CH657698A5 - Maschinenkanone vom gatling-typ. - Google Patents

Maschinenkanone vom gatling-typ. Download PDF

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CH657698A5
CH657698A5 CH598/82A CH59882A CH657698A5 CH 657698 A5 CH657698 A5 CH 657698A5 CH 598/82 A CH598/82 A CH 598/82A CH 59882 A CH59882 A CH 59882A CH 657698 A5 CH657698 A5 CH 657698A5
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CH
Switzerland
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cam surface
side edge
drum
pin
firing
Prior art date
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CH598/82A
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English (en)
Inventor
Douglas Pray Tassie
Original Assignee
Gen Electric
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/02Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock recoil-operated
    • F41A5/10Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock recoil-operated having a movable inertia weight, e.g. for storing energy
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
    • F41F1/08Multibarrel guns, e.g. twin guns
    • F41F1/10Revolving-cannon guns, i.e. multibarrel guns with the barrels and their respective breeches mounted on a rotor; Breech mechanisms therefor

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschinenkanone vom Gatling-Typ, die in beiden Drehrichtungen ihrer Trommel oder Rohrbündel feuern kann.
In dem US-Patent 125 563, das am 9. April 1872 R.J. Gat-ling erteilt worden ist, ist die klassische moderne Revolverkanone beschrieben. Ein stationäres Gehäuse umschliesst und trägt eine rotierende Trommel, die mehrere Kanonenrohre und eine gleiche Anzahl von Verschlüssen hat. Jeder Verschluss hat seinen eigenen Schlagbolzen und seine eigene Schlagfeder. Wenn sich die Trommel in einer unveränderlichen Richtung dreht, wird jeder Verschluss in Längsrichtung durch eine stationäre elliptische Kurvenbahn in dem Gehäuse verfahren. Bei Bewegung des Verschlusses nach vorn wird sein Schlagbolzen auf der Rückseite durch eine stationäre Kurvenbahn in dem Gehäuse erfasst, wodurch seine Schlagfeder zusammengedrückt wird, bis der Verschluss und das Rohr die Feuerstellung erreichen, in der die stationäre Kurvenbahn den Schlagbolzen freigibt oder auslöst.
Modernere Kanonen nach dem Prinzip des Gatling-Typs sind in den US-PSen 3 380 341 aus dem Jahre 1968,3 611 871 aus dem Jahre 1971 und 3 738 221 aus dem Jahre 1973 beschrieben. Bei jeder dieser Kanonen dreht sich die Trommel in einer unveränderlichen Richtung.
In der GAU-8-Kanone, wie sie das AIO Flugzeug trägt, dreht sich die Trommel in einer Richtung, um Geschosse
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abzufeuern, und in der entgegengesetzten Richtung, um nichtabgeschossene Geschosse zurück in den Zuführförderer zu leeren. Ein Abfeuer-/Sicherungskurvenkörper, der zur Verwendung in der GAU-8-Kanone vorgesehen ist, bildet den Gegenstand der deutschen Patentanmeldung P 30 26 286.3.
Jede dieser Kanonen ist so ausgelegt, dass sie nur eine einzige Reihe von abzufeuernden Patronen empfangen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschinenkanone vom Gatling-Typ zu schaffen, die in der Lage ist, in beiden Drehrichtungen ihrer Trommel zu feuern.
Weiter soll die Kanone in der Lage sein, aus zwei Vorratsreihen abzufeuernde Patronen den Kanonenrohren zuzuführen. Jede Reihe kann eine andere Art von Munition enthalten, wie hochexplosive bzw. panzerbrechende Munition.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit den Merkmalen im Kennzeichnungsteil des ersten Anspruches gelöst.
Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Kanone nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Querschnittansicht der Kanone nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Längsschnittansicht der Kanone nach Fig. 2 nach der Linie III-III,
Fig. 4 eine Längsschnittansicht der Kanone nach Fig. 2, nach der Linie IV-IV, und
Fig. 5 als Einzelheit in perspektivischer Darstellung den Abfeuer-/Sicherungskurvenkörper der Kanone von Fig. 2.
