CH670598A5 - - Google Patents

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CH670598A5
CH670598A5 CH5241/85A CH524185A CH670598A5 CH 670598 A5 CH670598 A5 CH 670598A5 CH 5241/85 A CH5241/85 A CH 5241/85A CH 524185 A CH524185 A CH 524185A CH 670598 A5 CH670598 A5 CH 670598A5
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CH
Switzerland
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housing part
cylindrical housing
coupling
handling device
support
Prior art date
Application number
CH5241/85A
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English (en)
Inventor
Walter Sticht
Original Assignee
Walter Sticht
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Application filed by Walter Sticht filed Critical Walter Sticht
Publication of CH670598A5 publication Critical patent/CH670598A5/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/02Gripping heads and other end effectors servo-actuated
    • B25J15/0206Gripping heads and other end effectors servo-actuated comprising articulated grippers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)
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Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Handhabungseinrichtung für Montageteile bzw. Werkstücke, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist.
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Es sind bereits verschiedene Handhabungseinrichtungen, die auch als Werkstückzuführeinrichtungen oder Manipulationsvorrichtungen bezeichnet werden, bekannt. Bei einer derartigen Vorrichtung zum Zuführen bzw. Entnehmen von Montageteilen — gemäss DE-OS 30 35 191 — sind mehrere geradlinige winkelig zueinander ausgerichtete Führungsbahnen vorgesehen, die ein Bewegen eines Greiforganes bzw. einer Greifvorrichtung in den drei Raumrichtungen ermöglichen. Das Greiforgan ist bei dieser bekannten Handhabungseinrichtung mit einem Führungsteil versehen, der mit einem Klemmteil in einem Zwischenträger gehaltert ist. Der Zwischenträger ist auf Rundführungen einer Führungsbahn verschiebbar, die ihrerseits in einer Halterung gelagert sind, die entlang von weiteren Rundführungen, die beispielsweise senkrecht zu den erstgenannten verlaufen, verschiebbar ist. Durch diese Ausbildung des Greiforganes mit einem Führungsteil konnte erreicht werden, dass unterschiedliche Greiforgane im gleichen Klemmteil des Zwischenträgers befestigt werden können und somit ein Austausch der Greiforgane einfach möglich ist. Die Greiforgane selbst sind jedoch aus verschiedenen Einzelteilen zusammengesetzt, sodass die Herstellung derartiger Greiforgane relativ kostenaufwendig ist. Dieses Verfahren und diese Vorrichtung haben sich in der Praxis sehr gut bewährt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass damit nicht alle Einsatzfälle zufriedenstellend gelöst werden können.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Handhabungseinrichtung für Montageteile zu schaffen, die möglichst viele gleichartig ausgebildete Teile bzw. Teile mit gleichen Hauptabmessungen aufweist. Darüberhinaus soll es möglich sein, unter Verwendung dieser gleichartigen Teile die Greifvorrichtung als feststehend montiertes Greiforgan, als Drehgreifer oder als Schwenkgreifer auszubilden, sodass eine Vielzahl der vor allem im Bereich der vollautomatischen Montage vorkommenden Bewegungsabläufe durchgeführt werden können.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 gelöst. Der überraschende Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass durch die Verwendung eines zylinderförmigen Gehäuseteiles die Greifvorrichtung zur Aufnahme von Lagern bzw. Antriebselementen sowie zur Lagerung in Spannvorrichtungen verwendbar ist. Dadurch, dass die gleiche Greifvorrichtung starr oder auch verschwenkbar oder drehbar gelagert werden kann, ist sie universell für die unterschiedlichsten Einsatzfälle verwendbar. Darüberhinaus wird durch die Zuordnung einer Kupplungsvorrichtung zum zylinderförmigen Gehäuseteil erreicht, dass der zylinderförmige Gehäuseteil verdrehgesichert gelagert bzw. zur verdrehsicheren Lagerung von weiteren Teilen herangezogen werden kann. Dadurch wird die universelle Verwendbarkeit der Greifvorrichtung noch zusätzlich erhöht.
Eine weitere Ausbildung der Handhabungsvorrichtung beschreibt der Patentanspruch 2. Dadurch ist es möglich, nicht nur den zylinderförmigen Gehäuseteil und somit die Greifvorrichtung in der Spannvorrichtung verdrehgesichert zu halten, sondern es kann überdies durch die einfache zusätzliche Anordnung einer Zwischenplatte ein mit diesen Teilen verdrehgesicherter Anschlag vorgesehen werden, sodass eine Schwenkbewegung der Greifvorrichtung, die durch ein Verschwenken der Spannvorrichtung bewirkt wird,
durch diesen mechanischen Anschlag begrenzt werden kann.
Von Vorteil ist auch eine weitere Ausführungsform nach Patentanspruch 3. Dadurch ist es möglich, unter Verwendung dieses zylinderförmigen Gehäuseteiles die Greifvorrichtung um ihre eigene Achse drehbar auszubilden. Durch die Anordnung der verschiedenen Kupplungsteile von Kupplungsvorrichtungen auf dem zylinderförmigen Gehäu3
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seteil wird sowohl der Aufbau der Lagervorrichtung als auch die Antriebsverbindung vereinfacht.
Es ist aber auch eine Ausbildung gemäss Patentanspruch 4 möglich, wodurch der durch das Aussengewinde gebildete Kupplungsteil auch zur Lagerung der Antriebsvorrichtung für die im Tragkopf gelagerten Greiforgane verwendet werden kann.
Eine andere Weiterbildung ist im Patentanspruch 5 enthalten. Dadurch kann der durch das Aussengewinde gebildete Kupplungsteil zum Positionieren von Antriebselementen bzw. Lageranordnungen in Längsrichtung des zylinderförmigen Gehäuseteiles und der durch die Nut gebildete Kupplungsteil zur Übertragung einer Drehbewegung verwendet werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ist im Patentanspruch 6 gekennzeichnet. Dadurch kann eine Betätigung der mit der Greifvorrichtung verbundenen Greiforgane einfach ermöglicht werden und es wird bei einer drehbaren Greifvorrichtung ein übermässiger Verschleiss an den Dichtungselementen der Antriebsvorrichtung durch den Freilauf zwischen Führungsstange und Antriebsvorrichtung verhindert.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 7 möglich. Damit kann die Führungsstange gleichzeitig die Funktion einer Anschlagvorrichtung übernehmen.
