DE3688977T2 - System von trennwandplatten. - Google Patents

System von trennwandplatten.

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DE3688977T2 DE86901534T DE3688977T DE3688977T2 DE 3688977 T2 DE3688977 T2 DE 3688977T2 DE 86901534 T DE86901534 T DE 86901534T DE 3688977 T DE3688977 T DE 3688977T DE 3688977 T2 DE3688977 T2 DE 3688977T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Trennplattensystem, das zum Vereinfachen des Trennens von begrenzten Flächen in größeren Räumlichkeiten bestimmt ist, beispielsweise bei individuellen Arbeitsbereichen in Büroräumen.
  • Trennplatten für o.g. Zweck sind vorbekannt und umfassen eine tragende, äußere Rahmenanordnung, die vorzugsweise aus Metallabschnitten hergestellt ist, welche zum Stützen einer flachen Wandplatte angeordnet sind, die in einer gewünschten Farbe angemalt oder durch ein geeignetes Material bedeckt wird. Um eine vertikale Erstreckungsrichtung bezüglich einer Bodenfläche beizubehalten, sind die unteren Endbereiche der sich vertikal erstreckenden Trägerbereiche beispielsweise mit quer verlaufenden Lagerelementen angeordnet. Da es oft erwünscht ist, Regale oder dergleichen an den Trennplatten zu befestigen, werden die vertikal verlaufenden Lagerelemente normalerweise mit gleichem Abstand aufweisenden Öffnungen versehen, die für das Eingreifen in Lagerstützen verwendbar sind, welche an den Regalen oder anderen Bauteilen befestigt werden, so daß sie durch die Trennplatte getragen werden.
  • Die US-A-4 158 936 offenbart eine Raumtrennanordnung zur Geräuschisolation des obigen Typs, wobei jede Platte ein Paar Fiberglas-Boards umfaßt, die an einem im allgemeinen rechtwinkligen Rahmen montiert sind, welcher durch ein Fertiggewebe bedeckt wird, und jede Platte durch ein Paar Stützbeine mit einem stabilisierenden Fuß getragen wird, der sich quer zu den Platten erstreckt.
  • Der oben offenbarte, vorbekannte Typ der Trennplatten wird während der Produktion mit einer bestimmten Plattenhöhe hergestellt, die vom Verbraucher nicht verändert werden kann. Die Möglichkeit des Befestigens von Regalen, Oberteilen, Schränken u.ä. basiert auf der Tatsache, daß derartige Elemente eine Breitenausdehnung aufweisen, die im wesentlichen mit dem Abstand zwischen den sich vertikal erstreckenden Trägerbereichen korrespondiert, da die anderweitig verwendeten Lagerstützen nicht in bestehende Löcher oder Öffnungen eingreifen können. Desweiteren sind die für das Eingreifen in derartige Lagerstützen verwendeten Löcher oder Öffnungen vom ästhetischen Standpunkt aus unerwünscht, da eine nichtperforierte glatte Außenoberfläche natürlich vorzuziehen wäre.
  • Durch das Bedecken von solchen Trennplatten mit einem Textilmaterial kann ein bestimmter Geräuschisolationseffekt erzielt werden, aber da das Textilmaterial direkt auf enthaltene flache Platten aufgebracht wird, ist die Wirkung gering. Es ist ferner schwierig eine Trennplatte auszubilden, die eine veränderte Oberfläche aufweist, z. B. mit unterschiedlichen Materialien oder Farben, die in einer speziellen Trennplatte enthalten sind.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Trennplattensystem zu offenbaren, das alle obig aufgeführte Nachteile beseitigt, die die vorbekannten Typen von Trennwänden betreffen und das das einfache und schnelle Aufbauen, das einfache Befestigen von Regalen, Oberteilen, Schränken und dergleichen vereinfacht, die jede gewünschte Abmessung bezüglich der Breite der Trennplatte aufweisen. Integrierte Trennplatten weisen gute Eigenschaften hinsichtlich der Geräuschabsorbierung auf und können auf äußerst attraktive Weise bezüglich der Farbe und Form verändert werden. Zudem sind integrierte Trägerbereiche vollständig frei von Perforationen oder Löchern, die früher zur Vereinfachung des Befestigens von Möbelelementen verwendet wurden. Das erfindungsgemäße Trennplattensystem ist ferner gut angepaßt an den Aufbau von Empfangstischen oder anderen speziell und individuell adaptierten Arbeitspositionen und erleichtert weitere Vorteile, die in der nachfolgenden erläuternden Beschreibung offenbart werden.
