CH671940A5 - - Google Patents

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CH671940A5
CH671940A5 CH3068/86A CH306886A CH671940A5 CH 671940 A5 CH671940 A5 CH 671940A5 CH 3068/86 A CH3068/86 A CH 3068/86A CH 306886 A CH306886 A CH 306886A CH 671940 A5 CH671940 A5 CH 671940A5
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CH
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spray tube
swirl
swirl body
coil spring
mixture
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CH3068/86A
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Inventor
Michael Dr Reiter
Original Assignee
Pkl Verpackungssysteme Gmbh
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B55/00Preserving, protecting or purifying packages or package contents in association with packaging
    • B65B55/02Sterilising, e.g. of complete packages
    • B65B55/04Sterilising wrappers or receptacles prior to, or during, packaging
    • B65B55/10Sterilising wrappers or receptacles prior to, or during, packaging by liquids or gases
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/16Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours

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Description

BESCHREIBUNG
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entkeimen von Verpackungsmaterial, insbesondere von Verpackungsbehältern, mittels eines Wasserstoffperoxid enthaltenden flüssigen Entkeimungsmittels, bei dem das Entkeimungsmittel zerstäubt und mit 25 Druckluft gemischt, das entstehende Gemisch verdampft und danach das Dampf/Luft/Entkeimungsmittel-Gemisch in Turbulenz versetzt und auf die zu entkeimende Fläche des Verpackungsmaterials bzw. des Verpackungsbehälters aufgeblasen und dort der Dampf zum Kondensieren gebracht wird. Weiterhin betrifft die Erfindung 30 eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei einem Verfahren gemäss der DE-OS 32 35 476 erfolgt das Zerstäuben des flüssigen Entkeimungsmittels unmittelbar durch die Druckluft, die zugleich Träger oder Transportmittel für das Entkeimungsmittel ist. Beispielsweise wird die Zerstäubung mittels einer 35 Zweistoffdüse ausgeführt, so dass zugleich mit der Feinverteilung des Entkeimungsmittels in Form feiner Tröpfchen auch bereits die notwendige Vermischung mit der Druckluft erfolgt. Dadurch, dass weiterhin das Entkeimungsmittel über einer beheizten Fläche zerstäubt wird, deren Temperatur erheblich über der Verdampfungs-40 temperatur des Entkeimungsmittels liegt, erfolgt eine ausserordentlich rasche Verdampfung der auf der Fläche auftreffenden Tröpfchen. Der daraus entstehende Dampf wird von dem Druckluftstrom sofort mitgenommen und gelangt unmittelbar danach auf die zu entkeimende Fläche des Verpackungsmaterials bzw. des Verpackungs-45 behälters. Dort kondensiert der Dampf. Die Verteilung des Dampfes innerhalb des von der Zerstäubung herrührenden Luftstromes und der Transport noch nicht verdampfter feinster Tröpfchen lässt sich erheblich begünstigen, wenn im Verlauf des Luft- oder Dampf-Luft-stromes eine kräftige Turbulenz erzeugt wird. Dies wird bei dem be-50 kannten Verfahren beispielsweise dadurch erreicht, dass der Druckluftstrahl auf an der Heizfläche vorgesehene Vorsprünge, Unebenheiten od. dgl. geleitet wird. In einem konkreten Ausführungsbeispiel bestehen diese Unebenheiten aus einer in einem Spriihrohr eingesetzten Spiralfeder und daran befestigten Leitelementen, die im 55 gleichen Abstand voneinander über die Länge des Sprührohres verteilt sind. Die als Prallplatten ausgebildeten Leitelemen te haben die Form einer Kreisfläche, von der ein Kreissegment abgeschnitten ist, und erstrecken sich, ausgehend von der Innenwand des Sprührohres, quer durch den Rohrquerschnitt bis über die Längsachse des Sprüh-60 rohres hinaus, so dass in ihrem Bereich nur ein Teil des freien Rohrquerschnittes als Strömungsquerschnitt zur Verfügung steht.
Das bekannte Verfahren arbeitet an sich auch zufriedenstellend, und nennenswerte Nachteile sind nicht aufzuführen. Jedoch ergeben sich bei einer Massstabsvergrösserung der apparativen Einrichtung 65 Leistungseinbussen durch Wärme- und Stoffaustauschprobleme. Die sich dabei abspielenden physikalischen Vorgänge sollen nachfolgend etwas näher betrachtet werden. Dies sind:
1. der Wärmetransport von der Wärmequelle zur Heizfläche,
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2. der Wärmetransport von der Wärmequelle an die Umgebung (Verlustwärme),
3. der Wärmeübergang von der Heizfläche in die aufzuheizende Flüssigkeit,
4. der Stofftransport der Flüssigkeit an die beheizte Fläche.
