CH672864A5 - - Google Patents

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CH672864A5
CH672864A5 CH2716/86A CH271686A CH672864A5 CH 672864 A5 CH672864 A5 CH 672864A5 CH 2716/86 A CH2716/86 A CH 2716/86A CH 271686 A CH271686 A CH 271686A CH 672864 A5 CH672864 A5 CH 672864A5
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CH
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housing
loudspeaker
grains
plastic
front panel
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CH2716/86A
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Inventor
Preben Jacobsen
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Jamo Hi Fi As
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Description

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Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE
1. Lautsprechereinheit mit einem Lautsprechergehäuse, bei dem eine oder mehrere der Gehäusewände doppelwandig ausgebildet ist bzw. sind und eine Zwischenschicht aus Kunststoff mit beigemengten Körnern eines verhältnismässig hohen spezifischen Gewichtes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusewand (1) bzw. die Gehäusewände als geschlossener Hohlkörper (2) ausgebildet ist bzw. sind, und dass der die Zwischenschicht bildende, mit Körnern vermengte Kunststoff ein geschäumter Kunststoff ist.
2. Lautsprechereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner Sand sind.
3. Lautsprechereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sandkörner eine Grösse von 1,5 bis 2,0 mm aufweisen.
4. Verfahren zur Herstellung von einer oder mehreren Gehäusewänden einer Lautsprechereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusewand bzw. den Gehäusewänden der zu schäumende Kunststoff eingespritzt wird, dem vor dem Einspritzen die Körner eines verhältnismässig hohen spezifischen Gewichtes beigemischt werden, wobei die Aufschäumung nach dem Einspritzen vor sich geht.
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Lautsprechereinheit mit einem Lautsprechergehäuse, bei dem eine oder mehrere der Gehäusewände doppelwandig ausgebildet ist bzw. sind und eine Zwischenschicht aus Kunststoff mit beigemengten Körnern eines verhältnismässig hohen spezifischen Gewichtes vorgesehen ist.
Ein Lautsprechergehäuse dieser Art ist aus der DE-OS 2 321 175 bekannt. Bei diesem Lautsprechergehäuse weisen die Wände eine Schicht aus einem Gemisch von Kunstharz und körnigem Füllmaterial auf, wobei diese Gemisch-Schicht eine grosse Dichte aufweisen soll. Hierdurch ist das Lautsprechergehäuse zwar weitgehend akustisch tot, jedoch ist es schwer und kommt in der Herstellung teuer.
Aus der DE-OS 1 512 745 ist ein Lautsprechergehäuse bekannt, das von hohlen Körpern, in die Schaumkunststoff eingespritzt ist, gebildet ist. Dieser Schaumkunststoff ergibt zwar ein leichtes Gehäuse, bewirkt jedoch keine genügend effektive Wirkung bei niedrigen Frequenzen.
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, ein Lautsprechergehäuse der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welches nur ein geringes Gewicht aufweist, kostengünstig herzustellen ist und trotzdem ein akustisch totes Gehäuse, insbesondere für niedrige Frequenzen, bildet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Gehäusewand bzw. die Gehäusewände als geschlossener Hohlkörper ausgebildet ist bzw. sind und dass der die Zwischenschicht bildende, mit Körnern vermengte Kunststoff ein geschäumter Kunststoff ist.
Vorzugsweise bestehen die Körner aus Sand und weisen eine Grösse von 1,5 bis 2 mm auf, wodurch eine besonders günstige Charakteristik der Lautsprechereinheit erzielt wird.
