CH671870A5 - - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/40—Beverage-making apparatus with dispensing means for adding a measured quantity of ingredients, e.g. coffee, water, sugar, cocoa, milk, tea
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaffeemaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erläuterten Art.
Eine derartige Kaffeemaschine ist aus einem Prospekt der Firma EGRO AG bekannt. Bei dieser Maschine dient der erste Auslass dazu, frischgebrühten Kaffee in ein kleines, niedriges Gefäss, z.B. eine Tasse, einzuleiten. Zu diesem Zweck liegt dieser Auslass verhältnismässig niedrig über der Aufstellfläche für das Portionsgefäss, um so ein Verspritzen des Kaffees zu vermeiden. Der zweite Auslass dient bei der bekannten Maschine ebenfalls zum Abgeben frischgebrühten Kaffees direkt in ein Portionsgefäss; er liegt lediglich höher als der erste Auslass, so dass zwischen die Aufstellfläche und den zweiten Auslass ein grösseres Portionsgefäss, beispielsweise eine Kanne, eingesetzt werden kann. Diese Maschine ist also geeignet, einen einigermassen konstanten Bedarf an frischgebrühtem Kaffee laufend zu decken. Dabei ist jedoch ihre Leistungsfähigkeit begrenzt, weil der Kaffee für eine befriedigende Extraktion eine Mindestzeit mit Heiss-wasser in Berührung sein muss und der Kaffee nur so schnell auslaufen kann, wie er durch das Kaffeemehl hindurchtritt. Zusätzlich wird zwischen zwei Brühvorgängen eine gewisse Zeit benötigt, um das ausgelaugte Kaffeemehl zu entfernen, die Brüheinrichtung zu reinigen und neues Kaffeemehl ein-zudosieren. Dadurch ist die bekannte Maschine nicht in der Lage, auch einen stossartig auftretenden grossen Bedarf zu befriedigen.
Eine ähnliche Kaffeemaschine, bei der ebenfalls nur frischgebrühter Kaffee, auch in etwas grösseren Mengen, ausgegeben wird, ist der DE-OS 21 12 609 zu entnehmen. Diese Maschine hat jedoch nur einen Auslass, so dass nicht einmal eine Anpassung an unterschiedliche Grössen von Portionsgefassen möglich ist.
Aus der DE-OS 30 45 244 ist weiterhin eine Kaffeemaschine bekannt, bei der durch eine spezielle konstruktive Ausgestaltung die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Brühvorgängen reduziert werden kann. Aber auch hier stellt sich das Problem, dass die Durchsatzleistung zu gering ist, um beispielsweise einen kurzzeitig erhöhten Stossbedarf (z.B. bei Versorgung einer Reisegesellschaft) abzudecken. Aus diesen Gründen werden die portionsbrühenden Kaffeemaschinen trotz der besseren Qualität des ausgegebenen Kaffees in der Praxis relativ selten eingesetzt. Man behilft sich vielmehr mit den sogenannten Mengenbrühern.
Ein derartiger Mengenbrüher ist beispielsweise aus der CH-PS 608 363 bekannt. Bei diesen Kaffeemaschinen wird eine grössere Charge Kaffee gebrüht, die ein Mehrfaches der ausgebbaren Portionsmengen umfasst. Diese Grosscharge wird dann in einen oder mehrere Vorratsbehälter geleitet, wo der Kaffee bis zum Ausgeben verbleibt. Zwar wurde bei der beschriebenen Kaffeemaschine bereits versucht, die Verweildauer des Kaffees in einem Vorratsbehälter dadurch herabzusetzen, dass drei Vorratsbehälter mit jeweils verringertem Volumen vorgesehen werden, die nacheinander durch jeweils eine einzige Brühcharge gefüllt und in der Reihenfolge des Befüllens wieder entleert werden können. Die Ausgabe frischgebrühten Kaffees ist jedoch auch bei geringem Bedarf nicht möglich, da immer erst der vorher bereitete Kaffeevorrat ausgegeben sein muss, bevor aus dem ersten Behälter wieder abgezapft werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kaffeemaschine der eingangs erläuterten Art so auszugestalten, dass sie für unterschiedliche Bedarfsfälle universell einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemässen Maschine durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Die erfindungsgemässe Maschine kann nicht nur einen einigermassen konstanten Bedarf an frischgebrühtem Kaffee decken; vielmehr ist sie auch zur Deckung eines stossartig auftretenden Grossbedarfs dadurch geeignet, dass frühzeitig über den zweiten Auslass ein Vorratsbehälter gefüllt und in diesem der Kaffee nach Art der bekannten Mengenbrüher zwischengespeichert wird. Dieser Vorratsbehälter hat eine eigene Ausgabeeinrichtung, so dass aus ihm dann Kaffee gezapft werden kann, wenn der Bedarf über eine gewisse Zeit hinweg mit frischgebrühtem Kaffee nicht gedeckt werden kann. Die erfindungsgemässe Maschine kann also als reiner Frischbrüh-Mengenautomat, als reiner Mengenbrüher und gleichzeitig in beiden Funktionsweisen arbeiten. Dadurch kann sie sich sehr flexibel an die verschiedensten Bedarfsfälle anpassen.
