CH671923A5 - - Google Patents
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- CH671923A5 CH671923A5 CH3380/86A CH338086A CH671923A5 CH 671923 A5 CH671923 A5 CH 671923A5 CH 3380/86 A CH3380/86 A CH 3380/86A CH 338086 A CH338086 A CH 338086A CH 671923 A5 CH671923 A5 CH 671923A5
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J35/00—Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
- B41J35/36—Alarms, indicators, or feed disabling devices responsive to ink ribbon breakage or exhaustion
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Description
BESCHREIBUNG
Gegenstand der Erfindung ist eine elektronisch gesteuerte Schreib- oder ähnliche Maschine nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1. Bei solchen Maschinen kommt es immer wieder vor, dass nicht erkannt wird, ob überhaupt eine Farbbandkassette eingelegt ist oder nicht. Zusätzlich sollte erkennbar sein, ob entweder der Farbbandvorrat zu Ende ist, ohne dass dies von der Bedienungsperson bemerkt oder der Transportschritt für das Farbband optimal eingestellt werden. Wenn der Transportschritt nicht entsprechend der Farbbandart eingestellt ist, kommt es entweder zu schlechten Abdrucken oder es wird unnötig viel Farbband verbraucht.
In dem DE-GM 79 10 078 ist eine Vorrichtung beschrieben, die erkennt, wenn das Farbband verbraucht ist. Allerdings muss bei dieser bekannten Maschine vom Typenträ-gerschlitten eine Bowdenzug mit bewegt werden. Die Einstellung von unterschiedlichen Transportschritten ist aus dieser Druckschrift nicht bekannt.
Aus dem DE-GM 81 13 008 ist es bekannt, mittels eines Ausbildungsmerkmales an der Farbbandkassette automatisch einen von zwei möglichen Farbbandtransportschritten auszuwählen. Dies geschieht rein mechanisch. Dort kann jedoch nicht das Ende des Farbbandes erkannt werden. Auch aus der DE-OS 31 09 299 ist eine Vorrichtung bekannt, mittels welcher ein selbständiges Einstellen des Farbbandtransportschrittes erfolgt. Diese bekannte Vorrichtung hat aber den Nachteil, dass sich z.B. Lagetoleranzen zwischen Farbbandkassette und Schlitten ungünstig auswirken können. Ausserdem muss vom Schlitten eine grössere Masse mitbe-wegt werden. Es müssen aber auch elektrische Verbindungen von dieser beweglichen Vorrichtung zur ortsfesten Maschinenlogik vorhanden sein, was zusätzlich elektrische Leitungen erforderlich macht. Auch diese Vorrichtung ist nicht dazu geeignet, das Farbbandende zu erkennen.
Wollte man bei diesen Vorrichtungen eine Transportschrittverstellung für das Farbband bzw. eine Band-Endeerkennung realisieren, müsste ein zusätzlicher Aufwand getrieben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Maschine der genannten Gattung zu schaffen, die es ermöglicht, sowohl zu signalisieren, ob überhaupt eine Farbbandkassette eingesetzt ist als auch, im Bedarfsfalle, den Transportschritt selbsttätig einzustellen. Dies soll aber ohne zusätzliche Massebelastung des Schlittens erfolgen. Hierzu eignet sich eine Maschine nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass die Farbbandkassette kaum verteuert wird. Eine zusätzliche Belastung des Schlittens mit Schaltern, Lichtschranken oder Kabeln erfolgt nicht. Mittels einer derart ausgebildeten Farbbandkassette kann zunächst einmal signalisiert werden, ob überhaupt eine Farbbandkassette eingelegt ist. Wenn die Farbbandkassette auch mit den Merkmalen des Anspruches 2 ausgestattet ist, kann zusätzlich noch erreicht werden, dass die Maschine selbsttätig auf den der Farbbandart entsprechenden Transportschritt eingestellt wird.
Insgesamt lassen sich somit sehr unterschiedliche Be-triebszustände einer Schreibmaschine oder eines Druckers erkennen oder einstellen, ohne dass es einer besonderen Aufmerksamkeit der Bedienungsperson bedarf. Die aus dem Zusammenwirken des Schaltgliedes an der Kassette mit dem maschinenseitig vorgesehenen Signalgeber auswertbaren Erkenntnisse nach den Merkmalen der Ansprüche 1 und 2 lassen sich z.B. während einer bei solchen Maschinen üblichen Einschaltroutine gewinnen. Das Signalisieren des Farbbandendes bzw. bei dessen Erreichen, das Abschalten der Maschine macht es erforderlich, dass das Schaltglied während des Betriebs der Maschine in gewissen Zeitabständen mit dem Signalgeber zusammenwirkt. Dies kann z. B. geschehen, wenn der Schlitten den linken Rand erreicht. Es ist aber auch möglich, beim Betätigen einer bestimmten Taste, z. B. Rücktaste, eine Zwischenroutine zu fahren, während der der Signalgeber betätigt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung und zeigt einen Teil einer Farbbandkassette und den maschinenseitig vorgesehenen Signalgeber.
Die Farbbandkassette 1 weist eine Vorratsspule 2 auf, von der das Farbband 3 abgewickelt und durch eine Öffnung 4 nach aussen geführt wird. Nicht dargestellt sind in der Zeichnung die Einlassöffnung und die Aufwickelspule. Um einen Zapfen 5 schwenkbar ist ein Hebel 6 gelagert, der mittels einer Fahne 7 auf dem Wickel der Vorratsspule aufliegt. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ragt eine Verlängerung des Hebels 6 mit einem Schaltglied 8 durch eine Ausnehmung 9 in einer Wand 10 der Farbbandkassette 1 nach aussen.
In die Schreibmaschine selbst ist ein Signalgeber 11 eingebaut. Dieser besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Gabellichtschranke 12 mit Anschlüssen 13 und einem Schieber 14, der in Richtung des Pfeiles A gefedert ist. Im Schieber 14 sind Fenster 15, die bei einer Bewegung des Schiebers 14 den Lichtstrahl der Gabellichtschranke 12 abwechselnd freigeben bzw. unterbrechen.
Der Signalgeber 11 ist mit Bezug auf das Schaltglied 8 an der Farbbandkassette 1 so angeordnet, dass während des Betriebes der Maschine das Schaltglied 8 den Signalgeber 11 in gewissen Zeitabständen betätigt. So kann z.B. der Signalgeber 11 an der linken Seite des Maschinengestells angeordnet sein, so dass er immer betätigt wird, wenn der Schlitten in die Zeilenanfangsstellung kommt. Es ist aber auch möglich, durch die Betätigung einer bestimmten Taste, z.B. der Rücktaste, eine Zwischenroutine zu schalten, in der der Signalgeber 11 vom Schaltglied 8 beaufschlagt wird.
Durch das Zusammenwirken des Schaltgliedes 8 mit dem Signalgeber 11 können der Maschine verschiedene für ihren Betrieb wichtige Informationen vermittelt werden. Wäre z.B. keine Farbbandkassette 1 vorhanden, würde der Signalgeber 11 nicht betätigt werden. Die Maschinenlogik würde somit den Betrieb nicht zulassen. Ebenso wäre es, wenn die
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Fahne 7 des Hebels 6 vom Wickel der Vorratsspule 2, infolge deren zu klein gewordenen Durchmessers abgleiten würde. Dann käme das Schaltglied 8 in eine Lage unterhalb der Ebene B. was ebenfalls zur Folge hätte, dass der Schieber 14 des Signalgebers 11 nicht beaufschlagt werden kann, wenn der Schlitten mit der Farbbandkassette 1 eine bestimmte Position erreicht hat, in welcher normalerweise ein Signalimpuls ausgelöst würde. Wenn also der Durchmesser der Vorratsspule 2 während des Betriebs der Maschine soweit abnimmt, dass die Fahne 7 des Hebels 6 abfallen kann, würde dies signalisieren «Farbband verbraucht, neue Farbbandkassette einsetzen». Dabei kann aber die Fahne so ausgebildet sein, dass der Farbbandvorrat noch für eine vorbestimmte Anzahl von Abdrucken ausreicht.
Das Schaltglied 8 kann je nach der Art des in die Farbbandkassette 1 eingelegten Farbbandes 3 bezüglich seiner Länge L unterschiedlich ausgebildet sein, Wenn «L» kurz ist, wird der Schieber 14 nur eine kurze Strecke bewegt, so dass z.B. nur eine Zustandsänderung «Hell — Dunkel» erzeugt wird. Dieses Signal kann dazu genutzt werden, den Transportschritt für das Farbband 3 auf eine ganz bestimmte Grösse einzustellen. Wenn «L» länger ist, wird der Schieber
14 eine längere Strecke bewegt, so dass mehrere Zustandsän-derungen «Hell — Dunkel» erzeugt werden. (Voraussetzung hierfür ist, dass sich im Schieber 14 mehrere Fenster 15 befinden.) Diese Signalfolge stellt dann mittels der Maschinenlogik einen vorbestimmten anderen Transportschritt für das Farbband 3 ein. Selbstverständlich können theoretisch auch noch mehrere unterschiedliche Farbbandarten erkannt und die entsprechenden Transportschritte eingestellt werden.
In Abwandlung vom gezeichneten Ausführungsbeispiel kann an Stelle der Gabellichtschranke 12 auch eine andere Vorrichtung als Signalgeber 11 verwendet werden. In Fällen, in welchen es nicht notwendig ist, durch das Schaltglied 8 auch das Ende des Farbbandes 3 auf der Vorratsspule 2 zu signalisieren, kann das Schaltglied auch als festes Element an der Farbbandkassette angeordnet sein.
Die eingangs beschriebenen Vorteile lassen sich somit bei nur minimalem Aufwand erreichen. Insbesondere sind die Mehrkosten für die Farbbandkassette 1 vernachlässigbar, weil der Hebel 6 mit der Fahne 7 und dem Schaltglied 8 als einfaches Kunststoffspritzteil ausgebildet sein kann, dessen Montage an der Farbbandkassette 1 ebenfalls automatisch erfolgen kann.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Elektronisch gesteuerte Schreib- oder ähnliche Maschine mit einem elektronischen Signalgeber und einem Satz Farbbandkassetten, wobei jede Farbbandkassette des Satzes mit einer andern Bandart ausgestattet ist, und wobei jeweils eine der Farbbandkassetten auf einem entlang der Schreibwalze beweglichen Schlitten angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinengestellfeste Signalgeber (11) mittels eines an jeder der Farbbandkassetten (1) angeordneten Schaltgliedes (8) betätigbar ist, wenn das Schaltglied (8) den Signalgeber (11) erreicht hat und dass die äussere Form des Schaltgliedes je nach in der Farbbandkassette (1) befindlicher Farbbandart unterschiedlich ausgestaltet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (8) einen Vorsprung aufweist, dessen Länge (L) entsprechend der verwendeten Farbbandart vorbestimmt ist, dass der Signalgeber (11) einen Schieber (14) mit Markierungen (15) aufweist, welcher mittels des Schaltgliedes (8) Impulse erzeugt, welche der Länge (L) des Vorsprungs des Schaltgliedes (8) angepasst sind und mittels eines elektronischen Sensors (12) auf die Maschinensteuerung übertragbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| CH3380/86A CH671923A5 (de) | 1986-05-23 | 1986-08-21 |
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