DE69100628T2 - Cerumenfalle für hörgerät und hörgerät mit dergleichen. - Google Patents
Cerumenfalle für hörgerät und hörgerät mit dergleichen.Info
- Publication number
- DE69100628T2 DE69100628T2 DE91905011T DE69100628T DE69100628T2 DE 69100628 T2 DE69100628 T2 DE 69100628T2 DE 91905011 T DE91905011 T DE 91905011T DE 69100628 T DE69100628 T DE 69100628T DE 69100628 T2 DE69100628 T2 DE 69100628T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- earwax
- space
- hearing aid
- trap
- plug
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R25/00—Electric hearing aids
- H04R25/65—Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
- H04R25/652—Ear tips; Ear moulds
- H04R25/654—Ear wax retarders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Neurosurgery (AREA)
- Otolaryngology (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Headphones And Earphones (AREA)
- Power Sources (AREA)
- Developing Agents For Electrophotography (AREA)
- Lubricants (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ohrenschmalz-Falle der Art, wie sie im Gattungsbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist.
- Ohrenschmalz-Fallen dieser Art sind aus der europäischen Patentanmeldung Nr. 0 326 513 sowie aus der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 55-61194 bekannt. Bei diesen Ohrenschmalz-Fallen sind keine Vorrichtungen oder Mittel zum Entfernen des Ohrenschmalzes vorhanden, das somit durch äußere Mittel, wie zum Beispiel mit Hilfe eines Pfeifenreinigers oder dergleichen, entfernt werden muß solche äußeren Mittel können jedoch die Ohrenschmalz-Falle und/oder die inneren Teile des Hörgeräts beschädigen, beispielsweise den sogenannten Empfänger, der die elektrischen Signale in Tonne umsetzt.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ohrenschmalz-Falle der Art anzugeben, wie sie anfangs genannt worden war, bei der das Ohrenschmalz jedoch ohne den Gebrauch äußerer Mittel entfernt werden kann. Diese Aufgabe wird mit Hilfe einer Ohrenschmalz-Falle gelöst, die diejenigen Merkmale aufweist, die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthalten sind. Das kolben- oder stopfenförmige Teil ist in der Ohrenschmalz-Falle stets vorhanden und dann, wenn es gemäß dem Anspruch in einer ersten Richtung bewegt wird, drückt es alles Ohrenschmalz, das sich angesammelt hat, aus der Falle heraus und dann, wenn es in die entgegengesetzte Richtung bewegt wird, stellt es im akustischen Weg nicht länger ein Hindernis dar.
- Die Ansprüche 2 bis 5 betreffen vorteilhafte Weiterentwicklungen der Ohrenschmalz-Falle nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Wirkungen dieser Weiterentwicklungen in dem folgenden, genaueren Abschnitt der vorliegenden Beschreibung im einzelnen erläutert sind.
- Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Hörgerät der Art, wie sie im Gattungsbegriff des Anspruchs 7 angegeben ist und diese Vorrichtung ist erfindungsgemäß durch die Merkmale gekennzeichnet, die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 7 enthalten sind.
- Die Erfindung wird in der folgenden, genauen Beschreibung im einzelnen unter Bezugnahme auf verschiedene Ausführungsformen von Ohrenschmalz-Fallen nach der Erfindung erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigen:
- Fig. 1 ist eine Schnittansicht durch einen Teil eines Hörgeräts, das eine Ohrenschmalz-Falle nach einer ersten Ausfiihrungsform der Erfindung enthält;
- Fig. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Ohrenschmalz-Falle gemäß Fig. 1;
- Fig. 3a bis 3c sind Schnittansichten, die die Funktion der Ohrenschmalz-Falle darstellen;
- Fig. 4a bis 3f sind Schnittansichten von verschiedenen möglichen und praktischen Abwandlungen der Ohrenschmalz-Falle nach der ersten Ausführungsform; und
- Fig. 5a, 5b sind Schnittansichten, die eine Ohrenschmalzfalle nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, jeweils in der Betriebs- und Ohrenschmalz-Entfernstellung zeigen.