Die Verdampfungsleistung ist umso besser, je mehr die vorhandenen Hemmnisse für die oben unter 1. bis 4. aufgeführten Wärme-und Stofftransporte beseitigt werden können.
Der Wärmetransport zur Heizfläche kann verbessert werden durch Verwendung von Materialien mit hohen Wärmeleitkoeflizien-ten, dünnen Wandstärken und einer Konstruktion, die den Wärme-fluss begünstigt.
Der Wärmeübergang an der beheizten Wand kann verbessert werden durch gleichmässige Verteilung der Füssigkeit auf der Heizfläche, Erzeugung von hohen Turbulenzen in der Grenzschicht der Flüssigkeit auf der Heizfläche und schliesslich durch Vergrösserung der Heizfläche durch Profilierung oder Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit.
Der Stofftransport der Entkeimungsflüssigkeit an die beheizte Fläche stellt das grösste Problem dar.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art vorzuschlagen, das sich durch geringe Wärme- und Stoffaustauschprobleme und damit durch eine höhere Verdampferleistung auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass dem Dampf/Luft/Entkeimungsmittel-Gemisch zunächst eine Rotationsbewegung entlang einer Mittelachse aufgezwungen und danach eine durch die Zentrifugalwirkung der Rotationsströmung erzeugte Grenzschicht der Gemischflüssigkeit zumindest teilweise in Gegenrichtung zur Hauptströmungsbewegung zwangsgeführt wird. Die Strömung des Dampf/Luft/Flüssigkeits-Gemisches wird also zunächst in eine Rotation versetzt, damit die schwereren Flüssigkeitspartikel durch Zentrifugalkräfte nach aussen gelangen und dort leicht aufgeheizt werden können. Je grösser dabei die Rotationsgeschwindigkeit ist, umso besser ist der Wärmeübergang von der Heizfläche in die Flüssigkeit. Des weiteren muss die Flüssigkeit so zwangsgeführt werden, dass diese keine Gelegenheit bekommt, gesammelt und ohne nennenswerte Berührung mit der Heizfläche abzuströmen. Die zwangsgeführte Grenzschicht der Gemischflüssigkeit bzw. Teile davon werden durch die rotierende Hauptströmung auf jeden Fall aussen an der Heizfläche gehalten, so dass die Aufenthaltszeit der noch nicht verdampften Flüssigkeit an der beheizten Fläche vergrössert wird.
In zweckmässiger Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens ist vorgesehen, dass die rotierende Hauptströmung und die entgegengesetzte Zwangsführung der Gemischflüssigkeit mehrmals nacheinander erzeugt werden. Dadurch wird der oben beschriebene Effekt erheblich verbessert.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Verwendung in einer Abfüllanlage für in Verpackungsbehälter einzubringendes Füllgut mit einer Transportvorrichtung zur Förderung des Verpackungsmaterials bzw. der Verpackungsbehälter, mit einem Vorratsbehälter für flüssiges, Wasserstoffperoxid enthaltendes Entkeimungsmittel, einer Zerstäuber-/Blasvorrichtung und einer dieser nachgeschalteten Verdampfungseinrichtung mit einem mit Druckluft beaufschlagten Sprührohr mit als Schraubenfeder und Leitelement ausgebildeten Einbauten zur Strömungsführung des Dampf/ Luft/Entkeimungsmittel-Gemisches ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement aus wenigstens einem im Sprührohr eingesetzten Drallkörper gebildet ist und dass die Schraubenfeder aus wenigstens eine, in Strömungsrichtung gesehen, hinter dem Drallkörper im Sprührohr befindlichen, eine zur Drallnut des Drallkörpers gegensinnig verlaufende Steigung aufweisenden Schraubenfeder-Einsatz gebildet ist. Der vergleichsweise kurzgehaltene Drallkörper ist so ausgebildet, dass die Flüssigkeit gezwungen wird, durch die Drallnut zu strömen und keine Gelegenheit bekommt, auf anderem Weg an dem Drallkörper entlang nach unten hin zu gelangen. Der Drallkörper bzw. die Drallnut ist vorzugsweise rechtsgängig ausgebildet, da eine oberhalb des Drallkörpers angeordnete Zweistoffdüse zum Erzeugen eines Sprühkegels diesem ebenfalls einen leichten Rechtsdrall gibt, so dass ein guter Strömungseinlauf in den rechtsgängigen Drallkörper gegeben ist. Der nachfolgend angeordnete Schraubenfeder-Einsatz ist nun mit einer gegenseitigen, also linksgängigen, Steigung versehen. Da die Hauptströmung somit Rechtsdrall besitzt, wird die Flüssigkeit, die sich zwischen dem gewickelten Draht des Schraubenfeder-Einsatzes ansammelt, wieder nach oben getrieben. Wird der sich dabei ausbildende Flüssigkeitsfilm zu gross, so fällt die Flüssigkeit wieder nach unten. Dabei wird sie jedoch durch die rotierende Hauptströmung auf jeden Fall aussen an der Wandung des Sprührohres gehalten und gelangt etwas tiefer wieder in die Zwischenräume des Schraubenfeder-Einsatzes. Auf diese Weise kann die Aufenthaltszeit der nicht verdampften Flüssigkeit an der beheizten Wandung des Sprührohres erheblich vergrössert werden. Die Steigung des Schraubenfeder-Einsatzes ist mit h = D/8 (D = Durchmesser der Schraubenfeder) relativ gering gewählt worden, damit das Hochsteigen der Flüssigkeit erleichtert wird. Ist kurz nach dem Drallkörper genügend Flüssigkeit vorhanden, so bilden sich zwischen den Gängen des Schraubenfeder-Einsatzes geschlossene Flüssigkeitsbrücken aus.
Es wurde nun erkannt, dass der vorbeschriebene Effekt noch wesentlich verbessert werden kann, wenn zwei Drallkörper und zwei Schraubenfeder-Einsätze wechselweise im Sprührohr untergebracht sind. Dabei ist es zweckmässig, wenn der einströmseitig im Sprührohr untergebrachte Drallkörper mit Abstand zur Einlassöffnung des Sprührohres und der zugehörige Schraubenfeder-Einsatz unmittelbar anschliessend an den Drallkörper im Sprührohr angeordnet ist, während der ausströmseitig im Sprührohr befindliche Drallkörper im wesentlichen unmittelbar hinter dem dem einströmseitigen . Drallkörper zugehörigen Schraubenfeder-Einsatz im Sprührohr angeordnet ist.
Die vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Drallkörper sind auf ihrer der Einlassöffnung des Sprührohres zugewandten Seite mit einer kegelförmig ausgebildeten Spitze versehen. Dadurch wird der Einlauf in die Drallnuten des Drallkörpers erleichtert.
Schliesslich lässt sich eine bessere Verdampferleistung auch dann erreichen, wenn das Sprührohr von auf seinem Aussendurchmesser aufgezogenen Heizpatronen beheizbar ist und diese vorzugsweise einzeln überwachbar und elektrisch ansteuerbar sind. Schliesslich hat sich auch eine Isolierung der Heizpatronen als vorteilhaft erwiesen.
Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren Ansprüchen. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Entkeimen von Verpackungsbehältern,
Fig. 2 ein mit Drallkörpern und Schraubenfeder-Einsätzen besetztes Sprührohr der Verdampfereinrichtung, und
Fig. 3 das Sprührohr mit einer Heizeinrichtung.
In Fig. 1 ist schematisch eine Einrichtung zum Entkeimen von Verpackungsbehältern 1 dargestellt. Diese Einrichtung ist Teil einer im übrigen nicht gezeigten Abfüllanlage, in der die Verpackungsbehälter 1 zunächst aus kunststoffbeschichteten Kartonzuschnitten hergestellt, sterilisiert, mit einem Füllgut, z. B. Milch, gefüllt und anschliessend verschlossen werden. Anlagen dieser Art sind bekannt und brauchen daher hier nicht näher erläutert zu werden.
Zum Transport der Verpackungsbehälter 1 ist eine Transportvorrichtung 2 in Form einer Zellenkette od. dgl. vorgesehen, in der die Verpackungsbehälter 1 formschlüssig und standsicher gehalten sind. Die Transportvorrichtung 2 fördert die Verpackungsbehälter 1 taktweise in Pfeilrichtung. Am Eingang der Einrichtung durchlaufen die Verpackungsbehälter eine Entkeimungsstation 3, an die sich eine Trocknungsstation 4 anschliesst, die aus mehreren Einzelstationen mit jeweils einer Taktzeit besteht.
