CH668200A5 - Bearbeitungseinrichtung fuer eine maschine zum behandeln von getreidekoernern. - Google Patents

Bearbeitungseinrichtung fuer eine maschine zum behandeln von getreidekoernern. Download PDF

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CH668200A5
CH668200A5 CH1114/85A CH111485A CH668200A5 CH 668200 A5 CH668200 A5 CH 668200A5 CH 1114/85 A CH1114/85 A CH 1114/85A CH 111485 A CH111485 A CH 111485A CH 668200 A5 CH668200 A5 CH 668200A5
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Felipe-Garces Salete
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Salete Garces Felipe
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Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungseinrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Mit Luft durchspülte Maschinen zum Schälen, Polieren oder Anweissen von Getreidekörnern sind wohl bekannt und es existieren viele Typen davon im Handel.
Jedoch haben viele dieser vorbekannten Maschinen zum Schälen und/oder Polieren von Getreidekörnern einen Aufbau, aufgrund von welchem sie in mehreren Stufen arbeiten
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müssen, nämlich in einem Schälvorgang und einem Polier-und/oder Anweissvorgang; hierbei ist festzuhalten, dass die zuerst zum Zuge kommenden Schälmaschinen vollständig geschälte Körner an die Poliermaschinen liefern müssen,
weil letztere nicht im Stande sind, ungeschälte Körner zu verarbeiten; weiter ist noch zu vermerken, dass der Schälvorgang meistens in mehreren Schritten durchgeführt werden muss, die oft in Tandems von Schälmaschinen und/oder in Kombinationen von Schälmaschinen und nachgeschalteten Maschinen zum Aussortieren von ungeschälten Körnern durchgeführt werden.
Poliermaschinen sind auch in mehreren Typen bekannt, wobei aber wenige dazu im Stande sind, ein zusätzliches Schälen der Körner durchzuführen zwecks Vermeidens der Notwendigkeit des Anschliessens von Maschinen zum Aussortieren von ungeschälten Körnern.
Unseres Wissens gibt es nur eine einzige Maschine, die im Stande ist, in einem einzigen kombinierten Vorgang das Schälen und das Polieren durchzuführen, nämlich jene, die in der US-PS 4 292 890 beschrieben ist. Diese bekannte Maschine zeichnet sich gegenüber anderen bekannten Maschinen auch aus durch das Vorhandensein eines neuen Typs einer Sieb- und Rotoreinheit, deren zylindrischer Rotor zwei besonders ausgebildete Messer besitzt, die tangential angeordnet sind.
Nun ist daraufhinzuweisen, dass auch diese fortgeschrittene Maschine voraussetzt, dass ein vorangehendes Schälen an den Körnern durchgeführt worden ist, weil sie selbst nicht im Stande ist, den ganzen Schälvorgang und dazu auch noch das Polieren in einem Schritt durchzuführen.
In den vergangenen Entwicklungsbestrebungen ist viel Wert darauf gelegt worden, eine Maschine mit einer Bearbeitungseinrichtung zu entwickeln, die im Stande wäre, in einem einzigen Schritt das vollständige Schälen und das Polieren der Körner in einem einzigen Schritt durchzuführen, was mit mannigfaltigen Schwierigkeiten verbunden ist.
Ein besonderer Schwerpunkt bei dieser Entwicklungsarbeit liegt in der Bereitstellung einer Bearbeitungseinrichtung mit einem geeigneten Rotor und einer Abrieb- und Siebanordnung.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss primär in einer Ausbildung gesehen, wie sie im Patentanspruch 1 definiert ist. Inbezug auf weitere Besonderheiten von Aus-führungsformen der Sieb- und Rotormittel wird auf die abhängigen Ansprüche hingewiesen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise beschrieben. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer aus Sieben und Siebhaltern bestehenden Untereinheit als Teil einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 2 einen Aufriss eines zugehörigen Rotors,
Fig. 3 einen Längsschnitt dieses Rotors,
Fig. 4 einen Querschnitt dieses Rotors,
Fig. 5 einen Querschnitt der ganzen Sieb- und Rotoreinheit,
Fig. 6 einen der Fig. 5 ähnlichen Querschnitt einer Ausführungsvariante,
Fig. 7 einen der Fig. 5 ähnlichen Querschnitt einer anderen Ausführungsvariante, und
Fig. 8 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsvariante.
