in Längsrichtung des Feinspinnrahmens 1 verlaufenden Förderbandes 2 gesetzt und zu einer am Ende des Feinspinnrah-60 mens befindlichen Bobinenzuführstation A transportiert. In der Zuführstation A wird die jeweils ankommende Spinnbobine 3 bei dem vorliegenden Beispiel stehend auf einen bereitstehenden Träger 5 gesetzt und auf dem Träger 5 mittels einer Bandfördereinrichtung 9 in Richtung auf eine Anzahl 65 Spuleinheiten 6a-6n der Spulmaschine W befördert. Ferner sind eine Garnende-Sucheinrichtung 7 und eine Auswerfeinrichtung 8 für leere oder teilbewickelte Spulenhülsen vorhanden.
3
666 246
Die auf je einem Träger 5 steckenden Spinnbobinen 3 werden von der Bandfördereinrichtung 9 individuell an eine Spul- bzw. Rückspulposition der Spuleinheiten transportiert, und leere bzw. nur zum Teil abgewickelte Bobinen werden auf einer in der Gegenrichtung laufenden Bandfördereinrichtung 10 zu der Auswerfeinrichtung 8 bewegt, wo jede ankommende leere bzw. teilbewickelte Spulenhülse mittels einer Abhebeeinrichtung 11 von dem betreffenden Träger 5 abgehoben und einem Gurtförderer 12 zugeführt wird, der die nicht vollen Spulenhülsen auf einer höheren Ebene an dem Feinspinnrahmen 1 entlang bis zu dessen Ende transportiert und schliesslich bei einer Sammelstelle 14 auswirft, wo sie gesammelt und zu einem gegebenen Zeitpunkt wieder auf einen freien Zapfen der darunter befindlichen Bandfördereinrichtung gegeben werden.
Im Bereich der Spulmaschine W wird jeweils der Träger 5, von dem zuvor eine leere Spulenhülse durch die Auswerfeinrichtung 8 abgenommen wurde, mittels einer Fördereinrichtung 15 zu der Bobinen-Zuführstation A rückgeführt, um mit einer neuen Bobine bestückt zu werden.
In Fig. 3 ist im Zusammenhang mit der Bobinenzuführ-einrichtung eine Spuleinheit 6a dargestellt; die Spulmaschine W enthält ausserdem noch mehrere gleichartige Spuleinheiten 6 ..., die zwischen den Bandfördereinrichtungen 9 und 10 für neue Bobinen bzw. für leere Spulenhülsen hintereinander aufgestellt sind. Jede dieser Spuleinheiten 6a enthält eine Drehscheibe 16 zum Verbringen einer frischen Spinnbobine 3 von der Bandfördereinrichtung 9 zu einer Rückspulposition 17 der Einheit und zum Versetzen einer Spulenhülse 13, von der das Garn abgewickelt wurde, auf die dafür vorgesehene Bandfördereinrichtung 10. Ferner umfasst jede Spuleinheit oberhalb der Drehscheibe 16 ein Führungsplattenpaar 18, 19 und eine weitere Führungsplatte 20, zwischen denen gemäss Fig. 3 eine Einführbahn 21 für eine Spinnbobine, eine Auslassbahn 22 für überzählige Spinnbobinen, eine Bereitstellungsbahn 23 für eine Spinnbobine und eine Leerspulenabführbahn 24 gebildet sind. Im gemeinsamen Schnittpunkt der Bereitstellungsbahn 23 und der Leerspulenabführbahn 24 befindet sich die Rückspulposition 17. Die Freigabe einer ganz oder teilweise abgewickelten Spulenhülse erfolgt mittels eines Steuerhebels 25.