In der Entkeimungsstation 3 ist über der Bewegungsbahn der Verpackungsbehälter 1 eine kombinierte Zerstäuber-/Blasvorrich-
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Über eine Leitung 13 wird erhitzte, sterile Luft einem Heissluft-verteiler 14 der Trockenstation 4 zugeführt. Von dem Heissluftver-teiler 14 stehen Blasdüsen 15 nach unten ab und sind so angeordnet, dass sie in jeder der Einzelstationen der Trocknungsstation 4 Heiss-luft einer bestimmten Temperatur (z. B. 80° C) und Menge in die Verpackungsbehälter einblasen können. Die sterile Luft wird einem Luftsammelbehälter entnommen und in einem Erhitzer 16 erhitzt.
Fig. 2 zeigt ein Sprührohr 18 der kombinierten Zerstäuber-/Blas-vorrichtung 5 im senkrechten Längsschnitt, wobei im Sprührohr 18 Einbauten in Form von zwei Drallkörpern 19, 21 und zwei Schrau-benfeder-Einsätzen 22, 23 eingesetzt und darin z. B. durch Seegerringe od. dgl. gehalten sind. Oberhalb einer Einlassöffnung 24 des Sprührohres 18 ist eine handelsübliche Zweistoff-Zerstäuberdüse 25 der Vorrichtung 5 angeordnet. Das aus einem gut wärmeleitenden Werkstoff, z. B. Metall, bestehende Sprührohr 18 kann in weiter unten näher beschriebener Weise beheizt werden, und zwar derart stark, dass das an der Einlassöffnung 24 über die Zweistoff-Zerstäuberdüse 25 in einem Sprühnebel eingesprühte Gemisch innerhalb des Sprührohrs 18 verdampft wird und schliesslich über eine untere Aus-lassöffnung 26 in den darunter befindlichen Verpackungsbehälter 1 eingebracht werden kann.
Das Sprührohr 18 besitzt beispielsweise eine Länge von 380 mm und, etwa 75 mm von der oberen Einlassöffnung 24 entfernt, sitzt der erste Drallkörper 19, der eine Länge von etwa 60 mm aufweist. Danach folgt der erste Schraubenfeder-Einsatz 22 mit einer Länge von etwa 75 mm und danach der zweite Drallkörper 21 mit einer Länge von 60 mm und schliesslich der zweite Schraubenfeder-Einsatz 23 mit einer Länge von etwa 110 mm. Die Drallkörper bestehen vorzugsweise aus Kunststoff und besitzen in Richtung ihrer Einlaufseite eine kegelförmige Spitze. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Drallkörper 19, 21 rechtsgängig ausgebildet, während die Schraubenfeder-Einsätze 22, 23 linksgängig ausgebildet sind. Drallnuten 27, 28 der Drallkörper 19, 21 besitzen eine Höhe, die etwa viermal so gross ist wie der mit etwa 5 mm angesetzte Abstand der Steigungen der Schraubenfeder-Einsätze 22, 23. Die Drallkörper 19, 21 und die Schraubenfeder-Einsätze 22,23 sind in geeigneter Weise in das Sprührohr 18 eingesetzt, beispielsweise an Schultern abgestützt oder aber auch in sonstiger Weise, z. B. über Seegerringe od. dgl., im Sprührohr 18 gehalten. Die Drallkörper 19, 21 und die Schraubenfeder-Einsätze 22, 23 können erforderlichenfalls elektrisch oder auf andere Art beheizt werden.
In Fig. 3 ist dargestellt, dass das Sprührohr 18 von vier auf seinen Aussendurchmesser aufgezogenen Heizpatronen 29, 31, 32, 33 von je 1,5 kW Leistungsaufnahme beheizbar ist, deren elektrische Anschlüsse mit 34, 35, 36 und 37 bezeichnet sind. Das Sprührohr 18 mit den Heizpatronen 29, 31, 32, 33 ist in einem als Isolierung dienenden Gehäuse 38 untergebracht, das einen Anschlusskasten 39 für die elektrische Versorgung aufweist.
