CH667446A5 - Garnende-auffindvorrichtung. - Google Patents

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CH667446A5
CH667446A5 CH1491/85A CH149185A CH667446A5 CH 667446 A5 CH667446 A5 CH 667446A5 CH 1491/85 A CH1491/85 A CH 1491/85A CH 149185 A CH149185 A CH 149185A CH 667446 A5 CH667446 A5 CH 667446A5
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suction
yarn
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cutting drum
drum
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CH1491/85A
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Hiroo Otoshima
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Murata Machinery Ltd
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Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auffinden eines Garnendes einer auf einem Spinnrahmen produzierten Spinnbobine.
Eine auf einem Spinnrahmen, insbesondere Ringspinnrahmen hergestellte Spinnbobine hat normalerweise im Bereich ihres letzten Wickelendes ein sogenanntes Endgarn in Form mehrerer um einen End- oder Kopfabschnitt der Bobine gelegter Windungen. Damit soll verhindert werden, dass das Garnende sich unbeabsichtigt von der Spinnbobine löst oder auf dem 5 Transportweg zu einem späteren Rückspulvorgang mit dem Garnende einer anderen Spinnbobine ineinanderschlingt. Wenn eine Spinnbobine mit einem solchen Endgarn darauf zum Rückspulvorgang an eine automatische Rückspulmaschine zugeführt wird, gelangt sie zunächst in den Bereich einer Garnende-io Auffindvorrichtung, damit das Endgarn gelöst wird bevor an der Spuleinheit eine automatische Garnspleissung vorgenommen und die Spinnbobine endgültig an einer gegebenen festen Position einer Spuleinheit der Spulmaschine eingesetzt wird.
Beim Lösen oder Entfernen eines um den End- oder Kopfab-15 schnitt einer Spinnbobine gelegten Endgarns mittels einer solchen Garnende-Auffindvorrichtung tritt mitunter eine Verflechtung zwischen einem Garnende der innersten Garnlage, mit welcher das Bewickeln der Bobine auf dem Spinnrahmen begann, und einem letzten Wickelende des Endgarns auf. Die 20 Folge davon sind Schwierigkeiten beim Lösen des Endgarns.
Falls zur Verstärkung eine ringförmige Befestigung an einem Aufnahmehülsenende der Spinnbobine angebracht ist, bildet sich ein Spalt oder Zwischenraum zwischen der Befestigung und der Aufnahmehülse. Hier kann der Fall eintreten, dass das 25 Endgarn in den Spalt gerät und dann nicht einfach durch Einblasen von Druckluftm das Endgarn bzw. durch Einwirkung eines Saugluftstroms gelöst werden kann. In einem solchen Fall kann das Garnende nicht gefunden und erfasst werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte 30 Garnende-Auffindvorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, ein ineinandergeschlungenes Endgarn einer Spinnbobine gegebenenfalls gewaltsam zu lösen, zu zerschneiden und mit Sicherheit ein Garnende aufzufinden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Auffinden eines 35 Garnendes bei einer Spinnbobine ist gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gekennzeichnet. Ausführungsformen davon gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit einer Zeichnung erläutert. Es zeigen:
40 Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Garnende-Auffindvorrichtung in einer teilweise geschnittenen Vorderansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1;
Fig. 3 und 4 eine Saugschneidetrommel in einer Vorderan-45 sieht und einer Draufsicht;
Fig. 5 und 6 die Saugschneidetrommel in Verbindung mit einem Sauggehäuse in einer geschnittenen Draufsicht und einer Seitenansicht;
Fig. 7 und 8 jener in Fig. 5 ähnliche Darstellungen zum so Vorgang des Herausziehens eines Garnendes;
Fig. 9 eine vergrösserte Darstellung zum Herausziehen und Zuführen eines Garnendes, und
Fig. 10 eine Schnittdarstellung zu einem anderen Ausführungsbeispiel, bei dem ein Teil eines Sauggehäuses beweglich ist. 55 Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Garnende-Auffindvorrichtung 3 ist geeignet, ein auf einen Endabschnitt 2 einer Spinnbobine 1 gewickeltes Endgarn zu lösen.