Die hier vorgeschlagene Sieb- und Rotoreinheit ist bestimmt zur Verwendung in einer vorbekannten Kornschäl-und/oder Poliermaschine, eignet sich aber ganz besonders für den Einbau in der Maschine nach der schon erwähnten US-PS 4 292 890, auf die hiermit ausdrücklich verwiesen wird. Trotz der eben angeführten allgemeinen Verwendbarkeit ist immerhin daraufhinzuweisen, dass die Maschine eine solche sein sollte, die luftdurchspült ist.
In typischen Ausführungsformen wird die Siebeinheit mindestens angenähert zylindrische Form haben; es kommen aber auch stumpfkegelförmige und stumpfpyramidale Gestalten in Frage.
Die Ausbildung des Siebmittels samt den zugehörigen Verbindungsmitteln ist für ein typisches Ausführungsbeispiel in der Fig. 1 dargestellt und zusammenfassend mit 10 bezeichnet. Man erkennt dort die oberen und unteren Beendungen 31, die beide aus Ringabschnitten zusammengesetzt sind, welche durch Schweissen oder sonstwie mit vertikalen U-Profilstäben 32 verbunden sind zur Bildung des im wesentlichen zylindrischen Siebhalters. Zwischen den Stäben 32 befinden sich Siebglieder 13 und gleichviele Abreibglieder 14. Allgemein ausgedrückt kann die Anzahl der Siebglieder
13 und Abreibglieder 14 von der Einzahl (wie in der Variante nach Fig. 8 gezeigt) bis hinauf zu einer vernünftig grossen Vielzahl variieren.
Jedes Siebglied 13 hat eine angreifende Partie 41 (Fig. 1), die flach oder gekrümmt sein kann, je nach der gewünschten Querschnittsform der Siebeinheit 10. An diese angreifende Partie 41 schliesst sich bei jedem ihrer Längsränder ein Flansch 42 an, der etwa rechtwinklig absteht und an den sich ein zweiter Flansch 43 anschliesst, der wiederum rechtwinklig anschliesst, so dass zwei benachbarte Siebglieder 13 mit diesen Flanschen hinter zwischengelegenen Abreibgliedern
14 befestigbar sind, und zwar unter Zuhilfenahme von Zwischenstücken 50, so wie dies in den Fig. 1 veranschaulicht ist. Die Abreibglieder 14 liegen als längliche Blöcke vor, die vorzugsweise auf ihrer Rückseite mit einem metallischen Deckel versehen sind; letzterer hat auch die Gestalt eines U-Profilstabes mit einem Steg 47 und zwei Flanschen 48,49, welch letztere in dem zugehörigen Abreibglied 14 eingebettet sind und an die Flansche 42,43 der benachbarten Siebglieder 13 angepresst sind, um das ganze zusammenzuhalten. Jedes der Abreibglieder 14 besteht im wesentlichen aus einem Abrasivstoff wie z.B. Schmiergelstein, könnte anstattdessen aber aus metallischen Gliedern mit Nuten und/oder Zähnen, ähnlich wie bei Feilen, bestehen. Sie dienen ja dazu, energisch abreibend auf Körner einzuwirken, die in die Behandlungskammer 9 der Einheit eingeführt worden sind, welche Kammer zwischen der Sieb- und Abreibeinheit einerseits und dem Rotor andererseits vorliegt. Durch die Abreibwirkung soll das Schälen und das Polieren der Körner bewirkt werden.
Jedes abreibende Element 14 ist am Stegteil eines zugehörigen U-Profilstabes 32 mittels einer Schrauben- und Mutternverbindungsvorrichtung 33 befestigt, wie noch im einzelnen zu beschreiben sein wird.
Der Rotor der Rotor- und Siebmittel ist im einzelnen in den Fig. 2, 3 und 4 veranschaulicht in einer Ausführungsform, die im Grossen und Ganzen zylindrische Form hat, die aber, wie schon erwähnt, in einer Variante z.B. im wesentlichen, stumpfkegelförmig sein könnte. Der dargestellte Rotor hat einen hohlzylindrischen Körper 11 mit zentralem Hohlraum 20 für das Leiten von Luft und mit mindestens einem Paar von diametral gegenüberliegenden Radialbohrungen 21, die dazu dienen, solche Luft in die Behandlungskammer 9 übertreten zu lassen; an der Aussenmantelfläche des Rotorkörpers ist mindestens ein Paar von Längsnuten 51, 52 vorhanden, die einander diametral gegenüberliegen und zur Aufnahme von Abreibeinsätzen 91 dienen, so wie dies noch unter Bezugnahme auf Fig. 5 näher beschrieben wird. Zur Festsetzung der Einsätze 91 dienen Schraubbolzen 93, die mit ihrem Kopf an einem zum Einsatz gehörenden und in ihm eingebetteten U-Profilstab 94 anliegen und die mit ih5
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rem Gewindeteil in zugehörige Gewindebohrungen des Rotorkörpers 11 eingreifen.
