CH669800A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Leseeinrichtung für eine Schaftmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem mit Schaftmaschine ausgerüsteten Webstuhl kommt es aus unterschiedlichen Gründen vor, dass ein just durch die Kettfäden hindurchgefühlter Schussfaden reisst. In dem Fall muss, um ein fehlerloses und gleichförmiges Weberzeugnis zu erzielen, der gerissene Schussfaden entfernt und durch einen neuen ersetzt werden. Dabei wird der Webstuhl angehalten und die Schaftmaschine auf die der Störung entsprechende Leseposition zurückmanipuliert. Der die Musterkarte oder Mustervorgabezapfen tragende Zylinder wird um einen Eintrag reversiert und der Webstuhl bis zur ausreichenden Öffnung des den gerissenen Faden enthaltenden Faches im «Rückwärtsgang» zurückbewegt. Nach Beseitigung des gerissenen Fadens wird der Zylinder in die normale Arbeitsstellung zurückgeholt und der Webvorgang fortgesetzt.
Abgesehen von diesem Vorgang zur Beseitigung eines gerissenen Schussfadens gibt es andere Einstellarbeiten beim Fach und den Kettfäden wie das sogenannte «Ausrichten», bei dem die verschiedenen Gruppen von Helfenrahmen auf gegebene Höhenlagen eingestellt werden. Dabei wird bei einigen mit einer Schaftmaschine ausgerüsteten Webstühlen ein Zapfenzylinder aus seiner Normalstellung bewegt, damit die zugehörigen Zapfen aus dem Normaleingriff gelangen und der Zapfenzylinder nicht das Ausrichten behindern kann.
Bei herkömmlichen Leseeinrichtungen für eine Schaftmaschine kann der versetzbare Zapfenzylinder nach Beseitigung einer Störung versehentlich aussermittig wiedereingesetzt werden, so dass als Folge davon der für einen korrekten Webbetrieb wichtige Eingriff zwischen den Zapfen und zugeordneten Greifhebeln ausser Kontrolle gerät. Beim normalen Webbetrieb müssen zur Erzielung eines gewünschten Musters aus sich kreuzenden Kett-und Schussfäden unbedingt die Hebe- und Senkbewegungen der verschiedenen Gruppen von Helfenrahmen präzis und zeitlich abgestimmt über die Zapfen und zugeordnete Greifhebel kontrolliert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Leseeinrichtung für Schaftmaschinenbetrieb aufzuzeigen, bei welcher der Zapfenzylinder im wesentlichen ohne Änderung seiner normalen Arbeitsposition bei Bedarf aus seinem normalen Betriebszustand in einen Rückführzustand bewegbar ist.
Der Grundgedanke der Erfindung geht dahin, bei einer mit einer Schaftmaschine zu verwendenden Leseeinrichtung mit
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einem über eine Antriebswelle von dem Webstuhl angetriebenen Zapfenzylinder zur Steuerung von Helfenrahmen die Welle des Zapfenzylinders an einem Ende eines mit seinem anderen Ende um eine erste feste Achse drehbaren Halters drehbar zu lagern, eine mechanische Kraftübertragungseinrichtung zwischen der Antriebswelle und dem Zapfenzylinder an einem zweiten Halter anzuordnen, der in seiner Mitte um eine zweite Welle drehbar an einem Rahmen gelagert ist, und die Bewegung zwischen dem ersten Halter und zweiten Halter im Bereich einer mechanischem Kontaktfuhrung mit einer Kontaktfläche zu steuern, die in einem Abschnitt mit einem Radius um die Achse der zweiten Welle als Drehpunkt verläuft.
Bei der erfindungsgemässen Leseeinrichtung ist eine sichere und zuverlässige Umsteuerung des Zapfenzylinders möglich, weil sie im wesentlichen unter Beibehaltung seiner normalen Arbeitsposition erfolgt. Dabei bleibt die für einen präzisen Webbetrieb wichtige Positionsbeziehung zwischen den Zapfen, Abtasthebeln und Klauen unveränderbar erhalten.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Leseeinrichtung für eine Schaftmaschine,
Figuren 2 und 3 eine Seitenansicht der Leseeinrichtung und eine geschnittene Teilansicht dazu,
Figur 4 eine vergrösserte Vorderansicht wesentlicher Einzelheiten der Erfindung,
Figur 5 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel und Figuren 6a bis 6c Elemente von Figur 4 in je einer Normal-, Rückfuhr- und Ausrichtstellung des Zapfenzylinders.