Die Vorteile einer anderen Ausführungsvariante nach Patentanspruch 8 liegen darin, dass eine Beaufschlagung der Antriebsvorrichtung immer nur dann erforderlich ist, wenn die Greiferbacken einen Montageteil erfassen sollen. Ausserdem wird durch die senkrecht zur Bewegungsrichtung der Greiferbacken ausgerichtete Anordnung der Antriebsvorrichtung und Führungsstange eine schlanke Bauweise der Greifvorrichtung erzielt.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 9, da dadurch das Spreizelement als Endanschlag für die Öffnungsbewegung der Greiferbacken und gleichzeitig als Betätigungsorgan zum Schliessen der Greiferbacken bzw. zum Erfassen von Montageteilen ausgelegt werden kann.
Es ist aber auch eine Ausführung nach Patentanspruch 10 möglich. Diese Ausführungsform zeigt in welch überraschend einfacher Weise nunmehr der Aufbau komplexer Handhabungseinrichtungen unter Verwendung einer Vielzahl von Gleichteilen möglich ist. Dabei ist für die auf modernen Fertigungsmaschinen ablaufenden Produktionsvorgängen vor allem vorteilhaft, wenn bereits die Aussenumris-se bzw. die Aussenabmessungen der Teile gleich sind, da sich diese dann nur dadurch voneinander unterscheiden, dass einige dieser vorgefertigten Teile weiteren Bearbeitungsvorgängen unterworfen werden, um diese für den speziellen Anwendungsfall anzupassen. Es können jedoch von der Lagerhaltung her grössere Stückzahlen an Fertigteilen aufbewahrt werden, die entweder unverändert oder nur nach Durchführung von geringen weiteren Bearbeitungsvorgängen verwendbar sind. Die erzielten Kostenvorteile durch die Mehrfachnutzung von Maschinenprogrammen bzw. die höheren Stückzahlen ermöglichen es, die Kosten derartiger Handhabungseinrichtungen für komplexe Montagemaschinen zu verringern und es wird überdies die Wiederverwendbarkeit der Teile in einem wesentlich höheren Ausmass ermöglicht, als dies bis jetzt der Fall ist.
Eine andere Ausführungsvariante der Erfindung ist im Patentanspruch 11 enthalten. Diese Ausführung ermöglicht es, die standardmässige Greifvorrichtung mit geringfügigem Mehraufwand auch als Drehgreifer einzusetzen.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 12, da dadurch ein baukastenartiges Zusammensetzen der Grundbauteile zu unterschiedlich komplexen Handhabungseinrichtungen mit starren Greifern bzw. Schwenkoder Drehgreifern möglich ist.
Weiter ist aber auch eine weitere Ausbildung nach Patentanspruch 13 möglich, wodurch mit gleichen Antriebsteilen sowohl ein Drehantrieb als auch ein Schwenkantrieb für die Greiferbacken bzw. die Greifvorrichtung herstellbar ist.
Eine weitere Ausbildung der Handhabungseinrichtung ist im Patentanspruch 14 gekennzeichnet, wodurch eine verdrehsichere Halterung der Anschläge mit einfachen Mitteln sichergestellt ist.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 15 möglich, wodurch die Überwachung der einzelnen Bewegungen der Handhabungseinrichtung erleichtert und eine höhere Lebensdauer der Überwachungsorgane erzielt wird.
Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 16 wird mit Vorteil erreicht, dass die Dreh- und Schwenkantriebe für die Greifvorrichtung im wesentlichen identisch sind.
Eine weitere Ausbildung ist im Patentanspruch 17 geoffenbart, wodurch die Druckluft-, Vakuum- und Stromversorgung übersichtlich und ohne nachteilige Beeinflussung der Beweglichkeit der Greifvorrichtung möglich ist.
Von Vorteil ist aber auch eine weitere Ausführungsvariante nach Patentanspruch 18, da damit eine verdrehsichere Führung eines Sauggreifers und gleichzeitig dessen Anpassung an Unebenheiten in der Aufnahmefläche erreicht wird. Von Vorteil ist zusätzlich, dass die Anordnung des Sauggreifers auch eine axiale Verstellung desselben senkrecht zu seiner Aufnahmefläche ermöglicht und so unter Umständen eine Bewegungsachse bei der Handhabungseinrichtung eingespannt werden kann.
Weiter ist auch eine Ausführung nach Patentanspruch 19 möglich, da dadurch mit den gleichen Spannvorrichtungen auch Greifvorrichtungen mit parallel zueinander beweglichen Greiferbacken in das Baukastensystem integrierbar sind.
Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 20. Durch diese Ausbildung wird in einfacher Weise erreicht, dass mit einem einzigen Antrieb ein synchroner gegengleicher Bewegungsablauf der Greiferbacken erzielt wird.
Bei einer anderen Ausführungsvariante nach Patentanspruch 21 kann für schwenkbare und parallel zueinander bewegliche Greiferbacken mit nahezu den gleichen Antriebselementen das Auslangen gefunden werden, wodurch die Produktion der Greifvorrichtungen noch zusätzlich vereinfacht und verbilligt wird.
Es ist aber auch eine weitere Ausbildung nach Patentanspruch 22 möglich. Durch entsprechende Wahl der Länge der Passstifte können nunmehr auch mehrere einander unmittelbar benachbarte Teile, die mit gleichartigen Kupplungsteilen ausgebildet sind, lagerichtig und aufeinander zentriert gekuppelt werden.
Schliesslich ist eine andere Weiterbildung im Patentanspruch 23 beschrieben, wodurch neben der zentrierten und ausgerichteten Kupplung gleichzeitig eine Verdrehsicherung der miteinander gekuppelten Bauteile der Greifvorrichtung bzw. Handhabungseinrichtung erreicht ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im folgenden anhand der in den nachfolgenden Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfmdungsgemässe Handhabungseinrichtung in Seitenansicht mit einer relativ zu dieser feststehenden Greifvorrichtung im Bereich einer vollautomatischen Montagemaschine zum Herstellen von aus einzelnen Montageteilen zusammengesetzten Werkstücken;
Fig. 2 die Greifvorrichtung nach Fig. 1 geschnitten gemäss den Linien II —II in Fig. 3;
Fig. 3 die Greifvorrichtung in Ansicht von unten teilweise geschnitten gemäss den Linien III —III in Fig. 2;
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Fig. 4 eine Draufsicht auf die Greifvorrichtung im Schnitt gemäss den Linien IV —IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Greifvorrichtung im Schnitt gemäss den Linien V—V in Fig. 2;
Fig. 6 eine Greifvorrichtung nach der Erfindung mit einem dieser zugeordneten Schwenkantrieb in Seitenansicht teilweise geschnitten;
Fig. 7 die Greifvorrichtung mit Schwenkantrieb gemäss Fig. 6 in Stirnansicht;
Fig. 8 die Greifvorrichtung nach Fig. 6 in Draufsicht geschnitten gemäss den Linien VIII—VIII in Fig. 6;
Fig. 9 eine Greifvorrichtung mit einem dieser zugeordneten Drehantrieb in Seitenansicht und vereinfachter schemati-scher Darstellung;
Fig. 10 die Greifvorrichtung mit dem Drehantrieb gemäss Fig. 9 in Stirnansicht und geschnitten gemäss den Linien X—X in Fig. 9;
Fig. 11 die Greifvorrichtung nach Fig. 9 in Draufsicht;
Fig. 12 eine Greifvorrichtung mit einem durch einen Sauggreifer gebildeten Greiforgan in Seitenansicht teilweise geschnitten und in stark vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 13 eine Greifvorrichtung einer erfindungsgemässen Handhabungseinrichtung mit parallel zueinander bewegbaren Greiferbacken in Stirnansicht und geschnitten gemäss den Linien XIII-XIII in Fig. 14;
Fig. 14 die Greifvorrichtung mit parallel zueinander bewegbaren Greiferbacken in Seitenansicht teilweise geschnitten gemäss den Linien XIV—XIV in Fig. 13.
In Fig. 1 ist von einer vollautomatischen Montagemaschine 1 eine Arbeitsstation dargestellt, in der eine Handhabungseinrichtung 2 mit einer Greifvorrichtung 3 angeordnet ist. Die Handhabungseinrichtung 2 umfasst einen Zwischenträger 4 der entlang von Rundführungen 5 mit einem kolbenstangenlosen Zylinder 6 verfahrbar ist. In dem Zwischenträger 4 sind Führungssäulen 7 gelagert, die in einem Trägerrahmen 8 abgestützt sind, der mittels einem auf diesem angeordneten Vorschubantrieb 9 relativ zum Zwischenträger 4 verstellbar ist. Auf dem Trägerrahmen 8 ist über eine Spannvorrichtung 10 die Greifvorrichtung 3 befestigt. Ein Gehäuse der Greifvorrichtung 3 besteht aus einem die Greiforgane 11 lagernden Tragkopf 12 und einem an diesem anschliessenden zylinderförmigem Gehäuseteil 13. Auf dem zylinderförmigen Gehäuseteil 13 ist ein glockenförmiger Stützteil 14 befestigt, auf dem eine Antriebsvorrichtung 15 angeordnet ist.
Die Greifvorrichtung 3 ist einer am Maschinentisch der Montagemaschine 1 vorgesehenen Transportvorrichtung 16 zugeordnet, um auf mit dieser Transportvorrichtung 16 bewegten Werkstückträgern 17 Montagevorgänge bzw. Fügevorgänge oder dgl. vorzunehmen. Die Ausbildung der Transportvorrichtung bzw. der Werkstückträger 17 kann vorteilhafter Weise entsprechend den Ausführungen in der DE-OS 33 04 091, der DE-OS 34 11 452 und der DE-OS 27 56 422 des gleichen Erfinders erfolgen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die erfindungsgemässe Handhabungseinrichtung 2 jeder beliebigen andersartig ausgebildeten Transportvorrichtung oder Montagemaschine zuzuordnen.
In Fig. 2 ist vom Trägerrahmen 8 jener Teil dargestellt, an welchem eine Spannbacke 18 der Spann Vorrichtung 10 über Schrauben 19 befestigt ist. Zwischen der Spannbacke 18 und einer weiteren Spannbacke 20 der Spannvorrichtung 10 ist der zylinderförmige Gehäuseteil 13 eingespannt. Die beiden Spannbacken 18 und 20 sind durch Spannschrauben 21 gegeneinander verspannt. Zwischen der Spannbacke 18 und dem Tragkopf 12 ist eine Kupplungsvorrichtung 22 angeordnet. Von dieser sind durch Bohrungen gebildete Kupplungsteile 23 und 24 in einer der Spann Vorrichtung 10 zuge670 598
wandten Stirnseite 25 des Tragkopfes 12 und der dieser Stirnseite zugewandten Oberfläche der Spannbacke 18 in übereinstimmender Lage angeordnet. Diese Kupplungsteile 23 und 24 werden mit einem durch einen Passstift gebildeten Kupplungsteil 26 gegen Verdrehung gesichert gehalten. Im Tragkopf 12 sind um parallel zueinander und senkrecht zu einer Längsachse 27 des zylinderförmigen Gehäuseteiles 13 verlaufende Achsen 28 verschwenkbare Greiferbacken 29 vorgesehen. Diese weisen Halterungen für Greifereinsätze 30 auf, deren Form an die zu erfassenden Montageteile 31 an-gepasst ist. Die beiden Greiferbacken 29 werden über eine zwischen den Greifereinsätzen 30 und den Achsen 28 angeordnete Federanordnung 32, z.B. eine Druckfeder 33, auseinandergedrückt und stützen sich über Rollen 34 auf schrägen Flächen eines Spreizelementes 35, welches auf einer Führungsstange 36 angeordnet oder durch dieses gebildet ist, ab. Die Führungsstange 36 ist über Kugelführungen 37 in einer Innenbohrung 38 des zylinderförmigen Gehäuseteiles 13 geführt. Die Kugelführungen 37 sind über eine Distanzhülse im Abstand voneinander in der Innenbohrung 38 angeordnet und durch Sicherungsringe in ihrer Lage fixiert. Die Führungsstange 36 ist über einen Kopfteil 39 in einem Lagerblock 40 eingehängt, der mit einer Kolbenstange 41 der Antriebsvorrichtung 15 zur Bewegung in Längsrichtung der Führungsstange 36 bzw. in den beiden durch den Doppelpfeil 42 angedeuteten Richtungen verbunden ist. Die durch eine Zylinderkolbenanordnung 43 gebildete Antriebsvorrichtung 15 ist mittels zweier Schrauben 44 auf dem glockenförmigen Stützteil 14 festgeschraubt. Der glockenförmige Stützteil ist seinerseits mit einem durch ein Innengewinde gebildeten Kupplungsteil 45, mit einem durch ein Aussengewinde gebildeten, am zylinderförmigen Gehäuseteil 13 angeordneten Kupplungsteil 46, die gemeinsam eine Kupplungsvorrichtung 47 bilden, abgestützt. Der Stützteil 14 ist in seiner Lage am Kupplungsteil 46 durch eine Gegenmutter 48 fixiert.
Dem durch das Aussengewinde gebildeten Kupplungsteil 46 der Kupplungsvorrichtung 47 ist ein weiterer Kupplungsteil 49 zugeordnet, der beispielsweise durch eine Nut gebildet sein kann.
In Fig. 3 ist die Lagerung der Achsen 28 im Tragkopf 12 und die Lagerung der Greiferbacken 29 auf den Achsen 28 näher dargestellt. Jede Achse 28 ist im Tragkopf 12 über Wälzlager gelagert und in den über den Tragkopf 12 vorstehenden Bereichen mit Sicherungsringen positioniert. Die Greiferbacken 29 sind über Distanzhülsen auf der Achse 28 gelagert, die gleichzeitig die Wälzlager 50 im Tragkopf 12 positionieren.
In Fig. 4 ist der glockenförmige Stützteil 14 gezeigt. Dieser weist einen parallel zur Führungsstange 36 verlaufenden Schlitz 51 auf. Durch diesen Schlitz 51 ist es möglich, nach Lösen der Schrauben 44 die Antriebsvorrichtung 15 durch Verschieben in der mit Pfeil 52 gezeichneten Richtung von der Führungsstange 36 abzuschieben, um beispielsweise bei einem Defekt dieser Antriebsvorrichtung diese rasch durch einen neuen Bauteil ersetzen zu können. Dies ermöglicht einen Austausch der Antriebsvorrichtung, ohne dass zusätzliche Teile an der Greifvorrichtung 3 ausgetauscht bzw. gelöst werden müssen.
In Fig. 5 sind weiters die auf der der Spannvorrichtung 10 zugeordneten Stirnseite angeordneten Kupplungsteile 23 bzw. die diese bildenden Bohrungen 53 besser ersichtlich. In diese Bohrungen 53 wird der durch einen Passstift gebildete Kupplungsteil 26 eingefügt. Dieser Kupplungsteil ist in Fig. 5 nur im Bereich einer der beiden Kupplungsteile 23 dargestellt.
In Fig. 6 ist eine Greifvorrichtung 3 gezeigt, die der in den Fig. 2 bis 5 dargestellten entspricht. Es werden daher für
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gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet. Diese Greifvorrichtung 3 ist in einer Spannvorrichtung 54 gehaltert, die einen Spannbacken 20 aufweist, der mit dem Spannbacken 20 der Spannvorrichtung 10 nach Fig. 2 identist.
Ein dieser zugeordneter gegenüberliegender Spannbak- 5 ken 55 entspricht im wesentlichen in seinen Abmessungen und in seiner Ausführung dem Spannbacken 18 der Spannvorrichtung 10 nach Fig. 2, ist jedoch unmittelbar mit einem Übergangsteil 56 verbunden, der im wesentlichen eine äussere Umfangsform aufweist, die der der Spannvorrichtung zu- io gewandten Stirnseite des Tragkopfes 12 der Greifvorrichtung 3 entspricht. An diesen Übergangsteil 56 schliesst eine Anschlagplatte 57 an, die mit einer Distanzhülse 58 verbunden ist.
In den Fig. 7 und 8 ist in Verbindung mit der Fig. 6 nun- 15 mehr ersichtlich, dass die Distanzhülse 58 sich über einen Zwischenring auf einem Innenring eines Wälzlagers 59 einer Lagervorrichtung 60 abstützt. Zwischen den beiden Wälzlagern 59 der Lagervorrichtung 60 ist eine weitere Distanzhülse angeordnet und die Wälzlager sind mit ihren Innenringen 20 auf einem zylinderförmigen Gehäuseteil 61 gelagert, der in seinen äusseren Abmessungen im wesentlichen dem zylinderförmigen Gehäuseteil 13 in Fig. 2 entspricht. Die Lagervorrichtung 60 stützt sich weiters über eine Antriebsvorrichtung 62, z. B. ein Zahnrad 63 oder eine Keilriemen- oder Zahnrie- 25 menscheibe oder dgl. ab, die über Spannmuttern 64 in Richtung der der Anschlagplatte 57 zugewandten Stirnseiten des Übergangsteiles 56 gepresst wird. Dadurch wird mit den Spannmuttern 64 sowohl die Lagervorrichtung 60, als auch die Antriebsvorrichtung 62 in Längsrichtung des zylinder- 30 förmigen Gehäuseteiles positioniert. Dies erfolgt mit der Kupplungsvorrichtung 47, deren auf dem zylinderförmigen Gehäuseteil 61 angeordneter Kupplungsteil 46 durch ein Aussengewinde gebildet ist und der diesen zugeordnete gegengleiche Kupplungsteil durch ein Innengewinde in den 35 Spannmuttern 64 gebildet ist. Die drehsteife Verbindung zwischen der Antriebsvorrichtung 62 und dem zylinderförmigen Gehäuseteil 61 erfolgt über den durch eine Nut gebildeten Kupplungsteil 49, welchem im Zahnrad eine gegengleiche Nut als Kupplungsteil zugeordnet ist, die gemeinsam mit 40 einem durch eine Feder gebildeten Kupplungsteil eine Kupplungsvorrichtung 47 bilden.
