CH671038A5 - - Google Patents

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CH671038A5
CH671038A5 CH3041/86A CH304186A CH671038A5 CH 671038 A5 CH671038 A5 CH 671038A5 CH 3041/86 A CH3041/86 A CH 3041/86A CH 304186 A CH304186 A CH 304186A CH 671038 A5 CH671038 A5 CH 671038A5
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CH3041/86A
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Inventor
Heinz-Georg Wassenhoven
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Schlafhorst & Co W
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Offenend-Rotorspinnmaschine mit einer Vielzahl von nebeneinander an einem Maschinengestell angeordneten Spinnboxen, die jeweils einen einen Schaft und einen Rotorteller besitzenden Spinnrotor enthalten, dessen Rotorteller von einem Rotorgehäuse umgeben ist, dessen offener Vorderseite ein deckelartiger Einsatz zugeordnet ist, der einen mit einer Fadenabzugsdüse beginnenden Fadenabzugskanal aufweist und der zum Öffnen der Spinnstelle um eine im wesentlichen rechtwinklig zur Schaftachse verlaufende Achse abklappbar mit dem Basisgestell der Spinnbox verbunden ist, und einer unterhalb des Rotorgehäuses angeordneten Zuführ- und Auflösevorrichtung, die ebenfalls am Basisgestell der Spinnbox gelagert ist, und deren Faserzuführungskanal in den Spinnrotor mündet und das Mündungsstück des Faserzuführungskanals aus dem Öffnungsbereich des Spinnrotors herausbewegbar ist.
Eine gattungsgemässe Offenend-Rotorspinnmaschine ist aus der DE-PS 32 47 411 bekannt. Bei dieser bekannten Rotorspinnmaschine wird beim Öffnen der Spinnbox der Mündungsbereich des Faserzuführungskanals aus dem Öffnungsbereich des Rotortellers herausgeschwenkt, um einer Reinigungsvorrichtung einen Zugang zum Innenraum des Rotortellers zu schaffen. Die Zuführ-und Auflösevorrichtung ist an der Spinnbox gelagert und folgt der Abschwenkbewegung des deckelartigen Einsatzes nicht. Aus diesem Grunde weist der Faserzuführungskanal eine abgedichtete Trennfuge auf, die ermöglicht, dass ein Teil des Faserzuführungskanals ortsfest an der Spinnbox verbleibt und der Mündungsbereich des Faserzuführungskanals abgeschwenkt werden kann. In der Praxis hat es sich gezeigt, dass Fasern in der Trennstelle des Zuführungskanals hängenbleiben können und sich an diesen Faserbüschel aufbauen. Diese werden dann plötzlich in den Rotorteller eingesaugt und verursachen dort einen unregelmässig gesponnenen Faden oder in ungünstigen Fallen auch einen Abriss des gesponnenen Fadens.
Aus der DE-PS 15 35 005 ist eine Rotorspinnmaschine bekannt, die ein zweigeteiltes Gehäuse aufweist. In einem Gehäuseteil ist der Spinnrotor, im anderen Gehäuseteil die Zuführ- und Auflösevorrichtung und die Abzugsdüse untergebracht. Dadurch lässt sich ein einstückiger Faserzuführungskanal zwischen der Auflösewalze und der Faserkanalmündung im Rotor herstellen, jedoch wird der abklappbare Gehäuseteil durch das Gewicht der Zuführ- und Auflösevorrichtung belastet. Dadurch ergeben sich sowohl Zentrierprobleme als auch Betätigungsprobleme durch einen eventuell vorhandenen Anspinnwagen. Dieser muss nämlich die schwere aufklappbare Gehäusehälfte heraus- und nach Reinigung des Rotors wieder präzise einschwenken. Des weiteren verlaufen bei dieser bekannten Rotorspinnmaschine die Antriebswellen der Auflöse- und Zuführwalze im wesentlichen senkrecht.
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Die Rotationsebene der Auflösewalze liegt also im wesentlichen waagerecht, was zu Schwierigkeiten führt, da die Schwerkraft bei der Ausscheidung von Schmutzpartikeln nicht ausgenutzt werden, kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei der gattungsgemässen Offenend-Rotorspinnmaschine das Auftreten von Faserbüscheln zu vermeiden und trotzdem den Faserzuführungskanal in seiner Zuordnung zum Rotorteller auch nach vorausgegangenen Säube-rungs- oder Wartungsarbeiten am Rotorteller zu verbessern.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Bei einer solchen Ausbildung kann das Gewicht der Zuführ- und Auflösevorrichtung an dem stabilen Basisgestell der Spinnbox gelagert werden. Bei einem Verschwenken der Zufuhr- und Auflösevorrichtung zusammen mit dem Zuführungskanal ist damit eine präzise Rückkehr in die Arbeitsposition möglich. Des weiteren kann durch die Zuordnung der Zuführ- und Auflösevorrichtung zum Basisgestell der Spinnbox die Auflösewalze im wesentlichen senkrecht angeordnet werden, was Vorteile bei der Schmutzabschei-dung bringt. Auch lässt sich durch die Trennung der Bewegungen von Zuführungskanal und Abzugsdüse eine optimale Ausrichtung auch auf sehr kleine Spinnrotoren erreichen. Für einen Anspinnwagen ist das Gewicht des aufklappbaren Teils der Rotorbox gering, und es können daher im Anspinnwagen Motoren geringerer Leistung und damit geringeren Gewichts vorgesehen werden.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgesehen, dass die Schwenkachse als Hohlachse ausgebildet ist und dass die Antriebswelle der Zuführwalze der Zuführ- und Auflösevorrichtung durch die Hohlachse geführt ist. Dadurch ist nicht nur der Platzbedarf der Schwenkvorrichtung sehr gering, sondern es kann auch die Auflösewalze und damit der von dieser ausgehende Faserzuführungskanal genügend weit von der Schwenkachse abgesetzt werden, um mit nur einem geringen Schwenkwinkel ein genügend weites Ausschwenken der Faserkanalmündung aus dem Öffnungsbereich des Rotors zu erzielen.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Schwenkachse und der Rotorschaft unter einem Winkel von 25 bis 45 Grad zueinander verlaufen und ein gedachter Schnittpunkt der beiden auf der Bedienerseite liegt. Dadurch lässt sich ein günstiger Anstellwinkel des Faserzuführungskanals zum Rotor einstellen.
Durch die Verwendung von Rotoren mit kleinen Durchmessern kann die Schwenkbewegung aus etwa der Rotormitte bis über den Rotorrand sehr gering sein. Um dabei nicht eine Bewegung senkrecht zur Öffnungsebene des Rotors ausführen zu müssen, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Zuführ- und Auflösevorrichtung und der Spinnrotor einander so zugeordnet sind, dass der Faserzufuhrungskanal im Bereich der Rotorkante endet. Bei sehr kleinen Spinnrotoren muss der Faserzuführungskanal unmittelbar vor der Öffnungsebene des Rotors enden. Allerdings muss dafür gesorgt werden, dass den Fasern im Faserzuführungskanal soviel kinetische Energie zugeführt wird, dass die zugeführten Fasern die Grenzschichtströmung des mit hoher Tourenzahl rotierenden Rotortellers durchdringen können.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgesehen, dass das Rotorgehäuse in einen rohrformigen Endabschnitt ausläuft, der von einem komplementären Dichtungsabschnitt des deckelartigen Einsatzes im wesentlichen luftdicht abdeckbar ist. Diese konstruktive Weiterbildung ist besonders kostengünstig herstellbar und ermöglicht mit einfachen Mitteln den gewünschten luftdichten Abschluss. Besonders vorteilhaft ist, wenn der rohrformige Endabschnitt als kreisförmiger Hohlzylinderabschnitt ausgebildet und unter dem gleichen Winkel zum Rotorschaft angeordnet ist wie die Schwenkachse der Auflösevorrichtung. Hierdurch ergibt sich ein relativ glatter deckelartiger Einsatz, der gut in der Schwenkbewegung des aufklappbaren Gehäuses liegt.
In einer zusätzlichen Weiterbildung der Erfindung ist der Wandbereich des Endabschnitts, der vom Zuführungskanal durchdrungen wird, einstückig mit letzterem ausgebildet und dieser Wandabschnitt durch Trennfugen, die auf Radien zur Schwenkachse verlaufen, vom restlichen Wandbereich des Endabschnitts getrennt und aus diesem herausschwenkbar. Hierdurch ergibt sich eine gute Abdichtmöglichkeit des Faserzuführungskanals zum Rotorgehäuse.
Insbesondere bei kleinen Rotordurchmessern sind beim Ausschwenken des Absaugkanals dessen Absaugdüse und das Mündungsstück des Faserzuführungskanals eng benachbart beziehungsweise lassen ein Ausschwenken der Abzugdüse nicht zu. Die Erfindung schlägt für diesen Fall vor, dass am Gehäuse der Zuführ- und Auflösevorrichtung exzentrisch zur Schwenkachse eine Führungskontur und am deckelartigen Einsatz ein auf diese einwirkendes Gegenstück vorgesehen sind, bei deren Zusammenwirken während des Öffnens beziehungsweise Schliessens des Rotorgehäuses der Zufuhrungskanal zwangsläufig aus dem Einschwenkweg der Abzugsdüse heraus und wieder zurück in die Arbeitsposition geschwenkt wird.
Der Faserzuführungskanal wird vorteilhaft lösbar und damit auswechselbar mit der Zuführ- und Auflösevorrichtung verbunden, da er als Verschleissteil anzusehen ist.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Spinnbox bei geschlossenem Rotorgehäuse, wobei nur die hier interessierenden Teile der Spinnbox dargestellt sind;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Spinnrotor und die Zuführ-und Auflösevorrichtung ohne die sie im Betrieb abdeckende Abdeckung;
Fig. 3 eine Spinnbox, bei der der deckelartige Einsatz halb geöffnet ist;
Fig. 4 eine Draufsicht auf Spinnrotor und Zuführ- und Auflösevorrichtung mit aus dem Öffnungsbereich des Spinnrotors herausgeschwenktem Faserzuführungskanal; und
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Schwenkachsenlagerung der Einheit Faserzuführungskanal/Zuführ- und Auflösevorrichtung.
In Fig. 1 ist der Faserzuführungskanal 1 einer Zuführ- und Auflösevorrichtung 2 strichpunktiert dargestellt, da er ausserhalb der Schnittebene liegt. In der insgesamt mit 3 bezeichneten Spinnbox ist der Spinnrotor mit seinem Rotorteller 4 und seiner Lagerung beziehungsweise seinem Antrieb 5 zu erkennen. Das Rotorgehäuse 6 ist mit einem deckelartigen Einsatz 7 abgedeckt. Am Rotorgehäuse 6 ist ein Saugluftanschluss 8 vorgesehen. Der deckelartige Einsatz 7 ist an einer Abdeckung 9 befestigt, die um eine Schwenkachse 10 zur Bedienerseite in Richtung des Pfeiles 11 abgeklappt werden kann. Diese Abklappung beziehungsweise Öffnung der Spinnbox 3 wird durch den Anspinnwagen 12 vorgenommen, der mit einem Hebel 13 in eine komplementäre Nut 14 der Abdeckung 9 eingreift. Bei Verschwenkung des Hebels 13 in Richtung des Pfeils 15 wird die Abdeckung 9 geöffnet. Der Anspinnwagen 12 fahrt an allen Spinnboxen der Rotorspinnmaschine vorbei und übernimmt unter anderem das Anspinnen des Fadens und die Säuberung der Spinnbox und insbesondere des Spinnrotors. Er besitzt dazu eine nicht näher dargestellte Vorrichtung zum Anknoten oder Anspleissen der Faden sowie eine Vorrichtung zum Säubern des Spinnrotors beziehungsweise der Rotorrille. Der deckelartige Einsatz 7, der im übrigen mit einer Dichtscheibe 16 auf dem Endbereich 17 des Rotorgehäuses 6 aufliegt, wird von dem Fadenabzugskanal 18 durchdrungen. Dieser weist an seiner Mündungsstelle im Spinnrotor 4 die Fadenabzugsdüse 19 auf. Wie ersichtlich, ist die Zuführ- und Auflösevorrichtung 2 unterhalb des Spinnrotors 4 angeordnet. Die Achse 20 der Auflösewalze 21 schliesst mit der Rotorschaft-achse 22 bei einem gedachten Schnittpunkt auf der Bedienerseite einen Winkel von etwa 30 Grad an. Der Antriebswirtel 23 der Auflösewalze 21 ragt in das Innere der Spinnbox 3 und kann daher auf einfache Art und Weise über einen umlaufenden Tan-gentialriemen angetrieben werden. Die Lagerung der Zuführ- und
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Auflösevorrichtung wird in Verbindung mit Fig. 5 beschrieben.
In Fig. 2 schaut man in Richtung der Antriebswelle 20 der Auflösewalze 21 auf die Zufuhr- und Auflösevorrichtung 2 und den Spinnrotor 4, wobei die Abdeckung 9 nicht dargestellt ist. Das Faserband wird in Richtung der strichpunktiert gezeigten Linie 24 der Zufuhrwalze 25 zugeführt und von dieser in den Bereich der Auflösewalze 21 transportiert. Um die Achse 26 (Fig. 5) ist die Gesamteinheit Zufuhr- und Auflösevorrichtung/ Faserzuführungskanal schwenkbar an der Spinnbox gelagert. Der Faserzuführungskanal 1 kann dadurch in Richtung des Pfeils 27 aus dem Öffnungsbereich des Spinnrotors 4 herausgeschwenkt werden. Für Säuberungszwecke ist damit das Innere des Spinnrotors 4 voll zugreifbar, und es kann insbesondere die Rotorrille von anhaftenden Faserresten gesäubert werden. Eine Säuberung findet normalerweise automatisch bei jedem Anspinnvorgang statt. Aus Fig. 2 ist auch ersichtlich, dass der Faserzufuhrungskanal bei 28, zum Beispiel über eine Steckverbindung, lösbar mit dem Gehäuse der Zuführ- und Auflösevorrichtung 2 verbunden ist. Er kann damit als Verschleissteil leicht ausgewechselt werden.
Der Wandbereich 29 des Endabschnitts 17 des Rotorgehäuses 6, der von dem Faserzufuhrungskanal 1 durchdrungen wird, ist mit diesem einstückig ausgebildet. Um ein Herausschwenken des Faserzuführungskanals 1 aus dem Öffnungsbereich des Spinnrotors 4 zu ermöglichen, sind im Endabschnitt 17 des Rotorgehäuses 6 Trennfugen 30, 31 und eine diese verbindende in der Zeichnung verdeckte Trennfuge zwischen dem Bereich 29 und der Umfangswandung des Endbereichs 17 vorgesehen. Diese verlaufen auf Radien zur Schwenkachse 26. Bei einem Öffnen der Abdeckung 9 wird über ein nicht dargestelltes Gestänge auf einen Anschlag 32 eingewirkt und dadurch die aus Faserzuführungskanal und Zuführ- und Auflösevorrichtung bestehende Einheit um die Achse 26 geschwenkt. Sie hebt sich dabei von dem Anschlag 33 ab, auf den sie durch eine Feder 34 gedrängt wird. Ein Verschwenken der gesamten Einheit erfolgt normalerweise nur soweit, bis die Öffnungsebene des Spinnrotors völlig frei liegt. Dann kann der Anspinnwagen 12 die Rotorrille von Faserresten säubern, was automatisch vor jedem Anspinnvorgang erfolgt. Der Anschlag 33 ist exzentrisch ausgebildet, so dass die Mündung des Faserzuführungskanals 1 Spinnrotoren mit unterschiedlichen Durchmessern optimal zugeordnet werden kann.
Die Fig. 3 und 4 entsprechen den Fig. 1 und 2 mit allen dort
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gezeigten Bauteilen. In Fig. 3 ist die Abdeckung 9 bei Beginn des Abschwenkvorgangs gerade von dem Endabschnitt 17 des Rotorgehäuses abgehoben, während in Fig. 4 die Einheit Faserzuführungskanal/Zuführ- und Auflösevorrichtung soweit verschwenkt
5 wurde, dass die Öffnungsebene des Spinnrotors 4 freiliegt.
Aus Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 3 ist ersichtlich, dass sich der Faserzuführungskanal 1 und die Fadenabzugsdüse 19 im Bereich der Öffnungsebene des Spinnrotors bei der Schwenkbewegung behindern würden. Um eine solche Behinderung auszu-io schliessen, ist am Gehäuse der Zuführungs- und Auflösevorrichtung 2 ein Hebel 40 vorgesehen, der mit einer Führungskontur 41 versehen ist. In diese Führungskontur greift ein Gegenstück 42 ein, das bei der Annäherung der Fadenabzugsdüse 19 an den Faserzuführungskanal 1 diesen aus der Schwenkbewegung der 15 Fadenabzugsdüse 19 herausbewegt. Nachdem die Fadenabzugsdüse 19 den Kreuzungspunkt passiert hat, kehrt der Faserzufüh-rangskanal 1 in seine Betriebsstellung zum Spinnrotor zurück. Die Fadenabzugsdüse 19 kann in dem dem Faserzufuhrungskanal zugewandten Bereich abgeflacht sein.
2o In bestimmten Fallen ist es zwar möglich, die Fadenabzugsdüse aussermittig in den Spinnrotor einzuführen, wodurch eine Kreuzung des Zuführungsweges mit dem Faserzufuhrungskanal vermieden würde. Bei sehr kleinen Rotoren, die verwendet werden, um sehr hohe Drehzahlen zu ermöglichen, ordnet man die 25 Fadenabzugsdüse aus Platzgründen jedoch schon exzentrisch an. In diesem Falle muss für ein Herausschwenken des Faserzuführungskanals 1 aus dem Einschwenkweg der Fadenabzugsdüse gesorgt werden.
Aus. Fig. 5 ist zu entnehmen, dass die Antriebswelle 44 der 30 Zuführwalze 25 an einem U-förmigen Verbindungssteg 45 über ein Lagergehäuse 46 an der Spinnbox 3 festgelegt ist. Der Verbindungssteg 45 ist mit den nicht dargestellten Seitenwänden der Spinnbox verschweisst. Das Lagergehäuse 46 reicht bis in den Bereich der Zuführwalze 25 und bildet in seinem vorderen Teil 35 die Hohlachse 26, auf die das Gehäuse 47 der Zuführ- und Auflösevorrichtung aufgeschoben ist. Das Ritzel 48 greift in ein Schnek-kenrad einer alle Spinnboxen durchgreifenden Antriebswelle ein. Das Ritzel ist über eine elektrische ein- und ausrückbare Kupplung 49 mit der Antriebswelle 44 kuppelbar, um die Faserbandzu-40 führung bei einer Unterbrechung des Spinnvorgangs abschalten zu können.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

671 038 PATENTANSPRÜCHE
1. Offenend-Rotorspinnmaschine mit einer Vielzahl von nebeneinander an einem Maschinengestell angeordneten Spinnboxen, die jeweils einen einen Schaft und einen Rotorteller besitzenden Spinnrotor enthalten, dessen Rotorteller von einem Rotorgehäuse umgeben ist, dessen offener Vorderseite ein deckelartiger Einsatz zugeordnet ist, der einen mit einer Fadenabzugsdüse beginnenden Fadenabzugskanal aufweist und der zum Öffnen der Spinnstelle um eine im wesentlichen rechtwinklig zur Schaftachse verlaufende Achse abklappbar mit dem Basisgestell der Spinnbox verbunden ist, und einer unterhalb des Rotorgehäuses angeordneten Zuführ- und Auflösevorrichtung, die ebenfalls am Basisgestell der Spinnbox gelagert ist, und deren Faserzuführungskanal in den Spinnrotor mündet und das Mündungsstück des Faserzuführungskanals aus dem Öffnungsbereich des Spinnrotors herausbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserzuführungskanal (1) einstückig ausgebildet und durch eine Lagerung der Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) über eine Schwenkachse (26) am Basisgestell der Spinnbox (3) in eine andere Richtung als die abklappbare Abzugsdüse (19) aus dem Öffnungsbereich des Spinnrotors (4) herausschwenkbar ist.
2. Offenend-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse als Hohlachse (26) ausgebildet ist und dass die Antriebswelle (44) der Zuführwalze (25) der Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) durch die Hohlachse (26) geführt ist.
3. Offenend-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (26) und der Rotorschaft (22) unter einem Winkel von 25 bis 45 Grad zueinander verlaufen und ein gedachter Schnittpunkt der beiden auf der Bedienerseite liegt.
4. Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserzuführungskanal (1) zur Zuordnung zu Spinnrotoren (4) unterschiedlichen Durchmessers in unterschiedlichen Winkellagen des Schwenkbereichs feststellbar ist.
5. Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) und der Spinnrotor (4) einander so zugeordnet sind, dass der Faserzuführungskanal (1) im Bereich der Rotorkante endet
6. Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) und der Spinnrotor (4) einander so zugeordnet sind, dass der Faserzuführungskanal (1) immittelbar vor der Rotorkante endet.
7. Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotorgehäuse (6) in einen rohrförmigen Endabschnitt (17) ausläuft, der von einem komplementären Dichtungsabschnitt (16) des deckelartigen Einsatzes (7) im wesentlichen luftdicht abdeckbar ist.
8. Offenend-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Endabschnitt (17) als kreisförmiger Hohlzylinderabschnitt ausgebildet und im wesentlichen unter dem gleichen Winkel zum Rotorschaft angeordnet ist wie die Schwenkachse (26) der Zuführ- und Auflösevorrichtung (2).
9. Offenend-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandbereich (29) des Endabschnitts (17), der vom Zuführungskanal (1) durchdrungen wird, letzteren einstückig einschliesst und dass dieser Wandbereichabschnitt (29) durch Trennfugen (30, 31), die auf Radien zur Schwenkachse (26) verlaufen, vom restlichen Wandbereich des Endabschnitts (17) getrennt und aus diesem herausschwenkbar ist.
10 Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Bedienerseite der Spinnmaschine wegschwenkbare Einsatz (7) beim Öffnen des Rotorgehäuses (6) über geeignete Mittel auf die Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) und damit auf den Zuführkanal (1) zu dessen Verschwenken aus einer Arbeitsposition in eine die Öffnungsebene des Rotors (4) freigebende Position einwirkt.
11. Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (47) der Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) exzentrisch zur Schwenkachse (26) eine Führungskontur (40,41) und am deckelartigen Einsatz (7) ein auf diese einwirkendes Gegenstück (42) vorgesehen sind, bei deren Zusammenwirken während des Öffnens beziehungsweise des Schliessens des Rotorgehäuses (6) der Zuführungskanal (1) zwangsweise aus dem Einschwenkweg der Abzugsdüse (19) heraus und wieder zurück in die Arbeitsposition schwenkbar ist.
12. Offenend-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserzuführungskanal (1) auswechselbar mit dem Gehäuse (47) der Zuführ- und Auflösevorrichtung (2) verbunden ist.
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