Zwei ein Paar bildende um je eine feststehende Achse 4a bzw. 4b drehbar gelagerte Greifhebel 3a, 3b mit je einem Hakenabschnitt 5a bzw. 5b am Ende sind durch je eine Feder 8a bzw. 8b mit je einem von zwei um feststehende Achsen 7a, 7b drehbar gelagerten Abtasthebeln 6a bzw. 6b so gekoppelt, dass jeweils beide Hebel 3a und 6a bzw. 3b und 6b zusammenarbeiten, wenn der betreffende Abtasthebel 6a oder 6b abhängig von der Drehwinkelposition eines zugeordneten Zapfens 2 am Umfang eines Zapfenzylinders 1 eine erste oder zweite Stellung einnimmt. Der Drehbereich der Hakenabschnitte 5a, 5b der Greifhebel ist durch Anschläge 9a, 9b begrenzt.
Die Federn 8a und 8b drücken dabei jeweils einen Gleiter 70a bzw. 70b des Abtasthebels 6ab2w. 6b eng gegen einen Arm 71a bzw. 71b des Greifhebels 3a bzw. 3b; dabei werden die Hebel 6a und 3a gegenuhrzeigensinnig und die Hebel 6b und 3b im Uhrzeigersinn um ihre jeweiligen Drehachsen 7... und 4... verdreht.
An dem freien Ende eines am anderen Ende um eine feste Achse 11 drehbaren Kipphebelträgers 12 ist um einen Stift 14 in seiner Mitte frei drehbar ein Kipphebel 13 gelagert, der an beiden Enden jeweils eine um einen Stift 15a bzw. 15b drehbare Klaue 10a bzw. 10b trägt.
Unter der Wirkung einer nicht dargestellten Welle einer dem Webstuhl zugeordneten Schaftmaschine werden zwei auf die Rückseiten 19a, 19b der Klauen 10a, 10b einwirkende Drücker 18 a, 18b abwechselnd und gegenläufig in Pfeilrichtungen 16 und 17 bewegt, so dass im Wechsel jeweils die Klaue 10a oder 10b in Eingriffsposition zu dem Hakenabschnitt 5a oder 5b gelangt. Gleichzeitig mit der oszillierenden Bewegung der Hakenabschnitte 5a, 5b wird der Kipphebel 13 durch den Kipphebelträger 12 um den Stift vor und zurück geschwenkt. Wenn in Figur 1 der Drücker 18b die Klaue 10b zum Eingriff mit dem Hakenabschnitt 5b nach vorn drückt, wird dabei über den Kipphebel 13 auch der Kipphebelträger 12 im Uhrzeigersinn um den Stift 14 verdreht. Dabei zieht er über einen verbindenden Fanghebel 20 und einen um eine feste Achse 23 drehbaren Zughebel 22 eine Schnur 24 ein, um über diese einen angeknüpften, jedoch nicht dargestellten Helfenrahmen anzuheben oder zu senken, falls die Schnur über einen Zwischenhebel wirkt. Bei der Gegenbewegung wird der
Helfenrahmen durch einen Federmechanismus oder dergleichen gesenkt bzw. angehoben, und dabei wird das Kettfädendach gebildet. Der Fanghebel 20 greift an ein Stellelement 21 des Zughebels 22 an.
Bei der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten auf die Greifhebel 3a und 3b wirkenden Leseeinrichtungen Tist der aussen mit den Zapfen 2 besetzte Zapfenzylinder 1 auf einer an ihrem einen Ende fest mit einem Zahnrad 31 verbundenen drehbaren Welle 30 befestigt und mit dieser Welle in Lagern 27 an einem ersten Halter 26 gelagert, der um eine erste Welle 25 drehbar und durch eine an einem festen Stift 28 eingehängte Zugfeder 29 gegenuhrzeigersin-nig vorgespannt ist. Der Zapfenzylinder 1 wird über eine Welle 32 mit Zahnrad 33, ein Paar Zwischenzahnräder 34, 35 und das Zahnrad 31 von dem Webstuhl drehend angetrieben.
Die beiden Zwischenzahnräder 34 und 35 sind gegenläufig und frei drehbar in Lagem 41,42 mit Achsen 39,40 an einem zweiten Halter 38 gelagert, welcher auf einer zwischen den Zahnrädern 34 und 35 an einem Tragrahmen 36 drehbaren Welle 37 befestigt ist. Bei einem anderen Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung kann die Zahnradanordnung 33, 34, 35, 31 zur Rotationsübertragung zwischen der Welle 32 und dem Zapfenzylinder durch eine Riemen- oder Kettengetriebeanordnung über- bzw. untersetzt sein.
Erfindungsgemäss liegen normalerweise gemäss Figur 1 die Achsmitten PI, P2, P3, P4 und P5 der Zahnräder 33, 34, 35, 31 und der Welle 37 auf einer Geraden.
Das eine Ende des mit der Welle 37 verbundenen zweiten Halters 38 ist als Kurvenfläche 44 ausgebildet, die durch eine ausserhalb eines Lagers der Welle 30 für den Zapfenzylinder 1 angeordnete Abtastscheibe 43 abgetastet wird. Wie Figur 4 zeigt, ist die Kurvenfläche 44 in einen ersten Kurvenabschnitt 45, der in einem Winkelbereich a mit einem Radius R um die Achse P5 der Welle 37 verläuft, und einen sich anschliessenden zweiten Kurvenabschnitt 46, der in einem Winkelbereich ß um einen Radius r (wobei r < R ist) verläuft, unterteilt. Durch diese Anordnung wird der Zapfenzylinder 1 immer in einem definierten Abstand von der Achsmitte der Welle 37 gehalten, wie aus nachstehender Erläuterung hervorgeht.
Wenn die Abtastscheibe 43 mit dem Radius a an einem beliebigen Punkt des ersten Kreisbogenabschnitts 45 der Kurvenfläche 44 anliegt, dann entspricht ein Achsabstand L zwischen den Punkten P4 und P5 der Gleichung
L = a + R.
Wenn die Abtastscheibe 43 aber an dem zweiten Kreisbogenabschnitt 46 anliegt, dann ergibt sich ein entsprechender Achsabstand LI nach der Gleichung
LI = a + x.
Darin ist x ^ r + 1, und 1 ist der Abstand zwischen P5 und P3. Wenn x S R ist, muss L è LI sein. Folglich befindet sich die Welle 30 des Zapfenzylinders 1 bei Kontakt der Abtastscheibe 43 mit dem zweiten Kreisbogenabschnitt 46 näher an der Welle 37 als bei Kontakt mit dem ersten Kreisbogenabschnitt 45. Der Abschnitt 46 könnte auch gerade oder anders gekrümmt sein, sofern nur die Bedingung L> LI erfüllt ist. Wesentlich ist, dass der Zapfen 2 des Zapfenzylinders 1 völlig frei und ohne Kontaktmöglichkeit zu einem Abtasthebel 6a, 6b abgehoben ist, wenn die Abtastscheibe mit dem zweiten Kreisbogenabschnitt 46 der Kurvenfläche 44 Kontakt hat.
Bei dem Ausfiihrungsbeispiel gemäss Figuren 1 und 2 ist der zweite Halter 38 um die Achse seiner Welle 37 mittels eines an der Welle befestigten Hebels 47 zwischen einer Normalstellung I, einer dagegen um den Winkel 01 versetzten Rückführstellung II und einer in Gegenrichtung um den Winkel ©2 versetzten Ausrichtstellung III schwenkbar. In der Ausrichtstellung III befindet
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sich die Abtastscheibe 43 im Kontakt mit dem zweiten Kreisbogenabschnitt 46, und in der Rückfiihrstellung II im Kontakt mit dem ersten Kreisbogenabschnitt 45 der Kurvenfläche 44.
Zum Schwenken des zweiten Halters 38 kann eine Schwenkeinrichtung 48 gemäss Figur 5 benutzt werden. Ein durch eine Schraube 50 auf der Welle 37 des zweiten Halters 38 festgeklemmter Schwenkhebel 49 trägt an seinem anderen Ende zwei sich gegenüberliegend mittels einer Schraube 54 an dem Hebel 49 befestigte Backen 52 und 53, deren Innenseiten sich im Berührungskontakt mit einem auf einer Antriebswelle befestigten Exzenter 51 befinden. In den Umfang einer integral und somit durch den Motor mitdrehbar mit dem Exzenter 51 verbundenen Scheibe 55 sind der Normalstellung I des Hebels 47 in Figur 1 zugeordnete Aussparungen 58 und 59, eine der Rückführstellung II zugeordnete Aussparung 60 und eine der Ausrichtstellung III zugeordnete Aussparung 61 eingearbeitet. Ähnlich wie bei dem Hebel 47 wird in diesen Stellungen die Abtastscheibe 43 in Kontakt mit dem ersten Kreisbogenabschnitt 45 oder zweiten Kreisbogenabschnitt 46 der Kurvenoberfläche 44 gebracht. Durch Federn 66, 67 belastete Abtaster 64, 65 greifen zwecks Positionierung der Scheibe in die jeweils gegenüberliegende Vertiefung 58, 59,60 oder 61 ein und sind auf der gegenüberliegenden Seite jeweils mit einem Mikroschalter 62 bzw. 63 verbunden. Wenn in der in Figur 5 dargestellten Position der Scheibe 55 im normalen Webbetrieb bei in den Aussparungen 58, 59 befindlichen Abtastern der Motor 56 anläuft, dreht er die Scheibe in Pfeilrichtung 68 bis zur Aufnahme des Abtasters 64 in der Aussparung 60.
Dort schaltet der Mikroschalter 62 den Motor 56 aus. Durch den Exzenter 51 ist der Schwenkhebel 49 und damit auch der Zapfenzylinder 1 in die Rückführstellung II gedreht worden. In die Ausrichtstellung III gelangt der Zapfenzylinder 1 durch Verdrehen der Scheibe über den Motor 56 in die Gegenpfeilrichtung 69. Nach Durchlaufen des Winkels 02 durch den Exzenter 51 befindet sich der Abtaster 65 in der Aussparung 61.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Betrieb erläutert. Während des normalen Webbetriebs bei dem Webstuhl befindet sich der Hebel 47 in der Normalstellung I, die Abtastscheibe 43 des ersten Halters 26 liegt am ersten Kreisbogenabschnitt 45 der Kurvenfläche 44 an, und alle Zahnräder 33, 34, 35 und 31 mit ihren Mittelpunkten PI, P2, P3, P4 befinden sich in einer Linie. Der Zapfenzylinder 1 rotiert und bringt die Zapfen 2 zur laufenden Fachbildung abwechselnd in Eingriff mit den Abtasthebeln 6a und 6b.
Bei einem Schussfadenriss bleibt die Schaftmaschine zusammen mit dem Webstuhl stehen. Zum Entfernen des dem gerissenen folgenden Schussfadens wird der zweite Halter 38 durch den Hebel 47 um den Winkel 01 in die Rückführposition II (Fig. 6b) geschwenkt. Da bei stehendem Webstuhl das Zahnrad 33 auf der Antriebswelle 32 blockiert ist, bewirkt eine Schwenkung des zweiten Halters 38 eine Drehung des Zahnrads 34 in Pfeilrichtung 70 und des Zahnrads 35 in Pfeilrichtung 71 in Figur 6b. Dabei wird das Zahnrad 31 der Welle 30 gegenuhrzeigersinnig verdreht, und die Abtastscheibe 43 berührt die Kurvenfläche 44 an einem Punkt Q2 im ersten Kreisbogenabschnitt 45. Folglich ist der Abstand L zwischen den Wellenachsen 30 und 37 der gleiche wie in der Normalstellung I in Figur 6a, und die Relativstellung des Zapfens 2 zu den Abtasthebeln 6a, 6b bleibt unverändert. Der Schwenkwinkel ©1 ist so gewählt, dass dabei der Zapfenzylinder 1 um einen einzigen «Eintrag» rückwärts rotiert. Folglich hängt der Betrag des Winkels vom Durchmesser des Zylinders 1 und der Zähnezahl jedes der Zahnräder 33, 34, 35 und 31 ab.
Nach Einnahme der Rückführstellung II wird durch Betätigung eines entsprechenden Schalters am Webstuhl das Fachbildungsgeschirr so zurückgesetzt, dass durch Fachöffnung der gerissene Schussfaden durch die Kettfäden freigegeben wird.