- In Fig. 1 ist ein Einschubteil eines Hörgeräts dargestellt, von dem jedoch nur diejenigen Bauteile dargestellt sind, die für die vorliegende Erfindung relevant sind, das heißt,
- - der Einschubteil 1,
- - ein Verbindungsstück 2, das eine akustische Verbindung durch die Wand der Spitze des Einschubteiles 1 hindurch darstellt,
- - ein elektro-akustischer Meßwandler oder -empfänger 3, der dazu bestimmt ist, auf elektrische Signale von einem nicht dargestellten Mikrofon und Verstärker, der dem Hörgerät zugeordnet ist oder einen Teil dessen bildet, Töne zu erzeugen, und
- - ein Verbindungsschlauch, der eine akustische Verbindung vom Meßwandler oder Empfänger 3 zum Verbindungsstück 2 darstellt.
- Neben der Tatsache, daß das Verbindungsstücke 2 als akustische Leitung durch die Wand des Einschubteiles 1 hindurch dient, ist dieses Teil auch dazu bestimmt, zu verhindern, daß Ohrenschmalz aus dem äußeren Gehörgang der Benutzerperson in die akustische Leitung eintritt und diese eventuell blockiert, die vom Empfänger 3 zur Außenseite des Einschubteiles 1 führt; dies geschieht in einer Weise, die weiter unten im einzelnen erlautert ist. Aus diesem Grunde wird das Verbindungsstück 2 auch als "Ohrenschmalz-Falle" bezeichnet, welche Bezeichnung in der nun folgenden Beschreibung durchgehend verwendet wird.
- In Fig. 2 sind diejenigen Bauteile der Ohrenschmalz-Falle 2 dargestellt, die zur vorliegenden Erfindung direkten Bezug haben, nämlich
- - ein Gehäuse 5, das dazu bestimmt ist, in der Wand der Spitze des Einschubteiles 1 in einer Weise befestigt zu werden, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, oder - alternativ - einen Teil dieser Wand darzustellen,
- - ein Ohrenschmalz-Sammelteil 6, der im Gehäuse zwischen einer normalen Betriebsstellung gemäß Fig. 2 und einer Ohrenschmalz-Entfernstellung verschiebbar gelagert ist, wie sie in Fig. 3c dargestellt ist, und
- - ein Ohrenschmalz-Ausstoßer 7, dessen Querschnittsform wenigstens grob der Querschnittsform einer Leitung 8 entspricht, die im Ohrenschmalz-Sammelteil eingeformt und so ausgerichtet ist, daß dann, wenn das Ohrenschmalz-Sammelteil 6 aus der Betriebsstellung gemäß Fig. 2 zu der Ohrenschmalz-Entfernstellung nach Fig. 3c bewegt wird, die Leitung 8 im wesentlichen voll ausgefüllt wird und den Endabschnitt des Ohrenschmalz-Ausstoßers 7 verschiebbar aufnimmt, während
- - eine Schraubendruckfeder 9 das Ohrenschmalz-Sammelteil 6 dauernd in die Betriebsstellung drückt, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist.
- Der Ton-Übertragungsweg durch die Ohrenschmalz-Falle 2, in der der Ohrenschmalz-Sammelteil 6 in der Betriebsstellung gemäß Fig. 2 ist, besteht aus
- - dem Raum innerhalb eines Schlauchverbinders 10, der seinerseits dazu bestimmt ist, mit dem Schlauch 4 gemäß Fig. 1 eine Verbindung herzustellen,
- - wenigstens einem Durchbruch 11, der in einem Kragen 12 ausgebildet ist, der den Ohrenschmalz-Ausstoßer 7 umgibt und lagert,
- - einem Raum 13, der den Ausstoßer 7 umgibt und vom Gehäuse 5 außen begrenzt wird,
- - einer ringförmigen Locke zwischen der Spitze des Ausstoßers 7 und dem benachbarten Teil des Sammelteils 6, das die Leitung 8 umgibt und
- - der Leitung 8 selbst.
- In den Fig. 3a bis 3c ist dargestellt, wie ein Ohrenschmalz-Klumpen 15, der sich im Sammelteil 6 für das Ohrenschmalz angesammelt hat, durch einfaches Drücken des Ohrenschmalz-Sammelteils 6 gegen die Wirkung der Feder 9 in das Gehäuse hinein entfernt wird, wobei diese Kraft durch Pfeile 16 dargestellt und in geeigneter Weise dadurch ausgeübt wird, daß zwei benachbarte Finger auf das Sammelteil 6 drücken.
