CH671665A5 - - Google Patents

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CH671665A5
CH671665A5 CH4170/86A CH417086A CH671665A5 CH 671665 A5 CH671665 A5 CH 671665A5 CH 4170/86 A CH4170/86 A CH 4170/86A CH 417086 A CH417086 A CH 417086A CH 671665 A5 CH671665 A5 CH 671665A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
hearing aid
telephone
ear
sound
cavity
Prior art date
Application number
CH4170/86A
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English (en)
Inventor
Jan Topholm
Original Assignee
Toepholm & Westermann
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Electric hearing aids
    • H04R25/48Electric hearing aids using constructional means for obtaining a desired frequency response

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Obtaining Desirable Characteristics In Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Im-Ohr-Hörgerät für Schwerhörige oder Hörbehinderte, mit einer ein Mikrofon, ein Verstärkerteil, ein Telefon, ein Batteriefach mit Batterie, Ein/Ausschalter und Lautstärkesteller enthaltenden, mit einer Deckplatte abgeschlossenen Ohrmulde.
Derartige Hörgeräte sind in vielfältiger Form allgemein bekannt.
Bei dieser Art von Hörgeräten ist normalerweise das Telefon über ein sehr kurzes, dünnes Röhrchen oder einen entsprechenden kurzen, dünnen Schlauch mit dem Ausgang des Hörgerätes verbunden. Der Grund dafür ist, dass man wegen des doch sehr beschränkten Raumes versucht, das Telefon so tief als möglich im Ohr oder im Ohrkanal anzubringen. Unglücklicherweise hat dies bei den derzeit zur Verfügung stehenden Telefonen einen Frequenzgang mit einer besonders markanten Resonanzspitze bei höheren Frequenzen geführt, was in hohem Masse unerwünscht ist.
Ausserdem besteht bei diesen Röhrchen die Gefahr, dass Cerumen eindringt und zunächst das Röhrchen verstopft, dann auch noch in den Schallaustrittsstutzen des Telefons eindringt und dieses für immer unbrauchbar macht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile dieser bekannten Anordnung zu vermeiden, insbesondere aber den Frequenzgang des an das Ohr abzugebenden Schalls zu verbessern.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass am inneren Ende der Ohrmulde zwischen dem Schallausgangsstutzen des Telefons und dem Schallausgang des Hörgerätes nach dem Ohrkanal ein Hohlraum vorgesehen ist, der in Verbindung mit dem Schallausgang einen Resonator bildet.
Vorzugsweise ist am Schallausgang des Hörgerätes ein mit einer Bohrung oder mit mehreren Bohrungen versehener auswechselbarer Cerumenfänger vorgesehen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Teilschnittansicht eines Hörgerätes gemäss dem Stand der Technik;
Fig. 2 eine Teilschnittansicht eines Im-Ohr-Gerätes gemäss der Erfindung;
Fig. 3 eine Teilschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 eine besonders günstige Ausführungsform eines Ceru-menfängers und
Fig. 5 ein Diagramm zur Darstellung des Frequenzganges des von Hörgeräten gemäss dem Stand der Technik bzw. gemäss der Erfindung an das Ohr abgegebenen Schalls.
In Fig. 1 erkennt man den unteren Abschnitt eines Im-Ohr-Hörgerätes gemäss dem Stand der Technik im Schnitt. Eine Ohrmulde 1 enthält an ihrem unteren Ende ein Telefon 2, das über Leitungen 3 mit den übrigen Teilen des Hörgerätes verbunden ist, die, da nicht zur Erfindung gehörend, hier nicht dargestellt sind. Der Schallausgangsstutzen 4 des Telefons ist über ein Röhrchen nach aussen geführt, das den Schallausgang 5 des Hörgerätes bildet.
Die Nachteile dieser Anordnung wurden bereits eingangs geschildert.
In Fig. 2 erkennt man, dass zwischen dem Schallausgangsstutzen 4 des Telefons 2 und dem Schallausgang des Hörgerätes 5 eine Resonanzkammer 6 vorgesehen ist. Ferner erkennt man am unteren Ende der Hörmulde einen Cerumenfänger 7, der auswechselbar ist.
Die Resonanzkammer 6 stellt einen akustischen Resonator dar. Durch entsprechende Bemessung des Volumens der Resonanzkammer 6 und des Durchmessers der nach dem Ohrkanal führenden Bohrung bzw. der nach dem Ohrkanal führenden Bohrungen ist es möglich, einen geglätteten Frequenzverlauf mit einer breiten Betonung bei höheren Frequenzen zuerreichen. Dies ist nicht nur für eine Kompensation für den Verlust der Resonanz des Ohrkanals bei eingesetztem Hörgerät erwünscht, sondern auch für die am meisten auftretenden Hörverluste.
Wenn man den Cerumenfänger 7 auswechselbar macht, so lässt sich dieser bei Verstopfung leicht herausnehmen und reinigen oder ersetzen. Sollte Cerumen durch dieses auswechselbare Teil hindurchdringen, dann wird er zunächst sich in der Resonanzkammer ablagern und weder den Schallaustritt verhindern noch das Telefon unbrauchbar machen.
Man erkennt ferner eine das Telefon 2 tragende Manschette 9, die durch den Schallaustrittsstutzen 4 des Telefons durchsetzt ist. Diese aus einem weichplastischen Material bestehende Manschette kann auch zur volumenmässigen Bestimmung der Resonanz der Resonanzkammer 6 herangezogen werden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. 3. Gleiche Teile sind wiederum mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht noch einmal erwähnt. In diesem Fall ist das Telefon 2 an seinem Schallaustrittsstutzen 4 über eine Schallausgangsleitung 10 mit dem Schallausgang 5 des Hörgerätes verbunden und ist zwischen diesen beiden Kanälen zu einer Resonanzkammer 6 erweitert. Man erkennt mühelos, dass durch die Formgebung der Schallausgangsleitung 10 verschiedene Volumina der Resonanzkammer 6 erreicht werden können.
In Fig. 4 ist eine mögliche Ausführungsform eines Cerumen-fängers 7 dargestellt. Zwei Bohrungen 8 führen nach dem gemeinsamen Schallausgang 5 des Hörgerätes.
In gleicher Weise ist es denkbar, dass an Stelle einer durchgehenden Bohrung wie in Fig. 2, zwei oder mehrere parallel verlaufende Bohrungen 8 vorgesehen sind. In jedem Fall wird man das Volumen der Resonanzkammer und das Volumen der
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Bohrungen für die zu erzielende Kompensation und Glättung des Frequenzganges mit einer breiten Betonung bei höheren Frequenzen heranziehen.
In Fig. 5 sind nun die Frequenzgänge dargestellt, wie sie an einem Hörgerät gemäss dem Stand der Technik und an einem Hörgerät gemäss der Erfindung gemessen wurden. Die Kurve A verläuft bis etwa 1,6 kHz gleichlaufend mit der Kurve B. Bei dem Gerät gemäss dem Stand der Technik ergibt sich bei etwa 3 kHz eine ausgeprägte Spitze mit einem sich daran anschliessenden steilen Abfall.
Die mit dem erfindungsgemäss aufgebauten Hörgerät gemessene Kurve B steigt von etwa 1 kHz an steiler nach oben und weist dann etwa zwischen 2,5 und 4,5 kHz eine breite Kuppe etwa gleich grosser Verstärkung auf und fällt dann oberhalb 5 4,5 kHz entsprechend steiler ab und trifft bei 5 kHz mit der Kurve A zusammen, fällt danach aber noch steiler bis etwa 7 kHz auf 60 dB ab.
Man sieht also, dass mit dieser neuartigen Resonanzkammer eine breite Betonung bei den höheren Frequenzen erzielbar io ist.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

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1. Im-Ohr-Hörgerät für Schwerhörige oder Hörbehinderte, mit einer ein Mikrofon, ein Verstärkerteil, ein Telefon (2), ein Batteriefach mit Batterie, Ein/Ausschalter und Lautstärkesteller enthaltenden, mit einer Deckplatte abgeschlossenen Ohrmulde (1), dadurch gekennzeichnet, dass am inneren Ende der Ohrmulde zwischen dem Schallausgangsstutzen (4) des Telefons (2) und dem Schallausgang (5) des Hörgerätes nach dem Ohrkanal ein Hohlraum (6) vorgesehen ist, der in Verbindung mit dem Schallausgang (5) einen Resonator bildet.
2. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass am Schallausgang (5) des Hörgerätes ein mit einer Bohrung (8) oder mit mehreren Bohrungen (8) versehener auswechselbarer Cerumenfänger (7) vorgesehen ist, der einen integrierten Teil des Resonators darstellt, der hinwiederum durch Dimensionierung der Bohrung im Cerumenfänger abstimmbar ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Resonanzkammer ausgebildete Hohlraum (6) durch eine allseitig an der Innenwand der Ohrmulde anliegende, das Telefon (2) tragende Manschette (9) abgeschlossen ist, die vom Schallausgangsstutzen (4) des Telefons (2) durchsetzt ist.
4. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Schallausgangsstutzen (4) des Telefons (2) und dem Schallausgang (5) des Hörgerätes als Resonator (6) eine sich bauchig erweiternde Schallausgangsleitung vorgesehen ist.
5. Hörgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Cerumenfänger (7) mehrere, von innen nach aussenn führende, nicht durchgehende Bohrungen (8) aufweist, die in einen gemeinsamen, von aussen nach innen gerichteten, nicht durchgehenden Schallkanal einmünden.
CH4170/86A 1985-11-15 1986-10-20 CH671665A5 (de)

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