Eine besonders einfache Bedienung ist durch das Merkmal des Anspruchs 2 gewährleistet. Es genügt hier ein Betäti-gungsschritt, um zugleich vom ersten auf den zweiten Auslass umzuschalten und das Brühen des zwischenzuspeichernden Kaffees einzuleiten.
Die Ausbildung nach Anspruch 3 hat den Vorteil, dass beim Auslösen des Brühvorgangs zum Füllen des Vorratsbehälters gleich eine grössere Charge gebrüht wird, so dass der Vorratsbehälter schneller angefüllt werden kann und die Maschine dadurch nach kurzer Zeit wieder für das Frischbrühen zur Verfügung steht.
Die Ausgestattung nach den Ansprüchen 4 und 5 ermöglicht einen einfachen Aufbau der Maschine; namentlich genügt als Absperrmittel ein einfaches Zwei-Wege-Ventil.
Eine wichtige Weiterbildung der erfindungsgemässen Maschine ist dem Anspruch 6 zu entnehmen. Durch Ausbilden des Vorratsbehälters als Transporteinheit kann der zwischengespeicherte Kaffee vom Aufstellort der Maschine an beliebige Stellen verbracht werden, wodurch sich der Ein-satzbereich der Maschine erheblich ausweitet.
Mit dem Merkmal nach Anspruch 7 wird der Vorteil erzielt, dass durch Repetieren des Brühvorgangs ohne Veränderung der einzudosierenden Kaffeemehlmenge ein rasches Füllen des Vorratsbehälters gewährleistet ist.
Die Ansprüche 8 und 9 beschreiben vorteilhafte Ausgestaltungen bzw. Anordnungen des zweiten Auslasses.
Die Ansprüche 10, 12 und 13 beinhalten Sicherungen gegen versehentliche Falschbetätigungen.
Der Anspruch 11 beinhaltet eine Verbesserung des Vorratsbehälters dahingehend, dass in diesem der Kaffee länger warmgehalten werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Kaffeemaschine, und
Fig. 2 einen Schaltplan.
In Fig. 1 ist eine Kaffeemaschine 1 mit einer Brüheinrichtung ersichtlich, deren Funktion über eine Steuerschaltung 3 gesteuert wird. Die spezielle konstruktive Ausgestaltung der Brüheinrichtung 2, der Bereitung und der Zufuhr von Heiss-wasser, die Zufuhr von Kaffeemehl und das Entfernen des ausgelaugten Kaffees sowie die Reinigung der Brüheinrichtung ist nicht kritisch. Bevorzugt wird jedoch die in der Zeichnung dargestellte Kaffeemaschine 1, die einen integrierten Kaffeemehlbehälter 4 und einen Heisswasserbereiter 5 aufweist. Der Kaffeemehlbehälter 4 enthält in seinem unteren Bereich eine Dosierschnecke 6, die durch einen über die Steuerschaltung 3 betätigbaren Motor 7 derart antreibbar ist, dass eine bestimmte, vorher festgelegte Menge Kaffeemehl in die Brüheinrichtung 2 eingebracht werden kann.