- Die Fig. 3a zeigt die Lage in der Betriebsstellung gemäß Fig. 2, wohingegen die Fig. 3b eine Zwischenstellung darstellt, in der das Sammelteil 6 teilweise niedergedrückt ist und Fig. 3c zeigt die Ohrenschmalz-Entfern-Stellung in der der Klumpen des Ohrenschmalzes 15 frei zugänglich auf der Spitze des Ausstoßers 7 liegt und ohne Schwierigkeit beispielsweise dadurch entfernt werden kann, daß er mit einem Stück Zellstoff abgewischt wird oder daß er mit einem Finger weggeschnippt wird.
- Die Fig. 4a bis 4f stellen verschiedene Möglichkeiten der praktischen Ausführung der Erfindung dar. Dabei ist gemäß Fig. 4a das in Fig. 2 dargestellte Gehäuse 5 durch einen benachbarten Abschnitt der Wand des Einschubteiles 1 ersetzt worden. Fig. 4b zeigt eine Anordnung, bei der der Schlauchverbinder 10 gemäß Fig. 2 durch einen vorstehenden Flansch der genannten Wand ersetzt worden ist und bei der die äußere Begrenzung für die Bewegung des Ohrenschmalz-Sammelteiles 6 durch einen Springring 17 gebildet wird, der in diese Wand eingesetzt ist; Fig. 4c zeigt eine ähnliche Anordnung, wobei der Ausstoßer 7 jedoch die Form eines getrennten Teiles hat; Fig. 4d zeigt eine Anordnung, die derjenigen nach Fig. 2 entspricht und die gegen einen Flansch 18 eingeschoben ist, der in der genannten Wand ausgebildet ist; Fig. 4e zeigt eine Anordnung mit einem Schlauchverbinder in Form eines separaten Teiles und Fig. 4f zeigt eine Anordnung, bei der nur vier Teile in einen Durchbruch durch diese Wand eingesetzt werden, nämlich
- - eine Kombination 20, die sowohl aus einem Schlauchverbinder als auch aus einem Ohrenschmalz-Ausstoßer besteht,
- - eine Feder 9,
- - ein Ohrenschmalz-Sammelteil 6 und
- - ein Sprengring 17.
- Für einschlägige Fachleute ist klar, daß die vorliegende Erfindung auch anders verwirklicht werden kann, als dies in den Zeichnungen dargestellt und oben beschrieben worden ist. Beispielsweise kann das Ohrschmalz-Sammelteil 6 mehr als eine Leitung 8 aufweisen, von denen jede einzelne dazu bestimmt ist, mit ihrem eigenen Ausstoßer zusammenzuwirken. Darüber hinaus braucht die Ohrenschmalz-Falle nicht notwendigerweise rotationssymmetrisch ausgebildet zu sein, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist; vielmehr kann sie in ihrem Querschnitt in einer Ebene, die im rechten Winkel zur Zeichnungsebene der Fig. 2 liegt, quadratisch, rechteckig oder sonstwie geformt sein. Die benötigte Relativbewegung zwischen dem Ohrenschmalz-Sammelteil 6 und dem Ohrenschmalz-Ausstoßer 7 kann auch anders erreicht werden, als dies bisher erläutert und dargestellt worden ist; beispielsweise kann das Sammelteil 6 in bezug auf den Einschubteil 1 stationär angeordnet sein und der Ausstoßer 7 kann beweglich sein oder beide Teile können in entgegengesetzten Richtungen beweglich sein. Das wesentliche Erfordernis ist es natürlich, daß der Übergang zwischen einer Betriebsstellung, die derjenigen gemäß Fig. 2 entspricht, und einer Ohrenschmalz-Entfern-Stellung, die derjenigen nach Fig. 3c entspricht, immer mit einer Relativbewegung zwischen dem Sammelteil 6 und dem Ausstoßer 7 zusammenhängt wobei diese so ist, daß der Ausstoßer sich in Richtung auf die Außenseite des Einschubteils 1 bewegt, das heißt in eine Richtung, die der Richtung auf den Empfänger 3 zu entgegengesetzt ist.