Unterhalb eines in der Rückspulposition 17 befindlichen Trägers befindet sich eine Druckluftdüse 26, die über eine Leitung an eine Druckluftquelle (nicht dargestellt) angeschlossen ist und durch einen nicht dargestellten bogenförmigen Schlitz der Drehscheibe 16 einen Druckluftstrahl durch einen Spalt im Zapfen des Trägers 5 in das Aufnahmerohr der Spule bläst, um ein in dem Aufnahmerohr befindliches Garnende oben aus dem Aufnahmerohr-Ende heraus und in ein oberhalb der Spinnbobine 3 bei der Rückspulstation 17 bereitstehendes Übertragerrohr 27 zu blasen. Anschliessend wird das Übertragerrohr 27 hochgeschwenkt, um das Garnende in eine Knüpfeinrichtung einzuführen, die es mit einem weiterführenden anderen Garnende verknotet. Danach wird der Rückspulvorgang auf einen Garnwickel 29 in Verbindung mit einer Traversiertrommel 28 fortgesetzt.
In Fig. 4 sind in einer Draufsicht die Spulentransportwege einer eine Anzahl hintereinanderliegender Spuleinheiten 6a bis 6n enthaltenden Spulmaschine dargestellt. Jede der auf der Fördereinrichtung 15 ankommenden frischen Spinnbobinen 3 gelangt zuerst in die Garnende-Sucheinrichtung 7, wo ihr zu verknotendes Garnende gesucht und erfasst wird, und wird anschliessend auf einen Träger 5 der Bandfördereinrichtung 9 gesetzt, wobei sich das Garnende (wie oben erläutert) im Aufnahmerohr der Spule befindet. Auf dem Transportweg der Bandfördereinrichtung 9 stösst der Träger 5 mit der Spinnbobine 3 gegen die Führungskanten der Führungsplatten 18,19 und 20 der vorderen Spuleinheit 6a und gelangt auf der Drehscheibe 16 über die Einführbahn 21 und die sich anschliessende Bereitstellungsbahn 23 in die Rückspulstation 17 der Spuleinheit 6a. Nachfolgende Spinnbobinen werden nacheinander in der Bereitstellungsbahn 23 auf-5 genommen, bis diese ganz gefüllt ist. Alle weiteren Spinnbo--, binen werden über die Auslassbahn 22 für überzählige Bobinen zur nächsten Spuleinheit 6b weiterbefördert.
Auf diese Weise werden sämtliche Spuleinheiten, beginnend mit der sich an die Garnende-Sucheinrichtung 7 an-10 schliessenden ersten Spuleinheit 6a bis zur letzten Spuleinheit 6n, nacheinander mit frische Spinnbobinen tragenden Trägern gefüllt. Leere Plätze in jeder Bereitstellungsbahn 23 werden sofort wieder mit einer Spinnbobine aufgefüllt. Nicht zur Verwendung gelangte frische Spinnbobinen gelangen 15 nach Verlassen der Auslassbahn 22 der letzten Spuleinheit 6n über eine Kreisförderbahn 30 wieder auf den vorderen Bereich der Bandfördereinrichtung 9 zurück.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Bobinenzuführstation A umfasst eine Aufsetzeinrichtung 4 für 20 Spinnbobinen mit einem ersten Sensor S] zur Ermittlung eines ankommenden leeren Trägers 5, einem zweiten Sensor S2 zur Ermittlung einer leeren bzw. nicht voll mit Garn bewik-kelten Spulenhülse und mit zwei mittels Hebelarmen 35a und 35b um Drehzapfen 34a bzw. 34b drehbar aufgehängten 25 bewegbaren Führungen 33a und 33b, die mittels je eines elektrisch aktivierbaren Drehmagneten 36a bzw. 36b in Verbindung mit zwei Federn 37 senkrecht zu der Träger-Transportrichtung fort- und heranschwenkbar sind.
Sobald eine Spinnbobine 3 auf einen leeren Träger 5 auf-30 gesetzt werden soll, werden die vorher normalerweise in Erwartungsstellung nach aussen geschwenkten bzw. geöffneten Führungen 33a, 33b so weit geschlossen, dass die Spinnbobine zwischen ihnen genau auf den Zapfen in der Mitte des Trägers gelenkt wird. Sobald die Spinnbobine auf den Trä-35 ger gesetzt worden ist, werden die Führungen 33a und 33b wieder geöffnet, damit der bestückte Träger freigegeben wird und zur Spulmaschine befördert werden kann.