Der Heisswasserbereiter 5 weist eine Heizung 8 auf, die ebenfalls von der Steuerschaltung 3 betätigbar ist. In den unteren Bereich des Heisswasserbereiters 5 mündet eine Wasserzufuhrleitung 9, die an ein externes Wasserleitungsnetz angeschlossen ist. Der obere Bereich des Heisswasserbereiters 5 ist über eine ein Ventil 10 enthaltende Verbindungsleitung 11 mit dem Brühbehälter 2 verbunden. Das Ventil 10 ist durch die Steuerschaltung 3 betätigbar. Aus dem oberen Bereich des Heisswasserbereiters 5 führt, abzweigend von der Verbindungsleitung 11. eine weitere ein Ventil 12 enthaltende Auslassleitung 13 nach aussen. Die Auslassleitung 13 dient zum direkten Abgeben von Heisswasser, beispielsweise zur Bereitung von Tee. Das Ventil 12 kann über die Steuerschaltung 3 oder über eine gesonderte Schaltung betätigt werden.
Die Brüheinrichtung 2 weist an ihrem oberen Ende einen Einfülltrichter 14 und an ihrem unteren, bevorzugt ebenfalls trichterförmig zulaufenden, Ende einen Abführstutzen 15 zum Ableiten des ausgelaugten Kaffeemehls auf. Über dem trichterförmig zulaufenden Ende der Brüheinrichtung 2 ist ein Brühsieb 16 angeordnet. Im Inneren der Brüheinrichtung 2 ist mittig ein sich durch die gesamte Höhe der Brüheinrichtung 2 erstreckender Ventilkolben 17 angeordnet. Der Ventilkolben 17 erstreckt sich durch eine Öffnung des Brühsiebes 16 und ist im Inneren der Brüheinrichtung 2 längsver-schieblich gelagert. Die Längsverschiebung des Ventilkolbens 17 wird durch einen mit der Steuerschaltung 3 verbundenen Motor 18 bewirkt. Die Abmessungen des Ventilkolbens sind so gewählt, dass er entweder die Öffnung zwischen dem Einfülltrichter 14 und der Brüheinrichtung 2 oder die Öffnung zwischen dem Abführstutzen 15 und der Brüheinrichtung 2 freigegeben oder aber beide Öffnungen gleichzeitig verschliessen kann.
Aus der Brüheinrichtung 2 führt eine Auslassleitung 19 in eine Verbindungsleitung 20, die nach ausserhalb des Gehäuses der Kaffeemaschine 1 führt und dort in einen ersten Auslass 21 mündet. Der erste Auslass 21 ist so angeordnet, dass ein Portionsgefäss 22, hier eine Kanne, untergestellt werden kann. In der Verbindungsleitung 20 ist ein von der Steuerschaltung 3 beaufschlagtes Absperrventil 23 vorgesehen. Der erste Auslass 21 liegt unterhalb und das Absperrventil 23 oberhalb der Mündung der Auslassleitung 19 in die Brüheinrichtung 2.
Die Auslaufleitung 19 führt weiterhin zu einer zweiten Verbindungsleitung 24, die in einen von aussen zugänglichen zweiten Auslass 25 mündet. Der zweite Auslass 25 ist an einem nur schematisch dargestellten Schwenkarm 26 angeordnet, der durch eine Steckverbindung 27 an der Kaffeemaschine abnehmbar befestigt ist. Die Steckverbindung 27 weist elektrische Kontakte auf, die die Steuerschaltung 3 derart beeinflussen, dass bei abgenommenem Schwenkarm 26 das Absperrventil 23 zum ersten Auslass 21 nicht geschlossen werden kann. Der Schwenkarm 26 ist um eine Achse um mindestens 250 ' derart schwenkbar, dass er an das Gehäuse der Kaffeemaschine 1 anlegbar ist. In der Aus-laufleitung 19 ist ein Durchflussmengenmesser 28 angeordnet, der mit der Steuerschaltung 3 zusammenwirkt.
Das Absperrventil 23 ist ein Zwei-Wege-Ventil, das stromlos einen Durchgang von der Brüheinrichtung zum ersten oder zum zweiten Auslass 21 bzw. 25 freigibt. Das Absperrventil 23 ist stromabwärts der Abzweigung der Verbindungsleitung 24 von der Auslaufleitung 19 angeordnet und liegt etwas über dem Niveau des Durchflussmengenmessers 28 an der höchsten Stelle der Verbindungsleitung 20. Der Innenquerschnitt der Verbindungsleitung 20 ist gleich oder grösser als der der Verbindungsleitung 24 und der Auslaufleitung 19, so dass bei geöffnetem Absperrventil 23 kein Rückstau auftreten kann, der zu einer fehlerhaften Abgabe von Kaffee durch die Verbindungsleitung 24 führen könnte. Zeigt der Durchflussmengenmesser 28 an, dass die vorherbestimmte Portionscharge Kaffee durchgelaufen ist, schliesst
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das Ventil 10 die Heisswasserzufuhr und die Brüheinrichtung wird durch eine Bewegung des Steuerkolbens 17 von unten her belüftet, so dass sich der Druck schlagartig abbaut und kein Kaffee mehr durch den Durchflussmengenmesser 28 gedrückt wird. Dadurch kann sich der in der Verbindungsleitung 19 noch befindliche Kaffee über den Abführstutzen 15 entleeren. Der in der Verbindungsleitung 20 befindliche Kaffee läuft, durch die Belüftung über die Verbindungsleitung 24, noch in die Kanne 22 ab.
