CH667791A5 - Anordnung zur lagerung und zubereitung von lebensmitteln. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln, wie Früchte, Gemüse, Fleisch, Fisch od. dgl.
Es ist bekannt, dass verschiedene Lebensmittel, wie Gemüse, am besten nach einer Spülung und Reinigung gelagert werden. Es ist weiters bekannt, dass der obere Bereich eines Behälters manchmal unbenutzt bleibt, weil es unzweckmässig ist, Lebensmittel übereinander zu stapeln. In manchen Fällen werden nämlich weiche Früchte, wie Pfirsiche, durch Stapeln beschädigt.
Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung einer auf zwei Niveaus höheneinstellbaren Tablettanordnung für einen zur Lagerung und Zubereitung verschiedener Lebensmittel dienenden Behälter.
Dieses Ziel wird mit einer Anordnung erzielt, welche die in Patentanspruch 1 angeführten Merkmale aufweist. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles sowie der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Draufsicht auf die Tablettanordnung, wobei sich das Tablett auf dem oberen Niveau befindet,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung, bei der sich das Tablett auf dem oberen Niveau befindet, wobei der Behälter im Schnitt gezeigt ist,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Anordnung nach Fig. 2, wobei der Behälter im Schnitt gezeigt ist,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4 — 4 in Fig. 2, jedoch aus Gründen der Klarheit ohne Behälter,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5 — 5 in Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht der Tablettanordnung, wobei sich das Tablett auf dem unteren Niveau befindet und der Behälter im Schnitt dargestellt ist,
Fig. 7 eine Stirnansicht der Tablettanordnung gemäss Fig. 6, wobei der Behälter im Schnitt gezeigt ist,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8 — 8 in Fig. 6 ohne Behälter,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 9—9 in Fig. 8, Fig. 10 eine Teilansicht von oben auf ein Ende der Tablettanordnung und
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 11 — 11 in Fig. 10. Gemäss den Zeichnungen und insbesondere den Fig. 2, 3, 6 und 7 weist die Behälteranordnung 10 einen Behälter 12 und einen Deckel 30 auf. Bei dem gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Behälter 12 im wesentlichen rechteckig und weist einen Boden 14, Seitenwände 16 und Stirnwände 18 auf, die sich vom Boden 14 nach oben erstrecken.
Die Seitenwände 16 und Stirnwände 18 enden in einem oberen Dichtrand 20. Von den Seitenwänden 16 und Stirnwänden 18 springt ein zur Versteifung und als Handhabe dienender Flansch 22 nach aussen vor.
Der Verschluss bzw. Deckel 30 weist einen zentralen Wandbereich 32 mit einem Dichtglied 34 auf, das entlang seines Umfanges verläuft. Das Dichtglied 34 weist einen innenliegenden ersten Abschnitt 36 und einen aussenliegenden zweiten Abschnitt 38 auf, der an einer Seite über einen obenhegenden dritten Abschnitt 40 unter Bildung einer im wesentlichen U-förmigen Rille angeschlossen ist. Das Dichtglied 34 passt derart auf den Dichtrand 20, dass ein luftdichter Verschluss zwischen dem Deckel 30 und dem Behälter 12 geschaffen wird. Vom aussenliegenden Abschnitt 38 des Dichtgliedes 34 springt eine Rippe 42 nach aussen vor, um das Aufsetzen und Abnehmen des Deckels 30 zu erleichtern.
Die Tablettanordnung 50 besteht aus einem Tablett 60 und zwei einander gegenüberliegend angeordneten Handgriffen 80. Wie am besten aus Fig. 1 und 10 hervorgeht,
weist das Tablett 60 einen zentralen Gitterbereich 62 auf, der eine Vielzahl Abflussschlitze 64 aufweist. Die Abflussschlitze 64 sind von nach unten verengten Rändern 66 begrenzt. Das Tablett 60 ist an seinem Umfang von peripheren Seitenleisten 68 und peripheren Stirnleisten 70 begrenzt, die vom zentralen Gitterbereich 62 nach aussen vorkragen. An jeder Stirnseite des Tabletts 60 steht am Ende der Seitenleisten 68 ein Paar Tragarme 74 nach oben ab. Auf diese Weise bildet jedes Paar Tragarme 74 eine Tragvorrichtung, deren Zweck später erläutert wird. Bei dem beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Tragarme 74 im wesentlichen von rechteckigem Querschnitt und weisen nahe der Oberseite ein Schwenkloch 76 auf. Die Tragarme 74 erstrecken sich auch von der Tablettunterseite nach unten und weisen dort eine Vertiefung 98 auf. Von der Tablettunterseite springen auch mehrere Verstärkungsrippen 72 nach unten vor, die
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dem Tablett 60 die erforderliche Festigkeit verleihen und Abstützungen für den zentralen Gitterbereich 62 schaffen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Handgriffe 80 im wesentlichen rechteckig und bestehen aus einander gegenüberliegenden von Hand ergreifbaren horizontalen Schenkeln 82a und 82b, die über gekrümmte Eckbereiche mit einander gegenüberliegenden vertikalen Schenkeln 86 verbunden sind. Wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, ist jeder Schenkel 86 im Querschnitt im wesentlichen rechteckig und besitzt eine nach innen vorspringende Verstärkungsrippe 88. Zur Bildung von Gelenken passen entsprechende Schwenkzapfen 90 in die Schwenklöcher 76 der Tragarme 74. Gemäss Fig. 9 sind die horizontalen Schenkel 82a und 82b im Querschnitt im wesentlichen rechteckig und weisen eine senkrecht nach innen abstehende Verstärkungsrippe 84 auf.