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist das Ohrschmalz-Sammelteil 6a ein integraler Teil des Gehäuses 5a, während der Ohrschrnalz-Ausstoßer 7a verschiebbar innerhalb des Gehäuses 5a gelagert ist und durch den Flansch 12a geführt wird, wobei dieser durch die Feder 9 ständig in eine Richtung nach unten, das heißt im Betrieb nach innen, gedrückt wird. Um es zu ermöglichen, daß sich der Ohrenschmalz-Ausstoßer 7a in die Ohrenschmalz-Entfernstellung bewegt, wie sie in Fig. 5b dargestellt ist, ist am freien Ende des Ausstoßers 7a ein dünner Schaft 21 mit einem Knopf 22 angeformt, der ein integrales Teil des Ausstoßers 7a bildet. Ein nicht dargestelltes Ohrenschmalz sammelt sich auf einer Schulter 23 im Übergang vom Ausstoßer 7a zum Schaft 21 an und kann leicht abgewischt werden, wie dies oben in bezug auf die Fig. 3a beschrieben worden ist. Durchbrüche 11a im Kragen 12a ermöglichen den Durchgang von Schallwellen, die durch den weiten Freiraum zwischen dem Schaft 21 und den Wänden der Leitung 8 hindurchkommen und ein Kragen 12b am Schlauchverbinder 10 verbindet diesen mit dem Gehäuse 5a.
- Die Ohrenschmalz-Falle nach der vorliegenden Erfindung kann aus jedem geeigneten Material hergestellt werden, wie es Fachleuten bekannt ist. So können die Sammelteile 6, 6a und die Ausstoßer 7, 7a aus einem geeigneten Kunststoffmaterial (synthetisches Harz) hergestellt sein, während die Feder 9 am besten aus Federstahl besteht. Wenn es aus irgendwelchen Gründen als unerwunscht angesehen werden sollte, in der Ohrenschmalz-Falle Metallteile zu haben, dann kann die Feder 9 durch elastische Gummibälge oder dergleichen ersetzt werden, die nahe der Innenwand des Gehäuses 5 oder des entsprechenden Teiles des Einschubteiles 1 angeordnet sein kbnnen.
- Bei normalem Betrieb kann alles Ohrenschmalz, das sich in der Leitung 8 angesammelt hat, von Zeit zu Zeit durch Betätigen der Falle in der oben beschriebenen Weise entfernt werden. Nach einer langen Zeitdauer können jedoch kleine Mengen von Ohrenschmalz in den Raum 13 hineingelangt sein und aus diesem Grunde ist es wünschenswert, eine Demontage der Falle niöglich zu machen oder sie körperlich aus dem Einschubteil 1 zu entfernen. Fachleute sind in der Lage, Verfahren zum Erzielen dieser Wirkung anzugeben und zwar zumindestens dann, wenn sie die Fig. 4a bis 4f gesehen haben.
- Die vorliegende Erfindung ist in erster Linie zur Verwendung von Hörgeräten der sogenannten Im-Ohr-Bauart (ITE) bestimmt: sie kann jedoch auch mit derselben Wirkung bei anderen Bauarten von Hörgeräten verwendet werden, vorausgesetzt, daß diese dazu bestimmt sind, ein akustisches Signal in den äußeren Gehörgang der Benutzerperson abzugeben. Auf diese Weise kann die übliche Verwendung von Pfeifenreinigern und dergleichen entfallen.
Claims (7)
1. Ohrenschmalz-Falle zur Verwendung in einem Hörgerät mit
a) einem in einem ersten Teil (6, 6a) liegenden Raum zum akustischen
Verbinden eines inneren Teils (3) des Hörgeräts mit dem äußeren Gehörgang
des Ohres der Benutzerperson und
b) Vorrichtungen (7, 7a) zum Verhindern dessen, daß Ohrenschmalz,
das in diesen Raum (8) gelangt ist, diesen Raum in Richtung des inneren
Teiles (3) verläßt,
dadurch gekennzeichnet
daß die Vorrichtung zum Verhindern dessen, daß das Ohrenschmalz den
Raum (8) verläßt, wenigstens ein kolben- oder stopfenförmiges Teil (7,
7a) umfaßt das in der Lage ist, durch eine Relativbewegung zwischen ihm
selbst und dem ersten Teil (6, 6a), das seinerseits den Raum (8) enthält,
in der Lage ist, in einer ersten Richtung, weg vom inneren Teil (3) des
Hörgeräts in diesen Raum (8) einzutreten und ihn in der entgegengesetzten
Richtung zu verlassen und so die akustische Verbindung zwischen dem
inneren Teil (3) und dem Raum (8) wieder herzustellen.
2. Ohrenschmalz-Falle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
a) daß elastische Mittel (9) vorgesehen sind, um das stopfenförmige
Teil (7, 7a) relativ zum ersten Teil (6, 6a), das den Raum (8) enthält,
in Richtung auf eine Stellung zu drücken, in der das stopfenförmige Teil
die akustische Verbindung zwischen dem inneren Teil (3) und dem äußeren
Gehörgang nicht behindert und
b) daß die Anordnung so ist, daß die Relativbewegung zwischen dem
Teil (7, 7a) und dem ersten Teil (6, 6a) durch eine manuelle
Beeinflussung (22, 16) des kolben- oder stopfenförmigen Teiles (7a)
und/oder des ersten Teiles (6) mit dem Raum (8) herbeigeführt werden kann
oder von Teilen, die damit verbunden sind und daß die oben unter a)
genannte, relative Stellung dann wieder eingenommen wird, wenn die
manuelle Beeinflussung aufhört.
3. Ohrenschmalz-Falle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das stopfenförmige Teil (7) relativ zum Gehäuse (5) der Falle (2)
stationär ist und daß das erste Teil (6), das den Raum (8) enthält, dazu
bestimmt ist, relativ zum stopfenförmigen Teil (7) dadurch bewegt zu
werden, daß es in das Gehäuse (5) hineingedrückt wird.
4. Ohrenschmalz-Falle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Teil (6a), das den Raum (8) enthält, dazu bestimmt ist, relativ
zum Gehäuse (5a) der Falle (2) stationär zu sein und daß das
stopfenförmige Teil (7a) dazu bestimmt ist, sich relativ zum ersten Teil
dadurch zu bewegen, daß es aus dem Gehäuse (5a) herausgezogen wird und
daß es für diesen Zweck eine von außen zugängliche Verlängerung (21, 22)
hat, die sich mit einem weiten Freiraum durch den Raum (8) hindurch nach
außen erstreckt.
5. Ohrenschmalz-Falle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß sie dazu bestimmt ist, in die Wand eines
Einschubteiles (1) eines Hörgerätes eingeschoben zu werden, wobei das
Einschubteil (1) dazu bestimmt ist, in den äußeren Gehörgang des Ohrs der
Benutzerperson eingeschoben zu werden.
6. Ohrenschmalz-Falle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens teilweise mit der Wand eines
Einschubteiles (1) eines Hörgerätes integral ist, wobei der Einschubteil
(1) in der Lage ist, in den äußeren Gehörgang eines Ohrs einer
Benutzerperson eingeschoben zu werden.
7. Horgerät mit einer Ohrenschmalz-Falle (2), die ihrerseits die
folgenden Teile umfaßt:
a) einem in einem ersten Teil (6, 6a) enthaltenen Raum (8), der dazu
bestimmt ist, ein inneres Teil (3) des Hörgerätes mit dem äußeren
Gehörgang des Ohrs der Benutzerperson zu verbinden und
b) Vorrichtungen (7, 7a) zum Verhindern dessen, daß Ohrenschmalz,
das in diesen Raum (8) gelangt ist, ihn in Richtung des inneren Teiles
(3) verläßt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ohrenschmalz-Falle
(2) die Merkmale aufweist, die in einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6 enthalten sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK049990A DK165096C (da) | 1990-02-26 | 1990-02-26 | Oerevoksfaelde til brug med hoereapparater samt anvendelse af en saadan oerevoksfaelde i et hoereapparat. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69100628D1 DE69100628D1 (de) | 1993-12-16 |
| DE69100628T2 true DE69100628T2 (de) | 1994-03-10 |
Family
ID=8094260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE91905011T Expired - Fee Related DE69100628T2 (de) | 1990-02-26 | 1991-02-20 | Cerumenfalle für hörgerät und hörgerät mit dergleichen. |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5293008A (de) |
| EP (1) | EP0518906B1 (de) |
| JP (1) | JP2935747B2 (de) |
| AU (1) | AU7337391A (de) |
| CH (1) | CH692886A5 (de) |
| DE (1) | DE69100628T2 (de) |
| DK (1) | DK165096C (de) |
| ES (1) | ES2048589T3 (de) |
| NO (1) | NO306438B1 (de) |
| WO (1) | WO1991013525A1 (de) |
Families Citing this family (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5898972A (en) * | 1996-09-19 | 1999-05-04 | Rademacher; Steven T. | Tool for removing debris from a hearing aid |
| US5982908A (en) * | 1997-12-22 | 1999-11-09 | Bauman; Natan | Ear wax collection device for a hearing aid |
| US6134333A (en) * | 1998-03-17 | 2000-10-17 | Sonic Innovations, Inc. | Disposable oleophobic and hydrophobic barrier for a hearing aid |
| US6105713A (en) * | 1998-09-17 | 2000-08-22 | Sonic Innovations, Inc. | Cover movable by rotation forming a cerumen barrier in a hearing aid |
| US6359993B2 (en) | 1999-01-15 | 2002-03-19 | Sonic Innovations | Conformal tip for a hearing aid with integrated vent and retrieval cord |
| US6135235A (en) * | 1999-04-06 | 2000-10-24 | Sonic Innovations, Inc. | Self-cleaning cerumen guard for a hearing device |
| AU4853000A (en) * | 1999-05-24 | 2000-12-12 | Sonic Innovations, Inc. | Combined receiver suspension and cerumen guard device for an in-the-canal hearing aid |
| US6179085B1 (en) | 1999-09-30 | 2001-01-30 | Sonic Innovations | Retention and extraction device for a hearing aid |
| US6319020B1 (en) | 1999-12-10 | 2001-11-20 | Sonic Innovations, Inc. | Programming connector for hearing devices |
| US6456720B1 (en) | 1999-12-10 | 2002-09-24 | Sonic Innovations | Flexible circuit board assembly for a hearing aid |
| US6532295B1 (en) | 1999-12-10 | 2003-03-11 | Sonic Innovations, Inc. | Method for fitting a universal hearing device shell and conformal tip in an ear canal |
| US6459800B1 (en) | 2000-07-11 | 2002-10-01 | Sonic Innovations, Inc. | Modular hearing device receiver suspension |
| US20030157514A1 (en) * | 2001-09-04 | 2003-08-21 | Finger Joshua N. | Polynucleotide encoding a novel pleckstrin homology domain and proline rich domain containing adapter protein, PMN29 |
| WO2003067926A2 (en) * | 2002-02-07 | 2003-08-14 | Oticon A/S | Filter manipulator, filter, holder for a number of filter manipulators, and system comprising a filter manipulator and a holder for a filter manipulator |
| USD525617S1 (en) | 2005-07-22 | 2006-07-25 | Intricon Corporation | Over the ear headset |
| US20080264428A1 (en) * | 2007-04-30 | 2008-10-30 | Purcell Ricky W | Self-fitting device for location in an ear canal |
| US7913696B2 (en) * | 2008-06-30 | 2011-03-29 | Kimberly-Clark Worldwide Inc. | Self-fitting device for location in an ear canal |
| US7886745B2 (en) * | 2008-06-30 | 2011-02-15 | Kimberly-Clark Worldwide, Inc. | Self-fitting device for location in an ear canal |
| US9629575B2 (en) * | 2014-12-30 | 2017-04-25 | Natus Medical Incorporated | Filter device and method of manufacturing a filter device |
| US10462589B2 (en) * | 2015-09-24 | 2019-10-29 | Starkey Laboratories, Inc. | Elastomeric wax barrier for hearing aid acoustic port |
| EP3718315B1 (de) * | 2017-11-28 | 2024-05-22 | Sonova AG | Applikator für cerumenfilter und verfahren zum entfernen eines cerumenfilters |
| EP4270993B1 (de) * | 2022-04-28 | 2024-10-30 | Sonova AG | Hörinstrument |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1221315A (en) * | 1984-10-19 | 1987-05-05 | William J. Gastmeier | Hearing aid wax guard |
| US4870689A (en) * | 1987-04-13 | 1989-09-26 | Beltone Electronics Corporation | Ear wax barrier for a hearing aid |
| US4953215A (en) * | 1989-10-05 | 1990-08-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Arrangement to prevent the intrusion of foreign matter into an electro-acoustical transducer |
-
1990
- 1990-02-26 DK DK049990A patent/DK165096C/da not_active IP Right Cessation
-
1991
- 1991-02-20 JP JP3504589A patent/JP2935747B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 1991-02-20 CH CH03074/91A patent/CH692886A5/de not_active IP Right Cessation
- 1991-02-20 US US07/910,271 patent/US5293008A/en not_active Expired - Lifetime
- 1991-02-20 WO PCT/DK1991/000051 patent/WO1991013525A1/en not_active Ceased
- 1991-02-20 ES ES91905011T patent/ES2048589T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1991-02-20 AU AU73373/91A patent/AU7337391A/en not_active Abandoned
- 1991-02-20 EP EP91905011A patent/EP0518906B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1991-02-20 DE DE91905011T patent/DE69100628T2/de not_active Expired - Fee Related
-
1992
- 1992-08-13 NO NO923165A patent/NO306438B1/no not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NO923165L (no) | 1992-08-13 |
| AU7337391A (en) | 1991-09-18 |
| EP0518906B1 (de) | 1993-11-10 |
| US5293008A (en) | 1994-03-08 |
| CH692886A5 (de) | 2002-11-29 |
| WO1991013525A1 (en) | 1991-09-05 |
| ES2048589T3 (es) | 1994-03-16 |
| JP2935747B2 (ja) | 1999-08-16 |
| NO306438B1 (no) | 1999-11-01 |
| DK49990A (da) | 1991-08-27 |
| DK49990D0 (da) | 1990-02-26 |
| JPH05504453A (ja) | 1993-07-08 |
| NO923165D0 (no) | 1992-08-13 |
| EP0518906A1 (de) | 1992-12-23 |
| DK165096C (da) | 1993-02-15 |
| DK165096B (da) | 1992-10-05 |
| DE69100628D1 (de) | 1993-12-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH692886A5 (de) | Ohrenschmalz-Auffangvorrichtung für einen Hörapparat und Hörapparat mit einer solchen Auffangvorrichtung. | |
| DE69614895T2 (de) | Hörgerät mit einer einpressbaren Ohrenschmalzsperre | |
| EP2540098B1 (de) | Konnektor für ric-bte hörgerät und ric-bte hörgerät | |
| EP0433348B1 (de) | Cerumenfänger für schwerhörigengeräte | |
| DE3851292T2 (de) | Ausgabegerät für Hörgerätwachsfilterelemente. | |
| DE2950331C2 (de) | ||
| DE69225657T2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Im-Ohr-Hörgeräts sowie Hilfswerkzeuge zum Gebrauch bei dem Verfahren | |
| EP1589784A2 (de) | Hörhilfegerät mit einer Bedieneinrichtung | |
| DE3736591A1 (de) | Hoergeraet mit ohrschmalzschutz | |
| CH671665A5 (de) | ||
| DE3024949A1 (de) | Stethoskop | |
| EP0783828B1 (de) | Hörhilfsgerät | |
| CH664057A5 (de) | Hoergeraet. | |
| DE3336266A1 (de) | Hoergeraet | |
| DE60011803T2 (de) | Hörgerät | |
| EP1254587B1 (de) | Hörgerät | |
| EP0639932A2 (de) | Hinter dem Ohr zu tragendes Hörhilfegerät | |
| EP1228666B1 (de) | Hörgerät | |
| EP0489023B1 (de) | Im-ohr-hörgerät mit schall-ausgleichskanal | |
| EP0821542A2 (de) | Ganz im Gehörgang zu tragendes Hörgerät, das durch Giessen eines Körpers individualisiert wird | |
| DE102011115099B3 (de) | Ohradapter, insbesondere für ein Hörgerät | |
| EP2416595B1 (de) | Hörinstrument mit einteiligem Spritzguss-Gehäuse | |
| EP0244671A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung einer akustischen Vergleichsmessung | |
| CH643414A5 (en) | Hearing-aid with plug device | |
| EP3419312B1 (de) | Hörgerät |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |