CH668938A5 - Bogen-druckmaschine, bei welcher die einzelnen bogen aus der ruhelage heraus auf die umfangsgeschwindigkeit des ersten zylinders der druckmaschine beschleunigt werden. - Google Patents

Bogen-druckmaschine, bei welcher die einzelnen bogen aus der ruhelage heraus auf die umfangsgeschwindigkeit des ersten zylinders der druckmaschine beschleunigt werden. Download PDF

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CH668938A5
CH668938A5 CH3527/85A CH352785A CH668938A5 CH 668938 A5 CH668938 A5 CH 668938A5 CH 3527/85 A CH3527/85 A CH 3527/85A CH 352785 A CH352785 A CH 352785A CH 668938 A5 CH668938 A5 CH 668938A5
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CH
Switzerland
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cylinder
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printing
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Application number
CH3527/85A
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English (en)
Inventor
Willi Weisgerber
Michael Alan Whelan
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Miller Johannisberg Druckmasch
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00—Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10—Combinations of transfer drums and grippers
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00—Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/12—Adjusting leading edges, e.g. front stops

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Bogen-Druckmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In vielen Fällen soll die Bogenzuführungsgeschwindig-keit (das hängt hauptsächlich von der Art des Druckguts ab) etwas grösser sein als die Umfangsgeschwindigkeit des ersten Zylinders der Druckmaschine, damit sich der Bogen, gebremst durch die Papieranschläge, etwas aufwölbt, d.h. eine Art Buckel bildet, ehe er sich, von den Zylindergreifern mitgenommen, um den Zylinder legt. Damit soll ein glattes Anliegen des Bogens an den Papieranschlägen, also den Anlegemarken, gewährleistet werden.
Die Rollenanlage, oder andere greiferlose Anlagesysteme, bei denen sich die Papieranschläge (Anlegemarken) im rotierenden Anlagezylinder befinden, haben gegenüber der Schwinganlage oder anderen, mit Greifern arbeitenden Anlagesystemen den Vorteil der Möglichkeit, dass die Vorderkante des Bogens, abgesehen von einer völüg geraden Anlagelinie, auch konkav, konvex oder schief gestaltet werden kann.
Hierzu ist, jedenfalls bei vielen Druckgut-Arten, die gegenüber der Zylinderumfangsgeschwindigkeit erhöhte Bo-genzuführungsgeschwindigkeit, das sogenannte «overfeed», erforderlich. Die Verformung der Bogenvorderkante bei der ersten Anlage soll bestimmten Fehlerscheinungen entgegenwirken, die beim Bogendruck, und zwar insbesondere beim Offsetdruck, vorkommen können. Eine dieser Fehlerquellen sind (und das ist unabhängig von der Druckweise) Beschnittdifferenzen an den Bögen. Eine weitere Fehlerquelle tritt ausschliesslich beim Offsetdruck auf; sie hängt unter anderem von dem Einfluss des Feuchtmittels ab und äussert sich in einer Dimensionsveränderung des Bogens, vorwiegend und zunehmend im hinteren Bereich des Bogens. Während des Durchgangs durch die Druckmaschine ändert sich also die Form des Bogens mit dem Druckbild und damit seine Stellung zum Druckbild auf den Druckplatten. Dieses Problem ist insbesondere dann schwerwiegend, wenn zum Beispiel mit zwei- oder mehrmaligem Durchgang gedruckt wird. Zwischen den einzelnen Druckvorgängen vergeht ja einige Zeit, und dabei ist das «Ausfachern» des Bogens besonders deutlich, wenn die Papierlaufrichtung falsch gewählt ist. Als weitere Gründe für die Dimensionsveränderungen des Druckbogens kommen in Frage der Anpressdruck, dem der Bogen in den Druckzonen ausgesetzt wird. Auch sind von einem gewissen Einfluss die klimatischen Verhältnisse und Veränderungen innerhalb des Raums, in welchem sich die Druckmaschine befindet, welche den zu bedruckenden Bogen beeinflussen.
Zum Ausgleich dieser Fehlerquellen ist es bekannt, die Papieranschläge im Anlagezylinder in eine leicht konkave oder aber auch konvexe Form zu bewegen, und dieser Form muss sich dann die Bogenvorderkante zwangsläufig anpassen. Damit wird der Dimensionsveränderung des Bogens entgegengewirkt.
