CH672907A5 - - Google Patents

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CH672907A5
CH672907A5 CH64/87A CH6487A CH672907A5 CH 672907 A5 CH672907 A5 CH 672907A5 CH 64/87 A CH64/87 A CH 64/87A CH 6487 A CH6487 A CH 6487A CH 672907 A5 CH672907 A5 CH 672907A5
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wood
boiler
salt
impregnating
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CH64/87A
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Georg Dipl-Ing Haltmeier
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Haltmeier Georg
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    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/005Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process employing compositions comprising microparticles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
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    • B27K3/02Processes; Apparatus
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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Imprägnieren von Holz, wie Holzmasten, Rundhölzern, Grubenholz, bei dem man eine Impf-Imprägnierung mit Imprägniersalz und eine Kessel-Imprägnierung unter Verwendung eines flüssigen Imprägniermittels, ausführt.
Aus der DE-PS 902 787, DE-PS 967 394 und der AT-PS 352 992 ist die Kessel-Imprägnierung bekannt, bei der das zu imprägnierende Holz in einen Imprägnierkessel, der ggf. abwechselnd unter Überdruck und unter Unterdruck gesetzt werden kann, mittels wässeriger Salzlösungen getränkt wird. Dieses Kessel-Imprägnieren wird zur Imprägnierung von Holzmasten, Eisenbahnschwellen, Grubenholz od. dgl. zum Zwecke der Konservierung angewendet.
Neben dieser zum Zweck der Konservierung, der Herabsetzung der Brennbarkeit und Wasseraufnahmefähigkeit von Holz vorgenommenen Kessel-Imprägnierung mittels Salzlösungen, Teeröl u. dgl. ist es insbesondere bei Holzmasten notwendig, die Einbauzone zusätzlich zu konservieren. Diese zusätzliche Konservierung erfolgt in der Weise, dass Impfnadeln in das Holz eingetrieben werden und durch die eingetriebenen Impfnadeln insbesondere pastöses Imprägniersalz od. dgl. in das Holz injiziert wird. Vorrichtungen zum Ausführen dieser Impf-Imprägnierung sind aus der AT-PS 176 354, der DE-PS 940 376 und 943 854 sowie aus den AT-PSen 255 111 und 352 993 bekannt.
Bisher wurde bei der kombinierten Imprägnierung, bei der Holz sowohl durch Kessel-Imprägnierung als auch durch Impf-Imprägnierung konservierend behandelt wurde, überwiegend zunächst die Kessel-Imprägnierung ausgeführt.
Nachteile bei der bekannten Folge von Imprägniermass-nahmen (zunächst Kessel-Imprägnierung, dann Impf-Imprägnierung) bestehen u. a. darin, dass unter Umständen für die Kessel-Imprägnierung die Oberfläche des Holzes vergrössert werden muss, um in vertretbaren Zeiträumen eine hinreichende Tränkung des Holzes mit dem flüssigen Imprägniermittel zu erreichen. Diese Oberflächenvergrösserung wird üblicherweise durch Fräsen von Nuten in die Holzoberfläche und durch Perforieren des Holzes mit Hilfe von Bohrern (Durchmesser etwa 3 mm) erreicht. Ein weiterer Nachteil des bekannten Imprägnierverfahrens besteht darin, dass bereits mit flüssigem Imprägniermittel getränktes Holz der Impf-Imprägnierung unterzogen werden muss, weshalb besondere Schutzmassnahmen notwendig waren, um das Personal von übermässiger Beschmutzung und Gesundheitsschädigung durch das Imprägniersalz zu schützen.