Der Rotorkörper 11 ist konzentrisch zum Siebmittel 10 angeordnet; die an ihm befestigten Abreibeinsätze 91 befinden sich in einem geeigneten Radialabstand von den feststehenden Abreibgliedern 14, so dass sich im Betrieb eine energische Reibwirkung auf die Körner des behandelten Gutes ergibt, welche in die Behandlungskammer 9 eingeführt worden sind.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 werden nunmehr verschiedene Möglichkeiten der Befestigung der Abreibglieder 14 an den U-Profilstäben 32 des Siebhalters und zur Befestigung der Siebglieder 13 beschrieben. In der Fig. 5 sind fünf U-Profilstäbe 32 des Typs A dargestellt. Bei ihnen ist ein Abreibglied an einem metallischen U-Profllstab 47 befestigt, z. B. durch Schweissen oder Kleben; der Kopf 99 einer Schraube 98 ist an diesem Profilstab 47 angeschweisst beim Boden des Abreibgliedes 14. Die Schraube durchsetzt eine zugehörige Bohrung des Stabes A und eine Unterlagscheibe
97 hegt an der Aussenseite dieses Stabes an unter Einwirkung einer Mutter 100, die auf die Schraube 98 aufgeschraubt ist, um dadurch das Abreibglied 14 gegen den Boden des Stabes A zu spannen, wobei gleichzeitig die Flansche 43 der benachbarten Siebglieder 13 eingeklemmt werden, so wie dies unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben wurde.
Beim U-Profilstab 32 des Typs B ist ein metallisches Stück 102 vorgesehen, das eine Ringnut 103 hat, neben einem Flansch 101, wobei in der Ringnut 103 der Rand einer Bohrung im Profilstück B aufgenommen ist. Die Schraube
98 ist in das Metallstück 102 eingeschraubt und die Mutter 100 gegen das metalüsche Stück angezogen, um so das Abreibglied 14 im Profilstück B zu fixieren. Vorzugsweise sind auch Unterlagscheiben 96 vorgesehen, um gegen die Flansche 43 der Siebglieder 13 zu drücken und so das Ganze zusammenzuhalten. Es kann jedoch die Fixierung der Siebglieder 13 erreicht wrden durch das Anordnen eines geeigneten Festhalteteiles zwischen dem Teil 42 des Flansches der Siebglieder und dem entsprechenden Teil des Profilstabes 32, beispielsweise in Form eines Bolzens oder eines Lappens und einer komplementären Verzahnung zwischen den beiden Gliedern, zwecks Fixierung des Siebgliedes ohne dass Unterlagsscheiben wie 96 zwischen die Glieder eingesetzt werden müssten, falls die Lage des Abreibgliedes 14 radial einwärts der Siebglieder 13 eingestellt ist wie beim Profilstab B nach Fig. 5.
Bei dem Profilstab 32 des Typs C ist eine nachgiebige Halterung vorgesehen, bei der eine Druckfeder 104 mit ihrem einen Ende auf einer äusseren, an der Aussenseite des Profilstückes 32 befestigten Schale 107 aufliegt, und mit ihrem anderen Ende auf einem Metallstück 47 aufliegt, das am Boden des Abreibgliedes 14 vorgesehen ist, wie in Fig. 5 gezeigt. Die auf die Schraube 98 aufgeschraubte Mutter 100 drückt die Feder 104 zusammen und fixiert so die Lage des Abreibgliedes 14; dieses kann somit in Betrieb gegen den Widerstand der Feder 104 zurückweichen.
Beim Profilstab 32 des Typs D ist ein Schraubteil 106 vorgesehen, der in eine umgekehrte Kappe 105 eingeschraubt ist, die an der Aussenseite des Profilstabes angebracht ist und ein Innengewinde hat, in welches die Schraube 98 eingreift.