Die an einer für das Lösen eines Endgarns von einer Spinnbo-ßobine 1 geeigneten Position angeordnete Garnende-Auffindvor-richtung 3 umfasst ein von einem festen Rahmen 4 sicher gehaltenes Sauggehäuse 5 und eine darin drehbar aufgenommene sowie durch einen Motor 8 rotierend antreibbare Saugschneidetrommel 6. Mittels eines an die Garnende-Auffindvor-65richtung 3 angeschlossenen Saugrohrs 7 wird in einem Innenraum der Saugschneidetrommel 6 ein Saugluftstrom erzeugt. Eine Innenumfangsfläche 9 des Sauggehäuses 5 hat im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie eine zylinderförmige Aussenum-
fangsfläche der Saugschneidetrommel 6. In einer Bodenwand 11 des Sauggehäuses befindet sich ein Durchbruch 10 zur Aufnahme einer Hohlwelle der Trommel 6. Im Verlauf der Innenumfangsfläche 9 sind in das Sauggehäuse 5 in einem Umfangsabstand zueinander ein Garnende- Ansaugloch 12 und ein Ausschnitt 14, welcher einer Schneide eines feststehenden Messers 13 Kontakt mit der Aussenumfangsfläche der Saugschneidetrommel 6 gewährt, eingearbeitet.
Die in dem Sauggehäuse 5 drehbare Saugschneidetrommel 6 umfasst einen hohlen Trommelkörper 19, dessen Innenraum 18 durch eine Aussenumfangsfläche 15 sowie je eine Deckwand 16 und Bodenwand 17 begrenzt ist, eine integral an die Deckwand 16 des Trommelkörpers 19 angeformte Aufnahmehülse 20, in der eine durchgeführte Welle 21 befestigt ist, eine Öffnung 22 als Saugluftstromdurchlass in der Bodenwand 17 und einen nahe der Öffnung an der Wand 17 befestigten Rohransatz 23.
Eine Anzahl von gemäss Fig. 3 und 4 in etwa gleichen Abständen in die Umfangsfläche 15 des Trommelkörpers 19 eingearbeiteten kreisrunden Löchern 24a bis 24n bilden im Bereich ihrer Umfangskanten Schneidkanten, die mit dem feststehenden Messer 13 zusammenwirken.
Die in Lagern 27 und 28 innerhalb von Lagerschalen 25,26 des Sauggehäuses 5 drehbar gelagerte Saugschneidetrommel 6 wird über einen Riemen 32, der sich zwischen einer auf der Welle 20 befestigten Riemenscheibe 29 und einer fest mit einer Triebwelle 30 des Motors 8 verbundenen Riemenscheibe 31 erstreckt, rotierend angetrieben. Das Saugrohr 7 ist mit dem Rohransatz der Trommel 6 und über ein Umschaltventil mit einem Gebläse (nicht dargestellt) verbunden.
Zwischen der Innenumfangsfläche 9 des Sauggehäuses 5 und der Aussenumfangsfläche 15 der im Sauggehäuse drehbar gelagerten Saugschneidetrommel 6 (siehe Darstellung Fig. 5 und 6) verbleibt ein enger Spalt. Der ist so angeordnet und dimensioniert, dass von einer Spinnbobine entnommenes Garn durch diesen Spalt hindurchgelangen sowie durch das Loch 24a in den Innenraum der Trommel 19 angesaugt werden kann, um es von dem Saugloch 12 des Sauggehäuses 5 zu dem Ausschnitt 14 bei der Schneidposition zu transportieren. Der Spalt kann entsprechend der zu verarbeitenden Garndicke justierbar sein; zu diesem Zweck kann entsprechend der Dicke des zu verarbeitenden Garns ein wesentlicher Abschnitt 5a des Gehäuses 5, dem ein sich zwischen dem Ansaugloch 12 und dem Ausschnitt 14 erstreckender Abschnitt 9a der Innenumfangsfläche zugeordnet ist, radial verstellbar ausgebildet sein.
Das feste Messer 13 ist mit einer Schraube 34 so auf einer schrägen Fläche 33 des Gehäuses 5 befestigt, dass seine Schneide 13a die Aussenumfangsfläche 15 des Trommelkörpers 19 berührt. Wenn der Trommelkörper 19 rotiert, wird zwischen der Schneide 13a und einer Hinterkante 24al.. ,24nl der Löcher 24a... 24n des Trommelkörpers ein zugeführtes Garnende durchtrennt. Das feste Messer 13 ist in seiner Breite 11 vorzugsweise grösser als der Durchmesser der Löcher 24a bis 24n in der Saugschneidetrommel 6 und kann in Verbindung mit der Schraube 34 nach Abnutzung ersetzt werden.
