CH669293A5 - Leitwegsuchende vermittlungsanlage mit fehleranzeigemoeglichkeiten. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine leitwegsuchende Vermittlungsanlage gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Wegsuchende Paketvermittlungskoppelfelder, beispielsweise solche, die ungepufferte, sogenannte Banian-Vermittlungsknoten enthalten, übertragen Pakete über das Koppelfeld auf der Grundlage von Adresseninformationen, die von der Übertragung des Paketes über das Koppelfeld gegeben werden. Ein solches Koppelfeld besitzt nur jeweils einen einzigen Weg zwischen jedem Eingangs-Ausgang-Paar des Koppelfeldes. Ein Problem beim Vorhandensein nur eines einzigen Weges sind die Auswirkungen unausgeglichener Verkehrsbedingungen im Koppelfeld und der Ausfall von Vermittlungsknoten im Koppelfeld. Das Ergebnis unausgeglichener Verkehrsbedingungen oder eines ausgefallenen Vermittlungsknotens besteht darin, dass es nicht möglich ist, ein Paket zwischen einem gegebenen Satz von Eingangs- oder Ausgangspaaren des Koppelfeldes zu übertragen. Von Standpunkt der Wartung aus ermöglicht das Vorhandensein nur eines einzigen speziellen Weges zwischen jedem Eingangs- und Ausgangspaar eine einfache Feststellung eines ausgefallenen Vermittlungsknotens, da man ein Prüfpaket über jeden gewählten Weg im Koppelfeld übertragen kann.
Ein bekanntes Verfahren zur Milderung der Zuverläs-sigkeits- und Verkehrsprobleme in einem weglenkenden Koppelfeld ist beschrieben in einem Bericht «Development of a Voice Funnel System», Bolt, Beranek and Newman Inc., Report No. 4093, August 1979, Seiten 111-29 bis 111-76. Dort wird die Verwendung einer zusätzlichen Stufe von Banian-Vermittlungskno-ten am Eingang eines weglenkenden Koppelfeldes zur Lösung der obenerwähnten Probleme beschrieben. Der genannte Bericht schlägt vor, dass diese zusätzliche Koppelstufe identisch mit den anderen Stufen des Koppelfeldes ist und unter Hinzufügung eines zusätzlichen Adressenbits im Adressenfeld jedes Paketes benutzt wird, das über das Koppelfeld geführt wird. Diese zusätzliche Koppelstufe würde der ersten Stufe des Koppelfeldes vorangehen. Das zusätzliche Adressenbit würde durch Hardware/Software ausserhalb des Koppelfeldes gesteuert und bestimmt den Weg über das Koppelfeld. Die Hardware/Software wertet dieses Bit aus, um einen Knoten zu umgehen, der ausgefallen ist oder starkem Verkehr unterliegt.
Die erläuterten Schwierigkeiten werden ausgehend von einer Vermittlungsanlage der eingangs genannten Art erfindungsge-mäss durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gelöst.
Die Grundgedanken der Erfindung sind in einem Vermittlungsknoten verwirklicht, der unter Ansprechen auf ein externes Signal einen von einer Vielzahl von Wegen auswählt, welcher durch eine empfangene Adresse bestimmt ist, um Vermittlungsknoten in nachfolgenden Stufen zu umgeben, die unausgeglichene oder fehlerhafte Zustände zeigen. Weiterhin wählt der Vermittlungs knoten unter Ansprechen auf ein anderes externes Signal einen vorbestimmten, durch eine empfangene Adresseninformation bezeichneten Weg, um die Ausführung von Wartungsvorgängen für das Koppelfeld zu ermöglichen, dessen Bauteil der Vermittlungsknoten ist.
Mit Vorteil sind die Vermittlungsknoten zu Sätzen zusam-mengefasst, die zur Bildung eines Koppelfeldes in einer Vielzahl von Stufen angeordnet sind. Ein gegebeber Satz von Vermittlungsknoten einer Stufe ist mit einem bestimmten Satz von Vermittlungsknoten in der vorhergehenden Stufe über Zwischenleitungen verbunden, und jeder Vermittlungsknoten dieses Satzes kann unter Ansprechen auf Adresseninformationen, die von einem vorhergehenden Vewrmittlungsknoten übertragen werden, sowie ein Vielwegsignal einen von einer Vielzahl von Wegen zur nächstfolgenden Stufe aufbauen, und unter Ansprechen auf Adresseninformationen, die von dem vorhergehenden Vermittlungsknoten übertragen werden, sowie ein Einwegsignal einen vorbestimmten Weg zur nächstfolgenden Stufe aufbauen.
Ausserdem überträgt jeder Vermittlungsknoten unter Ansprechen auf den Empfang von Adressensignalen zu den anderen Vermittlungsknoten innerhalb des Satzes ein Zwischenlei-tungs-Besetzt-Signal, das anzeigt, dass die Zwischenleitung,
über die die Adresse empfangen worden ist, jetzt von diesen Vermittlungsknoten bedient wird, und dass die anderen Knoten des Satzes mit Bezug auf die bezeichnete Zwischenleitung in den inaktiven Zustand eintreten sollen.
Nachfolgend wird die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
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Fig. 1 als Blockschaltbild ein wegsuchendes Paketvermitt-lungsnetzwerk nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 das Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Vermittlungsanlage nach der Erfindung;
Fig. 3 die Zusammengehörigkeit der Fig. 6 und 7;
Fig. 4 Informationen, die eine Verbindungsleitungs-Steuer-einheit bei der Zusammenstellung und Wegsuchung eines Paketes über das Vermittlungsnetzwerk nach Fig. 2 aussendet;
Fig. 5 eine genaueres Blockschaltbild des Vermittlungsknotens 102-0 in Fig. 2;
Fig. 6 und 7 genauere Einzelheiten der Zwischenleitungssteuerung 500 des Vermittlungsknotens 102-0;
Fig. 8 ein Zeitdiagramm für die Signale, die bei der Herstellung eines Weges über das Vermittlungsnetzwerk nach Fig. 2 Verwendung finden;
Fig. 9 das Zustandsdiagramm, dem das Steuergerät 621 in Fig. 6 bei der Übertragung von Informationen über den Vermittlungsknoten 102-0 folgt;
Fig. 10 als Blockschaltbild die Verbindungsleitungs-Steuer-einheit 207-0 in Fig. 2;
Fig. 11 als Blockschaltbild eine Neuordnung des Vermittlungsnetzwerkes nach Fig. 2.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Informations-Paketvermittlungsnetzwerk oder -koppelfeld, das Gegenstand der Erfindung ist. Die Verbindungen innerhalb eines Abschnittes einer bestimmten Stufe, beispielsweise des Abschnitts 3 der Stufe 3, sind beispielhaft für alle Verbindungen innerhalb aller Abschnitte der jeweiligen Stufe. Die Art und Weise der Verbindungen zwischen zwei Knoten eines Paares ist genauer für die Knoten 104-0 und 104-1 dargestellt. Zur Erleichterung des Verständnisses definieren alle numerischen Bezugszeichen mit Ausnahme derjenigen in der 300-er Serie Verbindungen und Vermittlungsknotenpositionen, die identisch mit denjenigen in Fig. 1 sind. In Fig. 2 sind nur diejenigen Zwischenleitungen dargestellt, die Informations-Pakete von der Verbindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 zur Verbindungsleitungs-Steuereinheit 208-1 übertragen. In jeder Stufe in Fig. 2 mit Ausnahme der Stufe 6 kann jeder Vermittlungsknoten unter Ansprechen auf Informationen, die über eine Entkoppelader, beispielsweise DC2, empfangen werden und die entweder das Mehrweg- oder das Einzelwegsignal darstellen, in entweder einem Mehrweg- oder einem Einzelkoppelfeld arbeiten. Wenn das Entkoppel- oder Einzelwegsignal auf der Entkoppelader vorhanden ist, führt jeder Knoten in einer Stufe die gleiche Funktion wie ein Knoten im Koppelfeld nach Fig. 1 aus. Wenn das Entkoppelsignal auf der Entkoppelader nicht vorhanden ist, sondern statt dessen das Vielwegsignal auftritt, wird jeder Vermittlungsknoten mit einem anderen Vermittlungsknoten zu einem Paar zusammen-gefasst, derart, dass ein Informations-Paket, das an einem der Eingänge eines Paares von Knoten ankommt, von jedem der vier Ausgänge dieses Paares von Vermittlungsknoten aus weiter übertragen werden kann.
Ein Weg über das Koppelfeld gemäss Fig. 2 wird durch die Verbindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 eingestellt, das vor der Übertragung von Dateninformationen Adresseninformationen über das Netzwerk übertragt. Wenn das Entkoppelsignal nicht vorhanden ist, wird diese Adresseninformation von jedem Paar von Vermittlungsknoten in einer gegebenen Stufe ausgewertet, um diejenigen beiden Ausgänge der vier, diesem Paar von Vermittlungsknoten zugeordneten Ausgänge zu bestimmen, die bei der Übertragung des Paketes zur nächstfolgenden Stufe benutzt werden können. Wenn das Entkoppelsignal vorhanden ist, wird diese Adresseninformation von demjenigen Vermittlungsknoten, welcher die Adresseninformationen empfängt, ausgewertet, um festzustellen, welche der beiden Ausgänge des empfangenden Knotens von der Adresseninformation für die Übertragung des Informations-Paketes zur nächstfolgenden Stufe bestimmt wird. Wenn der angegebene Ausgang besetzt ist, dann kann das
Paket nicht zur nächstfolgenden Stufe übetragen werden. Die Verbindungsleitungs-Steuereinheit muss dann zu einem späteren Zeitpunkt versuchen, den Weg aufzubauen. Wenn beide Ausgänge frei sind, dann wird ein vorbestimmter Ausgang der beiden Ausgänge benutzt. Wenn jedoch nur ein Ausgang zur Verfügung steht, dann wird dieser Ausgang zur Übertragung des Paketes zur nachfolgenden Stufe verwendet. Nach Herstellung eines Weges durch das Vermittlungsnetzwerk bleibt der Weg bestehen, bis ein End-Kennzeichen von jedem Knoten des Weges in der Dateninformation festgestellt wird. Da der Weg bestehen bleibt, bis das End-Kennzeichnen empfangen wird, kann das Netzwerk für eine Paketübertragung und Übertragung über eine durchgeschaltete Verbindung benutzt werden.
Das verfahren zur paarweisen Zusammenstellung der Vermittlungskonten gemäss Fig. 1 ist wie folgt definiert: Es sei:
[Pm_l ... P2Pl]?
(wobei m gleich der Anzahl von Stufen im Netzwerk, n gleich der Knotennummer und i gleich der Stufennummer sind) die Binärdarstellung für die Position des Knotens n in der Stufe i. Jedes «P» stellt ein Bit dar. Ausserdem sei
[Pm-l ... P2P1P0H
die Binärdarstellung der Zwischenleitung «1» zu dem Knoten in der Stufe i. Die Binärdarstellung des Partners eines Knotens
[Pm_, ... PiPilf ist
[Pm—I ... Pi -. Pl]ì
für i < m/2 und
[Pm-l ...Pl ... P,]?
für i > m/2.
Beispielsweise wird der Vermittlungsknoten 103-0 in Stufe 3 dargestellt durch
[00000]? ,
und sein Partner ist [00Ö00]f ,
was sich aus schreiben lässt als
[00100]f.
Ein weiteres Verfahren zur paarweisen Zusammenstellung der Vermittlungsknoten ist wie folgt definiert: Die Position des Knotens n und die Zwischenleitungsnummer seien definiert wie oben beschrieben. Der Binärdarstellung des Partners eines Knotens
[Pm-, ... PiP.li ist __
[Pm-l ... Pm . ... Pt]F
1 + I
2
für i < m/2 und
[Pm_! ... Pi... P,]?
für 1 > m/2.