Über die Lagervorrichtung 60 ist der zylinderförmige Gehäuseteil 61 um eine Längsachse 65 drehbar in einem Tragblock 66 gelagert. Der Tragblock 66 haltert eine Trag- 45 platte 67, die — wie besser aus Fig. 6 zu ersehen, eine Schwenkvorrichtung 68 haltert — im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch einen mit Druckluft beaufschlagbaren Drehzylinder gebildet ist. Das Zahnrad 63 ist mit der Schwenkvorrichtung 68 über eine als Zahnrad ausgebildete 50 Antriebsvorrichtung 69 mit dem Zahnrad 63 der Antriebsvorrichtung 62 bewegungsverbunden.
Weiter sind am Tragblock 66 Nuten 70 vorgesehen, in welchen Führungsorgane 71 verdrehsicher und einstellbar gelagert sind, die Anschlagelemente 72, 73 haltern. Diesen 55 Anschlagelementen 72,73 ist ein Anschlag 74 zugeordnet, der mit der Anschlagplatte 57 einstückig verbunden ist. Um eine exakte Drehverbindung zwischen dem zylinderförmigen Gehäuseteil 61 und der Anschlagplatte 57 bzw. der Distanz-hülse 58 herzustellen, ist zwischen dem Übergangsteil 56, der 60 Anschlagplatte 57 und der Distanzhülse 58 eine Kupplungsvorrichtung 22 vorgesehen, die, wie anhand der Fig. 2 beschrieben und in Fig. 8 schematisch angedeutet, aus in den einzelnen Bauteilen deckungsgleich angeordneten Bohrungen mit einem darin angeordneten durchgehenden Passstift 65 besteht. Selbstverständlich können zwischen den unterschiedlichen Bauteilen auch jeweils mehrere Passstifte bzw. Kupplungsvorrichtungen vorgesehen werden.
Der Tragblock 66 ist, wie aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, auf einer Zwischenplatte 75 befestigt, die mit im Raster-mass angeordneten Bohrungen 76 versehen ist, um über diese Bohrungen 76 die Greifvorrichtung 3 beispielsweise am Trägerrahmen 8 der Handhabungseinrichtung 2 zu befestigen.
Durch die Wirkung der Schwenkvorrichtung 68 kann die Greifvorrichtung 3 aus der in Fig. 7 gezeigten Stellung, bei welcher der Anschlag 74 am Anschlagelement 72 anliegt, um 180° in die mit strichlierten Linien schematisch angedeutete Stellung verschwenkt werden, in der der Anschlag 74 am Anschlagelement 73 anliegt. Die Anschlagelemente 72, 73 weisen jeweils elastische Anschlagpolster auf, mit welchen Schläge im Endbereich des Schwenkvorganges vermieden bzw. gedämpft werden. Überdies sind die Anschlagelemente 72,73 mit durchgehenden Bohrungen 77 versehen, um an diese Bohrungen Staudruckabfragevorrichtungen 78 an-schliessen zu können, die bei Anlage des Anschlages 74 am Anschlagelement 72 oder 73 und die dadurch erfolgende Druckerhöhung in der Staudruckabfragevorrichtung 78 ein Schaltsignal an eine Steuervorrichtung 79 abgeben. Damit kann in einfacher Weise eine Stellungsabfrage für die Greifvorrichtung 3 erzielt werden.
Wie weiter aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist zwischen den beiden Greiferbacken eine Abfrageeinheit 80 befestigt, die ebenfalls eine Bohrung 77 aufweist, die an eine Staudruckabfragevorrichtung 78 angeschlossen werden kann.
Wie aus der zeichnerischen Darstellung insbesondere in Fig. 7 zu ersehen ist, ist diese Bohrung 77 bei geschlossenen Greiferbacken 29 verschlossen und somit kann über den jeweils auftretenden Staudruck abgefragt werden, ob die Greiferbacken 29 geöffnet oder geschlossen sind.
In den Fig. 9 bis 11 ist eine Greifvorrichtung 3 gezeigt, die ebenfalls entsprechend der anhand der Fig. 2 bis 5 beschriebenen Greifvorrichtung ausgebildet sein kann. Es werden deshalb für gleiche Teile die gleichen Bezugsziffern verwendet. Die Greifvorrichtung 3 ist mit ihrem zylinderförmigen Gehäuseteil 13 unmittelbar in einem Tragkörper 81 drehbar gelagert. Der Tragkörper 81 entspricht in seiner Ausbildung und in seinen äusseren Abmessungen im wesentlichen dem Tragblock 66 gemäss den Fig. 6 bis 8, weshalb für diesen Tragblock für gleiche Teile die gleichen Bezugsziffern verwendet werden. In einer Innenbohrung des Tragkörpers 81 ist eine Lagervorrichtung 60 angeordnet. Über am zylinderförmigen Gehäuseteil 13 angeordnete Spannmuttern 64 wird die durch ein Zahnrad 63 gebildete Antriebsvorrichtung 62, die sich auf die Innenringe der Wälzlager 59 und Distanzhülsen unmittelbar auf dem Anschlag 74 abstützt, positioniert. Der Anschlag 74 seinerseits liegt unmittelbar an der dem zylinderförmigen Gehäuseteil 13 zugewandten Stirnseite des Tragkopfes 12 an. Der Tragkörper 81 ist auf einer Zwischenplatte 75 gelagert, die wiederum beispielsweise mit dem Trägerrahmen 8 der Handhabungseinrichtung 2 verbunden sein kann. Die Antriebsvorrichtung 15 zum Betätigen der Führungsstange 36 ist über einen Kragarm 82 auf der Zwischenplatte 75 befestigt. Es ist aber ebenso möglich, die Antriebsvorrichtung 15 über den glockenförmig ausgebildeten Stützteil 14 unmittelbar am zylinderförmigen Gehäuseteil 13 abzustützen.
Zwischen der Führungsstange 36 und der Kolbenstange 41 der Antriebsvorrichtung 15 ist ein Freilauf angeordnet, der bewirkt, dass die durch die Drehung der Greifvorrichtung 3 ausgeübte und auf die Führungsstange 36 übertragene Drehbewegung nicht auf die Kolbenstange 41 der Antriebsvorrichtung 15 übertragen wird. Dadurch werden die Dichtelemente der Antriebsvorrichtung 15 geschont. Die am Tragkörper 81 gelagerte Tragplatte 67 lagert, wie bereits bei der Schwenkvorrichtung 68 anhand der Fig. 6 beschrieben,
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einen gleichartig ausgebildeten Antrieb als Drehvorrichtung 84. Wesentlich ist dabei, dass die Ausbildung der Tragplatte 67, die Lagerung der Drehvorrichtung, die Ausbildung des Tragkörpers 81 sowie sämtlicher Zubehörteile und auch der Zahnräder den gleichen bzw. entsprechenden Antriebsteilen des Schwenkantriebes gemäss den Fig. 6 bis 8 entsprechen. Dadurch kann mit einem geringen Aufwand an unterschiedlichen Einzelteilen ein sehr weitreichender Einsatz der Greifvorrichtung 3 ermöglicht werden.
In Fig. 12 ist eine Greifvorrichtung 85 gezeigt, die einen zylinderförmigen Gehäuseteil 86 aufweist. In diesem zylinderförmigen Gehäuseteil 86 sind zwei zueinander parallele Führungsstangen 87 in Kugelführungen 88, die in Innenbohrungen des zylinderförmigen Gehäuseteiles 86 angeordnet sind, geführt. Die beiden Führungsstangen 87 lagern einen Sauggreifer 89, der zum Aufnehmen und Halten von Montageteilen 90 über eine im Sauggreifer 89 angeordnete Leitung mit einer Vakuumversorgungsleitung 91 verbunden ist. Der zylinderförmige Gehäuseteil 86 entspricht in seinem Durchmesser sowie seinem äusseren Querschnitt und der Länge im wesentlichen dem zylinderförmigen Gehäuseteil 13 der Greifvorrichtung 3 in den Fig. 2 bis 5. Ein an den zylinderförmigen Gehäuseteil anschliessender Tragkopf 12 ist beim zylinderförmigen Gehäuseteil 86 nur als Anschlagplatte ausgebildet, weist jedoch dieselbe Querschnittsform auf wie der Tragkopf 12 in Fi§. 2. Somit kann der zylinderförmige Gehäuseteil 86 ohne Änderung in die Spannvorrichtungen 10 bzw. 54 eingesetzt werden und es ist daher ein universeller Einsatz dieser Greifvorrichtung 85 im Austausch gegen die Greifvorrichtung 3 möglich. Die beiden Führungsstangen 87 sind auf der dem Sauggreifer 89 gegenüberliegenden Seite mit einer Grundplatte 92 verbunden, die in einer mit der Kolbenstange 41 der Antriebsvorrichtung 15 verbundenen Halterung 93 unter Zwischenschaltung einer Feder 94 elastisch nachgiebig gelagert ist. Somit können die Führungsstangen 87 zur Längsbewegung des Sauggreifers 89 relativ zur Spannvorrichtung 10 eingesetzt werden, wobei beim Aufsetzen des Sauggreifers 89 auf jene Unterlage, von der ein Montageteil 90 abzuheben ist, eine elastisch nachgiebige Lagerung gegeben ist. Ist es dagegen notwendig, den Montageteil 90 beispielsweise durch Druckbeaufschlagung im Zuge eines Fügevorganges aufzuschieben oder aufzupressen, so kann diese Druckkraft ebenfalls mit der Antriebsvorrichtung 15 insofern aufgebracht werden, als bei Überschreiten der Federkraft der Feder 94 diese in einer Aufnahmebohrung 95 der Halterung 93 hineingedrückt wird und die Ansatzflächen der Halterung 93 den mit der Grundplatte 92 verbundenen Mitnehmer bzw. die Grundplatte 92 direkt beaufschlagen.
In den Fig. 13 und 14 ist weiter gezeigt, dass das erfin-dungsgemässe Baukastensystem zur Herstellung von Handhabungseinrichtungen mit den unterschiedlichsten Greiferbewegungen auch für Greifvorrichtungen 96 einsetzbar ist, die parallel zueinander bewegbare Greiferbacken 97, 98 aufweisen. Dazu ist ein Traggehäuse 99 vorgesehen, welches
Rundführungen 100 lagert, entlang welcher die Greiferbak-ken 97, 98 verschiebbar sind. Das Traggehäuse 99 ist mit einem etwa dieselben Abmessungen wie ein Tragkopf 12 der Greifvorrichtung 3 nach Fig. 2 aufweisenden Übergangsteil 101 verbunden. An diesen Übergangsteil 101 schliesst ein zylinderförmiger Gehäuseteil 102, der im Prinzip und von den äusseren Abmessungen her im wesentlichen dem Gehäuseteil
13 nach Fig. 2 entsprechen kann, an. Eine Führungsstange 103 ist im Inneren des zylinderförmigen Gehäuseteiles 102 über Wälzlager 104 abgestützt. Über einen Stützteil 105, der beispielsweise entsprechend dem glockenförmigen Stützteil
14 in Fig. 2 ausgebildet sein kann, ist ein Drehantrieb 106 gelagert, dessen Antriebswelle mit der Führungsstange 103 drehverbunden ist. Über die in Fig. 2 im Detail beschriebene Kupplungsvorrichtung 22 wird zwischen dem Übergangsteil 101 und dem Traggehäuse 99 eine verdrehsichere Halterung sichergestellt.
Wie besser aus Fig. 14 zu ersehen ist, ist die Führungsstange 103 drehfest mit einem Zahnrad 107 gekuppelt, welches mit gegenüberliegenden Zahnleisten 108 zusammenwirkt. Jede Zahnleiste 108 ist mit jeweils einem der beiden Schlitten, die die Greiferbacken 97 und 98 lagern, bewe-gungsverbunden. Dies führt dazu, dass bei einer Drehung des feststehend am Traggehäuse gelagerten Zahnrades 107 die beiden Zahnleisten 108 in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden und sich somit die Greiferbacken 97, 98 in entgegengesetzter Richtung in Öffnungs- und Schliessbewe-gung bewegen.
Der Vorteil der Anordnung eines zylinderförmigen Gehäuseteiles 102 zwischen dem Drehantrieb 106 und dem Traggehäuse 99 liegt darin, dass somit auch die Greifvorrichtung 96 universell gegen die Greifvorrichtungen 3 bzw. 85 ausgetauscht werden kann, wobei für Dreh- und Schwenkantriebe die gleichen Teile wie für die Greifvorrichtung 3 verwendet werden können.
In den Fig. 6 bis 11 ist weiter gezeigt, wie eine störungsfreie Versorgung der einzelnen Antriebe mit Druckluft bzw. Vakuum und eine einfache Herstellung der Leitungsanschlüsse bei Überwachungsorganen und sonstigen Einrichtungen der Greifvorrichtung gewährleistet werden kann. Dazu.sind z.B. auf der vom Übergangsteil 56 abgewandten Seite der Spannvorrichtung 54 und auf dem Tragblock bzw. -körper 66, 81 Montageplatten 109,110 angeordnet, die entsprechend einem Rastermass der Befestigungsteile für elektrische bzw. Druckluftleitungen mit im Raster angeordneten Bohrungen 111 versehen sind. Wie in den Fig. 6 bis 11 gezeigt, können damit Versorgungsleitungen 112 zwischen den rotierenden und feststehenden Teilen anhand dieser Montageplatten 109 und 110 derart geführt werden, dass durch die Rotation der sich unterschiedlich bewegenden Maschinenteile die Versorgungsleitungen 112 weder eingeklemmt, noch beschädigt werden können. Überdies wird dadurch eine übersichtliche Leitungsverlegung und somit eine rasche Behebung von Schäden und eine vereinfachte Wartung erzielt.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (24)

670 598 PATENTANSPRÜCHE
1. Handhabungseinrichtung für Montageteile bzw. Werkstücke mit einer Greifvorrichtung, die in einem Gehäuse gelagerte Greiforgane aufweist und Führungs- und bzw. oder Antriebsvorrichtungen für die Greiforgane lagert und dass ein Trägerrahmen der Handhabungseinrichtung mit dem Gehäuse bewegungsverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen die Greiforgane (11) lagernden Tragkopf (12) und einen an diesen anschliessenden zylinderförmigen Gehäuseteil (13, 61, 86, 102) aufweist, wobei der Tragkopf (12) Kupplungsteile (23) einer Kupplungsvorrichtung (22) zur Verbindung des Tragkopfes (12) mit einer Anschlagplatte (57) und/oder einer Spannvorrichtung (10, 54) aufweist und dass der zylinderförmige Gehäuseteil (13, 61, 86,102) an seiner Oberfläche zur Aufnahme von Lagervorrichtungen (60) ausgebildet ist.
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2. Handhabungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem vom Tragkopf (12) abgewandten Endbereich ein Kupplungsteil (46,49) einer weiteren Kupplungsvorrichtung (47), wie eine Nut und/oder ein Aussengewinde aufweist.
3. Handhabungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem zylinderförmigen Gehäuseteil (13, 61, 86,102) eine zweiteilige Spannvorrichtung (10, 54) zugeordnet ist, die in einer senkrecht zur Längsachse (27) des zylinderförmigen Gehäuseteiles (13, 61, 86,102) verlaufenden Ebene den Kupplungsteilen (23) der am Tragkopf (12) angeordneten Kupplungsvorrichtung (22) zugeordnete Kupplungsteile (24) aufweist, wobei vorzugsweise zwischen der Spannvorrichtung (10, 54) und dem Tragkopf (12) eine Zwischenplatte angeordnet ist, die ebenfalls mit den Kupplungsteilen (23,24) der Kupplungsvorrichtung (22) zusammenwirkende Kupplungsteile aufweist.
4. Handhabungseinrichtung nach einen! der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Gehäuseteil (13, 61, 86,102) eine Lagervorrichtung (60) aufnimmt, die beispielsweise aus zwei über Distanzhülsen im Abstand voneinander gehaltenen Wälzlagern (59) besteht, die ihrerseits in einem Tragblock (66) gelagert sind, wobei zwischen den Lagervorrichtungen (60) und dem Kupplungsteil (46,49) des zylinderförmigen Gehäuseteiles (13, 61, 86, 102) eine Antriebsvorrichtung (62), z.B. ein Zahnrad (63) angeordnet ist, welche über die Kupplungsvorrichtung (47), die als Kupplungsteile (49) eine im zylinderförmigen Gehäuseteil (13,61, 86,102) und in der Antriebsvorrichtung (62) angeordnete Nut und eine diesen Nuten zugeordnete Feder umfasst, mit dem Gehäuseteil drehverbunden ist und sich über Zwischenringe und Spannmuttern (64) auf die Lagervorrichtung (60) abstützt.
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5. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Aussengewinde gebildete Kupplungsteil (46) einen insbesondere glok-kenförmigen Stützteil (14) lagert, der als Kupplungsteil (45) ein Innengewinde aufweist, auf dem eine Antriebsvorrichtung (15) angeordnet ist, die mit den im Tragkopf (12) gelagerten Greiforganen (11) zusammenwirkt.
6. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Gehäuseteil (13, 61, 86,102) in dem an den durch ein Aussengewinde gebildeten Kupplungsteil (46) anschliessenden Bereich als weiterer Kupplungsteil (49) eine Nut zur Aufnahme einer Feder aufweist, die parallel zur Längsachse (27) des zylinderförmigen Gehäuseteiles (13, 61, 86,102) verläuft.
7. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Gehäuseteil (13, 61, 86,102) zumindest eine Längsführungsbahn für eine Führungsstange (36, 87,103) aufweist, die gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Freilaufes (83)
mit einer Kolbenstange (41) einer Antriebsvorrichtung (15) und mit den Greiforganen (11) wirkverbunden ist.
8. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiforgane (11) durch quer zur Längsachse (27) des zylinderförmigen Gehäuseteiles (13, 61, 86,102) verstellbare Greiferbacken (29) gebildet sind, deren Öffnungsbewegung durch die Führungsstange (36, 87, 103) begrenzt ist.
9. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Greiferbacken (29,97, 98) eine diese in Öffnungsrichtung beaufschlagende Federanordnung (32) und eine die Schliess-und bzw. oder Öffnungsstellung festlegende insbesondere einstellbare Anschlagvorrichtung vorgesehen ist und dass die den beiden Greiferbacken (29,97, 98) zugeordnete Antriebsvorrichtung (15) und Führungsstange (36, 87,103) senkrecht zur Bewegungsrichtung der Greiferbacken ausgerichtet ist.
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10. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferbacken (29, 97,98) Halterungen für Greifereinsätze (30) aufweisen und um parallel zueinander verlaufende Achsen (28) verschwenkbar gelagert sind, wobei den den Aufnahmen für die Greifereinsätze (30) gegenüberliegenden Enden ein mit der Führungsstange (36, 87,103) verbundenes Spreizelement (35) zugeordnet ist.
11. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannbacke (18, 20, 55) der Spannvorrichtung (10, 54) in etwa parallel zur Spannrichtung mit einem in etwa den Querschnitt des Tragkopfes (12) aufweisenden Übergangsteil (56) der auf seiner einem anschliessenden zylinderförmigen Gehäuseteil (61) zugewandten Stirnseite mit Kupplungsteilen (23) der Kupplungsvorrichtung (22) versehen ist und über die Kupplungsvorrichtung (22) gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Anschlagplatte (57) mit einer Distanzhülse verdrehgesichert gekuppelt und mit einem zylinderförmigen Gehäuseteil (61) verbunden ist.
12. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Spannvorrichtung (10, 54) verbundene zylinderförmige Gehäuseteil (61) in einem Tragblock (66) gelagert ist, der über eine Tragplatte (67) eine Schwenkvorrichtung (68) lagert, deren Antriebsvorrichtung (69) mit einer Antriebsvorrichtung (62), welche über die Kupplungsvorrichtung (47) mit dem zylinderförmigen Gehäuseteil (61) gekuppelt ist, kämmt.
13. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkopf (12) und bzw. oder der Übergangsteil (56) und bzw. oder der zylinderförmige Gehäuseteil (13,61, 86,102) mit im wesentlichen gleichen Abmessungen und bzw. oder Querschnittsformen insbesondere gleichartig ausgebildet ist.
14. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragkörper (81) eine Tragplatte (67) lagert, auf der eine Drehvorrichtung (84) abgestützt ist, die ein Zahnrad lagert, welches mit dem am zylinderförmigen Gehäuseteil (13) gelagerten Zahnrad (63) kämmt.
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15. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tragblock bzw. -körper (66, 81) Führungsorgane (71) für der Greifvorrichtung (3, 85, 96) zugeordnete Anschlagelemente vorgesehen sind.
16. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass den Greiferbacken (29), den verstellbaren Anschlagelementen (72, 73) Staudruckabfragevorrichtungen (78) zugeordnet sind.
17. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (81)
18. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnseite der Spannvorrichtung (10, 54) und/oder des Tragkörpers bzw. -blockes (66, 81) zur Aufnahme von Montageplatten (109,
110) zur Halterungen der Versorgungsleitungen (112) ausgebildet ist und dass der Tragkörper bzw. -block auf einer Zwischenplatte (75) mit einem einheitlichen Bohrbild gelagert ist, dem korrespondierende Bohrungen (76) auf einer Befestigungsplatte zugeordnet sind.
19. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Gehäuseteil (86) zwei zueinander parallele Führungsstangen (87) insbesondere in Kugelführungen (88) lagert und diese im Bereich des Tragkopfes als Greiforgane einen Sauggreifer (89) und bzw. oder einen Elektromagnetengreifer lagert, während die gegenüberliegenden Enden der Führungsstangen (87) mit einer Grundplatte (92) gekuppelt sind und vorzugsweise die Grundplatte (92) über elastische Zwischenglieder, z.B. eine Feder (94) mit einer Antriebsvorrichtung (15) verbunden ist.
20. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiforgane durch zwei entlang von Rundführungen (100) parallel zueinander verstellbare Greiferbacken (97, 98) gebildet sind, die über einen zylinderförmigen Gehäuseteil (102) mit einer Antriebsvorrichtung verbunden sind.
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zur Aufnahme des mit der Spannvorrichtung (10, 54) verbundenen zylinderförmigen Gehäuseteiles (13, 61, 86, 102) im wesentlichen dem Tragblock (66) zur Aufnahme der Greifvorrichtung (3) entspricht und die auf diesen befestigte Tragplatte (67) für die Drehvorrichtung (84) ebenfalls gleichartig ausgebildet ist.
21. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferbacken (97,98) auf den einander zugewendeten Seitenflächen jeweils eine Zahnleiste (108) aufweisen, die mit einem zentrisch zwischen diesen beiden umlaufenden Zahnrad (107) in Eingriff stehen, dessen Antriebswelle im zylinderförmigen Gehäuseteil (102) insbesondere in Wälzlagern gelagert und mit einem die Antriebsvorrichtung bildenden Drehantrieb (106) gekuppelt ist.
22. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Greiferbacken (97, 98) eine senkrecht zu dessen Verstellrichtung bewegliche Antriebsvorrichtung (15) zugeordnet ist, deren Führungsstange mit Spreizelement im Inneren des zylinderförmigen Gehäuseteiles (102) insbesondere in Kugelführungen geführt ist.
23. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsteile (23, 24) der Kupplungsvorrichtungen (22) durch in korrespondierender Lage angeordnete und gleichartig ausgebildete Bohrungen gebildet sind und diesen als gegengleichen Kupplungsteil Passstifte zugeordnet sind.
24. Handhabungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass bei den durch Bohrungen gebildeten Kupplungsteilen immer zwei im Abstand voneinander angeordnete Kupplungsteile (23, 24) auf der Zwischen- bzw. Anschlagplatte (57) dem Tragkopf (12) bzw. den Spannbacken (18, 55) und/oder dem zylinderförmigen Gehäuseteil (13, 81, 86,102) angeordnet sind.
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