Die in Fig. 1 gezeigte Maschinenkanone vom Gatling-Typ ist Gegenstand der deutschen Patentanmeldung P 31 13 413.0. Die Zufuhrvorrichtung ist Gegenstand einer gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung mit Priorität der US-Patentanmeldung, Ser. No. 230 564, vom 2. Februar 1981. Die Kanone kann in beiden Drehrichtungen durch geeignete Vorrichtungen angetrieben werden, beispielsweise durch das Hydrauliksystem, das bei der GAU-8/A-Kanone in dem A10-Flugzeug benutzt wird, oder durch das System, das in der US-PS 4 046 056 beschrieben ist.
Stattdessen kann auch ein elektrischer Antrieb benutzt werden, der den Gegenstand der deutschen Patentanmeldung P 31 46 806.3 bildet. Üblicherweise wirkt ein solcher Antrieb auf einen Zahnkranz ein, der an der Kanonentrommel befestigt ist. Bei diesem Antrieb wird die Kanone zum Abfeuern in der einen Richtung und zum Leeren in der anderen Richtung angetrieben. Die Änderungen in der Steuervorrichtung zum Antreiben und Abfeuern der Kanone in jeder Richtung dürften ohne weiteres klar sein.
Bezüglich des Aufbaus, der hier nicht gezeigt oder beschrieben ist, wird auf die vorgenannten Patentanmeldungen und Patentschriften verwiesen.
Die Kanone hat ein feststehendes Gehäuse 10, in welchem eine Trommel 12 drehbar gelagert ist, die mehrere Kanonenrohre 14 und eine gleiche Anzahl von Verschlüssen 16 hat, wobei in dem dargestellten Fall diese Anzahl gleich fünf ist.
Eine rechte Zuführeinrichtung zum Fördern der Patronenmunition in die Ladestellung enthält einen rechten Durchgang 20 für eine rechte Reihe von miteinander verbundenen Gurten und Patronen, der in einen rechten Durchgang 22 für geleerte Gurtglieder übergeht. Ein rechtes Patronenbeschleu-nigertransportrad 24 und ein rechtes Gurtengliedvordrück-transportrad 26 sind auf einer gemeinsamen Welle 28 befestigt, die über eine rechte nockengesteuerte Kupplung 30 angetrieben wird. Ein zweiter, rechter Durchgang 32 für
Patronen erstreckt sich am Anfang so wie der Durchgang 20 und zweigt dann zur Trommel 12 hin ab. Ein rechtes Ladetransportrad 36 ist an dem zweiten rechten Durchgang 32 angeordnet. Die Transporträder 24 und 26 sind in ihrer Wir-5 kung synchronisiert, und, wenn das Gurtgliedvordrücktrans-portrad 26 ein Gurtglied längs des Durchgangs 20 und dann längs des Durchgangs 22 formschlüssig vorschiebt, verschiebt das Patronenbeschleunigertransportrad 24 die betreffende Patronenhülse formschlüssig vorwärt in den Durch-lo gang 32, zieht die Patronenhülse zunehmend aus dem Gurtglied heraus und beschleunigt die Teilung der Patronenhülse in bezug auf die der Verschlüsse. Das Ladetransportrad 36 erfasst die beschleunigte Patronenhülse und bringt sie auf die Stirnseite eines Verschlusses 16.
15 Eine linke Zuführvorrichtung enthält einen linken Durchgang 37 für eine linke Reihe von miteinander verbundenen Gurtgliedern und Patronen, die in einen linken Durchgang 38 für geleerte Gurtglieder übergehen. Ein linkes Patronen-beschleunigertransportrad 40 und ein linkes Gurtgliedvor-20 drücktransportrad 42 sind auf einer linken gemeinsamen Welle 44 befestigt, die über eine linke, nockengesteuerte Kupplung 46 angetrieben wird. Ein zweiter linker Durchgang 48 für Patronen erstreckt sich am Anfang so, wie der Durchgang 37, und zweigt dann zur Trommel 12 hin ab. Ein 25 linkes Ladetransportrad 50 ist an dem linken Durchgang 48 angeordnet. Die Transporträder 40 und 42 sind in ihrer Wirkung synchronisiert, und, wenn das Gurtgliedvordrücktrans-portrad 42 ein Gurtglied längs des Durchgangs 37 und dann längs des Durchgangs 38 formschlüssig vorwärts verschiebt, 30 verschiebt das Patronenbeschleunigertransportrad 40 die betreffende Patronenhülse förmschlüssig vorwärts in den Durchgang 48, zieht die Patronenhülse zunehmend aus dem Gurtglied heraus und beschleunigt die Teilung der Patronenhülse auf die der Verschlüsse. Das Ladetransportrad 50 35 erfasst die beschleunigte Patronenhülse und bringt sie auf die Stirnseite eines Verschlusses 16.
Eine Ladeeinrichtung zum Überführen der Patronenmunition von der Lade- in die Feuereinstellung weist einen Klappenmechanismus mit einer rechten Klappe 52 und einer 40 linken Klappe 54 auf die durch ein Kniehebelgestänge 55 miteinander verbunden sind, so dass in einer Stellung die rechte Klappe 52 den rechten Durchgang 32 für Patronen blockiert, während die linke Klappe 54 den linken Durchgang 48 freigibt, und in der anderen Stellung die rechte 45 Klappe 52 den rechten Durchgang 32 für Patronen freigibt, während die linke Klappe 54 den linken Durchgang 48 blok-kiert.
Wenn die rechte Nockenkupplung 30 eingerückt ist, bewegt das Transportrad 24 Patronen in dem Durchgang 32 vorwärts, und, wenn die rechte Klappe 52 nicht bereits offen ist, klappt die vordere Patrone die rechte Klappe 52 in ihre Freigabestellung (und die linke Klappe 54 in ihre Blockierstellung). Das rechte Ladetransportrad 36 nimmt jede Patrone in der Reihenfolge mit und bringt sie auf die Stirnseite jedes Verschlusses in der Reihenfolge. Jede Patrone wird abgefeuert, während sich ihr Verschluss 16 und ihr Kanonenrohr 14 in der 12-Uhr-Stellung befindet. Das linke Ladetransportrad 50 dient als Entladetransportrad und entnimmt jede abgefeuerte Patronenhülse in der Reihenfolge aus ihrem Verschluss und bringt sie in einen linken Auslassdurchgang 56, der durch die linke Klappe 54 freigegeben ist.
Wenn die linken Nockenkupplung 46 eingerückt wird, streifen die Transporträder 40 und 42 Patronen ab, die linke 65 Klappe 54 gibt den Durchgang 48 frei, das linke Ladetransportrad 50 führt den Verschlüssen Patronen zu, und das rechte Ladetransportrad 36 dient als Entladetransportrad und bringt die abgefeuerte Patronenhülsen in einen rechten
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Auslassdurchgang 58, der durch die rechte Klappe 52 freigegeben wird.
Jeder Verschluss ist auf Laufbahnen angeordnet, die an der Trommel 12 befestigt sind. Jeder Verschluss 16 hat eine Rolle, die in einer schraubenförmigen Kurvenbahn in dem Gehäuse 10 läuft, so dass, wenn sich die Trommel 12 um die Rohrbündelachse dreht, jeder Verschluss auf seinen Laufbahnen vor und zurück bewegt wird. Jeder Verschluss hat einen Schlagbolzen 60 mit einer Schlagfeder. Jeder Schlagbolzen 60 hat einen Spannstift 62, der durch einen Schlitz in dem Gehäuse des Verschlusses 16 nach oben vorsteht.
Die Sicherungs- und Abfeuervorrichtung ist in dem Gehäuse in einem sich darin quer erstreckenden Schlitz befestigt.
Die Sicherungs- und Abfeuervorrichtung enthält einen Hauptrahmen 70, der in dem Schlitz des Gehäuses 10 angeordnet und durch einen rechten Stift 72 und einen linken Stift 74 befestigt ist, die durch fluchtende Bohrungen in dem Rahmen und dem Gehäuse 10 hindurchgeführt sind. Zwei Ösen 76 und 78 stehen von dem Gehäuse 10 vor, und zwischen ihnen ist eine Stange 80 befestigt, auf der eine Kugel 82 befestigt ist. Eine Sicherungsschiene 84 von umgedrehter T-Form hat einen Schenkelteil 86 mit einer Querbohrung 88, in der die Kugel 82 aufgenommen ist. Das äussere Ende des Schenkelteils 86 ist zwischen den Ösen 76 und 78 eingespannt und ist aufgrund der Kugelkupplung trotzdem mit einer konischen Bewegungsfreiheit versehen. Der Querstegteil 90 der Sicherungsschiene 84 hat eine konkave Fläche 92 neben der Bewegungsbahn der Spannstifte 62 und eine konvexe, U-förmige Fläche auf der von der Bewegungsbahn abgewandten Seite. Der Querstegteil 90 ist in einem Ausschnitt 96 in dem Hauptrahmen einwärts von einer Kurvenfläche 97 angeordnet, der eine Rückwand 98, eine linke Seitenwand 100 und eine rechte Seitenwand 102 hat.
Ein rechter Keilblock 103 ist in der rechten Ecke des Ausschnittes 96 zwischen der Rückwand 98 und der rechten Seitenwand 102 angeordnet. Das obere Ende des Blockes 103 ist durch einen Drehzapfen 104 mit einem Arm eines rechten Schwinghebels 106 gekuppelt. Der Schwinghebel ist auf einem Drehzapfen 108 gelagert, welcher an dem Gehäuse befestigt ist, und sein anderer Arm ist mit einem Verbindungsglied 110 gekuppelt, das mit einem mit Federrückführung versehenen Elektromagnet 112 verbunden ist. Die Feder drückt normalerweise den Keilblock 103 nach unten, und der Elektromagnet zieht, wenn er erregt ist, den Keilblock nach oben.
Ein linker Keilblock 114 ist in der linken Ecke des Ausschnittes 96 zwischen der Rückwand 98 und der linken Seitenwand 100 angeordnet. Das obere Ende des Blockes ist durch einen Drehzapfen 116 mit einem Arm eines linken Schwinghebels 118 verbunden. Der Schwinghebel ist auf einem Drehzapfen 120 gelagert, der an dem Gehäuse 10 befestigt ist, und sein anderer Arm ist mit einem Verbindungsglied 110 gekuppelt, das mit einem mit Federrückführung versehenen Elektromagnet 122 verbunden ist. Die Feder drückt normalerweise den Keilblock 114 nach unten, und der Elektromagnet 122 zieht, wenn er erregt ist, den Keilblock 114 nach oben.
Wenn der linke Elektromagnet 122 erregt und der rechte Elektromagnet nicht erregt wird, wird der linke Keilblock 114 angehoben, was dem linken Teil der Sicherungsschiene 84 gestattet, die Rückwand 98 zu berühren und die linke Seitenwand 100 freizulegen, und der rechte Keilblock wird abgesenkt, wodurch der rechte Teil der Sicherungsschiene von der Rückwand weggedrückt wird, so dass der rechte Rand der konkaven Fläche 92 mit der Kurvenfläche 97 bündig und die rechte Seitenwand verdeckt ist. Wenn sich die Trommel 12 in Fig. 2 im Uhrzeigersinn dreht, wird der Verschluss 16 zunehmend vorwärts bewegt, wenn er sich der 12-Uhr-Stellung nähert, und der Spannstift 62 berührt anfänglich den linken Teil 97L der Kurvenfläche 97 und drückt die Spannfeder des Verschlusses 16 zunehmend zusammen, bis der Spannstift 62 an der linken Seitenwand 100 von der Kurvenfläche herunterfällt, wodurch der Schlagbolzen 60 ausgelöst wird, um die Patrone abzufeuern. Der Spannstift 62 fällt auf den linken Teil der konkaven Fläche 92 und bewegt sich auf dieser, bis er sich wieder zurück auf den rechten Teil 97R der Kurvenfläche 97 bewegt.
Wenn der rechte Elektromagnet 112 erregt und der linke Elektromagnet 122 nicht erregt ist, wird der rechte Keilblock 103 angehoben, was dem rechten Teil der Sicherungsschiene 84 gestattet, die Rückwand 98 zu berühren und die rechte Seitenwand 102 freizulegen, und der linke Keilblock wird abgesenkt, wodurch der linke Teil der Sicherungsschiene von der Rückwand weggedrückt wird, so dass der linke Rand der konkaven Fläche mit der Kurvenfläche 97 bündig und die linke Seitenwand verdeckt ist. Wenn sich dieTrommel 12 in Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn dreht, wird der Verschluss 16 zunehmend vorwärts bewegt, wenn er sich der 12-Uhr-Stel-lung nähert, und der Spannstift 62 berührt am Anfang den rechten Teil 97R der Kurvenfläche 97 und drückt die Spannfeder des Verschlusses 16 zunehmend zusammen, bis der Spannstift 62 an der rechten Seiten wand 102 von der Kurvenfläche herunterfällt und den Schlagbolzen 60 zum Abfeuern der Patrone freigibt. Der Spannstift 62 fällt auf den rechten Teil der konkaven Fläche 92 und bewegt sich über diese, bis er sich wieder zurück auf den linken Teil 97L der Kurvenfläche 97 bewegt.
Wenn keiner der beiden Elektromagnete 112,122 erregt ist, sind beide Keilblöcke 103,114 abgesenkt, wodurch beide Teile der Sicherungsschiene 84 von der Rückwand weggedrückt werden, so dass beide Ränder der konkaven Fläche 92 mit der Kurvenfläche 97 bündig und beide Seitenwände 100, 102 verdeckt sind. Wenn sich der Rotor in der einen oder anderen Richtung dreht, nähert er sich der 12-Uhr-Stellung und der Spannstift 62 berührt die Kurvenfläche 97 und drückt die Spannfeder zusammen. Die konkave Fläche 92 trägt jedoch den Spannstift 62 von einer Seite zur anderen, ohne ihm zu gestatten, herabzufallen und dadurch den Schlagbolzen 60 auszulösen. Das ist eine völlig sichere Stellung.
Sollte dieTrommel 12 angehalten werden, wenn ein Spannstift 62 an der konkaven Fläche 92 anliegt und beide Elektromagnete 112,122 nicht erregt sind, so überwinden die Rückstellfedern der Elektromagnete 112,122 die Vorspannung der Schlagfeder und drücken den Schlagbolzen 60 zurück in die Verschlussstirnfläche. Das wird eine völlig sichere Stellung ergeben. Diese kann festgehalten werden, indem ein linker und ein rechter Stift durch eine linke und eine rechte Längsbohrung 126 bzw. 128 in den Keilblöcken 103,114 und den benachbarten Teilen des Gehäuses 10 gedrückt werden.
Die Kanone, die in jeder Drehrichtung der Trommel abgefeuert werden kann, bietet noch weitere Vorteile. Ein Vorteil ist, dass eine Doppelzuführung vorgesehen werden kann, indem ein Zuführer auf jeder Seite der Kanone angeordnet wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Einzelzuführungen für Rechts- und Linkseinbau mit vorbestimmter Zuführbahn, vorgesehen werden können.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Maschinenkanone vom Gatling-Typ, gekennzeichnet durch:
    ein feststehendes Gehäuse (10) mit einer mit der Rohrbündelachse zusammenfallende Achse;
    eine Trommel ( 12), die so gelagert ist, dass sie im Uhrzeiger- und Gegenuhrzeigersinn um die Rohrbündelachse drehbar ist;
    an der Trommel (12) angebrachte Verschlüsse (16) mit einem Schlagbolzen (60) und einem mit diesem verbundenen Spannstift (62);
    eine Abfeuer- und Sicherungskurvenvorrichtung (84,97, 103,114), die mit dem Gehäuse (10) verbunden ist und eine erste Stellung hat, in der sie bewirkt, dass der Spannstift (62) den Schlagbolzen (60) während der Drehung der Trommel (12) im Uhrzeigersinn spannt und freigibt, eine zweite Stellung, in der sie bewirkt, dass der Spannstift (62) während der Drehung der Trommel (12) im Gegenuhrzeigersinn den Schlagbolzen (60) spannt und freigibt, und eine dritte Stellung, in der sie während der Drehung der Trommel (12) verhindert, dass der Spannstift (62) den Schlagbolzen (60) freigibt.
  2. 2. Kanone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abfeuer- und Sicherungskurvenvorrichtung (84,97, 103,114) eine Kurvenfläche (97) zum Erfassen des Spannstiftes (62) hat und, wenn sie in ihrer ersten Stellung ist, eine Lücke in der Kurvenfläche (97) bildet, damit der Schlagbolzen (60) freigegeben wird, wenn sie in ihrer zweiten Stellung ist, eine zweite Lücke in der Kurvenfläche (97) bildet, damit der Schlagbolzen (60) freigegeben wird, und, wenn sie in ihrer dritten Stellung ist, einen durchgehenden Teil in der Kurvenfläche (97) bildet, um das Freigeben des Schlagbolzens (60) zu verhindern.
  3. 3. Kanone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (16) eine Feder enthält, die durch den Spannstift (62) zusammengedrückt wird, um den Schlagbolzen (60) zu spannen, und durch den Spannstift (62) ausgelöst wird, um den Schlagbolzen (60) freizugeben.
  4. 4. Kanone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfeuer- und Sicherungskurvenvorrichtung (84,97,103,114) enthält:
    eine erste Kurvenfläche (97L), mit der am Anfang der Spannstift (62) in Berührung ist, wenn sich die Trommel (12) im Uhrzeigersinn dreht,
    eine zweite Kurvenfläche (97R), mit der am Anfang der Spannstift (62) in Berührung ist, wenn sich die Trommel (12) im Gegenuhrzeigersinn dreht, und die Sicherungskurvenvorrichtung (84, 103,114), die einen anfänglichen Abfall von der ersten Kurvenfläche (97L) und einen anschliessenden zunehmenden Wiederanstieg zu der zweiten Kurvenfläche (97R) im Uhrzeigersinn oder einen anfänglichen Abfall von der zweiten Kurvenfläche (97R) und einen anschliessenden zunehmenden Wiederanstieg zu der ersten Kurvenfläche (97L) im Gegenuhrzeigersinn bewirkt oder einen durchgehenden Teil zwischen der ersten und der zweiten Kurvenfläche (97L, 97R) bildet.
  5. 5. Kanone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Sicherungskurvenvorrichtung (84,103,114) folgendes aufweist: ein Schwenkteil (84), das eine konkave Fläche (92) hat, die sich zwischen einer ersten Seitenkante und einer zweiten Seitenkante erstreckt, eine Steuereinrichtung (103, 112,114,122), die bewirkt, dass das Schwenkteil (84) eine der folgenden Stellungen einnimmt:
    eine erste Stellung, in der die erste Seitenkante Abstand von der ersten Kurvenfläche (97L) aufweist und die zweite Seitenkante der zweiten Kurvenfläche (97R) eng benachbart ist,
    eine zweite Stellung, in der die zweite Seitenkante Abstand von der zweiten Kurvenfläche (97R) aufweist und die erste Seitenkante der ersten Kurvenfläche (97L) eng benachbart ist, und eine dritte Stellung, in der die erste Seitenkante der ersten Kurvenfläche (97L) und die zweite Seitenkante der zweiten Kurvenfläche (97R) eng benachbart ist.
  6. 6. Kanone nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (103,112,114,122) folgendes aufweist:
    ein erstes Keilstück (114), das zwei Stellungen hat, wobei die erste Stellung die erste Seitenkante in eine Stellung drückt, in der sie der ersten Kurvenfläche (97L) eng benachbart ist, und wobei die zweite Stellung die erste Seitenkante freigibt, damit sie sich von der ersten Kurvenfläche (97L) wegbewegt; und ein zweites Druckstück (103), das zwei Stellungen hat, wobei die erste Stellung die zweite Seitenkante in eine Stellung drückt, in der sie der zweiten Kurvenfläche (97R) eng benachbart ist, und wobei die zweite Stellung die zweite Seitenkante freigibt, damit sie sich von der zweiten Kurvenfläche (97R) wegbewegt.
  7. 7. Kanone nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Transporträder (36,50) zum Zuführen einer ersten Reihe von Geschossen zu dem Verschluss (16), wenn sich die Trommel (12) im Uhrzeigersinn dreht, und zum Zuführen einer zweiten Reihe von Geschossen zu dem Verschluss (16), wenn sich die Trommel (12) im Gegenuhrzeigersinn dreht.
CH598/82A 1981-02-02 1982-02-01 Maschinenkanone vom gatling-typ. CH657698A5 (de)

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US06/230,250 US4359927A (en) 1981-02-02 1981-02-02 High rate of fire revolving battery gun

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ES (1) ES509350A0 (de)
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