Nachstehend wird das Auffinden eines Garnendes erläutert. In Fig. 1 ist zum Beispiel eine Spinnbobine 1 mit auf ihrem Endabschnitt 2 gewickeltem Endgarn in einer gegebenen Position gehalten. Das obere Ende ihrer Aufnahmehülse befindet sich in einem Spülenhalter 35, und das untere Ende der Spinnbobine 1 ist zur genaueren Positionierung auf einen Führungszapfen 36 gesteckt. Durch eine in Kontakt mit dem Spulenhalter 35 befindliche Reibrolle 37 wird die Spinnbobine 1 in Pfeilrichtung R1 in Drehung versetzt. Alternativ könnte die Drehbewegung der Bobine durch eine ihren Garnwickel direkt berührende Rolle erzeugt werden. Die Drehrichtung R1 bezieht sich auf das Aufnehmen oder Freigeben eines Garnendes einer Garnlage.
Während die durch den Motor 8 angetriebene Saugschneidetrommel 6 in einer Pfeilrichtung R2 umläuft, entsteht in dem
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Saugrohr 7 ein Saugluftstrom in Pfeilrichtung 38 zum Erzeugen .;' ;.;, eines Unterdrucks im Innenraum des Trommelkörpers 19.
Dadurch wird (s. Fig. 7) ein um einen unteren Endabschnitt • ; des Spinnrahmens gewickeltes Garnende oder emnà&dSWvj ihn Garnanfangsende der Spinnbobine 1 verschlungenes Garneade,. . ;. Y1 durch das Ansaugloch 12 des Sauggehäuses 5 unddas Loch.i • 24a im Umfang des Trommelkörpers 19 in den Innenr.aum.des Trommelkörpers 19 gesaugt; ausserdem wird das Garneade 5 . r i aufgenommen oder freigegeben, während der Tro.miöMlkörper • ; -19 in der Pfeilrichtung R2 und die Spinnbobine 1 in derJPfeMehT < s tung R1 rotieren. Nach dem Einsaugen des GarnendesiYl in den,f Innenraum des Trommelkörpers 19 wird Garn Y2mn:der. • -Anüso Spinnbobine abgezogen und durch den Spalt zwischenjder Afflfeb senfläche des Trommelkörpers 19 und der Innenfläche dësi ; ; Gehäuses 5 hindurchgezogen. Auf diese Weise werden.mit.eiriarK ; der verschlungene Garnenden und/oder ein zwischen.eiiie: • ■; .-f. ) Metallhalterung am Ende der Bobine und die AufnahMehülse .', geratenes Garnende gewaltsam herausgezogen. Wfc£nd d;asy:&g gemäss Fig. 7 in das Loch 24a angesaugte GarnendeiYCbei-:. ri ,i vb Trommeldrehung in die Position gemäss Fig. 8 gelangte bildet das von der Spinnbobine nachgezogene und durch den Spalt zwi sehen der Innenfläche 9a des Gehäuses 5 und der Ausseftflache 15 des Trommelkörpers 19 nachgezogene GarnimBeMchder® i,: Löcher 24b, 24c und 24d Schiuppen. Das in das Loch24a ■, :. gesaugte Garnende Y1 wird zwischen Lochhinterkante und dem-; ;; feststehenden Messer 13 abgeschnitten und durch das Saugrohr 7 abgeführt. Im Zuge der Trommeldrehung wird ein Gasende i®,; V nächsten Loch 24b durch das Messer 13 abgeschnitten.;Nach . einem geeigneten Zeitraum, der zum Lösen des um den Endabschnitt der Spinnbobine gewickelten Endgarns vollständig ausreicht und auf die Drehgeschwindigkeit des Trommelkörpers 19 abgestimmt ist, wird ein von der Spinnbobine abgezogenes Garnende sich bis zu einem vor dem feststehenden Messer 13 befindlichen Loch des Trommelkörpers 19 erstrecken. Wenn die Spinnbobine anschliessend zu einer folgenden Garnende-Behandlungsstation überführt wird, dann kann das zwischen dem Gehäuse 5 und dem Trommelkörper 19 befindliche Garnende Y2 leicht durch den Trommelspalt und aus dem Loch 12 des Gehäuses 5 herausgezogen werden, weil die Saugkraft nicht mehr existiert und das Garn fest auf dem Wickel der Spinnbobine gehalten ist.