  • Das erfindungsgemäße Trennplattensystem umfaßt zumindest zwei voneinander beabstandete, sich in Längsrichtung erstreckende Trägerbereiche welche an einem ersten Endbereich mit einem Lagerelement versehen sind, welches in Kontakt mit einer Bodenfläche bringbar ist und mit Hilfe dessen eine im wesentlichen vertikale Erstreckungsrichtung für die Trägerbereiche beibehalten werden kann, wobei die Trägerbereiche untereinander durch zumindest eine Wandflächeneinheit verbunden sind, welche ein rahmenartiges Bauteil umfaßt, welches von einem oberen und von einem unteren Befestigungsbauteil und zwei Seitenbauteilen gebildet wird, welche zumindest eine begrenzende äußere Oberfläche lagern, wobei das obere Bauteil eine konvex gebogene äußere Oberfläche mit einer zentrisch angebrachten Nut aufweist, um eine Abdeckung aus textilem Material der begrenzenden Oberfläche mittels eines streifenartigen Bauelementes, welches in der Nut angeordnet ist, zu sichern, dadurch gekennzeichnet, daß auch das untere Befestigungsbauteil jeder Wandflächeneinheit eine konvexe äußere Oberfläche mit einer zentrisch angeordneten Nut aufweist, um auf diese Weise im wesentlichen identische obere und untere Oberflächen an jeder Wandflächeneinheit auszubilden, und daß gegenüberliegend den äußeren Oberflächen der Trägerbereiche, welche sich in einer Ebene der Wandflächeneinheit erstrecken, nicht-perforierte geschlossene äußere Oberflächen bilden, und daß die begrenzende Fläche zumindest eine Scheibe aus Glas oder Plastik umfaßt, bevorzugterweise mit lichtdurchlässigen Eigenschaften, oder das textile Material, wobei sich die Oberfläche zwischen den gegenüberliegenden Nuten in den konvexen Oberflächen des oberen und des unteren Befestigungsbauteiles erstreckt und mittels zweier streifenförmiger Bauteile, welche in die Nuten eingeführt sind, gespannt und in der Stellung gehalten wird.
  • Beispiele von Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Trennplattensystems werden ausführlicher nachfolgend beschrieben, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teiles eines Büroraumes, der Arbeitspositionen enthält, die voneinander mittels eines erfindungsgemäßen Trennplattensystems getrennt sind.
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer anderen Arbeitsposition, die das erfindungsgemäße Trennplattensystem verwendet und mit geeigneten Arbeitshöhen, sowohl für sitzende als auch für stehende Arbeiten angeordnet ist.
  • Fig. 3 eine Draufsicht einer Trennplattenwand, die mittels dreier Trennplatten gebildet wird, welche miteinander verbunden sind, wobei jede durch drei einander benachbart angeordnete Einheiten in Längserstrekkungsrichtung gebildet wird.
  • Fig. 4 eine Schnittansicht in der Horizontalebene eines Ausführungsbeispiels eines Stützgefüges für eine Einheit des Typs, der in Fig. 3 zum Bilden einer Trennplatte verwendet wird.
  • Fig. 5 eine Querschnittansicht in der Vertikalebene des Stützgefüges, das in Fig. 4 dargestellt ist und bestimmte enthaltene Bauteile aufweist, die von dem Gefüge getrennt angeordnet sind.
  • Fig. 6 eine zu der Fig. 5 korrespondierende Querschnittansicht eines Ausführungsbeispieles einer vollständigen Einheit.
  • Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Bereiches einer Einheit, die in einer Trennplatte enthalten ist, mit einer zugeordneten Lagerstütze, die ein Brett tragend angeordnet ist.
  • Fig. 8 eine Ansicht, teilweise im Querschnitt, des Ausführungsbeispiels, das in Fig. 7 dargestellt ist.
  • Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Trennplatte mit verglasten Einheiten.
  • Fig. 10 ein Beispiel eines modifizierten Bereiches, der verwendet wird, wenn die Einheiten gebaut werden, welche in einer Trennwand enthalten sind.
  • Fig. 11 ein Beispiel eines im Querschnitt dargestellten Trägerbereiches für die Einheiten, welche eine Trennplatte bilden.
  • Fig. 12 eine Ansicht, welche mit Fig. 1 korrespondiert, eines Beispiels eines Trägerbereiches, der als äußerster Bereich einer Trennplatte dient und der die Einheiten aufweist, welche eine daran befestigte Trennplatte bilden.
  • Mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 werden Beispiele dargestellt, die die Art und Weise betreffen, wie ein erfindungsgemäßes Trennplattensystem in der Praxis verwendet werden kann. Die dargestellten Ausführungsbeispiele von Trennplatten enthalten sich vertikal erstreckende Trägerbereiche 1, 1', 1'', deren untere Endbereiche mit quer verlaufenden Lagerelementen 2, 2', 2'' versehen sind, die mit einer Bodenoberfläche in Kontakt stehen. Die Trägerbereiche 1, 1', 1'' werden zum Befestigen von intermediär angeordneten Einheiten 3, 3', 3'' verwendet, welche übereinander angeordnet sind und eine Wandfläche bilden, welche auch in Fig. 3 dargestellt ist, in der drei derartige Einheiten 3, 3', 3'' übereinander zwischen jedem Trägerbereich 1, 1', 1'' angeordnet sind.
  • Die Einheiten 3, 3', 3'', welche zum Ausbilden einer Wandoberfläche verwendet werden, werden ausführlicher unter Bezugnahme auf die Beispiele einer Ausführungsform beschrieben, welche in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Dieses Beispiel zeigt, daß jede Einheit 3, 3', 3'' ein zentral angeordnetes-plattenförmiges Element 4 enthält, das in Nuten angeordnet ist, die sowohl in einem oberen und einem unteren Befestigungsbauteil 5 bzw. 5' als auch in zwei Seitenbauteilen 6, bzw. 6' aufgenommen sind. Das obere und das untere Befestigungsbauteil 5, 5' werden mit einer im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnittkonfiguration angeordnet und ihre konvexen Oberflächen sind vom plattenförmigen Element 4 weggerichtet. Eine zentral positionierte sich längs erstreckende Nut 7, 7' ist in den konvexen Oberflächen aufgenommen, gegen die zwei Streifen 8 bzw. 8' befestigt werden können, beispielsweise mittels Nägel, Schrauben oder dergleichen. Die Nuten 7, 7' weisen eine Tiefe und bevorzugterweise auch eine Breite auf, welche die Querschnittsabmessungen der Streifen 8, 8' übersteigen.
  • Eine Querschnittansicht einer vollständigen Einheit 3, 3', 3'' wird in Fig. 6 gezeigt, aber die Streifen 6, 6' sind nicht dargestellt. Diese vollständige Einheit enthält abgesehen von vorher beschriebenen Elementen auch ein Füllelement 9, 9' an jeder Seite des zentral positionierten plattenförmigen Elementes 4 und eine äußere die Einheit umgebende Schicht 7, welche bevorzugterweise aus textilem Material besteht. Die Füllelemente 9, 9' umfassen vorteilhafterweise Platten aus Mineralwolle, aber es sind natürlich auch andere Materialien verwendbar, wie beispielsweise verschiedene Typen von Gummi oder Plastikmaterialien, genauso wie andere Materialien, welche geeignete Eigenschaften aufweisen. Um das notwendige Spannen der Einfassungsschicht aus Gewebe oder ähnlichem zu erleichtern, wird das Gewebe durch Befestigen der vorgenannten Streifen 8, 8' gegen die Bodenteile der Nuten 7, 7' (sind nicht dargestellt) gespannt.
  • Diese Nuten 7, 7' werden auch zum Befestigen von Regalen, Oberteilen, Schränken oder anderen Möbelstücken gegen eine Trennplatte, gemäß der Erfindung, verwendet. Ein Beispiel, wie ein derartiges Befestigen durchgeführt wird, wird nun detaillierter beschrieben mit Bezug auf die Fig. 7 und 8, welche das Befestigen eines Regales 11 offenbaren. Zu diesem Zweck werden Lagerstützen verwendet, welche durch ein streifenförmiges Element 12 gebildet werden, das mittels eines umgebogenen Bereiches in einen benachbarten Seitenbereich einer Nut 7 eingreift. Das streifenförmige Element ist bevorzugterweise mit einer Erstreckung versehen, welche im wesentlichen mit der konvexen Form des oberen Bereiches der Einheit 3 korrespondiert, gegen die das Befestigen ausgeführt wird, und es wird in ein Teil 13 umgeformt, das von der Einheit 3 weggerichtet ist, welches zum Vereinfachen des Befestigens am Regal 11 versehen ist. Es ist offensichtlich, daß die Lagerstützen an allen gewünschten Positionen entlang der vollständigen Longitudinallänge jeder Einheit 3, 3', 3'' positionierbar sind und daß somit Regale oder andere Möbelstücke befestigbar sind, welche eine beträchtlich kürzere Erstreckung als die Einheiten, 3, 3', 3'' aufweisen. Das Befestigen von sehr langen Möbelstücken kann natürlich auch durchgeführt werden, durch die Verwendung der notwendigen Anzahl von Lagerstützen und durch das Befestigen dergleichen an einer Anzahl von Einheiten 3, 3', 3'', die anschließend aufeinanderfolgend an einer erfindungsgemäß aufgestellten Trennplatte angeordnet werden.
  • Die Einheiten 3, 3', 3'', die zum Aufstellen von Trennplattenbereichen verwendet werden, sind ferner vorteilhaft angeordnet, mit unabhängig unterschiedlichen Höhen, wobei beispielsweise die unterste Einheit eine Höhe aufweist, welche zum Befestigen eines Schreiboberteiles oder ähnlichem auf Tischhöhe angepaßt ist und mit aufeinanderfolgenden Verbindungen in nach oben gerichteter Richtung, die zum Befestigen beispielsweise von Regalen verwendet werden. Die oberste Einheit 3, 3', 3'' kann zum Stützen eines Oberteiles verwendet werden, das eine Tischoberfläche bildet, welche in beide Richtungen von der Einheit 3, 3', 3'' verläuft, beispielsweise ein Empfangstisch, wie in Fig. 2 dargestellt wird.
  • Mit Bezug auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele werden das obere und das untere Befestigungsbauteil 5, 5' dargestellt, die einen Vollquerschnitt aufweisen und beispielsweise aus Holz hergestellt sind, aber natürlich kann auch kein Vollquerschnitt verwendet werden. Ein diesbezügliches Beispiel wird in Fig. 10 dargestellt und kann vorteilhafterweise aus einem synthetischen Kunststoffmaterial hergestellt werden. Der Streifen 8, der zum Halten und Spannen des Gewebes verwendet wird, das eine Hüllschicht 10 bildet, kann ohne den Einsatz von Schrauben, Nägeln oder dergleichen befestigt werden, durch Anordnen der Nut 7 mit Eingriffsmitteln, die von den Seitenoberflächen vorspringen, welche in den Streifen 8 eingreifen, und ihn in einer in die Nut 7 eingefügten Stellung halten.
  • Ferner können auch Trennplatten, welche verglaste Bereiche enthalten, erzielt werden, wobei in diesem Fall das plattenförmige Element 4 durch eine Scheibe aus Spiegelglas 14 ersetzt wird, wie in Fig. 9 dargestellt ist. In diesem Fall werden natürlich weder die Hüllschicht aus Gewebe oder ähnlichem noch irgendwelche Füllelemente 9, 9' verwendet. Die letztgenannten Elemente 9, 9' können auch für bestimmte Anwendungen vorteilhafterweise von den Ausführungsbeispielen ausgenommen werden, welche eine Hüllschicht 10 aus Gewebe oder ähnlichem enthalten.
  • Das Verfahren zum Befestigen der Einheiten 3, 3', 3'' an den sich vertikal erstreckenden Trägerbereichen 1, 1', 1'' wurde vorher nicht diskutiert, noch die Art, in der diese Bereiche 1, 1', 1'' ausgestaltbar sind. Ein Beispiel eines derartigen Trägerbereiches 1, 1', 1'' wird in Fig. 11 dargestellt, welche als ein Beispiel eines Bereiches 1, 1', 1'' dient, der zur Verwendung als dazwischen liegender Bereich zwischen zwei Elementen einer Trennplatte angeordnet ist. Dieser Bereich enthält zwei Nuten 15, 15', deren offene Bereiche mittels zweier zueinander verlaufender Teile begrenzt werden. Die Innenoberflächen dieser beiden begrenzenden Teile werden als Kontaktoberflächen zum Befestigen von Mitteln verwendet, die in die Nuten 15, 15' einfügbar sind, welche mit den Seitenelementen 6, 6' verbunden werden, die in diesen nach außen verlaufen. Ein Beispiel eines Trägerbereiches 1, 1', 1'', der als äußerer Bereich dient, welcher die Erstreckung einer Trennplatte begrenzt, wird in Fig. 12 gezeigt und mit einem Beispiel eines Befestigungsmittels 16 dargestellt, das zum Halten einer Einheit 3 gegen den Bereich angeordnet ist. Die Befestigungsmittel 16 können in der einfachsten Form eine Schraube oder einen Bolzen umfassen, dessen Kopf verwendet wird, um Kontakt mit den Innenoberflächen der zueinander verlaufenden Teile an der Öffnung der Nut 15 zu erzielen.
  • Im Hinblick auf die große Anzahl vorbekannter Mittel, die das Befestigen an den Nuten 15, 15' des offenbarten Types erleichtern, werden weitere Beispiele nicht als notwendig erachtet.
  • Die Beispiele der oben offenbarten Trägerbereiche 1, 1', 1'' können natürlich weiter variiert und die Anzahl der Nuten 15, 15' kann beispielsweise weiter erhöht werden, so daß zum Beispiel eine T-förmige Trennplatte erzielt wird, wobei drei Nuten 15, 15' angeordnet werden können, von denen zwei in einer gegenüberliegenden Beziehung und eine dritte in einer gedrehten Beziehung zu den anderen beiden Nuten positioniert wird, in welchem Fall die gedrehte Beziehung natürlich keine 900 betragen muß. Zudem kann auch ein kreuzweises Verbinden von Trennplatten erreicht werden, wobei in diesem Fall die Anzahl der Nuten auf 4 erhöht wird.
  • Die zum Aufstellen einer Trennplatte verwendeten Einheiten 3, 3', 3'' können mit einer nicht-linearen Erstreckung versehen werden, so daß das Aufstellen von gekrümmten Trennplatten vereinfacht wird, und dies ist in Fig. 2 dargestellt, in der der dargestellte Empfangstisch solche gekrümmten Einheiten 3, 3', 3'' enthält, die mit jeder gewünschten, gewählten Winkelstellung für die gekrümmten Bereiche anordenbar sind.
  • Die Schicht 10, die vorgenannt bevorzugterweise aus Gewebe oder anderem textilem Material besteht, kann natürlich auch aus anderen Materialien und diesbezüglich auch starren plattenförmigen Materialien bestehen. Wenn man die äußeren Kantenbereiche der oberen und der unteren Befestigungsbauteile 5, 5' und auch die zugeordneten Seitenelemente 6, 6' mit einer Aussparung anordnet, kann ein starres plattenförmiges Element beispielsweise an die Aussparung anstoßend befestigt werden, deren Tiefe vorzugsweise der Dicke des plattenförmigen Elements entspricht.
  • Alternativ und als Beispiel kann eine Metallplatte oder ähnliches, die umgebogene Randbereiche aufweist, direkt an den zueinander gerichteten Oberflächen der Befestigungsbauteile 5, 5' und der Seitenelemente 6, 6' befestigt werden. Es ist somit möglich, Trennplatteneinheiten zu erzielen, die Seitenoberflächen aus einem im wesentlichen starren Material aufweisen, wie beispielsweise Blech, synthetischer Kunststoff, Holz oder jedes andere erwünschte Material.
  • Es ist auch möglich, zum Beispiel als unteren Bereich, eine Einheit zu verwenden, die einen oder mehrere Kanäle für elektrische Leitungen oder Telefonleitungen aufweist und mit notwendigen Öffnungen für das Befestigungen von Verbindungsmitteln versehen ist. Ferner ist vorteilhafterweise ein Abdeckprofil angeordnet, das an der oberen Nut 5, 5' einer Trennplatte befestigbar ist, welche eine äußere konvexe Oberfläche aufweist, die der oberen Fläche der Trennplatte angepaßt ist.
  • Das erfindungsgemäße Trennplattensystem ermöglicht das Verändern der Erscheinungsform einer Trennplatte in einer vorbekannten Weise sowohl mit Bezug auf die Form und Farbe, da es ermöglicht, eine Trennplatte von Einheiten 3, 3', 3'' wie gewünscht aufzustellen, die bezüglich einander unterschiedliche Höhe und Farbe aufweisen. Zudem kann ein schnelles und einfaches Befestigen von verschiedenen Möbelstücken unabhängig von deren longitudinalen Länge ausgeführt werden. Die erfindungsgemäße Trennplatte kann somit als System zum Aufbauen eines gewünschten Interieurs und mit der Möglichkeit alle Erfordernisse zu erfüllen, die die funktionalen Arbeitspositionen betreffen, angesehen werden. Eine erfindungsgemäße Trennplatte kann ferner in einer schnellen und einfachen Art aufgestellt und abgebaut werden und kann zudem so ausgestaltet sein, daß eine Vielzahl von Erfordernissen erfüllt werden, die die Geräuschabsorbierungseigenschaften betreffen.

Claims (5)

1. Trennplattensystem mit zumindest zwei voneinander beabstandeten, sich in Längsrichtung erstreckenden Trägerbereichen (1, 1', 1'') welche an einem ersten Endbereich mit einem Lagerelement (2, 2') versehen sind, welches in Kontakt mit einer Bodenfläche bringbar ist und mit Hilfe dessen eine im wesentlichen vertikale Erstreckungsrichtung für die Trägerbereiche (1, 1', 1'') beibehalten werden kann, wobei die Trägerbereiche untereinander durch zumindest eine Wandflächeneinheit (3, 3', 3'') verbunden sind, welche ein rahmenartiges Bauteil (5, 5', 6, 6') umfaßt, welches von einem oberen und einem unteren Befestigungsbauteil (5, 5') und zwei Seitenbauteilen (6, 6') gebildet wird, welche zumindest eine begrenzende äußere Oberfläche (4; 10; 14) lagern, wobei das obere Bauteil (5) eine konvex gebogene äußere Oberfläche mit einer zentrisch angebrachten Nut (7) aufweist, um eine Abdeckung aus textilem Material der begrenzenden Oberfläche mittels eines streifenartigen Bauelementes, welches in der Nut (7) angeordnet ist, zu sichern, dadurch gekennzeichnet, daß auch das untere Befestigungsbauteil (5') jeder Wandflächeneinheit (3, 3', 3'') eine konvexe äußere Oberfläche mit einer zentrisch angeordneten Nut (7') aufweist, um auf diese Weise im wesentlichen identische obere und untere Oberflächen an jeder Wandflächeneinheit (3, 3', 3'') auszubilden, und daß die gegenüberliegenden äußeren Oberflächen der Trägerbereiche (1, 1', 1''), welche sich in einer Ebene der Wandflächeneinheiten (3, 3', 3'') erstrekken nicht perforierte geschlossene äußere Oberflächen bilden und daß die begrenzende Fläche (4; 10; 14) zumindest eine Scheibe aus Glas oder Plastik (14) umfaßt, bevorzugterweise mit lichtdurchlässigen Eigenschaften, oder das textile Material, wobei sich die Oberfläche zwischen den gegenüberliegenden Nuten (7, 7') in den konvexen Oberflächen des oberen und des unteren Befestigungsbauteiles (5, 5') erstreckt und mittels zweier streifenförmiger Bauteile (8, 8'), welche in die Nuten (7, 7') eingeführt sind, gespannt und in der Stellung gehalten wird.
2. Trennplattensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder eine Anzahl von Lagerstützen (12, 13) vorgesehen sind, um mit ihren oberen Bereichen mit den Wandflächeneinheiten (3, 3', 3'') in Kontakt zu stehen, wobei sie mit der bestehenden Nut (7, 7') durch ein zugeordnetes Befestigungselement in Eingriff sind.
3. Trennplattensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Nut (7, 7') der zu oberst angeordneten Wandflächeneinheit (3, 3', 3'') so angeordnet ist, daß sie mit einem plattenförmigen Bauteil verbunden werden und dieses lagern kann, welches sich in Querrichtung bezüglich der Ebene der Trennwand erstreckt und sich in zumindest einer Richtung von der Ebene weg erstreckt.
4. Trennplattensystem nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Wandflächeneinheiten (3, 3', 3''), welche zwischen zugeordneten Trägerbereichen (1, 1', 1'') angeordnet sind, in einer zueinander unterschiedlichen Höhenerstreckung und/oder unterschiedlicher Farbe oder Ausgestaltung angeordnet sind.
5. Trennplattensystem nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandflächeneinheiten (3, 3', 3'') so angeordnet sind, daß sie eine kurvenförmige lineare Ausdehnung aufweisen.
DE86901534T 1985-01-22 1986-01-21 System von trennwandplatten. Expired - Lifetime DE3688977T2 (de)

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