Bei den bekannten Zylinderanlagesystemen wird die die Papieranschläge tragende Registerschiene im Ganzen verbiegbar ausgebildet und an ihren beiden Enden und in der Mitte mit je einer Justierschraube, insgesamt also drei Justierschrauben, versehen, wobei die Justierung mittels dieser drei Justierschrauben eine der gewünschten geometrischen Form wesentlich besser entsprechende, ohne Sprünge durchlaufende konkave oder konvexe Linie ergibt, auf der dann die Papieranschläge liegen. Bei der Justierung arbeitet man gewöhnlich nur mit der mittleren Justierschraube; die beiden äusseren Justierschrauben können benutzt werden, wenn in einem besonderen Fall eine einseitige Verschiebung, also eine Schrägstellung, erwünscht ist. Diese Konstruktion hat aber wiederum den Nachteil, dass man zum Justieren jeweils die Maschine abstellen muss und, nach erfolgter Justierung, wieder anlaufen und sodann den Erfolg der durchgeführten Justierung überprüfen muss, wobei dieser Vorgang unter Umständen mehrfach wiederholt werden muss, weil durchaus nicht in allen Fällen gleich bei der ersten Nachjustierung das gewünschte Ergebnis erreicht wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion zu schaffen, die die geschilderten Nachteile gänzlich vermeidet. Es soll also eine Ausbildung geschaffen werden, bei der eine Nachjustierung auch bei laufender Druckmaschine und sofortiger Beobachtung des Ergebnisses der durchgeführten Justierung möglich ist, ausserdem aber auch die gewünschte Form der Anordnung der Papieranschläge, entweder konkav, konvex oder auch schief, aufrechterhalten bleibt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass jede der Justierschrauben über je einen im ersten Zylinder der Druckmaschine angeordneten Stellmotor mittels Fernsteuerung verdrehbar ist. Zweckmässig ist dabei das zusätzliche Vorsehen einer Anzeigevorrichtung zur Rückmeldung der von jeder Justierschraube eingenommenen Ist-Einstellung und, bei automatischem Betrieb, zur Abschaltung des Stellmotors bei Erreichen der gewünschten Ist-Einstellung.
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Dadurch entfällt also das ziemlich mühsame Hand-Justieren der Justierschrauben, und andererseits ist die Justierung bei laufender Maschine möglich. Ausserdem wird es möglich, bei laufender Maschine das Greiferweiss masslich zu verändern, Schnittkantenveränderungen auszugleichen, und die Stärke des Papierstaus (Buckels) zu verändern.
In Verbindung mit dieser Konstruktion kann die Anordnung so getroffen werden, dass die Stellmotoren durch eine Farbregisterregelung, die in bekannter Weise Bildkanten oder spezielle Drucklinien oder Passmarken vergleicht,
durch Regelsignale automatisch gesteuert werden.
Aus Gründen der Leichtgängigkeit und der Verhinderung eines Verkantens der Registerschiene, empfiehlt es sich, die Justierschrauben in der Registerschiene radial und axial spielfrei mit Wälzlagerungen zu versehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt in Draufsicht denjenigen Teil des ersten Zylinders der Druckmaschine, in dem die Registerschiene mit den Papieranschlägen eingebaut ist.
Fig. 2 zeigt in einem Radialschnitt durch den Zylinder, entlang der in Fig. 1 eingetragenen Linie II—II, eine der Justierschrauben mit ihrem Stellmotor und den sonstigen zugehörigen Bauteilen.
Der erste Zylinder der Druckmaschine (das kann der Druckzylinder selbst oder eine andere, dem Druckzylinder vorgeschaltete Anlagetrommel sein), an dem die Anlage der Bogen 1 erfolgt, ist mit 2 bezeichnet. Die Anlage erfolgt bei den dargestellten Ausführungsbeispielen durch ein Rollenanlagesystem 3; die Bauweise der Bogenanlage hat aber keinen Zusammenhang mit der Erfindung.
Der erste Zylinder 2 der Bogendruckmaschine, an dem die Anlage der Bogen 1 erfolgt, weist eine Vielzahl von Papieranschlägen 4 auf, die sämtlich an einer Registerschiene 5 befestigt sind, die in einer Aussparung 6 im Zylinder 2 mit engem Sitz, aber verschiebbar, gelagert ist. Diese Registerschiene 5 ist mittels dreier Justierschrauben 7, 8 und 9 einstellbar, wobei auch eine unter elastischer Verformung der Registerschiene 5 erfolgende konkave oder konvexe oder auch schräge Einstellung der Registerschiene 5 möglich ist. Die Einstellung jeder der Justierschrauben 7, 8 und 9 erfolgt von je einem in dem Zylinder 2 angeordneten Stellmotor 10 aus. Dieser Stellmotor 10 treibt über ein mit seiner Welle fest verbundenes Ritzel 11 ein Zahnrad 12 an, das mit der Justierschraube (7,8 oder 9) fest verbunden oder aber damit einstückig ausgebildet ist. Da jede Justierschraube 7, 8,9 mit einem Gewinde 13 versehen ist, das mit einem entsprechenden Innengewinde im Zylinder 2 zusammenarbeitet, bewirkt eine Verdrehung der Justierschrauben 7,8,9 durch den Stellmotor 10 über das Ritzel 11 und das Zahnrad 12 eine Axialbewegung der betreffenden Justierschraube und damit eine entsprechende Bewegung der Registerschiene 5. Jede der Justierschrauben 7, 8 und 9 ist in der einen Richtung durch eine Druckfeder 14 und zwischen dem Justierschraubenschaft und der Registerschiene 5 und den Axialwälzlagern 18,19 durch Tellerfedern vorbelastet, wodurch ein Spielausgleich erfolgt. Zwischen jeder Druckfeder 14 und dem Schaft der zugehörigen Justierschraube ist eine Kugel 15 vorgesehen. Jede Justierschraube 7, 8,9 ist sowohl axial als auch radial spielfrei in Wälzlagern 20 und 21 leicht drehbar und auch gegen Verkantung gesichert in der Registerschiene 5 gelagert.
Es ist eine Anzeigevorrichtung zur Rückmeldung der von jeder der Justierschrauben 7, 8 und 9 eingenommenen Ist-Einstellung vorgesehen, die, bei automatischem Betrieb und Vorwahl der gewünschten Ist-Einstellung, auch zur Abschaltung des Stellmotors 10 jeder Justierschraube, wenn diese die gewünschte Ist-Einstellung erreicht hat, dient. Die zu dieser Einrichtung gehörenden Elemente sind in der Zeichnung nicht dargestellt; sie sind allgemein bekannt und können daher von jeder beliebigen, bekannten Bauart sein.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Bogen-Druckmaschine, bei welcher die einzelnen Bogen aus der Ruhelage heraus auf die Umfangsgeschwindigkeit oder eine etwas höher als diese liegende Geschwindigkeit des ersten Zylinders der Druckmaschine beschleunigt werden, wobei dieser Zylinder eine Mehrzahl von von einer Registerschiene getragenen Papieranschlägen aufweist, und wobei die Registerschiene aus ihrem normalerweise geraden Verlauf heraus mittels mindestens dreier Justierschrauben verstellbar ist, von denen zwei im Bereich der beiden Enden der Registerschiene und eine in der Mitte derselben an dieser angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Justierschrauben (7, 8,9) über je einen im ersten Zylinder (2) der Druckmaschine angeordneten Stellmotor (10) mittels Fernsteuerung verdrehbar ist.
2. Druckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmotoren (10) durch eine Farbregisterregelung, die Bildkanten oder spezielle Drucklinien oder Passmarken vergleicht, durch Règelsignale automatisch gesteuert werden.
3, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierschrauben (7,8, 9) zum Zwecke des Spielausgleichs im jeweiligen Gewinde (13) durch Druckfedern (14) und zwischen dem Justierschraubenschaft und der Registerschiene (5) und Axialwälzlagern (18,19) durch Tellerfedern (16) vorbelastet sind.
3. Druckmaschine nach einem der Patentansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung zur Rückmeldung der von jeder Justierschraube (7, 8,9) eingenommenen Ist-Einstellung und, bei automatischem Betrieb, zur Abschaltung des Stellmotors bei Erreichen der gewünschten Ist-Einstellung.
4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Justierschraube (7, 8, 9) sowohl axial als auch radial spielfrei in Wälzlagern (18 bis 21) in der Registerschiene (5) gelagert ist.
4. Druckmaschine nach einem der Patentansprüche 1 bis
5. Druckmaschine nach einem der Patentansprüche 1 bis
6. Druckmaschine nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Registerschiene (5) jeweils in der Nähe jeder Justierschraube (7, 8,9) mittels Druckfedern (22) gegenüber dem Zylinder (2) abgestützt ist.
CH3527/85A 1985-02-09 1985-08-14 Bogen-druckmaschine, bei welcher die einzelnen bogen aus der ruhelage heraus auf die umfangsgeschwindigkeit des ersten zylinders der druckmaschine beschleunigt werden. CH668938A5 (de)

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AT (1) AT395393B (de)
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DD (1) DD239162A5 (de)
DE (1) DE3504435A1 (de)
FR (1) FR2577172A1 (de)
GB (1) GB2170785B (de)
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