Aus der AT-PS 145 521 ist ein Verfahren zum Imprägnieren von Holz bekannt, bei dem zunächst eine Impf-Imprägnierung durchgeführt wird und im Anschluss daran, als wesentlichster und unverzichtbarer Teil des Verfahrens, das geimpfte Holz mit Wasserdampf in einem geschlossenen
Kessel gedämpft wird, um das durch die Impf-Imprägnierung eingebrachte Imprägniermittel im Holz zu verteilen. In der AT-PS 145 521 ist nur ergänzend auch der Vorschlag enthalten, nach dem Dämpfen noch eine Druckimprägnie-5 rung mit einer Lösung eines Schutzsalzes (Lösung von Natri-umfluorid) vorzunehmen. Die in der AT-PS 145 521) geoffenbarte Verfahrensweise ist insoferne nachteilig, als ein zeitraubendes und viel Energie benötigendes Dämpfen in Wasserdampf ausgeführt wird. Überdies wird bei der bekannten 10 Verfahrensweise ausserordentlich viel Imprägniermittel benötigt, was nicht nur teuer, sondern im Hinblick auf eine möglichst geringe Belastung der Umwelt nachteilig ist. Überdies hat das in der AT-PS 145 521 vorgeschlagene Dämpfen zwischen den Imprägnierstufen noch den Nachteil, dass das 15 vorher mühsam getrocknete Holz wieder feucht gemacht wird, was die nachfolgende Kessel-Imprägnierung stark behindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Imprägnierverfahren der eingangs genannten Gattung anzugeben, 2° welches die erwähnten Nachteile nicht aufweist, das sparsam ist, das einfach und rasch durchgeführt werden kann und das weniger Imprägniermittel als die bekannten Verfahren verbraucht.
In Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass 25 man die Kessel-Imprägnierung mit dem flüssigen Imprägniermittel unmittelbar nach der Behandlung durch Impf-Imprägnieren mit dem Imprägniersalz ausführt.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass das durch die Kessel-Imprägnierung eingebrachte, flüssige Imprägniermit-30 tel auch in die Bereiche des zu konservierenden Holzes eindringt, in welchen das vorher durch die Impf-Imprägnierung eingebrachte, beispielsweise pastose Imprägniersalz vorliegt. Überdies bringt das erfindungsgemässe Verfahren den nicht unerheblichen Vorteil, dass bei der Impf-Imprägnierung sau-35 bere Hölzer bearbeitet werden können. Schliesslich besteht ein weiterer erheblicher Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens darin, dass es nicht mehr notwendig ist, die Oberfläche des zu imprägnierenden Holzes vor der Kessel-Imprä-gnierung durch Perforieren und Fräsen von Nuten zu ver-40 grössern, da die durch die bei der Impf-Imprägnierung durch das Eindrücken der Impfnadeln gebildeten Löcher eine hinreichende Oberflächenvergrösserung ergeben. Da die Fasern des Holzes beim Eindrücken der Impfnadeln im Gegensatz zur bohrenden oder fräsenden Behandlung nicht zertrennt, 45 sondern lediglich zur Seite gedrückt werden, ergeben sich bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens imprägnierte Holzteile, die eine im wesentlichen glatte und saubere Oberfläche aufweisen. Dies, weil die Fasern an der Oberfläche des Holzes bei der Durchführung der Kessel-Imprägnie-50 rung vorübergehend anquellen, wieder weitgehend ihre ursprüngliche Lage einnehmen und somit die eingebrachten Imprägniermitteldepots verschliessen.
Der Umstand, dass beim erfindungsgemässen Verfahren nach der Impf-Imprägnierung unmittelbar, d.h. ohne jede 55 Zwischenbehandlung des Holzes, eine Kessel-Imprägierung ausgeführt wird, erspart nicht nur die für das Dämpfen im Wasserdampf benötigte Energie, sondern verringert die Menge des benötigten Imprägniermittels ganz erheblich, ohne die Schutzwirkung zu verringern.
60 Im Gegensatz zum in der AT-PS 145 521 beschriebenen Verfahren wird also beim erfindungsgemässen Verfahren auf das Dämpfen ganz bewusst verzichtet. Dadurch wird auch keine sofortige Verteilung des Imprägniersalzes, die beim bekannten Verfahren als wesentlich angesehen wurde, erreicht. 65 Damit wird neben der Einsparung an Energie und Imprägniermittel auch der für den Langzeitschutz des Holzes günstige Effekt der langsamen - bis zu mehreren Jahren dauernden - Verteilung des Imprägniermittels im Holz erreicht.