Ein Verfahren zur Herstellung von einer oder mehreren Gehäusewänden einer Lautsprechereinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusewand bzw. den Gehäusewänden der zu schäumende Kunststoff eingespritzt wird, dem vor dem Einspritzen die Körner eines verhältnismässig hohen spezifischen Gewichtes beigemischt werden, wobei die Aufschäumung nach dem Einspritzen vor sich geht.
Diese Mischung aus Schaumkunststoff und Körnern, wie z.B. Sand, lässt sich in einfacher Weise in den Innenraum des hohlen Körpers einspritzen, da die Aufschäumung derselben erst im Innenraum erfolgt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorderplatte für eine Lautsprechereinheit gemäss der Erfindung.
Fig. 2 die ganze Lautsprechereinheit.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorderplatte 1 für eine Lautsprechereinheit besteht aus einem hohlen Körper 2, in dessen Innenraum ein Schaumkunststoff eingespritzt ist. Vor Einspritzen sind dem Kunststoff Körner eines verhältnismässig hohen spezifischen Gewichts, vorzugsweise reiner Sand mit einer Korngrös-se von 1,5 — 2,0 mm, beigemischt. Als Schaumstoff sind z.B. Polyurethan, Polystyren, Karbamid oder Polyesterschaum verwendbar. Das Entscheidende ist nur, dass die Aufschäumung mit einer gewissen Kraft nach Einspritzen in den hohlen Körper geschieht. Körner eines verhältnismässig hohen spezifischen Gewichts sind schall- und vibrationsdämpfend, so dass die Platte 1 ohne Resonanzen ist. Durch Variieren der Korngrösse und vielleicht durch Wahl von Korn eines Materials von einem anderen spezifischen Gewicht ist die Charakteristik der Lautsprechereinheit ein wenig veränderbar.
Der hohle Körper 2 besteht vorzugsweise aus formgegossenen Teilen 2a, 2b, die nach dem Giessen z.B. an den Rändern 3 entlang zusammengefügt worden sind.
Die Vorderplatte 1 ist in einer konkreten Ausführung mit drei Öffnungen 6, 7, 8 versehen. In der unteren Öffnung 6 ist ein Tieftonlautsprecher, in der mittleren Öffnung 7 ein Mitteltonlautsprecher und in der oberen Öffnung 8 ein Hochtonlautsprecher angebracht. Der Tieftonlautsprecher ist an der Vorderplatte 1 mittels vibrationsdämpfender Befestigungsmittel in Form von Gummiklötzen festgemacht, die an der Peripherie des Lautsprechers entlang gleichmässig verteilt und in Aussparungen in dem Montierungsring des Lautsprechers eingeführt sind. Der Tieftonlautsprecher kann alternativ auf einem separaten Rohr montiert sein, so dass eine ringförmige Spalte zwischen dem Rohr und der Vorderplatte entsteht. Vibrationen, herrührend von der Lautsprechermembran, werden hierdurch weitgehend daran gehindert, sich zur Vorderplatte, und dadurch zum übrigen Teil des Gehäuses fortzupflanzen.
Der Mitteltonlautsprecher ist in einem gesonderten Hohlraum angebracht, indem es jedoch mit Rücksicht auf die Leitungsführung eine Öffnung 10 zum übrigen Teil des Gehäuses gibt.
Der Hochtonlautsprecher ist in einer architektonisch zweckmässigen Weise in der oberen Öffnung 8 angebracht.
Die Lautsprecher können eventuell mittels Aufteilungsfilter getrennt sein.
Die Vorderplatte 1 weist notwendigerweise nicht überall dieselbe Dicke auf. Der Vorteil der beschriebenen Herstellungstechnik ist eben, dass man mit bezug auf die Dicke und Gestaltung der Vorderplatte viel freier steht.
Der übrige Teil des Gehäuses ist gegebenenfalls in derselben Weise wie die Vorderplatte herstellbar.
Es ist somit ein akustisch totes Gehäuse vorhanden, das viel leichter als bisher ist, und das gleichzeitig zu einem angemessenen Preis herstellbar ist. Das Einspritzen kann mittels einer an und für sich bekannten Schneckenvorrichtung vorgenommen werden, wodurch das Lautsprechergehäuse sich für Massenherstellung eignen wird.
Die Lautsprechereinheit kann in vielen Weisen variiert werden, ohne dadurch von der Idee der Erfindung abzuweichen.
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1 Blatt Zeichnungen
CH2716/86A 1985-07-05 1986-07-03 CH672864A5 (de)

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