Nebst den eben beschriebenen Halterungen sind noch andere denkbar.
Der Rotor 11 kann auch am Boden der Nuten 51 und 52 die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Anordnungen aufweisen, bei denen zum Fixieren der Abreibeinsätze 91 Schrauben 93 vorgesehen sind, die in den Rotorkörper 11 eingeschraubt sind, wobei am Boden des Einsatzes 91 ein metallisches Teil 94 befestigt sein kann, auf welches der Kopf 108 der Schraube 93 einwirkt. Es können eine oder mehrere Zwischenscheiben 95 beim Boden der Nuten 51 bzw. 52 eingesetzt sein, zwischen dem Metallteil 94 und dem Nutenboden, damit die Einsätze in mehr oder weniger grossem Abstand von der Rotorachse gelegen sind und dementsprechend mehr oder weniger energisch auf das in der Behandlungskammer 9 enthaltene Gut einwirken.
In der Fig. 6 ist eine Ausführungsvariante der Siebuntereinheit veranschaulicht, die acht Abreibglieder 14 und acht zwischengesetzte Siebglieder 13 aufweist, die je unter sich gleich sind. Die Anbringung an den U-Profilstäben 32 unterscheidet sich von jener nach Typ A in Fig. 5 dadurch, dass bei mindestens einem Paar E, E' von Abreibgliedern 14 Unterlagscheiben 96 vorgesehen sind, damit sich an den entsprechenden Abreibgliedem eine verstärkte Reibwirkung ergibt.
Bei einem der Abreibeinsätze 91 des Rotors 11 können auch eine oder mehrere Unterlagscheiben 95 vorgesehen sein, um die Wirkung dieser Glieder auf die in der Kammer enthaltenen Körner zu verstärken; so werden z.B. gewisse Arten von Reiskörnern nicht nur geschält sondern auch poliert und angeweisst.
Die Fig. 7 veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsform, in welcher die Mittel zur Anbringung der Abreibglieder 14 an den U-Profilstäben 32 gleich ausgeführt sind, wie für die Stäbe des Typs A der Fig. 5. Das charakteristische dieser Ausführungsform liegt aber darin, dass gewisse der Abreibglieder 14 eine flache Wirkfläche 110 haben, die etwa tangential zum Wirkkreis verläuft, wogegen andere Abreibglieder 14 eine flache Wirkfläche 111 haben, die zu einer Tangente zum Wirkkreis geneigt ist, so dass die Körner des Gutes bei der Behandlung, d.h. Wanderung von der vorderen zur Hinteren Kante der Wirkfläche, zunehmend komprimiert werden (der Rotor 11 dreht sich im Uhrzeigersinn). Die Elemente mit entweder tangentialer oder schräggestellter Wirkfläche sollten in gleicher Ausführung immer paarweise einander gegenüberliegend vorgesehen sein, etwa wie in Fig. 7 gezeigt.
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein einziges Abreibglied 14 und ein einziges Siebglied 13 vorhanden sind; beide haben grösstenteils halbzylindrische Gestalt, aber mit Flanschen 42 an den achsparallelen Rändern, wobei solche Flansche 114 an Auflageflächen von etwa V-förmig genuteten Leisten 113 aufliegen und durch eine passende Klemmleiste 115 festgehalten sind. Diese ist mit mindestens einer angeschweissten Schraube 98 versehen, die eine an der Aussenseite der Leiste 113 aufliegende Mutter trägt.
In dieser Ausführungsform ist eine Mehrzahl von zueinander parallelen Verstärkungsringen 53 vorgesehen, die in verschiedenen Höhen des Siebhalters 12 angeordnet sind und dazu dienen, Deformationen des halbzylindrischen Siebgliedes 13 entgegenzuwirken. Ausserdem sind vorzugsweise an der Innenoberfläche des Siebgliedes 13 Zähne 68 vorgesehen, die einwärts ragen und dazu dienen, eine Reibwirkung auf die Körner des in der Behandlungskammer 9 befindlichen Gutes auszuüben.