Zur Darstellung der Gesamtfunktion des Paketvermittlungsnetzwerkes nach Fig. 2 sei die Weglenkung des in Fig. 4 dargestellten Pakets von der Verbindungsleitungs-Steuereinheit
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207-0 zum Verbindungsleitungs-Steuergerät 208-1 betrachtet. Die in Fig. 2 gezeigten Zwischenleitungen stellen alle verfügbaren Wege dar, die für die Durchschaltung des Pakets nach Fig. 2 zur Verbindungsleitungs-Steuereinheit 208-1 verwendet werden können, wenn keine der Stufen Entkoppelsignale empfängt. Der Weg über das Vermittlungsnetzwerk wird hergestellt, indem die Verbindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 zuerst das Adressenfeld des Pakets gemäss Fig. 2 und ein Aufbausignal während der Wegaufbauzeit über die Eingangszwischenleitung 200-0 zum Vermittlungsnetzwerk überträgt. Wenn alle Stufen Entkoppelsignale empfangen, kann der Weg zwischen den Ver-bindungsleitungssteuereinheiten 207-0 und 208-1 nur über die Knoten 100-0, 101-0, 102-0, 103-0, 104-0 und 105-0 hergestellt werden. Die Wegaufbauzeit wird durch den Zeitsteuerungsgene-rator 65 bestimmt. Jeder Vermittlungsknoten lässt bei Empfang der Adresseninformation und des Aufbausignals das höchstwertige Bit der von ihm empfangenen Adresseninformation weg. Beispielsweise empfängt ein Vermittlungsknoten in der Stufe 1 alle sechs Adressenbits A0-A5, lässt das Bit A5 weg und überträgt dann die Bits A0 bis A4 und das Aufbausignal zur zweiten Stufe. Dieser Prozess läuft weiter, bis das Adressenfeld und das Aufbausignal die Stufe 6 erreichen, in der ein Vermittlungsknoten nur das Bit A0 empfängt.
Es sei jetzt genauer die Festlegung des Weges vom Verbin-dungsleitungs-Steuergerät 207-0 zur Verbindungsleitungs-Steuereinheit 208-1 betrachtet, wenn keine der Stufen Entkoppelsignale empfängt. Der Vermittlungsknoten 100-0 überträgt unter Ansprechen auf die Adresseninformation auf der Eingangszwischenleitung 200-0 diese Information und das Aufbausignal entweder über die Zwischenleitung 201-0 zum Knoten 101-0 oder zum Knoten 101-1 über das Kabel 300-0, den Knoten 100-1 und die Zwischenleitung 201-2. Der Knoten 100-0 führt diese Übertragung unter Ansprechen auf die Adresseninformation durch, indem er direkt nachfragt, ob die Zwischenleitung 201-0 frei ist und ob die Zwischenleitung 201-2 über den Knoten 100-1 und das Kabel 300-0 frei ist. Wenn die Adresseninformation und das Aufbausignal den Knoten 101-0 des Abschnitts 2 in der Stufe 2 über die Zwischenleitung 201-0 erreichen, können sie zum Abschnitt 4 der Stufe 3 entweder über den Knoten 101-0 oder über den Knoten 101-2 und das Kabel 301-0 übertragen werden. Auf entsprechende Weise können, wenn die Adresseninformation und das Aufbausignal zum Abschnitt 2 über die Zwischenleitung 201-2 übertragen werden, der Vermittlungsknoten 101-1 oder der Vermittlungsknoten 101-3 benutzt werden, um die Adresseninformation und das Aufbausignal zum Abschnitt 4 der Stufe 3 zu geben.
Nachdem der Knoten im Abschnitt 2 der Stufe 2 zur Übertragung der Adresseninformation bestimmt worden ist, gibt dieser Knoten eine Wartezustandsbeständigung dahingehend, dass ein Weg hergestellt worden ist, zur Verbindungsleitungs-Steuer-einheit 208-1. Bei Empfang dieser Bestätigung tritt der Knoten in einen Besetzt-Zustand ein und überträgt die nachfolgenden Datennformationen des Paketes zur gewählten Ausgangszwischenleitung so lange, bis das End-Kennzeichen in dem Paket festgestellt wird. Daraufhin geht der Knoten in den Freizustand.
Die obige Erläuterung zeigt, dass vier Zwischenleitungen für die Übertragung der Adresseninformation und des Aufbausignals sowie des restlichen Paketes zwischen der Stufe 2 und der Stufe 3 in Fig. 2 im Vergleich zu nur einer Zwischenleitung gemäss Fig. 1 zur Verfügung stehen, wenn ein Paket von der Ver-bindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 über das Vermittlungswerk zur Verbindungsleitungs-Steuereinheit 208-1 übertragen wird. Man beachte, dass die Übertragung von Paketen über die Kabel, beispielsweise das Kabel 300-0, doppelt gerichtet ist, derart, dass Pakete vom Vermittlungsknoten 100-1 über das Kabel 300-0 zum Vermittlungsknoten 100-0 und umgekehrt übertragen werden können.
Aus der obigen Erläuterung ergibt sich, dass die Adresseninformation und das Aufbausignal zum Abschnitt 4 der Stufe 3 über die Zwischenleitungen 202-0, 202-2, 202-4, 202-6 übertragen werden können, dass die Vermittlungsknoten 102-0 bis 102-7, die den Abschnitt 4 bilden, auf die Adresseninformation auf einer der vorgenannten Zwischenleitungen ansprechen und diese sowie das Aufbausignal über die Zwischenleitungen 203-0, 203-2, 203-4, 203-6, 203-8, 203-10, 203-12 oder 203-14 zur Stufe 4 übertragen. Wiederum sind im Vergleich zu Fig. 1 in Fig. 2 bei der Stufe 3 acht mögliche Ausgangszwischenleitungen zur Übertragung der Adresseninformation und des Aufbausignals sowie des nachfolgenden Pakets von der Verbindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 zum Verbindungsleitungs-Steuergerät 208-1 vorhanden, während in Fig. 1 nur eine einzige Verbindungsleitung zur Verfügung steht.
Die restlichen Stufen in Fig. 2, nämlich die Stufen 4, 5 und 6, führen die Weglenkung des Pakets zur richtigen Ausgangsleitung durch und sind daher auf einfache Weise mit den benachbarten Vermittlungsknoten gepaart. In der Stufe 4 sprechen die Knoten 103-0 und 103-1 auf den Empfang der Adresseninformation auf den Zwischenleitungen 203-0, 203-2, 203-8 oder 203-10 an und übertragen die Adresseninformation und das Aufbausignal zu den Knoten 104-0 oder 104-1 der Stufe 5 über die Zwischenleitungen 204-0 und 204-4 bzw. 204-2 und 204-6. Die Knoten 104-0 und 104-1 übertragen unter Ansprechen auf das Eintreffen der Adresseninformation diese über die Zwischenleitungen 205-1 oder 205-3 zum Knoten 105-1. Der Knoten 105-0 spricht auf die Adresseninformation an und sendet das Aufbausignal zur Verbindungsleitungs-Steuereinheit 208-1.
Die Verbindungsleitungs-Steuereinheit 208-1 überträgt unter Ansprechen auf das Eintreffen des Aufbausignals vom Knoten 105-0 ein Batätigungssignal zurück zum Knoten 105-0. Dieser gibt unter Ansprechen auf das Bestätigungssignal dieses zurück zur Stufe 5 über diejenige Zwischenleitung, die vorher während des Wegaufbaus gewählt worden ist. Das Bestätigungssignal wird dann über den vorher aufgebauten Weg zurück zur Ver-bindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 gegeben. Wenn es dort eintritt, beginnt die Steuereinheit mit der Übertragung des in Fig. 4 dargestellten Pakets. Da jeder gewählte Knoten auf dem Weg ein Bestätigungssignal vom vorhergehenden Knoten empfängt, tritt der Knoten bei Aufnahme des Bestätigungssignals in einen Besetzt-Zustand ein und hält den Weg über das Netzwerk so lange fest, bis das End-Kennzeichen im Datenpaket ankommt. Wenn ein Knoten, der sich im Wartezustand befindet, das Bestätigungssignal nicht empfängt, wird er während der nächsten Wegaufbauzeit durch das Wegsignal zwangsweise in den Freizustand gebracht.
Es lässt sich zeigen, dass für ein n-stufiges Banian-Koppel-feld der in Fig. 2 gezeigte Aufbau in der mittleren Stufe ]/N alternative Ausgangszwischenleitungen bereitstellt, wenn keine der Stufen Entkoppelsignale empfängt. Diese zusätzliche Anzahl von alternativen Ausgangszwischenleitungen mildert das Problem einer ungleichmässigen Verkehrsbelastung in starkem Umfang.
Die Knoten 102-0 und 102-4 sind genauer in Fig. 5 gezeigt. Jeder Knoten weist zwei Zwischenleitungs-Steuerschaltungen auf, beispielsweise die Zwischenleitungs-Steuerschaltungen 500. Die Knoten 102-0 und 102-4 stehen über ein Kabel 302-0 in Verbindung, das Teilkabel 504 bis 508 umfasst. Unter Ansprechen auf das Entkoppelsignal DC3 ignorieren die Zwischenleitungs-steuerschaltungen alle über das Kabel 302-0 übertragen Informationen. Wie genauer in Verbindung mit Fig. 6 und 7 beschrieben wird, weist jede Zwischenleitungssteuerschaltung 500 vier Zustände auf: frei, aufbauen, warten und besetzt. Wenn eine Zwischenleitungssteuerschaltung sich im Freizustand befindet, spricht sie auf ein über eine Zwischenleitung empfangendes Aufbausignal an und geht in den Aufbauzustand. Im Aufbauzustand überwachen die Zwischenleitungssteuerschaltungen 500 bis 503 die Teilkabel 504 bis 507 auf Adresseninformationen.
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Wenn das höchstwertige Bit der empfangenen Adresseninformation eine 0 ist, bauen die Zwischenleitungssteuerschaltungen 500 und 502 daraufhin einen Weg über entweder die Zwischenleitung 203-0 oder die Zwischenleitung 203-8 auf. Konflikte sind vermieden, da die Zwischenleitungssteuerschaltung 500 den Aufbau des Übertragungsweges zu einem anderen Zeitpunkt als die Zwischenleitungssteuerung 502 versucht, und zwar unter Auswertung einer Zeitsteuerungsinformation, die vom Zeitsteuerungsgenerator 65 über das Kabel 66 ankommt. Wenn das höchstwertige Bit der Adresseninformation eine 1 ist, versuchen die Zwischenleitungssteuerschaltungen 501 und 503 den Aufbau eines Verbindungsweges über die Zwischenleitung 203-1 bzw. 203-9, und wenn das höchstwertige Bit eine 0 ist, versuchen die Zwischenleitungssteuerschaltungen 502 und 503, einen Weg über die Zwischenleitungen 203-0 bzw. 203-8 herzustellen. Ob eine Zwischenleitungssteuerschaltung einen Weg aufbauen kann oder nicht, hängt davon ab, ob die angeschaltete Zwischenleitung frei ist. Wenn eine Zwischenleitungssteuerschaltung den Weg aufbaut, geht sie anschliessend in einen Wartezustand, in welchem sie die restlichen Adressenbits der über das Teilkabel empfangenen Adresseninformation zu den nachfolgenden Stufen überträgt.
Wenn die Zwischenleitungssteuerschaltung ein von der vorhergehenden Stufe zurück übetragenes Bestätigungssignal empfängt, geht sie in den Besetzt-Zustand. Falls die Zwischenlei-tungssteuerschaltung das Bestätigungssignal nicht vor Übertragung des nächsten Aufbausignals empfängt, das angibt, dass kein Weg hergestellt worden ist, so wird die Zwischenleitungs-steuerschaltung durch das nächste Aufbausignal in den Freizustand gebracht. Nachdem die Zwischenleitungssteuerschaltung das Bestätigungssignal empfangen hat, geht sie in den Besetzt-Zustand und bleibt in diesem Zustand, bis das End-Kennzeichen ankommt.
Wenn die Zwischenleitungssteuerschaltungen das Signal DC2 empfangen, tauschen sie ausserdem Informationen über das Teilkabel 508 aus, die angegeben, ob sie im Augenblick einen Weg für eine gegebene ankommende Zwischenleitung aufgebaut haben, beispielsweise die Zwischenleitung 202-0. Der Zweck dieses Informationsaustausches über das Teilkabel 508 besteht darin, zu verhindern, dass die andere Zwischenleitungs-steuerschaltung fehlerhaft auf Datenpaketbits anspricht, indem sie diese als Adresseninformation und Aufbausignal deutet.
Die Zwischenleitungssteuerschaltung 500 ist genauer in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Die Zwischenleitungssteuerschaltung 502 hat identischen Aufbau. Die Zwischenleitungssteuerschal-tung 501 und 503 weichen in ihrem Aufbau jedoch dahingehend ab, dass der untere Eingang der Gatter 616 bis 619 kein negierender Eingang ist, da diese Zwischenleitungssteuerschaltungen darauf ansprechen, dass das Adressenbit eine 1 ist.
Gemäss Fig. 6 und 7 weist jede Zwischenleitung zwei Adern auf, beispielsweise besitzt die Zwischenleitung 202-0 die Adern 600 und 601. Wie oben angegeben, kann jede der vier Zwi-schenleitungssteuerschaltungen eines Knotens unabhängig in einem von vier Zuständen sein, nämlich frei, aufbauen, warten und besetzt. Wenn die Zwischenleitungssteuerschaltung im Besetzt-Zustand ist, übertragen die beiden Adern jeder Zwischenleitung beide die Dateninformation zur Zwischenleitungssteuer-schaltung. Im Besetzt-Zustand überträgt eine Ader (gerade Ader) alle geraden Datenbits, beispielsweise DO, und die andere Ader (ungerade Ader) überträgt alle tingeraden Datenbits, bei-: spielsweise Dl. Im Frei-, Aufbau- und Warte-Zustand dienen die beiden Adern einer gegebenen Zwischenleitung jedoch unterschiedlichen Zwecken und werden als gerade und unegrade Ader bezeichnet. Beispielsweise wird für diè Zwischenleitung 202-0 die Ader 600 als 100 (gerade Ader) und die Ader 601 ald 101 (ungerade Ader) bezeichnet.
Die Zwischenleitung 202-16 weist die Adern 602 (110,.gerade Ader) und 603 (III, ungerade Ader) auf, die Zwischenleitung
202-8 die Adern 604 (120, gerade Ader) und 605 (121, ungerade Ader) auf und die Zwischenleitung 202-18 die Adern 606 (130, gerade Ader) und 607 (131, ungerade Ader) auf. Während des Aufbauzustandes überträgt das abgehende Verbindungslei-tungs-Steuergerät ein Aufbausignal währends sechs Taktsignale der Anlage auf der geraden Ader und die Adresseninformation für die gleiche Zeitdauer auf der ungeraden Ader.
Fig. 8 zeigt die Übertragungsvorgänge, die zwischen den sechs Stufen auf den geraden und ungeraden Adern während der Wegaufbauzeit stattfinden. Gemäss Zeile 813 liefert der Anlagetakt die grundliegende Zeitsteuerung für die Vermittlungsknoten in den sechs Stufen. Das Wegsignal gemäss Zeile 830 definiert den Beginn der Wegaufbauzeit. Zu Anfang überträgt der Verbindungsleitungs-Steuergerät 207-0 die Informationen gemäss Zeile 800 und 801 zum Vermittlungsknoten 100-0 über die gerade bzw. ungerade Ader der Zwischenleitung 200-0. Während der Zeit 822 spricht die Adressendetektorschaltung des Knotens 100-0 auf das Aufbausignal gemäss Zeile 800 an und fragt das Adressenbit A5, eine 0, ab, die auf der ungeraden Ader empfangen wird und als Eingangssignal der Stufe 1 auf der Zeile 801 gezeigt ist. Der Vermittlungsknoten 100-0 überträgt unter Ansprechen auf diese Information alle nachfolgenden Informationen, die auf der ungeraden und geraden Ader vom Verbindungsleitungs-Steuergerät 207-0 empfangen werden, zum gewählten Knoten in der Stufe 2, und zwar beginnend zum Zeitpunkt 823. Der Aufbauimpuls und die Adressenbits werden über die Stufen entsprechend der Darstellung in den Zeilen 802 bis 812 übertragen.
Wie später noch genauer beschrieben werden soll, entfernt in jeder Stufe der Knoten das höchstwertige Adressenbit. Beispielsweise entfernt die Stufe 1 das Adressenbit A5. Da das Adressenbit A5 in der Stufe 1 entfernt worden ist, nimmt der empfangende Knoten in der Stufe 2 das Adressenbit A4 entsprechend der Darstellung in Zeile 803 gleichzeitig mit dem Empfang des Aufbausignals gemäss Zeile 802 auf. Gemäss Zeile 812 überträgt der Knoten in der Stufe 6, der die Informationen auf der ungeraden und geraden Ader empfängt, diese Informationen zum Zeitpunkt 824 zum Verbindungsleitungs-Steuergerät 208-1. Dieses Steuergerät gibt unter Ansprechen auf das Aufbausignal ein Bestätigungssignal auf der ungeraden Ader zurück. Das Bestätigungssignal wird dann über alle Vermittlungsstufen entsprechend der Darstellung in der Zeilen 815 bis 821 zum Verbindungsleitungs-Steuergerät 207-0 zurückübe-tragen. Wenn dieses Steuergerät das Bestätigungssignal über die Stufe 1 aufnimmt, beginnt es mit der Übertragung der Paketdaten.
Es sei jetzt die Arbeitsweise der Zwischenleitungssteuer-schaltung 500 in Fig. 5 entsprechend der Darstellung in Fig. 6 und 7 betrachtet. Die Zwischenleitungssteuerschaltungen 501 bis 503 sind ähnlich im Aufbau. Ihre Unterschiede sollen bei der folgenden Beschreibung aufgezeigt werden. Das Steuergerät 621 führt die Steuerfunktionen für die Zwischenleitungssteuer-schaltung 500 durch. Der Adressendetektorblock 646 stellt während des Aufbauzustandes und bei Nichtvorhandensein des Signals DC2 das Auftreten des über eine der angeschalteten Zwischenleitungen empfangenen Adressenbit fest und stellt sicher, dass keine andere Zwischenleitungssteuerschaltung des Knotenpaares im Augenblick Daten für diese spezielle Zwischenleitung überträgt. Wenn der Adressendetektorblock 646 das Signal DC2 als 0-Signal empfängt, spricht er nicht auf über die Zwischenleitungen 202-24 und 202-16 empfangene Informationen an, da das Signal DC2 die UND-Gatter 613 und 615 gegen ein Ansprechen auf Adressinformationen auf den vorgenannten Zwischenleitungen sperrt. Ausserdem stellt der Adressendetektorblock 646 das Ende des Aufbauzustandes fest, um das Steuergerät 621 zu veranlassen, in den Wartezustand überzugehen; Der Adressendetektorblock 646 stellt fest, dass der Aufbauzustand vorüber ist, wenn er das Aufbausignal nicht mehr empfängt; -
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Der Datenauswahlblock 647 überträgt Informationen von einer gewählten Zwischenleitung zur abgehenden Zwischenleitung 203-0 der Zwischenleitungssteuerschaltung 500. Der Datenauswahlblock 647 tritt während des Aufbauzustandes nach Decodieren des ersten Bit der Adresseninformation in Tätigkeit. Es wird dann festgestellt, dass die Zwischenleitungssteuerschal-tung 500 den Rest der Adresseninformation und das Aufbausignal zur Zwischenleitung 203-0 übertragen soll. Der Datenauswahlblock 647 tritt ausserdem während des Besetzt-Zustandes in Tätigkeit, um die Dateninformation von der gewählten Eingangszwischenleitungen zur Zwischenleitung 203-0 zu übertragen. Während des Warte-Zustandes ist der Datenauswahlblock 647 jedoch nicht aktiv und übertragt keine Bits auf der Zwischenleitung 203-0. Im Warte-Zustand erwartet die Zwischenlei-tungssteuerschaltung 500 das Bestätigungssignal von der Stufe 4 über die Ader 652 der Zwischenleitung 203-0.
Der Kennzeichendetektor 636 veranlasst unter Ansprechen auf den Empfang des End-Kennzeichens in den Dateninformationen das Steuergerät 621, in den Frei-Zustand zu gehen. Das Steuergerät 621 überträgt unter Verwendung des Bestätigungs-übertragungsblocks 660 das von der Stufe 4 empfangene Bestätigungssignal zurück zur Stufe 2.
Wie bei dem obigen Beispiel angegeben, sei angenommen, ■ dass die Information gemäss Zeile 804 in Fig. 8 auf der Ader 600 (gerade Ader) der Zwischenleitung 202-0 und die Information gemäss Zeile 805 in Fig. 8 auf der Ader 601 (ungerade Ader) empfangen werden. Es sei ferner angenommen, dass die Zwischenleitungssteuerschaltung 500 im Frei-Zustand ist. Diese Steuerschaltung spricht auf die Information auf den Adern 600 und 601 zum Zeitpunkt 825 an, und die Zwischenleitungssteuer-schaltung 502 spricht zum Zeitpunkt 826 an. Dieser Unterschied in den Ansprechzeitpunkten vermeidet Überschneidungsprobleme zwischen den Zwischenleitungssteuerschaltungen. Um festzustellen, ob irgendeine andere Zwischenleitungssteuerschaltung auf Informationsdaten oder Wegaufbauinformationen anspricht, überwacht das Gatter 608 des Adressendetektorblocks 646 Signale von den anderen drei Zwischenleitungssteuerschal-tungen, um sicherzustellen, dass diese Schaltungen im Augenblick keine Paketdaten oder Wegaufbauinformationen über die Zwischenleitung 202-0 empfangen. Die Überwachung wird durch das ODER-Gatter 608 durchgeführt, das auf die Zu-standsbits G0 der Zwischenleitungssteuerschaltungen 501, 502 und 503 ansprciht. Die Bits werden über das Kabel 508 von Zwischenspeichern ähnlich dem Zwischenspeicher 622 zum Gatter 608 übertragen. Wenn das Ausgangssignal des ODER-Gat-ters 608 eine 0 ist, so zeigt dies an, dass die Zwischenleitung nicht bezüglich der Übertragung von Paketdaten oder Wegaufbauinformationen in einer anderen Zwischenleitungssteuer-schaltung des Knotenpaares aktiv ist. Da das Adressenbit auf der Ader 601 eine 0 ist (A3 auf der Zeile 805 in Fig. 8), überträgt der Ausgang des Gatters 616 eine 1 zur Schlichtungsschaltung 620. Ein Gatter ähnlich dem Gatter 616 in den Zwischen-leitungssteuerschaltungen 501 und 503 spricht nur dann auf das Adressenbit A3 an, wenn dies eine 1 ist. Die Ausgänge J0 bis J3 der Schlichtungsschaltung 620 hängen von den Zuständen der Eingänge K0 bis K3 entsprechend den folgenden Gleichungen ab:
J0 = K0
J1 = KÖ Kl
J2 = KÖ la K2
J3 = KÖ KÏ K3 K3
Die Schlichtungsschaltung 620 überträgt bei einer 1 an ihrem K0-Eingangsgatter 616 eine 1 über die Ader 661 zum Steuergerät 621. Unter Ansprechen auf eine 1 auf der Ader 661 verlässt das Steuergerät 621 den Frei-Zustand, geht in den
Aufbauzustand und stellt die Bitposition G0 des Zwischenspeichers 622 auf 1 ein. Dann wird eine 1 über die Ader 650 zu Gattern 623 und 627 übertragen, die daraufhin die nachfolgend auf den Adern 600 und 601 übertragenen Informationen zu den Adern 651 und 652, nämlich den Adern der Ausgangszwischenleitung 203-0, über das Gatter 631, das Gatter 632, die Flipflops 633 und 634 sowie das Gatter 635 gibt. Ausserdem wird die Einstellung des Bits G0 im Zwischenspeicher 622 über das Teilkabel 508 zu den Zwischenleitungssteuerschaltungen 501, 502 und 503 übertragen, um anzuzeigen, dass die Zwischenleitung 202-0 durch die Zwischenleitungssteuerschaltung 500 gewählt worden ist.
Die Übertragung nachfolgender Informationen durch den Datenauswahlblock 647 geht weiter bis zum Zeitpunkt 827. Dann stellt das Gatter 645 des Adressendetektorblocks 646 fest, dass die Zwischenleitungssteuerschaltung 500 nicht mehr das Aufbausignal auf der Ader 600 empfängt, und gibt ein diesen Umstand darstellendes Signal 0 über die Ader 662 zum Steuergerät 621. Dieses geht daraufhin in den Wartezustand. Bei Eintreten in diesen Zustand bereitet das Steuergerät 621 die Zwi-schenleitungssteuerschaltung 500 auf die Aufnahme des Bestätigungssignals von der Stufe 4 vor. Das Steuergerät 621 überträgt ein Signal OPENd über eine Verzögerungsreinrichtung 670 und die Ader 653. Dieses Signal sperrt das Gatter 635 gegen eine Übertragung auf der Ader 652 und stellt ausserdem das Flipflop 637 zurück.
Wenn das Betätigungssignal von der Stufe 4 zum Zeitpunkt 828 ankommt, wird das Flipflop 637 eingestellt. Sein Ausgang Q überträgt eine 1 über die Ader 654 zum Steuergerät 621. Unter Ansprechen auf die 1 auf der Ader 654 überträgt das Steuergerät 621 das Bestätigungssignal zurück zur Stufe 2 und tritt in den Besetzt-Zustand ein. Diese Rückübertragung des Bestätigungssignals zur Stufe 2 erfolgt durch Rückübertragung einer 1 über die Ader 655 zu Gattern 641 bis 644. Da das Ausgangssignal G0 eine 1 ist und diese auf der Ader 650 übertragen wird, gibt das Gatter 641 einen Bestätigungsimpuls auf der Ader 601 zurück zur Stufe 2. Ausserdem ermöglicht das Signal OPENd dem Datenauswahlblock 647 durch Betätigung des Gatters 635, Daten auf der Ader 652 zu übertragen.
Wenn die Zwischenleitungssteuerschaltung 500 kein Bestätigungssignal über die Ader 652 von der Stufe 4 vor dem Zeitpunkt 832 gemäss Zeile 830 in Fig. 8 empfängt, wird das Steuergerät 621 durch den Empfang eines Signals vom ODER-Gatter 640 und vom UND-Gatter 639 bei Empfang des Wegsignals durch das Gatter 639 zwangsweise in den Frei-Zustand gebracht. Der einzige Grund dafür, dass ein Bestätigungssignal nicht von der Stufe 4 zurückkommt, besteht darin, dass es nicht möglich war, einen Weg zum Verbindungsleitungs-Steuergerät 208-1 aufzubauen. Der Umstand, dass das Steuergerät 621 durch das Wegsignal über das ODER-Gatter 640 und das UND-Gatter 639 in den Frei-Zustand gebracht wird, stellt sicher, dass das Steuergerät 621 nicht auf unbestimmte Zeit im Wartezustand bleibt.
Im Besetzt-Zustand überträgt das Steuergerät 621 alle nachfolgend auf den Adern 600 und 601 ankommenden Daten zu den Adern 651 bzw. 652. Gleichzeitig werden die übertragenen Daten zur Feststellung des End-Kennzeichens überwacht. Wenn das End-Kennzeichen durch den Kennzeichendetektor 636 (der durch das besetzt-Signal betätigt wird) festgestellt wird, so geht ein diesem Umstand anzeigendes Signal über das ODER-Gatter 640 zum Steuergerät 621. Dieses tritt unter Ansprechen auf das eintreffende Endkennzeichen in den Frei-Zustand ein.
Fig. 9 zeigt die Zustandstabelle für das Steuergerät 621. Die Tabelle definiert die Gesamtoperation des Steuergerätes 621 im einzelnen.
Die Verbindungsleitungs-Steuereinheit 207-0 ist in Fig. 10 dargestellt. Es spricht auf Daten an, die von einem Datenteilnehmer empfangen worden sind, und überträgt diese Daten zu
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dem Koppelfeld gemäss Fig. 2. Wenn bei dem Datenteilnehmer Daten für eine Übertragung anstehen, gibt der Datenteilnehmer über die Ader 1013 das Startsignal zur Steuerung 1004. Unter Ansprechen auf das Startsignal überträgt die Steuerung 1004 das Haltesignal über die Ader 1014 zum Datenteilnehmer und leitet die nachfolgend vom Datenteilnehmer übertragenen Daten über das Kabel 1012 eine Datensynchronisationsschaltung 1002, einen Parallel-Serienwandler 1003 und einen Datenwähler
1005 zum Schieberegister 1006. Die Steuerung 1004 stellt diesen Weg durch Übertragung entsprechender Signale auf den Adern 1015, 1016 und 1017 her. Ausserdem startet die Steuerung 1004 einen Zähler 1011 für die Zählung von sechs Bitzeiten, die die sechs Adressenbits darstellen, welche vom Datenteilnehmer empfangen und in das Schieberegister 1006 übertragen werden. Nach Einspeicherung der sechs Adressenbits im Schieberegister
1006 überträgt die Steuerung 1004 das Haltesignal über die Ader 1014 zum Datenteilnehmer. Die Übertragung einer 1 auf der Ader 1019 durch den Zähler 1011 zur Steuerung 1004 setzt diese davon in Kenntnis, dass die sechs Adressenbits im Schieberegister 1006 gespeichert sind. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Steuerung 1004 in einem Wartezustand, bis der Zeit-steuerungsgenerator 65 das Wegsignal erzeugt. Beim Empfang des Wegsignals bereitet die Steuerung 1004 die Daten Wähler
1007 und 1008 auf die Aufnahme von Daten über ihre O-Eingänge vor und überträgt die im Schieberegister 1006 gespeicherten Adressenbits über den Datenwählter 1008, das Gatter 1009 und die Ader 1001 zur Zwischenleitung 200-0. Gleichzeitig wird, da der Datenwähler 1007 seinen 0-Eingang gewählt hat, ein Signal 1 auf der Ader 1000 ausgegeben. Dieses Signal ist das oben beschrieben Aufbausignal.
Nachdem die sechs Adressehimpulse unter Steuerung des Zählers 1011 ausgesendet worden sind, schaltet die Steuerung 1004 das Gatter 1009 ab, betätigt das Flipflop 1010 und wartet auf den über die Ader 1001 zurückkommenden Bestätigungsimpuls. Bei Empfang des Bestätigungsimpulses sendet die Steuerung 1004 ein Signal über die Ader 1014 aus, das den Datenteilnehmer davon in Kenntnis setzt, dass er die Übertragung von Daten fortsetzen kann. Nach Beendigung der Übertragung entweder eines Pakets oder von über eine normale Verbindung laufenden Daten beendet der Datenteilnehmer die Aussendung des Startsignals über die Ader 1013. Bei aufhören des Startsignals gibt die Steuerung 1004 über die Ader 1024 ein Signal zum Kennzeichengenerator 1023, das den Generator veranlasst, die Bits des End-Kennzeichens über die Datenwähler 1007 und 1008 sowie die Adern 1000 bzw. 1001 auszusenden. Unter Ansprechen auf dieses End-Kennzeichen geben die Knoten auf dem hergestellten Weg diesen frei.