Am unteren Ende des Sprührohrs 18 kann ein Temperaturfühler 41 angeordnet sein, der in Abhängigkeit von der Temperatur des das Sprührohr 18 durchströmenden Dampf/Luft-Gemisches die Wärmezufuhr zu den Heizpatronen 29, 31, 32, 33 und damit die Oberflächentemperatur der Innenwandung des Sprührohrs regelt. Vorzugsweise können die Heizpatronen 29, 31, 32, 33 einzeln überwachbar und elektrisch ansteuerbar sein. So ist es z. B. möglich, dass die zweite und dritte Heizpatrone 31, 32 elektrisch angesteuert sind, weil die Austrittstemperatur im Sprührohr nicht erreicht wird, gleichzeitig aber die vierte Heizpatrone 33 durch einen Regler elektrisch abgeschaltet ist, weil hier die eingestellte Maximaltemperatur von beispielsweise 450° C erreicht wird. Ferner können je nach Geometrie der Einbauten die verschiedenen Zonen des Sprührohrs 18 unterschiedlich temperiert werden. Es besteht daher ein direkter Zusammenhang zwischen der segmentweisen Beheizung des Sprührohrs 18 und den in der Geometrie veränderlichen Einbauten. Bei höheren Mengen kann z. B. 3stufig gefahren werden, wodurch an den vier Segmenten des Sprührohrs andere Temperaturen erforderlich sind. Wo Drallkörper sitzen, ist weniger Flüssigkeit und dort muss weniger beheizt werden, z. B. 250° C anstatt normalerweise 450° C.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist wie folgt:
Das aus Entkeimungsmittel und Luft bestehende Gemisch wird über die Zweistoff-Zerstäuberdüse 25 in einem Sprühkegel nach unten in das Sprührohr 18 eingeblasen. Da die Zweistoff-Zerstäuberdüse 25 dem Sprühkegel einen leichten Rechtsdrall verleiht, tritt dieser in Zusammenwirkung mit der kegelförmigen Spitze des ein-strömseitigen Drallkörpers 19 ungehindert in die rechtsgängige Drallnut 27 des Drallkörpers 19 ein, so dass die Luft-Flüssigkeitsströmung in Rotation versetzt wird, wodurch die schwereren Flüssigkeitspartikel durch Zentrifugalkräfte nach aussen an die beheizte Wandung des Sprührohrs 18 gelangen. Je grösser die Rotationsgeschwindigkeit ist, umso besser ist der Wärmeübergang von der beheizten Wandung des Sprührohrs 18 in die Flüssigkeit.
Nach Verlassen des vergleichsweise kurz ausgebildeten Drallkörpers 19 gelangt das rotierende Dampf/Wasser/Luft-Gemisch in den Bereich des ersten Schraubenfeder-Einsatzes 22. Da die Hauptströmung Rechtsdrall besitzt und der Schraubenfeder-Einsatz 22 links-gängig ist, wird die Flüssigkeit, die sich zwischen dem gewickelten Federdraht angesammelt hat, wieder nach oben getrieben. Wird der sich ausbildende Flüssigkeitsfilm zu gross, so fallt die Flüssigkeit wieder nach unten. Dabei wird sie jedoch durch die rotierende Hauptströmung stets aussen an der Innenwandung des Sprührohrs 18 gehalten und gelangt etwas tiefer wieder in die Zwischenräume des Schraubenfeder-Einsatzes. Dieser Effekt wird durch den aus-strömseitigen Drallkörper 21 und den zugehörigen Schraubenfeder-Einsatz 23 wiederholt, so dass insgesamt die Aufenthaltszeit der Flüssigkeit an der Wandung des Sprührohrs 18 merklich erhöht und somit die vollständige Verdampfung des Flüssigkeitsgemisches erheblich gefördert wird.