An dem von Hand ergreifbaren horizontalen Schenkel 82b ist ein Vorsprung 92 vorgesehen, der mit einer Vertiefung 94 in der Stirnleiste 70 unter Bildung einer ersten Rasteinrichtung zusammenwirkt. An jedem vertikalen Schenkel 86 ist ein Vorsprung 96 vorgesehen, der mit einer Vertiefung 98 im Tragarm 74 unter Bildung einer zweiten Rasteinrichtung zusammenwirkt. Der Zweck dieser beiden Rasteinrichtungen 92, 94 und 96,98 wird später erläutert.
Wie am besten aus Fig. 2, 3,4 und 7 ersichtlich, sind die Handgriffe 80 zwischen zwei Stellungen verschwenkbar. In einer dieser Stellungen (Fig. 6) ist das Tablett 60 am Boden 14 des Behälters angeordnet und bietet den grösstmöglichen Lagerraum über dem Tablett 60. Gemäss Fig. 11 ruht dabei der zentrale Gitterbereich 62 mit den Verstärkungsrippen 72 auf den Boden 14 auf, sodass unter dem Gitterbereich 62 ein Raum zur Aufnahme von Flüssigkeit vorhanden ist. In dieser Stellung werden auf dem Tablett 60 gelagerte Lebensmittel im Behälter 12 ausser Berührung mit dessen Boden 14 und somit ausser Berührung mit jeglicher angesammelter Feuchtigkeit gehalten. Wie am besten aus Fig. 6 und 7 hervorgeht, sind in dieser Stellung des Tabletts 60 die horizontalen Schenkel 82a jedes Handgriffes 80 neben dem Dichtrand 20 des Behälters 12 angeordnet. Auf diese Weise ist es leicht möglich, die horizontalen Schenkel 82a der Handgriffe 80 von Hand zu erfassen und die Tablettanordnung 50 aus dem Behälter 12 herauszuheben.
Gemäss Fig. 8 und 9 ist der gegenüberliegende horizontale Schenkel 82b nächst der Stirnleiste 70 angeordnet. Der Vorsprung 92 an diesem Schenkel 82b und die Vertiefung 94 wirken dabei nach Art einer Rastverbindung zusammen, wodurch die Handgriffe 80 in im wesentlichen vertikaler Stellung gehalten werden. Wenn der Handgriff 80 in Stellung geschwenkt wird, so ermöglicht eine geringe Ausbiegung der auskragenden Stirnleiste 70, dass der Vorsprung 92 in die Vertiefung 94 eingreift. Dies ist insbesondere vorteilhaft,
wenn das Tablett 60 auf eine Tischplatte oder andere Unterlage gestellt wird. Es ist zu beachten, dass bei im Behälter 12 angeordneter Tablettanordnung 50 jeder Handgriff 80 neben einer der Stirnwände 18 liegt, sodass der Handgriff 80 durch Anlage an der Stirnwand 18 gegen Verschwenkung gesichert ist. Somit bleibt der Handgriff 80 selbst dann in im wesentlichen vertikaler Stellung, wenn die Rasteinrichtung 92, 94 ausser Eingriff ist.
Gemäss Fig. 2 und 3 sind die Handgriffe 80 aus ihrer in Fig. 6 und 7 dargestellten Stellung in eine Stellung schwenkbar, in der das Tablett 60 angenähert in der Mitte zwischen dem Boden 14 und dem Dichtrand 20 angeordnet ist. In dieser Stellung ist das Tablett 60 auf den vertikalen Schenkeln 86 abgestützt, wobei der horizontale Schenkel 82a auf dem Boden 14 aufruht. Auf diese Weise ist ein Doppelbehälter zur Lagerung von Lagergut in dem unter dem Tablett 60 befindlichen Raum sowie in dem über dem Tablett 60 befindlichen Raum geschaffen. In diesem Zustand können die Behälteranordnung 10 und die Tablettanordnung 50 zum Kochen von Lebensmitteln, wie Fisch, verwendet werden, wobei der von der siedenden Flüssigkeit aufsteigende Dampf zum Kochen des im Tablett 60 befindlichen Lebensmittels dient. Die Abflussschlitze 64 im Tablett 60 ermöglichen das Aufsteigen des Dampfes rund um das Lebensmittel. Der horizontale Schenkel 82b jedes Handgriffes 80 ist nahe dem Dichtrand 20 des Behälters 12 angeordnet, sodass die Tablettanordnung 50 ohne weiteres aus dem Behälter 12 herausgehoben werden kann.
Wie am besten aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, wirken die Vorsprünge 96 an den vertikalen Schenkeln 86 mit den Vertiefungen 98 in den Tragarmen 74 zur Bildung einer Rasteinrichtung zusammen, welche die Handgriffe 80 in im wesentlichen vertikaler Stellung hält. Das Einrasten der Vorsprünge 96 in die jeweilige Vertiefung 98 wird durch geringes Ausbiegen derjenigen Abschnitte der Tragarme 14 ermöglicht, die die Vertiefungen 98 aufweisen, wenn der Handgriff 80 in seine jeweilige Stellung verschwenkt wird. Wie bereits erwähnt, ist dies besonders dann von Vorteil, wenn das Tablett 60 auf eine Tischplatte oder andere Unterlage aufgestellt wird. Es ist auch zu beachten, dass bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Tablettanordnung 50 ihre Seitenstabilität dadurch erhält, dass die vertikalen Schenkel 86 sehr nahe den Tragarmen 14 über deren gesamte Länge verlaufen. Wenn die Tablettanordnung 50 im Behälter angeordnet ist, so liegt jeder Handgriff 80 neben einer Stirnwand 18, sodass ein Verschwenken des Handgriffes 80 infolge der Anlage an der Stirnwand 18 unmöglich ist.
Daher verbleiben die Handgriffe 80 selbst dann in ihrer im wesentlichen vertikalen Stellung, wenn die Rasteinrichtung gelöst ist.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Anordnung zur Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln, bestehend aus einem Behälter mit einem Boden und jeweils einander gegenüberliegenden Seitenwänden sowie Stirnwänden, die in einem Dichtrand enden, aus einem Deckel für den Behälter, der ein auf den Dichtrand passendes umfängliches Dichtglied aufweist, und aus einem in dem Behälter entnehmbar angeordneten Tablett mit Tragarmen, an denen über Gelenke zwei Handgriffe mit jeweils einem Paar einander gegenüberhegenden, von Hand ergreifbaren Abschnitten schwenkbar angebracht sind, wobei die Handgriffe bezüglich der Tragarme zwischen einer ersten Stellung, in der das Tablett auf dem Boden des Behälters angeordnet ist, und einer zweiten Stellung schwenkbar sind, in der das Tablett an einer Stelle zwischen Boden und Dichtrand angeordnet ist, und wobei in jeder dieser beiden Stellungen jeweils einer der von Hand ergreifbaren Abschnitte jedes Handgriffes nahe dem Dichtrand angeordnet ist, um das Einsetzen und Entnehmen des Tabletts in den bzw. aus dem Behälter zu erleichtern.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Handgriff ein Paar einander gegenüberhegende Schenkel aufweist, über die die von Hand ergreifbaren Abschnitte miteinander verbunden sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tragarme vom Tablett paarweise nach oben erstrecken und jeweils ein Paar Tragarme einen der Handgriffe trägt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gelenk von einem am Schenkel des Handgriffes angeordneten Schwenkzapfen und von einer Öffnung im Tragarm gebildet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Handgriffe und das Tablett erste und zweite Rasteinrichtungen aufweisen, um die Handgriffe in ihrer ersten bzw. zweiten Stellung zu halten.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rasteinrichtung aus einem Vorsprung an dem von Hand ergreifbaren Abschnitt des Handgriffes und aus einer mit dem Vorsprung zusammenwirkenden Vertiefung im Tablett besteht.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Rasteinrichtung aus einem Vorsprung an wenigstens einem der Schenkel des Handgriffes und aus einer mit dem Vorsprung zusammenwirkenden Vertiefung in wenigstens einem der Tragarme besteht.
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- 1987-09-23 SG SG777/87A patent/SG77787G/en unknown
- 1987-10-06 KE KE3774A patent/KE3774A/xx unknown
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1988
- 1988-02-04 HK HK106/88A patent/HK10688A/xx not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |