CH666873A5 - Aufnahmeeinrichtung fuer kleinmuell. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Aufnahmeeinrichtung für Kleinmüll bzw. -abfall, die zumindest einen von einer Halteeinrichtung getragenen Behälter mit einer nach oben offenen Einwurföffnung umfasst, welcher Behälter einen nach oben abnehmbaren Deckel besitzt, in dem die mit einem Zusatzdeckel verschliessbare Einwurföffnung angeordnet ist.
Ziel der Erfindung ist es, eine Aufnahmeeinrichtung dieser Art konstruktiv einfach zu gestalten, eine unbefugte Entnahme zu erschweren bzw. zu verhindern und den Behälter optisch ansehnlich zu gestalten. Dies wird bei einer Aufnahmeeinrichtung dieser Art erfindungsgemäss dadurch erreicht,
dass der nach oben abnehmbare Deckel des Behälters in seiner auf den Behälter abgesenkten Lage höhenmässig feststellbar ist, dass die Einfüllöffnung von einem vom Deckel nach oben abgehenden Rohrstutzen umgeben ist, dessen 5 oberes die Einfüllöffnung bildendes Ende vom Zusatzdeckel abgedeckt ist, und dass der Behälterunterteil von einer Abstützeinrichtung seitlich unverrückbar aufgenommen und gegen eine Bewegung nach unten abgestützt ist.
Durch diese Ausbildung der Einrichtung kann insbeson-10 dere verhindert werden, dass grössere Abfälle in den Behälter geworfen werden und Gegenstände aus dem Behälter entnommen werden, da die Grösse der Einwurföffnung kleiner als die übliche Grösse der Hände von Erwachsenen ist. Insbesondere ist die Aufnahmeeinrichtung somit zur Aufnahme 15 von Batterien und Medikamenten geeignet, um diese umweltfreundlich entsorgen zu können. Um die Einrichtung für ihren Verwendungszweck auffällig zu gestalten, ist es vorgesehen, den Behälter ähnlich einer Rundbatterie zu gestalten.
Dem Aufbau nach ist es besonders vorteilhaft, wenn bei 20 einer Aufnahmeeinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss vorgesehen ist, dass die Abstützeinrichtung seitlich den Boden des Behälters nach oben überragende Vorsprünge bzw. Stege oder eine den gegebenenfalls viereckigen Stützträger umgebende, an dessen Querschnitt ange-25 passte Hülse aufweist, die eine seitliche Verschiebung bzw. Abnahme oder ein Absenken des Behälters verhindern. Vorteilhaft ist es ferner, wenn der Deckelteil auf einem auf der Halteeinrichtung verschiebbar, z.B. mit einer Hülse, oder schwenkbar, z.B. mit einem Schwenklager, gelagerten Träger 30 befestigt ist, der in abgesenkter Stellung, z.B. mit einer Schraube oder einem Schloss, gesichert bzw. feststellbar ist und den Unterteil gegen Anheben sichert. Zweckmässig kann es sein, wenn der Zusatzdeckel über die Einfüllöffnung schwenkbar oder vor diese verschiebbar ist, und am Träger 35 oder an der Halteeinrichtung gelagert ist, und gegebenenfalls durch Druck einer Feder in die Schliessstellung verstellbar ist. Zur Sicherung gegen Kinder ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass unterhalb der Einfüllöffnung am Deckelteil eine Schurre befestigt ist, deren geneigte Fläche in Projektion auf 40 den Deckelteil vorzugsweise länger ist als der Durchmesser der Einfüllöffnung.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Beschreibung und den abhängigen Ansprüchen beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
45 Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben.
Fig. 1 und 3 zeigen verschiedene Befestigungsmöglichkeiten eines Behälters,
Fig. 2 ein Detail der Einwurföffnung und 50 Fig. 4 und Fig. 5 Alternativen von Abstützeinrichtungen.
Fig. 1 zeigt einen zylindrischen Behälter 1, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff, mit einem Boden 2, der auf den zylindrischen Mantel aufgesetzt ist. Bemerkt wird, dass der Behälter 1 auch eckig, z.B. quadratisch, sein kann. 55 Der Behälter 1 ruht auf einer ihn umgebenden, ringförmigen Abstützeinrichtung 3, die den Behälterboden 2, gegebenenfalls auch den Mantel, mit nach oben ragenden winkelig abgebogenen Teilen bzw. Flanschen bzw. Wandteilen 4 über den gesamten Umfang oder über Teilabschnitte umgreift. 60 Diese Abstützeinrichtung 3 ist an einem Tragstab 5 befestigt, der seinerseits an einem Standpflock 6 befestigt ist. Bemerkt wird, dass die Abstützeinrichtung 3 auch aus einzelnen getrennten, nach oben ragenden, den Behälter 1 seitlich festhaltenden Teilen gebildet sein kann, die eine seitliche Bewegung 65 des Behälters 1, sobald er in die Abstützeinrichtung 3 eingesetzt ist, verhindern und nur eine Entnahme nach oben zulassen. Wie Fig. 5 zeigt, kann eine kreuzförmige Abstützeinrichtung 26 vorgesehen sein, z.B. sich kreuzende Metallstrei-
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fen, deren Enden hochgebogen sind und die von einer Hülse gegebenenfalls mit dem Griff 17 gegen die Federwirkung be-25 über einen Stützstab 28 getragen sind. Die Enden 27 um- wegt und schiebt sich selbsttätig wieder über die Einwurffassen den Mantel 1, in den der Behälterboden 2 eingesetzt Öffnung 11. Das Arretieren bzw. Versperren des Behälters 1 ist. Anstelle einer Befestigung an dem Standpflock 6 kann in seiner Lage bzw. sein Entleeren erfolgen wie in Fig. 1 be-auch ein anders geformter Ständer vorgesehen sein, oder der 5 schrieben.