Mit der beschriebenen Vorrichtung kommt man zu einer Verdampferheizung, mit der ein Mengenstrom von m > 0,8 g/s 35%iges H202 verdampft und auf eine Temperatur von T > 150° C überhitzt werden kann. Versuche haben ergeben, dass nur etwa 6% der zugeführten elektrischen Energie als Verlustwärme abgestrahlt wird. Die entwickelte Verdampferheizung arbeitet demnach mit einem Wirkungsgrad von 94%. Der Verbrauch liegt bei maximaler Auslastung bei ca. 3 kWh.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Entkeimen von Verpackungsmaterial, insbesondere von Verpackungsbehältern, mittels eines Wasserstoffperoxid enthaltenden flüssigen Entkeimungsmittels, bei dem das Entkeimungsmittel zerstäubt und mit Druckluft gemischt, das entstehende Gemisch verdampft und danach das Dampf/Luft/Entkeimungsmit-tel-Gemisch in Turbulenz versetzt und auf die zu entkeimende Fläche des Verpackungsmaterials bzw. Verpackungsbehälters aufgeblasen und dort der Dampf zum Kondensieren gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemisch zunächst eine Rotationsbewegung entlang einer Mittelachse aufgezwungen und danach eine durch die Zentrifugalwirkung der Rotationsströmung erzeugte Grenzschicht der Gemischflüssigkeit zumindest teilweise in Gegenrichtung zur Hauptströmungsrichtung des Gemisches zwangsgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsbewegung der Hauptströmung und die entgegen der Hauptströmung gerichtete Zwangsführung der Grenzschicht der Gemischflüssigkeit mehrmals nacheinander erzeugt werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere zur Verwendung in einer Abfüllanlage für in Verpackungsbehälter einzubringendes Füllgut, mit einer Transportvorrichtung zur Förderung des Verpackungsmaterials bzw. der Verpackungsbehälter, mit einem Vorratsbehälter für flüssiges, Wasserstoffperoxid enthaltenes Entkeimungsmittel, einer Zer-stäuber-/Blasvorrichtung und einer dieser nachgeschalteten Verdampfungseinrichtung mit einem druckluftbeaufschlagten Sprührohr (18) mit als Schraubenfeder und Leitelement ausgebildeten Einbauten zur Strömungsführung des Dampf/Luft/Entkeimungsmittel-Gemisches, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement aus wenigstens einem im Sprührohr eingesetzten Drallkörper (19 bzw. 21) gebildet ist und dass die Schraubenfeder aus wenigstens einem, in Strömungsrichtung gesehen, hinter dem Drallkörper (19 bzw. 21) im Sprührohr (18) befindlichen, eine zur Drallnut (27 bzw. 28) des Drallkörpers (19 bzw. 21) gegensinnig verlaufende Steigung aufweisenden Schraubenfeder-Einsatz (22 bzw. 23) gebildet ist,
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Drallkörper (19, 21) und zwei Schraubenfeder-Einsätze (22, 23) wechselweise im Sprührohr (18) untergebracht sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drallnuten (27, 28) des oder der Drallkörper (19, 21) rechtsgängig und die Steigung des oder der Schraubenfeder-Einsätze (22, 23) linksgängig ausgebildet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der einströmseitig im Sprührohr (18) untergebrachte Drallkörper (19) mit Abstand zur Einlassöffnung (24) des Sprührohres (18) und der zugehörige Schraubenfeder-Einsatz (22) unmittelbar anschliessend an den Drallkörper (19) im Sprührohr (18) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der ausströmseitig im Sprührohr (18) befindliche Drallkörper (21) im wesentlichen unmittelbar hinter dem dem ein-strömseitigen Drallkörper (19) zugehörigen Schraubenfeder-Einsatz (22) im Sprührohr (18) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drallkörper (19, 21) aus Kunststoff bestehen und auf ihrer der Einlassöffnung (24) des Sprührohres (18) zugewandten Seite eine kegelförmig ausgebildete Spitze aufweisen.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Drallkörper (19, 21) unter sich im wesentlichen die gleiche Länge aufweisen und kürzer als die Schraubenfeder-Einsätze (22, 23) gehalten sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der der Auslassöffnung (26) des Sprührohres (18) zugewandte und mit dieser bündig abschliessende Schraubenfeder-Einsatz (23) länger als der erste Schraubenfeder-Einsatz (22) ausgebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigungshöhe der Drallnuten (27, 28) der Drallkörper (19, 21) etwa viermal so gross wie die Steigungshöhe der Windungen der Schraubenfeder-Einsätze (22, 23) ist.
    5 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprührohr von auf seinem Aussendurchmes-ser aufgezogenen Heizpatronen (29, 31, 32, 33) beheizbar ist.
  12. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizpatronen (29, 31, 32, 33) sowohl einzeln io überwachbar als auch elektrisch ansteuerbar sind.
  13. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (38) zur Isolierung der Heizpatronen.
  14. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drallkörper (19, 21) und/oder der
    15 oder die Schraubenfeder-Einsätze (22, 23) beheizbar sind.
CH3068/86A 1985-11-13 1986-07-29 CH671940A5 (de)

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DE19853540161 DE3540161A1 (de) 1985-11-13 1985-11-13 Verfahren und vorrichtung zum entkeimen von verpackungsmaterial, insbesondere von verpackungsbehaeltern

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