Der zweite Auslass 25 ist oberhalb der Mündung der Auslaufleitung 19 in die Brüheinrichtung 2 so hoch angeordnet, dass ein als Transporteinheit ausgebildeter Vorratsbehälter 29 untergestellt werden und der in den Leitungen 24 und 19 verbleibende Kaffee nach dem Füllen des Vorratsbehälters 29 in den Abführstutzen 15 abfliessen kann. Der Vorratsbehälter 29 weist einen eigentlichen Vorratsraum 30 für den fertig gebrühten Kaffee auf. Der Vorratsraum 30 weist an seinem oberen Ende eine, vorzugsweise verschliessbare, Einfüllöffnung 31 auf, die ein Einfüllen von Kaffee durch den zweiten Auslass 25 erlaubt. Am tiefsten Punkt des Vorratsraumes 30 ist ein Auslass 32 mit einem von Hand oder elektrisch zu betätigenden Absperrventil 33 angeordnet. Der Vorratsraum 30 ist von isolierten Wänden des Vorratsbehälters 29 umgeben, um die Wärmeverluste des Kaffees so klein wie möglich zu halten. Im Vorratsbehälter 29 ist weiterhin eine elektrische Heizung 34 vorgesehen, die den Kaffee im Vorratsraum 30 warmhält. Die Heizung 34 kann über eine nicht gezeichnete Steckverbindung mit dem Stromkreislauf der Kaffeemaschine 1 verbunden werden. In der Steckverbindung können wiederum Kontakte angeordnet sein, die die Steuerschaltung 3 derart beeinflussen, dass bei getrennter Steckverbindung das Absperrventil 23 zum ersten Auslass 21 nicht geschlossen werden kann.
Die Verbindungsleitung 24 zum zweiten Auslass 25 ist so geführt, dass sie an der Oberseite der Kaffeemaschine 1 austritt, wobei die Steckverbindung 27 zum winkligen Aufstekken des Schwenkarms 26 auf die senkrecht austretende Verbindungsleitung 24 ausgebildet ist. Dadurch erhält der Vorratsbehälter 29 die gleiche Höhe wie der Hauptteil der Kaffeemaschine 1, so dass das Fassungsvermögen des Vorratsraumes 30 relativ gross ausgelegt und das äussere Design des Vorratsbehälters 29 dem Hauptteil der Kaffeemaschine 1 angeglichen werden kann.
An der dem Vorratsbehälter 29 zugewandten Aussenseite des Gehäuses der Kaffeemaschine 1 ist ein Messwertgeber 39 angeordnet, der dann beaufschlagt wird, wenn der Vorratsbehälter 29 ordnungsgemäss daneben aufgestellt ist. Die Beaufschlagung des Messwertgebers 39 erfolgt beispielsweise durch eine Metallplatte oder einen Magneten 40, der in der Seitenwand des Vorratsbehälters 29 so angeordnet ist, dass bei richtiger Aufstellung des Vorratsbehälters 29 zu dem Auslass 25 der Magnet 40 dem Messwertgeber 39 gegenüberliegt. Das Absperrventil 23 kann nur dann überhaupt geschlossen werden, wenn der Magnet 40 in ausreichende, Nähe zum Messwertgeber 39 gebracht wird.