Tragstab 5 kann in einer Mauer befestigt sein. Fig. 3 zeigt einen an einer Wand 6' befestigten Behälter 1,
Im oberen Bereich des Standpflockes 6 ist eine verschieb- an dem eine dem Querschnitt des Trägers 5 angepasste Hülse bare Hülse 7 vorgesehen. Ist die Einrichtung an einer Mauer 18 befestigt ist, die auf den Träger 5 von vorne aufschiebbar befestigt, so ist die Hülse 7 auf einem entsprechenden, den ist. Der Behälterdeckel 10 wird vom Träger 9 getragen, der
Standpflock ersetzenden, an der Mauer befestigten Stab hö- io in einem Lagerteil 21 bei 19 schwenkbar gelagert und bei 20
henverschiebbar gelagert. Die Hülse 7 ist z.B. mit einer arretierbar bzw. in abgesenkter Stellung versperrbar ist, und
Schraube 8 oder einer anderen Verriegelungseinrichtung un- eine Bewegung des Behälterdeckels 10 somit verhindert,
verschieblich am Standpflock 6 feststellbar und in dieser Gegen seitliche Bewegungen ist der Behälter 1 durch die
Stellung ist ein Anheben des von der Hülse 8 abgehenden eng an den Träger 5 angepasste Hülse 18 geschützt. Zum
Trägers 9, an den der Behälterdeckel 10 bzw. Oberteil befe- 15 Entleeren wird der Träger 9 mit dem Behälterdeckel 10 ange-
stigt ist, nicht möglich und der Behälter 1 höhenmässig un- hoben und der Behälter 1 mit der Hülse 18 nach vorne abge-
verrückbar. Der Behälterdeckel 10 lässt eine Einfüllöffnung zogen.
11 frei, die von einem Rohrteil 12 umschlossen ist, durch den Fig. 4 zeigt eine weitere Alternative zur Halterung des
Batterien, Medikamente usw. eingeworfen werden können. Bodenteiles 2 des Behälters 1. Hiezu ist am Bodenteil 2 ein
Am Behälterdeckel 10 oder am Träger 9 ist schwenkbar ein 20 nach unten gerichteter z.B. runder oder eckiger Vorsprung
Deckel 13 gelagert, der durch sein Gewicht und gegebenen- 22 ausgebildet, der von einer ihn umfassenden Halteeinrich-
falls Federkraft über die Einfüllöffnung 11 fällt bzw. ge- tung 23 umgeben ist.
drückt wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhin- Fig. 5 zeigt, dass auch die Abstützeinrichtungen an Hül-
dern und eine unbefugte Müllentnahme zu erschweren. sen 25 befestigt sein können, die am Standpflock 6 verschieb-
In der abgesenkten und festgestellten, gegebenenfalls mit 25 bar sein können, um den Behälter besser montieren zu kön-
einer nicht dargestellten Vorrichtung versperrten, unteren nen. Die verschiebbaren unteren Hülsen 25 und oberen Hül-
Stellung der Hülse 7 ist ein Anheben des Behälterdeckels 10, sen 7 können in gleicher Weise am Standpflock 6 feststellbar der auf den Behälter 1 aufgesetzt ist, nicht möglich. Da fer- sein, z.B. mittels Schrauben.
ner eine seitliche Bewegung des Behälters 1 aufgrund des ihn Fig. 5 zeigt ferner, dass an einem Standpflock auch zwei übergreifenden Behälterdeckels 10 und der den Bodenteil 2 30 oder mehrere Behälter 1 befestigt werden können, indem z.B. übergreifenden Teile 4 der Abstützeinrichtung 3 nicht mög- an den Hülsen 25, 7 mehrere Abstützeinrichtungen 28 und lieh ist, ist der Behälter lagefest und gegen unbefugtes Ent- 26 bzw. 5 und mehrere Träger 9 vorgesehen werden. Die Beleeren gesichert. hälter können somit für Batterien, Medikamente und/oder
Zum befugten Entleeren des Behälters 1 wird derart vor- anderen Sondermüll getrennt vorgesehen sein.
