CH671502A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG In Verkaufs- oder Vorführräumen stellt sich die Aufgabe, Waren zur optimalen Präsentierung aufstellen zu können. Dabei sind nicht nur entsprechend gestaltete Auflage-5 flächen in angepasster Aufstellungshöhe von Bedeutung, sondern auch ihre flächenmässige Grösse, um den zu zeigenden Gegenstand in seiner praktischen Anwendung vorteilhaft darstellen bzw. vorführen zu können. Um zu vermeiden, dass hiezu ein grosser Mobiliarbestand zugänglich sein muss, io stellt sich das Problem, die notwendigen Präsentationsflächen mit wenig Zeit- und Materialaufwand einem wechselnden Präsentationsbedarf anzupassen. Gleichzeitig sollten bei der Teilelagerhaltung einerseits Ziele wie minimale Kapital-Jnvestition und geringer Platzbedarf erreichbar sein, und an-15 dererseits bei der gestalterischen Ausstattung hinsichtlich Farbe und Material eine grosse Vielfalt bestehen.
Die sich daraus ergebende Aufgabenstellung tendiert auf ein Tablar für die Präsentierung von Waren, das auf einer nach dem Baukastenprinzip gestaltbaren Konstruktion be-20 ruht, wobei aber Grundbauteile nur soweit vereinzelbar sein sollten, dass die Erfordernisse eines geringen Zeitaufwandes für Ausstattungsänderungen und der minimalen Kapitalinvestition immer noch erzielbar sind.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist durch 25 die kennzeichnenden Merkmale aus dem Patentanspruch 1 gegeben. Ausführungsformen davon sind durch die abhängigen Ansprüche definiert.
Die Vorteile des erfindungsgemässen Tablars bestehen einesteils darin, dass es leicht sowohl in eine Wand als auch in 30 eine freistehende Säulen-Tragkonstruktion ein- bzw. anbaubar ist. Seine Hauptteile sind eine Tablarauflage und eine aus übersichtlich gestalteten Auflagegliedern für die Tablar-fläche erstellbare Rahmenkonstruktion, deren Teile beispielsweise aus flächigem Material stanz- und biegbare Ele-35 mente sind. Die Rahmenkonstruktion ist als verwindungs-steifes, auf Normmasse ausgerichtetes Auslegeelement ausbildbar, das durch Konsolglieder in einer Wand- oder Säu-lentragkonstruktion verankerbar ist. Als Tablarflächen sind praktisch alle mit Nutzlasten belegbaren flächigen Materiali-40 en gestaltbar, in/auf welchen weiterhin Flächenunterteilungselemente befestigbar sind.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes und Detailgestaltungen seiner Bauteile sind nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben.
45 Es zeigen:
Fig. 1 ein Tablar der erfindungsgemässen Art mit Blechauflage an einer Säulen-Tragkonstruktion, in perspektivischer Darstellungsweise,
Fig. 2 die Rahmenkonstruktion und die Blechauflage des Tablars nach Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellungsweise in perspektivischer Darstellungsweise,
Fig. 3,4 Schnitte durch den vordem und hintern Rahmen-Längsträger nach den Linien III—III und IV—IV in 55 Fig. 1,
Fig. 5 a—c die Ausgestaltung des Anschlussbereiches zwischen einer Konsole und einem Rahmen-Längsträger im Grundriss (a), im Schnitt (b) und auseinandergezogen (c), Fig. 6 ein Tablar der erfindungsgemässen Art mit einer 60 Holz- oder Glas-(Plexiglas-) Einlage, in perspektivischer Darstellungsweise,
Fig. 7 die Rahmenkonstruktion und die Holzeinlage des Tablars nach Fig. 6 in auseinandergezogener Darstellungsweise,
65 Fig. 8 eine Partialdarstellung einer Variante des Tablars mit Holzeinlage, in grösserem Massstab,
Fig. 9, 10 Schnitte durch die Rahmen-Längsträger nach den Linien IX—IX und X—X in Fig. 6,
Fig. 11 der Rahmen-Längsträger nach Fig. 3 mit einer Längs-Halterung für Seiten- und Querbegrenzungen bzw. Unterteilungen der Tablarfläche, im Querschnitt, sowie einer ausschnittsweisen Grundrissdarstellung im kleineren Massstab,
Fig. 12 der Rahmen-Längsträger nach Fig. 3 mit einer Beschriftungsabdeckschiene, im Querschnitt, und
Fig. 13 der Rahmen-Längsträger nach Fig. 3 mit einem Stirnkanten-Deckprofilstab, im Querschnitt.
In Fig. 1 sind mit 1 Säulen einer freistehenden Tragkon-straktion oder in eine Wand eingelassene Einhängeschienen bezeichnet, die mit (nicht gezeigten) Verankerungsteilen zum rüttelsicheren Einhängen des Anschlusskopfes 2 einer Konsole 3 gestaltet sind. Der Anschlusskopf 2 ist zweckmässig einstückig mit der Konsole 3, 3' verbunden und mindestens seine Aussenfläche liegt in der gleichen Ebene wie die Kon-solenaussenseiten. Ein Tablar ist wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich und aus den Fig. 3 bis 5 herleitbar, seitwärts durch je eine Konsole 3, 3' begrenzt. Die beiden Konsolen 3, 3' sind durch einen vorderen und einen hinteren Längsträger 4 bzw. 5, deren Länge auf ein durch den Abstand der Säulen 1,1 vorgegebenes Norm-Mass abgestimmt ist, miteinander verbunden. Die Querschnitte der beiden Längsträger 4 und 5 sind in den Fig. 3 und 4 in Schnitten III—III und IV—IV gemäss Fig. 1 dargestellt. Der Längsträger 4 enthält links bzw. stirnseitig einer u-förmig profilierten, nach oben offenen Stecknute 6 einen an diese angeformten Stirnkantenab-schluss 7, der wie gezeigt einen etwa halbrunden, unten offenen Kanal 8 begrenzt. Dieser Kanal kann selbstverständlich auch eine andere Querschnittsform besitzen und z. B. recht-eckförmig oder quadratisch sein. Seine Aussenkontur kann zweckmässig als Träger einer Beschriftungsabdeckschiene (Fig. 12) oder eines Deckprofilstabes (Fig. 13) gestaltet sein. Rechts an die Stecknute 6 schliesst zunächst eine Fläche 9.1, auf der wie später beschrieben, eine Tablarfläche aufgelegt werden kann, und ferner eine nach unten offene, ebenfalls u-förmig profilierte Montagetasche 9 an, die zur Aufnahme eines nachstehend beschriebenen Montagesteges 10 dient. Den tablarinnern Abschluss bildet ein an die Aussenwand 9' der Montagetasche 9 angeformter, rechtwinklig/horizontal einwärtsgerichteter Stützflansch 11. Der Längsträger 4 ist als ein aus Blech mehrfach gebogenes Biegeprofil gezeigt, kann aber auch aus einem Strangpressprofilstab hergestellt sein.
Der hintere Längsträger 5 ist bezüglich der Stecknute 6', der Montagetasche 9' und dem Stützflansch 11' spiegelbildlich zu den entsprechenden Abschnitten im vordem Längsträger gestaltet dargestellt.
Die in Fig. 5 in drei Darstellungen gezeigte Ankupplung der rechtsseitigen Konsole 3 an den vorderen Längsträger 4 erfolgt mittels eines am Konsolglied «innenseitig» fest angeschlossenen Montagesteges 10. Es sei hier vermerkt, dass auch für den Anschluss des hinteren Längsträgers 5 an der rechtsseitigen Konsole 3 ein entsprechender Montagesteg 10 vorhanden ist. Der Anschluss des Längsträgers 5 an der Konsole 3 erfolgt sinngemäss und mit gleichen Mitteln wie der vordere Längsträger 4 an der Konsole 3. Das gleiche gilt für den Anschluss beider Längsträger 4, 5 an gleichen, einwärts ragenden Montagestegen an die linksseitige Konsole 3', spiegelbildlich zur Darstellung gemäss Fig. 5. Diese Verbindung ist daher nicht speziell beschrieben.
In Fig. 5 (b, c) ist die Anordnung des Montagesteges 10 in Ergänzung zu den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Der Steg 10 ist in der Nähe des vordem (bzw. hintern) Endes der Konsole 3 (3') derart an dieser befestigt, dass beim Ansetzen der Längsträger an die Konsole eine praktisch fugenfreie Passung erzielbar ist. Demgemäss ist die die Montagestege 10 mit den Konsolen 3, 3' verbindende Schweissnaht 12 an eine Stelle gelegt, die ausserhalb der Längsträger-Profilabschnitte liegt.
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Eine solche befindet sich beim gezeigten Beispiel im Bereich unterhalb des Stützflansches 11. Dadurch ist es möglich, die Längsträger frei von Nacharbeiten und End-Ausklinkungen einfach von Stangenmaterial abzutrennen und daher eine rationelle Fertigung zu sichern.
Der Längsträger 4 wird hierauf so auf den Montagesteg 10 aufgesetzt, dass dieser mit Klemmeingriff auf der Montagetasche 9 sitzt. Wahlweise kann der Montagesteg 10 in Pfeilrichtung A seitwärts in die Montagetasche 9 eingepresst werden. Um die für die Erzielung einer verwindungssteifen Rahmenkonstruktion notwendige Sicherung.dieses Klemmeingriffes zu erreichen, ist der Montagesteg 10 mit einem an diesem längslaufenden Langloch 13 versehen, in welches ein von der Innenwand 9" der Montagetasche 9 her in das Langloch einstemmbares (Pfeil B) Sperrglied 14 eingreift. Dieses Sperrglied kann beispielsweise ein durch einen Kerbstanzschnitt in der Taschenwand bewegbar gemachtes Zungen- oder Streifenelement sein, das von aussen praktisch nicht sichtbar ist und leicht in das Langloch 13 eindrückbar ist.
Auf diese Weise gestaltete Rahmenkonstruktionen sind platzsparend stapelbar und können in Abmessungen bereitgehalten werden, bei welchen nur die Breite durch den Abstand der Säulen 1 vorgegeben ist. Die Rahmen können durch Tablarauflagen sowohl aus Holz oder aus ähnlichen tragfähigen flächigen Materialien, die auf den Stützflanschen 11,11' aufliegen, als auch aus Metall in der Form von Blechauflagen gestaltet sein, die gemäss Fig. 1 seitlich durch die Oberseite der Konsolen 3, 3' getragen werden. Eine solche Blechauflage ist in Fig. 2 als umgekehrt-schalenförmiges Bauteil mit kontinuierlicher Auflagefläche 15 gezeigt. Die rechtwinklig aufgebogenen Seitenbegrenzungen 16,16' übergreifen die Aussenflächen der Konsolen 3,3', während die Stirn- und die Rückwand 17 bzw. 17' in die Stecknuten 6, 6' (Fig. 3,4) eingreifen. Dieser Eingriff ist, abhängig von der Art der Mitbenützung der Stecknuten 6, 6', an der innern oder an der äusseren Stecknutenwand möglich. Siehe hiezu die gestrichelten Linien in Fig. 3,4. Im letztern Fall ist das Tiefenmass der Blechauflage um die kumulierte Breite der beiden Stecknuten 6,6' grösser zu halten als bei frei liegenden Stecknuten. Die Stirn- und die Rückwand 17, 17' sind mit Eckausklinkungen 18 für die an diesen Stellen durchlaufenden Konsolen 3, 3' versehen. Eines oder mehrere auf der Unterseite der Auflagefläche 15 angeordnete Verstärkungselemente 19 stellen eine bei allen typenmässigen Belastungen ebene Auflagefläche 15 sicher.
Bevor auf die durch die Gestaltung der oben beschriebenen Längsträger 4 und 5 gegebenen Ausbaumöglichkeiten des erfindungsgemässen Tablars eingetreten wird, sei auf eine in den Fig. 6 bis 10 gezeigte einfachere Tablarausfüh-rungsform verwiesen. Diese Ausführungsform eignet sich für Tablarauflagen 20 vorzugsweise aus Holz, Glas oder Plexiglas und für relativ geringe Auflagelasten.
Die im Prinzip gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel gestalteten Konsolen 21, 21' mit je einem Anschlusskopf 22 sind gemäss den Fig. 9 und 10 mit seitwärts-einwärts gerichteten Montagestegen 23,23' versehen. Die Fig. 7 zeigt in analoger Darstellungsweise wie in Fig. 2 eine aus den Konsolen 21, 21' und daran angeschlossenen Längsträgern 24 (vorne bzw. stirnseitig) und 25 (hinten bzw. rückseitig) aufgebaute Rahmenkonstruktion. Die in den Fig. 9 und 10 detaillierten Längsträger 24, 25 sind als gleich profilierte Blechprofile gezeigt und in der Rahmenkonstruktion spiegelbildlich zueinander angeordnet. Sie enthalten inwendig eines Aussenschenkels 26 eine Montagetasche 27, 27' analog den Montagetaschen 9, 9' in Fig. 3,4 zur Klemmaufnahme der Montagestege 23,23'. An diese schliesst sich rechtwinklighorizontal je ein Stützflansch 28, 28' analog den Stützflan-
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sehen 11, 11' in Fig. 3, 4 an, auf welchen die Tablarauflage 20 abgestützt ist. Der rüttelsichere Verbund der Längsträger 24,25 mit den Konsolen 21,21' ist grundsätzlich gleich gestaltbar wie anhand der Langloch 13 / Sperrglied 14-Kombi-nation aus den Fig. 3 und 4 beschrieben.
Wie in Fig. 8 gezeigt, kann der vordere stirnseitige Längsträger 24 mit einem Stirnkantenabschlussstab 29 versehen sein, der z. B. durch Anschrauben an den Aussenschenkel 26 mit dem Längsträger 24 verbunden ist. Der Stirnkantenabschlussstab 29 kann an sich beliebig profiliert, aus Holz, Kunststoff oder einem andern Material hergestellt sein und ferner mit einer strichliert gezeigten Stecknute 30 versehen sein, die die Aufgabe der Stecknute 6 im Längsträger 4 (Fig. 3) zu erfüllen vermag. Der Stirnkantenabschlussstab 29 kann weiter durch Anbringen von Verankerungsschlitzen 30, 31 so ausgestaltet sein, dass auch bei einer solchen Ausführungsform später anhand der Fig. 12 und 13 beschriebene Deckelemente in der Form einer Beschriftungsabdeckschiene 36 oder einem Deckprofilstab 41 aufgesetzt werden können. Daraus ergibt sich, dass auch die Ausführungsform des Tablars nach Fig. 6 nachträglich wenigstens zum Teil mit etwa gleichen Zusatzteilen wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, ergänzt werden kann.
Fig. 11 zeigt im Vertikalschnitt eine in die Stecknute 6 in einen vordem Längsträger 4 eingesteckte Abschlusswand 32. In diese Abschlusswand sind innenseitig zwei oder mehr längslaufende Rippen 33 angeformt, in welche ihrerseits Steckausnehmungen 34 zur Aufnahme von Quer- oder Längsunterteilungselementen 35 bzw. Seitenbegrenzungen 35' angebracht sind. Das untere Ende der Abschlusswand 32 ist mit einer Verdickung 32' versehen, welche bezüglich der
Steclcnute 6 einen raumfüllenden Basisabschnitt bildet. Dieser Abschnitt ist in seiner Wandstärke so gestaltbar, dass er z. B. mit der Stirnwand 17 einer mit unterbrochenem Strich gezeigten Auflagefläche 15 und/oder mit weiteren wandbildenden Elementen zusammen den Nutenraum füllt. Das Grundrissdetail zu Fig. 11 zeigt die Steckausnehmungen 34 in der Rippe 33 als wahlweise durch Längsunterteilungselemente 35 oder Seitenbegrenzung 35' aus Glas oder dergleichen belegbare Nuten.
Der in Fig. 12 gezeigte stirnseitige Rahmen-Längsträger 4 ist mit einer Beschriftungs-Abdeckschiene 36 versehen, die über die ganze oder einen Teil der Länge des Stirnkantenabschlusses 7 auf diesen aufsetzbar ist. Der die Stirnkantenrundung (oder einen anders gestalteten Oberflächenabschnitt bei anderer Trägerprofilierung) umgreifende Abschnitt der Beschriftungs-Abdeckschiene 36 kann mit einem Sichtfenster 37 versehen sein, dessen Rückseite eine flächige längslaufende Aussparung 38 zur Aufnahme eines Beschriftungsstreifens begrenzt. Ein oberer und ein unterer Hakenkamm 39,40 dienen zur Halterung der Abdeckschiene 36 am Längsträger 4 bzw. am Stirnkantenabschluss 7.
Schliesslich ist in Fig. 13 eine Ausführungsform des Rahmenlängsträgers 4 gezeigt, auf dessen Stirnkantenabschluss 7 ein Deckprofilstab 41 aufgesetzt ist. Dieser Deckprofilstab ist vorzugsweise aus einem formsteifen Kunststoff extrudiert und weist als Halterungen am Längsträger Hakenkämme 39, 40 analog der Fig. 12 auf. Der Deckprofilstab kann sowohl zur Vermittlung eines dekorativen Effektes als auch als Kantenschutz gegen mechanische Beschädigung der Abschlussrundung (oder einer andern Profilierung) gestaltet sein.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Tablar für die Präsentierung von Waren mit einem Paar Konsolen (3, 3'), die über je einen Anschlusskopf (2) an einer Stützeinrichtung (1,1) durch Schwerkraftwirkung verankerbar und von der Stützeinrichtung aushängbar gestaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (3, 3') Flachmaterialausleger sind und zusammen mit einem stirnseitigen (4) und einem rückseitigen Längsträger (5) zu einer freitragenden Rahmenkonstruktion miteinander verbunden sind, dass die Längsträger (4, 5) über eine einstückig daran angeformte Montagetasche (9, 9') mit einem von der Konsole (3, 3') einwärts auskragenden Montagesteg (10) in Aufliege- und Klemmeingriff stehen, und dass ein lösbar in die Rahmenkonstruktion eingreifendes Tablarauflageelement (15) vorhanden ist, wobei beide Längsträger und/oder die Konsolen mit Mitteln zur Aufnahme des Tablarauflageele-mentes versehen sind.
2. Tablar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlusskopf (2) einstückig an der Konsole angeformt ist und mindestens seine Aussenseite in der gleichen Ebene wie die Aussenteile der Konsole liegt.
3. Tablar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsträger (4, 5) Profilstäbe sind, die ausser der Montagetasche (9,9') mindestens mit einem Stützflansch (11,11') für die Aufnahme des Tablarauflageelementes (20) und einem über den Montagesteg (10) abwärts reichenden und diesen im wesentlichen überdeckenden Aussenschenlcel (26) versehen sind.
4. Tablar nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Aussenschenkel (26) der Montagetasche (9,9') die Innenwand einer nach oben offenen Stecknute (6,6') für die Aufnahme einer die Tablarauflage (20) aufwärts überragenden Abschlusswand (32) ist.
5. Tablar nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der stirnseitige Längsträger (4) mit einem an die Aussenwand der Stecknute (6) angeformten kanalbildenden (8) Stirnkantenabschluss (7) versehen ist.
6. Tablar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsträger (4, 5) und die Montagestege (10) mittels Kerbverbindungen miteinander verbunden sind, dass jede Kerbverbindung aus einem aus der Innenwand (9") der Montagetasche (9, 9') ausgebogenen Sperrgüed (14) und einem im Montagesteg (10) vorhandenen Langloch (13), in das das Sperrglied (14) eingestemmt ist, besteht (Fig. 5a).
7. Tablar nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sperrglied (14) ein durch ein Stanzschnittpaar längs der Innenwand (9") der Montagetasche (9, 9') freigeschnittener Materialstreifen ist.
8. Tablar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Tablarauflageelement (15) ein umgekehrtschalen-förmiges Bauteil mit rechtwinklig aufgebogenen Seitenbegrenzungen (16,16') ist, die auf den Oberseiten der Konsolen (3, 3') aufliegen, und dessen Stirn- und Rückwand (17, 17') sich über die Aussenschenkel (26) der Längsträger (4, 5) erstrecken.
9. Tablar nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abschlusswand (32) innenseitig mindestens zwei längslaufende Rippen (33) aufweist, die mit vertikal orientierten Steckausnehmungen (34) zur Aufnahme von Längs-
(35) bzw. Seitenbegrenzungen (35') versehen sind.
10. Tablar nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der am stirnseitigen Längsträger (4) angeformte Stirnkantenabschluss (7) mit einer Beschriftungsabdeckschiene
(36) versehen ist.
11. Tablar nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der am stirnseitigen Längsträger (4) angeformte Stirnkantenabschluss (7) mit einem Deckprofilstab (41) versehen ist.
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