Zur Anpassung des Aufbaus gemäss Fig. 2 an eine Verwirklichung mit Hilfe der Grossintegration (VLSI) ist eine topologi-sche Transformation des Aufbaus gemäss Fig. 2 erforderlich,
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derart, dass alle Paare von Vermittlungsknoten eine benachbarte Position einnehmen. Die topologische Transformation ist in Fig. 11 dargestellt, wobei Paare von Knoten als einzelnes Bauteil gezeigt sind. Die Bezeichnung ist so gewählt, dass die Bezugszeichen der Bauteile der niedrigsten numerischen Bezeichnung des ersten Vermittlungsknotens in Fig. 2 entsprechen. Beispielsweise ist das Knotenpaar 102-0, 102-4 der Stufe 3 in Fig. 2 in Fig. 11 mit 1002-0 bezeichnet, und das Knotenpaar 101-1, 101-3 gemäss Fig. 2 ist mit 1101-1 bezeichnet. Die topologische Transformation ist wie folgt definiert: Da das Vermittlungsnetzwerk so trasnformiert worden ist, dass zwei Vermittlungsknoten, die sich den Verkehr teilen, zusammenliegen, ist die Schiebefunktion Si zur Durchführung dieser Operation für die Knoten der i-ten Stufe in Fig. 2 nach Verschieben der neuen Position der Zwischenleitung
[P„-l ... PiPi_, ... P2P,Po]
definiert zu:
Si[[P„_i ... Pì+IPÌPÌPÌ-) ... P2P1P0]] =
[Pn-I ... Pi+1 Pi-1 ... PìPlPiPo]
wobei i = 2,3, ... n/2.
Es sei Sf1 die inverse Funktion von Sj. Dann gilt:
Sf'tpv,... Pi+tPiPw ... P2P1P0I] =
[Pn-i ... Pi+iPiPi_i ... P2P0]•
Ti wird wie folgt definiert:
Ti[[Pn-i ... Pi+iPiPi-i ... P2P1P0]] =
[Pn_l ... Pi+iPoPi-l ... P2P1PJ.
Di ist die topologische Regel, die definiert, wie Zwischenleitungen von Knoten der i-ten Stufe mit den Zwischenleitungen von Knoten der (i+ l)-ten Stufe verbunden sind und D, = Tn-i. Die Topologie von Fig. 2 ist gegeben durch
Si+iDjSj '.
Das obenbeschriebene Ausführungsbeispiel soll lediglich die Grundgedanken der Erfindung wiedergeben. Andere Anordnungen können vom Fachmann verwendet werden. So erkennt der Fachmann ohne weiteres, dass für den Fall i > m/2 (m = Zahl der Stufen im Netzwerk und i = Stufennummer) die Knoten in einem gegebenen Abschnitt der i-ten Stufe auf irgendeine Art paarweise zusammengestellt werden können.
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9 Blätter Zeichnungen
Claims (4)
- 669 2932PATENTANSPRÜCHE1. Leitwegsuchende Vermittlungsanlage zur Übertragung von Informations-Paketen über eine Vielzahl von digitalen Dateneinheiten und zur Feststellung Fehlern in der Anlage, mit einem Koppelfeld, das eine Vielzah von Stufen aufweist, die je miteinander verbundene Vermittlungsknoten (100-0, 101-0, 102-0, 103-0, 104-0) enthalten, mit einer Vielzahl von Verbin-dungsleitungs-Steuereinheiten (207-0, 208-1), die je eine digitale Dateneinheit mit einem der Vermittlungsknoten verbinden, wobei jede der Steuereinheiten unter Ansprechen auf den Empfang eines der Informations-Pakete und den Beginn von Informationen für geschaltete Verbindungen Adressensignale zu dem Vermittlungsknoten überträgt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Vermittlungsknoten (102-0) einer Stufe mit einem Satz von Vermittlungsknoten (103-0) in der nächstfolgenden Stufe verbunden ist, dass jeder der Vermittlungsknoten unter Ansprechen auf die Adressensignale und ein Vielwegsignal (71) einen Weg über jeden Vermittlungsknoten einer Untergruppe des Satzes von Vermittlungsknoten in der nächstfolgenden Stufe aufbaut oder dass jeder der Vermittlungsknoten unter Ansprechen auf den Empfang der Adressensignale und ein Einwegsignal (71) den Weg über einen vorbestimmten Vermittlungsknoten des Satzes von Vermittlungsknoten in der nächstfolgenden Stufe aufbaut.
- 2. Vermittlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Vermittlungsknoten eine Vielzahl von Zwischenleitungssteuerungen (500) aufweist und jede Zwischenleitungssteuerung ein Steuergerät (621) zur Bestimmung einer der Untergruppen von Vermittlungsknoten in der nachfolgenden Stufe unter Ansprechen auf die Adresseninformation und das Vielwegsignal (71) sowie Datenauswahlschaltungen (647) zur Übertragung eines Verbindungsanforderungssignals zu der bestimmten Untergruppe von Vermittlungsknoten enthält, dass das Steuergerät (621) unter Ansprechen auf ein Nachrichten-nicht-verfügbar-Signal in einen Frei-Zustand eintritt und dass das Steuergerät (621) unter Ansprechen auf das Nachrichten-nicht-verfügbar-Signal kein Nachrichten-verfügbar-Signal zur unmittelbar vorhergehenden Stufe überträgt.
- 3. Vermittlungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Vermittlungsknoten einen Zwischenspeicher (622) aufweist, der unter Ansprechen auf den Empfang der Adresseninformation ein Eingangszwischenleitungs-Be-setzt-Signal zu denjenigen Vermittlungsknoten der den empfangenden Vermittlungsknoten enthaltenden Stufe überträgt, welche mit dem empfangenden Vermittlungsknoten verbunden sind.
- 4. Vermittlungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Adresseninformation Adressensignale enthält und dass der Zwischenspeicher (622) unter Ansprechen auf den Empfang der Adresseninformation das höchstwertige Adressensignal der Adressensignale entfernt und die restlichen Adressensignale zur nächstfolgenden Stufe überträgt.
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