Der erste Sensor Si befindet sich in der Zapfenhöhe der Träger 5, und der für die Ermittlung einer vollständig oder 40 teilweise leeren Spule vorgesehene zweite Sensor S2 gibt durch eine Lichtöffnung 38 einen Lichtstrahl oberhalb des Zapfens auf die Mittelachse des Trägers ab.
Nachstehend wird ein Betriebsablauf bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel der Bobinen- oder Spulen-45hülsen-Transporteinrichtung näher beschrieben.
Nachdem eine auf einen Träger 5 aufgepasste volle Spinnbobine 3 in der Rückspulposition 17 der Spuleinheit 6a (s. Fig. 3) vom Garn befreit worden ist, wird sie als leere Spule 13 auf dem Träger 5 sitzend auf die Bandförderein-50 richtung 10 für leere Spulen umgesetzt und in Pfeilrichtung 39 zu der Auswerfeinrichtung 8 (s. Fig. 4) für leere Spulen befördert. Dort wird die leere Spule 13 manuell und/oder automatisch von dem Träger 5 entfernt und danach über den Gurtförderer 12 (s. Fig. 1) zum Feinspinnrahmen 1 zurück-55 bewegt.
Nach Passieren der Auswerfeinrichtung 8 gelangt der jetzt leere Träger 5 über die Fördereinrichtung 15 (s. Fig. 4) in die Bobinenzuführstation A, wo er durch entsprechende Anschläge unter der Aufsetzeinrichtung 4 festgehalten und 60 positioniert wird.
Wenn durch ein gemeinsames UND-Signal der Sensoren S] und S2 festgestellt ist, dass der betreffende Träger 5 leer ist, dann erfolgt durch Abgabe eines entsprechenden Steuersignals eine Weiterbewegung des Förderbands 2 der Fein-65 spinnspulmaschine (s. F. 1 und 2) um eine Teilung. Die dabei gleichzeitig durch Aktivieren der Drehmagnete 36a, 36b in ihre geschlossene Stellung gebrachten Führungen 33a, 33b (s. Fig. 5) befinden sich damit in Wartestellung für die näch
666 246
4
ste Spinnbobine 3a, welche auf dem Förderband 2 gerade das Ende einer Steilstrecke des Förderbands erreicht hat und dort durch eine Trichteröffnung 32a des Fallschachtes 32 und durch den Schacht zwischen den Führungen 33a, 33b hindurch in stehender Position auf den genau darunter bereitgestellten leeren Träger 5 fällt. Es wird auf eine Ausrichtfunktion der Zuführstation A verwiesen, die jede oben eingeworfene Bobine beim Hindurchfallen kontrolliert und so führt, dass die Bobine mit ihrem oberen Ende nach oben und ihrem unteren Ende nach unten zum Träger gekehrt ankommt. Dafür kann z.B. eine Positioniereinrichtung mit einer Führung o. dgl. vorhanden sein, mittels der eine fallende Bobine zeitweilig in eine horizontale Zwischenposition gebracht wird, in der ein am oberen Ende der Bobine angebrachter Stift erfasst und die Bobine dadurch in die gewünschte Senkrechtstellung mit dem unteren Ende nach unten gedreht werden kann.
Sobald die Spinnbobine 3 richtig auf einen freien Träger 5 aufgesetzt worden ist, bewirkt sie automatisch das Abschalten des zweiten Sensors S2, und dadurch werden die Führungen 33a, 33b geöffnet, der zuvor bestückte Träger 5a durch die Anschläge freigegeben und mit der Spinnbobine 3 auf der Fördereinrichtung 15 zur Garnende-Sucheinrichtung 7 und weiter zur Spulmaschine transportiert.
Nach Ankunft des mit der Bobine 3 bestückten Trägers 5 an der Spulmaschine passiert er auf der Bandfördereinrichtung 9 die Reihe der Spuleinheiten 6a-6n bis er auf der Bereitstellungsbahn 23 einer der Spuleinheiten an einen freien Platz gelangt und damit in Warteposition aufgenommen ist.
Zu erwähnen bleibt, dass von der Spulmaschine abgegebene teilbewickelte Spulenhülsen auf ihren Trägern stehend über die Bandfördereinrichtung 10 zurückbefördert werden und nach Passieren der Auswerfeinrichtung 8 und der Zuführstation A wieder in die Garnende-Sucheinrichtung 7 gelangen, wo ihr Garnende erneut gefunden, aufgenommen und die so präparierte Bobine wie eine frische Bobine wieder zur Spulmaschine weiterbefördert wird.
Das in Fig. 6 dargestellte andere Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Spulenzuführeinrichtung ist einer Spulmaschine W1 zugeordnet, die zum Verarbeiten mehrerer unterschiedlicher Garnsorten (z.B. Sorten A und B) eingerichtet ist und dafür mehrere individuelle Spulsektionen SCI und SC2 enthält, die durch in einer Zuführstation A angeordnete Bobinenzuführer 40A und 40B mit auf entsprechenden Trägern steckenden Spinnbobinen versorgt werden. Damit die verschiedenen Spulsektionen immer die richtigen Spinnbobinen erhalten, können diese zweckmässig auf unterscheidbaren und beispielsweise durch Kennzeichen wie Farbmarkierungen, eine Schlitzmarkierung am Träger-Umfang o.dgl. identifizierbaren Trägern zugeführt werden.
Wenn im Betrieb beispielsweise ein von der Spulsektion
SCI kommender Träger mit einer leeren oder nur teilweise abgewickelten Spule darauf auf dem Transportweg eine Auswerfeinrichtung 8 erreicht, wird die leere oder teilbewickelte Spule dort vom Träger entfernt und der leere Träger durch 5 eine Fördereinrichtung 15 zur Zuführstation A zurückgebracht. In deren Einlaufbereich befindet sich eine Trägerauswähleinrichtung 42 mit Sensor- oder Abtasteinrichtung, welche den ankommenden Träger durch Abtastung z.B. seiner Schlitzmarkierung identifiziert und durch eine Weichenstel-'o lung in eine zu dem Bobinenzuführer 40A führende Abzweigung 41 umleitet. Sobald der leere Träger darauf eine Aufsetzposition 43 erreicht hat, wird seine Anwesenheit durch ein Sensor-UND-Signal (ähnlich wie von den Sensoren Si und S2 in Fig. 5) signalisiert und dadurch die Freigabe und 15 das Aufsetzen einer Spinnbobine aus dem Zuführer 40A auf den Träger mittels Führungen 33a, 33b (s. Fig. 5) ausgelöst.
Ganz ähnlich werden leere Träger von der anderen Spulsektion SC2 kommend gesteuert und zu einer Aufsetzposition 44 des Bobinenzuführers 40B geleitet. Alle Abzweigun-20 gen 41 münden wieder in die Fördereinrichtung 15, auf der die mit je einer richtigen Spinnbobine bestückten Träger nacheinander eine gemeinsame Garnende-Sucheinrichtung 7 passieren und dann der jeweils vorgesehenen Spulsektion der Spulmaschine W1 zugeführt werden.
25 Den vorstehenden Erläuterungen der Erfindung kann u.a. entnommen werden, dass immer nur ein Träger, dem zuvor eine beim Spulvorgang in der Spulmaschine von Garn befreite leere Spule entnommen wurde, auf dem Trägertransportweg in die Bobinenzuführstation gelangt und dort mit 30 einer frischen Bobine bestückt wird. Bei der vorliegenden Erfindung wird jeder Träger nicht nur als Transportmittel für eine Bobine oder eine Spulenhülse sondern zusätzlich auch noch als Abrufmedium für eine neue Bobine benutzt, denn sobald ein freier Träger die Bobinenzuführstation erreicht 35 und darin durch Sensoren o.dgl. gemeldet worden ist, wird ihm durch die dafür aktivierte Aufsetzeinrichtung der Zuführstation eine Bobine aufgesetzt.
Darum ist erfindungsgemäss weder eine elektrische Leitung zum Übertragen von Abrufsignalen zwischen der zu 40 versorgenden Spulmaschine und der Aufsetzeinrichtung der Zuführstation noch ein besonderes Timing der Bobinenzuführung erforderlich, denn ein existierender Bedarf wird automatisch mit der Ankunft eines leeren Trägers an der Bobinenzuführstation erkannt und umgehend befriedigt. Mit an-45 deren Worten: Die Bobinen-Nachfrage der zu versorgenden Spulmaschine und das Bobinen-Angebot der Zufuhrstation werden über die Träger automatisch in dem Verhältnis 1:1 gehalten, so dass die Spulmaschine weder zu viele noch zu wenig Spinnbobinen erhält und ohne komplizierte Kontroll-50 einrichtungen stets ausgeglichen und stabil arbeiten kann.
C
3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Transporteinrichtung zwischen einer Spinn- und einer Spulmaschine für Bobinen oder Spulenhülsen, dadurch gekennzeichnet, dass
- als Transportmittel für eine Bobine (3) oder eine Spulenhülse (13) ausgebildete Träger (5) auf einem zwischen der Spulmaschine (W) und einer Bobinenzuführstation (A) verlaufenden Trägertransportweg (9, 10, 15) in Umlauf bringbar sind und
- die Bobinenzuführstation (A) eine Aufsetzeinrichtung (4) enthält, mittels welcher in Abhängigkeit von einem auf die Ankunft eines von der Spulmaschine kommenden freien Trägers (5) an der Zuführstation (A) bezogenen Signal in der Zuführstation eine Bobine (3) freigesetzt und auf den Träger abgegeben wird.
2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Bobine (3) stehend auf dem Träger (5) transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportweg (9, 10, 15) eine geschlossene Schleife bildet und ausser an der Bobinenzuführstation (A) auch noch an einer Garnende-Sucheinrich-tung (7), mehreren Spuleinheiten (6a-6n) der Spulmaschine (W; W1 ) und einer Auswerfeinrichtung (8) für leere Spulenhülsen entlanggeführt ist und
- in der Bobinenzuführstation (A) zur Steuerung der Aufsetzeinrichtung (4) in Abhängigkeit von der Ankunft eines leeren Trägers ein Sensor (S[) angeordnet ist.
3. Transporteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bobinenzuführstation (A) einen zweiten Sensor (S2) zur Ermittlung der An- oder Abwesenheit einer leeren oder teilbewickelten Spulenhülse auf dem Träger enthält und die Aufsetzeinrichtung (4) abhängig von UND-Signalen beider Sensoren (Sb S2) steuerbar ist.
4. Transporteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bobinenzuführstation (A) einen Anschlag, durch den ein Träger (5) in einer zum Ubertragen einer Bobine geeigneten Übernahmeposition festhaltbar ist, einen Fallschacht (32) zum Aufnehmen jeweils einer von einem Spinnrahmen her zugeführten Bobine und bewegbare Führungen (33a. 33b) zur gezielten Übertragung der durch den Fallschacht gefallenen Bobine auf einen Zapfen des Trägers (5) aufweist.
5. Transporteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (33a, 33b) an um Drehzapfen (34a, 34b) drehbaren Hebelarmen (35a, 35b) angebracht, durch Federelemente (37) vorgespannt und mittels durch UND-Signale der beiden Sensoren (S,, S2) aktivierbarer Drehmagnetelemente (36a, 36b) senkrecht zu einem zugeordneten Abschnitt (z.B. 15) des Trägertransportwegs in eine geöffnete oder geschlossene Position bewegbar sind.
6. Transporteinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Spinnrahmen fertiggestellte Bobinen (3) stehend auf einem Zapfen eines Förderbands (2) zu der Bobinenzuführstation (A) transportiert werden und das Förderband jeweils abhängig von den UND-Si-gnalen der Sensoren (Si, S2) durch ein Treibersignal um eine Teilung weiterbewegt wird, damit eine Bobine in den Fallschacht (32) gelangt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP58162333A JPS6056777A (ja) | 1983-09-02 | 1983-09-02 | ボビン供給システム |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH666246A5 true CH666246A5 (de) | 1988-07-15 |
Family
ID=15752550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH4182/84A CH666246A5 (de) | 1983-09-02 | 1984-08-31 | Transporteinrichtung zwischen einer spinn- und einer spulmaschine fuer bobinen oder spulenhuelsen. |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4610406A (de) |
| JP (1) | JPS6056777A (de) |
| CH (1) | CH666246A5 (de) |
| DE (1) | DE3432184A1 (de) |
| ES (1) | ES8601345A1 (de) |
| IT (1) | IT1179422B (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0662255B2 (ja) * | 1985-05-20 | 1994-08-17 | 村田機械株式会社 | ボビン搬送システム |
| JPS61277568A (ja) * | 1985-06-04 | 1986-12-08 | Murata Mach Ltd | ボビン搬送システム |
| DE3532915A1 (de) * | 1985-09-14 | 1987-04-02 | Schlafhorst & Co W | Vorrichtung zum weiterleiten der kopse von einem foerderband mit grossem ladegewicht an einen kopsfoerderer mit kleinem ladegewicht |
| DE3601832C2 (de) * | 1986-01-22 | 1995-04-06 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Transportsystem für Vorgarnspulen an Spinnmaschinen |
| JPS62131294U (de) * | 1986-02-04 | 1987-08-19 | ||
| JPH0240050Y2 (de) * | 1986-12-25 | 1990-10-25 | ||
| IT1220210B (it) * | 1987-10-07 | 1990-06-06 | Ri Te Ricambi Tessili Spa | Sistema automatico di cambio rocche in macchine tessili |
| DE4029894A1 (de) * | 1990-09-21 | 1992-03-26 | Schlafhorst & Co W | Spulmaschine, die von hand mit ablaufspulen beschickt werden kann |
| DE4424264A1 (de) * | 1993-07-23 | 1995-01-26 | Rieter Ag Maschf | Garnträgerwechselstation für Spinnmaschine |
| JP3688433B2 (ja) | 1997-06-13 | 2005-08-31 | 三菱電機株式会社 | 印画装置 |
Family Cites Families (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3224694A (en) * | 1961-09-11 | 1965-12-21 | Murata Machinery Ltd | Automatic cop feeder |
| US3358940A (en) * | 1965-09-24 | 1967-12-19 | Leesona Corp | Bobbin conveyor |
| US3608293A (en) * | 1969-10-21 | 1971-09-28 | Leesona Corp | Spinning and winding system |
| GB1440272A (en) * | 1972-10-17 | 1976-06-23 | Nihon Spindle Mfg Co Ltd | Apparatus for supplying cops to winder units of winding machines and for processing the yarn ends |
| JPS5641546B2 (de) * | 1973-08-24 | 1981-09-29 | ||
| JPS5214773A (en) * | 1975-07-22 | 1977-02-03 | Kyowa Hakko Kogyo Co Ltd | Process for preparing novel benzylpyridine derivatives |
| CH609013A5 (de) * | 1975-12-18 | 1979-02-15 | Schweiter Ag Maschf | |
| JPS53130331A (en) * | 1977-04-15 | 1978-11-14 | Kuraray Co | Device for feeding cope of fine spinning frame |
| US4463909A (en) * | 1981-04-10 | 1984-08-07 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Cop supplying system in automatic winder |
| JPS5859167A (ja) * | 1981-09-25 | 1983-04-08 | Murata Mach Ltd | 管糸搬送システム |
| JPS58152767A (ja) * | 1982-03-08 | 1983-09-10 | Murata Mach Ltd | 自動ワインダ−における管糸搬送システム |
| US4576341A (en) * | 1982-03-08 | 1986-03-18 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Cop transporting systems for an automatic winder |
| US4598869A (en) * | 1982-10-12 | 1986-07-08 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Bobbin distributing device |
| JPS59223667A (ja) * | 1983-05-03 | 1984-12-15 | Murata Mach Ltd | パツケ−ジ搬送装置 |
-
1983
- 1983-09-02 JP JP58162333A patent/JPS6056777A/ja active Granted
-
1984
- 1984-08-28 US US06/645,177 patent/US4610406A/en not_active Expired - Lifetime
- 1984-08-30 ES ES535549A patent/ES8601345A1/es not_active Expired
- 1984-08-31 CH CH4182/84A patent/CH666246A5/de not_active IP Right Cessation
- 1984-08-31 IT IT48787/84A patent/IT1179422B/it active
- 1984-08-31 DE DE19843432184 patent/DE3432184A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1179422B (it) | 1987-09-16 |
| IT8448787A1 (it) | 1986-03-03 |
| JPH0214265B2 (de) | 1990-04-06 |
| IT8448787A0 (it) | 1984-08-31 |
| DE3432184C2 (de) | 1988-09-22 |
| DE3432184A1 (de) | 1985-03-28 |
| ES535549A0 (es) | 1985-10-16 |
| JPS6056777A (ja) | 1985-04-02 |
| US4610406A (en) | 1986-09-09 |
| ES8601345A1 (es) | 1985-10-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3326000C2 (de) | ||
| DE3431790C2 (de) | ||
| DE3308171C2 (de) | ||
| DE3341895C2 (de) | ||
| CH669374A5 (de) | ||
| CH666878A5 (de) | Vorrichtung zum auswaehlen und foerdern von kopsen. | |
| DE2429098C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten und Fördern von vollen zylindrischen Spulen von einer Textilmaschine zu einer Transportvorrichtung | |
| CH662332A5 (de) | Automatische spulmaschine mit mehreren spulstationen. | |
| DE3629983C2 (de) | ||
| DE3308172A1 (de) | Kopstransportvorrichtung fuer einen spulautomaten | |
| CH666246A5 (de) | Transporteinrichtung zwischen einer spinn- und einer spulmaschine fuer bobinen oder spulenhuelsen. | |
| DE2449675A1 (de) | Spulentransportvorrichtung | |
| DE4315258A1 (de) | Förderanlage zum Fördern von Spinnspulen verschiedener Arten | |
| CH666879A5 (de) | Spulentransportanordnung. | |
| EP0374431B1 (de) | Spulautomat mit Spulenträgertransportband | |
| DE68919757T2 (de) | Spulen-Transporteinrichtung in einer Spinnmaschine. | |
| DE102012016482A1 (de) | Spinnkops- und Hülsentransportsystem für eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine | |
| DE3742220C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abtransportieren fertiggewickelter Kreuzspulen | |
| DE3604372A1 (de) | Vorrichtung zum zufuehren von garnkoerpern zu einer automatischen wickelvorrichtung | |
| CH661714A5 (de) | Kops-transportsystem. | |
| DE19905856A1 (de) | Hülsenliefereinrichtung für eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine | |
| DE3422134C2 (de) | ||
| DE3815831A1 (de) | Spulentransportsystem | |
| DE3433875A1 (de) | Vorrichtung zum sortieren und transportieren verschiedener gegenstaende | |
| EP0099959B1 (de) | Vorrichtung zum Aneinanderreihen von Kreuzspulen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |