CH670954A5 - - Google Patents

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CH670954A5
CH670954A5 CH117786A CH117786A CH670954A5 CH 670954 A5 CH670954 A5 CH 670954A5 CH 117786 A CH117786 A CH 117786A CH 117786 A CH117786 A CH 117786A CH 670954 A5 CH670954 A5 CH 670954A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cartridge
holder
mandrel
cutting
cutting mandrel
Prior art date
Application number
CH117786A
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English (en)
Inventor
Detlef Koenig
Bernhard Echle
Original Assignee
Muenchner Medizin Mechanik
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Publication of CH670954A5 publication Critical patent/CH670954A5/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/16Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gassterilisator mit einer mittels einer Tür dicht verschliessbaren Sterilisierkammer und mit einer über einen Verbindungskanal zumindest während des Sterilisiervorgangs mit dieser in Verbindung stehenden Vorrichtung zum Öffnen einer Kartusche, wobei die Vorrichtung eine Halterung sowie ein Betätigungsorgan zum Verschieben der Kartusche und einem dem unteren Endbereich der Kartusche gegenüberliegenden, durch die Bewegung der Kartusche mit dieser in Zusammenwirkung bringbaren Aufschneiddorn umfasst.
Es sind bereits Gassterilisatoren bekannt, bei welchen das zur Sterilisation benötigte Wirkgas in geeigneter Menge vorkonfektioniert in einer Kartusche bereitgestellt wird. Der Inhalt einer Kartusche wird dabei während des Sterilisationsprozesses in den Innenraum der Sterilisierkammer eingeleitet, so dass dort die Sterilisation unter den gewünschten Bedingungen erfolgen kann. Wegen der starken Toxizität und Explosionsgefahr des Wirkgases ist dieses in der jeweiligen Kartusche fest eingeschlossen, die Kartusche wird erst dann geöffnet, wenn während des Sterilisationsprozesses sichergestellt ist, dass das Wirkgas nicht in die Umgebung entweichen kann.
Aus dem deutschen Patent 22 06 974 ist ein Gassterilisator mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen bekannt. Dieser Sterilisator weist eine Sterilisierkammer auf, welche mit einer schwenkbar angelenkten Tür verschliessbar ist. Auf der der Sterilisierkammer zugewandten Innenseite der Tür ist eine Halterung angebracht, in welche eine Kartusche bei geöffneter Tür von oben einschiebbar ist. Die Kartusche kommt beim Einführvorgang in Anlage an einen an der Halterung vorgesehenen, unterhalb der Kartusche angeordneten Aufschneiddorn. Die Einführung der Kartusche muss in entsprechend vorsichtiger Weise erfolgen,
um sicherzustellen, dass der Aufschneiddorn nicht durch eine zu hohe auf die Kartusche aufgebrachte Belastung die Kartuschenwand durchschneidet, was zum sofortigen Austreten des Wirkgases führen würde. Zur Durchführung des Sterilisationsprozesses wird die Tür geschlossen, so dass die Sterilisierkammer dicht gegenüber der Umgebung abgeschlossen ist. Zu geeignetem Zeitpunkt während des Ablaufs des Sterilisationsprozesses wird die Kartusche mittels eines im oberen Bereichs des Innenraums der Sterilisierkammer angeordneten Kolbens in Richtung auf den Aufschneiddorn gedrückt, wodurch der Aufschneiddorn die Wandung der Kartusche aufschneidet, so dass das Wirkgas durch eine entsprechende Bohrung im Inneren des Aufschneiddorns in den Innenraum der Sterilisierkammer entweichen kann. Eine derartige Vorrichtung kann unter ungünstigen Umständen z.B. bei Bedienung durch ungeübtes Personal oder bei Verwendung nicht geeigneter Kartuschen die Gefahr mit sich bringen, dass beim Einsetzen der Kartusche in die Halterung eine zu grosse Kraft auf die Kartusche aufgebracht wird, so dass bereits bei diesem Einsetzvorgang der Aufschneiddorn die Kartuschenwandung durchtrennt. Das zu diesem Zeitpunkt ausströmende oder auslaufende Wirkgas kann, je nach seiner Zusammensetzung, grösste Gefahren für Leib und Leben des Bedienungspersonals hervorrufen.
Aus dem deutschen Patent 17 67 611 ist ein Gassterilisator bekannt, bei welchem eine zusätzliche, mit der Sterilisierkammer in Verbindung stehende Kartuschenkammer vorgesehen ist, in welche die jeweilige Kartusche vor Beginn des Sterilisationsprozesses eingebracht wird. Die Kartuschenkammer ist im wesentlichen zylindrisch aufgebaut und weist in ihrem inneren unteren Endbereich ebenfalls einen Aufschneiddorn auf, welcher bei Niederdrücken der Kartusche deren Wandung durchtrennt. Die Kartuschenkammer ist an ihrem oberen Ende mit einem deckelartigen Bauteil versehen, welches nach Einführen der Kartusche die Kartuschenkammer dichtend zur Umgebung hin verschliesst. Auch bei einer derartigen Vorrichtung besteht die obenbeschriebene Gefahr, dass durch zu kraftvolles Einsetzen der Kartusche deren Wandung unbeabsichtigterweise durch den Aufschneiddorn durchtrennt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gassterilisator der eingangs erläuterten Art zu schaffen, welcher eine einfache und gefahrlose Positionierung einer mit Wirkgas gefüllten Kartusche ermöglicht und bei welchem sichergestellt ist, dass die Kartusche nicht ungewollterweise während des Positioniervorganges geöffnet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Kartusche zur Anlage gegen einen Anschlag einer den unteren Endbereich der Kartusche aufnehmenden, mit der Kartusche bewegbaren Aufschneidführung bringbar ist, dass an der Führung der Aufschneiddorn verschiebbar gelagert und in einer einen Abstand zur Kartusche aufweisenden Ausgangsstellung positioniert ist und dass im geöffneten Zustand der Sterilisierkammer die Führung und der Aufschneiddorn zusammen mit der Kartusche ohne Erzeugung einer Relativbewegung zueinander verschiebbar sind und im geschlossenen Zustand der Sterilisierkammer der Aufschneiddorn bei Verschiebung der Kartusche mit seinem der Kartusche gegenüberliegenden Ende zur Erzeugung einer Relativbewegung zur Kartusche mit einem feststehenden Widerlager in Eingriff bringbar ist.
Bei dem erfindungsgemässen Gassterilisator erfolgt, wie auch bei den nach dem Stand der Technik bekannten Gassterilisatoren, das Einsetzen der mit Wirkgas gefüllten Kartusche vor Beginn des Sterilisationsprozesses, bevor die Sterilisierkammer zur Umgebung hin abgedichtet wurde. Da jedoch der Aufschneiddorn am unteren Endbereich der Kartusche so gelagert ist, dass er zusammen mit dieser relativ ver5
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schiebbar ist, ist die Gefahr vollständig ausgeräumt, dass ein zu kraftvolles Einsetzen der Kartusche in die Halterung zu einem Durchstossen der Kartuschenwand durch den Aufschneiddorn führt. Vielmehr bewegen sich in diesem Fall die Kartusche und der Aufschneiddorn gemeinsam miteinander, ohne zueinander eine Relativbewegung zu ermöglichen. Der Aufschneiddorn ist jedoch am unteren Endbereich der Kartusche derart gelagert, dass er relativ zu dieser verschiebbar ist. Diese Möglichkeit der Relativbewegung zwischen der Kartusche und dem Aufschneiddorn ist nötig, um zu einem geeigneten Zeitpunkt während des Sterilisationsprozesses die Kartuschenwand zu durchstossen und das Wirkgas in dem Innenraum der Sterilisierkammer ausströmen zu lassen. Diese Relativbewegung zwischen der Kartusche und dem Aufschneiddorn ist jedoch erst dann möglich, wenn die Sterilisierkammer zur Umgebung hin dichtend verschlossen wurde. In diesem Falle führt eine Verschiebung der Kartusche, welche mittels eines üblicherweise im oberen Bereich der Sterilisierkammer angeordneten Kolbens erfolgt, zuerst zu einer Verschiebung der Kartusche zusammen mit dem Aufschneiddorn. Nach einem bestimmten und den jeweiligen Gegebenheiten anzupassenden Verschiebeweg kommt der dem Endbereich der Kartusche gegenüberliegende Bereich des Aufschneiddorns in Eingriff mit einem feststehenden Bereich im Innenraum der Sterilisierkammer und wird somit an einer weiteren Bewegung gehindert. Die voranschreitende Bewegung der Kartusche führt ab diesem Zeitpunkt zu einer Relativbewegung zwischen der Kartusche und dem Aufschneiddorn und als Folge davon zu einem Öffnen der Kartuschenwand. Somit ist sichergestellt, dass weder durch Unachtsamkeiten des Bedienungspersonals noch durch technische Mängel eine unbeabsichtigte Öffnung der Kartusche erfolgen kann. Die Aufschneidführung, welche in ihren Abmessungen genau an die Dimensionen der Kartusche anpassbar ist, ermöglicht es, den Aufschneiddorn in entsprechend betriebssicherer Weise zu lagern. Weiterhin ist es mit Hilfe der Aufschneidführung möglich, geeignete Ausströmöffnungen zum Ausströmen des Wirkgases aus der geöffneten Kartusche vorzusehen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gassterilisators ist dadurch gegeben, dass die Aufschneidführung in Bewegungsrichtung der Kartusche verschiebbar an einer Aufschneidhalterung gelagert ist. Somit werden die zur Lagerung des unteren Endbereichs der Kartusche und des Aufschneiddorns benötigten Kräfte direkt auf den Ort der Befestigung der gesamten Kartuschenhalterung übertragen und brauchen nicht durch die Kartusche selbst abgeleitet zu werden.
Zwischen der Aufschneidführung und der Aufschneidhalterung sind zum Zwecke einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des Gassterilisators Druckfederelemente angeordnet, welche die Aufschneidführung von der Aufschneidhalterung wegbewegen. Da üblicherweise die Kartusche in einer vertikalen Position in die Halterung eingesetzt wird, bewirken die Druckfederelemente eine Bewegung der Kartusche nach oben. Die Abmessungen der Druckfederelemente sind so bemessen, dass die Kartusche sich in einer Position befindet, in welcher ein Schliessen der Sterilisierkammer ohne Schwierigkeiten möglich ist. Weiterhin wird durch die Druckfederelemente in sicherer Weise verhindert, dass sich die Kartusche und der an ihrem Endbereich gelagerte Aufschneiddorn nach dem Einsetzen der Kartusche bei geöffneter Sterilisierkammer in einer Position befinden, welche ein nachfolgendes Verschliessen der Sterilisierkammer unmöglich machen würde.
Es erweist sich weiterhin als besonders vorteilhaft, dass der Aufschneiddorn mittels eines Federelementes in Richtung von der Kartusche weg vorgespannt ist. Durch die Einwirkung dieses Federelementes ist sichergestellt, dass der Aufschneiddorn sich stets in seiner am weitesten von der Kartusche entfernten Endlage befindet, so dass eine Berührung zwischen Aufschneiddorn und Kartusche beim Einsetzen der Kartusche vollständig ausgeschlossen ist. Weiterhin erweist sich dieses Federelement beim Öffnungsvorgang der Kartusche während des Sterilisierprozesses als besonders vorteilhaft. Der Öffnungsvorgang erfolgt, wie bereits angedeutet, nach Schliessen der Sterilisierkammer dadurch, dass die Kartusche mitsamt dem Aufschneiddorn durch Einwirkung eines auf den oberen Endbereich der Kartusche einwirkenden Druckkolbens verschoben wird. Nach einem gewissen Verschiebeweg gelangt der Aufschneiddorn an seinem der Kartusche gegenüberliegenden Ende mit einem feststehenden Bereich im Innenraum der Sterilisierkammer in Eingriff, so dass eine Relativbewegung zwischen der Kartusche und dem Aufschneiddorn durch die weitere Verschiebung der Kartusche hervorgerufen wird. Diese Relativbewegung führt zu einem Aufschneiden der Kartuschenwand durch den Aufschneiddorn, woraufhin das in der Kartusche befindliche Wirkgas, welches entweder flüssig oder in Gasform vorliegen kann, aus der Kartusche ausströmt und in den Innenraum der Sterilisierkammer gelangt. Nach erfolgtem Aufschneiden der Kartuschenwand ist es nicht erforderlich, während des gesamten Ausströmvorgangs den Druckkolben in seiner nach unten verschobenen Position zu belassen. Die Rückbewegung des Druckkolbens führt, bedingt durch die zwischen der Aufschneidführung und der Aufschneidhalterung angeordneten Federn, zu einer Aufwärtsbewegung der Aufschneidführung und damit auch zu einer Aufwärtsbewegung der Kartusche und des Aufschneiddorns. Nachdem der Aufschneiddorn ausser Eingriff mit dem feststehenden Bereich im Innenraum der Sterilisierkammer ist, wird er durch die Einwirkung des ihn vorspannenden Federelements von der Kartusche wegbewegt, so dass die Öffnung in der Kartuschenwand nunmehr völlig frei ist. Dadurch erhöht sich der wirksame Ausströmquerschnitt aus der Kartusche. Diese Erhöhung des Ausströmquerschnitts ist einerseits während des Sterilisierprozesses vorteilhaft, da das Wirkgas in einem kürzeren Zeitraum vollständig ausströmen kann. Andererseits ist es nach Beendigung des eigentlichen Sterilisiervorgangs im Endbereich des Sterilisierprozesses nötig, den gesamten Innenraum der Sterilisierkammer auszuspülen. Diesen Vorgang, welcher üblicherweise durch mehrmalige Zugabe und nachfolgendes Absaugen von Luft erfolgt, bezeichnet man auch als «Luftwäsche». Da der Aufschneiddorn aus der Kartuschenöffnung zurückgezogen wurde, kann durch die ver-grösserte Öffnung der Kartusche diese sog. Luftwäsche jetzt wesentlich effektiver und sicherer im Inneren der Kartusche durchgeführt werden, als wenn diese nur durch die Dornöffnungen oder durch Dornkerbungen erfolgen würde.
Mit Vorteil ist der Gassterilisator auch so ausgebildet, dass die Aufschneidhalterung und eine den oberen Endbereich der Kartusche lagernde Kartuschenführung an der dem Innenraum zugewandten Seite der Sterilisatortür angeordnet sind. Eine derartige Anordnung gestattet eine besonders problemlose Handhabung der Kartusche, da das Bedienungspersonal zum Einsetzen oder zum Entnehmen der Kartusche nicht in den Innenraum der Sterilisatorkammer hineinlangen muss. Weiterhin ist es möglich, Sterilisatorkammern mit sehr geringer Bauhöhe zu verwenden, ohne dass der Einsetzvorgang der Kartusche behindert wird.