gegangen, dass eine allfällige Verriegelung, z.B. ein Schloss, 35 In Fig. 1 und 3 ist unterhalb der Einfüllöffnung 11 eine der Hülse 7 bzw. die Schraube 8 gelöst bzw. gelockert wird, Schurre 24 dargestellt. Diese Schurre hat eine geneigte Flä-
und die Hülse 7 nach oben verschoben wird bis der Behälter- che 29 und zwei Seitenflächen 30 und dient zur Sicherung ge-
deckel 10 den Behälter 1 freigibt und dieser aus der Abstütz- gen unbefugte Entnahme, da sie das Hineingreifen von Kin-
einrichtung 3 nach oben entnommen werden kann. Der Müll dern durch die Einfüllöffnung 11 bis ins Behälterunterteil gekann sodann durch die grosse Entleerungsöffnung 14 des Be- 40 meinsam mit dem nach oben ragenden Rohrstutzen 12 un-
hälters 1 entleert werden. Nach Wiedereinsetzen des Behäl- möglich macht. Die Schurre 24 ist am Deckelteil 10 ange-
ters 1 in die Abstützeinrichtung 3 wird der Deckelteil 10 auf schraubt, angeklebt, angenietet und besteht vorzugsweise aus den Behälter 1 abgesenkt und arretiert. Der Behälter 7 ist so- demselben Material. Die geneigte Fläche 29 der Schurre 24
mit wieder nur durch die Einwurföffnung 11 zugänglich. schliesst vorzugsweise direkt an eine Seite der Öffnung 11 an
Fig. 2 zeigt einen alternativen Verschluss für die Einwurf- 45 und geht bis über die gegenüberliegende Seite der Öffnung
Öffnung 11. In oder auch auf dem mit dem Behälterdeckel 10 11 hinaus, um das Hineingreifen zu verhindern; die Höhe des verbundenen Träger 9 ist gegen die Wirkung einer Feder 15 Rohrstutzens 12 und die Neigung und Länge der Fläche 29 eine den Deckel 13' tragende Stange 16 verschiebbar gelagert, werden hiezu aufeinander abgestimmt.
Zum Freilegen der Einwurföffnung 11 wird der Deckel 13'
C
1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Aufnahmeeinrichtung für Kleinmüll bzw. -abfall, die zumindest einen von einer Halteeinrichtung getragenen Behälter mit einer nach oben offenen Einwurföffnung umfasst, welcher Behälter einen nach oben abnehmbaren Deckel besitzt, in dem die mit einem Zusatzdeckel verschliessbare Ein-wurföffnung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben abnehmbare Deckel (10) des Behälters in seiner auf den Behälter abgesenkten Lage höhenmässig feststellbar ist, dass die Einfüllöffnung (11) von einem vom Dek-kel (10) nach oben abgehenden Rohrstutzen (12) umgeben ist, dessen oberes die Einfüllöffnung bildendes Ende vom Zusatzdeckel ( 13) abgedeckt ist, und dass der Behälterunterteil (1) von einer Abstützeinrichtung (3, 4, 18, 22, 23, 26, 27, 28) seitlich unverrückbar aufgenommen und gegen eine Bewegung nach unten abgestützt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung (3) den Boden (2) des Behälters seitlich und nach oben überragende Vorsprünge oder Stege (4), oder der Behälterboden eine den Stützträger umgebende, an dessen Querschnitt angepasste Hülse (18) aufweist, die eine seitliche Verschiebung oder ein Absenken des Behälters verhindern.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil (10) auf einem auf der Halteeinrichtung (6) verschiebbar oder schwenkbar gelagerten Träger (9) befestigt ist, der in abgesenkter Stellung, z.B. mit einer Schraube oder einem Schloss feststellbar ist und den Unterteil (1) gegen Anheben sichert.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzdeckel (13) über die Einfüllöffnung (11) schwenkbar oder vor diese verschiebbar ist, am Träger (9) oder an der Halteeinrichtung (6) gelagert ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Einfüllöffnung (11) am Deckelteil (10) eine Schurre (24) befestigt ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung ein von einer an der Halteeinrichtung (6) verschiebbaren und gegebenenfalls mit einer Schraube (8) feststellbaren Hülse (25) getragenes Kreuz (26) ist, dessen Enden (27) hochgebogen sind und den Mantelteil (1) umfassen, welcher den Behälterboden (2) von aussen umgibt.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Einwurföffnung (11) grösser ist als die Breite handelsüblicher Flachbatterien.
8. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzdeckel (13) durch Druck einer Feder in die Schliessstellung verstellbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die geneigte Fläche der Schurre (24) in Projektion auf den Deckelteil (10) länger als der Durchmesser der Einfüllöffnung ist.
Applications Claiming Priority (1)
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