An der Aussenseite des Gehäuses der Kaffeemaschine 1 sind weiterhin mindestens ein erstes und ein zweites, vom Benutzer zu betätigendes Schaltmittel, insbesondere eine erste und eine zweite Taste 35 und 36, angeordnet, wobei die erste Taste 35 zum Zubereiten einer einzigen Portion Kaffee dient. Die zweite Taste 36 ist mit einer nicht gezeichneten Repetierschaltung verbunden und dient dem Einleiten des Brühvorganges zum Füllen des Vorratsbehälters 29. Weiterhin können an der Aussenseite des Gehäuses der Kaffeemaschine 1 z.B. eine Anzeige der durch den Durchflussmengenmesser 28 gemessenen Durchflussmenge, eine Anzeige und eine Starttaste für die über die Repetierschaltung vorgewählte Menge zum Füllen des Vorratsbehälters 29 und Warneinrichtungen bzw. eine Notstopptaste für Fehlfunktionen angeordnet sein.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Kaffeemaschine wird nachfolgend anhand Fig. 2 beschrieben.
Bei der Aufstellung der Kaffeemaschine I werden die beim Betätigen der Tasten 35 und 36 aufzubrühenden Brühchargen durch entsprechende Einstellung der verwendeten Bauteile, insbesondere von Potentiometern 110,111, 112 und 113, eingestellt. So wird beispielsweise die Brühcharge, die zum Auslauf durch den ersten Auslass 21 vorgesehen ist, auf 1,7 Liter, d.h. die Füllung einer Kanne 22, eingestellt. Die Brühcharge, die zum Auslauf durch den zweiten Auslass 25 in den Vorratsbehälter 29 bestimmt ist, wird z. B. auf 4 Liter festgesetzt.
Beim Drücken der ersten Taste 35 durch den Benutzer wird das Brühen der ersten Brühcharge von 1,7 Liter in Gang gesetzt. Durch Drücken der Taste 35 wird ein erster Flip-Flop 101 gesetzt, vorausgesetzt, dass ein zweiter Flip-Flop 102 an der zweiten Taste 36 nicht gesetzt ist und ein Näherungsschalter 103 für das Steuermittel 38 signalisiert, dass die Kanne 22 aufgesetzt ist. Der Motor 7 läuft an und schaltet ab, wenn die Dosierschnecke 6 eine Anzahl Umdrehungen ausgeführt hat, die einer Kaffeemehlmenge für eine Kanne Kaffee entspricht. Die Kaffeemehlmenge bzw. die Umdrehungszahl der Dosierschnecke oder die Einschaltdauer des Motors 7 wird auf einem Potentiometer 110 eingestellt. Das Heisswasserventil 10 wird geöffnet und lässt heis-ses Wasser zur Brüheinrichtung 2 laufen. Es wird solange Kaffee gebrüht, bis die vom Durchflussmengenmesser 28 abgegebenen Impulse mit denen in einem zweiten Potentiometer 111 voreingestellten Impulse übereinstimmen. Der gebrühte Kaffee fliesst durch das geöffnete Absperrventil 23 schwerkraftbedingt durch die Auslaufleitung 19 in die Verbindungsleitung 20 und durch den ersten Auslass 21 in die Kanne 22. Nach Erreichen der eingestellten Kaffeemenge wird das Ventil 10 geschlossen, wobei gleichzeitig die Brüheinrichtung 2 über den Motor 18 nach unten geöffnet und der Kaffeesatz über den Abführstutzen 15 ausgespült wird. Die Steuereinrichtung 3 des Brühers geht in die Null-Stellung zurück, wobei die Steuerung über einen Rücksetzimpuls 105 über den ersten F F 101 zurückgestellt wird.
Beim einmaligen Betätigen der zweiten Taste 36 wird ein zweiter Flip-Flop 102 gesetzt, vorausgesetzt, dass der Schwenkhebel 26 mit der Verbindungsleitung 24 verbunden ist, was durch das Schliessen eines Schalters 108 angezeigt wird, und/oder die Heizung 34 mit dem Stromkreis der Kaffeemaschine 1 verbunden ist, was durch das Schliessen des Schalters 34' angezeigt wird, und/oder der Messgeber 39 durch den Magneten 40 am Vorratsbehälter 29 beaufschlagt ist, was durch das Schliessen eines Näherungsschalters 109 angezeigt wird, der Brühvorgang für die 4-Liter-Brühcharge in Gang gesetzt. Über die Leitung 104 und die Steuereinrichtung 3 wird die Brüheinrichtung 2 gestartet. Der Motor 7 läuft an und schaltet ab. wenn die Dosierschnecke 6 eine Anzahl Umdrehungen ausgeführt hat, die einer Kaffeemenge entspricht, die an einem Potentiometer 112 voreingestellt ist. Das Absperrventil 23 wird geschlossen, so dass der Kaffee durch den in der Brüheinrichtung 2 herrschenden Druck über die Auslaufleitung 19, die Verbindungsleitung 24, den Schwenkarm 26 und den zweiten Auslass 25 und von dort in den Vorratsraum 30 des Vorratsbehälters 29 geleitet wird. Das Ventil 10 des Heisswasserzulaufs bleibt solange geöffnet, bis der Durchflussmengenmesser 28 eine Impulszahl abgibt, die einer auf einem Potentiometer 113 vorher eingestellten Impulszahl entspricht. Ist dieser Vergleich erfolgt, wird das Ventil 10 geschlossen. Der weitere Ablauf entspricht der der Kannenbrühung. wobei der Rücksetzimpuls über ein
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Schaltglied (Mono-Flop) 114 erzeugt wird und den zweiten F F 102 zurücksetzt.
