CH672115A5 - - Google Patents
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- CH672115A5 CH672115A5 CH4738/86A CH473886A CH672115A5 CH 672115 A5 CH672115 A5 CH 672115A5 CH 4738/86 A CH4738/86 A CH 4738/86A CH 473886 A CH473886 A CH 473886A CH 672115 A5 CH672115 A5 CH 672115A5
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Fadentraversiervorrichtung für eine Kreuzspulen herstellende Maschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Das Problem der Fadentraversierung liegt darin, die traverse Fadenbewegung im gesamten Traversierbereich möglichst gleichmässig zu halten, den Faden an den Umkehrstellen möglichst rasch in die Gegenrichtung zu bewegen und dabei Fadenlegefehler möglichst zu vermeiden.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass mit den bekannten Fadentraver-siervorrichtungen eine Kreuzspule gleichmässiger Fadenmasse nicht herzustellen ist. An den Umkehrpunkten an den Enden des Traversierbereichs trägt der Faden auch bei noch so raschem Wechsel der Traversierung stärker auf als im übrigen Bereich, so dass die Kreuzspule im Verlauf des Wickeins eine hyperboloidförmige Gestalt annimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem Aufwand bei hoher Wickelgeschwindigkeit eine Kreuzspule mit befriedigendem Aufbau und vergleichmässigter Fadendichte beziehungsweise Fadenmasse herzustellen, bei der Wülste an den Enden der Kreuzspule, wenn überhaupt, nur noch in verminderter und den Gebrauch der Spule nicht mehr beeinträchtigender Form auftreten.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass an jeder Seite des Traversierbereichs mehr als eine Umkehrstelle der Traversierung vorhanden ist, für deren ständig oder sprunghaft wechselnde Auswahl besondere Steuerungsmittel vorhanden sind.
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und dass den fadenführenden Fadenmitnehmer zum Zeitpunkt des Erreichens der ausgewählten Umkehrstelle der Traversierung unwirksam machende beziehungsweise ihn zur Abgabe des Fadens veranlassende Steuerungsmittel vorgesehen sind.
Von Hub zu Hub können nunmehr die Umkehrstellen der Traversierung wechseln, so dass sich an den Spulenenden keine unerwünscht grossen Wülste mehr bilden.
Damit der Faden nach dem Verlassen des einen Fadenmitnehmers möglichst rasch von einem anderen Fadenmitnehmer erfasst und in Traversiergegenrichtung mitgenommen werden kann, ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Fadenmitnehmer mit ungleich grossen Abständen voneinander auf dem Zugmittel angeordnet sind, so dass dadurch die Fadenmitnehmerbegegnung an den oder in der Nähe der ständig wechselnden Umkehrstellen der Traversierung stattfindet.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Steuerungsmittel mindestens ein parallel zum Zugmittel angeordnetes Fadenleitmittel mit einer vom laufenden Faden berührten, konkaven Leitkontur aufweisen, und dass die Steuerungsmittel ferner Hebemittel aufweisen, die eine Änderung der relativen Lage des Zugmittels beziehungsweise seines Fadenmitnehmers zur Fadenleitkontur herbeiführen in der Weise, dass an der vorherbestimmten Umkehrstelle der Traversierung die Fadenleitkontur sich über den fadenführenden Fadenmitnehmer erhebt und/oder der fadenführende Fadenmitnehmer unter der Fadenleitkontur wegtaucht.
Der fadenführende Fadenmitnehmer verliert den Faden an der geeigneten Stelle, worauf der Faden dann unter dem Einfluss der Fadenspannung in Traversiergegenrichtung an der Fadenleitkontur entlanggleitet, bis er von einem in Traversiergegenrichtung wandernden Fadenmitnehmer eingeholt und mitgenommen wird. Die Steilheit der Fadenleitkontur ist mitbestimmend für die Geschwindigkeit, mit der sich der freigegebene Faden in Traversiergegenrichtung bewegt, bis er von einem Fadenmitnehmer eingeholt wird.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Fadenleitmittel eine solche Grundstellung besitzt, dass seine Leitkontur den laufenden Faden an den äussersten Umkehrstellen der Traversierung ohne weitere Massnahmen über das obere Ende des gerade fadenführenden, den Traversierbereich verlassenden Fadenmitnehmers hebt, so dass der Faden, an der Fadenleitkontur entlanggleitend, von dem gegenläufigen Fadenmitnehmer mitnehmbar ist, und dass die Hebemittel an den übrigen Umkehrstellen der Traversierung eine Relativbewegung zwischen der Fadenlei tkontur und dem fadenführenden, aus dem Traversierbereich austretenden Fadenmitnehmer herbeiführen in der Weise, dass sich die Fadenleitkontur über den Fadenmitnehmer erhebt und/oder der Fadenmitnehmer unter der Fadenleitkontur wegtaucht.