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Das ist insoferne überraschend als der Fachmann der AT-PS 145 521 die Lehre entnimmt, dass nur eine rasche (durch das Dämpfen bewirkte) Verteilung des bei der Impf-Imprägnierung eingebrachten Imprägniersalzes einen wirksamen Holzschutz ergibt. 5
Zur Ausführung der Impf-Imprägnierung und der daran anschliessenden Kessel-Imprägnierung können beispielsweise die aus den oben erwähnten Druckschriften bekannten Arbeitsmittel, insbesondere die aus der AT-PS 352 993 bekannte Vorrichtung zum Impf-Imprägnieren und die aus der AT- 10 PS 353 992 bekannte Kessel-Imprägnieranlage verwendet werden.
Nachstehend wird ein Beispiel für das erfindungsgemässe Verfahren angegeben:
Geschälte und bis zur Tränkreife getrocknete Mäste aus 15 Kiefernholz mit einem Durchmesser von 25 cm und einer Länge von 10 m wurden mit der in der AT-PS 353 993 beschriebenen Vorrichtung mit einem für das Impfstichverfahren geeigneten Imprägniermittel (Holzschutzmittel in Pastenform) imprägniert. Die Einstichstelle der Nadeln waren über 20 die Oberfläche der Holzmaste schachbrettartig verteilt und hatten voneinander einen Abstand von 6 cm. Je Impfvorgang wurden je Einstichloch etwa 2 bis 3 g Holzschutzmittel eingepresst.
Die so durch Impf-Imprägnierung vorbehandelten Mäste 25 wurden zur Kessel-Imprägnierung in einen Imprägnierungskessel (Vakuumimprägnierkessel) gegeben, in dem eine wässerige Lösung eines Schutzsalzes enthalten war. Die Mäste wurden so lange in dem Imprägnierkessel belassen, bis eine hinreichende Schutzmittelaufnahme erfolgt war. Dies dauerte je nach den angewendeten Verfahrensbedingungen 4 bis 6 Stunden bis zu einem Tag. Wie beim Kessel-Imprägnieren üblich, wurde durch Beobachten des Flüssigkeitsstandes im Imprägnierkessel der Zeitpunkt festgestellt, zu dem das zu konservierende Holz hinreichend Schutzmittel aufgenommen hatte.
Die so imprägnierten Mäste wurden zur Prüfung der Schutzmittelaufnahme durch Quer- und Längsschnitte zerteilt und optisch auf vollständige Tränkung bzw. Imprägnierung hin überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass das durch die Kessel-Imprägnierung eingebrachte Schutzmittel (wässeriges Imprägniersalz) auch in den Bereichen aufgenommen worden war, in welche vorher das pastose Schutzmittel durch Impf-Imprägnierung eingebracht wurde.
Weiters wurde festgestellt, dass die nach der Impf-Imprägnierung vorhandenen Einstichlöcher weitestgehend geschlossen waren und die Holzmaste eine glatte Oberfläche besassen.
Durch die erfindungsgemässe besondere Kombination der Verfahrensschritte wurde ein Spar-Imprägnieren möglich, das mit viel geringeren Mengen an Imprägniermittel auskommt, ohne eine verringerte Haltbarkeit der so behandelten Hölzer zu ergeben.
C

Claims (3)

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1. Verfahren zum Imprägnieren von Holz, wie Holzmasten, Rundhölzern, Grubenholz, bei dem man eine Impfimprägnierung mit Imprägniersalz und eine Kessel-Imprägnierung unter Verwendung eines flüssigen Imprägniermittels ausfuhrt, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kessel-Imprägnierung mit dem flüssigen Imprägniermittel unmittelbar nach der Behandlung durch Impf-Imprägnieren mit dem Imprägniersalz ausführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Impf-Imprägnierung mit pastösem Imprägniersalz ausführt.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kessel-Imprägnierung unter Verwendung einer wässerigen Lösung eines Schutzsalzes ausführt.
CH64/87A 1986-01-20 1987-01-09 CH672907A5 (de)

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