Wenn der Hebel 47 aus der Normalstellung in Figur 1 gegen den Uhrzeigersinn mit dem Halter 38 in die Ausrichtstellung III gemäss Figur 6c geschwenkt worden ist, berührt die Abtastscheibe 43 die Kurvenfläche 44 an einer Stelle Q3 im zweiten Kreisbogenabschnitt 46; gleichzeitig ist der erste Halter 26 in die durchgehend gezeichnete Stellung geschwenkt, die Welle 30 liegt näher an der Welle 37, und damit ist der Zapfenzylinder 1 um eine Strecke S in Figur 6c nach rechts gerückt, so dass der Zapfen 2 ausser Eingriff zu den Abtasthebeln 6a, 6b gelangt ist. Zum Rückwärtsfahren des Webstuhls werden alle Hakenabschnitte 5 a, 5b und Klauen 10a, 10b ausser gegenseitigem Eingriff gebracht, so dass die Hakenabschnitte 5 a, 5b durch ihre Federn 8 a, 8b gegen die Anschläge 9a bzw. 9b gezogen werden. Dadurch sind die Greifhebel 3a, 3b ausser Eingriff der Klauen 10a, 10b gebracht. Dadurch werden jetzt alle an den Kipphebel 13 angeschlossenen Helfenrahmen (nicht dargestellt) über den Kipphebelträger 12 in gegebener Höhe gehalten. In dieser Ausrichtstellung des Zapfenzylinders 1 ist der zweite Halter 38 so weit geschwenkt, dass die Zwischenzahnräder 34, 35 nicht mehr im Eingriff mit Zahnrad 33 stehen. Der Zapfen2ylinder 1 ist damit frei drehbar, es können leicht Zapfen 2 oder Musterkarten ausgewechselt werden.
Wenn statt des zuvor erläuterten Hebelsystems eine Schwenkeinrichtung 48 gemäss Figur 5 vorhanden ist, dann verdreht der Motor 56 in einer seiner beiden Laufrichtungen die Scheibe 55 mit dem Exzenter 51 in Pfeilrichtung 68, bis der Motor 56 durch den Abtaster 64 in der betreffenden Aussparung übeer den Mikroschalter 62 abgeschaltet wird. Dabei sind der Hebel 49 und der Zapfenzylinder 1 um den Winkel @1 in die Figur 6b entsprechende Stellung II gedreht worden. Zum Erreichen der Stellung III gemäss Figur 6c wird der Motor 56 über einen anderen Schalter in Gegenrichtung aktiviert, bis der Abtaster 65 die Aussparung 61 erreicht hat. Die Schwenkeinrichtung 48 mit ihren Schaltern ist einfacher zu bedienen als der Hebel 47.
Nach Beseitigung des gerissenen Schussfadens wird der Hebel 47 in Figur 1 aus der Stellung II in die Normalstellung I zurückgeschwenkt und dabei der Zapfenzylinder 1 um einen «Eintrag» in die Normalrichtung verdreht. Dann wird der Webstuhl in Betrieb gesetzt und ersetzt den gerissenen Schussfaden durch einen neuen. Das dabei erzeugte Webmaterial ist nicht nur unbeschädigt, sondern auch durchgehend gewebt, die Schussfaden liegen korrekt unabhängig von der Stoffdicke. Die Gewebeherstellung kann fortgesetzt werden in optimaler Übereinstimmung mit dem Durchlauf der Schussfaden.
Abweichend von dem erläuterten Ausführungsbeispiel könnte die Kurvenfläche auch auf dem ersten Halter 26 und die Abtastscheibe auf dem zweiten Halter 38 angeordnet sein, wenn gewünscht. Durch entsprechend gewählte Kurvenkontur der Kurvenfläche kann die Trennstrecke der Zapfen 2 gegenüber den Abtasthebeln in der Ausrichtstellung auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden. Ferner kann abhängig von dem Abstand zwischen der Antriebswelle 32 und dem Zapfenzylinder 1 die Anzahl der Zwischenzahnräder erhöht werden, wenn darauf geachtet wird, dass die Enddrehrichtungen erhalten bleiben.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Leseeinrichtung fur eine Schaftmaschine mit
- einem Zapfen zum Steuern von Webemustern tragenden Zapfenzylinder,
- Abtasthebeln, die durch je einen der Zapfen in zwei Alternativpositionen bewegbar sind,
- von einer Drehbewegung der Abtasthebel abhängig drehenden Hakenabschnitten und
- einer mit einer Schnur verbundenen Bewegungseinrichtung mit für den Eingriff in abwechselnder Folge in die Hakenabschnitte eingerichteten drehbaren Klauen, dadurch gekennzeichnet, dass
- eine Welle (30) des Zapfenzylinders (1) an einem Ende eines mit seinem anderen Ende um eine erste feste Achse (25) drehbaren ersten Halters (26) drehbar gelagert,
- ein zweiter Halter (38) über eine an seiner Mitte befestigte zweite Welle (37) an einem Rahmen (36) drehbar gelagert ist,
- der erste Halter sich über eine Kontaktführung (43,44) in physischem Kontakt mit dem zweiten Halter befindet und
- der Zapfenzylinder (1) über eine mit der zweiten Welle verbundene Stelleinrichtung alternativ in eine Normal-, Rückführoder eine Ausrichtstellung schwenkbar ist.
2. Leseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflihrung eine im Umfangsbereich eines Lagers an einem Ende der vom ersten Halter gehaltenen Welle (30) des Zapfenzylinders angeordnete Abtastscheibe (43) und eine am Umfang des einen Endes des zweiten Halters (38) angeordnete Kurvenfläche (44) umfasst.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Leseeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Kurvenabschnitt (45) der Kurvenfläche als Kreisbogen um die Achsmitte der zweiten Welle (37) so ausgebildet ist, dass in seinem Bereich der erste Halter in einem gegebenen konstanten Abstand von dem zweiten Halter bleibt und der Zapfenzylinder in die Rückführposition bewegbar ist.
4. Leseeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Kurvenabschnitt (46) der Kurvenfläche (44) in den ersten Kurvenabschnitt übergehend so gestaltet ist, dass der Abstand zwischen dem Zapfenzylinder (1) und der zweiten Welle (37) laufend abnimmt.
5. Leseeinrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Getriebe zur Übertragung einer Drehung von einer Antriebswelle (32) auf den Zapfenzylinder, mit einem auf der Antriebswelle befestigten ersten Zahnrad (33), einem an einem Ende der Welle (30) des Zapfenzylinders befestigten vierten Zahnrad (31) und je einem zwischen dem ersten und vierten Zahnrad um je eine Achse am zweiten Halter (38) drehbaren zweiten und dritten Zahnrad (34, 35).
6. Leseeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Zahnräder (33, 34, 35, 31) miteinander kämmen und ihre vier Achsen und die Achse der zweiten Welle (37) eine gemeinsame Ausrichtung haben, wenn der Zapfenzylinder sich in der Normalstellung (I) befindet.
7. Leseeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rückführstellung (II) des Zapfenzylinders das erste Zahnrad (33) blockiert ist und der zweite Halter (38) über seine Welle (37) durch eine Stellvorrichtung (47; 48) in eine zur Rückdrehung des Zapfenzylinders geeignete Stellung gebracht ist, in welcher der erste Kurvenabschnitt (45) die Abtastscheibe (43) berührt und der Abstand zwischen den Achsmitten der zweiten Welle und des Zapfenzylinders konstant bleibt.
8. Leseeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausrichtstellung (III) des Zapfenzylinders der zweite Halter über seine Welle (37) so geschwenkt ist, dass der zweite Kurvenabschnitt (46) an der Abtastscheibe (43) des ersten Halters (26) anliegt, das erste Zahnrad von dem zweiten Zahnrad getrennt ist, zwischen den Achsen der zweiten Welle und des Zapfenzylinders ein verringerter Abstand besteht und sämtliche Zapfen (2) sich ausser Eingriff gegenüber den Abtasthebeln (6a, 6b) befinden.
9. Leseeinrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung zum Schwenken des zweiten Halters als an der zweiten Welle (37) befestigter und zwischen drei Stellungen, in deren Bereich die Abtastscheibe (43) des ersten Halters mit jedem der Kurvenabschnitte des zweiten Halters in Kontakt kommt, schwenkbarer Hebel (47) ausgebildet ist.
10. Leseeinrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung zum Schwenken des zweiten Halters einen an der zweiten Welle (37) befestigten Schwenkhebel (49) mit daran befestigten Backen (52, 53), einen mit beiderseitigem Berührungskontakt zwischen den Backen gelagerten und durch einen Antrieb (56) drehbaren Exzenter (51), eine mitdrehbar mit dem Exzenter verbundene Scheibe (55), in deren Umfang Aussparungen (58, 59) für die Normalstellung sowie je eine Aussparung (60, 61) für die Rückführstellung und die Ausrichtstellung eingeformt sind, um eine Schaltvorrichtung mit in die Aussparungen eingreifenden Abtastern (64, 65) und mindestens einem Mikroschalter (62, 63) zum Positionieren der Scheibe umfasst.
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