Vorteilhaft weisen die Hebemittel mindestens ein Kurvengetriebe auf, das mit dem Fadenleitmittel in Wirkverbindung steht. Das Fadenleitmittel kann dabei ein mit dem Kurvengetriebe in Wirkverbindung stehendes Abtastorgan aufweisen, das an einem mit dem Fadenleitmittel verbundenen Steuerhebel angeordnet ist.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Fadenleitmittel aus zwei je für sich schwenkbaren Leitmittelteilen besteht, wobei jeder Leitmittelteil eine Wirkverbindung zu einer Leitkurve eines Kurvengetriebes hat. Das Kurvengetriebe ist vorteilhaft mit dem Zugmittelantrieb oder dem Zugmittel selber synchronisierbar. Es soll dadurch der Gleichlauf zwischen der Zugmittelbewegung und der Traversierung gewährleistet werden. Eine bestimmte Marke, ein Schlitz, eine Kerbe, eine Erhöhung oder eine Vertiefung des Zugmittels kann beispielsweise einen Synchronisierimpuls auslösen, der zur Gleichlaufregelung des Kurvengetriebes verwendet wird.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung besitzen die Hebemittel vorzugsweise formschlüssig ineinandergreifende Steuerelemente, von denen bei laufendem Zugmittel ein Steuerelement das andere vorzugsweise längs einer Steuerkurve führt. Demgemäss erfolgt die Steuerung beispielsweise nach Art eines Gleitsteins, der in eine konturierte Kulisse eingreift, oder nach Art einer Kombination von Steuerkurve und Abtastrolle, Steuernut und Führungsrolle oder dergleichen.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Steuerelement am Zugmittel und das andere Steuerelement ortsfest angeordnet ist. Dabei kann vorteilhaft das am Zugmittel angeordnete Steuerelement aus einer Rampe und das ortsfest angeordnete Steuerelement aus einer am Zugmittel beziehungsweise an der Rampe anliegenden Rolle bestehen. Die Rampe stellt sich beispielsweise als eine Verdickung des Zugmittels dar und, wenn eine solche Verdickung unter einer Rolle hindurchwandert, wird beispielsweise das Zugmittel nach oben oder nach unten aus seiner Bahn geleitet, wobei ein mit dem Zugmittel verbundener Fadenmitnehmer diese Bewegung mitmacht.
Alternativ hierzu ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, dass ein Steuerelement am Zugmittel und das andere an dem bewegbar gelagerten Fadenleitmittel angeordnet ist. Durch eine derartige Anordnung kann das Fadenleitmittel beispielsweise zum Zweck der Steuerung zur Seite hin, nach oben oder nach unten bewegt, geschwenkt oder gekippt werden.
Das am Zugmittel angeordnete Steuerelement besteht vorteilhaft aus einem Führungsstift und das an dem bewegbar gelagerten Fadenleitmittel angeordnete Steuerelement aus einer konturierten Führungsnut für den Führungsstift. Der Begriff «Führungsstift» ist hier in seiner allgemeinen Form zu verstehen.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung können die Steuerungsmittel aber auch auf den Faden einwirkende und den Faden von dem fadenführenden, aus dem Traversierbereich auftretenden Fadenmitnehmer abhebende mechanische oder pneumatische Fadenhebemittel besitzen. Der Faden kann beispielsweise durch einen Pressluftdruckstoss aus dem Fadenmitnehmer gehoben werden. Das kann auch durch einen mechanischen Fadenheber geschehen, der beispielsweise elektromagnetisch betätigt werden kann. Die Auslösung der mechanischen oder pneumatischen Fadenhebemittel kann durch Erfassen des Zeitpunkts der Fadenführerbegegnung geschehen, wobei eine bestimmte Voreilung des Fadenaushebens berücksichtigt werden könnte, damit die Fadenübergabe sicherer wird. Das Erfassen des Zeitpunkts der Fadenmitnehmerbegegnung kann beispielsweise durch die Fadenführer beobachtenden Sensoren oder durch Abtasten des Drehwinkels des Zugmittelantriebs erfolgen.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die steuerungsmittel mindestens ein am Zugmittel angeordnetes Element aufweisen, das bei laufendem Zugmittel auf eine mit dem funktionslos zu machenden Fadenmitnehmer verbundene Rampe auffahrbar ist, um diesen Fadenmitnehmer niederzudrücken. Bei einer derartigen Konstruktion ist nicht unbedingt ein mit einer Leitkontur versehenes besonderes Fadenleitmittel erforderlich. Als Leitkontur für den Faden kann beispielsweise die Oberkante des laufenden Zugmittels dienen. Ein Zugmitteltrum wirkt steuernd auf das andere Zugmitteltrum ein, indem es entweder das andere Zugmitteltrum und damit auch seinen Fadenmitnehmer absenkt, oder indem es nur den beispielsweise federnd gehaltenen Fadenmitnehmer gegen die Kraft einer Feder nach unten absenkt beziehungsweise schwenkt.
Anhand der zeichnerisch schematisch dargestellten Ausführungs-beispiele soll die Erfindung näher erläutert und beschrieben werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste erfindungsgemässe Fadentraversiervorrichtung.
Fig. 2 einen Schnitt durch die Fadentraversiervorrichtung längs der in Fig. 1 gezeichneten Linie II-II.
Fig. 3 einen Teilausschnitt aus Fig. 2.
Fig. 4 eine Teilansicht der in Fig. 1 dargestellten Fadentraversiervorrichtung in Richtung des Pfeils «a».
Fig. 5 eine Teilansicht der in Fig. 1 dargestellten Fadentraversiervorrichtung in Richtung des Pfeils «b».
Fig. 6 eine Teilansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Fig. 7 einen Schnitt durch die in Fig. 6 dargestellte Vorrichtung längs der Linie VII-VII.
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In den Fig. 8 bis 13 sind schematisch sechs Stellungen der beiden Zugmittel der Fadentraversiervorrichtung nach Fig. 6 dargestellt, die diese Zugmittel nacheinander bei ihrer laufenden Bewegung einnehmen. Weiter zeigen:
Fig. 14 schematisch die Ansicht eines aus zwei Teilen bestehenden Fadenleitmittels, das durch ein Kurvengetriebe steuerbar ist.
Fig. 15 das in Fig. 14 dargestellte Fadenleitmittel in der Seitenansicht.
Die in Fig. 1 nur schematisch angedeutete, Kreuzspulen herstellende Maschine 10 besitzt eine Fadentraversiervorrichtung 11, die einen den Ablaufpunkt 12 passierenden Faden 13 durch Traversierung zu einer rotierenden Kreuzspule 14 leiten soll.
Die Fadentraversiervorrichtung 11 besteht aus einem Zugmittelgetriebe mit einem endlosen Zugmittel 15, das über Rollen 16 bis 19 geleitet ist. Die Rolle 19 ist durch einen Motor 20 antreibbar.