In vorteilhafter Weise ist die Aufschneidhalterung und eine den oberen Endbereich der Kartusche lagernde Kartuschenführung an der seitlichen Innenwand der Sterilisatorkammer angeordnet. Bei einer derartigen Ausbildung des Gassterilisators, welche jedoch eine in ihrer Höhe grösser dimensionierte Sterilisatorkammer erfordert, ist es möglich,
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den Gassterilisator nicht mit einer mittels eines Scharniers angelenkten Tür, sondern mit einer seitlich geführten Schiebetür zu versehen. Da bei einer derartigen Schiebetür die der Sterilisierkammer zugewandte Seite bei geöffneter Tür dem Bedienungspersonal nicht zugänglich ist, kann die Kartusche mitsamt der zugeordneten Halterung und dem Aufschneiddorn an einer der seitlichen Innenwände der Sterilisierkammer aufgesetzt oder in einer Kammertasche angeordnet werden. Die Anordnung erfolgt dabei in einer, gemessen an dem Boden der Sterilisierkammer so grossen Höhe, dass auch bei vollständigem Abwärtsbewegen der Kartusche mit dem Aufschneiddorn keine Relativbewegung zwischen diesen erfolgen kann. Beim Schliessen der Sterilisierkammertür wird dann ein mit der Tür oder dem Türschliessmechanismus in Verbindung stehender feststehender Endbereich so unterhalb des Aufschneiddorns angeordnet, dass die obenbeschriebene Relativbewegung zwischen der Kartusche und dem Aufschneiddorn erfolgen kann.
Weiterhin kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn eine an der Aufschneidführung gelagerte Abdeckung zum Abdecken des unteren Endbereiches der Kartusche, der Druckfedern, der Aufschneidhalterung und des unteren Endbereichs des Aufschneiddorns vorgesehen ist. Die Abdeckung kann zum Beispiel so dimensioniert sein, dass der Aufschneiddorn und die Federn dem direkten Zugriff des Bedienungspersonals völlig entzogen sind. Auf diese Weise kann wirkungsvoll verhindert werden, dass durch unerlaubte Manipulationen die Betriebssicherheit des Gassterilisators gefährdet wird.
Die kinetische Energie einer in die Halterung hineinfallenden Kartusche wird zuerst durch die Federn aufgenommen, nachdem diese um den möglichen Federweg eingefedert sind, gelangt die Aufschneidführung in Anlage an die Aufschneidhalterung, welche einen mechanischen Anschlag bildet, ohne dass daher die Gefahr besteht, dass der Aufschneiddorn die Kartusche öffnet.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auch dadurch gelöst, dass die Halterung feststehend am Sterilisator angeordnet ist und eine nach unten mittels eines Bodens begrenzte Ausnehmung zur verschiebbaren Aufnahme der Kartusche aufweist, dass die Kartusche mittels einer Druckfeder in einem veränderbaren Abstand zum Boden gelagert ist und dass am Boden der Aufschneiddorn verschiebbar gelagert und mittels einer Feder in einer oberen Ausgangsstellung positionierbar ist, und das der Kartusche abgewandte Ende des Aufschneiddorns bei geschlossener Sterilisierkammer mit einem feststehenden Widerlager zur Begrenzung der Bewegbarkeit des Aufschneiddorns in Eingriff bringbar ist.
Ein derartig ausgestalteter Gassterilisator zeichnet sich dadurch aus, dass nur eine minimale Anzahl an bewegbaren Teilen benötigt wird, um ein Einsetzen der Kartusche zu ermöglichen, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese bereits beim Einsetzvorgang durch den Aufschneiddorn geöffnet wird. Die Druckfeder bewirkt einerseits eine Abstützung der Kartusche, andererseits wird die kinetische Energie umgewandelt, welche dann auftritt, wenn eine gefüllte Kartusche durch ungeschicktes Bedienungspersonal in die Kartuschenhalterung hinein fallengelassen wird. Da der Aufschneiddorn ebenfalls verschiebbar gelagert ist und mittels einer Feder in einer oberen Ausgangsstellung positionierbar ist, führt eine Abwärtsbewegung der Kartusche zuerst zu einer Kompression der Druckfeder. Diese erste Bewegung der Kartusche führt zu einer Relativbewegung zu dem Aufschneiddorn, bis dieser von dem Boden der Kartusche berührt wird. Eine weitere Verschiebung der Kartusche bewirkt eine Verschiebung des Aufschneiddorns, ohne dass die zum Öffnen der Kartuschenwand benötigte Kraft auf den Aufschneiddorn aufgebracht würde. Die Abwärtsbewegung der Kartusche wird durch die Anlage der einzelnen Windungen der Druckfeder begrenzt, bevor der Aufschneiddorn in seiner Endlage zur Anlage an den Boden der Halterung kommt.
Somit ist sichergestellt, dass auch bei grösster Krafteinwirkung, wie sie zum Beispiel beim Hineinfallen der Kartusche in die Halterung auftreten kann, ein Öffnen der Kartusche vollständig ausgeschlossen ist. In der geschlossenen Stellung der Sterilisierkammer gelangt das untere Ende des Aufschneiddorns in Anlage an ein feststehendes Widerlager, so dass dieser in seiner oberen Ausgangsstellung festgehalten wird und eine Abwärtsbewegung auf ein Minimum begrenzt wird. Eine jetzt erfolgende Verschiebung der Kartusche nach unten führt zu einer Annäherung der Kartuschenwandung an den jetzt feststehenden Aufschneiddorn und nachfolgend zu einem Aufschneiden der Kartuschenwandung.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundehegende Aufgabe wird weiterhin auch dadurch gelöst, dass die Halterung feststehend am Sterilisator angeordnet ist und eine nach unten mittels eines Bodens begrenzte Ausnehmung zur verschiebbaren Aufnahme der Kartusche aufweist, dass die Kartusche mittels einer Druckfeder in einem veränderbaren Abstand zum Boden gelagert ist und dass am Boden der Aufschneiddorn verschiebbar gelagert ist und bei geschlossener Sterilisierkammer in eine obere Endlage mit einem Abstand zur Kartusche bringbar ist. Der im Boden der Kartuschenhalterung verschiebbar gehalterte Aufschneiddorn gelangt bei geöffneter Sterilisierkammer durch den Einfluss der Schwerkraft stets in seine unterste Endlage. Eine Abwärtsbewegung der Kartusche führt zu einer Kompression der Druckfeder, welche die kinetische Energie der Kartusche umwandelt. Die maximal mögliche Abwärtsbewegung der Kartusche wird durch die gegeneinander zur Anlage kommenden Windungen der Druckfeder derart begrenzt, dass die untere Wandung der Kartusche bei geöffneter Sterilisierkammer nicht in Berührung mit dem Aufschneiddorn gelangt, da sich dieser in seiner untersten Endposition befindet. Somit kann die Kartusche mit behebiger Kraft in die Halterung eingesetzt werden, eine Berührung mit dem Aufschneiddorn ist in jedem Falle ausgeschlossen. Wird die Sterilisierkammer geschlossen, so wird de? Aufschneiddorn in eine obere Endlage gebracht und dort so fixiert, dass er nunmehr ebenso wie die Kartuschenhalterung feststehend ist und bei einer Abwärtsbewegung der Kartusche diese in Anlage an den Aufschneiddorn gelangt und nachfolgend geöffnet wird.
Die zugrundeliegende Aufgabe wird auch dadurch gelöst, das die Halterung feststehend am Sterilisator angeordnet ist und eine nach unten mittels eines Bodens begrenzte Ausnehmung zur verschiebbaren Aufnahme der Kartusche aufweist, wobei im Boden der Aufschneiddorn verschiebbar gelagert ist und dass die Kartusche zur Anlage an einen feststehenden Anschlag bringbar ist und der Aufschneiddorn in einer Ausgangsposition mit einem Abstand zur Kartusche positionierbar und durch Eingriff seines unteren Bereichs mit einem feststehenden Widerlager bei geschlossener Sterilisierkammer in eine die Kartusche anhebende Position bringbar ist. Die Kartusche gelangt beim Einsetzen in die Halterung somit zur Anlage gegen den feststehenden Anschlag, so dass sie nicht weiter nach unten bewegt werden kann. Ein zu heftiges Einsetzen der Kartusche mit zu grosser Kraft kann somit keinerlei Einfluss auf den Öffnungsvorgang selbst ausüben. Unterhalb der Kartusche ist der Aufschneiddorn verschiebbar gelagert und befindet sich bei geöffneter Sterilisierkammer in einer Position, welche einen Abstand zu der unteren Wandung der Kartusche festlegt. Wird die Sterilisierkammer geschlossen, so wird auch der Aufschneiddorn nach oben verschoben, bis er an die Wandung der Kartusche anliegt. Eine weitere Verschiebung des Aufschneiddorns bei
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restlichem Schliessen der Sterilisierkammer führt zu einem Anheben der Kartusche in der Kartuschenhalterung. Die zum Anheben der Kartusche aufgebrachte Kraft ist jedoch bedeutend geringer als die zum Aufschneiden der Kartuschenwandung benötigte Kraft, so dass zu diesem Zeitpunkt in sicherer Weise ein Aufschneiden der Kartusche durch den Aufschneiddorn vermieden wird.
Da der Aufschneiddorn in Eingriff mit einem feststehenden Widerlager ist, bildet er selbst ein festes Widerlager gegen eine Abwärtsbewegung der Kartusche während des Off-nungsvorgangs, so dass bei einer Abwärtsbewegung der Kartusche deren untere Wandung aufgeschnitten wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist dadurch gegeben,
dass der Aufschneiddorn mittels einer Feder in seine Ausgangsposition vorgespannt ist. Eine derartige Vorspannung bewirkt beim Öffnen der Sterilisierkammer eine Bewegung des Aufschneiddorns in seine Ausgangsposition, wodurch dieser aus der Kartusche herausgezogen wird. Dies ermöglicht eine noch unkompliziertere Entnahme der Kartusche durch das Bedienungspersonal.
Mit Vorteil ist bei den genannten Gassterilisatoren der untere Endbereich des Aufschneiddorns mit einem Laufrad versehen und wird beim Schliessen der Sterilisierkammer mit einem Keil in Eingriff gebracht. Auf diese Weise ist bei grösstmöglicher Betriebssicherheit eine zuverlässige Verschiebung des Aufschneiddorns in Richtung zur Kartusche sichergestellt.
In vorteilhafter Weise kann weiterhin bei den letztgenannten Gassterilisatoren die Kartuschenhalterung entweder an der Innenseite der Sterilisatortür oder an der Innenwandung der Sterilisierkammer befestigt sein. Ja nach Grösse der zu verwendenden Kartusche und nach Grösse der Sterilisierkammer bzw. der Art der die Sterilisierkammer ver-schliessenden Tür kann somit die für eine optimale Bedienung des Sterilisators günstigste Anordnung gewählt werden.
Das Laufrad am unteren Endbereich des Aufschneiddorns kann auch durch eine Lauf-Kugel ersetzt werden, welche in allen Richtungen auf dem Keil abrollen kann und somit einer Schwenkbewegung der Sterilisatortür direkt folgen kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gassterilisators ist auch dadurch gegeben, dass mehrere nebeneinander angeordnete Kartuschen mit jeweils einem Aufschneiddorn vorgesehen sind und dass die mehreren Kartuschen gleichzeitig mittels des Betätigungsorgans bewegbar sind. Bei dieser Ausgestaltung ist jeder Kartusche ein eigener Aufschneiddorn zugeordnet, die Aufschneiddorne sind jedoch insgesamt so dimensioniert und angeordnet, dass bei einer Betätigung des Betätigungsorgans und einer anschliessenden Verschiebung der Kartuschen nach unten die Relativbewegung zwischen dem Aufschneiddorn und der jeweiligen Kartusche jeweils bei allen Kartuschen gleichzeitig erfolgt.
Somit ist es möglich, entweder mehrere gleichartige Kartuschen mit gleichem Wirkgas anzuordnen, um zum Beispiel eine entsprechend gross dimensionierte Sterilisierkammer mit Wirkgas zu beaufschlagen oder um eine Kombination verschiedener Wirkgase, welche nicht in einer einzelnen Kartusche miteinander lagerbar sind, der Sterilisierkammer zuzuführen. Da das Betätigungsorgan, welches auf den oberen Druckbereich der Kartuschen einwirkt, bevorzugterweise an seinem Ende plattenförmig ausgestaltet ist, kann es bei Verwendung verschieden dimensionierter Kartuschen vorteilhaft sein, den unteren Endbereich der jeweiligen Aufschneiddorne entsprechend verlängert auszubilden, um ein gleichzeitiges Öffnen aller Kartuschen zu gewährleisten. Die Ausbildung der Aufschneidführung kann ebenfalls derart abgewandelt werden, dass die verschiedenen Dimensionierungen im Durchmesser und in der Höhe der einzelnen Kartuschen ausgeglichen werden.
Es ist auch möglich, mehrere Betätigungsorgane vorzusehen, welche die einzelnen Kartuschen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, abhängig von der Steuerung des Sterilisators, öffnen.
Aus den oben gemachten Erläuterungen ergibt sich, dass die Kartusche nicht notwendigerweise im Inneren der Sterilisierkammer angeordnet zu werden braucht, es ist vielmehr ebensogut möglich, eine separate, mit der Sterilisierkammer in Verbindung stehende Kartuschenkammer vorzusehen, in welcher die Kartusche und der an ihrem unteren Endbereich gelagerte Aufschneiddorn entsprechenderweise angeordnet sind. Bei einer solchen Ausgestaltung ist es lediglich notwendig, den mit dem unteren Ende des Aufschneiddorns beim Öffnungsvorgang der Kartusche in Eingriff zu bringenden feststehenden Bereich der Kartuschenkammer so auszubilden, dass er nur bei geschlossener Sterilisierkammer sich mittels einer geeigneten Mechanik in seiner entsprechenden Position befindet.
Der erfindungsgemässe Gassterilisator gewährleistet somit sowohl beim Einsetzen der Kartuschen ein höchstmögliches Mass an Sicherheit, da ein unbeabsichtigtes Öffnen der Kartuschen durch Einwirkung des Aufschneiddorns unmöglich gemacht wird, als auch beim Entnehmen der freigesetzten Kartuschen nach Beendigung des Sterilisierprozesses, da durch die während der Luftwäsche vorliegende vergrösserte Auslassöffnung der Kartusche in sicherer Weise verhindert wird, dass sich in der Kartusche noch Reste von Wirkgas befinden, welche das Bedienungspersonal beim Entnehmen der leeren Kartusche gefährden könnten. Auch ist die Kartusche leicht zu entnehmen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
Figur 1 eine Vorderansicht der Kartusche, ihrer Halterung und ihrer ÖffnungsVorrichtung, wobei der rechte Teil als Schnitt dargestellt ist,
Figur 2 eine Seitenansicht im Schnitt, entlang der Linie II—II von Figur 1,
Figur 3 einen Horizontalschnitt durch die Kartuschenführung,
Figur 4 einen Horizontalschnitt durch die Aufschneidführung, und
Figur 5 eine Draufsicht, teils im Schnitt, der Aufschneidhalterung,
Figur 6 eine Seitenansicht im Schnitt, ähnlich Figur 2, eines zweiten Ausführungsbeispieles,
Figur 7 eine Seitenansicht im Schnitt, ähnlich Figur 2 eines dritten Ausführungsbeispiels, und
Figur 8 eine Seitenansicht im Schnitt, ähnlich Figur 2 eines vierten Ausführungsbeispiels.
Das in Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Kartusche 1, welche in vertikaler Position mit ihrer Auslassseite nach unten positioniert ist.
Der in der Figur obenliegende Endbereich der Kartusche 1 wird mittels einer Kartuschenführung 2 geführt, wobei die Kartuschenführung 2 eine kreisförmige Ausnehmung aufweist, welche in ihrem Durchschnitt dem kreisförmigen Aus-senquerschnitt der Kartusche 1 so angepasst ist, dass die Kartusche 1 in der Kartuschenführung 2 frei bewegbar ist. Die Kartusche 1 ist im wesentlichen zylindrisch ausgestaltet, weist einen im wesentlichen ebenen, in der Anordnung der Figur 1 nach oben weisenden Boden auf und ist an ihrem Auslassbereich, welcher in Figur 1 nach unten weisend angeordnet ist, mit einer bördelartigen Auflageschulter 19 versehen, welche sich ringförmig, allerdings mit einem geringeren Aussendurchmesser als die Kartusche selbst erstreckt. Die
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Ausbildung der Kartusche entspricht dabei den im Handel üblichen Ausführungsformen. Der in der Figur 1 untenliegende Endbereich der Kartusche 1 wird von einer Aufschneidführung 3 aufgenommen, welche eine zylindrische Ausnehmung aufweist, welche in ihren Dimensionen ebenfalls dem Aussendurchmesser der Kartusche 1 so angepasst ist, dass diese ohne Kraftaufwendung in die Ausnehmung einführbar ist. In ihrem Zentrum weist die Aufschneidfüh-rung eine Ausnehmung 20 auf, welche über eine Ausströmöffnung 18 mit der Umgebung, d.h. in diesem Fall mit dem Innenraum der Sterilisierkammer in Verbindung steht. In der Ausnehmung 20 ist ein Aufschneiddorn 4 angeordnet, welcher im wesentlichen aus einem zylindrischen, an seinem Ende abgeschrägten rohrförmigen Teil besteht, wobei der Innenraum des rohrförmigen Teils durch eine entsprechende Auslassöffnung, welche in der Figur nicht näher bezeichnet ist, mit der Ausnehmung 20 der Aufschneidführurig 3 in Verbindung steht. Der Aufschneiddorn 4 weist an seinem unteren Ende einen Dornhalter 5 auf, welcher zylindrisch ausgebildet ist und als obere Begrenzung mit einem Flansch 21 versehen ist, der in Anlage an den unteren Endbereich der Ausnehmung 20 bringbar ist. Somit ist der Aufschneiddorn 4 zusammen mit dem mit ihm einstückig verbundenen Dornhalter 5 in vertikaler Richtung frei bewegbar.
Weiterhin ist der Dornhalter 5 von einer Spiralfeder 7 umgeben, welche als Druckfeder wirkt und den Aufschneiddorn und den Dornhalter nach unten gerichtet vorspannt (gemäss Figur 1). Um eine Montage der Feder 7 auf dem Dornhalter 5 zu ermöglichen und um die Federkräfte auf den Dornhalter 5 überleiten zu können, ist an dessen unterem Ende ein Federteller 6 mittels einer Schraubverbindung angebracht. Wird die Kartusche 1 nach unten verschoben, so führt dies auch zu einer Verschiebung der Aufschneidfüh-rung und des an dieser gelagerten Aufschneiddorns sowie des an dem Aufschneiddorn befestigten Dornhalters. Die Aufschneidführung 3 weist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in ihren seitlichen Bereichen zwei Ausnehmungen auf, in welchen zylindrische Führungsbolzen 8 verschiebbar gelagert sind. Die Führungsbolzen 8 sind an ihrem oberen Kopf 9 vergrössert ausgebildet, um eine Bewegung aus der Aufschneidführung 3 heraus in einer Richtung zu verhindern. Unterhalb der Aufschneidführung 3 ist eine Aufschneidhalterung 17 angeordnet, welche ortsfest an dem Gassterilisator befestigt ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt die Befestigung der Aufschneidhalterung 17 ebenso wie die Befestigung der Kartuschenführung 2 mittels zweier Schrauben. Die beiden Führungsbolzen 8 sind in die Aufschneidhalterung 17 mittels eines Gewindes eingeschraubt, es ist jedoch auch möglich, diese auf andere Weise an der Aufschneidhalterung 17 zu befestigen. Zwischen der Aufschneidhalterung 17 und der Aufschneidführung 3 ist jeweils eine Druckfeder 10 angeordnet, welche den jeweiligen Führungsbolzen 8 umgibt. Die beiden Druckfedern 10 bewirken eine Vorspannung der Aufschneidführung 3 nach oben, so dass die Kartusche 1 sich ohne Einwirkung äusserer Kräfte stets in einer nach oben gerichteten Position befindet, wobei die Köpfe 9 der Führungsbolzen 8 die nach oben gerichtete Bewegung begrenzen. Weiterhin ist die Aufschneidhalterung 17 mit einer Aussparung 25 versehen, durch welche der Dornhalter 5 und der an dessen unterem Ende befestigte Federteller 6 frei durchführbar sind.
Figur 2 zeigt die eben beschriebene Vorrichtung in Seitenansicht. Die Kartuschenführung 2 und die Aufschneidhalterung 17 sind dabei an einer Sterilisatortür 12 befestigt, welche mit einer umlaufenden Türdichtung 13 versehen ist, die in Anlage an die Wandung einer Sterilisierkammer 11 bringbar ist, um den Innenraum 23 der Sterilisierkammer gegen die Aussenumgebung hin abzudichten. Im oberen Bereich der Sterilisierkammer ist ein Druckkolben 22 angeordnet, welcher in Figur 2 nur andeutungsweise dargestellt ist. Der Druckkolben 22 trägt an seinem unteren Bereich eine Druckplatte 14, welche mit dem oben liegenden Boden der Kartusche 1 in Eingriff bringbar ist. Der Druckkolben 22 ist selbstverständlich in geeigneter Weise gegen die Umgebung abgedichtet, auf eine detailierte Darstellung dieser Abdichtung, welche üblicherweise in Form eines metallischen Faltenbalges erfolgt, wurde verzichtet. Die Betätigung des Druckkolbens 22 erfolgt üblicherweise über eine Hydrauliksteuerung oder Pneumatiksteuerung, es ist jedoch genausogut möglich, den Druckkolben durch eine elektrisch betätigte Einrichtung zu bewegen. Eine Abwärtsbewegung der Druckplatte 14 bewirkt unter Berücksichtigung der obengemachten Ausführungen eine Verschiebung der Kartusche nach unten, wodurch auch die Aufschneidführung 3 sowie der Aufschneiddorn 4, der Dornhalter 5 und der Federteller 6 nach unten bewegt werden. Nach einem gewissen Weg gelangt der Federteller 6 in Anlage an die untere Wandung der Sterilisatorkammer 11, so dass eine weitere Bewegung des Federtellers 6, des Dornhalters 5 sowie des Aufschneiddorn 4 verhindert wird. Werden nunmehr die Kartusche 1 und die Aufschneidführung 3 weiter nach unten verschoben, so tritt eine Relativbewegung zwischen dem Aufschneiddorn 4 und der Kartusche 1 auf, wodurch der Aufschneiddorn 4 sich der Kartusche nähert und schliesslich die untere Wandung der Kartusche 1 durchschneidet. Nunmehr kann das in der Kartusche 1 bevorratete Wirkgas durch den Aufschneiddorn 4 in die Ausnehmung 20 und durch die Ausströmöffnung 18 in den Innenraum 23 der Sterilisierkammer gelangen. Eine Rückziehung der Druckplatte 14 in ihre Ausgangsposition bewirkt durch Einwirkung der Federn 10 eine Aufwärtsbewegung der Aufschneidführung 3 und der Kartusche 1. Bedingt durch die zwischen der Aufschneidführung 3 und dem Aufschneiddorn 4 wirksame Feder 7 wird der Aufschneiddorn 4 ab einer bestimmten Aufwärtsbewegung der Kartusche 1 aus dieser herausgezogen, so dass sich der Ausströmquerschnitt aus der Kartusche 1 beträchtlich vergrössert.
Figur 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch die Kartu-schenführung 2, welche bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel an der Sterilisatortür mittels zweier Schrauben angeschraubt ist. Die Kartuschenführung 2 weist eine kreisförmige Ausnehmung 15 auf, welche in ihrem Durchmesser an den Aussendurchmesser der Kartusche 1 angepasst ist, so dass diese in der Ausnehmung 15 frei bewegbar ist.
In Figur 4 ist ein Horizontalschnitt durch die Auf-schneidführung 3 dargestellt. Die Aufschneidführung 3 liegt mit geringem Abstand gegen die Sterilisatortür 12 an, ist jedoch an dieser, wie sich auch aus den Figuren 1 und 2 ergibt, nicht befestigt und ist deshalb frei beweglich. In ihrem mittleren Bereich weist die Aufschneidführung 3 eine zylindrische Ausnehmung 24 auf, welche in die Ausnehmung 20, die ihrerseits mit dem Innenraum der Sterilisierkammer über die Ausströmöffnung 18 in Verbindung steht, übergeht.
Links und rechts der Ausnehmung 24 sind zwei zylindrische Ausnehmungen 16 zur Durchführung der Führungsbolzen 8 vorgesehen.
Figur 5 zeigt eine Draufsicht, teils im Schnitt, auf die Aufschneidhalterung 17. Diese ist mittels dreier Schrauben an der Sterilisatortür 12 angeschraubt. In ihrem mittleren Bereich ist die Aufschneidhalterung 17 mit einer Aussparung 25 versehen, welche einen freien Durchtritt des Federtellers 6 und des Dornhalters 5 ermöglicht. Im linken und rechten Bereich ist eine Gewindebohrung 26 zum Einschrauben der Führungsbolzen 8 vorgesehen.
Die Aussenabmessungen der Kartuschenführung 2, der Aufschneidführung 3 sowie der Aufschneidhalterung 17 sind aus Gründen der Unfallverhütung halbkreisförmig gewählt,
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es ist jedoch auch jede andere beliebige Ausgestaltung möglich. Um eine sichere Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung zu gewährleisten, ist es nötig, dass die Ausnehmungen 15 und 24 der Kartuschenführung 2 sowie der Aufschneidführung 3 miteinander fluchten, ebenso wie die Ausnehmungen 16 und 26 für die Führungsbolzen 8 in der Auf-schneidführung 3 und der Aufschneidhalterung 17. Der Federteller 6 oder der Dornhalter (5) können in geeigneter Weise verlängert und justierbar ausgestaltet werden, um den baulichen Gegebenheiten angepasst werden zu können.
Figur 6 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfin-dungsgemässen Gassterilisators, bei welchem an der Innenwand der Sterilisatortür 12 eine Kartuschenhalterung 31 befestigt ist. Die Befestigung ist im Einzelnen nicht näher dargestellt. Sie kann mittels Schrauben oder ähnlichem erfolgen. Die Kartuschenhalterung 31 weist in ihrem Inneren eine vornehmlich kreisrunde Ausnehmung zur Aufnahme der Kartusche auf. Im oberen Bereich ist die Kartuschenhalterung 31 mit einer vorzugsweise ringförmigen Führung 35 versehen, welche in ihrem Innendurchmesser so dem Aussendurchmesser der zu verwendenden Kartusche 1 angepasst ist, dass diese sich leicht auf und ab bewegen lässt. Der untere Bereich der Kartusche 1 befindet sich in Anlage an einen Zentrierring 30, welcher frei verschiebbar im Innenraum der Kartuschenhalterung 31 angeordnet ist. Mit Bezug auf Figur 6 ist unterhalb des Zentrierrings eine Druckfeder 27 vorgesehen, welche in Form einer Spiralfeder ausgebildet ist und mit ihrem oberen Teil in Anlage an den Zentrierring 30 gelangt, während sie mit ihrem unteren Bereich an einen Boden 38 der Kartuschenhalterung 31 anhegt. Der Böden 38 weist in seinem Zentrum eine Ausnehmung auf, in welcher der Dornhalter 5, welcher den Aufschneiddorn 4 trägt, verschiebbar gelagert ist. Der Dornhalter 5 ist mit einem oberen Flansch 21 und einem unteren Flansch 29 versehen, welche als Anschläge zur Begrenzung der Bewegung des Dornhalters 5 dienen. Die Flansche sind in nicht dargestellter Weise entweder einstückig mit dem Dornhalter 5 verbunden oder an diesem befestigt. Zwischen dem oberen Flansch 21 und dem Boden 38 ist eine Druckfeder 28 angeordnet, welche den Dornhalter 5 bzw. den Aufschneiddorn 4 in eine obere Ausgangsposition vorspannt. Das untere Ende des Dornhalters 5 ist in entsprechender Weise verlängert und bei geschlossener Sterilisierkammer mit einem feststehenden Widerlager, wie z. B. der Sterilisatorkammer 11 in Eingriff bringbar. Erfolgt bei dem in Figur 6 gezeigten Ausführungsbeispiel eine Verschiebung der Kartusche 1 nach unten, so führt dies zu einer Kompression der Druckfeder 27 und nach einem entsprechenden Verschiebeweg zum Kontakt zwischen dem Aufschneiddorn 4 und der unteren Wandung der Kartusche 1. Eine weitere Verschiebung der Kartusche 1 bewirkt ein Aufschneiden der Kartuschenwandung und damit ein Ausströmen des Wirkgases, da eine Abwärtsbewegung des Aufschneiddorns 4 verhindert wird. Ist die Sterilisatortür 12 jedoch geöffnet, so führt eine entsprechende Verschiebung der Kartusche 1 nach unten zu einer Kompression der Druckfeder 27, bis der Aufschneiddorn 4 in Anlage an die untere Kartuschenwandung gelangt. Eine weitere Verschiebung der Kartusche 1 nach unten führt anschliessend auch zu einer Verschiebung des Aufschneiddorns 4 gegen die Kraft der Druckfeder 28 nach unten. Die dabei aufgebrachte Kraft ist jedoch wesentlich geringer als die zum Aufschneiden der Kartuschenwandung benötigte Kraft, so dass ein Ausströmen des Wirkgases mit Sicherheit verhindert werden kann. Die Abwärtsbewegung der Kartusche 1 wird dann begrenzt, wenn die einzelnen Windungen der Druckfeder 27 aufeinander zu liegen kommen und somit einen festen Anschlag bilden. Die Dimensionierung der Druckfeder 27 ist dabei so zu wählen, dass bei Erreichen dieses Zustandes noch ein ausreichender Abstand zwischen dem Flansch 21 und dem Boden 38 bzw. zwischen dem Flansch 21, den Windungen der Druckfeder 28 und dem Boden 38 verbleibt. Auf diese Weise wird verhindert, dass bei geöffneter Sterilisatorkammer die Kartusche 1 geöffnet wird.
Das in Figur 7 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel ist ähnlich dem Ausführungsbeispiel der Figur 6 mit der Ausnahme, dass die Druckfeder 28, welche den Aufschneiddorn in eine obere Ausgangsposition vorspannt, weggelassen wurde. Bei geöffneter Sterilisatortür kommt somit durch den Einfluss der Schwerkraft der Flansch 21 in Anlage an den Boden 38, wodurch sich der Aufschneiddorn in seiner unteren Endlage befindet. Der Dornhalter 5 ist an seinem unteren Ende mit einem Laufrad 33 versehen, welches beim Schliessen der Sterilisatorkammer in Eingriff mit einem am Boden der Sterilisatorkammer 11 befestigten Keil 32 gelangt. Durch Abrollen des Laufrads 33 auf dem Keil 32 wird der Dornhalter 5 bzw. der Aufschneiddorn 4 in seine obere Endposition verschoben. Wird nunmehr bei geschlossener Sterilisatorkammer die Kartusche 1 nach unten gedrückt, so gelangt sie nach einem entsprechenden Verschiebeweg in Eingriff mit dem feststehenden Aufschneiddorn 4, so dass die untere Wandung der Kartusche 1 aufgetrennt wird. Die Druckfeder 27 ist selbstverständlich so bemessen, dass ihre Windungen bei diesem Aufschneidvorgang zueinander noch einen entsprechend grossen Abstand aufweisen. Beim nachfolgenden Öffnen der Sterilisatortür 12 rollt das Laufrad 33 wiederum auf dem Keil 32 ab, und der Dornhalter 5 bzw. der Aufschneiddorn 4 gelangen durch Einfluss der Schwerkraft wieder in ihre untere Ausgangsposition. Da bereits vorher der Druck des Betätigungsorgans bzw. des Kolbens 22 auf die Kartusche 1 nachgelassen hatte, wurde der Aufschneiddorn 4 durch Einwirkung der Druckfeder 27 bereits aus dem Boden der Kartusche 1 herausgezogen, so dass der bereits oben beschriebene Luftwäschevorgang besonders vorteilhaft ablaufen konnte.
Figur 8 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel, bei welchem die Kartuschenhalterung 31 wiederum sehr ähnlich den Ausführungsbeispielen der Figuren 6 und 7 ist, mit der Ausnahme, dass im unteren Bereich des Innenraums der Kartuschenführung 31 ein feststehender Anschlag 36 ausgebildet ist, welcher einstückig mit der Kartuschenhalterung 31 ausgebildet sein kann. Der Anschlag 36 ist an seinem inneren Umfang kegelig ausgestaltet und in entsprechender Weise an die Ausbildung der Kartusche 1 angepasst, so dass diese in sicherer Weise und ohne Deformationen an dem Anschlag 36 anliegt. Im Boden 38 der Kartuschenhalterung 31 ist wiederum der Aufschneiddorn 4 bzw. der Dornhalter 5, welcher mit dem Aufschneiddorn 4 verbunden ist, verschiebbar gelagert. Der Dornhalter 5 weist wiederum an seinem oberen Ende einen Flansch 21 auf, welcher eine Bewegung in Abwärtsrichtung begrenzt, sowie an seinem unteren Endbereich einen Flansch 34 zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Dornhalters 5 bzw. des Aufschneiddorns 4. Eine Feder 37, welche als Druckfeder ausgebildet ist, ist zwischen dem Boden 38 und dem Flansch 34 angeordnet und umgibt den Dornhalter 5, um diesen in seine untere Endposition vorzuspannen. Am unteren Ende trägt der Dornhalter 5 wiederum ein Laufrad 33, welches in Eingriff mit einem Keil 32 bringbar ist. Die in Figur 8 gezeigte Darstellung zeigt den Beginn des Schliessvorgangs der Sterilisatorkammer, bei welchem das Laufrad 33 gerade in Anlage an den Keil 32 gelangt ist. Eine weitere Schliessbewegung der Sterilisatortür 12 führt zu einer weiteren Verschiebung des Dornhalters 5 bzw. des Aufschneiddorns 4 nach oben, bis der Aufschneiddorn 4 die untere Wandung der Kartusche 1 berührt. Da der Schliessvor-gang der Sterilisatorkammer zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist, wird beim weiteren Schliessen der Auf5
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (21)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Gassterilisator mit einer mittels einer Tür dicht ver-schliessbaren Sterilisierkammer und mit einer über einen Verbindungskanal zumindest während des Sterilisiervorgangs mit dieser in Verbindung stehenden Vorrichtung zum Öffnen einer Kartusche, wobei die Vorrichtung eine Halterung sowie ein Betätigungsorgan zum Verschieben der Kartusche und einen dem unteren Endbereich der Kartusche gegenüberliegenden, durch die Bewegung der Kartusche mit dieser in Zusammenwirkung bringbaren Aufschneiddorn umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Kartusche (1) zur Anlage gegen einen Anschlag (19) einer den unteren Endbereich der Kartusche (1) aufnehmenden, mit der Kartusche bewegbaren Aufschneidführung (3) bringbar ist, dass an der Führung (3) der Aufschneiddorn (4) verschiebbar gelagert und in einer einen Abstand zur Kartusche (1) aufweisenden Ausgangsstellung positioniert ist und dass im geöffneten Zustand der Sterilisierkammer die Führung (3) und der Aufschneiddorn (4) zusammen mit der Kartusche (1) ohne Erzeugung einer Relativbewegung zueinander verschiebbar sind und im geschlossenen Zustand der Sterilisierkammer (11) der Aufschneiddorn (4) bei Verschiebung der Kartusche (1) mit seinem der Kartusche gegenüberhegenden Ende zur Erzeugung einer Relativbewegung zur Kartusche (1) mit einem feststehenden Widerlager in Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Gassterilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschneidführung (3) in Bewegungsrichtung der Kartusche (1) verschiebbar an einer Aufschneidhal-terung (17) gelagert ist.
  3. 3. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Aufschneidfüh-rung (3) und der Aufschneidhalterung (17) Druckfederelemente (10) angeordnet sind.
  4. 4. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschneiddorn (4) mittels eines Federelements in Richtung von der Kartusche (1) weg vorgespannt ist.
  5. 5. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschneidhalterung (17) und eine den oberen Endbereich der Kartusche (1) lagernde Kartuschenführung (2) an der dem Innenraum (23) zugewandten Seite der Sterilisatortür (12) angeordnet sind.
  6. 6. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschneidhalterung (17) und eine den oberen Endbereich der Kartusche (1) lagernde Kartuschenführung (2) an der Innenwand der Sterilisatorkammer (11) angeordnet sind.
  7. 7. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine an der Aufschneidführung (3) gelagerte Abdeckung zum Abdecken des unteren Endbereichs der Kartusche (1), der Druckfedern (7,10), der Aufschneidhalterung (17) und des unteren Endbereichs des Aufschneid-dorns (4).
  8. 8. Gassterilisator mit einer mittels einer Tür dicht ver-schliessbaren Sterilisierkammer und mit einer über einen Verbindungskanal zumindest während des Sterilisiervorgangs mit dieser in Verbindung stehenden Vorrichtung zum Offnen einer Kartusche, wobei die Vorrichtung eine Halterung sowie ein Betätigungsorgan zum Verschieben der Kartusche und einen am unteren Endbereich der Kartusche gegenüberliegenden, durch die Bewegung der Kartusche mit dieser in Zusammenwirkung bringbaren Aufschneiddorn umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (31) feststehend am Sterilisator angeordnet ist und eine nach unten mittels eines Bodens (38) begrenzte Ausnehmung zur verschiebbaren Aufnahme der Kartusche (1) aufweist, dass die Kartusche mittels einer Druckfeder (27) in einem veränderbaren Abstand zum Boden (38) gelagert ist und dass am Boden (38) der Aufschneiddorn (4) verschiebbar gelagert und mittels einer Feder (28) in einer oberen Ausgangsstellung positionierbar ist, und das der Kartusche abgewandte Ende des Aufschneiddorns (4) bei geschlossener Sterilisierkammer mit einem feststehenden Widerlager zur Begrenzung der Bewegbarkeit des Aufschneiddorns (4) in Eingriff bringbar ist. (Figur 6)
  9. 9. Gassterilisator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschneiddorn (4) in seinem oberen Endbereich mit einem die von der Kartusche (1) weggerichtete Bewegung begrenzenden Anschlag (21) versehen ist und dass bei einer Bewegung der Kartusche (1) in Richtung auf den Aufschneiddorn (4) diese Bewegung mittels der Druckfeder (27) so begrenzt ist, dass der Anschlag (21) einen Abstand zum Boden (38) aufweist.
  10. 10. Gassterilisator mit einer mittels einer Tür dicht ver-schliessbaren Sterilisierkammer und mit einer über einen Verbindungskanal zumindest während des Sterilisiervorgangs mit dieser in Verbindung stehenden Vorrichtung zum Öffnen einer Kartusche, wobei die Vorrichtung eine Halterung sowie ein Betätigungsorgan zum Verschieben der Kartusche und einen dem unteren Endbereich der Kartusche gegenüberliegenden, durch die Bewegung der Kartusche mit dieser in Zusammenwirkung bringbaren Aufschneiddorn umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (31) feststehend am Sterilisator angeordnet ist und eine nach unten mittels eines Bodens (38) begrenzte Ausnehmung zur verschiebbaren Aufnahme der Kartusche (1) aufweist, dass die Kartusche mittels einer Druckfeder (27) in einem veränderbaren Abstand zum Boden (38) gelagert ist und dass am Boden (38) der Aufschneiddorn (4) verschiebbar gelagert ist und bei geschlossener Sterilisierkammer in eine obere Endlage mit einem Abstand zur Kartusche (1) bringbar ist. (Figur 7)
  11. 11. Gassterilisator nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwärtsbewegung der Kartusche (1) mittels der Druckfeder (27) vor Berührung des Aufschneiddorns (4) durch die Kartusche begrenzbar ist.
  12. 12. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kartusche (1) mittels eines in der Ausnehmung der Halterung (31) bewegbar angeordneten Zentrierrings (30) mit der Druckfeder (27) in Eingriff bringbar ist.
  13. 13. Gassterilisator mit einer mittels einer Tür dicht ver-schliessbaren Sterilisierkammer und mit einer über einen Verbindungskanal zumindest während des Sterilisiervorgangs mit dieser in Verbindung stehenden Vorrichtung zum Offnen einer Kartusche, wobei die Vorrichtung eine Halterung sowie ein Betätigungsorgan zum Verschieben der Kartusche und einen dem unteren Endbereich der Kartusche gegenüberliegenden, durch die Bewegung der Kartusche mit dieser in Zusammenwirkung bringbaren Aufschneiddorn umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (31) feststehend am Sterilisator angeordnet ist und eine nach unten mittels eines Bodens (38) begrenzte Ausnehmung zur verschiebbaren Aufnahme der Kartusche (1) aufweist, wobei im Boden (38) der Aufschneiddorn (4) verschiebbar gelagert ist und dass die Kartusche (1) zur Anlage an einen feststehenden Anschlag (36) bringbar ist und der Aufschneiddorn (4) in einer Ausgangsposition mit einem Abstand zur Kartusche (4) positionierbar und durch Eingriff seines unteren Bereichs mit einem feststehenden Widerlager bei geschlossener Sterilisierkammer in eine die Kartusche anhebende Position bringbar ist. (Fig. 8)
  14. 14. Gassterilisator nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschneiddorn (4) mittels einer Feder (37) in seine Ausgangsposition vorgespannt ist.
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  15. 15. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 10,14, 15, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endbereich des Aufschneiddorns (4) beim Schliessen der Sterilisierkammer mit einem Keil (32) in Eingriff bringbar ist.
  16. 16. Gassterilisator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endbereich des Aufschneiddorns (4) mit einem Laufrad (33) oder einer Lauf-Kugel versehen ist.
  17. 17. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kartuschenhalterung (31) an der Sterilisatortür (12) befestigt ist.
  18. 18. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kartuschenhalterung (31) an der Innenwandung (11) der Sterilisierkammer befestigt ist.
  19. 19. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinander angeordnete Kartuschen (1) mit jeweils einem Aufschneiddorn (4) vorgesehen sind und dass die mehreren Kartuschen (1) gleichzeitig mittels des Betätigungsorgans (22) bewegbar sind.
  20. 20. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinander angeordnete Kartuschen (1) mit jeweils einem Aufschneiddorn (4) vorgesehen sind und dass die mehreren Kartuschen (1) zu unterschiedlichen Zeitpunkten mittels mehrerer Betätigungsorgane (22) bewegbar sind.
  21. 21. Gassterilisator nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Kartuschen (1) unterschiedliche Grösse aufweisen.
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