In Fig. 9und 10 sind Einzelheiten der Garnausziehoperation dargestellt. Das gemäss Fig. 9 in das Loch 24a des in Richtung R2 rotierenden Trommelkörpers 19 gesaugte Garnende Y1 wird durch die Hinterkante des Lochs 24 so festgehalten, dass das nachfolgende Endgarn über die äussere Umfangsfläche des Trommelkörpers geführt und unter Bildung von Schlaufen Y2b und Y2c in die nachfolgenden Löcher 24b und 24c gesaugt wird. Die Garnschlaufen werden durch die Hinterkanten 24bl, 24cl der Löcher 24b und 24c festgehalten, das Garnende folgt der Trommeldrehung. Je enger der Spalt S zwischen der Innenfläche des Sauggehäuses 5 und der Aussenfläche 15 des Trommelkörpers 19 ist, desto mehr Wirkung zeigt er in bezug auf den Garntransport. Ein Garn Y2bc wird dabei leicht zwischen der Innenumfangsfläche 9a des Gehäuses 5 und der Aussenumfangsfläche 15 des Trommelkörpers 19 geklemmt.
Falls ein Garn so steif ist, dass es keine Schlaufen bildet wie in Fig. 9, dann wird es gemäss Fig. 10 nur durch Klemmkraft zwischen der Innenfläche 9a des Gehäuses 5 und der Aussenfläche 15 des Trommelkörpers 19 durch den Spalt S1 transportiert. In diesem Fall ist es günstig, den Abschnitt 5a des Gehäuses 5 beweglich zu gestalten und mit einer Kraft gegen die Aussenumfangsfläche des Trommelkörpers 19 zu drücken. Im vorliegenden Fall ist der Abschnitt 5a vom Rest des Gehäuses 5 getrennt und durch zwei an ihm befestigte Säulen 39 und 40 in entsprechenden Bohrungen einer festen Platte 41 nach aussen verschiebbar geführt. Zwischen der festen Platte 41 und der Rückseite des beweglichen Abschnitts 5a sind zwei Druckfedern 42 und 43 so
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angeordnet, dass die Innenumfangsfläche 9a des Abschnitts 5a mit einer Kraft in Pfeilrichtung 44 gegen die Aussenumfangsfläche des T rommelkörpers 19 gedrückt wird. Der Sollwert des Spalts S1 zwischen der Innenumfangsfläche 9a und der Aussenumfangsfläche 15 des Trommelkörpers 19 ist abhängig von der Dicke eines zu verarbeitenden Garns Y3 über Anschläge 45 und 46 so einstellbar, dass die Sollbreite des Spalts S1 beispielsweise etwas kleiner als die Dicke des hindurchgeführten Garns ist. Statt durch Federkraft kann der Garnförderabschnitt 5a des Gehäuses beispielsweise auch elektromagnetisch, pneumatisch oder dergleichen heranbewegt werden.
Nach Abschluss des Garnausziehvorgangs von der Spinnbobine kann durch Aufbringen einer Gegenkraft in Pfeilrichtung 47 (Fig. 10) der Abschnitt 5a des Sauggehäuses 5 nach aussen bewegt und dabei der Spalt S1 erweitert werden. Das in diesem Bereich befindliche Garn ist damit freigelegt und kann leicht durch eine Öffnung 48 aus dem Bereich zwischen der Öffnung und dem Messer 13 herausgezogen werden. Dadurch wird eine übermässige Garnfreisetzung vom Spinnrahmen verhindert. Das Abheben des Abschnitts 5a des Gehäuses 5 in Pfeilrichtung 47 kann beispielsweise in Verbindung mit einem Nocken od. dgl. durchgeführt werden, wenn eine Spinnbobine durch ein Maschinenelement zum nächsten Verarbeitungsschritt bewegt wird.
Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele sind für den Fall vorgesehen, dass sich ein Endgarn beziehungsweise Garnschwanz um das untere Ende einer Spinnbobine wickelt ; selbstverständlich kann eine erfindungsgemässse Garnende-Aufindvorrichtung auch für den Fall vorgesehen sein, dass sich um den Kopfabschnitt einer Spinnbobine ein sogenanntes Kopfbüschel (top bunch) gewickelt hat.
5 Die erfindungsgemässe Garnende-Auffindvorrichtung umfasst ein Sauggehäuse sowie eine in der Nähe einer zylindrischen Innenoberfläche des Sauggehäuses rotierende Saugschneidetrommel mit mehreren Garnende-Sauglöchern auf deren äusserer Umfangsoberfläche. Ein durch ein Ansaugloch im Saugge-lo häuse angesaugtes Garnende von einer Spinnbobine wird von einem der Löcher der Saugschneidetrommel durch einen zwischen der Aussenumfangsfläche der Trommel und der Innenumfangsfläche des Sauggehäuses gebildeten Spalt gezogen und in Verbindung mit einem feststehendem Messer abgetrennt. Das 15 durch Unterdruck in den Innenraum der Trommel gesaugte Garnende wird durch die rotierende Trommel gewaltsam mitgenommen. Auf diese Weise kann jedes Garnende, welches am Wickelanfangsende einer Spinnbobine verschlungen, in eine Metallhalterung einer Bobine eingedrungen oder in eine sonstige 20 Unordnung geraten ist, mit einer Kraft herausgezogen werden. Die erfindungsgemässe Garnende-Auffindvorrichtung ist damit in der Lage, das Garnende einer Spinnbobine mit grosser Sicherheit aufzufinden und zu erfassen. Das Freisetzen und Herausziehen von verschlungenen oder verhakten Garnenden wird so viel 25 besser und wirksamer erreicht als mit herkömmlichen Vorrichtungen, denen lediglich ein Axialluftstrahl zur Verfügung stand.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

667446 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Auffinden eines Garnendes bei einer Spinnbobine, gekennzeichnet durch
- ein Sauggehäuse (5) mit einem in der Nähe eines Garnschwanzes oder Endgarns der Spinnbobine angeordneten Garn-ende-Ansaugloch (12),
- eine in dem Sauggehäuse drehbar angeordnete und in ihrer Aussenumfangsfläche (15) eine Anzahl durchgehender Löcher (24a... 24n) aufweisende Saugschneidetrommel (6) und
- ein in Kontakt mit der Aussenumfangsfläche der Saugschneidetrommel befindliches fest angebrachtes Messer (13), durch das in Verbindung mit einem der Löcher der Saugschneidetrommel (6) ein durch das Ansaugloch (12) und eines der die Trommel-Löcher (24a... 24n) in die Saugschneidetrommel hineingesaugtes und unter Rotation der Saugschneidetrommel mit einer Kraft herangezogenes Garnende abgetrennt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugschneidetrommel (6) einen Innenraum (18), der durch eine die Anzahl in im wesentlichen gleichen Abständen verteilter durchgehender Löcher enthaltende Aussenumfangsfläche (15), eine Deck-und eine Bodenwand (16,17) definiert ist, ein Saugrohr (7) zum Erzeugen eines Saugluftstroms in dem Innenraum und einen Motor (8) zum Drehen der Trommel aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Innenumfangsfläche (9) des Sauggehäuses und der Aussenumfangsfläche (15) der Saugschneidetrommel ein enger Spalt (S) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggehäuse (5) in einem Abstand von dem Garn-Ansaugloch (12) einen Ausschnitt (14) aufweist, in dem eine Schneide (13a) des festen Messers (13) in Kontakt mit der Aussenumfangsfläche der Saugschneidetrommel gelangen kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Messer (13) dem Ausschnitt nahe auf einer schrägen Fläche (33) des Sauggehäuses (5) mit einer Schraube befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch5, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Messer (13) breiter als der Durchmesser des runden Loches (24a) in der Saugschneidetrommel ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Justieren des engen Spaltes (S) nach der Dicke eines zu verarbeitenden Garns.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen dem Garn-Ansaugloch (12) und dem Ausschnitt (14) definierter Garnzuführabschnitt (5a) des Sauggehäuses (5) als separates Teil ausgebildet und durch eine Andrückeinrichtung in Richtung auf die Aussenumfangsfläche (15) der Saugschneidetrommel bewegbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückeinrichtung ein Paar fest auf dem Garnzuführabschnitt (5a) befestigter Führungssäulen (39,40), die durch eine feststehende Platte (41) hindurchgeführt sind, zwischen dem Garnzuführabschnitt und der Platte angeordnete Federn (42,43) sowie Anschlagelemente (45,46), welche so an den Führungssäulen befestigt sind, dass eine Spalt-Justierung möglich ist, umfasst.
CH1491/85A 1984-04-05 1985-04-04 Garnende-auffindvorrichtung. CH667446A5 (de)

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