Durch die Rollen 16 bis 19 wird das Zugmittel 15 so geleitet,
dass es ein in Traversierrichtung 21 laufendes Zugmitteltrum 22 und ein in Traversiergegenrichtung 24 laufendes zweites Zugmitteltrum 23 bildet.
Längs des Zugmittels 15 sind voneinander distanzierte Fadenmitnehmer 25, 26, 27 angeordnet. In Fig. 1 sind die Fadenmitnehmer als auffällige Punkte dargestellt. In Wirklichkeit handelt es sich bei den Fadenmitnehmern um nach oben ragende Fortsätze des Zugmittels 15, wie den Fig. 2, 4 und 5 zu entnehmen ist.
Die Fadenmitnehmer 25, 26 und 27 sind mit ungleich grossen Abständen voneinander distanziert, so dass die Umkehrstellen der Traversierung ortsveränderbar sind. Der Abstand des Fadenmitnehmers 25 vom Fadenmitnehmer 27 beträgt ein Drittel der Umfangs-länge des Zugmittels 15. Der Abstand des Fadenmitnehmers 25 vom Fadenmitnehmer 26 beträgt etwas mehr als ein Drittel der Umfangs-länge des Zugmittels 15, in der Praxis beispielsweise 15 Millimeter mehr. Der Abstand des Fadenmitnehmers 26 vom Fadenmitnehmer 27 beträgt etwas weniger als ein Drittel der Umfangslänge des Zugmittels 15, in der Praxis beispielsweise etwa 15 Millimeter weniger.
Das Zugmittel 15 selber besteht aus einem hochkant geführten Band, das im Traversierbereich gemäss Fig. 2 und 3 in Längsschlitzen 29 und 30 einer Halteleiste 31 geführt ist.
Gemäss Fig. 2 und 4 sind insgesamt mit 28 bezeichnete Steuerungsmittel vorgesehen, die im jeweiligen Zeitpunkt der Fadenmitnehmerbegegnung den gerade fadenführenden Fadenmitnehmer unwirksam beziehungsweise funktionslos machen, damit der andere Fadenmitnehmer den Faden übernehmen kann. In Fig. 4 ist es gerade der den Faden 13 führende Fadenmitnehmer 25, der funktionslos gemacht werden soll.
Die Steuerungsmittel 28 bestehen aus mehreren Teilen, die nun erläutert werden sollen:
Ein brettartiges Fadenleitmittel 32 ist in einem weiteren Längsschlitz 33 der Halteleiste 31 bewegbar so gelagert, dass es zwar gekippt, aber nicht längsverschoben werden kann. Zu diesem Zweck besitzt das Fadenleitmittel 32 in der Mitte unten einen Fortsatz 34, der mit geringem Spiel in eine Vertiefung 35 passt, die von der Mitte des Längsschlitzes 33 aus in der Halteleiste 31 in die Tiefe geht. Solange keine äusseren Kräfte auf das Fadenleitmittel 32 einwirken, liegt es unter der Wirkung der Schwerkraft und zusätzlich unter der Wirkung des changierenden beziehungsweise traversierenden Fadens 13 mit seiner unteren Fläche 36 auf dem Grund des Längsschlitzes 33 auf.
Das Fadenleitmittel 32 besitzt in seinem oberen Teil eine vom laufenden Faden 13 berührte, konkave Leitkontur 37, die den laufenden Faden 13 an den äussersten Umkehrstellen 38 und 39 der Traversierung ohne weitere Massnahmen über das obere Ende des gerade fadenführenden, den Traversierbereich verlassenden Fadenmitnehmers, beispielsweise des Fadenmitnehmers 26 nach Fig. 5, hebt, so dass der Faden, an der Fadenleitkontur 37 entlanggleitend, von dem gegenläufigen Fadenmitnehmer, gemäss Fig. 5 beispielsweise von dem Fadenmitnehmer 27, mitnehmbar ist. Hierzu bedarf es keiner besonderen Fadenhebemittel. Begegnen sich die Fadenmitnehmer an den äussersten Umkehrstellen 38 und 39 der Traversierung, so gleitet der Faden 13 zunächst von dem einen Fadenmitnehmer ab, bevor er von dem anderen Fadenmitnehmer erfasst und entgegengesetzt traversiert wird.
Die erwähnten Steuerungsmittel 28 weisen ferner Hebemittel auf, 5 die an den übrigen Umkehrstellen der Traversierung eine Relativbewegung zwischen der Fadenleitkontur 37 beziehungsweise dem Fadenleitmittel 32 und dem jeweils fadenführenden, aus dem Traversierbereich austretenden Fadenmitnehmer, nach Fig. 4 beispielsweise dem Fadenmitnehmer 25, herbeiführen in der Weise, dass sich die io Fadenleitkontur 37 über den Fadenmitnehmer 25 erhebt, wobei der Faden 13 dann schon vor Erreichen der äussersten Umkehrstelle 39 der Traversierung den Fadenmitnehmer 25 verlassen muss. Dort kann er dann von dem anderen Fadenmitnehmer, am Beispiel nach Fig. 4 von dem Fadenmitnehmer 26, erfasst werden. Dies geschieht 15 wiederum an einer Begegnungsstelle der beiden Fadenmitnehmer, die jetzt aber nicht an der äussersten Umkehrstelle der Traversierung, sondern ein Wegstück von dieser Stelle entfernt zustande kommt.
Die das Anheben der Fadenleitkontur 37 bewirkenden Hebemit-20 tel bestehen bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung aus formschlüssig ineinandergreifenden Steuerelementen, von denen bei laufendem Zugmittel ein Steuerelement das andere längs einer Steuerkurve führt.