Bei mehrfachen Betätigen der Taste 36 wird über das UND-Gatter 106 bei jedem Tastendruck ein Zähler 107 um einen Schritt erhöht. Die höchste Schrittzahl wird in einer Anzeige (deckungsgleich mit der Taste 36) angezeigt und gespeichert (in Litern oder Chargen). Dann erfolgt die Brühung und Ausgabe des Kaffees wie beschrieben. Nachdem die Brüheinrichtung 2 jedoch in die Null-Stellung zurückgefahren wurde, erfolgt kein Rücksetzimpuls auf das zweite F F 102, sondern der Zähler 107 fällt um eine Position zurück. Bei Vorwahl von mehr als einer Brühcharge läuft die Brüheinrichtung 2 automatisch weiter, jeweils einen vollen Brühzyklus durch, bis die eingestellte Impulszahl mit der voreingestellten Impulszahl übereinstimmt. Erst dann wird der zweite F F 102 zurückgesetzt.
Wird während einer der beschriebenen Brühvorgänge einer der Schalter 103,108, 34, 109, geöffnet, so wird über eine Leitung 120 die Brühung durch das Schliessen des Ventils 110 im Heisswasserzulauf unterbrochen.
Ist der Vorratsraum 30 des Transportbehälters 29 mit der gewünschten Menge Kaffee gefüllt, so kann die elektrische Verbindung zur Steuerschaltung 3 gelöst und der Vorratsbehälter an den Einsatzort transportiert werden, wo dann der Kaffee durch den eigenen Auslass 32 portionsweise ausgegeben wird. Währenddessen kann an der Kaffeemaschine 1 weiterhin wie üblich Kaffee durch den ersten Auslass 21 abgezapft oder aber es kann ein zweiter Vorratsbehälter angeschlossen und gefüllt werden.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann die Brüheinrichtung eine andere, bekannte Konstruktion aufweisen. Der Heisswasserauslauf 13 zur Teebereitung kann fehlen. Der Durchflussmengenmesser in der Auslaufleitung wird zum Messen der Durchflussmenge und zum Abschalten des Brühvorganges verwendet, sobald die eingestellte, vorgewählte Kaffeemenge gemessen ist. Je ein Durchflussmengenmesser kann in der Verbindungsleitung zum ersten Auslass und zum zweiten Auslass angeordnet sein. Bevorzugt wird jedoch nur ein einziger Durchflussmengenmesser, der, wie gezeichnet, vor dem Absperrventil angeordnet ist. Eine weitere Ausbildung sieht vor, die Brühmenge über Elektroden in der Brüheinrichtung zu messen und den Brühzyklus zu steuern. Der Durchflussmengenmesser kann auch zwischen dem Ventil 10 für das Heisswasser und der Brüheinrichtung 2 angeordnet sein oder es können andere bekannte Mittel zur Mengenbemessung und Steuerung Verwendung finden.
Statt des Absperrventils zum ersten Auslass kann auch ein Drei-Wege-Ventil am Kreuzungspunkt zwischen der Auslaufleitung und der Verbindungsleitung zum ersten Auslass bzw. der Verbindungsleitung zum zweiten Auslass vorgesehen sein. Der zweite Auslass kann auch in ähnlicher Weise wie der erste Auslass, d.h. ohne Schwenkarm, an der Kaffeemaschine angeordnet sein, solange sichergestellt ist, dass ein Vorratsgefäss genügender Grösse gefüllt werden kann. Die Absperrsicherungen durch die Steckverbindungen zwischen dem Schwenkarm und der Heizung einerseits und der Steuerschaltung andererseits können gleichzeitig oder alternativ vorgesehen sein, bzw. ganz wegfallen. Es ist weiterhin möglich, nur ein einziges Schaltmittel vorzusehen, und die Auswahl des zu beliefernden Auslasses über eine oder mehrere der beschriebenen Steckverbindungen zu steuern, so dass beispielsweise der Kaffee automatisch in den Vorratsbehälter übergeleitet wird, wenn dieser mit dem Stromkreis der Kaffeemaschine in Verbindung steht. Die durch den ersten und den zweiten Auslass leitbaren Brühchargen können gleich gross bzw. grösser oder kleiner als die angegebenen Litermengen sein. Auch mit dem ersten Schaltmittel kann eine Repetierschaltung betätigbar sein. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die Taste 36 ganz entfallen zu lassen, dafür aber die Steuereinrichtung 3 so zu ändern, dass bei einmaliger Betätigung der Taste 35 ein Brühvorgang ausgelöst wird und diese eine Brühcharge über das stromlos geöffnete Absperrventil 23 aus dem Auslass 21 abfliesst.
Bei zwei oder mehrfacher Betätigung der Taste 35 wird das Absperrventil 23 geschlossen. Die zwei oder mehr vorgewählten, auf der Taste 35 zur Anzeige kommenden Brühchargen fliessen über die Leitung 26 zum Auslass 25 und somit in den Vorratsraum 30 des Vorrasbehälters 29.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Kaffeemaschine mit einer Brüheinrichtung (2), einem ersten Auslass (21) zum direkten Abgeben frischgebrühten Kaffees in ein Portionsgefäss, ferner mit einem zweiten Auslass (25) sowie mit wenigstens einem Absperrmittel (23), mit dem wahlweise der erste oder der zweite Auslass (21; 25) mit der Brüheinrichtung (2) verbindbar ist, und mit einer Steuerschaltung (3), die ein vom Benutzer zu betätigendes erstes Schaltmittel (35) zum Einleiten des Brüh- und Abgabevorgangs der Portionscharge enthält, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Auslass (25) ein Vorratsbehälter (29) mit einer eigenen Ausgabeeinrichtung (32, 33) zum Abgeben zwischengespeicherten Kaffees zugeordnet ist.
2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zweites Schaltmittel (36), mit dem gleichzeitig die Absperrmittel (23) auf Freigabe des zweiten Auslasses (25) schaltbar und ein Brühvorgang einleitbar ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kaffeemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Betätigen des zweiten Schaltmittels (36) abgegebene zweite Portionscharge grösser ist, als die beim Betätigen des ersten Schaltmittels (35) abgebbare erste Portionscharge.
4. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brüheinrichtung (2) über eine Auslassleitung (19), das Absperrmittel (23) und eine Verbindungsleitung (20) mit dem ersten Auslauf (21) verbunden ist und dass das Absperrmittel (23) oberhalb der Anschlussstelle der Auslassleitung (19) an die Brüheinrichtung (2) und an der obersten Stelle der Auslassleitung (19) angeordnet ist.
5. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Auslass (25) über dem Niveau des ersten Auslasses (21) und über dem Absperrmittel (23) angeordnet ist.
6. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (29) als Transporteinheit ausgebildet ist.
7. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Repetierschaltung für das Einleiten des Brühvorganges zum Füllen des Vorratsbehälters (29) mit dem den zweiten Auslass (25) betätigenden, zweiten Schaltmittel (36) verbunden ist.
8. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Auslass (25) an einem Schwenkarm (26) an der Oberseite der Kaffeemaschine (1) angeordnet ist.
9. Kaffeemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (26) abnehmbar angeordnet ist.
10. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) mit dem Schwenkarm (26) derart wirkverbunden ist, dass der Kaffeestrom bei abgenommenem Schwenkarm (26) nicht zum zweiten Auslass (25) leitbar ist.
11. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (29) eine elektrische Heizung (34) für den Kaffee aufweist.
12. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messwertgeber (39) vorgesehen ist, der mit einer Metallplatte oder einem Magneten (40) am Vorratsbehälter (29) derart zusammenwirkt, dass nur bei untergestelltem Vorratsbehälter (29) Kaffee zum zweiten Auslass (25) leitbar ist.
13. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des ersten Auslasses (21) ein Steuermittel (38) angeordnet ist, das bewirkt, dass nur bei einem untergestellten Portionsgefäss (22) Kaffee zum ersten Auslass (21) leitbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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