CH669453A5 - - Google Patents

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CH669453A5
CH669453A5 CH4517/84A CH451784A CH669453A5 CH 669453 A5 CH669453 A5 CH 669453A5 CH 4517/84 A CH4517/84 A CH 4517/84A CH 451784 A CH451784 A CH 451784A CH 669453 A5 CH669453 A5 CH 669453A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
projectile
annular groove
guide band
openings
plastic guide
Prior art date
Application number
CH4517/84A
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Dr Hoffmann
Udo Goetz
Original Assignee
Mauser Werke Oberndorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Publication of CH669453A5 publication Critical patent/CH669453A5/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/02Driving bands; Rotating bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

669 453
2

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE
1. Geschosskörper, insbesondere für den Einsatz in automatischen Feuerwaffen und Maschinenkanonen, mit einem Kunststofführungsband und im Heckbereich des Geschossmantels zur Aufnahme des Kunststofführungsbandes vorgesehener Ringnut, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (2) mit gleichmässig über den Umfang verteilten, radialen Durchgangsöffnungen (4) im Geschossmantel (5) versehen ist, in denen das Kunststofführungsband (3, 3') gegen Bewegung aufgrund von Fliehkräften und Beschleunigungskräften gesichert ist.
2. Geschosskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststofführungsband (3,3') direkt in die Ringnut (2) und die in der Ringnut (2) eingebrachten Durchgangsöffnungen (4) eingespritzt ist und auf der Innenwandung (6) des Geschossmantels (5) ein geschlossenes Ringelement (7) bildet.
3. Geschosskörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (4) kreisförmige Bohrungen sind.
4. Geschosskörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (4) rechteckför-mig oder trapezförmig ausgebildet sind.
5. Geschosskörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (4) als Vielecke ausgebildet sind.
6. Geschosskörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das innenliegende Ringelement (7) in einer Aussparung (8) des im Heckteil des Geschosskörpers (1) eingesetzten Geschossabschlusses (9) formschlüssig eingebettet ist.
7. Geschosskörper nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (7) einstückig mit dem Geschossabschluss (9' ) ausgebildet ist, wobei der Ge-schossabschluss wahlweise mit Einlegeteilen (11) gefüllte Hohlräume (10) aufweist.
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Geschosskörper, insbesondere für den Einsatz in automatischen Feuerwaffen und Maschinenkanonen, mit einem Kunststofführungsband und im Heckbereich des Geschossmantels zur Aufnahme des Kunststofführungsbandes vorgesehener Ringnut.
Die DE-OS 31 42 636 offenbart einen solchen Geschosskörper, bei dem die Ringnut im Heckbereich des Geschossmantels mit Zwischenstegen für die Verankerung eines eingespritzten Kunststofführungsbandes ausgebildet ist. Die Zwischenstege sind kopfseitig abgebogen und besitzen in bevorzugter Ausführungsform auf den freien Stirnenden Rillen oder Rändelungen, um die Haltbarkeit des Führungsbandes auf dem Geschosskörper auch bei hohen Winkelbeschleunigungen zu gewährleisten. Die geschilderten Geschosskörper mit Kunststofführungsband haben sich in der praktischen Anwendung bewährt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Geschosskörper der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen eine optimale Verankerung der aufgebrachten Kunststofführungsbänder erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Ringnut mit gleichmässig über den Umfang verteilten, radialen Durchgangsöffnungen im Geschossmantel versehen ist, in denen das Kunststofführungsband gegen Bewegung aufgrund von Fliehkräften und Beschleunigungskräften gesichert ist. Diese absolut sichere Verankerung des Kunststofführungsbandes in der vorgesehenen Ringnut des Geschosskörpers vermeidet die sonst nötigen Hinterstiche, Zwischenstege und auch Rändelungen auf dem Nutboden oder den Zwischenstegen. Sie ist einfach und ohne grossen technischen Aufwand herstellbar.
Das Kunststofführungsband kann in Ausbildung des Erfindungsgedankens direkt in die Ringnut und die in der Ringnut eingebrachten radialen Durchgangsöffnungen eingespritzt sein und auf der Innenwandung des Geschossmantels unterhalb der Ringnut ein geschlossenes Ringelement bilden. Dabei können die Durchgangsöffnungen wahlweise kreisförmig sein, sie können rechteck- oder trapezförmig geformt sein oder beliebige Vielecke bilden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann das innenliegende Ringelement in einer Nut oder Aussparung des im Heckbereich des Geschosskörpers eingesetzten Geschossabschlusses formschlüssig eingebettet sein. Innerhalb dieses Lösungsgedankens liegt es auch, wenn statt des geschlossenen Ringelements nur jeweils aus den Durchgangsöffnungen austretende Einzelelemente im Geschossabschluss eingebettet sind.
Durch diesen Lösungsgedanken dient das Kunststofführungsband gleichzeitig als Verbindungselement zwischen dem Geschosskörper und dem heckseitigen Geschossabschluss.
Bei einem Geschosskörper, wo das Kunststofführungsband direkt mit dem Geschossabschluss verbunden ist, kann das Ringelement einstückig mit dem Geschossabschluss geformt sein, wobei der Geschossabschluss wahlweise mit Einlegeteilen gefüllte Hohlräume aufweist. Damit ist der eigentliche Geschosskörper als einziges metallisches Teil am Geschossaufbau beteiligt. Mit den Kunststoff-Einlegeteilen können Hohlräume im Geschosskörper zur Gewichtsanpassung realisiert werden.
In der Zeichnung sind Beispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Geschosskörper in Ansicht mit Durchgangsöffnungen in der Ringnut,
Fig. 2 den Geschosskörper nach Fig. 1 im Schnitt gemäss der Linie II-II,
Fig. 3 einen erfindungsgemäss gestalteten Geschosskörper mit einem Kunststofführungsband im Längsschnitt,
Fig. 4 den Geschosskörper nach Fig. 3 im Schnitt gemäss der Linie IV-IV,
Fig. 5 einen Geschosskörper mit einem Kunststofführungsband anderer Bauart im Längsschnitt und
Fig. 6 den Geschosskörper nach Fig. 5 im Schnitt gemäss der Linie VI-VI.
In dem Geschosskörper 1 befindet sich heckseitig eine Ringnut 2 für die Aufnahme eines Kunststofführungsbandes 3. Die Ringnut 2 ist mit gleichmässig über den Umfang verteilten radialen Durchgangsöffnungen 4 versehen. Die Durchgangsöffnungen 4 verlaufen radial durch den Geschossmantel 5.
Das Kunststofführungsband 3 ist direkt in die Ringnut 2 und in die Durchgangsöffnungen 4 eingespritzt und bildet auf der Innenwandung 6 des Geschossmantels 5 radial unterhalb der Ringnut 2 ein geschlossenes Ringelement 7. Natürlich können auch nur Einzelelemente aus den Durchgangsöffnungen 4 geformt sein, die nicht zu einem Ringelement zusammengeschlossen sind. Das Ringelement 7 ist in einer entsprechenden Nut oder Aussparung 8 im Geschossabschlussteil 9 eingebettet. Dadurch ist eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Geschosskörper 1 und dem Geschossabschluss 9 hergestellt.
Wie Fig. 5 zeigt, ist das Kunststofführungsband 3' einstük-kig mit dem Geschossabschluss 9' gebildet. In den ausgeformten Hohlraum 10 des Geschossabschlusses ist ein Einlegeteil 11 eingepasst, das vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist und der Gewichtsanpassung dient. Dadurch ist am Geschossaufbau in diesem Fall nur ein metallisches Teil,, nämlich der Geschosskörper 2 bzw. Geschossmantel 5 beteiligt.
Der erfindungsgemässe Geschosskörper erfordert nur einfache Bearbeitungsgänge für die Ringnut mit Durchgangsöffnungen. Es sind im wesentlichen nur rechtwinklige, spanabhebende Aussparungen und Bohrungen erforderlich, jedoch keine Hinterstiche und auch keine Rändelungen, weil die Verbindung des Kunststofführungsbandes mit dem Geschosskörper absolut sicher und fest ist und den auftretenden Fliehkräften und Rota-tionsbescheunigungskräften standhält.
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1 Blatt Zeichnungen
CH4517/84A 1983-09-21 1984-09-20 CH669453A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833334022 DE3334022A1 (de) 1983-09-21 1983-09-21 Geschosskoerper mit kunststoffuehrungsband

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Publication Number Publication Date
CH669453A5 true CH669453A5 (de) 1989-03-15

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ID=6209616

Family Applications (1)

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CH4517/84A CH669453A5 (de) 1983-09-21 1984-09-20

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US (1) US4558646A (de)
CH (1) CH669453A5 (de)
DE (1) DE3334022A1 (de)
NL (1) NL8402604A (de)

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DE3334022A1 (de) 1985-04-04
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