Die am Zugmittel 15 angeordneten Steuerelemente bestehen aus 25 Führungsstiften 40 und 41, die an der Innenseite des Zugmittels 15 angeordnet sind. Der Führungsstift 40 befindet sich gemäss Fig. 2 und 4 unterhalb des Fadenmitnehmers 25, das andere Steuerelement 41 unterhalb des Fadenmitnehmers 27, wie in Fig. 1 durch einen Strich angedeutet ist. Fig. 1 lässt auch erkennen, dass die Steuerele-30 mente beziehungsweise Führungsstifte 40 und 41 oberhalb der Rollen 16 bis 19 angeordnet sind. Sie können demnach den Lauf des Zugmittels 15 nicht beeinträchtigen.
Die anderen, mit den Steuerelementen 40 und 41 zusammenwirkenden Steuerelemente 42 und 43 sind an dem bewegbar gelagerten 35 Fadenleitmittel 32 angeordnet. Sie bestehen aus konturierten Führungsnuten für die Führungsstifte 40 und 41. Die Führungsnut 42 ist an der Vorderseite, die Führungsnut 43 an der Rückseite des Fadenleitmittels 32 angeordnet, wie es die Fig. 2, 4 und 5 zeigen.
Die Fig. 2 und 4 lassen erkennen, dass die Führungsnut 42, folgt 40 man der Traversierrichtung 21, zunächst recht breit ist, um das Einlaufen eines Führungsstiftes zu erleichtern und um dabei auch eine Steuerbewegung des Fadenleitmittels 32 nicht zu behindern. In der Mitte ist die Führungsnut 42 dann enger, macht dann einen Etagen-bogen nach unten und läuft dann parallel zu ihrem vorhergehenden 45 Verlauf bis zum Ende. Betrachtet man die Rückseite des Fadenleitmittels 32, so hat dort die Führungsnut 43 den gleichen Verlauf wie auf der Vorderseite die Führungsnut 42 (Fig. 5).
Die Fig. 4 und 5 lassen noch erkennen, dass oberhalb der äussersten Umkehrstellen 38 und 39 der Traversierung Fangnasen 44 und 50 45 vorhanden sind, die lediglich ein zufälliges Fortschleudern des traversierenden Fadens 13 aus dem Traversierbereich heraus verhindern sollen.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Fadentraversiervorrichtung funktioniert folgendermassen:
55 Ausgehend von Fig. 4 traversiert der Faden 13 gerade nach rechts. Der Führungsstift 40 des Fadenmitnehmers 25 hat gerade den Etagenbogen der hinten liegenden Führungsnut 43 durchlaufen und dadurch das ganze Fadenleitmittel 32 um den Eckpunkt 46 hochgeschwenkt, so dass der ankommende Fadenmitnehmer 26 60 nicht etwa an der äussersten Umkehrstelle 39 der Traversierung, sondern an der weiter innen liegenden Umkehrstelle 49 beginnen wird, die Leitkontur 37 zu überragen. Spätestens an der Umkehrstelle 49 hat aber der aus dem Traversierbereich austretende Fadenmitnehmer 25 den Faden 13 bereits verloren, weil er durch die angeho-65 bene Leitkontur 37 unwirksam beziehungsweise funktionslos gemacht wird.
Nachdem der Fadenmitnehmer 26 den Faden 13 erfasst hat, geht die Changierbewegung des Fadens von rechts nach links, und die
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nächste Fadenmitnehmerbegegnung geschieht an der äussersten Umkehrstelle 38 der Traversierung, wie es Fig. 5 in einer Ansicht von hinten zeigt. Ein Anheben beziehungsweise Kippen des Fadenleitmittels 32 findet hierbei nicht statt, weil der Fadenmitnehmer 26 keinen Führungsstift besitzt und weil der Führungsstift 41 des Fadenmitnehmers 27 noch nicht den Etagenbogen der Führungsnut 43 erreicht hat.
Nach der Übernahme des Fadens 13 durch den Fadenmitnehmer 27 geht die Traversierung des Fadens wieder in Traversiergegenrichtung 24, bis sich die Fadenmitnehmer 27 und 25 gemäss Fig. 4 an der Umkehrstelle 50 der Traversierung begegnen. Damit der Faden 13 auch an dieser Umkehrstelle abgegeben wird, ist der Führungsstift 41 des Fadenmitnehmers 27 oben abgeflacht, wie es Fig. 5 zeigt. Wegen dieser Abflachung kann er nach dem Durchlaufen des Etagenbogens der Führungsnut das Fadenleitmittel 32 und damit die Leitkontur 37 nicht ganz so hoch anheben, wie es der Fall wäre, wenn die Abflachung nicht vorhanden wäre.
Nach dem der Faden wieder übergeben worden ist, geht jetzt die Traversierung in Traversierrichtung 21 weiter, bis die nächste Fadenführerbegegnung gemäss Fig. 4 an der Umkehrstelle 48 der Traversierung stattfindet. Dort übernimmt wieder der Fadenmitnehmer 26 den Faden und changiert ihn in Traversiergegenrichtung 24, bis die nächstfolgende Fadenmitnehmerbegegnung zwischen den Fadenmitnehmern 26 und 27 an der äussersten Umkehrstelle 39 der Traversierung erfolgt. Dort übernimmt der Fadenmitnehmer 27 den Faden und bewegt ihn in Traversierrichtung 21, bis die nächste Fadenmitnehmerbegegnung zwischen den Fadenmitnehmern 25 und 27 gemäss Fig. 4 an der Umkehrstelle 47 der Traversierung erfolgt, wo wieder der Fadenmitnehmer 25 den Faden 13 übernimmt und ihn in Traversiergegenrichtung 24 traversiert. Danach wiederholt sich das geschilderte Arbeitsspiel.
Die Ausführungen machen deutlich, dass links und rpchts je drei voneinander distanzierte Umkehrstellen der Traversierung vorhanden sind. Die Traversierung wechselt ständig, so dass immer erst nach sechs Traversierungen die gleiche Umkehrstelle der Traversierung erreicht ist. Eine derartige Traversierung führt bereits zu einem quasi homogenen Spulenaufbau. Später werden noch andere Möglichkeiten erörtert.
Bei einer bevorzugten Ausbildung der Steuerungsmittel 28' der weiter oben beschriebenen Vorrichtung besteht das insgesamt mit 32' bezeichnete Fadenleitmittel gemäss Fig. 14 und 15 aus zwei je für sich schwenkbaren Leitmittelteilen 84, 85. Jeder Leitmittelteil besitzt eine Wirkverbindung zu einer Leitkurve eines Kurvengetriebes. Der Leitmittelteil 84 besitzt einen Steuerhebel 86, der Leitmittelteil 85 einen Steuerhebel 87. Der Steuerhebel 86 trägt ein Abtastorgan 88 in Form einer Rolle. Auch der Steuerhebel 87 trägt ein rollenförmiges Abtastorgan 89. Unter der Zugkraft einer Zugfeder 90 liegt die Rolle 88 an der Steuerkurve 92 der Kurvenscheibe 96 eines Kurvengetriebes 94 an und stellt auf diese Weise die Wirkverbindung zwischen dem Fadenleitmittel und dem Kurvengetriebe her. Unter der Zugkraft einer Zugfeder 91 liegt in gleicher Weise die Rolle 89 an der Steuerkurve 93 der Kurvenscheibe 97 eines Kurvengetriebes 95 an. Jede der beiden Kurvenscheiben hat einen Kurvenverlauf mit drei bevorzugten Radien rl, r2 und r3 entsprechend der gewünschten Höheneinstellung der Leitkontur 37' beziehungsweise 37" an den in diesem Fall an jeder Seite vorgesehenen drei unterschiedlichen Umkehrstellen der Traversierung.
Eine gestellfeste Platte 98 soll die beiden Kurvengetriebe 94, 95, die Schwenkachse 99 der Leitmittelteile 84, 85 und die Halter 100, 101 der Zugfedern 90, 91 tragen.
Fig. 14 deutet an, dass jedes der beiden Kurvengetriebe 94, 95 einen eigenen Motor M aufweisen kann. Es kann sich dabei aber auch um nur einen einzigen Motor handeln und dieser Motor kann zugleich der Antriebsmotor des Zugmittels sein, wodurch dann automatisch eine Synchronisation gegeben wäre. Bedingung wäre dabei, dass das Zugmittel schlupffrei angetrieben wird. Dies ist dann der Fall, wenn das Zugmittel als Zahnriemen ausgebildet ist. Anderen falls wird für den Motor M beispielsweise eine Synchronisiervorrichtung 102 vorgesehen, die durch einen beispielsweise optischen Sensor 103 steuerbar ist, dessen optische Achse 104 auf ein im Fadenmitnehmer 27 vorhandenes Loch oder auf einen anstelle des Loches vorhandenen Reflektor 105 gerichtet ist. Jedesmal, wenn das Loch oder der Reflektor 105 die optische Achse 104 kreuzt, geht ein Synchronisierimpuls an die Synchronisiervorrichtung 102, die den Motor M so steuert oder regelt, dass er von Synchronisierimpuls zu Synchronisierimpuls eine vorbestimmte Anzahl Umdrehungen ausführt.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Fig. 6 bis 13 ist die Fadentraversiervorrichtung insgesamt mit 51 bezeichnet. Sie ist an die Stelle der Fadentraversiervorrichtung 11 des ersten Ausführungsbeispiels zu setzen.
Das Zugmittelgetriebe besitzt hier zwei voneinander getrennte Zugmittel 52 und 53, die als endlose Zahnriemen ausgebildet sind. Die Zugmittel 52 und 53 werden mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, und zwar wird das in Fig. 6 sichtbare Zugmitteltrum 52 in Traversierrichtung 54, das Zugmitteltrum 53 in Traversiergegenrichtung 55 angetrieben.
Stellvertretend für alle gleichartigen Darstellungen in den Fig. 8 bis 13 ist in Fig. 8 das hinten liegende Zugmitteltrum 53 der besseren Darstellung wegen über dem vorn liegenden Zugmitteltrum 52 dargestellt. Das Zugmittel 52 läuft über Rollen 56 und 57, das Zugmittel 53 über Rollen 58 und 59. Die Rolle 56 wird in Richtung des Pfeils 60 linkslaufend, die Rolle 58 in Richtung des Pfeils 61 rechtslaufend angetrieben.
Fig. 8 lässt, wie auch die anderen Fig. 9 bis 13, erkennen, das jedes der beiden Zugmittel drei Fadenmitnehmer aufweist. Beim Zugmittel 53 sind dies die Fadenmitnehmer 1,2 und 3, beim Zugmittel 52 die Fadenmitnehmer 1', 2' und 3'.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Fadenmitnehmer mit ungleich grossen Abständen voneinander distanziert. Zwischen den Fadenmitnehmern 1 und 3 beträgt der Abstand ein Drittel der Umfangslänge des Zugmittels 53. Die Fadenmitnehmer 1 und 2 sind etwas weiter als ein Drittel der Umfangslänge des Zugmittels 53 voneinander distanziert, die Fadenmitnehmer 2 und 3 sind nicht ganz ein Drittel der Umfangslänge des Zugmittels 53 voneinander entfernt.
Die Fadenmitnehmer 1' und 3' des Zugmittels 52 sind ein Drittel seiner Umfangslänge voneinander distanziert. Zwischen den Fadenmitnehmern 2' und 3' beträgt die Entfernung etwas weniger als ein Drittel der Umfangslänge des Zugmittels 52. Die Fadenmitnehmer 1' und 2' sind etwas weiter voneinander entfernt als ein Drittel der Umfangslänge des Zugmittels 52.
Wegen der ungleich grossen Abstände der Fadenmitnehmer voneinander liegen auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Umkehrstellen der Traversierung an verschiedenen Orten.
Zu der Fadentraversiervorrichtung 51 gehören auf den jeweiligen Zeitpunkt der Fadenmitnehmerbegegnung ansprechbare, den jeweils fadenfxihrenden Fadenmitnehmer zu diesem Zeitpunkt unwirksam beziehungsweise funktionslos machende Steuerungsmittel, die insgesamt in Fig. 7 mit 62 bezeichnet sind.
Zu den Steuerungsmitteln 62 gehört in erster Linie ein brettartig ausgebildetes, ortsfest angeordnetes Fadenleitmittel 4 mit einer vom laufenden Faden 13 (Fig. 6) berührten, konkaven Leitkontur 5, die den laufenden Faden 13 an den äussersten Umkehrstellen 6 und 7 der Traversierung ohne weitere Massnahmen über das obere Ende des gerade fadenführenden, den Traversierbereich verlassenden Fadenmitnehmers, gemäss Fig. 6 des Fadenmitnehmers 2, hebt, so dass der Faden 13 dann, an der Fadenleitkontur 5 entlanggleitend, von dem gegenläufigen Fadenmitnehmer, gemäss Fig. 6 dem Fadenmitnehmer 3, mitnehmbar ist.
Ausserdem gehören zu den Steuerungsmitteln 62 Hebemittel, die an den übrigen Umkehrstellen der Traversierung, nämlich an den Umkehrstellen 80 bis 83, eine Relativbewegung zwischen der Faden-leitkontur 5 und dem fadenführenden, aus dem Traversierbereich austretenden Fadenmitnehmer, beispielsweise dem Fadenmitnehmer
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1' gemäss Fig. 6, herbeiführen in der Weise, dass der Fadenmitnehmer V unter der Fadenleitkontur 5 wegtaucht.
Die erwähnten Hebemittel weisen auch bei diesem Ausführungsbeispiel ineinandergreifende Steuerelemente auf, von denen bei laufendem Zugmittel ein Steuerelement das andere längs einer Steuerkurve führt. Das eine Steuerelement ist jeweils am Zugmittel und das andere Steuerelement ortsfest angeordnet.
Das am Zugmittel angeordnete Steuerelement besteht jeweils aus einer Rampe und das ortsfest angeordnete Steuerelement aus einer am Zugmittel beziehungsweise an der Rampe anliegenden Rolle. Gemäss Fig. 8, stellvertretend für die Fig. 8 bis 13, sind neben den Fadenmitnehmern 1' und 3' des Zugmittels 52 die Rampen 67 und 68, neben den Fadenmitnehmern 1 und 3 des Zugmittels 53 die Rampen 69 und 70 angeordnet. An der Anlaufseite sind die Rampen jeweils etwas länger als an der Auslaufseite. Es handelt sich um flexible Rampen, die jede Bewegung der betreffenden Zugmittel mitmachen, ohne nennenswerten Widerstand zu leisten.
Die ortsfest angeordneten Steuerelemente bestehen aus einer Rolle 8 an der Vorderseite des Fadenleitmittels 4 und einer Rolle 9 an der Rückseite des Fadenleitmittels 4. Gemäss Fig. 6 und 8 liegt die Rolle 8 von oben her an dem Zugmittel 52 beziehungsweise dessen Rampen 67 und 68 an. Gemäss Fig. 8 liegt die Rolle 9 ebenfalls von oben her an dem Zugmittel 53 beziehungsweise dessen Rampen 69 und 70 an. Die Rolle 8 wirkt mit zwei Rollen 71 und 72, die Rolle 9 mit zwei Rollen 73 und 74 zusammen. Die Rollen 71 und 72 unterstützen das Zugmittel 52 links und rechts neben der Rolle 8 von unten her. Die Rollen 73 und 74 unterstützen das Zugmittel 53 links und rechts der Rolle 9 von unten her.
Fig. 7 lässt erkennen, dass die Rollen 8 und 9 sowie auch die Unterstützungsrollen 71 und 73 rotierbar an ortsfesten Maschinengestellen 75 beziehungsweise 76 gelagert sind. Das gleiche ist bei den Unterstützungsrollen 72 und 74 der Fall.
Die Rollenkombinationen dienen dort, wo die Zugmittel keine Rampen haben, lediglich zur Führung der Zugmittel. An den Stellen jedoch, an denen die Zugmittel Rampen aufweisen, dienen die Rollenkombinationen der Auslenkung des Zugmittels nach unten, wie es beispielsweise Fig. 6 zeigt.
Das Fadenleitmittel 4 weist noch folgende Besonderheiten auf:
Die Fangnasen 77 und 78 sind hier bis auf einen Spalt 79 von weniger als Fingerbreite aneinander angenähert, so dass der Faden 13 in einer konkav geschwungenen Nut changiert. Durch den Spalt 79 kann der Faden aus- und eingefädelt werden.
Anhand der Fig. 8 bis 13 soll die Funktion der Vorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel näher erläutert werden:
Gemäss Fig. 8 ist der Faden 13 an der Umkehrstelle 82 (Fig. 6) gerade vom Fadenmitnehmer 1 an den Fadenmitnehmer 2' abgegeben worden. Hierzu war der Fadenmitnehmer 1 durch Unterlaufen seiner Rampe 69 unter die Rolle 9 bis unter die Leitkontur 5 (Fig. 6) abgesenkt worden. Der Faden 13 traversiert jetzt von rechts nach links in Traversierrichtung 54 (Fig. 6), bis der Fadenmitnehmer 2' die Stellung gemäss Fig. 9 erreicht hat. Dort findet die Begegnung mit dem Fadenmitnehmer 3 statt, und zwar an der linken äussersten Umkehrstelle 6 der Traversierung (Fig. 6).
Nachdem der Fadenmitnehmer 3 den Faden 13 aufgenommen hat, wie es Fig. 9 zeigt, erfolgt die weitere Fadentraversierung von links nach rechts in Traversiergegenrichtung 55 (Fig. 6), bis der Fadenmitnehmer 3 die Stellung nach Fig. 10 erreicht hat. Seine Rampe 70 hat jetzt die Rolle 9 unterlaufen und der Fadenmitnehmer 3 ist dadurch abgesenkt worden, und zwar an der Umkehrstelle 83 der Traversierung (Fig. 6). Hier übernimmt der Fadenmitnehmer 1' den
Faden 13 wieder und traversiert ihn von rechts nach links, bis der Fadenmitnehmer 1' die in Fig. 11 dargestellte Stellung erreicht hat. Es ist dies an der Umkehrstelle 81 der Traversierung (Fig. 6) der Fall. Der Fadenmitnehmer 1' ist hier bereits abgesenkt, weil seine 5 Rampe 67 die Rolle 8 unterlaufen hat.
Nachdem der Fadenmitnehmer 2 gemäss Fig. 11 den Faden 13 an der Umkehrstelle 81 übernommen hat, geht die weitere Traversierung wieder von links nach rechts, bis der Fadenmitnehmer 2 die in Fig. 12 dargestellte Stellung erreicht hat. Dies ist an der rechten äus-10 sersten Umkehrstelle 7 der Traversierung der Fall (Fig. 6). An dieser Stelle wird der Faden 13 vom Fadenmitnehmer 3' erfasst, wie es Fig. 12 zeigt. Der Faden 13 traversiert nun wieder von rechts nach links, bis der Fadenmitnehmer 3' die in Fig. 13 dargestellte Stellung erreicht hat. Er befindet sich jetzt an der Umkehrstelle 80 der Trais versierung (Fig. 6). Der Fadenmitnehmer 3' ist abgesenkt worden, weil seine Rampe 68 die Rolle 8 unterlaufen hat. Der Fadenmitnehmer 1 traversiert den Faden 13 jetzt wieder von links nach rechts, bis er die in Fig. 8 dargestellte Stellung erreicht hat, womit das Arbeitsspiel beendet ist und ein neues gleichartiges Arbeitsspiel beginnt. 20 Damit die Fadenmitnehmer an den entsprechenden Umkehrstellen der Traversierung um das entsprechend genaue Mass abgesenkt werden können, sind die Rampen unterschiedlich dick, und zwar sind die Rampen 67 und 69, die zu den Fadenmitnehmern 1' und 1 gehören, dicker als die Rampen 68 und 70, die zu den Fadenmitneh-25 mern 3' und 3 gehören. Der Dickenunterschied ist jedoch nicht so erheblich, dass er zeichnerisch deutlich dargestellt werden könnte. Ausserdem hängt der Dickenunterschied vom Radius der Leitkontur 5 und vom wechselseitigen Abstand der Umkehrstellen der Traversierung ab.
30 Die Erfindung soll nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele eingeschränkt sein.
Hierzu wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass die Anzahl der auswählbaren Umkehrstellen der Traversierung keiner zahlenmässi-gen Beschränkung unterliegen soll. Die Anzahl der sinnvoll in Be-35 tracht zu ziehenden Umkehrstellen braucht im Einzelfall nicht unbedingt bekannt zu sein. Die Steuerungsmittel, die den Fadenmitnehmer unwirksam machen oder ihn zur Abgabe des Fadens veranlassen, müssen auch nicht unbedingt nach einem bestimmten Programm oder synchron mit der Zugmittelbewegung arbeiten. Bei-40 spielsweise kann die Auf- und Abbewegung eines Fadenleitmittels relativ zum Zugmittel völlig unabhängig von der Zugmittelbewegung und so langsam geschehen, dass beispielsweise die Frequenz der Fadenleitmittelbewegung nur einen Bruchteil der Frequenz der Traversierung beträgt. Die Anzahl der Umkehrstellen der Traversie-45 rung ist wiederum von diesem Frequenzverhältnis abhängig. Demge-mäss können die in Fig. 14 dargestellten Kurvenscheiben 96 und 97 alternativ Steuerkurven ohne Vorzugsradien aufweisen. Sie können alternativ durch völlig unabhängige Antriebe, beispielsweise durch Getriebemotoren oder Schneckengetriebe, langsamdrehend angetrie-50 ben werden. Dabei kann es sich ergeben, dass eine gute Spulenform mit nicht zu harten oder zu weichen Randgebieten dann erhalten wird, wenn die Steuerkurven eine ganz bestimmte, durch Versuche zu ermittelnde Konturierung aufweisen, die dann auch wiederum Kurvenlängen mit Vorzugsradien beinhalten könnte. Eine Änderung 55 der Umkehrstellen der Traversierung könnte auch durch Anhalten und Wiederanfahren des Kurvenscheibenantriebs zustande gebracht werden. Statt eines Kurvengetriebes könnte auch ein geeignetes anderes Steuergetriebe, beispielsweise ein Viergelenkgetriebe, eine Kurbelschwinge oder dergleichen, zum Heben und Senken eines Fa-60 denleitmittels dienen.
3 Blätter Zeichnungen
Claims (15)
1. Fadentraversiervorrichtung für eine Kreuzspulen herstellende Maschine, bestehend aus einem Zugmittelgetriebe mit einem in Tra-versierrichtung bewegbaren ersten Zugmitteltrum und einem in Traversiergegenrichtung bewegbaren zweiten Zugmitteltrum, wobei längs des Zugmittels voneinander distanzierte Fadenmitnehmer angeordnet sind und der Faden an den Umkehrstellen der Traversierung von einem Fadenmitnehmer des einen Zugmitteltrums abgebbar und dann von einem Fadenmitnehmer des anderen Zugmitteltrums mitnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seite des Traversierbereichs mehr als eine Umkehrstelle (38, 39; 47 bis 50; 6, 7; 80 bis 83) der Traversierung vorhanden ist, für deren ständig oder sprunghaft wechselnde Auswahl besondere Steuerungsmittel (40 bis 43; 67 bis 70; 94, 95) vorhanden sind, und dass den fadenführenden Fadenmitnehmer (25; 1) zum Zeitpunkt des Erreichens der ausgewählten Umkehrstelle der Traversierung unwirksam machende beziehungsweise ihn zur Abgabe des Fadens (13) veranlassende Steuerungsmittel (28, 28'; 62) vorgesehen sind.
2. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenmitnehmer (25, 26, 27; 1, 2, 3; 1', 2', 3') mit ungleich grossen Abständen voneinander auf dem Zugmittel (15; 52, 53) angeordnet sind, so dass dadurch die Fadenmitnehmerbegegnung an den oder in der Nähe der ständig wechselnden Umkehrstellen (38, 39; 47 bis 50; 6, 7; 80 bis 83) der Traversierung stattfindet.
3. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel (28, 28'; 62) mindestens ein parallel zum Zugmittel angeordnetes Fadenleitmittel (32, 32'; 4) mit einer vom laufenden Faden (13) berührten, konkaven Leitkontur (37, 37', 37"; 5) aufweisen, und dass die Steuerungsmittel (28, 28'; 62) ferner Hebemittel (40 bis 43; 94, 95; 67 bis 70) aufweisen, die eine Änderung der relativen Lage des Zugmittels (15; 52, 53) beziehungsweise seines Fadenmitnehmers (25,26, 27; 1, 2, 3; 1', 2', 3') zur Fadenleitkontur (37, 37', 37"; 5) herbeiführen in der Weise, dass an der vorherbestimmten Umkehrstelle (47, 50; 63 bis 66) der Traversierung die Fadenleitkontur (37, 37', 37") sich über den fadenführenden Fadenmitnehmer (25, 27) erhebt und/oder der fadenführende Fadenmitnehmer (1, 2; 1', 3') unter der Fadenleitkontur (5) wegtaucht.
4. Fadentrennvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenleitmittel (32; 4) eine solche Grundstellung besitzt, dass seine Leitkontur (37; 5) den laufenden Faden (13) an den äussersten Umkehrstellen (38, 39; 6, 7) der Traversierung ohne weitere Massnahmen über das obere Ende des fadenführenden, den Traversierbereich verlassenden Fadenmitnehmers (26; 2') hebt, so dass der Faden (13), an der Fadenleitkontur (37; 5) entlanggleitend, von dem gegenläufigen Fadenmitnehmer (27; 3) mitnehmbar ist, und dass die Hebemittel (8, 9; 40 bis 43; 67 bis 70) an den übrigen Umkehrstellen (47 bis 50; 63 bis 66) der Traversierung eine Relativbewegung zwischen der Fadenleitkontur (37; 5) und dem fadenführenden, aus dem Traversierbereich austretenden Fadenmitnehmer (25; 1') herbeiführen in der Weise, dass sich die Fadenleitkontur (37) über den Fadenmitnehmer (25) erhebt und/oder der Fadenmitnehmer (1') unter der Fadenleitkontur (5) wegtaucht.
5. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebemittel mindestens ein Kurvengetriebe (94,95) aufweisen, das mit dem Fadenleitmittel (32') in Wirkverbindung steht.
6. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenleitmittel (32) ein mit dem Kurvengetriebe (94, 95) in Wirkverbindung stehendes Abtastorgan (88, 89) aufweist, das an einem mit dem Fadenleitmittel (32) verbundenen Steuerhebel (86, 87) angeordnet ist.
7. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenleitmittel (32) aus zwei je für sich schwenkbaren Leitmittelteilen (84, 85) besteht, wobei jeder Leitmittelteil (84, 85) eine Wirkverbindung zu einer Leitkurve (92, 93) eines Kurvengetriebes (94, 95) hat.
8. Fadentraversiervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurvengetriebe (94, 95) mit dem Zugmittelantrieb (20) oder dem Zugmittel (15) selber synchronisierbar ist.
9. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebemittel (40 bis 43; 8, 9; 67 bis 70) ineinandergreifende Steuerelemente besitzen, von denen bei laufendem Zugmittel (15; 52, 53) ein Steuerelement (40, 41; 8, 9) das andere (42, 43; 67 bis 70) führt.
10. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerelement (67 bis 70) am Zugmittel (52, 53) und das andere Steuerelement (8, 9) ortsfest angeordnet ist.
11. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das am Zugmittel (52, 53) angeordnete Steuerelement aus einer Rampe (67 bis 70) und das ortsfest angeordnete Steuerelement aus einer am Zugmittel (52, 53) beziehungsweise an der Rampe (67 bis 70) anliegenden Rolle (8, 9) besteht.
12. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerelement (40,41) am Zugmittel (15) und das andere Steuerelement (42,43) an dem bewegbar gelagerten Fadenleitmittel (32) angeordnet ist.
13. Fadentraversiervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das am Zugmittel (15) angeordnete Steuerelement (40,41) aus einem Führungsstift und das an dem bewegbar gelagerten Fadenleitmittel (32) angeordnete Steuerelement (42, 43) aus einer konturierten Führungsnut für den Führungsstift (40, 41) besteht.
14. Fadentraversiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel auf den Faden (13) einwirkende und den Faden (13) von dem fadenführenden, aus dem Traversierbereich austretenden Fadenmitnehmer abhebende mechanische oder pneumatische Fadenhebemittel besitzen.
15. Fadentraversiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel mindestens ein am Zugmittel angeordnetes Element aufweisen, das bei laufendem Zugmittel auf eine mit dem funktionslos zu machenden Fadenmitnehmer verbundene Rampe aufFahrbar ist.
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