Man sieht, dass auch in dieser Ausführungsform in Um-fangsrichtung ein Abreibglied und ein Siebglied in Umfangs-richtung miteinander alternieren. In den vorhin beschriebenen Ausführungsformen alternieren mehrere Abreibglieder (in jeder gewünschten Anzahl) mit Siebgliedern in der Um-fangsrichtung. Wie schon erwähnt wurde, ist es möglich, durch die Anordnung von Unterlagsscheiben zwischen dem Steg der U-Profilstäbe 32 und den zugehörigen Abreibgliedern 14 diese letzteren in mehr oder weniger grossem Achsabstand festzuhalten, beispielsweise in gleich grossem Abstand wie die Siebglieder oder in kleinerem Achsabstand oder in einer Anordnung in der bei einem Paar der Abstand
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Die Art der Befestigung der Abreibglieder und der Siebglieder in den U-Profilstäben des Siebhalters gibt die Möglichkeit des Wegnehmens von einem oder mehreren Siebgliedern nach erfolgtem Lösen einer verhältnismässig kleinen Anzahl von Schrauben oder Muttern. Allenfalls beschädigte Siebglieder können also leicht ersetzt werden. Die erfin-dungsgemässe Einrichtung eignet sich sehr gut zum Schälen, Polieren und Anweissen von verschiedenen Arten von Körnern, von Samen und dgl., insbesondere von Reiskörnern. Die Gesamtgestalt kann zylindrisch oder stumpfkegelförmig sein und kann bei horizontaler, vertikaler oder geneigter Lage der Achse verwendet werden.
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Die Einheit eignet sich besonders gut zum Gebrauch in Maschinen zum Polieren von angekochten Reiskörnern, die bekanntüch eine grosse Härte und einen grossen Fettgehalt aufweisen und die bei Behandlung in vorbekannten Maschinen mindestens fünf Stufen durchlaufen müssen, um genügend poliert zu sein, wobei ausserdem Luft durchgespült werden muss, um das abgeriebene Material zu entfernen.
Wenn die erfmdungsgemässe Einrichtung beispielsweise in einer Maschine des in der US-PS 4 292 890 beschriebenen Typs verwendet wird, so kann mit ihr körniges Material von grosser Härte und mit sehr hohem Fettgehalt poliert werden, in einem einzigen Vorgang; dies dank der Möglichkeit des Einstellens der Reibwirkung auf die Körner, wie oben beschrieben.
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6 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

668200 PATENTANSPRÜCHE
1. Bearbeitungseinrichtung für eine Maschine zum Behandeln von Getreidekörnern, mit einem Rotor und einer Abreib- und Siebanordnung, gekennzeichnet durch Siebhaltemittel (32, 50) mit einem oberen und einem unteren Rand und einer Anzahl von geradlinigen U-Profilstäben (32), deren obere Enden zur Bildung des oberen Randes verbunden sind und deren untere Enden zur Bildung des unteren Randes verbunden sind, wobei die Abreib- und Siebanordnung mindestens ein Abreibglied (14) und ein Siebglied (13) aufweisen, die innenseitig durch die Siebhaltemittel (32, 50) gestützt sind und das Siebglied (13) eine Vielzahl von gleich-mässig verteilten Schlitzen (67) aufweist, die alternierend mit mindestens einem Abreibglied (14) angeordnet sind, wobei die Seitenränder des Siebgüedes (13) als Flansche (42) ausgebildet sind, die komplementär in die U-Profilstäbe (32) eingeführt sind und die Wände und den Boden der U-Profilstä-be (32) berühren, durch eine Vielzahl von Festhalteteilen (98, 99, 100) zur Lagefixierung des bzw. jedes Abreibgliedes (14) im Zwischenraum zwischen benachbarten Flanschen (42) des oder der Siebglieder (13); wobei der Rotor drehbar und konzentrisch innerhalb der Abreib- und Siebanordnung (14, 13) angeordnet ist und sich zusammensetzt aus mindestens einem Rotorkörper (11) mit zwei diametral gegenüberliegend angeordneten, axial verlaufenden Nuten (52) an seiner Oberfläche und aus zwei Abreibeinsätzen (91), die in den genannten Nuten (52) untergebracht sind, wobei diese Abreibeinsätze (91) eine genügend grosse Dicke haben, um aus den Nuten (52) herauszuragen, derart, dass bei Drehung des Rotors innerhalb der Abreib- und Siebanordnung (14,13) eingeführtes, zu behandelndes Gut getragen und einer Abreibeinwirkung zwischen den Abreibgliedern (14) der Abreib-und Siebanordnung (14,13) und den Abreibeinsätzen (91) des Rotorkörpers (11) unterworfen wird, damit die Körner des Gutes vollständig geschält und poliert werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebhaltemittel und der Rotor im wesentlichen hohlzylindrisch bzw. zylindrisch sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebhaltemittel und der Rotor im wesentlichen stumpfkegelförmig sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei bis acht Siebglieder (13) und die gleiche Anzahl Abreibglieder (14) alternierend angeordnet sind, wobei jedes Siebglied (13) an einem der U-Profilstäbe (32) befestigt ist, unter Einklemmen der Flansche (42) von zwei benachbarten Siebgliedern (13) zum Halten derselben.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. jedes Abreibglied (14) einen Abschnitt (3) hat, der in den U-Profilstäben (32) eingesetzt ist und die Flansche (42) des Siebgliedes (13) zwischen dem Boden der U-Profilstäbe (32) und den Oberflächen des genannten Abschnittes des Abreibgliedes (14) einklemmt.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreibglieder (14) in den genannten Zwischenräumen angeordnet und mittels einer Vielzahl von mit Gewinden versehenen Festhalteteilen (98,99,100) gehalten sind, wobei die Radialposition der Abreibglieder (14) verstellbar ist durch das Ausmass des Spannens der mit Gewinde versehenen Festhalteteile (98,99,100), wobei mindestens eine Unterlagscheibe (97) zwischen das Abreibglied und den Boden des U-Profilstabes (32) zum Fixieren dieser eingestellten Radialposition eingesetzt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Nuten (52) des Rotorkörpers (11) eingesetzten Abreibeinsätze (91), in diesen Nuten mittels einer Mehrzahl von mit Gewinde versehenen Festhalteteilen (93,
94) festgehalten sind, wobei die radiale Lage der Abreibeinsätze (91) einstellbar ist durch das Ausmass des Anziehens dieser Festhalteteile (93,94) und wobei mindestens eine Unterlagscheibe (95) zwischen dem Abreibeinsatz (91) und dem Boden der den Einsatz aufnehmenden Nut (52) zum Fixieren der eingestellten Lage eingesetzt ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreibglieder (14) mittels mit Gewinde versehenen Festhalteteilen (98,99,100) an den U-Profilstäben (32) festgehalten sind, wobei die radiale Lage der Abreibglieder (14) einstellbar ist durch das Ausmass des Anspannens der Festhalteteile (98, 99,100) und wobei Druckfedern (104) vorgesehen sind für das Radialeinwärtsdrücken der Einsätze innerhalb der Siebhaltemittel zum elastisch nachgiebigen Fixieren der eingestellten Lage des Abreibgliedes (14).
9. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebglieder (13) eben sind und in Verbindung mit den Abreibgliedern (14) den polygonen Innenquerschnitt der Abreib- und Siebanordnung bestimmen.
10. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebglieder (13) in Querrichtung gekrümmt sind und in Verbindung mit den Abreibgliedern (14) die hohlzylindrische Form der Abreib- und Siebanordnung bestimmen.
11. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreibglieder (14) aus länglichen Blöcken bestehen, die mit einer der Seitenflächen dem Rotorkörper (11) gegenüberliegen.
12. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreibglieder (14) aus länglichen Blöcken bestehen, die mit einer schräggestellten Fläche dem Rotorkörper (11) gegenüberliegen, wobei die Höhe der schräggestellten Fläche in Drehrichtung des Rotorkörpers zunimmt.
13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Siebglied (13) und ein Abreibglied (14) vorgesehen sind, die halbzylindrisch ausgebildet sind und dass die Siebhaltemittel eine halbzylindrische Platte (112) aufweisen als Auflage für das halbzylindrische Abreibglied (14) sowie eine Mehrzahl von Halbringen (53) als Auflage für das halbzylindrische Siebglied (13).
14. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreibglieder (14) und die Einsätze (91) am Rotorkörper (11) aus Schleifblökken bestehen.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreibglieder (14) und -ein-sätze (91) am Rotorkörper (11) aus Metallblöcken bestehen, die eine geriefte Fläche haben, wobei die geriefte Fläche der Abreibglieder (14) je einer gerieften Fläche eines der Abreibeinsätze (91) gegenüberliegt.
16. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Siebglieder (13) mit Verzahnungen (68) über seiner ganzen Fläche versehen ist.
CH1114/85A 1984-05-14 1985-03-12 Bearbeitungseinrichtung fuer eine maschine zum behandeln von getreidekoernern. CH668200A5 (de)

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